BWL - Band 5 - Unterweisung 141


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
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Unterweisung 141:
41. Seid keine kleingläubigen Menschen. Wenn Ich euch
erwählt habe, so deshalb, weil Ich weiß, dass ihr fähig sein werdet,
Mir zu dienen, und verstehen werdet, es zu tun.
42. An diesem Tage sage Ich euch: Wenn die Nationen den
Frieden wollen, so mache Ich ihn erreichbar, entsprechend ihrer
Liebe. Wenn sie noch mehr Krieg wollen, sollen sie ihn haben; doch
durch ihn wird das Zepter Meiner Gerechtigkeit auf die Erde fallen.
43. Wenn die Menschheit Meine neuen Jünger verfolgt und zu
verhindern suchen sollte, dass sie die Kranken heilen und von
Meiner Lehre sprechen, werden sich unter den Menschen die
seltsamsten Krankheiten ausbreiten. Die Wissenschaftler werden
erkranken, die Augen vieler werden geschlossen werden, andere
erleiden Gedankenverwirrung.
44. Die Tore des Jenseits werden sich öffnen, und Legionen von
verwirrten Seelen werden ganze Landstriche verheeren und die
Menschen zu Besessenen machen. Dann, angesichts der Ohnmacht
der Wissenschaft, werden Meine demütigen Arbeiter sich aufmachen
und Beweise ihres Wissens geben, durch welche viele
gläubig werden. Schon seit langem wurde euch all dies Unheil
angekündigt; trotzdem bleibt ihr taub und blind. Ihr seid undankbar.
45. Manchmal ist es notwendig, dass Ich so zu euch spreche.
Doch verwechselt Mein Wort der Liebe nicht mit einer Peitsche. Ich
liebe euch. Kommt herbei, damit ihr Meine Wärme spürt. Nähert
euch Mir, damit ihr den Frieden Meines Reiches fühlt. Ihr seid die,
die Mich während der Durchquerung der "Wüste" gesucht haben,
seid die, die immer Meiner Verheißung nachgejagt sind.
46. Seid ihr dieses Lebens müde geworden? Dann ruht euch
einen Augenblick im Schatten dieses Baumes aus. Sagt Mir hier
eure Sorgen und weint euch an Meiner Brust aus. Wann werdet ihr
für immer bei Mir sein? Ich will den Frieden schon in jeder Seele
sehen.
47. Lasst "die Lerche" jetzt ihre Flügel über das ganze
Universum ausbreiten, damit ihr ihren Frieden und ihre Wärme
fühlt.
48. Frauen, ihr seid es, die mit eurem Gebet den geringen
Frieden erhaltet, der auf der Erde vorhanden ist, jene, die als treue
Behüterinnen des Heimes dafür sorgen, dass ihm nicht die Wärme
der Liebe fehlt. So vereinigt ihr euch mit Maria, eurer Mutter, um
den menschlichen Hochmut zu brechen.
49. Männer, Ich habe euch zu Herren auf dieser Erde gemacht,
damit ihr Mich auf ihr repräsentiert. Euer Geist ist ähnlich dem des
Vaters, und euer Körper gleicht dem Universum. Beurteilt die
Vollkommenheit eures Körpers nicht nach seinen Maßen, sondern
nach dem wunderbaren Leben, das in ihm existiert, seiner Ordnung
und seiner Harmonie. Doch selbst bei größter Vollkommenheit ist
der Körper begrenzt, und der Zeitpunkt kommt, wo er zu wachsen
aufhört. Die Intelligenz und die Empfindungen entwickeln sich
jedoch weiter, bis der Tod ihn aufhält. Aber alle Weisheit und
Erfahrung, die er auf Erden erwarb, bleiben in der Seele eingeprägt,
welche bis in alle Ewigkeit wächst und sich entfaltet.
50. Macht aus eurem Heim einen zweiten Tempel, aus euren
Zuneigungen eine zweite Verehrung Gottes. Wenn ihr Mich lieben
wollt, so liebt eure Ehefrauen und liebt eure Kinder, denn auch aus
diesem Tempel werden große Werke, Gedanken und Vorbilder
entspringen.
