BWL - Band V - Unterweisung 127


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
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Unterweisung 127:
(verkündet am 1. Januar 1945)
1. Schließt eure körperlichen Augen bei dieser Kundgebung,
denn es ist euer Geist, mit dem Ich sprechen will.
2. Ich versprach euch zurückzukehren, und so konnte ich nicht
umhin, bei diesem geistigen Stelldichein mit euch anwesend zu sein.
3. Habt Frieden, damit ihr Mir aufmerksam zuhört und zulasst,
dass der Meißel Meines Wortes in der Lage ist, eure Seele zu
formen.
4. Ihr seid viel gewandert auf der Suche nach einem Ort, der
euch Frieden bescheren könnte, und habt ihn nicht gefunden; und als
ihr zum ersten Mal zu diesen bescheidenen Versammlungsräumen
gekommen seid, um Mein Wort zu hören, habt ihr euch nicht
vorgestellt, dass ihr in ihnen — ärmlich und einfach — den Frieden
finden würdet, den ihr so sehr ersehnt hattet.
5. Ich will euch durch Liebe für Mich gewinnen. Darum gebe
Ich euch diese Unterweisung, und damit ihr durch sie eure
Mitmenschen, die Reisenden, die Wanderer mit derselben Sorgfalt
und Liebe lehrt, mit der Ich euch empfangen habe.
6. Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, denn in ihm sind
Hunger und Durst vorhanden, die nicht aus dem Körper kommen,
und um sie zu stillen, müssen sie das geistige Wasser und Brot
suchen. Doch es ist notwendig, dass der Schmerz euch heimsucht,
damit ihr Meine Unterweisungen versteht.
7. Einige fragen Mich: "Herr, ist vielleicht die menschliche
Liebe vor Dir unzulässig und abscheulich, und billigst Du nur die
geistige Liebe?"
8. Nein, Volk. Zwar stehen dem Geiste die höchsten und
reinsten Empfindungen der Liebe zu, doch auch in den menschlichen
Körper legte Ich ein Herz, damit es liebe, und Ich gab ihm
Gefühle, damit es durch dieselben alles liebe, was es umgibt.
9. Ich vertraute das menschliche Leben den geistigen Wesen an,
damit sie auf der Erde leben sollten, und einmal auf ihr, sie ihre
Liebe zu Mir unter Beweis stellen. Zu diesem Zweck teilte Ich die
menschlichen Wesen in zwei Teile und gab dem einen die stärkere
und dem anderen die schwächere Eigenart. Diese Teile waren der
Mann und die Frau. Nur vereint konnten beide Wesen stark und
glücklich sein, und dafür wurde die Ehe gestiftet. Die menschliche
Liebe ist von Mir gesegnet, wenn sie von der Liebe des Geistes
veranlasst ist.
10. Die Liebe, deren Wurzeln nur im Körperlichen liegen, ist
den vernunftlosen Wesen eigen, weil ihnen ein Gewissen fehlt, das
ihren Weg erhellt. Außerdem sage Ich euch, dass aus den guten
Vereinigungen immer gute Früchte hervorgehen sollen und in ihnen
Geister des Lichtes inkarnieren werden.
11. Nun ist es an der Zeit, dass du deinen Samen läuterst, o
Volk, damit du eine Familie bildest, die geistig und körperlich stark
ist. Versteht Mich, Meine Kinder, damit ihr Meinen Willen richtig
deutet, denn schon naht das Jahr 1950, und ihr sollt nicht vergessen,
dass es jenes ist, das Ich als letztes Meiner Kundgabe bezeichnet
habe. Ich will, dass Ich euch an jenem Tag zubereitet finde, denn nur
die, welche diese Zurüstung erlangt haben, werden in ihren
Stellungen fest bleiben können. Diese werden es sein, die in der
Zukunft ein wahres Zeugnis von Mir ablegen.
12. Denkt daran, dass nur jene, die sich zu vergeistigen
vermochten, Mein Werk bekanntgeben können; denn jene, die sich
nicht für die neue Form der Verbindung zubereitet haben — wie
könnten sie die nötige Inspiration haben, um Meine Gedanken zu
empfangen und Meine Botschaften wiederzugeben?
13. Ich will, dass ihr alle diesen Fortschritt erreicht, damit euer
Zeugnis zum Wohle der Menschheit ist. Sehet, wenn die einen auf
die eine Art und andere auf eine verschiedene Weise denken
würden, so würden sie den Menschen nur Verwirrung bringen.
