BWL - Band IV - Unterweisung 107


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band IV - Unterweisung 83 - 110 
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Unterweisung 107:
 
 1 Bewahrt Mein väterliches Wort in euren Herzen, damit es wie ein helles Leuchtfeuer im Innersten eures Wesens ist. Von dort aus soll es eure Gedanken, Worte und Werke leiten, und dies Licht wird in eurer Seele leben, auch wenn eure Körperhülle stirbt.
Dies ist die Zeit, in der die Menschen für die Schönheiten des Geistes erwachen, in der sie sich für das Ewige interessieren und sich fragen: "Wie wird das Leben sein, das uns nach dem Tode erwartet?" Wer hat sich nicht schon gefragt, — wie ungläubig er auch sei — ob in ihm nicht etwas existiert, das die Körpermaterie überlebt? Wahrlich, Ich sage euch, es gibt niemanden, der jenes Mysterium nicht ahnt und der nicht einen Augenblick über das Unergründliche nachgedacht hätte. Die einen stellen Fragen hinsichtlich des Geheimnisses des Geistigen Lebens, das ferne zu sein scheint und das doch in Wirklichkeit direkt vor euren Augen ist; andere werden davon verwirrt, und wieder andere leugnen es. Die einen reden, weil sie alles zu wissen glauben, andere schweigen und warten ab; doch wie wenige sind derer, die wirklich etwas vom Jenseits wissen.
2 Wie das Kind Jesus, das den Gesetzeslehrern Fragen stellte, die sie ihm nicht beantworten konnten, erscheint Mein Göttlicher Geist in dieser Zeit unsichtbar bei den Theologen, den Philosophen, denen, die im Unbekannten herumstöbern, und auf Meine Fragen nach dem Geistigen Leben — wenn sie nicht verstummen, antworten sie falsch. Jene, die etwas von dem wissen, was Meine verborgene Weisheit birgt, sind die Demütigen, jene, die ein spirituelles Leben führen. Dennoch fällt Mein Licht wie Tau unablässig auf jedes Verstandesorgan hernieder, als eine Botschaft, die ihm Meine Wahrheit offenbart. Wenn Ich jene, die behaupten, Mein Gesetz und Meine Lehre zu besitzen, fragen würde, welche Meiner Prophetien in Erfüllung gegangen sind und welche nicht, würden sie Mir auch nicht befriedigend antworten.
3 Dies ist die Zeit, in der der inkarnierte und nicht mehr inkarnierte Geist sich suchen und einander annähern. Der Abgrund, der zwischen beiden klafft, beginnt zu schwinden. Und wenn die Geister aller Welten einander in wahrer Liebe näher zu kommen vermögen, wird dies die Verherrlichung des Vaters in jedem Wesen bedeuten.
Heute bereitet Mir die Unwissenheit der Menschen noch immer Schmerzen. Ach, wenn ihr doch, anstatt das Hinscheiden eurer Angehörigen zu beweinen, im Innersten eures Herzens deren Stimmen vernehmen würdet! Statt Trauer, welche Finsternis ist, wäre Licht! Deshalb sagte Ich euch einstmals: "Lasst die Toten ihre Toten begraben." Euch frage Ich: "Habt ihr Tote?" — Was tot ist, existiert nicht mehr. Doch wenn die Seelen, die ihr Mir anbefehlt, existieren, dann deshalb, weil sie lebendig sind. Wie viele von euch hätten gerne jene unter euch, die ihr scheiden saht, ohne dass sie begreifen wollen, dass deren Sehnsucht dahin geht, dass ihr bei ihnen im Jenseits seid! Das, was ihr "Tod" nennt, trennt dem Anschein nach jene, die hinübergehen, von denen, die hierbleiben. Aber ein ewiges Band eint sie: das der geistigen Brüderlichkeit.
4 In der Ewigkeit wird sich die geistige Familie wieder vereinen, die aus dem Vater und Seinen Kindern besteht. Da auf dieser Erde der Same Babels noch immer seine Früchte der Zwietracht unter den Kindern Gottes trägt, werde Ich Meine Familie im Jenseits vereinen. Niemand wird fehlen, und in vielen Fällen werden die größten Sünder als erste (in Meinem Reiche) ankommen, weil ihre Reue und ihre Erneuerung sie läutern und früher zu Mir bringen wird.
Doch müsst ihr wissen, dass unter euch viele Seelen im Zustand der Verwirrung leben, andere erfüllen gerade leidvolle Sühnepflichten. Unter ihnen befinden sich auch jene, die ihr eure Angehörigen nennt. Wie könntet ihr es erreichen, dass sie das Licht schauen und sich von ihren Ketten befreien? Wie könntet ihr ihnen bei ihrem Aufstiege helfen?: Indem ihr für sie betet, damit dies Gebet die geistige Stimme ist, die sie erweckt, sie erleuchtet und zu Mir führt. Gedenkt ihrer mit Liebe, dann werden eure Gebete wie ein Balsam auf ihren Leiden sein. Lasst sie erkennen, dass ihr in Meinem Gesetze lebt, damit euer Beispiel und euer Einfluss ihnen hilft. Doch denkt nicht nur an jene, von denen ihr irgendeine Wohltat empfangen habt; denkt auch an die, die unsichtbar um euch sind und die ihr auf Erden nicht gekannt habt. Schön sind Akte der Dankbarkeit; aber es ist verdienstvoller in Meinen Augen, wenn ihr gebt, ohne zuvor etwas empfangen zu haben. Doch wenn ihr imstande seid, euch an den, der euch verletzt hat, ohne Groll zu erinnern und ihm zu vergeben, so habt ihr euch euren Meister zum Vorbild genommen, und eure Vergebung, welche Ausdruck der Liebe ist, wird demjenigen zum Heile gereichen, dem ihr sie gewährt.
5 Der Vater dringt in das Innerste eures Herzens und sagt euch: Erkennet euch selbst, und ihr werdet eure Mitmenschen erkennen. Richtet euch selbst, bevor ihr euren Nächsten richtet. Nehmt Mich zum Vorbild und folgt Meiner Spur.
6 Immerzu bittet ihr Mich um Vergebung für eure Verfehlungen, ohne dass ihr denen vergeben habt, die euch verletzt haben.
7 Schon seit langem habt ihr das Licht der Wahrheit auf den Wegen und in den Büchern (der Welt) gesucht, ohne die wahre Geistesnahrung zu finden, sondern nur ein Labsal für den Verstand. Heute habt ihr Meine Wahrheit, die zu euch vom wahren Leben spricht.
8 Ihr kamt in die Ärmlichkeit dieser Versammlungsstätten, und als ihr in ihnen dies schlichte Wort vernahmt, — denn seine Redewendungen sind weder gewählt noch wissenschaftlich — fühltet ihr Ergriffenheit in eurer Seele, und diese erkannte, dass sie einer göttlichen Offenbarung beiwohnte. Ich sah eure Sehnsucht nach Licht und gewährte euch, das zu schauen, was ihr so sehr ersehntet. Ich ließ euch auf allen Wegen wandeln, damit ihr schließlich auf diesem hier die Wahrheit finden solltet.
9 Hinter der Einfachheit und Unscheinbarkeit, mit der Ich zu euch spreche, steht das Wissen um alle Dinge. Geht dem Worte auf den Grund, und ihr werdet entdecken, dass sein Wesenskern Alpha und Omega, Anfang und Ende alles Geschaffenen ist.
