BWL - Band V - Unterweisung 128


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
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Unterweisung 128:
 
1 Ich bringe euch Mein Wort, welches eine Leiter ist, die in Mein Reich führt. Wenn ihr das, was Ich euch lehre, verwirklicht, werdet ihr zu einem neuen Leben erwachen. Jeder, der sich vervollkommnen möchte, wird dazu den Weg gebahnt finden. Meine Stimme ruft euch, weil ihr alle Meine vielgeliebten Kinder seid.
2 Kommt zu Mir und besitzet Mein Reich. Kommt, ihr Kinder und Jugendlichen, denn es freut Mich, eure Bitten anzuhören. Ihr alleinstehenden Frauen, Ich bin der keusche Gatte, der euch begleiten will; geliebte Männer, gehört Mir an. Euch alle sehe ich von den Prüfungen besiegt, doch Ich will euch aus ihnen wiederaufrichten. Seid nicht überrascht, dass Ich euch deshalb aufsuche. Habt ihr nicht gesehen, wie sich in Meiner Fürsorglichkeit die Liebe widerspiegelt? Habt ihr auch nicht gesehen, wie die Mutter aus Liebe zur Menschheit weint? Der Kelch, den ihr alle trinkt, ist sehr bitter, doch er läutert euch, denn diese Tränen, die ihr vergießt, sind wie die Essenzen, die Magdalena ausgoss, als sie die Füße Jesu salbte. Jetzt, wie damals, vergebe Ich euch eure Sünden.
3 Ihr geht durch die Welt, wobei ihr der Schlechtigkeit begegnet und müsst über sie hinwegschreiten, ohne euch zu beschmutzen. Doch Meine Kraft stützt euch, damit ihr nicht fallt, denn ohne sie würdet ihr schwach werden. Seid klug, wachet, betet, und ihr werdet unbesiegbar sein.
4 Ich sehe die Menschheit geistig arm, denn die Macht, die sie errungen hat, ist materiell. Gegenüber dem Geistigen sind die materiellen Werke klein, diese werden die Seele nicht unsterblich machen. Nur die Verdienste, die im Kampfe für das Gute erworben werden, werden ihr ewiges Leben geben und werden sie stark machen.
5 Der Stolze glaubt, Stärke zu besitzen, obwohl die Heimsuchungen ihn auf jedem Schritt daran erinnern, dass er nicht souverän ist, dass seine "Größe" trügerisch ist. Gebraucht die Kraft, die Ich euch gebe, zur Ausübung des Guten.
6 Zieht Meine Worte nicht in Zweifel. Ich bringe euch ein Saatkorn des Glaubens, damit ihr es anbaut und durch dasselbe Meine Wunder zu schätzen lernt. Ich habe in euren Geist das Licht des Gewissens gelegt, damit ihr die Gesetze kennt, die Ich euch gegeben habe und ihr durch sie eure Seele und euren Körper leitet. In Meiner Unterweisung werdet ihr Gesundheit, Frieden und Freude finden. Deshalb habe Ich euch gesagt, dass, wer von diesem Brote kostet, nie mehr Hunger haben wird.
7 Ich zeige Mich euch, damit ihr Mich erkennt und später das an Wissen weitergebt, was Ich euch derzeit als Erbe übergebe.
8 Ihr lebt in der Gegenwart und wisst nicht, was Ich für eure Zukunft bestimmt habe. Ich bereite große Legionen von Geistwesen vor, die auf der Erde wohnen werden und eine heikle Mission mitbringen, und ihr müsst wissen, dass viele von euch die Eltern jener Geschöpfe sein werden, in denen Meine Boten inkarniert werden. Eure Pflicht ist es, euch innerlich zubereiten, damit ihr sie zu empfangen und zu leiten versteht.
9 Die Erde ist von Mir vorbereitet und so rein, wie Ich sie schuf. Wenn auf ihr etwas Schlechtes existiert, so ist dies Menschenwerk. Wie viel Böses hast du durch deine Sünde geschaffen, Menschheit, auch wenn jemand sagen könnte, dass ihr nicht verantwortlich seid für das, was in früheren Zeiten geschehen ist. Doch Ich antworte euch: Eure Seele hat die Erde schon zu anderen Zeiten bewohnt, sie hat gefehlt und hat die Erde entweiht. Wisst ihr etwa, wer ihr seid? Wie sehr müsst ihr euch Mühe geben, um an der Menschheit alles wiedergutzumachen, was ihr derselben verweigert habt.
10 Wenn ihr müde seid, so stützt euch auf den Stab des Gebets, denn durch dasselbe werdet ihr Kraft zurückgewinnen. Während ihr Mein Wort hört, werdet ihr euch zu höheren Regionen aufschwingen, von wo aus ihr Meine Gegenwart fühlen werdet. Begreift: Um Mein Gesetz zu erfüllen, genügt es nicht, die Seele mittels des Gebets zu erheben — ihr müsst auch Werke der Liebe und Barmherzigkeit tun.
11 Schon rückt der Zeitpunkt näher, an dem diese Kundgebung zu Ende ist. Doch seid euch immer bewusst, dass Mein Geist sich nicht von euch entfernen wird.
12 Wenn Ich aufhöre, Mich in dieser Form kundzutun, so wird dies das Zeichen dafür sein, dass der Zeitabschnitt der Zurüstung beendet ist. Ich werde den Verstand derer versiegeln, die Mir gedient haben, und werde ihnen eine Ruhepause in der großen Arbeitsperiode geben, und werde denen eine Belohnung überreichen, die gehorsame Diener in Meinem Weinberge gewesen sind. Ihnen werde Ich den Frieden Meines Geistes hinterlassen. Doch sie werden weiterhin Werkzeuge einer höheren Offenbarung sein.
13 Ebenso wie "Das Wort" nicht mehr Fleisch wurde, nachdem es in Jesus gewesen war, so wird diese Kundgebung Meines Geistes durch den Menschen sich nicht wiederholen. Nur Mein Licht wird weiterhin aus der Unendlichkeit ausstrahlen, um euch geistig auf dem wahren Weg zu führen.
14 Achtet auf dies Licht, und ihr werdet nicht vom rechten Weg abirren. Beachtet Meine Gesetze, dann werden der Glaube und das Vertrauen in eure Geistesgaben sehr groß sein. Begreift, welches die Vollmachten von Maria, Jesus und Elias sind, denn Ich habe euch an ihnen beteiligt.
15 Seid frohen Mutes bei der Befolgung Meiner Anordnungen, was kein Opfer, sondern vielmehr eine Freude für euren Geist sein soll. Seid wie kleine Kinder an der Seite ihres Vaters, die auf Ihn vertrauen und hoffen.
16 Ich habe dies Volk gesehen, wie es für die Menschheit betet, sie liebt und sich an der Liebe des Meisters inspiriert. Auch euer Schmerz ist groß, doch gerade er wird euch einigen und euch eine wirkliche Familie bilden lassen. Ich werde euch während eurer ganzen Lebensreise trösten, bis ihr zum Land der Verheißung gelangt.
17 Der Friede, den ihr erhofft, wird kommen, und er wird so groß sein, wie es der Schmerz gewesen ist. Die Vereinigung (aller Geistes-Gemeinschaften) wird ebenfalls kommen, doch zuvor werde Ich euch Ankündigungen senden, die euch die Nähe der Zeit verkünden, in der diese Prophetien in Erfüllung gehen.
18 Seid willkommen, die ihr die Schwellen eines neuen Zeitalters überschritten habt. Ihr habt das Läuten der wohltuenden Glocke vernommen und habt euch bei der Stimme ihres Rufes versammelt, weil ihr erkannt habt, dass es die Stimme eures Vaters ist, die euch einlädt, Ihm zuzuhören. Dieses Verlangen und dieser Gehorsam haben bewirkt, dass Meine Stimme, als sie euer Herz erreichte, von euch erkannt worden ist.