14. Die Essenz dieses Wortes hat sich seit dem Beginn seiner
Kundgebung niemals verändert, als Ich durch Damiana Oviedo zu
euch sprach. Der Sinngehalt Meiner Lehre ist der gleiche gewesen.
15. Doch wo ist die Essenz jener Worte? Was geschah damit?
Verborgen sind die Schriften jener göttlichen Botschaften, welche
die ersten in dieser Zeit waren, in der Mein Wort so reichlich unter
euch verbreitet wurde. Es ist notwendig, dass diese Unterweisungen
ans Licht kommen, damit ihr morgen zu bezeugen imstande seid,
wie der Beginn dieser Kundgebung war. So werdet ihr das Datum
Meiner ersten Unterweisung kennenlernen, ihren Inhalt und den der
letzten, welche euch das Jahr 1950 bringt — das bezeichnete Jahr,
mit dem diese Offenbarungszeit enden soll.
16. Heute ahnt ihr noch nicht das Chaos, das in der Menschheit
sein wird, nachdem Mein Wort verstummt ist, noch könnt ihr euch
den Wirbelsturm vorstellen, den ein solches Geschehen unter den
Nationen entfesseln wird. Ihr müsst darauf achtgeben, dass eure
Verantwortung jedes Mal größer wird, denn mit jeder neuen Zeit
werdet ihr mehr und mehr Erleuchtung erlangen. Euer Erbe ist
bereits sehr groß, und es ist unbedingt notwendig, dass ihr eure
Mitmenschen, die Bedürftigen, daran teilhaben lasst, bevor ihr von
dieser Erde geht.
17. Macht eure Herzen empfindsam, damit ihr Mein Wort
begreift, denn noch habt ihr es nicht verstanden. Wie wollt ihr dann
Mein Wort empfangen und erfassen können, wenn Ich es euch
morgen durch Intuition gebe?
18. Vereint euch in Wahrheit und im Geiste, und entzweit euch
nicht, nicht einmal in den größten Prüfungen. Ein einziger Gott, ein
einziger Wille und ein einziges Wort sind mit euch gewesen. Daher
werden in der Zukunft keine unterschiedlichen Weisungen auftauchen
können als die, die euch derzeit gegeben worden sind.
19. Wird es jemand wagen, Meinen Willen zu missachten? Dies
würde bedeuten, dass Zwist und Feindschaft im Schoße dieses
Volkes entstünden; denn während die einen an der Wahrheit
festhalten würden, würden andere falsche Worte gebrauchen, um die
Gemeinden vom wahren Wege abzubringen.
20. Werde nicht schwach, Volk, erinnere dich in jedem Augenblick
daran, dass Ich dich "stark" genannt habe. Wenn Ich euren
Glauben nicht betrogen habe und euch bewiesen habe, dass der
Sinngehalt Meines Wortes nicht veränderlich ist — wie könntet ihr
eure Mitmenschen betrügen, indem ihr ihnen ein schlechtes Beispiel
gebt? Es ist Zeit, dass ihr das vorbereitet, was ihr den kommenden
Generationen hinterlassen werdet.
21. Viele sagen Mir in ihrem Herzen: "Meister, siehst Du etwa
voraus, dass wir Dir untreu werden? Wie wäre dies möglich?" Und
Ich antworte euch dasselbe, was Ich Meinen Aposteln in der
Zweiten Zeit sagte: "Wachet und betet, damit ihr nicht in der
Versuchung fallet"; denn euch allen ist bekannt, dass es unter jenen
Einen gab, der Mich verraten und verkaufen sollte, und ihr wisst
nicht, wer es in dieser Zeit tut, obwohl er sich Mein Jünger nennt.
22. Mein Geist ruft euch, Meine Stimme kommt als Lehrer zu
euren Herzen, und immerdar wird der Geist eures Himmlischen
Vaters um euch sein, der euch suchen wird, um euch zu liebkosen.
23. Ich bin die Höchste Stufe, die jeder Geist anstreben soll,
denn wer sie erreicht, wird die ganze Schönheit der Schöpfung und
die Herrlichkeit der Werke Seines Vaters zu schauen verstehen.
24. Mein Wort bearbeitet wie ein Meißel eure Herzen, bildet
eure Seelen, bis es sie Meinem Geiste an Licht ähnlich gemacht hat.
25. Bedenkt, dass ihr euch nicht vor verwirrten Gehirnen
befindet, sondern vor Dem, der euch die Vollkommenheit und die
Wahrheit Seines Geistes beweist. Ich habe euch näher zum Baum
des Lebens gebracht, an dessen Zweigen die guten Früchte hängen.