10 Viele Lehren werde Ich euch erst dann geben, wenn ihr in Meinem Reiche seid. Ihr sollt sie jetzt noch nicht kennen, so wenig wie ihr den hohen Lohn kennen sollt, den ihr euch für das ewige Glück des Geistes erarbeitet. Es muss eine absolute Uneigennützigkeit in euch sein, damit eure Verdienste wahrhaftig sind. Ihr dürft die guten Werke, die ihr tut, nicht bekannt machen, denn ihr würdet ihnen dann das Verdienst nehmen, das sie haben könnten. Ich allein kenne den großen oder kleinen Wert eurer Werke, Ich bin es, der sie zu beurteilen hat. Warum wollt ihr, dass die Menschen euch um ihretwillen preisen? Die Eitelkeit verdirbt die Menschen und befleckt die Seele.
11 Wenn ihr einst zu Mir kommt, werde Ich euch eine Krone geben, die nicht aus Dornen besteht wie jene, die ihr auf die Schläfen Jesu drücktet.
Ein jeder hat im materiellen Universum einen Platz, den ihm der Vater bereitet hat und den er zu behüten und zu verteidigen hat, um sich in der Liebe zu seinem Herrn einen andern zu verdienen.
12 Ich habe euch zugerüstet, denn schon nähert sich der Augenblick Meines Abschieds. Doch zuvor will Ich euch Meine Unterweisung als einen Schatz hinterlassen. Strebt nicht nach Gold, und habt auch kein Verlangen nach prächtigen Wohnungen. Manche, die vom Aussatz bedeckt sind oder als Elende auf Erden wandeln, tragen einen Schatz in ihrer Seele.
13 Jetzt sage Ich euch: Bereitet euch vor, denn dieses Jahr werden sich die "Bäume" in den Provinzen vermehren, wo sie so sehr Mein Wort erwartet haben.
14 Die inkarnierten Seelen haben sich wegen der Unterschiede der Rassen nicht zu vereinen verstanden; deshalb werde Ich viele von der Erde nehmen, und im Jenseits werde Ich aus ihnen eine Familie bilden, und wenn ihre Verderbtheit groß war, so wird hernach ihre geistige Klarsicht und ihre Reue groß sein.
15 Betet für die verwirrten Seelen, für die Erdgebundenen, für jene, die im Innern der Erde sich noch nicht von ihren Körpern zu lösen vermögen, für jene, die wegen der unverständigen Trauer, die man um ihretwillen auf der Erde beibehält, leiden und weinen. Und vergebt auch denen und richtet jene nicht mehr, die in eure Herzen Böses gesät haben. Wenn eure Augen sie schauen könnten, wie sie kniefällig bittend eure Vergebung erflehen, wärt ihr nicht so ungerecht zu ihnen. Helft ihnen, sich in die Unendlichkeit emporzuschwingen, erhebt sie durch euer liebevolles Gedenken, begreift, dass sie nicht mehr zu dieser Welt gehören.
16 Ich sage euch noch einmal: Wer vom Wasser Meines Wortes kostet, wird nie mehr Durst fühlen.
17 Jünger, Ich will, dass die Tugenden eures Herzens die Gewänder sind, die die Blößen eurer Seele bedecken. So spricht zu euch der Tröster-Geist, welcher in der Zweiten Zeit verheißen wurde.
18 Der Vater wusste bereits um den Schmerz und die Prüfungen, die die Menschheit bedrücken würden, und den Grad der Verderbtheit, den die Menschen erreichen würden. Das Kommen des Trösters bedeutet für euch die Lösung des Sechsten Siegels, das heißt den Beginn einer neuer Etappe in der Entwicklung der Menschheit. Von diesem Zeitpunkt an ist für alle Menschen ein göttliches Gericht in
Kraft; jedes Leben, jedes Werk, jeder Schritt wird streng gerichtet. Es ist das Ende eines Zeitalters, nicht das Ende des Lebens.
19 Es ist der Abschluss der Zeiten der Sünde, und es ist notwendig, dass der ganze Inhalt dieses Sechsten Siegels des Buches Gottes auf die Seelen ausgegossen wird und sie aus ihrer Lethargie reißt, damit der Mensch sich aufrafft und die Harmonie seiner Seele mit der ganzen Schöpfung erlebt, und er sich für die Zeit vorbereitet, in welcher durch das Lamm das Siebte Siegel gelöst wird, welches die letzten Hefen des Leidenskelches bringen wird, aber auch den Triumph der Wahrheit, der Liebe und der Göttlichen Gerechtigkeit.
20 Wenn das Siebte Siegel zusammen mit den sechs anderen abgeschlossen ist, wird auch jenes Buch verschlossen bleiben, welches das Urteil Gottes über die Werke der Menschen gewesen ist, vom ersten bis zum letzten. Dann wird der Herr ein neues, unbeschriebenes Buch öffnen, um in ihm die Auferstehung der Toten, die Befreiung der Unterdrückten, die Erneuerung der Sünder und den Sieg des Guten über das Böse aufzuzeichnen.
21 Wenn ihr die Offenbarung der Sieben Siegel studiert, die Johannes übergeben wurde, werdet ihr nur der Sünde, Entweihung und Verderbnis in den Nationen der Welt begegnen. Dort findet sich die Geschichte eurer Kriege, alles Elends und aller Drangsale, welche die Menschen aufgrund ihrer Untreue und ihrer Schwachheit erlitten haben, und auch das Gericht, das auf jedes eurer Werke gefolgt ist.
22 Christus hatte (erst) die Mitte des Lebensweges erreicht, doch durch Sein Opfer, durch Sein vollkommenes Vorbild rettete Er euch vor dem Tode. Sein Blut war der Urteilsspruch der Liebe, durch den Er den Verlorenen das Heil brachte und ihnen wie mit einem lebenserweckenden Kusse die Göttliche Vergebung schenkte. Das Kreuz war der Schlüssel, mit dem Er den Seelen nach der großen Schlacht die Tore zur Ewigkeit öffnete.
23 Dies ist "Das Lamm", welches der Prophet die Buchrolle öffnen und die Siegel lösen sah, der einzige, der im Himmel und auf Erden würdig war, dies Buch zu öffnen; denn nur Seine Liebe konnte euren Hass besiegen, Seine Sanftmut eure Feindseligkeiten zunichte machen, und Sein Licht eure Finsternis beseitigen. Wer könnte diesem Gericht entgehen? Wer könnte diesem Buche entkommen und aufhören zu existieren? Niemand wird sich vor Mir verbergen können, o Volk! Erkennet, wie in diesen Zeiten, in denen dies Gericht selbst in der Luft, die ihr atmet, spürbar ist, euch nicht der göttliche Trost fehlt. Der Mantel der Liebe Gottes wird in eurem Leben sichtbar, und ihre Stimme sucht Gehör bei jedem Herzen.
24 Es ist der Geist der Wahrheit, der herniederkommt, um Geheimnisse aufzuklären und euch das notwendige Wissen zu offenbaren, um euch des wahren Lebens zu erfreuen. Er ist der göttliche Trost, der sich auf eure Leiden ergießt, um euch ein Zeugnis dafür zu geben, dass das Göttliche Gericht nicht Strafe noch Rache ist, sondern ein Gericht der Liebe, um euch zum Licht, zum Frieden und zur Seligkeit zu bringen.