19 Da ihr nicht die Dauer kennt, die euch an (irdischem) Leben beschert ist, ist es notwendig, dass ihr euch von diesem Augenblick an auf den Weg macht, denn wie weit auch euer Lebensweg ist, er wird immer voller Anreize sein, damit ihr zum Ziele gelangt. In jeder Zeit hat sich ein Geheimnis vor euren Augen aufgeklärt. In dieser Dritten Zeit, in der Mein Wort zur geistigen Frucht wird, um euch zu nähren, werde Ich euch das offenbaren, was für euren Geist aufbewahrt ist. Mein Wort ergießt sich auf die geistig Demütigen und die in ihrem Verstand einfachen Menschen, denn es ist wie ein Bach kristallklaren Wassers, das beim Lauf durch den Verstand und vom Verstand zum Herzen und von dort zum Geist sich nicht mit den Unreinheiten befleckt hat, die es auf seinem Wege antrifft.
20 In dieser Zeit habe Ich den Staub der Welt nicht betreten. Nur Mein Geist findet sich ein in dem inneren Tempel, welcher im Tiefsten eures Wesens existiert, wo Ich die Spur Meiner Schritte zurücklasse. Ihr, die ihr euch an den Tisch eures Herrn gesetzt habt, kennt den Geschmack dieses Brotes, dieses Weines und dieser Früchte, damit ihr niemals einer Täuschung anheimfallt.
21 Ich traf eure Seele krank an, doch Ich stellte Mich vor sie und sagte ihr: "Ich bin der Weg; Ich biete dir Meine Hilfe an. Richte dich nach Meinen Worten, und du wirst das Land erreichen, das du suchst."
22 Als ihr noch keine Ahnung über das Geistige Leben hattet, habt ihr Gott gelästert, als ihr euch verzweifelt fühltet und zu sterben wünschtet, um auszuruhen — so wie ihr meintet —, ohne zu wissen, dass es die Ruhe, wie ihr sie euch vorstellt, nicht gibt, denn das vollkommene Glück findet der Geist nur in der Aktivität. Die Untätigkeit ist egoistisch, und der Egoismus gehört dem Fleische an, nicht dem Geiste. Nur der Körper findet Ruhe, wenn in ihm der letzte Lebenshauch erlischt. Vergeistige dich, o Volk, damit du das Angesicht Deines Meisters erblickest, der dir voll Zärtlichkeit und Frieden zulächelt.
23 Wie ein Samenkorn, das sich vervielfacht und ausbreitet, so wird sich Meine Lehre über die Menschheit verbreiten, um sie zu retten. Nicht nur die werden gerettet werden, die Mich hören, sondern auch jene, denen es nicht beschieden war, dies Wort zu vernehmen.
24 Auf dies Volk habe Ich geistige Gaben ausgegossen, welche morgen die Felder fruchtbar machen werden, auf denen die Liebe, die Eintracht und der Friede keimen werden; denn Mein Same wird von Meinen Boten ins weite Land, in die Provinzen und in die Städte getragen werden.
25 Ich habe euch in eurer Zelle aufgesucht, da ihr Gefangene des Materialismus, des Egoismus und der Sünde wart. Doch Ich habe euch befreit, damit ihr den Herzen diese Frohe Botschaft bringt. Niemals werdet ihr euch von Mir entfernen können. Ihr seid die zarten Blätter am mächtigen Baum des Lebens, ihr seid Zweige oder Schößlinge. Durch eure Seele fließt der Saft des Baumes. Dies ist der Bündnisvertrag, der euch mit Mir vereint und der niemals zerstört werden kann. Der Baum ist die Familie, in ihr sind der Vater, die Mutter und die Kinder für immer vereint. In ihr müssen sich alle Kinder des Herrn als Geschwister erkennen: Geschwister nicht nur aus Prinzip oder aufgrund ihres Ursprungs, sondern durch die Liebe.
26 Sinnbild dieses Baumes war das Kreuz, an das ihr Mich genagelt habt.
27 Hier ist der Meister, um euren Weg mit Seinem Worte zu versüßen; denn jene, die einmal den Frieden auf diesem Pfade empfunden haben, entfernen sich schwerlich von ihm oder fallen wieder in die Fehler ihres vergangenen Lebens zurück, wo sie die Wirbelwinde peitschten. Mein Wort, das immer voll neuer Lehren und Offenbarungen ist, belebt euch, damit ihr nicht stehenbleibt, noch zurückweicht.
28 Immerzu sage Ich euch, dass ihr die Zeit nutzen sollt, in der Ich euch mit Meinem Worte Meine Lehren gebe, denn wenn die Stunde Meines Abschieds kommt, werdet ihr diese "Nachtigall" nicht mehr schlagen hören.
29 Ich will, dass die "Ersten" gute Lehrer der "Letzten" seien. Erkennt, dass unter ihnen große Geister herbeikommen werden, die — nachdem sie durch den Schmelztiegel des Leides gegangen sind
— Mein geistiges Werk mit großer Liebe umarmen werden und mit Meiner Lehre in ihren Herzen und Meiner Ermutigung in ihrem Geiste ihren Kampf unter den Menschen beginnen werden.
30 Lasst Mich euch lehren, euch zubereiten und prüfen, damit ihr stark werdet und euer Glaube wahrhaftig ist. Ich werde euch als Werkzeuge Meines Willens gebrauchen und werde durch eure Vermittlung viele Werke vollbringen. Durch eure Lippen werde Ich zu den Menschenscharen sprechen, und unter ihnen werde Ich die auswählen, die Mir in dieser Zeit nachfolgen werden.
31 Seid von Nächstenliebe erfüllt, fühlt die Tragödie der Menschheit, begreift ihre Prüfungen und ihre Sühne, damit ihr für sie betet und wacht. Bedenkt, dass der Meister euch nicht in euren Krisenzeiten im Stich lässt, damit ihr als Meine Jünger dasselbe an euren Mitmenschen tut.
32 Meint ihr, dass ihr unentbehrlich seid, damit Meine Botschaft zu den Herzen eurer Mitmenschen gelangt? Nein, Volk, doch du musst die Mission erfüllen, die Ich dir anvertraut habe und für deren Durchführung Ich dir alles Notwendige gebe. Wisst ihr etwa, was jene, die euch heute nichts anzubieten haben, morgen für euch tun können?
33 Eine große Läuterung lastet auf der Menschheit, und ihr könnt Meine Gerechtigkeit selbst in der Luft spüren, die ihr atmet. Doch gerade dieser Leidenskelch wird die Menschheit moralisch und geistig wandeln.
34 Strebt nach eurer Erneuerung, und seid nicht länger kleine Kinder angesichts Meiner Unterweisung, damit ihr nach und nach zu Jüngern werdet — nicht nur aufgrund dessen, was ihr versteht, sondern wegen dem, was ihr in die Tat umsetzt.
35 Ruht euch aus im Schatten dieses Baumes, o wegemüde Wanderer, und wenn ihr dann eure Kräfte wiedergewonnen habt, so werdet zu Wächtern des Baumes und pflegt ihn. Diese Pflege und diese Liebe zu seiner Erhaltung werden wie Wasser sein, das die Erde fruchtbar macht und erfrischt. Dann werdet ihr bewirken, dass die Zweige wachsen, damit der Schatten ausladend wird und viele Bedürftige unter ihm Zuflucht finden. Es werden Menschenscharen kommen im Verlangen nach Gesundheit und geistigem Frieden, und ihr sollt dann vorbereitet sein, denn auf diesem Baume werden sie Früchte finden, die sie an keinem anderen Orte finden konnten.
