Die rechte Wahl treffen





Anna Maria erinnert sich an ihren Sturz vor einem Jahr und denkt lange darüber nach, was Jesus in diesem Brief von Clare darüber sagt bis sie schließlich bitterlich weint.  Und als sie sich wieder beruhigt hat, kommt ihr die Einsicht, dass alles aus Liebe geschah.
Sie sagt Jesus:
Als ich im Garten zu dir sagte ‚Hau Ab‘ suchte ich in Wirklichkeit verzweifelt nach einem Weg, trotz der ganzen Verwicklungen deine Liebe für mich zu gewinnen. Aber ich sah keinen Weg und dachte, es wäre besser, daß wir uns trennen und jeder in seinen jetzigen Umständen verbleibt, aber das fühlte sich nicht richtig an. Darum bereute ich auch sogleich, daß ich zu dir gesagt habe ‚Hau Ab‘, denn ich fühlte, daß ich dennoch verzweifelt nach einem Weg suchen würde,  deine Liebe zu gewinnen trotz meiner Zweifel, ob es mir je gelingen würde. Ich dachte, mit ihr kann ich nicht mithalten, weil sie dir so nahe ist, wie ich es vielleicht niemals sein würde. Ich fühlte mich nur als geschlachtete Kuh über Amerika und fragte mich, warum gerade ich die Mutter deiner Kinder sein sollte ohne die Zustimmung meines Mannes. Das ließ mich dann auch resignieren und sagen ‚Hau Ab‘ zu dir, um in den Umständen zu verbleiben, wie sie bisher gewesen waren. Dennoch wollte etwas in mir zu dir gehören für immer, so wie ich es mit dir während unserer gemeinsamen Autofahrt von meinem Einsatzort nach Hause anfangs empfunden habe, wo du dann so überstürzt geflohen bist vor unserer Haustür wegen meinem Mann.
„Dann könnten wir doch jetzt von vorne anfangen. Die Biester werden es zerreißen und die Gerechten werden dadurch leben.
Bleib.“
Du hättest mir nie sagen wollen, was du Clare damals über mich sagen musstest. Sie war deine Vertraute, der du alles sagen konntest und ich war diejenige, die sich da einmischte, die Neue. Du warst nur harsch, weil auch du nach einem Weg gesucht hast, mich nicht noch einmal zu verlieren wie in meiner Jugend und mir einen Weg aufzuzeigen, der es mir doch noch ermöglichen könnte, zu dir zu gelangen, denn auch in dir war etwas, das mit mir zusammen sein wollte für immer trotz der Umstände. Du hast ja genauso  nach einem Weg gesucht, meine Liebe zu gewinnen, wie ich.
„Wär ich nicht treu gewesen..“
Dann wär ich weggeflogen von dir für immer.
„Kaputt..“
„Man ruft mich nicht, wenn …“
Man vergeben ist.
Auch nicht, wenn du die ewige Heimat aller bist, also auch meine…
‚Tochter, kehre heim‘ so hast du vor vielen Jahren zu mir gesprochen. Ich bin doch auch deine Tochter und du hast mich ja gerufen.  
Und als ich dich fragte,
‚Gibt es hier unten jemand für mich‘ mit 27 Jahren, da sagtest du mir:
‚Es gibt einen, wenn er kommt, brauchst du dich um nichts zu kümmern, er wird alles machen… du hast noch einen weiten Weg‘
Als ich Gio bat, er solle dir sagen, du sollst mich mal besuchen und du dann plötzlich bei mir im Wohnzimmer warst, da wollte ich dich doch nur fragen, wie weit denn der Weg noch sei.
Siehst du, Ich hatte schon einen Grund, nach dir zu rufen, um mich danach zu erkundigen, ob ich denn nun bald heimkehren darf oder ob ich immer noch einen weiten Weg habe nach Hause. Daran war doch jetzt nichts unlauteres, oder? Ich meine, ich hatte doch gar keine unlauteren Absichten und kannte deine Pläne nicht.
„Des langt.“
Jetzt hast du auch noch fast geweint.
„Tut weh.“
„B..“
Bei mir ist alles so schräg gelaufen. Da konntest du mich nicht mehr gebrauchen.
„Königin. Mutter.“
Auf verschlungenen Wegen.
„Konzert.“

In der vergangenen Nacht hatte Anna Maria zwei Träume. An den zweiten kann sie sich nicht erinnern.
An den ersten bat sie Jesus, sich erinnern zu dürfen, damit, wie sie hörte:
„die Hexe die Wahl trifft und weiß, welche Wahl sie treffen muß, wenn ich komme in den nächsten Tagen…“
.. weil jeder diese Wahl für sich selber treffen muß.
Der erste Traum:
Da gab es zwei Parteien in zwei verschiedenen Lagern. Da war eine Wohnung von zwei Räumen und diese waren zuerst auf der gleichen Ebene und dann waren sie durch eine Treppe voneinander getrennt. Ich war mit einigen in dem unteren Raum. Der obere Raum hatte in sich verschachtelt andere Räume, in denen sich der Feind verstecken konnte, damit er nicht gleich entdeckt würde, wenn er zum Angriff übergeht, um die Wohnung zu erobern. Jemand von uns hatte die Idee, diese Räume zu besetzen, um dem Feind zuvorzukommen. Dann erfuhren wir, daß der Feind bereits diese Räume eingenommen hat und als wir unten am Treppenaufgang standen, standen oben die Feinde und hielten uns die Gewehrläufe entgegen. Wir sahen, daß wir erobert waren, und da habe ich mich einfach dem Feind ergeben, um nicht erschossen zu werden.
Deutung:
Es geht um die Y-Weggabelung oder um die rechte Wahl. Es ist besser, sich zu ergeben in die Hand Gottes, als zu versuchen, gegen den Feind zu kämpfen, bevor man von ihm getötet wird. Es ist besser,  ihm jetzt seine Liebe zu ihm zu gestehen und somit die rechte Wahl zu treffen und sich vorbehaltlos für ihn zu entscheiden für immer und nicht zu vergessen, den Feinden, die einem dazu gebracht haben, diese Wahl zu treffen, von ganzem Herzen zu vergeben und für sie zu beten, damit auch sie noch die rechte Wahl treffen und sich für Gott entscheiden. Es ist besser, freiwillig bereit zu sein, zu sterben durch Ergebung und Hingabe und dadurch in die Union des Geistes mit dem Geiste Gottes einzugehen. Sterben in dem Sinne, daß man sich seines wahren Motivs des Widerstandes gegen die Liebe und Fürsorge Gottes, des himmlischen Vaters bewußt wird und ihm sagt, daß man aus Liebe zu ihm so gehandelt hat, wenn dem so war. In den meisten Fällen ist das Motiv Liebe, nur erkennt der Mensch das meistens nicht und sieht es erst, wenn Tränen das Salz der Bitternis fortgespült haben.

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