25 Ich finde kein einziges unbewohntes Herz, in dem Ich wohnen kann, alle sind der Welt verfallen. Doch wie verdienstvoll ist der in Meinen Augen, welcher — sich über seinen Schmerz hinwegsetzend — Meinen Willen zu segnen vermag.
26 Was würde aus euch, wenn ihr inmitten eurer Drangsale nicht den Trost eures Glaubens hättet? Erkennet, wie dieser Glaube euch Meine Gegenwart sehr nahe fühlen lässt und ihr, nun nahe bei Mir, von Kraft und Hoffnung erfüllt werdet. Bringt Mir auch fernerhin dieses Vertrauen entgegen, damit Ich euch all den Trost gewähre, den Ich für euch bereithalte.
27 Wie wohltuend ist es für Mich, wenn Ich fühle, dass Ich Glauben finde und in Meinem Willen respektiert werde. Wie befriedigend ist es für Meinen Geist, wenn Ich sehe, dass ihr eurem Vater vertraut, dass ihr zu warten versteht, dass ihr unfähig seid, Mir abtrünnig zu werden, obwohl euch die Schwere der Prüfungen zuweilen niederdrückt. Dazu sage Ich euch: Diese haben sich Meiner Wohltaten würdig erwiesen, weil sie in den Heimsuchungen Verdienste erworben haben.
28 Stählt euren Geist in den großen Schlachten des Lebens, wie jenes Volk Israel in der Wüste gestählt wurde. Wisst ihr, wie weit die Wüste ist, die kein Ende zu haben scheint, mit einer unbarmherzigen Sonne und glühendem Sand? Wisst ihr, was die Einsamkeit und die Stille und die Notwendigkeit nächtlichen Wachens ist, weil die Feinde auflauern? Wahrlich, Ich sage euch, dort in der Wüste war es, wo jenes Volk das Große erfasste, das darin bestand, an Gott zu glauben, und wo es lernte, Ihn zu lieben. Was konnte jenes Volk von der Wüste erwarten? Und dennoch hatte es alles: Brot, Wasser, ein Heim zum Ausruhen, eine Oase und ein Heiligtum, um ihre Seele in Dankbarkeit zu ihrem Vater und Schöpfer zu erheben.
29 Als Israel das Gelobte Land betrat, war es ein erstarktes, geläutertes, begeistertes Volk. Wie lieblich erschien ihm jenes Land, das seinen Schoß öffnete, um den Sohn zu empfangen, der es mit soviel Glauben und Beharrlichkeit gesucht und endlich gefunden hatte.
30 Auch ihr seid ein Volk, und das Leben, das ihr durchlauft, ist ein Abbild der Wüste. Deshalb sage Ich euch, dass ihr euch den Glauben jenes Volkes zum Vorbild nehmen sollt, damit ihr Meine Wunder auf eurem Wege erlebt. Diese Wunder werden auf eurem Lebensweg das Wasser sein, das aus den Felsen quillt, oder das Manna, das die Winde herbeitragen.
31 Die Bundeslade war für jenes Volk die leuchtende Fackel, die seinen Weg erhellte. Ihr jedoch sollt nicht vergessen, dass in eurem Herzen das Heiligtum existiert, wo ihr beten könnt, um euch mit Meiner Kraft zu bekleiden, und um die liebevolle Stimme eures Vaters zu vernehmen. Ich bin euer Arzt; sucht Mich bei allen sich ergebenden Gelegenheiten eures Lebens, und ihr werdet Meine Stimme vernehmen und werdet Meine Gegenwart, Meine Liebe und Meinen Trost offenbart sehen.
32 Tröstet euch mit dem Gedanken, dass Meine Barmherzigkeit euch für alle eure Leiden im Leben entschädigen wird, wenn ihr zum Schoße des Geistigen Lebens kommt. Dies Neue Land, das Ich eurem Geiste verheißen habe, — könnt ihr euch etwa vorstellen, wie seine Seligkeiten beschaffen sein werden, seine Früchte, seine Wunder und Vollkommenheiten?
33 Wenn für Israel seine Ankunft in seinem Vaterlande ein Traum war, nachdem es durch die Wüste geirrt war, wie herrlich wird es dann für euren Geist sein, nach einer langen Pilgerreise das Reich des Lichtes zu betreten. Verstehet daher, dass selbst das kleinste eurer Leiden ein Dorn oder ein Felsbrocken der Wüste ist, die ihr durchquert, damit ihr Geduld in den Prüfungen und Verständnis für eure Bestimmung zeigt.
34 Ihr alle seid in eurem Leben schon an einen Kreuzweg gelangt, wo ihr euch gefragt habt: "Wohin gehe ich?" Manchmal seid ihr an einem Scheideweg gestanden, als ihr eine Enttäuschung erlebtet; ein andermal war es, als ihr etwas erreicht habt, das ihr eifrig erstrebtet, und als ihr es dann erreicht hattet, habt ihr begriffen, dass dies nicht der Zweck eures Lebens sein konnte, dass es etwas Größeres, Edleres und Schöneres sein muss, das das Ziel des Geistes ausmacht.
35 Hart ist diese Lebenskrise, bitter die Stunde und furchtbar der Kampf, der dann in eurem Innern tobt. Doch Ich sage euch: Wohl denen, die bei dieser Prüfung in ihrem Glauben standhaft bleiben, denn sie werden heil daraus hervorgehen und sagen: "Ich habe das Licht gesehen, ich kenne den Weg, die Stimme des Herrn ruft mich."
36 Wahrlich, Ich sage euch, ihr seid wie die Wildbäche, die manchmal von ihrem Flussbett abweichen, aber schließlich doch ins Meer münden, das ihr Ziel ist.
37 Ergründet Mein Wort, Jünger, und ihr werdet erfahren, dass es die Geheimnisse aufklärt, die ihr nicht begreifen konntet. Ich gebe euch die Deutung derselben, damit ihr nicht Fehlern oder Irrtümern anheimfallt. Einst versprach Ich euch, den Geist der Wahrheit zu senden, um euch alles zu erklären, was für euch ein Mysterium war: dieser Geist bin Ich. Von wem kann die Wahrheit ausgehen außer von Mir? Die Zeit des Lichtes ist gekommen, ihr beginnt alles zu verstehen, und in dem Maße, in dem eure Verständigung mit Meinem Geiste sich vervollkommnet, wird das Wissen, das ihr erwerbt, größer werden, und größer das Licht, das ihr empfangt.
38 Euer Geist lebte unterdrückt durch das Fleisch; doch die Stunde seiner Befreiung kam, und in dem Maße, in dem sein Flug größere Höhen erreicht, werdet ihr größere Wunder entdecken. Euer Herz war Sklave der Welt, doch als es sich von jenen Fesseln befreit hatte, erkannte es, was es lieben sollte, und begriff auch, von welchen Leidenschaften es sich trennen sollte.
39 Ihr freut euch bei dem Gedanken an den Schritt, den ihr getan habt, aber ihr verbergt diese Freude in euren Herzen aus Furcht davor, dass die Welt sie euch mit ihren Kritiken und Urteilen raubt. Ihr seid noch furchtsam, aber Ich sage euch, der Zeitpunkt wird kommen, an dem nichts und niemand euch ängstigen wird, an dem ihr eine innige Befriedigung fühlt, wenn ihr euch "Jünger des Heiligen Geistes" nennt, statt euch zu schämen, wie es euch schon passiert ist, so, als ob ihr bei einer Sünde ertappt oder überrascht worden wäret.