36 Aus eurem Geiste soll das Gebet für den Frieden der Welt und um Erleuchtung für die Menschen aufsteigen, die die Völker regieren, denn ihr sollt nicht hartherzig und schwierigen Verstandes sein, damit Mein Werk nicht zum Stillstand kommt. Ich pflanze und verbreite derzeit Meine "Bäume" in vielen Gegenden, um die verirrten Herzen zu retten. Diese "Bäume" haben die Aufgabe, den (religiösen) Fanatismus und die Abgötterei der Menschen zu beseitigen.
37 Erneut sage Ich euch: Ich bin der Weg; geht nicht länger auf gefährlichen Pfaden.
38 Alle diese Gemeinschaften werden vereint die Hürde bilden, die Elias Seinem Herrn vorzeigen wird. Doch ihr, die ihr den Auftrag habt, über diese Gemeinschaften zu wachen, haltet eure Ohren offen, um Mein Wort zu vernehmen, welches das Licht sein wird, mit dem ihr die krummen Wege gerade machen sollt.
39 Wahrlich, Ich sage euch, dass ihr Mich sehr nahe habt in der Essenz Meines Wortes, und auch Meine "Geistige Welt" habt ihr bei euch durch ihren Beistand, ihren Schutz und ihre Ratschläge. Meine Barmherzigkeit stärkt euch, damit ihr auf dem Wege nicht mutlos werdet; denn der Auftrag, den ihr in dieser Zeit erhalten habt, ist sehr heikel. Doch Ich lasse euch mit den notwendigen Geistesgaben ausgerüstet, damit ihr vorankommt.
40 Tragt euer Kreuz nicht als eine Last, sondern als einen Segen.
41 Es sei mit euch Meine Barmherzigkeit als Vater und Meine Belehrung als Meister. Fühlt Meine Wärme und Meinen Frieden, und Ich versichere euch, dass am Ende Meiner Unterweisung euer Glaube größer sein wird und ihr mehr Mut haben werdet, um dem Kampfe die Stirn zu bieten.
42 Mein Wort wird in euren Herzen ein Schild sein und auf euren Lippen ein Schwert. Doch versteht es sowohl im Kampf als auch im Frieden recht zu gebrauchen.
43 Hier ist euer Heiland. Habt ihr Mich nicht mühevoll auf allen Wegen gesucht? Habt ihr Mich nicht mit Hymnen und Psalmen angerufen, damit Ich euch errette? Nun, hier bin Ich, allerdings bin Ich jetzt in einer Form gekommen, die ihr nicht erwartet habt. Doch die Form, die nicht neu ist, soll euch nicht befremden. Bemüht euch lieber, den Wesenskern Meiner Lehre zu suchen, und ihr werdet euch davon überzeugen, dass dieser Ton, mit dem Ich zu euch spreche, diese Liebe, die Meine Worte über euch schütten, und diese Weisheit, die in jeder Meiner Unterweisungen aufleuchtet, eine Sprache ist, die euer Geist versteht.
44 Gebraucht das Licht Meines Wortes und befreit euch mit ihm, denn schon seit langem habt ihr euch nur mit irdischen Dingen beschäftigt und seit zu Wächtern irdischer Güter geworden, ohne zu berücksichtigen, dass die Seele dazu bestimmt ist, in ihre alte Heimat zurückzukehren, und dass ihr die Wegzehrung und den Wanderstab vorbereiten müsst, die ihr auf ihrer Reise helfen.
45 Die Menschen streben nach Unsterblichkeit in der Welt und versuchen sie durch materielle Werke zu erreichen, weil der irdische Ruhm — auch wenn er vorübergehend ist — in die Augen sticht, und sie den Ruhm des Geistes vergessen, weil sie an der Existenz jenes Lebens zweifeln. Es ist der Mangel an Glauben und das Fehlen von Vergeistigung, die einen Schleier der Skepsis vor die Augen der Menschen gelegt hat.
46 Wenn diese Menschheit Glauben an Mein Wort hätte, Mich in ihren Herzen tragen würde, hätte sie immer jenen Satz von Mir gegenwärtig, den Ich einmal den Scharen sagte, die Mir zuhörten: "Wahrlich, Ich sage euch, selbst wenn ihr nur ein Glas Wasser reicht, wird dies nicht ohne Belohnung bleiben."
47 Doch die Menschen denken: Wenn sie etwas geben und nichts dafür zurückbekommen, dann bewahren sie das, was sie besitzen, indem sie es für sich allein behalten.
48 Jetzt sage Ich euch, dass es in Meiner Gerechtigkeit einen vollkommenen Ausgleich gibt, damit ihr niemals etwas von dem wegzugeben fürchtet, was ihr besitzt. Seht ihr jene Menschen, die Schätze sammeln und anhäufen und niemanden an ihrem Besitz teilhaben lassen? Jene Menschen tragen ihren toten Geist in sich.
49 Jene dagegen, die bis zum letzten Hauch ihres Daseins sich der Aufgabe geweiht haben, ihrem Nächsten alles zu geben, was sie besitzen, bis sie sich in ihrer letzten Stunde allein, verlassen und arm sahen — diese sind immer vom Lichte des Glaubens geführt worden, das ihnen in der Ferne die Nähe des "Gelobten Landes" gezeigt hat, wo sie Meine Liebe erwartet, um ihnen einen Ausgleich für alle ihre Werke zu geben.
50 Wahrlich, Ich sage euch, mit den Mächtigen von heute wird es zu Ende gehen, um denen Platz zu machen, die aufgrund der Liebe und Barmherzigkeit zu ihren Nächsten groß und stark, mächtig und weise sein werden.
51 Jünger, fasst Mein Wort als einen weiteren Beweis Meiner Liebe zu euch auf. Fühlt in eurem Körper und eurer Seele Meinen Heilbalsam. Doch wenn euer Gewissen euch sagt, dass euer Schmerz eine Folge eurer Sünde ist, so verbannt sie aus eurem Wesen, denn in Meiner Lehre werdet ihr die Kraft finden, um die Schwachheit eures Fleisches zu überwinden. Kommt alle zu Mir, damit Ich euch die Kraft gebe, eure geistige Befreiung zu erreichen.
52 Lasset die Kinder zu Mir kommen. Lasst die Jugend sich Mir nahen. Männer und Frauen — die einen im besten Alter und die anderen im Greisenalter kommt zu Mir, Ich will Mich an eurer Gegenwart erfreuen, will eure Stimme hören, wie sie Mich Vater nennt.
53 Sünder, weint euch aus bei eurem Meister, damit eure Tränen euch läutern. Aber euer Weinen soll der Reue Magdalenas gleichkommen, damit eure Liebe wie das Gebet jener reuigen Sünderin zu Mir gelangt.
54 Überwindet euren Hochmut, damit ihr demütig werdet zu euren Geschwistern. Die Demut ist der Sieg, die Eitelkeit ist die Niederlage, auch wenn ihr in der Welt diese Dinge anders bewertet.
55 Auf was könnt ihr stolz sein, wenn nichts auf Erden euer ist? Ich machte euch nicht zu Erben auf dieser Welt. Ich vertraute sie euch in derselben Weise an, wie es der Gutsbesitzer mit seinen Arbeitern macht: Er teilt unter ihnen die Verantwortung für die Bestellung und Pflege der Felder auf, um hernach die Ernte einzubringen und jedem den Anteil zu geben, der ihm zusteht.
56 Nehmt von der Erde, was ihr benötigt, freut und ergötzt euch an allem, was sie euch an Gutem beschert. Doch geht niemals so weit, euer irdisches Leben zu betrachten, als ob es die vollkommene Heimat des Geistes wäre, und haltet auch nicht das, was ihr auf der Welt besitzt, für euren größten Schatz.