Heute ist ein Fest in Meinem Hause, viele befinden sich an meinem
Tische. Doch welche der Anwesenden werden Mir morgen den
Rücken kehren? Ich allein weiß es.
26. Jeder, der nach einem geistigen Erbe trachtet, komme an
Meinen Tisch, setze sich zu Mir und esse von diesem Brote, damit,
wenn er aufsteht, er sich als Eigentümer Meines Friedens fühlt und
sein Geist zu einem weiteren Glied der Liebeskette wird, die Ich
derzeit bilde und mit der Ich Meine Kinder vereine.
27. Kommt, kommt herbei und klopft an Meine Türen. Kommt
herzu, ihr Ausgestoßenen, esset und bekleidet euch, doch geht
hernach auf Meinen Spuren. Lernt die Gesetze kennen, die von Mir
erlassen wurden, und befolgt sie, damit ihr nicht den Kelch der
Bitterkeit trinkt. Begreift: Wer sich vom vollkommenen Weg
entfernt, entfernt sich von Meinem Reiche und ist in Gefahr, den
Tod zu finden.
28. Ich gebe euch mehr, als was ein jeder benötigen kann.
Weshalb? Damit ihr euren Mitmenschen von dem vielen weitergebt,
das Ich euch anvertraut habe. Aber vergeistigt euch, damit euch
nicht nur die Leiden bewegen, die eure Augen sehen, sondern auch
jene, die jenseits eures Blickes sind, denn sie befinden sich nicht
außerhalb des Bereiches eurer Liebestätigkeit. Eure Empfindsamkeit
soll sich auch nicht darauf beschränken, die Leiden der Wesen dieser
Welt mitzufühlen. Nein, ihr sollt auch ahnen, wenn sich euch
unsichtbar eine Seele naht im Verlangen nach liebevoller Hilfe. In
diesen Fällen wird euch nur die Vergeistigung deren Bedürfnisse
offenbaren.
29. Welche Freude wird Meinen Geist erfüllen, wenn er sieht,
dass der Strom des Lebens, der aus Meinem Busen hervorging, von
einem zum anderen strömt, deren Durst stillt und sie von ihren
Unlauterkeiten reinwäscht.
30. Nutzt euer Leben, denn es ist kurz; ein Jahr ist ein
Augenblick, der sich in der Unermesslichkeit der Zeit verliert. Folgt
willig den Vorhaben des Vaters, und ihr werdet keinen einzigen der
kostbaren Augenblicke des Lebens, das euch anvertraut wurde,
vergeuden.
31. Ich habe euch gesagt, dass Mein Wohlgefallen zu Ende ist
und dass ihr gründlich nachdenken müsst, damit ihr begreift, was
Ich euch sagen will. Die Duldsamkeit, die Ich mit eurem
selbstsüchtigen und vermaterialisierten Leben hatte, hat ihre Grenze
erreicht. Dennoch werde Ich euch neues Wohlwollen geben, doch
dieses wird geistiger Art sein.
32. Das Buch ist aufgeschlagen, Ich war es, der es öffnete. Seine
Seiten werden euch beständig ihren göttlichen Inhalt zeigen.
33. Mein Blick umfängt euch in diesen Augenblicken, in denen
euer Gebet zu Mir gelangt ist. Auf euren Geist ist Mein Licht als
Vater, als Meister und als Richter herabgekommen. Ja, Volk, denn es
ist der Tag, an dem Ich komme, um eure Opfergabe entgegen-
zunehmen, um euch zu fragen, welches die Frucht der Werke ist, die
ihr Mir heute vorzeigt.
34. Euer Geist schweigt, euer Herz setzt kurz aus, und euer
Gewissen wohnt eurem Gericht bei.
35. Ich betrachte euch nicht mehr als kleine Kinder, denn ihr
seid große Seelen, die von Mir schon seit der Ersten Zeit auf den
Weg der geistigen Vollkommenheit gestellt wurden. Deshalb habe
Ich euch Erstgeborene genannt und euch zu Vertrauten und Erben
Meines Geistes gemacht. Deshalb fordere Ich nun Rechenschaft von
euch und frage euch, was ihr mit eurer Seele gemacht habt und auch
mit diesem Körper, der euch als Werkzeug anvertraut worden ist. Ich
habe euch in dieser Dritten Zeit mit der schwierigen Mission
ausgesandt, das Licht des Sechsten Siegels bekanntzumachen, und
damit sich um euch die großen Scharen versammeln, die Mein Volk
bilden sollen. Ich habe Mich durch den menschlichen Verstand
kundgetan, um euch zu lehren und zuzurüsten, und habe als Ende
für diese Kundgebung das Jahr 1950 festgesetzt. Bleibt euch dessen
bewusst, denn dieser Tag rückt näher, und ihr müsst euch rechtzeitig
im Lichte des Gewissens prüfen, damit ihr wisst, ob ihr die
anvertraute Zeit genutzt habt oder nicht.