51. Ihr alle seid in dieser Zeit Schafe Elias'. Die einen leben in
seiner Hürde, andere sind noch verirrt. Das Licht des Sechsten
Siegels erleuchtet in dieser Zeit alle inkarnierten und nicht mehr
inkarnierten Seelen. Während auf der Erde die einen dies Gesetz für
den Fortschritt und das Heil ihrer Seele gebrauchen, verwenden es
andere dazu, um in die Geheimnisse der Wissenschaft einzudringen
und neue Wunder zu entdecken. Es sind die profanen und
ungehorsamen Hände, die noch immer die Früchte vom Baum der
Wissenschaft brechen, um das Herz der Menschen zu vergiften. Ihr
lebt im sechsten Zeitabschnitt, den die Menschheit auf der Erde als
ein Abbild des Weges zurücklegen wird, den sie in der Ewigkeit
durchlaufen muss.
52. Ich sage euch in diesem Augenblick in Gegenwart von Elias,
dass ihr in der sechsten Zeitepoche lebt, die die Menschheit auf der
Erde durchgehen wird, wie ein Sinnbild von einer der sieben
Stufenleitern, die euer Geist im Jenseits erklimmen wird.
53. In der ersten Epoche verkörperte Mich Abel auf der Erde, in
der zweiten Noah, in der dritten Jakob, Moses in der vierten, Jesus
in der fünften, in der sechsten, der gegenwärtigen, Elias, und in der
siebten wird der Heilige Geist regieren.
54. Was habt ihr mit Meinen Boten gemacht? Der erste fiel
unter dem Schlag seines eigenen Bruders, den der Neid dazu trieb.
Der zweite wurde von Scharen Ungläubiger und Götzenanbeter
verkannt und verspottet.
55. Der dritte gab in seinem Leben Beweise Meiner Macht und
empfing dafür den Undank, selbst seiner Angehörigen.
56. Der vierte musste die Gesetzestafeln zerbrechen wegen des
geringen Glaubens seines Volkes, das er so sehr liebte.
57. Der fünfte — obwohl sein Kommen angekündigt war —
wurde nicht erwartet, fand keinen Glauben noch Liebe, und
nachdem Er der Welt Seine Botschaft der Liebe gegeben hatte,
empfing Er von den Menschen den schmachvollsten Tod, den ein
Prophet oder Sendbote jemals erlitten hat.
58. Der sechste ist in dieser Zeit im Geiste gekommen. Dennoch
verfolgen ihn die Pfeile des Zweifels, der Gleichgültigkeit und des
Spottes.
59. Wenn das Siebte Siegel gelöst wird und statt eines Abgesandten
der Geist des Ewigen selbst es ist, der die Menschen
erleuchtet — wer wird dann Mich zu verwunden oder zu töten
versuchen?
60. Ich spreche so zu euch, damit ihr morgen nicht verwirrt seid
durch Theologen.
61. Jedes Siegel hat zu seiner Zeit seinen Glanz gehabt und sein
Licht im Geiste meiner Kinder hinterlassen. So konnte auch im
Sechsten Siegel die Stimme des Wortes auf der Erde gehört werden.
62. Volk, bete zu Maria, sie ist die Göttliche Zärtlichkeit, zur
Frau geworden in der Zweiten Zeit — von der vermaterialisierten
Menschheit nicht verstandene Reinheit, Jungfräulichkeit, die vom
Verstand der Menschen nicht ergründet werden kann und nur von
jenem erfühlt werden kann, dessen Empfindungen geläutert sind.
63. Der Mantel eurer Himmlischen Mutter hat der Welt von der
Ewigkeit aus Schatten gespendet und beschützt liebevoll Meine
Kinder, die von ihr sind. Maria, als Geist, wurde nicht auf der Welt
geboren; ihr mütterlicher Wesenskern ist immer ein Teil von Mir
gewesen.