57 Die Erde ist nicht befleckt, sie ist gesegnet und rein. Die Menschen sind es, die ihr Herz befleckt haben. Wenn die Erde gesündigt hätte, hätte ich sie schon zerstört und hätte euch auf eine andere Welt gesandt, um dort zu wohnen; doch Ich finde keinen Schandflecken an ihr. Darum sage Ich euch, dass es die Menschheit ist, in der ihr — zu deren Erneuerung — arbeiten sollt, damit sie euch aufs neue Frieden, Wohlstand, Liebe, Überfluss und wahren Fortschritt beschert.
58 Seht, mit wie viel Geduld Ich euch lehre, damit auch ihr Geduld habt, wenn ihr eure Mitmenschen lehrt, und wann immer ein Bedürftiger an eure Türen klopft, ihr ihm niemals eure Anwesenheit verleugnet noch ihn mit Abneigung empfangt. Was könnten ihm eure Hände anbieten, wenn in eurem Herzen keine Liebe ist? Ich sage euch, wenn jemand Ermüdung fühlt, so deshalb, weil er keine wahre Vergeistigung besitzt. Wer sich hingegen immer zu geben bereit findet, der hat es geschafft, seine Gefühle über den Egoismus des Fleisches zu erheben.
59 Zuweilen halte Ich von euch Meine Barmherzigkeit zurück, damit ihr angehalten werdet, an jene zu denken, denen ihr sie ebenfalls entzieht. Doch Ich enterbe euch niemals, weil das, was Ich euch einmal gegeben habe, euer ist.
60 Glaubt ihr, viele Enttäuschungen von den Menschen empfangen zu haben? Dies geschah, als ihr etwas von ihnen erwartet habt und als ihr ihnen nichts anzubieten hattet. Doch jetzt, wo ihr dies materielle Interesse und euren Egoismus nach und nach ablegt, jetzt, wo ihr wisst, dass Ich es bin, der über euch wacht, auch wenn die Welt euch nichts anzubieten hat, könnt ihr nicht mehr von Undank, Enttäuschungen oder Betrug sprechen. Ihr sollt eure Augen und euer Herz vor jeder menschlichen Erbärmlichkeit verschließen und sie nur öffnen, um euren Mitmenschen mit wahrer Barmherzigkeit und Liebe zu dienen.
61 Jene, die euch am meisten leiden lassen, sind es, die euch am meisten helfen können, geistig voranzukommen. Ermutigt die Sehnsucht nach geistigem Fortschritt, beseitigt die Eintönigkeit und Routine eures Lebens. Findet ihr Meine Kundgabe durch den menschlichen Verstand nicht höchst bedeutsam? Seid ihr euch nicht des Wertes all der Geistesgaben bewusst, die Ich euch gewährt habe?
62 Ich bin es, der den Undank aller erhält; Ich, der euch liebt und euch alles gibt. Dennoch — habt ihr je einmal gehört, dass Ich von euch enttäuscht bin? Nie, Meine Kinder. Wer kann euch besser kennen als Ich, um Mich zu enttäuschen, da Ich weiß, dass ihr Mich lieben und zu den Toten Meines Reiches gelangen werdet? Wenn Ich denken würde, wie ihr jetzt denkt, wäre das, als ob Ich von euch das Blut fordern würde, das Ich zu einer anderen Zeit als Mensch vergoss. Doch Ich sage euch, dass jenes Blut für euch das war, welches euch den Weg zur Aufwärtsentwicklung bahnte.
63 Es ist notwendig, dass ihr eure Aufgabe begreift, damit ihr sie ausführen könnt, wie es eure Pflicht ist. Denkt daran: Wann immer ihr den Schmerz eines Nächsten tief empfindet, ihn zu eurem eigenen macht und im Gebet ihn vor Mich bringt, werdet ihr zu einem wirklichen Fürsprecher und Vermittler zwischen Gott und euren Mitmenschen. Ich werde den, der noch auf der Welt zu leben hat, und auch den, der von ihr zu scheiden hat, auf euren Lebensweg stellen, weil ihr bei dem, der seinen Weg auf Erden weitergeht, die Sehnsucht nach Erneuerung zu wecken verstehen werdet, und bei dem, der bald zur Geistigen Sphäre aufbricht, auf den Weg hinweisen könnt, der ihn zum Lichte führt. Ich habe euch Geistesgaben gegeben, damit ihr sie zum Wohle eurer Mitmenschen und zum eigenen Wohle nutzt, doch nicht, damit ihr sie aus Furcht vor der Welt verbergt, und auch nicht, damit ihr sie vorführt und sogar damit prahlt. Übt Barmherzigkeit auf solche Weise aus, dass die Unwissenden, die Bedürftigen und die Unschuldigen den Wunsch in sich spüren, auch eure Gaben zu besitzen in dem Verlangen, ebenfalls ihren Nächsten zu dienen. Dann sollt ihr sie belehren und ihnen offenbaren, dass jedes Geschöpf Gaben des Göttlichen Geistes in sich trägt.
64 Niemand soll sich anmaßen, mit Unterweisungen, die ihm Mein Werk nicht offenbart hat, Ärgernis zu erregen, denn sie wären die Ursache dafür, dass Meine Lehre verfolgt würde, und ihr hättet euch deswegen vor Meiner Gerechtigkeit zu verantworten. Sprecht von Meiner Wahrheit, ohne sie jemals zu verändern. Schweigt niemals aus Furcht, denn wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr schweigen solltet, würden die Steine sprechen. Überlegt, dass die Struktur eures Planeten aus Felsengestein besteht und dass aus seinem Inneren ein dröhnendes Geräusch hervorbrechen würde, das von der Zeit der Gerechtigkeit Kunde geben würde. Wartet nicht bis zu diesem Zeugnis, sprecht lieber ihr selbst. Aber diese Stimme soll aus eurem Herzen dringen, denn in ihm wird euer Geist sprechen.
65 Volk, Ich bin gekommen, euer Dasein zu versüßen, euch das Brot des ewigen Lebens zu geben. Macht Mich zu eurem Vertrauten, und Ich werde Meinen Frieden in euch legen.
66 Es macht mir Freude, euch in dieser Zeit Mein Wort zu geben, wie Ich es euch in der Zweiten Zeit gab: ein schlichtes Wort, damit ihr es verstehen könnt, und wenn ihr es vernehmt, ihr eure Herzen mit Mut und Tugenden sättigt. Seht, wie seine göttliche Essenz euren Geist gefangengenommen hat und Balsam auf eure Wunden gewesen ist, damit morgen auch ihr eure Mitmenschen heilt, indem ihr sie Mein Wort vernehmen lasst.
67 Wenn ihr euch geistig bereitet, werdet ihr Wunder schauen, werdet gesund werden, und eure Mitmenschen werden Gnadenerweisungen und Wohltaten empfangen.
68 Große Heimsuchungen kommen auf die Menschheit zu, und ihr sollt Prophet und Bollwerk sein. Betet, arbeitet, und die Naturgewalten werden über euch hinweggehen, ohne eine Spur bei euch zu hinterlassen. Erhebt eure Fürbitte, und Ich verspreche euch, dass ein Mantel der Liebe und des Schutzes eure Angehörigen schützen wird. Ich verlange von euch weder Bußübungen noch Opfer. Um Mir wohlgefällig zu sein, genügt es, euren Geist emporzurichten, und Ich werde euch mit Frieden überfluten. Liebet einander, und Ich werde euch segnen.
69 Ich habe euch nicht gebeten, in ferne Gegenden zu gehen, um Meine Lehre zu verbreiten; noch ist diese Zeit nicht gekommen. Aber der Augenblick wird kommen, an dem ihr mit euren Angehörigen nach anderen Orten übersiedelt, wo ihr euch niederlassen werdet und weiterhin die unermüdlichen Sämänner des kostbaren Saatgutes sein werdet, das Ich euch anvertraut habe.
70 Mein Volk wird von Menschen verschiedener Rassen und Glaubensbekenntnisse gesucht werden, und es ist notwendig, dass Meine Jünger ihnen den kürzesten Weg zeigen, zu Mir zu kommen, indem sie sie lehren, sich untereinander zu lieben.
Mein Friede sei mit euch!