36. Ich habe euch die Gnade der Verbindung mit der geistigen
Welt des Lichtes gewährt, damit sie euch den Arbeitstag erleichtere,
und habe Elias vor Euch hergesandt, damit er euch den Weg bahne
und euch in den Prüfungen ermutige. Ich habe euch den Engel des
Friedens gesandt, damit ihr seinen Einfluss fühlt, der euch gegen die
Bedrohung durch Kriege und entfesselte Naturgewalten schützt.
37. Ich spreche zu euch als Vater; doch sucht Mich nicht als
Richter. Ich liebe euch und habe lange auf euch gewartet; doch
vergesst nicht, dass Mein Gericht über das Universum unerbittlich
sein wird und dass ihr in Mir geeint sein sollt, um das Wort des
Meisters überall hinzutragen.
38. Wenn ihr nach Frieden und Glück trachtet und wenn ihr ein
Anrecht auf Gesundheit und Wohlergehen haben wollt, so erkennt,
dass ihr diese Gnadengaben nur erlangen werdet, wenn ihr eure
Nächsten liebt, denen vergebt, die euch beleidigen, und euer Brot
mit den Bedürftigen teilt — jenes unerschöpfliche Brot des Geistes,
das Ich euch im Überfluss gegeben habe.
39. Seid Geister des Friedens in diesen Kriegszeiten, in denen
euer Gebet wie ein Mantel der Brüderlichkeit sein soll, der sich über
den ganzen Erdkreis ausbreitet.
40. Ich betrachte die mit Menschenblut gerötete Erde und die
Menschen, die mit ihren Verbrechen nicht aufhören. Zieht Meinen
Frieden herbei auf die Welt, denn anderenfalls wird Meine
Gerechtigkeit von Nation zu Nation geschehen, und auch ihr werdet
euch vor Mir verantworten müssen wegen eures Mangels an
Nächstenliebe.
41. Ich will euch vor Mir nicht als Angeklagte sehen, will euch
immer als Meine Kinder betrachten, für die Meine Vaterliebe immer
zu helfen bereit ist. Ich habe euch zur Herrlichkeit Meines Geistes
erschaffen und damit ihr euch an Mir erquickt.
42. Ich halte Mich nicht damit auf, eure Verfehlungen zu sehen,
noch will Ich eure Sünde betrachten. Ich will in euch den Vorsatz
zur Besserung sehen und den geistigen Eifer innerhalb Meines
Werkes.
43. Lernet, Mich geistig zu lieben, wie ich euch liebe und eure
Schandflecken durch Meine Vergebung abwische. Wenn dies Leben
im Tal der Tränen für euch eine Verbannung ist, so weinet und
schafft eurem Schmerz bei Mir Erleichterung, fasset neuen Mut,
denn eure Seele läutert sich dabei. Tragt euer Kreuz mit Geduld und
Ergebenheit, und lasst in eurem Herzen die Flamme des Glaubens
und der Hoffnung leuchten.
44. Blickt euch um und betrachtet die des Friedens verwaiste
Menschheit. Doch vergebt ihr, falls die Folgen des Krieges bei euch
spürbar sein sollten.
45. Ich segne jene, die den Prüfungen standgehalten haben, die
Ich ihnen gesandt habe, Ich segne, die in Meinem Weinberg
gearbeitet haben. Ich segne die Hände, die Kranke geheilt haben,
und die Männer und Frauen, die sich moralisch erneuert haben. Ich
segne die Kranken, die Mich inmitten ihres Schmerzes gesegnet
haben, und all jene, die die Wohltaten, die sie empfangen haben,
Meiner liebevollen Fürsorge zuschreiben. Doch Ich segne nicht nur
den, der Mich liebt oder anerkennt, Ich segne alle Meine Kinder mit
derselben Liebe.
46. Es ist Mein Wille, dass ihr jeden Fanatismus beseitigt und
ebenso alles, was in eurem religiösen Kult unnütz ist, denn Ich will
in eurem Geiste das wahre Heiligtum für Meine Gottheit vorfinden.