64. Sie ist die Gattin Meiner Reinheit, Meiner Heiligkeit. Sie ist
Meine Tochter, als sie zur Frau wurde, und Meine Mutter, als sie das
"inkarnierte Wort" empfing.
65. Der Meister sagt euch: Ihr habt euch viel mit euch selbst
beschäftigt, und deswegen habt ihr die anderen vergessen. Es ist
notwendig, eure Gleichgültigkeit gegenüber fremdem Schmerz und
fremden Bedürfnissen zu verlassen und euch von eurer Selbstsucht
loszulösen.
66. Wenn sich der Schmerz auf eurem Wege zeigt, so seid
bereit, ihn anzunehmen. Wenn ihr die Prüfung sehr nahe seht, so
betet, wie Jesus es im Garten tat am Vorabend Seines Todes, und
sprecht wie Er: "Mein Vater, wenn es möglich ist, so entferne diesen
Kelch von Mir, aber Dein Wille geschehe und nicht der Meine." —
Wachet, Meine Kinder, denn wenn ihr euch zubereitet, werde Ich in
vielen Fällen den Leidenskelch von euren Lippen entfernen. Doch
wenn es nötig sein sollte, dass ihr ihn trinken müsst, werde Ich euch
— auf Grund eurer Ergebenheit und Unterwerfung unter den Willen
Gottes — mit Kraft versehen, um durchzuhalten.
67. Vergesst nicht, dass der Schmerz läutert, und dass, wenn er
mit Liebe und geistiger Erhebung ertragen wird, er nicht nur die
eigenen Flecken abwäscht, sondern auch die fremden.
68. Überlasset Mir euren Schmerz, und er wird nicht
unfruchtbar sein. Wie viel nutzlosen Schmerz hat es unter der
Menschheit gegeben! Doch wer bis ans Ende seiner Wiedergutmachung
zu leiden und sein Kreuz zu tragen vermochte, ist auf
die Höhe des Berges gelangt, als er glaubte, für immer zu fallen.
69. Die Welt hat in den Prüfungen durch eure Gebete und
Verdienste nicht den Frieden erlangt, den sie empfangen sollte.
Denn wenn ihr diesen Prüfungen unterworfen seid, denkt ihr nur an
euch, bedauert euch selbst und rebelliert, anstatt zum Vater zu beten
und Ihm zu sagen: Wenn ein einziger meiner Nächsten ein Atom von
Frieden erlangt durch den bitteren Kelch, den ich trinke — mit
welcher Befriedigung werde ich ihn bis zum letzten Tropfen trinken!
Und der Meister sagt euch: Wer so betet und fühlt, wird erreichen,
dass seine Liebe vielen seiner Mitmenschen Gutes zu tun vermag.
70. Volk, ein scheinbarer Friede herrscht nun in den Nationen,
doch ihr sollt nicht verkünden, dass der Friede gekommen ist.
Verschließt eure Lippen. Der wahre Friede kann sich nicht auf
Fundamenten von Furcht oder materieller Annehmlichkeiten
erheben. Der Friede muss der Liebe, der Brüderlichkeit entspringen.
71. Die Menschen bauen derzeit auf Sand und nicht auf Fels,
und wenn dann die Wellen wieder aufschäumen und gegen jene
Mauern schlagen, wird das Gebäude zusammenstürzen.
72. Ich habe den Menschen durch ihr Gewissen Meinen Frieden
vorgeschlagen und ihnen gesagt: Hier bin Ich, aber sie haben nicht
auf Mich hören wollen. Zuweilen handeln sie wie kleine Kinder und
wie Dummköpfe. Ich sage euch, dass sie wie Kinder handeln, weil
sie in ihren Handlungen nicht das Licht offenbaren, das der Geist
während einer langen Entwicklungszeit gewonnen hat. Obwohl sie
in der Dritten Zeit leben, sind sie sich noch nicht bewusst geworden,
was der Friede bedeutet. Ihr Geist ist träge, und noch mehr ist es ihr
Herz, das nicht fühlt, was echte Barmherzigkeit ist, noch hat es in
Liebe zu den Menschen geschlagen. Aber ein noch bitterer Schmerz
als der Wermut wird sie erfassen, durch den sie erwachen und
gefühlvoller werden. Nicht Ich werde es sein, der den Menschen
diesen Kelch reicht, denn in Mir kann jene Bitterkeit nicht
existieren.
