Göttliche Inspiration in die Herzen

Spiritualität ohne philosophische Verunreinigung

DE_BW   -    16.9.2026    -    Anna Maria Hosta

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BWL Band 10 – Unterweisung 299 : 32

     30. Wahrlich, Ich sage euch, in allen Teilen der Welt gibt es verstreut Spiritualisten — gereifte Menschen, die den Frieden der Menschheit herbeiführen werden. Doch Ich sage euch, dass der Zusammenschluss zwischen den Spiritualisten des ganzen Erdkreises nicht durch die Organisation einer neuen Kirche geschehen wird, denn ihre Stärke wird nicht materiell sein. Ihre Einheit wird gedanklich, ideell und bezüglich ihres Wirkens bestehen, und auf diese Weise wird ihre Kraft unbesiegbar sein, da sie diese aus der Ewigen Quelle bezogen haben, die in meinem Geiste ist.

     31. Ihnen allen inspiriere Ich meine Wahrheit und suche sie auch heim, damit aus ihren Herzen und Verstandesvermögen alle Unreinheiten entweichen, da diese sich nicht mit meinem Lichte vermischen dürfen.

     32. Sie alle haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die spiritualistische Lehre durch ihre geistigen Fähigkeiten erklärt und klar erkennbar wird und nicht durch menschliche Philosophien verunreinigt wird.

     33. Schon in früheren Zeiten haben die Menschen meinen Offenbarungen und Unterweisungen ihre Weltanschauungen, ihre Philosophien und ihre Theorien beigemengt, womit sie nur erreicht haben, die Menschheit zu spalten und zu verwirren.

     34. Ich will, dass die, die den Weg gefunden haben, ihn leicht verständlich lehren und ihn ihren Mitmenschen leicht machen, dass sie ihn nicht mit Stolpersteinen pflastern, wie es viele getan haben, womit sie verhinderten, dass die, die Mich suchen, zu Mir kommen können.

     35. Den Bewahrern des Ritualwesens — denen, die darauf bestehen, Gott in Gestalten, Objekten und in Bildnissen zu personifizieren, sage Ich, dass wenn sie nicht den Weg der Vergeistigung einschlagen, sie ohne sich dessen bewusst zu sein zu denen gehören, die die Kriege unter den Völkern fördern durch Missachtung ihrer Menschenbrüder.

     36. Euch allen sage Ich in Wahrheit, dass der Gott, an den ihr glaubt, lauter ist und in seiner göttlichen Liebe euch alle gleich liebt.

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Der Körper ist nur ein vorübergehendes Gewand der Seele

Die unsterbliche Geistseele des Menschen ist das Ebenbild des Schöpfers

DE_BW   -   10.9.2026   -   Anna Maria Hosta 


BWL – Band 10 – Unterweisung 295 : 43 - 48

     43. Ich bin die Liebe, und wer Mich sucht, muss es von der Liebe inspiriert tun.

     44. Der Mensch ist ein Abglanz des Schöpfers, ein Ebenbild Gottes. Die Kinder müssen zwangsläufig dem Vater ähnlich werden, aus dem sie hervorgingen. Diese Ähnlichkeit ist in der Geistseele begründet, da sie mit Eigenschaften Gottes versehen ist und darüber hinaus ewiges Leben hat. Die Materie, das heißt: der menschliche Körper ist nur ein vorüber-gehendes Gewand der Seele.

     45. Der Vater sandte die Seelen aus, um diese Erde zu bewohnen, damit sie auf ihr Mittel für ihre Entfaltung finden würden, Prüfungen, um stark zu werden, Lektionen, um von Licht erfüllt zu werden, Gelegenheiten ohne Ende, um Verdienste zu erwerben, die sie über dieses Leben erheben, sie von der Materie frei machen und sie zum Geistigen Reiche führen.