47. Legt Meinen Heilbalsam in die Kranken; doch wenn ihr bei
all eurer inneren Zubereitung und Nächstenliebe einige von ihnen
nicht zu heilen vermögt, so überlasst die Sache Mir, und Ich werde
dafür einstehen. Ich sage euch: Wenn irgendeiner Meiner Jünger die
vollkommene Vergeistigung erreichen sollte, wäre er wie Jesus, der
mit dem Blick, mit der Stimme, mit dem Willen oder durch bloße
Berührung die Kranken heilte und Tote auferweckte.
48. Jünger, so wie Ich herabgekommen bin, um die Frucht
dieses Volkes zu empfangen, so werde Ich die Ernte und den Tribut
einholen vom ganzen Universum, von allen Naturkräften, von allen
Reichen, von allen Welten und Wohnräumen, von allen den
Menschen bekannten und unbekannten Wesen, von den vollkommensten
bis zu den von der Vollkommenheit entferntesten. Auf
alle gieße Ich Mein Licht aus und lasse sie Meine Gegenwart fühlen.
49. Die Menschheit lebt geistig in der Dritten Zeit. Doch jeder,
der nicht weiß, was "Dritte Zeit" bedeutet, soll studieren und sich in
Mein Wort vertiefen, das euch große Offenbarungen macht;
wenngleich vieles von dem, was ihr noch verstehen lernen müsst,
ihr nicht in diesem Leben kennenlernen werdet, weil eure
Intelligenz nicht ausreicht, es zu begreifen. Wenn ihr in das Geistige
Leben eingeht, werde Ich euch neue Offenbarungen geben.
50. In diesem Augenblick spreche Ich zu den Nationen der Erde.
Alle haben Mein Licht; mit ihm sollen sie darüber nachdenken, dass
sie gewagt haben, über das Leben zu verfügen, als ob sie die
Eigentümer desselben wären. Wahrlich, Ich sage euch, eure
Zerstörung und euer Schmerz hat bei vielen tiefe Reue hervorgerufen
und hat Millionen von Menschen zum Licht erweckt, die
Mich suchen und anrufen, und von ihnen steigt zu Mir ein
Klageschrei empor, der fragt: Vater, wird der Krieg etwa 1945 nicht
zu Ende sein, und wirst Du nicht unsere Tränen trocknen und uns
den Frieden bringen?
Prophetie, empfangen am 1. Januar 1945
51. Hier bin Ich unter euch gegenwärtig, o ihr sieben Nationen!
Sieben Häupter, die ihr euch in der Welt vor Mir erhoben habt!
52. ENGLAND: Ich erleuchte dich. Meine Gerechtigkeit wird
dich noch schwer heimsuchen; doch Ich gebe dir Kraft, berühre dein
Herz und sage dir: Deine ehrgeizigen Ziele werden zu Fall gebracht,
deine Reichtümer werden dir genommen werden, und sie werden
niemandem gegeben werden.
53. DEUTSCHLAND: Ich suche in diesem Augenblick deinen
Stolz heim und sage dir: Bereite dich, denn dein Same wird nicht
untergehen. Um neue Länder hast du Mich gebeten, doch die
Menschen haben sich in Meine Hohen Ratschlüsse eingemischt. Ich
beuge deinen Nacken und sage dir: Nimm Meine Kraft und vertraue
auf Mich, und Ich werde dich retten. Doch wenn du nicht auf Mich
vertrauen wirst und dich deinem Stolze hingeben solltest, wirst du
fallen und Sklave der Welt sein. Doch dies ist nicht Mein Wille,
denn es ist die Zeit, in der Ich die Herren stürze und die Sklaven und
Gefangene befreie. Nimm Mein Licht und erhebe dich.
54. RUSSLAND: Mein Geist sieht alles. Die Welt wird nicht
dein sein. Ich werde es sein, der über euch alle regiert. Du wirst
nicht imstande sein, Meinen Namen auszulöschen, denn Christus,
der zu dir spricht, wird über alle Menschen herrschen.
55. Befreie dich vom Materialismus und bereite dich für ein
neues Leben vor, denn falls dies nicht geschieht, werde Ich deinen
Hochmut brechen. Ich übergebe dir Mein Licht.