73. Aller von Menschen verursachter Schmerz wird in einem
einzigen Kelch zusammengefasst, der von denen getrunken werden
wird, die ihn verursacht haben. Und die, welche sich angesichts des
Schmerzes nie erschüttern ließen, werden jetzt in ihrem Geiste und
in ihrem Körper erzittern.
74. Die Stunde rückt näher, in der ihr erleben werdet, dass die
Völker von seltsamen und überraschenden Ereignissen erschüttert
werden. Ihr werdet über Menschen erfahren, die groß in der Welt
waren und die ihre Völker und Nationen verlassen werden, um in
der Einöde, in der Einsamkeit, den Frieden mit ihrem Gewissen zu
suchen. Andere, die wegen ihrem Hass und ihrem Machtstreben
bekannt gewesen sind, werden die Welt überraschen, weil ihr Mund
plötzlich Worte der Liebe und des Friedens sprechen wird. Der
Grund ist, weil Mein Licht sie einhüllen und Mein Geist durch ihre
Lippen sprechen wird.
75. Seid ihr auf diese Ereignisse vorbereitet, um auf die Fragen
die richtige Lösung und Erklärung zu finden und um dem bestürzten
oder verwirrten Verstand der Menschen Licht zu bringen?
76. Seit langem schon schule Ich euch, und noch immer könnt
ihr nicht die Soldaten des Friedens sein. Seht euch die Nationen an,
wie wenig Zeit ihnen genügt, um sich für den Krieg vorzubereiten,
und wie sie sogar das Innere der Erde erschüttern. Seht, wie die
Kräfte ihres Hasses ihren Einfluss bis zu den entferntesten Orten
fühlbar machen, während ihr nicht fähig seid, sie Meinen Frieden
fühlen zu lassen.
77. Ist der Hass etwa stärker als die Liebe? Ist die Finsternis
mächtiger als das Licht? Hat das Böse eine größere Auswirkung als
das Gute? — Nein, Meine Kinder.
78. Ich tadle euch nicht, Ich wecke euch nur liebevoll auf, um
euch zu sagen, dass es nicht schwer ist, in dem Weinberge Jesu zu
arbeiten, und dass ihr in eurer Besserung beharrlich sein sollt. Wenn
ihr für Augenblicke den Vorsatz in euch tragt, euch zu erneuern,
erfreut sich euer Geist und fühlt sich seinem Vater näher. Doch die
Versuchungen lauern euren Schritten auf und bringen euch zu Fall.
79. Richtet euch endgültig empor, werdet euch bewusst, dass ihr
eine Zeit durchlebt, die anders ist als die Erste und die Zweite, in
der die materiellen und die geistigen Elemente überall in Erregung
sind. Es ist eine Schlacht, die nur für den sichtbar ist, der geistig
zubereitet ist, und unsichtbar für den, der es nicht ist. In diesem
Wirbelsturm bewegen sich Millionen von menschlichen und
geistigen Wesen, die einen entzünden Licht, die anderen suchen es;
die einen verbreiten Finsternis, die anderen fliehen vor ihr.
80. Wehe dem, der auf der Suche nach dem Licht in dieser Zeit
schwach wird! Millionen unsichtbarer Augen beobachten euch, um
euch zu Fall zu bringen. Ich will, dass ihr der gute Same seid, der
die Felder erobert, auf denen das Unkraut gewachsen ist. Wie ein
Meer, das über die Ufer tritt, so dringt das Böse vorwärts und
verwirrt ein Herz nach dem anderen, seine unreinen Wasser überfluten
die Heime, das Herz der Kinder, den Verstand der Jugend, die
reinsten Gefühle der Frau. Eure edelsten Institutionen sind herabgewürdigt,
ebenso das Heiligste. Was tut ihr währenddessen? Gehört
auch ihr zu den Blinden, die nichts bemerken? Kapselt ihr euch in
eurer Selbstsucht ab, um ein wenig Frieden für euer Herz zu
suchen? Schließt ihr euch in den vier Wänden eures Schlafzimmers
ein, um zu verhindern, dass das Getöse des Krieges und die Klagen
der Menschen bis dahin gelangen?