40 Ihr seid Geschwister jener Christen, die sich in den Katakomben Roms verbargen; doch vergesst nicht, dass jene Scharen, wenn sie aus dem Dunkel ans Licht kamen, dieses taten, um der ungläubigen Welt das Licht zu bringen, wobei sie die Menschen durch ihren Glauben in Erstaunen setzten. Sie waren der Regen auf die göttliche Saat, die der Meister gesät hatte. Später sollten sich die heidnischen und sündigen Völker, durch jene Zeugnisse bekehrt, wie Schiffbrüchige auf der Suche nach dem rettenden Leuchtfeuer an das Kreuz Meiner Liebe klammern.
41 Ihr Menschenscharen, die ihr Mich vernommen habt — wann kommt ihr aus eurer Zurückgezogenheit und eurem Dunkel hervor? Verzögert ihr eure Zurüstung etwa absichtlich, aus Furcht vor der (dann bevorstehenden) Auseinandersetzung? Wahrlich, Ich sage euch, nur der fürchtet sich, der sich nicht geistig bereitet hat; denn wer Mein Wort kennt und seinen Herrn und seinen Nächsten liebt, hat nichts zu fürchten, und anstatt die Menschen zu meiden, sucht er die Begegnung mit ihnen, um sie an dem teilhaben zu lassen, was er empfangen hat. Nachdem er Meine Lehre studiert und ergründet hat, bringt er sie zur Anwendung.
42 Volk Israel, du bewohnst dies Erdental in einer Zeit der Sühne. Ich zeige dir den schmalen Weg, den Mein Gesetz vorzeichnet, damit du auf ihm rein wirst und ein Teil des von Mir belehrten Volkes bist.
43 Ich habe euch in dieser Zeit Mein Wort gegeben, damit ihr Meine Aufträge kennt und eine weitere Manifestation der Liebe eures Vaters habt. Zweifelt nicht an Mir und fürchtet nichts von Mir, Ich will euch nicht mit Gewalt beherrschen. Wenn ihr Mir nachfolgen wollt, müsst ihr die Essenz Meiner Lehre kennen, welche die gleiche ist, die Ich euch in der Zweiten Zeit brachte. Dann werdet ihr all das verstehen, was dieser an euch ergehende Ruf für euren Geist bedeutet. Wenn ihr ihn nicht annehmt, werden andere Seelen kommen, die Mich liebend gerne empfangen, und ihnen werde Ich die Gnade zuteil werden lassen, die ihr zurückweist.
44 Ich habe euch immer gesagt: "Viele sind Berufene, doch nur wenige gehören zu den Auserwählten." Doch nicht Ich bin es, der auszeichnet oder Vorrechte gewährt — ihr selbst seid es, die sich ein Anrecht darauf erwerben, diesen Namen zu erhalten.
45 Die Mir nachfolgen, sind berufen, diejenigen zu sein, die Meine Unterweisung verbreiten, welche der Menschheit Trost und Rettung bringen soll. Wohl denen, die, als sie diese Stimme zum ersten Male vernommen haben, gefühlt haben, dass die Leere in ihrem Herzen ausgefüllt wurde, und die ihre schwache Körperhülle, welche am Zusammenbrechen war, wiederaufrichteten, weil sie die Stärkung und die Belebung empfangen haben, die Ich euch gegeben habe. Ich fordere euch auf, euer Kreuz auf euch zu nehmen und wiederhole für euch jene Worte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
46 Wie lange seid ihr auf der Erde gewandert, und wie viele Tränen habt ihr vergossen, ohne euer Ziel zu erreichen! Ich habe euch dahinziehen lassen und unterschiedliche Früchte kosten lassen, damit ihr Mich schließlich erkennt. Ich bin bei euch gewesen auf allen euren Wegen. Die Stimme, die ihr vernommen habt, und die euch aufforderte zu beten, ist Meine Stimme. Die fürsorgliche Liebe, die eure Schritte gelenkt hat, ist die Meine. Doch Ich will, dass ihr euch besinnt und an eure Bestimmung denkt, damit ihr den Spuren Meiner Schritte auf Erden folgt.
47 Zu euch, die Ich in bescheidenen Gebetshäusern versammelt habe, habe Ich nicht als Richter gesprochen, obschon Ich euch wahrheitsgemäß sage, dass Ich euch noch richten werde. Doch Ich liebe euch und will, dass ihr Mich immer als Vater sucht, damit, wenn Meine Kundgebung in dieser Form abgeschlossen ist, ihr euch erinnert, dass Mein Wort euer Herz niemals verletzte, und dass Ich euch nur innerlich bewegte, indem Ich eure Empfindsamkeit ansprach und mit dem feinsten Meißel, welcher Mein Wort ist, eure Herzen bearbeitete; und dass Meine Unterweisung euch von eurem trübseligen und alltäglichen Dasein entfernte, weil ihr den wahren Weg zum Heil gefunden habt.
48 Bringt Meine Unterweisung zur Anwendung, und ihr werdet nicht straucheln; der Schmerz wird euch nicht verschonen, doch er wird euch nicht verzweifeln lassen. Ihr werdet Kraft in den Tagen der Prüfung haben und werdet zur inneren Ruhe finden, auch wenn ihr eine leidvolle Lebenskrise durchlebt, und schließlich wird eure Körperhülle ergeben und willig in die Erde sinken. Eure Seele wird sich erheben und wird Mir in dem "Gerichtshof" begegnen, wo Ich sie zu richten habe. Doch ihr werdet nicht vor einen schrecklichen Richter treten, sondern vor einen verständnisvollen und liebenden Vater, der eure guten Werke loben und euch klar machen wird, was unwürdig ist, vor Ihn zu gelangen, weshalb ihr euch noch zu läutern habt.
49 Ihr werdet nicht behaupten können, dass ihr das Gesetz nur deshalb nicht befolgt habt, weil euch das Licht gefehlt hat; denn Ich habe es in Strömen auf jeden Geist ergossen. Ich verlange nicht von euch, dass ihr es Meinen Werken der Zweiten Zeit gleichtut, aber doch dies, dass ihr sie euch zum Vorbild nehmt. Die kommenden Generationen werden bei der Erfüllung Meines Liebesgesetzes vorwärts schreiten, und so wird die Menschheit von Generation zu Generation auf ihrem Wege der Vervollkommnung vorankommen. Ihr legt derzeit die Fundamente für die vollkommene Verbindung mit Mir, und eure Kinder werden eure Werke fortsetzen.
50 Wenn ihr wegen Meiner Lehre gerichtet werden solltet, so verzagt nicht wegen dieses Urteilsspruches und schämt euch auch nicht, Meine Jünger zu sein. Erinnert euch an die, die Mir in der Zweiten Zeit nachfolgten, und ermutigt euch an ihrem Beispiel.
51 Mein Werk wird euch in den Prüfungen Halt geben. Verzeiht jede Beleidigung, und wann immer ihr gerichtet und mit Schande bedeckt worden sein solltet, werde Ich Beweise für eure Unschuld und Rechtschaffenheit geben. Fasst diese Prüfungen als die Gelegenheit auf, die Ich euch gebe, um euch bei den Menschen als Meine Jünger erkennbar zu machen.