56. ITALIEN: Du bist nicht mehr der Herr wie in den
vergangenen Zeiten; heute haben dich Spott, Knechtschaft und
Krieg zugrunde gerichtet. Infolge deiner Entartung durchlebst du
nun eine große Läuterung. Doch Ich sage dir: Erneuere dich,
entferne deinen Fanatismus und Götzendienst, und erkenne Mich als
den Herrn der Herren. Ich werde neue Inspirationen und Licht auf
dich ausgießen. Nimm Meinen Heilbalsam und vergebt einander.
57. FRANKREICH: Du bringst deinen Schmerz vor Mich. Dein
Wehklagen gelangt bis zu Meinem hohen Thron. Ich empfange dich.
Früher hast du dich zum Herrn erhoben, jetzt zeigst du Mir nur die
Ketten, die du mit dir schleppst. Du hast weder gewacht noch
gebetet. Du hast dich den Vergnügungen des Fleisches hingegeben,
und der Drache hat dich zur Beute gemacht. Doch Ich werde dich
retten, denn die Klage deiner Frauen und das Weinen der Kinder
dringt zu Mir empor. Du willst dich retten, und Ich reiche dir Meine
Hand, aber wahrlich, Ich sage dir: Wache, bete und vergebe!
58. VEREINIGTE STAATEN: In diesem Augenblick empfange
Ich auch dich. Ich betrachte dein Herz — es ist nicht aus Stein,
sondern aus Metall, aus Gold. Dein Gehirn aus Metall sehe Ich
verhärtet. Ich finde keine Liebe bei dir, entdecke keine Vergeistigung.
Ich sehe nur Größenwahn, Ehrgeiz und Habgier.
59. Fahret fort, doch Ich frage euch: Wann wird Mein Same bei
euch tief Wurzel fassen? Wann werdet ihr euer "Goldenes Kalb" und
euren "Turm von Babel" niederreißen, um stattdessen den wahren
Tempel des Herrn aufzurichten? Ich berühre eure Gewissen, vom
ersten bis zum letzten, und vergebe euch. Ich erleuchte euch, damit
in der höchsten Stunde, wenn die Prüfung ihren Höhepunkt erreicht,
euer Verstand sich nicht verwirrt, sondern mit Klarheit denkt und
euch erinnert, dass Ich vor euch komme.
60. Ich gebe euch Licht, Kraft und Vollmacht. Schaltet euch
nicht in Meine Hohen Ratschlüsse ein, denn wenn ihr Meinen
Anordnungen nicht gehorchen solltet oder die Grenze überschreiten
solltet, die Ich ziehe, werden Schmerz, Zerstörung, Feuer, Seuche
und Tod über euch kommen.
61. JAPAN: Ich empfange dich und spreche zu dir. Ich bin in
dein Heiligtum eingetreten und habe alles betrachtet. Du willst nicht
Letzter sein, hast immer Erster sein wollen, doch wahrlich, Ich sage
dir: Dieser Same ist nicht wohlgefällig vor Mir. Es ist nötig, dass du
den Leidenskelch trinkst, damit sich dein Herz läutert. Es ist
erforderlich, dass sich deine Sprache mit anderen Sprachen
vermischt. Es ist nötig, dass die Welt sich dir nähert. Wenn die Welt
sich zubereitet und rein befindet, wird sie dir den Samen bringen,
den Ich ihr übergeben werde; denn Ich sehe niemanden zugerüstet.
62. Ich sehe bei dir nicht den Samen Meiner Göttlichkeit. Doch
Ich werde den Weg bahnen. Bald wird es ein Chaos der Ideen im
Universum geben, eine Verwirrung der Wissenschaften, Meinungen
und Theorien; und nach diesem Chaos wird das Licht zu euch
gelangen.
63. Ich bereite euch alle zu und vergebe euch und sorge dafür,
dass ihr den rechten Weg beschreitet. Wenn der Zeitpunkt bestimmt
ist und der Friede zu den Nationen kommt, so seid nicht widersetzlich,
schaltet euch nicht in Meine Hohen Ratschlüsse ein, noch
widersetzt euch Meinem Willen. Wenn die Nationen Frieden
geschlossen haben, so sollt ihr sie nicht verraten, denn dann werde
Ich Mein Gericht über euch kommen lassen.
64. Sieben Nationen! Sieben Häupter! Der Vater hat euch
empfangen. Vor euch, unter eurer Herrschaft befindet sich die Welt.
Ihr seid Mir für sie verantwortlich!
65. Das Licht des "Buch der Sieben Siegel" sei in jeder der
Nationen, damit die Menschen sich zurüsten, wie es Mein Wille ist.
Mein Friede sei mit euch!

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