81. Ihr sollt nicht sagen, dass der Meister nicht prophetisch zu
euch sprach, wenn ihr jetzt die Zeit kommen seht, die Ich euch
ankündige. Aber bevor Friede unter den Menschen sein wird, wird
das Feuer das Unkraut auf der ganzen Oberfläche der Erde
verbrennen, die entfesselten Wasserfluten werden sie reinwaschen
und der Schnee sie läutern.
82. Wachet auf, Jünger; seid vorbereitet, damit man euch nicht
überrumpelt, denn ihr werdet mit Worten, mit Taten und durch
Bücher bekämpft werden. Waffen und Verleumdungen werden
gegen euch vorbereitet. Auch werdet ihr Zeugen einer Schlacht der
Ideologien, der Lehren und Theorien sein. Die Theologen werden
versuchen, mehr auszuforschen, als sie bisher erforscht haben. Die
Philosophen werden neue Ideen in die Welt setzen. Die Wissenschaftler
werden ihr Wissen als die einzige Wahrheit verkünden. Die
Fanatiker der Religionen werden als Parteien auftreten und aufeinanderstürzen.
83. Dies wird die Zeit sein, für die ihr zugerüstet sein müsst,
denn eure Stimme wird die einzige sein, die man als ruhig und als
bewusst anhört.
84. Erkennt ihr nun, wie sehr Ich euch reklamiere? Seht ihr nun,
wie klein ihr seid und wie viele Makel und Unvollkommenheiten ihr
noch habt? Und doch werdet ihr Mir dienen, und eure Opfergabe
wird wohlgefällig und wohlriechend sein vor Meiner Göttlichkeit.
85. Das Tabernakel, die Bundeslade und das Gesetz sind in
eurem Herzen. Euch, die ihr demütig seid, werde Ich offenbaren,
was die Gelehrten nicht zu erfassen vermögen.
86. Volk, in dieser Zeit kehrst du wie der Verlorene Sohn zum
Hause des Vaters zurück. Ich habe euch empfangen und habe euch
gesagt: Ihr seid der Erstgeborene, doch in eurer Abwesenheit
zerstreuten sich die anderen Geschwister. Ich blieb allein und habe
in Meiner Einsamkeit geweint. Jetzt seid ihr zurückgekehrt, und Ich
sage euch: Setzt euch an Meinen Tisch, dort sind Brote, Früchte und
Wein. Im Nebenraum sind die Arbeitsgeräte. Ihr habt dann eure
Undankbarkeit und euren Ungehorsam beweint und erkannt, dass ihr
unter den anderen Völkern, die nicht das empfingen, was ihr
empfangen habt, Parias gewesen seid. Ihr habt gebeten, dass euch
eure Geistesgaben zurückgegeben würden, und euer Reichtum ist
euch zurückgegeben worden.
87. Ich habe euch erkennen lassen, dass ihr an der Zwietracht
der Menschheit große Verantwortung tragt. Dann habe Ich euch ein
Schwert der Liebe anvertraut, damit ihr mit ihm jene gefügig macht,
die brudermörderische Kriege verursachen, und sie in Meine
Gegenwart bringt.
88. Eure Mission ist die des Friedens, der Brüderlichkeit und
der Vergeistigung. Ich mache eurem Herzen keinen Vorwurf wegen
seiner gegenwärtigen Werke, sondern erinnere euren Geist an seine
Vergangenheit und lasse ihn die erhabene Mission begreifen, die ihn
in der Ewigkeit erwartet.
Mein Friede sei mit euch!

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