50. Bildung und Wissenschaft


XI.  Die Menschheit
Kapitel 50 - Bildung und Wissenschaft
Eitelkeit und Wissensstolz

1 Ich frage die Menschen dieser Zeit, die sich für die Fortgeschrittensten in der ganzen Geschichte dieser Welt halten: Habt ihr bei all eurer Begabung etwa eine Form gefunden, Frieden zu schaffen, Macht zu erlangen und Wohlstand zu erreichen, ohne eure Nächsten zu töten, zu vernichten oder zu versklaven? Glaubt ihr, dass euer Fortschritt wahr und echt ist, wenn ihr euch moralisch im Schlamm wälzt und geistig im Dunkeln umherirrt? Ich bekämpfe nicht die Wissenschaft, da Ich Selbst sie dem Menschen eingegeben habe; das, was Ich beanstande, ist der Zweck, für den ihr sie manchmal verwendet. (37, 56)

2 Menschheit, Tochter des Lichtes, öffne deine Augen, erkenne, dass du bereits im Zeitalter des Geistes lebst!

3 Warum hast du Mich vergessen und hast deine Macht mit der Meinen messen wollen? Ich sage dir, dass Ich an dem Tage mein Zepter in deine Hand legen werde, an dem ein Gelehrter mit seiner Wissenschaft ein Wesen erschafft, das euch ähnlich ist, und es mit Geist ausstattet und ihm ein Gewissen gibt. Doch deine Ernte wird zunächst eine andere sein. (125, 16 - 17)

4 Warum gab und gibt es Menschen, die, nachdem sie durch den Gebrauch der Fähigkeiten, die der Schöpfer ihnen gewährt hat, die menschliche Wissenschaft kennen gelernt haben, dieselbe dazu benutzen, um die göttliche Wissenschaft zu bekämpfen und abzulehnen? Weil ihre Eitelkeit ihnen nicht erlaubt, die Schatzkammer des Herrn mit Demut und Hochachtung zu betreten, und sie ihr Ziel und ihren Thron auf dieser Welt suchen. (154, 27)

5 Heute fühlt sich der Mensch groß, erhöht er seine Persönlichkeit und schämt sich, "Gott" zu sagen. Er gibt ihm andere Namen, um seinen Dünkel nicht zu kompromittieren, um nicht vom Sockel seiner gesellschaftlichen Stellung herabzufallen. Daher nennen sie Mich: Kosmische Intelligenz, Architekt des Universums. Aber Ich habe euch gelehrt, zu Mir "Unser Vater", "Mein Vater" zu sagen, so wie Ich es euch in der "Zweiten Zeit" lehrte. Warum glauben die Menschen, ihre Persönlichkeit zu erniedrigen oder zu mindern, wenn sie Mich "Vater" nennen? (147, 7)

6 Wie tief ist der Mensch in seinem Materialismus gesunken, sodass er schließlich Jenen leugnete, der alles erschaffen hat! Wie konnte sich der menschliche Verstand in solchem Maße verfinstern? Wie konnte eure Wissenschaft Mich leugnen und das Leben und die Natur schänden, wie sie es getan hat?

7 In jedem Werk, das eure Wissenschaft entdeckt, bin Ich gegenwärtig; in jedem Werk offenbart sich mein Gesetz und lässt sich meine Stimme vernehmen. Wie kommt es, dass diese Menschen nicht fühlen, nicht sehen noch vernehmen? Ist es etwa ein Zeichen von Fortschritt und von Zivilisation, mein Dasein, meine Liebe und meine Gerechtigkeit zu leugnen? Dann seid ihr nicht weiter fortgeschritten als die primitiven Menschen, die in jeder Naturkraft und in jedem Wunder der Natur das Werk eines göttlichen, höheren, weisen, gerechten und machtvollen Wesens zu entdecken wussten, dem sie alles Gute in allem Existierenden zuschrieben und es darum anbeteten. (175, 72 - 73)

8 Ich gebe den Menschen aufs neue mein Wort, damit sie wissen, dass sie nicht verlassen sind, damit sie durch die Stimme ihres Geistes erwachen und erfahren, dass ihren Geist nach diesem Leben große göttliche Wunder erwarten.

9 Von ihnen habe Ich zu den Menschen gesprochen, und dasselbe erfährt der, der zu beten versteht, um mit dem Geistigen in Verbindung zu treten, so wie es auch jener bezeugt, der sich mittels der Wissenschaft in die Geheimnisse der Natur vertieft. Auf diesen beiden Wegen werden sowohl der Verstand, als auch der Geist immer mehr entdecken, je mehr sie suchen.

10 Aber wann wird die Zeit kommen, in der der Mensch sich für sein Studium und sein Forschen von der Liebe inspirieren lässt? Erst wenn dies geschieht, wird sein Werk auf der Welt von Dauer sein. Solange der Beweggrund der Wissenschaft das Machtstreben, der Hochmut, der Materialismus oder Hass ist, werden die Menschen unablässig die Zurechtweisung der entfesselten Naturgewalten erfahren, die ihre Unbesonnenheit bestrafen.

11 Wie viele haben sich im Bösen, im Hochmut, in ihrem eitlen Streben aufgebläht, wie viele haben sich Kronen aufgesetzt, obwohl sie armselig und geistig nackt sind. Wie groß ist der Gegensatz zwischen dem, was ihr als eure Wahrheit betrachtet, und meiner Wahrheit! (277, 31 - 32 , 36)

Die Folgen materialistischen Verstandesdenkens

12 Wenn die Menschen die wahre Liebe zu ihren Mitmenschen fühlen würden, müssten sie nicht das Chaos erleiden, in dem sie sich befinden; alles in ihnen wäre Harmonie und Frieden. Doch diese göttliche Liebe begreifen sie nicht, und sie wollen nur die wissenschaftliche Wahrheit, die abgeleitete Wahrheit - jene, die sie mit ihren menschlichen Gedankengängen beweisen können: Sie wollen die Wahrheit, die das Gehirn anspricht, nicht die, welche das Herz erreicht, und nun haben sie das Ergebnis ihres Materialismus: eine selbstsüchtige, falsche und von Leid erfüllte Menschheit. (14, 42)

13 Bildet euch nichts ein auf die Früchte eurer Wissenschaft, denn jetzt, da ihr so große Fortschritte in ihr gemacht habt, leidet die Menschheit am meisten, gibt es am meisten Elend, Beunruhigung, Krankheiten und brudermörderische Kriege.

14 Der Mensch hat die wahre Wissenschaft noch nicht entdeckt - jene, welche man auf dem Wege der Liebe erlangt.

15 Seht, wie die Eitelkeit euch verblendet hat; jede Nation möchte die größten Gelehrten der Erde haben. Wahrlich, Ich sage euch, die Wissenschaftler sind in die Geheimnisse des Herrn nicht tief eingedrungen. Ich kann euch sagen, dass die Kenntnis, die der Mensch vom Leben hat, noch oberflächlich ist. (22, 16 - 18)

16 Was ist es, was ihr in diesen Augenblicken auf der Erde am meisten ersehnt? Friede, Gesundheit und Wahrheit. Wahrlich, Ich sage euch, diese Gaben wird euch nicht eure Wissenschaft geben, so wie ihr sie angewendet habt.