52 Suchet das ewige Leben, und ihr werdet in ihm Frieden finden; lasst zu, dass eure Mitmenschen euch ungerecht beurteilen. Die Zeiten der Verfolgung, die Ich euch angekündigt habe, werden kommen, und zu dieser Zeit müsst ihr bereits stark sein und auf Mich vertrauen. Und wenn das Brot knapp ist und euch Arbeit verweigert wird, so fürchtet euch nicht, ihr werdet nicht verhungern.
Betet, und arbeitet für das Heil eurer Mitmenschen. Dann werdet ihr erleben, dass das geistige Ideal euch nährt, und ihr werdet jene Worte verstehen, in denen Ich euch sagte: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Worte, das von Gott kommt."
Mein Friede sei mit euch!

Die Fleischtöpfe von Ägypten



Exodus 16:3-4
3 und sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, da wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten die Fülle Brot zu essen; denn ihr habt uns ausgeführt in diese Wüste, daß ihr diese ganze Gemeinde Hungers sterben lasset.
4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und sammeln täglich, was es des Tages bedarf, daß ich's versuche, ob's in meinen Gesetzen wandle oder nicht.

Am Abend meditiert Anna Maria ihren Schmerz an Nacken, Schulter und Arm und das kommt in ihr.
Es ist die ungestillte Sehnsucht, beim Vater zu sein, auf Erden im Körper gefangen zu sein, angebunden an das Fleisch, nicht zu Ihm gehen zu können. Er als Geist kann immer zu ihr kommen, aber sie nicht zu Ihm, nur geistigerweise. Das ist der Schmerz. Es ist ein Herzschmerz, hierbleiben zu müssen und das aushalten zu müssen.
Bitte, fühle dich von mir unermeßlich geliebt, Vater. Es ist der Schmerz, nicht bei dir zu sein, der mich quält.
Traum:
Anna Maria ist in einer Firma und ein Chef, dem ihre Art zu arbeiten gefällt, bietet ihr an, daß sie ihm das Mittagessen in sein Büro servieren darf, ebenso wie einem zweiten Chef, dessen Namen sie nicht kennt und von dem sie nicht weiß, wo sein Büro ist.
Da ist ein Schwimmbecken und ein Sprungbrett und sie macht einen Sprung ins kalte Wasser und taucht unter bis auf den Beckenboden.
Bei der Essensausgabe sind da große Aluminiumplatten mit kleinen Mulden darin, sehr klein, für die Größe der Platten. Sie fragt daher nach Suppenschüsseln, aber es gibt angeblich keine. So nimmt sie von den Platten eine und will die Suppe zum Büro des Chefs bringen. Unterwegs wird sie abgehalten von anderen und fragt, wo denn das Büro dieses Chefs ist. Die Zeit verrinnt und sie hat noch immer keine Suppe serveriert. Da kommt der Chef selbst in die Küche und nimmt sich die Suppe selbst.
Auf einmal liegt da ein großer Schöpfer und da gibt es große Schüsseln für die Suppe. Sie nimmt die große Kelle und will dem andern Chef die Suppe bringen, aber sie weiß nicht wo sein Büro ist und kann auch nicht fragen, weil sie seinen Namen nicht kennt.
Jemand sagt: Das ist meine Schöpfkelle
Da kommt der erste Chef und nimmt sich eine Riesenschüssel Suppe, die er an den Tisch mitnimmt, wo die anderen Kollegen sitzen, um sie mit ihnen zu teilen. Es hat den Anschein, daß die Suppe zurückgehalten worden ist und daß Suppe im Überfluß da ist, die aber zurückgehalen worden ist.
Anna Maria versteht den Sinn des Traumes nicht und fragt den Vater, was der Traum bedeutet.
Sie empfängt die Inspiration, daß Er sie aus der Sklaverei befreien will, weil sie viel zu viel Energie und Zeit für die Ernährungsfrage aufwendet.  Der Vater sagt schließlich:
Was macht ihr erst, wenn es einmal nichts mehr zu essen gibt.“
Dann zeigte mir der Vater in einer Vision einen Frauenpopo, auf den die Männer starren, wenn sie sich bei der Gartenarbeit bückt.
Vater, ist die Gartenarbeit auch Versklavung? Soll die Frau dabei ein Kleid anziehen, das wäre ihr hinderlich und sie würde sicher drauftreten, wenn sie sich bückt. Was willst du mir hiermit sagen?
„Nach 12 Uhr sind gewisse Dinge zu unterlassen!“
Du meinst, ich soll mit dem Essen bereiten und mit der Gartenarbeit bis 12 Uhr mit allem fertig sein?
„Ich will, daß du wieder MEIN EIN und ALLES  bist.“
„Komm mit mir mit!“
Vater, ich habe Dir gesagt, der Schmerz, den ich fühle, es ist Herzschmerz, es ist die Sehnsucht, bei  dir zu sein oder nicht mit dir zusammen zu sein – in diesem Körper gefangen zu sein – hier ausharren zu müssen, bis du mich holst zu dir. Du kannst immer zu mir – ich nicht zu dir,  nur im Geiste geht das bei mir.
„Das hat mir so noch keiner gesagt.Du bist weise.“
Dann zeigt ihr der Vater bildlich im Geist einen Stiefel, mit Ösen. Nur einen und er sieht klein aus.
„Denkst du, ich bin so wie du?“
Vater, was ist mit dem Schuh? Was willst du mir damit sagen, was bedeutet dieser Schuh. Ist es ein Wanderstiefel?
„Nimm Mich!“
Du meinst, ich soll meine Wanderstiefel anziehn und Dir folgen.
Du bist goldig. Deine Sehnsucht nach mir ist goldig. Wenn Du mich tadelst, ist es nur Deine Sorge und Sehnsucht nach mir. Du willst mich bei dir haben.
Wenn ich viel arbeite habe ich das Gefühl , die Zeit vergeht schneller, wie im Flug und dass es dann nicht mehr so lang dauert, bis du kommst und mich zu dir holst.

BWL - Band IV - Unterweisung 106


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band IV - Unterweisung 83 - 110 
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Unterweisung 106:
 
 1 Jünger, hier ist euer Meister. Ich werde vor euch den Schleier von vielen Geheimnissen wegziehen. Fragt, bittet, so wird euch gegeben. Doch bittet Mich nicht um mehr, als was ihr wissen sollt.
2 In den vergangenen Zeiten konnte Ich euch nicht die Geheimnisse offenbaren, die Ich euch in dieser Dritten Zeit bekanntmache, weil euer Geist nicht fähig war, mehr zu verstehen oder zu begreifen, als seine geistige Entwicklung es ihm erlaubte. Aber Mein Wort ist das gleiche — unwandelbar, ewig. Euer Geist ist es, der geboren wurde, der wächst und sich entwickelt, bis er die Vollkommenheit erreicht. Der Göttliche Geist hat weder Anfang, noch wird Er ein Ende haben, Er ist unwandelbar.