     Aber der Mensch hat die Schlacht noch nicht gewonnen, hat die Materie nicht beherrscht, hat die Welt nicht zu seinem Diener gemacht. Im Gegenteil — er hat sich von Kräften und Elementen beherrschen lassen, die unter ihm stehen. Der Mensch glaubt, Herr der Welt zu sein, während er in Wirklichkeit nichts als ein Sklave der Materie ist.

     46. Solange er diese Schlacht nicht gewinnt, wird er das Geistige Leben nicht für sich erobert haben.

     47. Glaubt jedoch nicht, dass Ich will, dass die Menschen sich von den irdischen Gesetzen lossagen, um sich ausschließlich dem Geistigen zu widmen. Nein, Volk, Ich will, dass ihr das, was der Vater geschaffen und der Menschheit angeboten hat, zu eurem Wohle gebraucht, für eure Entwicklung und für euren Aufstieg — dass ihr über das materielle Leben mit seinen Naturreichen, Kräften und Wesen zu herrschen lernt. Doch um dies zu erreichen, ist es nötig, über das hinauszugelangen, was eure Intelligenz erreicht, das heißt, mittels der Geistseele zu wirken, damit der Vater, wenn er eure edlen Ziele sieht — die Liebe, die ihr in eure Werke legt, und den Platz, den ihr eurer Geistseele zu geben verstandet, den Vorhang von seiner geheimen Schatzkammer wegzieht und euch einen Funken seiner Weisheit gewährt, der eure Seele erleuchten soll.

     48. Das Richtige ist, wenn der Geist dem menschlichen Verstande Weisheit offenbart, und nicht der Verstand dem Geiste “Licht" gibt. Viele werden das, was ich euch hier sage, nicht begreifen, und zwar, weil ihr schon seit langem die Ordnung eures Lebens verkehrt habt.

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Jesu Demut nahe Seines Opfers

Die Gefahr der Eitelkeit

DE_BW   -   7.9.2026   -   Anna Mria Hosta 


BdWL Band 10 – Unterweisung 295 : 18-19

     18. Jünger: Wenn der Mensch eine wahre Kenntnis der Werke besitzt, die er getan hat, lässt er sich nicht durch Eitelkeit blenden. Er weiß, dass — falls dies unedle Gefühl in sein Wesen eindringt — sich seine Intelligenz trüben würde und er auf dem Entwicklungswege nicht mehr vorankommen könnte, er stehenbleiben und in Lethargie versinken würde.

     19. Die Eitelkeit hat viele Menschen zugrunde gerichtet, hat viele blühende Völker zerstört und eure Kulturen zu Fall gebracht.

DDT 28 : 64 ff

     64. Kein Sterblicher kann sich jenen Augenblick in seiner ganzen Feierlichkeit vorstellen, den ihr alle durchleben müsst, um das zu erkennen, was ihr an Gutem in euch habt, um es zu bewahren, und auch das, was ihr von euch weisen müsst, weil ihr es nicht länger in der Seele festhalten dürft.

     65. Wenn die Seele dann fühlt, dass sie mit ihrem Gewissen konfrontiert ist und dieses sich mit der Klarheit der Wahrheit in Erinnerung bringt, fühlt sich jenes Wesen zu schwach, um sich selbst anzuhören, es wollte, es hätte nie existiert; denn in einem Augenblicke zieht an seinem Bewusstsein sein ganzes Leben vorbei — jenes, das es hinter sich ließ, das es besaß und das sein eigen war und von dem es nun schließlich Rechenschaft ablegen muss.

     66. Jünger, Menschen, bereitet euch schon in diesem Leben auf jenen Augenblick vor, damit ihr jenen Tempel nicht in ein Tribunal verwandelt, wenn eure Seele vor der Schwelle des Tempels des Geistes erscheint; denn der seelische Schmerz wird dann so groß sein, dass es keinen körperlichen Schmerz gibt, der damit zu vergleichen wäre.

