Verwirrte Wesen im Jenseits hoffen auf unsere Gebete


42. Im "Geistigen Tale" gibt es viele verwirrte und verstörte

Wesen. Bringt ihnen meine Botschaft und mein Licht, wenn ihr es

einst betretet.

43. Schon jetzt könnt ihr diese Form der Barmherzigkeit

ausüben durch das Gebet, durch das ihr mit ihnen in Verbindung

treten könnt. Eure Stimme wird dort ertönen, wo sie wohnen, und

sie aus ihrem tiefen Schlaf erwecken. Sie werden weinen und sich

mit ihren Reuetränen reinigen. In jenem Augenblicke werden sie

einen Lichtstrahl empfangen haben, denn dann werden sie ihre

vergangenen Eitelkeiten, ihre Irrtümer, ihre Sünden begreifen.

44. Wie groß ist der Schmerz der Seele, wenn das Gewissen sie

erweckt! Wie demütigt sie sich dann vor dem Blicke des Höchsten

Richters! Wie demutsvoll entspringen dem Innersten ihres Wesens

die Bitten um Vergebung, die Gelöbnisse, die Segnungen meines

Namens! Nun erkennt die Seele, dass sie sich der Vollkommenheit

des Vaters nicht nähern kann, und so richtet sie ihren Blick auf die

Erde, wo sie die Zeit und die Prüfungen nicht zu nutzen verstand,

welche Gelegenheit boten, dem Ziel näherzukommen, und bittet um

einen weiteren Körper, um Verfehlungen zu sühnen und nicht

erfüllte Aufgaben zu erfüllen.

45. Wer sorgte also für Gerechtigkeit? War es nicht der Geist

selbst, der Gericht über sich hielt?

46. Mein Geist ist ein Spiegel, in dem ihr euch betrachten

müsst, und er wird euch den Grad von Reinheit, den ihr habt,

verraten.

47. Sobald ihr im Geistigen seid, wird euer Geist euch über

euch selbst Erleuchtung schenken. Eure Erinnerung wird klar

werden, und ihr werdet euch an das Vergessene erinnern. Weshalb

fürchtet ihr also meine Gerechtigkeit, da ihr doch nicht mehr

empfangt als das, was ihr verdient? Warum nicht stattdessen schon

jetzt die eigenen Taten fürchten? Seht, mit wie viel Güte Ich zulasse,

dass euer Verstandesvermögen das Geheimnis dessen begreift, was

euer Gericht ist.

48. Gebt den Fanatismus auf, der der Wahrheit sehr ferne ist.

Denkt über meine Unterweisungen nach, die eine Lehre des

Friedens, des Lichtes und des Segens enthalten.

49. Auch wenn ihr die vergesst, die ins "Geistige Tal" hinübergegangen

sind ─ der Meister vergisst niemanden.

50. Auch im Geistigen gibt es solche, die schlafen, die ihre

Augen dem Lichte der Wahrheit verschlossen haben, die umherirren

und Ketten der Selbstanklagen, Verwirrtheit und des Schmerzes mit

sich schleppen.

51. Ich habe euch gerufen, um euch zu sagen, dass ihr nicht nur

Gutes tun könnt, indem ihr den Kranken heilt und euren Mitmenschen,

die mit euch auf der Erde wohnen, den Weg weist,

sondern auch den Wesen, die im Jenseits leben. Auch unter ihnen

sind Kranke, Verirrte, Liebes- und Trost-Bedürftige. Es sind die, die

sich im Schmerze läutern, um rein in meine Gegenwart zu gelangen.

Aber ihr könnt ihnen mit euren Gebeten, mit eurer Barmherzigkeit

und hochherzigen Gedanken bei ihrer Sühne helfen und ihnen die

Leidenszeit verkürzen.

52. Meine Lehre universeller Liebe wird alle Seelen vereinen

und einander näher bringen, ohne eine Trennlinie zwischen den

Lebenswelten zu ziehen, und wird bewirken, dass die Wesen sich

mit geistiger Liebe lieben.

 

Aus Das Buch des Wahren Lebens – Band VIII – Unterweisung 240:42-52

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