17 Die Gelehrten befragen die Natur, und sie antwortet ihnen auf jede Frage; doch hinter jenen Fragen stehen nicht immer gute Absichten, gute Gesinnungen oder Nächstenliebe. Die Menschen sind unmündig und unverständig, die der Natur ihre Geheimnisse entreißen und ihr innerstes Wesen entweihen – die sie nicht ehren, indem sie aus ihren Quellen die Grundstoffe entnehmen, um sich gegenseitig Gutes zu tun wie wahre Geschwister, sondern um eigensüchtiger und zuweilen verderblicher Ziele willen.

18 Die ganze Schöpfung spricht zu ihnen von Mir, und ihre Stimme ist die der Liebe; doch wie wenige wussten diese Sprache zu hören und zu verstehen!

19 Wenn ihr bedenkt, dass die Schöpfung ein Tempel ist, in dem Ich wohne, fürchtet ihr da nicht, dass Jesus dort erscheint, die Geißel ergreift und die Händler und alle, die sie entweihen, verjagt? (26, 34 - 37)

20 Ich offenbarte dem Menschen die Gabe der Wissenschaft, welche Licht ist. Doch der Mensch hat mit ihr Finsternis erzeugt und Schmerz und Zerstörung verursacht.

21 Die Menschen meinen, sich auf dem Gipfel des menschlichen Fortschritts zu befinden. Dazu frage Ich sie: Habt ihr Frieden auf der Erde? Herrscht Brüderlichkeit unter den Menschen, Moral und Tugend in den Heimen? Achtet ihr das Leben eurer Mitmenschen? Nehmt ihr Rücksicht auf den Schwachen? – Wahrlich, Ich sage euch, wenn diese Tugenden in euch vorhanden wären, würdet ihr die höchsten Werte des menschlichen Lebens besitzen.

22 Unter den Menschen herrscht Verwirrung, weil ihr die, die euch ins Verderben geführt haben, auf einen Sockel gehoben habt. Fragt daher nicht, warum Ich zu den Menschen gekommen bin, und enthaltet euch des Urteils darüber, dass Ich Mich durch Sünder und Unwissende kundtue; denn nicht alles, was ihr für unvollkommen haltet, ist es. (59, 52 - 54)

23 Der Gelehrte sucht den Grund für alles, was ist und was geschieht, und hofft mit seiner Wissenschaft zu beweisen, dass es außerhalb der Natur keinerlei Prinzip oder Wahrheit gibt. Doch Ich betrachte sie als unreif, schwach und unwissend. (144, 92)

24 Die Wissenschaftler betrachten die göttlichen Offenbarungen voll Eitelkeit als ihrer Aufmerksamkeit unwürdig. Sie wollen sich nicht geistig zu Gott erheben, und wenn sie etwas von dem, was sie umgibt, nicht begreifen, leugnen sie es, um nicht ihre Unfähigkeit und ihre Unwissenheit bekennen zu müssen. Viele von ihnen wollen nur an das glauben, was sie beweisen können.

25 Welchen Trost können diese Menschen den Herzen ihrer Nächsten bringen, wenn sie nicht das Urprinzip der Liebe erkennen, welches die Schöpfung regiert, und außerdem den geistigen Sinn des Lebens nicht verstehen? (163, 17 - 18)

26 Wie weit hat sich diese Menschheit von meinen Weisungen entfernt! Alles in ihr ist oberflächlich, falsch, äußerlich, prunkhaft. Daher ist ihre geistige Macht nichtig, und um ihren Mangel an Kraft und Entfaltung in ihrem Geiste zu ersetzen, hat sie sich der Wissenschaft in die Arme geworfen und die Intelligenz entwickelt.

27 Auf diese Weise ist der Mensch mit Hilfe der Wissenschaft dahin gelangt, sich stark, groß und mächtig zu fühlen. Doch Ich sage euch, dass jene Kraft und jene Größe unbedeutend sind neben der Macht des Geistes, den ihr nicht wachsen und sich offenbaren ließet. (275, 46 - 47)

28 Heute esst ihr Tag für Tag die bitteren Früchte des Baumes der Wissenschaft, der von den Menschen so unvollkommen gepflegt wurde, weil ihr euch nicht um die harmonische Entfaltung aller eurer Gaben bemüht habt. Wie könntet ihr also eure Entdeckungen und eure Werke in gute Bahnen lenken, da ihr nur die Intelligenz geschult, aber den Geist und das Herz vernachlässigt habt?

29 Da gibt es Menschen unter euch, die wie wilde Tiere sind, die ihren Leidenschaften völlig freie Hand lassen, die gegen ihre Nächsten Hass fühlen, die blutdürstig sind und danach trachten, die Brudervölker zu Sklaven zu machen.

30 Falls jemand glauben sollte, dass meine Lehre den moralischen Zusammenbruch des Menschen verursachen könnte – wahrlich, Ich sage euch, dann befindet er sich in einem großen Irrtum; und um dies den Zweiflern, den Materialisten und den Hochmütigen dieser Zeit zu beweisen, werde Ich ihnen gestatten, dass sie die Frucht ihrer Wissenschaft ernten und essen, bis sie genug davon haben, bis sich ihrem Geist das Bekenntnis entringt, das Mir sagt: "Vater, vergib uns, Deine Macht allein wird imstande sein, die Kräfte aufzuhalten, die wir in unserer Unvernunft entfesselt haben." (282, 15 - 17)

31 Die menschliche Wissenschaft hat die Grenze erreicht, bis zu der der Mensch sie in seinem Materialismus bringen kann. Denn die am geistigen Ideal der Liebe, des Guten und der Vervollkommnung inspirierte Wissenschaft kann viel weiter kommen, als ihr sie gebracht habt.

32 Der Beweis dafür, dass euer wissenschaftlicher Fortschritt nicht die gegenseitige Liebe als Beweggrund gehabt hat, ist der moralische Niedergang der Völker, ist der brudermörderische Krieg, ist der Hunger und das Elend, die überall herrschen, ist die Unwissenheit über das Geistige. (315,53 - 54)

33 Was soll Ich euch über eure Gelehrten von heute sagen, über die, welche die Natur herausfordern und deren Kräften und Elementen trotzen und damit das Gute als etwas Böses erscheinen lassen? Großes Leid werden sie erfahren, weil sie eine unreife Frucht vom Baume der Wissenschaft gebrochen und gegessen haben – eine Frucht, die sie nur mit Liebe hätten reifen lassen können. (263, 26)

34 Da die Menschheit nicht im Einklang mit dem universellen Gesetz ist, das die ganze Schöpfung regiert, wird ein unkontrollierbarer Zustand eintreten, der in der Gewalt der Naturkräfte zum Ausdruck kommen wird.

35 Der Mensch hat die Atome gespalten, sein entwickeltes Gehirn nutzt diese Entdeckung, um größte Kräfte zu gewinnen und den Tod zu bringen.

36 Wenn der Mensch sich im gleichen Maße wie seine Wissenschaft und sein Intellekt spirituell entwickelt hätte, würde er die Entdeckung neuer Naturkräfte nur zum Wohle der Menschheit nutzen. Aber seine geistige Rückständigkeit ist groß; deshalb hat sein egoistischer Verstand seine schöpferische Kraft zum Schaden der Menschheit angewandt und Kräfte der Zerstörung verwendet, wobei er sich von den Prinzipien der Liebe und Barmherzigkeit Jesu abkehrte. Wenn ihr daher seht, dass die Feuerflut vom Himmel herabstürzt, wird dies nicht geschehen, weil der Himmel selbst sich öffnet oder das Feuer der Sonne euch martert - nein, es ist das Werk des Menschen, welcher Tod und Vernichtung säen wird. (363,23 - 25)

37 Die Völker schreiten voran, und ihre wissenschaftlichen Kenntnisse nehmen immer mehr zu. Doch Ich frage euch: Was ist das für eine "Weisheit", mit der die Menschen sich, je mehr sie in sie eindringen, desto mehr von der geistigen Wahrheit entfernen, in der die Quelle und der Ursprung des Lebens liegt?