     67. Ich will, dass ihr über alles nachdenkt, was Ich euch in dieser Unterweisung gesagt habe, damit ihr begreift, wie sich im Geistigen euer Gericht vollzieht. So sollt ihr aus eurer Vorstellungswelt jenes Bild zum Verschwinden bringen, in welchem ihr euch einen Gerichtshof vorstellt, der von Gott in Gestalt eines Greises geleitet wird, welcher die guten Kinder zu seiner Rechten vorbeiziehen lässt, um sich des Himmels zu erfreuen, und der die Bösen zu seiner Linken aufstellt, um sie zu einer ewigen Strafe zu verdammen.

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Über die Entfaltung der Kräfte der Seele

Das mentale und das spirituelle Auffassungsvermögen

DE_BW   -   3.9.2026   -   Anna Maria Hosta 

BdWL 10 – U. 292 : 15  

     11. Wenn das Leben der Menschen einmal Spiritualität widerspiegelt — Ich sage euch, dann werden sie sich nicht einmal anstrengen müssen, um jenseits ihrer Welt zu forschen; denn zum selben Zeitpunkt werden sie von denen aufgesucht werden, die höhere Heimstätten bewohnen.

     12. Ich hinterlasse diese kurze Botschaft, deren Inhalt euch nur sagen will: "Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt."

     13. Vorerst werdet ihr euch weiterhin Fragen stellen und euch selbst antworten. Es ist erforderlich, dass die Kräfte der Seele allen bekannt und entfaltet sind, um das zu erkennen und zu verstehen, was Gott für euch bestimmt hat. Ich sehe noch zu viel Unbeholfenheit, um das Gute zu tun, um zu beten, um euren Vater zu verehren, weil ihr eure Seele sich nicht äußern noch wirken lasst und sie an ihrer Entfaltung hindert.

     14. Ihr habt wahre Schätze in euch, Fähigkeiten und Begabungen, die ihr nicht einmal ahnt, und infolge eurer Unwissenheit vergießt ihr Tränen wie Bedürftige. Was wisst ihr von der Macht des Gebetes und der Kraft der Gedanken? Was wisst ihr vom tiefen Sinngehalt der Zwiesprache von Geist zu Geist? Nichts, du materialistische und irdisch gesinnte Menschheit!

     15. Erhebt zuerst die Seele, indem ihr ihre Gaben entfaltet, und strebt erst danach nach der Kenntnis dessen, was jenseits eurer Welt und eures Verstandes existiert.

     16. Der menschliche Verstand ist klein, ist begrenzt. Warum vertraut ihr ihm das an, was nur die Geistseele entdecken und erfassen kann?

     17. Ach, ihr törichten Kinder dieser Erde, die ihr Mich nicht als Meister haben wolltet, noch Mir geglaubt habt, obwohl viele von euch sagen, dass sie Mich lieben! Nun werdet ihr endlich die Wahrheit meines Wortes begreifen, wenn ihr bekennt, dass Ich der Weg, die Wahrheit und das Leben bin.

     18. Jünger, das Leben geht wie eine Lektion von unendlicher Weisheit an euch vorüber, eure Seele nimmt an Wissen zu, und infolgedessen erlangt ihr eine größere Erhebung.

     19. Seid Richter eurer eigenen Handlungen, denn die Stimme des Gewissens wird euch immer die Wahrheit sagen. Sie wird euch begreiflich machen, ob ihr allzu langsam voranschreitet, ob ihr allzu schnell geht, oder ob ihr im Stillstand verharrt.

     20. Wer bemüht ist, sich zu erkennen und sich zu beurteilen, muss ehrlich zu sich selbst und den anderen sein. Bei all seinen Handlungen wird er die "Stimme" seines Gewissens vernehmen, und seine Schritte auf dem Lebensweg werden sicher sein.

     21. Wenn die Geistseele über den Körper zu siegen beginnt, erfährt sie eine sehr große Befriedigung und ein volles Vertrauen in sich selbst.

     22. Doch der Meister sagt euch, dass — so viel Einsicht ihr auch über den größeren oder geringeren Wert eurer Werke haben mögt — allein der Vater, welcher der höchste Richter ist, bei diesem endgültigen Urteil die Entscheidung treffen kann.

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