3 Euer Geist ist Teil eines Volkes, das Ich als Mittel oder Werkzeug gebraucht habe, um der Menschheit Meine großen Lehren zu übergeben. Es sind drei Offenbarungen gewesen, die der Vater diesem Volke gegeben hat: Die erste Lektion war das Gesetz der Gerechtigkeit in der Ersten Zeit, in der frühen Kindheit dieses Volkes; die zweite war das Gesetz der Liebe, offenbart in der Zweiten Zeit, als es kaum die geistige Jugend erreicht hatte; die dritte Lektion ist diese, die Ich euch in der gegenwärtigen Epoche gebe, die Ich "Dritte Zeit" genannt habe. In ihr offenbare Ich euch das Geistige Gesetz in vollem Umfang — ein Gesetz, das alles umfaßt, was euch in den vergangenen Zeiten gezeigt wurde, und alles, was euer Geist wissen und besitzen muss. Geistig habt ihr nun die Jugendzeit erreicht.
4 Da ihr euch beständig entwickelt — warum sollte Ich euch dann immer die gleiche Lektion bringen? Das ist der Grund, weshalb Meine verborgene Weisheit euch in jedem Zeitalter tiefere Geheimnisse offenbart.
5 Angesichts des Materialismus und des Bösen, die in dieser Zeit herrschen, zweifelt ihr daran, genügend geistige Auffassungsfähigkeit zu haben, um Meine neuen Unterweisungen zu verstehen, sie zu erfüllen und zu leben. Doch Ich sage euch: Jenseits des Materialismus der Menschheit, ihrem Elend, ihrem Laster und ihrem Machtstreben gibt es den Geist, der durch lange Entwicklungswege und schwere Kämpfe hindurchgegangen ist und der nur auf den Augenblick wartet, sich seines falschen Gewandes zu entledigen, um sich voll Kraft auf den Pfad der Gerechtigkeit und Liebe zu begeben, welcher dem Geiste zukommt.
6 Die menschliche Wissenschaft ist der vermaterialisierte Ausdruck der geistigen Befähigung, welche der Mensch in dieser Zeit erreicht hat. Das Werk des Menschen in dieser Zeit ist nicht nur ein Produkt des Verstandes, sondern auch seiner geistig-seelischen Entwicklung.
7 Der Meister, der Seine Jünger in der geistigen Jugend angetroffen hat — bereits soweit vorbereitet, um die neue Lektion zu verstehen — wird die drei göttlichen Offenbarungen als Testament der Liebe zu den Menschen in einem einzigen Buche vereinigen. Der Grund, weshalb ihr euch trinitarisch nennt, ist der, dass ihr in eurem Geiste den Samen dieser drei Lehrepochen tragt. Dennoch werden Mir in dieser Zeit nicht alle nachfolgen, nicht einmal alle, die Mich anhören, denn nicht alle sind erwacht, noch haben alle die Prüfungen zu nutzen verstanden, die sie in ihrem Leben gehabt haben. Es gibt die gegenüber geistigen Belehrungen Gleichgültigen, im Stillstand Verharrenden, im Irrtum Befangenen, doch jedem ist der Zeitpunkt bestimmt, an dem er erwachen und die Stimme seines Gewissens hören wird.
Diejenigen, die in dieser Zeit beim Hören Meines Wortes erzitterten, waren jene, die Meine neue Kundgabe mit Ungeduld erwarteten, die sich Meines Versprechens, zurückzukommen, erinnerten, so wie der verirrte Wanderer in tiefer Nacht darauf wartet, dass das Morgenrot erscheint, um den Weg zu finden und die Wanderung fortzusetzen.
8 Meine Stimme, die Ich heute in dieser Form materiell hörbar mache, wird sich bald nicht mehr vernehmen lassen, und dann werde Ich an euren Werken die Frucht Meiner Aussaat betrachten.
Ich werde in jedem von euch eine "Ähre" und eine "Frucht" hinterlassen, damit, wenn ihr Hunger spürt oder ein (geistig) Bedürftiger mit einer Bitte an euch herantritt, ihr Brot habt und dem Vater nicht sagt, dass Er von euch ging und euch ohne Erbe zurückließ.
Ich will, dass ihr in diesen Zeiten, wenn ihr Verlangen nach Meinen göttlichen Gnadengaben fühlt, eure Zuflucht zu eurem Geiste nehmt und bei ihm Hilfe sucht; denn dort werdet ihr viele Schätze finden, die Meine fürsorgliche Liebe in ihn legte. Auch werdet ihr Meinen Samen im Überfluss finden, darauf wartend, dass ihr die Äcker vorbereitet, um ihn auszusäen. Ich habe euch gelehrt, diese Felder zu bestellen und über die Saat zu wachen. Morgen soll euer Geist die Frucht seiner Werke einbringen als eine Ernte, die würdig ist, dem Vater dargebracht und in Seinen Kornkammern verwahrt zu werden.
9 Es wird eine kurze Zeitspanne geben, in der Mein in dieser Zeit gegebenes Wort dem Anschein nach vom Antlitz der Erde verschwunden ist. Dann werden die Menschen darangehen, spirituelle Lehren zu erfinden, neue Gesetze und Gebote zu lehren. Sie werden sich Meister, Apostel, Propheten und Gottgesandte nennen, und Ich werde sie eine Zeitlang sprechen und säen lassen. Ich werde sie ihr Saatkorn anbauen lassen, damit sie, wenn sie die Frucht ernten, erfahren, was sie gesät haben. Die Zeit und die Naturgewalten werden über ihre Saaten hinweggehen, und ihre Schritte werden für jedes dieser Menschenkinder wie ein Gericht sein.
10 Es ist notwendig, dass die Welt den Betrug kennenlernt, damit sie die Wahrheit erkennt. Dann werden die Wahrheit und die Lebensessenz, die Ich euch in dieser Zeit übergab, unter den Menschen wieder in ihrer ganzen Lauterkeit und Spiritualität auferstehen.
11 Seht euch die Menschen an, die die Völker führen, Doktrinen schaffen und sie den Menschen aufzwingen. Jeder verkündet die Überlegenheit seiner Doktrin, doch Ich frage euch: Was ist die Frucht all dessen gewesen? Die Kriege mit ihrem Gefolge von Verelendung, Leiden, Zerstörung und Tod. Dies ist die Ernte gewesen, die die Vertreter solcher Theorien hier auf Erden geerntet haben.
Beachtet, dass Ich Mich der Willensfreiheit der Menschheit nicht entgegen gestellt habe, wenngleich Ich euch sagen muss, dass unbeschadet jener Freiheit das Gewissen unaufhörlich zum Herzen dessen spricht, der sich von der Gerechtigkeit, der Nächstenliebe und der Vernunft entfernt.
12 Auch im menschlichen Leben werde Ich die Menschen begreifen lassen, wie die Früchte ihrer Saat beschaffen sind, indem Ich zulasse, dass die Folgen ihrer Taten früher oder später als ihre Richter zutage treten. Nach diesem Gericht werden Mich alle suchen, und dann werden sie entdecken, dass Mein Wort sich den Menschen aller Lebensalter und Kulturen anpasst. Denn das göttliche Wort, Meine Lehre, gehört nicht einer bestimmten Epoche an, weil es ewig ist.
13 Meine Unterweisung teilt dem Geiste Kraft mit, sodass er alle Prüfungen überwindet; die Anzahl derselben ist in der Bestimmung jedes Geschöpfes aufgezeichnet. Warum vor ihnen zurückschrecken? Warum verzagen angesichts des Gebirges, das sich vor euren Augen erhebt? Wisst ihr nicht, dass ihr nach Überwindung dieser Hindernisse das Ziel erreichen werdet, das ihr sucht?