38 Es ist menschliche Wissenschaft, es ist Gelehrtheit, wie sie eine durch Egoismus und Materialismus kranke Menschheit auffasst.

39 Dann ist jenes Wissen falsch und jene Wissenschaft schlecht, da ihr mit ihr eine Welt des Schmerzes geschaffen habt. Statt Licht herrscht Finsternis, da ihr die Völker immer mehr in die Vernichtung treibt.

40 Die Wissenschaft ist Licht, das Licht ist Leben, ist Kraft, Gesundheit und Frieden. Ist dies die Frucht eurer Wissenschaft? Nein, Menschheit! Deshalb sage Ich euch: solange ihr nicht zulasst, dass das Licht des Geistes das Dunkel eures Verstandes durchdringt, werden eure Werke niemals einen hohen und geistigen Ursprung haben können, werden sie niemals mehr als nur menschliche Werke sein können. (358, 31 - 34)

41 Auch die Ärzte werden gerufen werden. Sie werde Ich fragen, was sie mit dem Geheimnis der Gesundheit gemacht haben, das Ich ihnen enthüllte, und mit dem Heilbalsam, den Ich ihnen anvertraute. Ich werde sie fragen, ob sie in Wahrheit den fremden Schmerz gefühlt haben, ob sie sich bis zum ärmlichsten Lager herabgebeugt haben, um den, der leidet, mit Liebe zu heilen. Was werden Mir jene antworten, die Pracht, Wohlleben und Luxus erreicht haben mit dem Schmerz ihrer Mitmenschen - einem Schmerz, den sie nicht immer zu lindern verstanden? Alle werden sich in ihren Herzen Fragen stellen und Mir im Lichte ihres Gewissens antworten müssen. (63, 62)

42 Wie viele geistig Tote müssen auf der Welt umherirren und warten, bis der körperliche Tod sie in meine Gegenwart bringt, um die Stimme des Herrn zu vernehmen, die sie zum wahren Leben aufrichtet und sie liebkost. Welche Sehnsucht nach Erneuerung hätten sie auf Erden nähren können, da sie sich unwiderruflich für immer als verloren betrachten, obwohl sie sich einer wahren Reue und der Wiedergutmachung ihrer Verfehlung fähig fühlten?

43 Doch außer jenen, denen man das Heil ihres Geistes abgesprochen hatte, und die ohne Hoffnung zu Mir gekommen sind, sind auch die in meine Gegenwart gelangt, die von Wissenschaftlern hinsichtlich des Körpers zum Tode verurteilt worden waren. Ich, der Ich das Leben besitze, habe sie den Klauen des körperlichen Todes entrissen. Doch was tun in der Welt jene, denen Ich die Gesundheit des Geistes sowie die des Körpers anvertraut habe? Kennen sie etwa nicht die hohe Bestimmung, die der Herr ihnen anvertraut hat, damit sie diese erfüllen? Muss Ich, der Ich sie mit einer Botschaft der Gesundheit und des Lebens ausgesandt habe, unaufhörlich ihre Opfer in Empfang nehmen? (54, 13 - 14)

Die Inspiration neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse durch Gott und die Geistige Welt

44 Wenn die Wissenschaftler, die eure Welt antreiben und verändern, von der Liebe und dem Guten inspiriert wären, hätten sie schon entdeckt, wie vieles Ich für die Wissenschaft dieser Zeit an Erkenntnissen bereithalte, und nicht nur diesen sehr kleinen Teil, auf den sie sich so viel einbilden.

45 Salomon wurde weise genannt, weil seine Urteile, Ratschläge und Aussprüche von Weisheit geprägt waren; sein Ruhm drang über die Grenzen seines Königreiches hinaus und erreichte andere Länder.

46 Doch dieser Mann, obwohl er ein König war, kniete demütig vor seinem Herrn und bat um Weisheit, Kraft und Schutz, weil er erkannte, dass er nur mein Diener war, und vor Mir legte er sein Szepter und seine Krone nieder. Wenn alle Gelehrten, alle Wissenschaftler ebenso handeln würden – wie groß wäre dann ihre Weisheit, wie viele bis jetzt noch unbekannte Lehren würden ihnen aus meinem Buche der göttlichen Weisheit noch offenbart! (1,57 - 59)

47 Fragt eure Gelehrten, und wenn sie ehrlich sind, werden sie euch sagen, dass sie Gott um Inspiration gebeten haben. Doch Ich würde ihnen mehr Eingebungen schenken, wenn sie Mich darum mit mehr Liebe für ihre Brüder und mit weniger Eitelkeit für sich selbst bitten würden.

48 Wahrlich, Ich sage euch: Alles, was ihr an wahren Kenntnissen angesammelt habt, kommt von Mir; all das, was sie an Reinem und Hohem haben, werde Ich in dieser Zeit zu eurem Vorteil nutzen, denn dafür habe Ich es euch gewährt. (17, 59 - 60 o.)

49 Der Geist des Menschen hat sich entwickelt, deshalb hat seine Wissenschaft Fortschritte gemacht. Ich habe ihm gestattet, das kennen zu lernen und zu entdecken, was er früher nicht wusste; aber er darf sich nicht nur den materiellen Arbeiten widmen. Ich habe ihm jenes Licht gewährt, damit er seinen Frieden und sein Glück im Geistigen Leben, das ihn erwartet, erarbeitet. (15, 22)

50 Wenn ihr einige eurer Wissenschaften dazu verwendet habt, Mich zu untersuchen und zu beurteilen – erscheint es euch da nicht vernünftiger, ihr würdet sie dazu benutzen, euch selbst zu erforschen, bis ihr euer Wesen erkennt und euren Materialismus beseitigt? Glaubt ihr vielleicht, dass euer Vater euch auf dem Wege eurer guten Wissenschaften nicht helfen kann? Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr das Wesen der göttlichen Liebe zu fühlen vermöchtet, so würde das Wissen leicht zu eurem Verstande gelangen, ohne dass ihr euer Gehirn ermüden und euch durch das Studium derjenigen Kenntnisse verausgaben müsstet, die ihr für tiefschürfend haltet und die in Wahrheit in eurer Reichweite liegen. (14,44)

51 Bei den großen menschlichen Werken besteht der Einfluss und das Wirken hoher geistiger Wesen, die fortwährend auf das Denkvermögen der Menschen einwirken und ihren inkarnierten Geschwistern das Unbekannte inspirieren oder offenbaren.

52. Daher sage Ich den Gelehrten und Wissenschaftlern zu allen Zeiten: Ihr könnt nicht mit dem prahlen, was ihr begreift, noch damit, was ihr tut, denn nicht alles ist euer Werk. Wie oft dient ihr jenen Geistwesen, von denen Ich zu euch spreche, nur als Werkzeug! Wart ihr nicht häufig von der Tragweite eurer Entdeckungen überrascht? Habt ihr euch nicht heimlich eingestanden, unfähig gewesen zu sein, das zu versuchen, was ihr bereits verwirklicht habt? Da habt ihr die Antwort darauf. Warum prahlt ihr dann damit? Seid euch bewusst, dass eure Arbeit von höheren Wesen gelenkt wird. Versucht ihre Eingebungen niemals abzuändern, denn sie sind immer auf das Gute ausgerichtet. (182, 21 - 22)

53 Da die Menschheit die Entwicklung der Wissenschaft miterlebt hat und Entdeckungen gesehen hat, die sie zuvor nicht geglaubt hätte – warum sträubt sie sich dann, an die Entwicklung des Geistes zu glauben? Warum versteift sie sich auf etwas, das sie aufhält und träge macht?