14 Wie viel Schwachheit sehe Ich noch immer in eurem Fleische — eine Schwachheit, die euch häufig zum Lästern veranlasst. Wenn die Naturkräfte sich unsanft zeigen, flucht ihr; wenn irgendein Schmerz euren Körper plagt, verzweifelt ihr; wenn die Arbeit euch niederdrückt, verliert ihr die Geduld; selbst die Wärme und die Kälte machen euch wütend, und die Finsternis der Nacht flößt euch Furcht ein. Wie solltet ihr nicht verzagen, wenn ihr euch von den Forderungen des Fleisches leiten lasst, das die niederen Leidenschaften hervorbringt? Wann werdet ihr endlich Meine guten Jünger sein, die mit ihren Werken der Liebe die Wahrheit Meiner Lehre bezeugen?
15 Jünger Christi zu sein bedeutet nicht, dass ihr euch allzu weit vom Irdisch-Materiellen entfernen sollt. Es bedeutet, dass ihr euch zwar vom Schlechten und Überflüssigen trennt, euch jedoch nicht von euren irdischen Pflichten und Freuden abkehren sollt. Ich will euch nicht als Fanatiker haben, noch als Sklaven des Geistigen, solange ihr noch im Fleische seid. Der gute Jünger Jesu ist jener, der Gott zu geben weiß, was Gottes ist, und dem "Kaiser", was des "Kaisers" ist.
16 Eine schwere Auseinandersetzung erwartet Mein Volk, denn es wird auf seinem Wege einem hohen Entwicklungsstand im Geist und Verstande der Menschen begegnen. Eben darum will Ich, dass auch ihr euch in dieser Zeit Meiner Kundgabe entwickelt, damit euch niemand etwas vormachen kann. Habt absolutes Vertrauen zu Meinem Worte, in dem Bewusstsein, dass in ihm mehr Weisheit enthalten ist als im Verstande der Gelehrten, und Kenntnisse, die sich in allen Büchern auf Erden nicht finden.
17 Sät unermüdlich Liebe und Frieden; auf diese Weise werdet ihr euren geistigen Weg vorbereiten, und wenn dann der Tod plötzlich an euren Körper herantritt und der Geist bereits einen großen Teil seines Weges zurückgelegt hat, wird er voll Seligkeit schauen, wie weit ihn die Verdienste seiner Liebeswerke für seine Mitmenschen erhoben haben.
18 Volk, erkenne, wie du in dem Maße, in dem du dich in Meine Unterweisung vertiefst, alte Gewohnheiten und Gebräuche hinter dir lässt, weil du in ein neues, reineres, geistigeres Leben eingehst. Es ist eine neue Welt, die vom Grunde eures Herzens aufsteigt.
19 Wie viele Geheimnisse hat Mein Wort aufgelöst, und wie viele irrtümliche Auslegungen habe Ich berichtigt. Ebenso werdet ihr auf die Wege der Welt gehen und euren Mitmenschen Mein Gesetz erklären müssen. Ich sage euch: Ihr werdet fortgehen, denn niemand ist Prophet in seinem Land, Ich selbst musste damals Nazareth verlassen, wo Ich lebte, um dort Glauben zu finden, wo Ich als ein Fremder betrachtet wurde, wo man nicht von Mir sagen würde: "Jener Mensch, der sich ›Sohn Gottes‹ nennt, ist der Sohn von Maria und Joseph, dem Zimmermann."
20 Ich sage euch dies, weil sich unter euch, die ihr Meine geistigen Gaben empfangen habt, auch jene befinden, an denen selbst ihre Eltern, ihre Kinder oder ihre Geschwister gezweifelt haben. Unter euch sind solche, die wegen des Zeugnisses für Meine Unterweisung wie Ich Zauberer, Hexenmeister genannt wurden. Vergesst diese Worte nicht, denn einige werden in ihrer engeren Heimat bleiben müssen; andere werden sie verlassen müssen und auch ihre Nation, um Mein Wort zu andern Völkern zu tragen.
21 Diese Nation, fruchtbar gemacht durch das Leid, nahm Meinen Samen auf, und dieser keimte; doch glaubt nicht, dass nur ihr dies Licht habt. Wenn ihr Meine Lehre zu andern Völkern bringt, werdet ihr erleben, wie bald sie keimen und sich verbreiten wird. In jenen Ländern werdet ihr Propheten und Sendboten sein, und daher werdet ihr Glauben finden.
22 Mein Licht verbreitet sich von einem Ende der Erde zum andern und erhellt das ganze Universum. Das Licht des Göttlichen Geistes ist die Sprache, die zu allen Wesen spricht. Ihr als menschliche Wesen empfangt Mein Wort durch das Verstandesvermögen des Menschen. Zu denen, die ihr Engel nennt, lasse Ich Meine Stimme in Form göttlicher Inspiration gelangen; und in jeder Welt oder geistigen Heimstätte lasse Ich Mich hören und mache Ich Mich verständlich gemäß dem Entwicklungsgrad ihrer Bewohner.
23 Ich möchte zu euch sprechen, wie Ich zu den Engeln spreche — nicht, weil ihr die Reinheit derselben habt, sondern weil Ich will, dass ihr euch dieser Gnade erfreut und zunehmend jenen Wesen in ihrer Hoheit ähnlich werdet. Die Zwiesprache von Geist zu Geist wird alle Wesen und alle Welten einander näherbringen. Aber ihr müsst vorbereitet sein, um euch untereinander zu verstehen, und dafür gebe Ich euch eine einzige Sprache, ein einziges Licht, eine einzige Art der Zwiesprache: die der wahren Liebe.
24 Es beginnt für euch das Zeitalter der geistigen Kommunikation. Weit ist der Weg, den ihr zurücklegen müsst, und viel Zeit wird noch vergehen, bis ihr diese Gabe ihren Höhepunkt erreichen seht; aber von den ersten Schritten an und bei jedem weiteren werdet ihr eine Ermutigung finden, um auf dem Wege fortzufahren.
25 War euch Meine Kundgabe durch den menschlichen Stimmträger nicht hoch willkommen? Wart ihr nicht von der Gegenwart der Geistigen Welt durch das Verstandesvermögen beglückt? Denn dies waren die wegbereitenden Schritte für die geistige Zwiesprache, die ihr hernach erreichen werdet. Und in jenen Augenblicken, in denen ihr Meine Stimme in der Stille eures Gebetes sucht — ist der Friede, den ihr empfindet, und jene aufkommende Inspiration, die ihr empfangt, nicht wohltuend?
26 Ihr wisst von den Zeiten des Friedens, die kommen werden, weil ihr Meine Inspiration und Meine Offenbarungen empfangen habt; aber es gibt manche, die, ohne Mich in dieser Zeit gehört zu haben, die universelle Harmonie erträumen und ersehnen, und dabei wissen sie nicht, ob sie zu euch kommen wird; es ist das Ahnungsvermögen, das in ihnen spricht.
27 Selbst die Wissenschaftler haben eine Vorahnung vom Gedankenaustausch durch Geistesgaben, und dies kommt daher, weil sie in ihrem beständigen Forschen und Vordringen in das Innere des menschlichen Wesens das Vorhandensein jenes Wesens entdeckt haben, das, obschon einer andern Welt angehörend, im Menschen lebt: die Seele.