54 Meine Lehre und meine Offenbarungen in dieser Zeit sind im Einklang mit eurer Entwicklung. Der Wissenschaftler bilde sich nichts ein auf sein materielles Werk und seine Wissenschaft, denn in ihr ist immer meine Offenbarung und die Hilfe der geistigen Wesen, die euch vom Jenseits aus inspirieren, gegenwärtig gewesen.

55 Der Mensch ist Teil der Schöpfung, er hat eine Aufgabe zu erfüllen, wie sie alle Geschöpfe des Schöpfers haben; aber ihm wurde eine geistige Natur zuteil, eine Intelligenz und ein eigener Wille, damit er durch eigene Anstrengung die Entwicklung und Vervollkommnung des Geistes erreicht, welches das Höchste ist, was er besitzt. Mittels des Geistes kann der Mensch seinen Schöpfer begreifen, dessen Wohltaten verstehen, sowie seine Weisheit bewundern.

56 Wenn ihr, anstatt über euren irdischen Kenntnissen eitel zu werden, euch mein ganzes Werk zu eigen machtet, würde es für euch keine Geheimnisse geben, würdet ihr euch als Geschwister erkennen und euch untereinander lieben, wie Ich euch liebe: Güte, Barmherzigkeit und Liebe wären in euch, und deshalb Einheit mit dem Vater. (23, 5 - 7)

Die Anerkennung der zum Wohle der Menschheit wirkenden Wissenschaftler

57 Die menschliche Wissenschaft ist der irdisch-sichtbare Ausdruck der geistigen Befähigung, welche der Mensch in dieser Zeit erreicht hat. Das Werk des Menschen in dieser Zeit ist nicht nur ein Produkt des Verstandes, sondern auch seiner geistigen Entwicklung. (106, 6)

58 Die aufs Materielle ausgerichtete Wissenschaft hat euch viele Geheimnisse enthüllt. Erwartet jedoch niemals, dass euch eure Wissenschaft all das offenbart, was ihr wissen müsst. Die Wissenschaft der Menschen dieser Zeit hatte auch ihre Propheten, über die sich die Menschen lustig machten und die sie für verrückt hielten. Doch hernach, als sich das, was jene verkündeten, als richtig erwies, wart ihr verblüfft. (97,19)

59 Ich versage den Wissenschaftlern nicht meine Anerkennung, da Ich ihnen die Aufgabe übertragen habe, die sie ausüben. Aber bei vielen von ihnen hat es an Gebet, Nächstenliebe und Erhebung des Geistes gefehlt, um wahre Helfer der Menschen zu sein. (112, 25)

60 Die Menschen von heute haben ihre Reiche erweitert, sie beherrschen und durchqueren die ganze Erde. Es gibt keine unbekannten Kontinente, Länder oder Meere mehr. Sie haben auf dem Land, auf dem Meer und in der Luft Wege geschaffen; doch nicht zufrieden mit dem, was sie auf ihrem Planeten als Erbe besitzen, erkunden und durchforschen sie das Firmament, im Verlangen nach noch größeren Herrschaftsbereichen.

61 Ich segne das Verlangen nach Wissen bei meinen Kindern, und ihr Bestreben, weise, groß und stark zu sein, findet mein uneingeschränktes Wohlgefallen. Doch was meine Gerechtigkeit nicht billigt, ist die Eitelkeit, auf der oftmals ihre ehrgeizigen Ziele gründen, oder der selbstsüchtige Zweck, den sie gelegentlich verfolgen. (175, 7 - 8)

62 Ich habe den Menschen mit Intelligenz ausgestattet, die es ihm ermöglicht, die Zusammensetzung der Natur und ihre Erscheinungsformen zu erforschen, und Ich habe ihm erlaubt, einen Teil des Universums zu betrachten und die Bekundungen des Geistigen Lebens zu fühlen.

63 Denn meine Lehre hält die Geistwesen nicht auf, noch hemmt sie die Entwicklung des Menschen – im Gegenteil, sie befreit und erleuchtet ihn, damit er untersucht, überlegt, forscht und sich bemüht. Doch was der Mensch als das Höchste seines intellektuellen Forschens betrachtet, ist kaum der Anfang! (304, 6)

Der lebendige Gott


Worte von Jesus Christus an Byron Searle
Daniel 6:26
Das ist mein Befehl, daß man in der ganzen Herrschaft meines Königreiches den Gott Daniels fürchten und scheuen soll. Denn er ist der lebendige Gott, der ewiglich bleibt, und sein Königreich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende.
Transkript
Mein Sohn, HÖRE UND SCHREIBE, DASS EIN SCHLAFENDER KÖRPER VON EINEM LEBENDIGEN GOTT ERWECKT WIRD !!!
Seit vielen Jahren haben die Prediger in den Kirchen nicht darüber gesprochen, dass ich am Leben bin. Deshalb glauben so viele in meinen Kirchen, ich bin eine Idee, nichts zu befürchten. Die falschen Lehrer und falschen Pastoren führen Meine blinden, tauben und stummen Kinder den Weg der Täuschung und sagen ihnen, dass Sünde nicht vergeben werden muss und dass das Leben, das sie im Fleisch und in der Welt führen, gut ist.
Aber ich sage, ALLES ist Sünde, und Mein Gericht ist nur so, denn ich bin ein lebendiger Gott und kein toter Gott !!
Mein Sohn, die Menschen haben viele Götter geschaffen, um sie anzubeten - Götter aus Holz, Stein, Glas, Gold, Silber und Papier. Diese Götter sind tot, aber Meine Kinder verehren das, was sie geschaffen haben!
Ich bin wütend über das mangelnde Wissen meines Volkes! Sie lesen nicht Mein Wort, sondern vertrauen den Menschen, um ihnen zu sagen, was Mein Wort sagt! Diese Männer lügen, und weil sie Mein Wort nicht kennen, werden sie auf Pfaden der Niederlage und der Traurigkeit geführt. Mein Volk geht aus Mangel an Wissen zugrunde - eine Ewigkeit weg von Mir aus Faulheit.
Mein Sohn, ich liebe mein Volk, meine Kinder, meinen Überrest, aber für viele bin ich nur ein Typ im Weltall. Die meisten sprechen nie mit mir. Die meisten ignorieren mich, es sei denn, es kommt zu einem Unfall. Selbst dann werde ich für den Unfall verantwortlich gemacht, und wenn jemand stirbt, werde ich für den Tod verantwortlich gemacht!
Wenn die Leute Hiob lesen würden, würden sie einen Mann sehen, der alles verloren hatte, ohne dass er mir die Schuld dafür gab! Seine Frau sagte fluch mich und stirb, aber er tat es nicht! Ich spreche so lange mit meinen Kindern, aber sie glauben nicht, dass ich immer noch spreche, und wenn sie mit mir sprechen, ist es im Fleisch.
Mein Sohn, ich bin der allmächtige Gott und ich bin sehr lebendig !!!
ALLE Menschen werden eines Tages vor mir stehen und ich werde ihnen zeigen, dass ich sehr lebendig bin !! Ich sage jetzt zu denen, die nicht glauben, dass ich am Leben bin, und ich höre - ich sage BEREUT von eurem Unglauben und eurer Sünde, bittet um Vergebung, damit ich in euer Herz kommen kann! Dann werdet ihr meinen Heiligen Geist in eurem Herzen spüren, und ihr werdet ohne jeden Zweifel wissen - ich lebe !!!
Ich sende sehr bald meinen Sohn! Haltet euer Herz bereit! Vertraut auf mich - EUEREN LEBENDIGEN GOTT !!!
Schalom
Liebe, dein Vater

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