28 Heute sage Ich euch allen: Wandelt bedachtsam und vorsichtig auf diesem Pfade, damit ihr euch nicht von ihm verirrt. Wachet und betet auf eurer Lebensreise, damit ihr zum Ziele gelangt und eure Seligkeit sehr groß ist, wenn der Vater spricht und das ganze Geistige Universum Ihn hört und versteht, und ihr euch in derselben Weise untereinander versteht.
29 Ich will, dass ihr in eurem Herzen die Liebe eures Vaters fühlt; diese Liebe strahlt von Meinem Geiste auf euren hernieder. Aber da ihr noch nicht die wahre Vereinigung des Geistes erreicht, spreche Ich zu euch durch diese Geschöpfe, in einer schlichten und einfachen Sprache, die von allen verstanden wird. Es ist Mein Wille, euch Mein Wort in größter Schlichtheit kundzutun, damit ihr das Wesentliche desselben ganz leicht entdeckt und euch nicht in wirrem Wortschwall verliert, der meist unnütz ist.
30 Klärt euren Verstand und reinigt eure Lippen, damit, wann immer ihr Meine Lehre erklären sollt, von euren Lippen der kristallklare Strom Meines Wortes kommt, ohne dass sich eurem Wort großsprecherische Ausdrücke beimischen, die ihm seine Schlichtheit und seine Kraft nehmen. Wenn ihr Meine geistige Lehre mit wissenschaftlichen oder philosophischen Ausdrücken erklären wolltet, würdet ihr die Welt nicht beeindrucken, noch werden euch eure Mitmenschen verstehen, noch werdet ihr eine wahre Vorstellung von dem vermitteln, was Meine Unterweisung ist. Als Ich damals in Jesus zur Welt sprach, gebrauchte Ich nicht die Sprache der Gelehrten, der Philosophen oder der Wissenschaftler, um zu euch vom Himmelreich zu sprechen. Ich verwandte die einfachsten Ausdrücke eurer Sprache, denn gerade sie drücken die überirdischen Dinge am besten aus. Ich machte Gebrauch von Gleichnissen und bezog Mich auf die Gegenstände, die euch vertraut waren, damit ihr durch sie den Sinn des Geistigen Lebens erkennen solltet.
31 Wahrlich, Ich sage euch, Jesus musste nichts von den Menschen lernen, denn dann wäre Ich nicht der Göttliche Meister gewesen, sondern der Schüler der Menschen. Wenn jemand gesagt hat, dass Christus von Theologen, Theosophen oder Weisen unterwiesen worden ist, so sagt er nicht die Wahrheit. Denn vor Christus und in der Zeit, in der Er auf Erden lebte, gab es keine Lehre, die Ihn gelehrt hätte, so auf die Welt zu kommen, zu leben und zu sterben, wie Er es tat. Doch Ich sage euch gleichfalls, dass man die Lehren des Himmels nicht von der Welt lernen kann, und dass das, was Jesus lehrte, die Wahrheit war, welche im ewigen Reich des Geistes gültig ist.
32 So, wie die Menschen sich darauf versteifen, das Einfache kompliziert zu machen, möchten sie auch im Göttlichen die Zusammensetzung und die Substanzen entdecken, die der materiellen Natur eigen sind. Ihr Erstaunen wird groß sein, wenn sie einst feststellen, dass das Geistige oder Göttliche ohne Substanz und ohne Gestalt das Ganze ist, der Anfang und das Ende, die Wahrheit, das Ewige.
33 Die Menschen sind immer allzu sehr mit den Herrlichkeiten der Erde beschäftigt gewesen, um über die Bedeutung nachzudenken, welche das Beten und die geistige Betrachtung des jenseits dieses Lebens Liegenden hat, sodass sie ihren eigenen Wesenskern hätten entdecken können. Wer betet, spricht mit dem Vater, und wenn er fragt, erhält er sofort die Antwort. Die Unwissenheit der Menschen über das Geistige ist Folge des Mangels an Gebet.
34 Volk, da du auf dieser Erde die Sprachenverwirrung Babels nicht zu beseitigen vermochtest, da die Rassen sich nicht zu vereinen noch zu lieben verstanden, werde Ich Meine Familie in der Geistigen Heimat vereinen. Die hartnäckigen und verstockten Sünder werden im Geistigen vor Mich kommen, und wenn sie ihr Urteil empfangen, wird ihre Erleuchtung und ihre Reue ebenso groß sein, wie ihre Sünde auf Erden groß war.
35 Betet für die, die von euch scheiden und zum Jenseits aufbrechen, denn nicht allen gelingt es, den Weg zu finden, nicht alle sind imstande, sich geistig zu erheben, noch erreichen alle in kurzer Zeit den Frieden.
36 Manche leben im Geistigen unter der Zwangsvorstellung des materiellen Lebens*, manche leiden unter heftigen Reuegefühlen; andere sind gefühllos, zusammen mit ihren Körpern unter der Erde begraben, und wieder andere können sich nicht von ihren Angehörigen trennen, von denen, die auf der Welt zurückblieben, weil das Klagen, die Selbstsucht und die menschliche Unwissenheit sie zurückhält, sie an die Materie bindet und des Friedens, des Lichtes und des Vorankommens beraubt.
* Dies bedeutet, dass diese Seelen Verstorbener noch erdgebunden in dem Wahne leben, weiterhin als Mensch auf der materiellen Welt zu Hause zu sein.
37 Lasst zu, dass jene Seelen weiterziehen, die sich noch auf dieser Welt aufhalten, ohne dass sie ihnen noch zukommt; lasst sie die Güter, die sie in diesem Leben besaßen und liebten, aufgeben, damit sie ihren Geist zur Unendlichkeit erheben können, wo sie das wahre Erbe erwartet.
38 Hegt keinen Groll und denkt nicht mehr an die schlechten Taten derer, die dahinschieden. Habt nicht den Wunsch, dass sie vor euch auf den Knien liegen und beständig eure Vergebung erflehen.
39 Wie blind ist die Menschheit!
40 Erkennet euch und erkennet Mich, damit ihr lernt, auf dem Pfade der Liebe zu wandeln, und vollbringet Meiner würdige Werke. Seht, Ich will, dass ihr viel von Mir wisst, damit ihr eurem Vater ähnlich werden könnt.
41 Ihr alle müsst zu Mir kommen, die einen früher, die andern später, aber alle werden anlangen. Es könnte gar nicht anders sein, da ihr alle Funken Meines Göttlichen Lichtes seid, da ihr Teil von Mir Selbst seid. Lernet von Mir, zu lieben und zu vergeben und so das Gebot zu erfüllen, das euch sagt: Liebet einander.
42 Ihr wollt, dass Ich euch jederzeit vergebe, doch ihr lasst euch Zeit mit der Vergebung gegenüber euren Mitmenschen oder verweigert sie! Warum wollt ihr im Abgrund zugrunde gehen, obwohl ihr so große Fähigkeiten in eurem Geiste besitzt?
Mein Wort kommt in dieser Zeit, um euren Verstand zu erleuchten. Ihr habt die Wahrheit in Büchern gesucht und habt nur Unterhaltung für den Verstand gefunden, aber keine Wohltat für den Geist, keine Nahrung oder Aufmunterung, um euch in eurer Schwachheit oder in eurer Erschöpfung aufrecht zu erhalten.
43 Ich übergebe euch Mein Wort nicht in wissenschaftlicher oder sprachlich gewählter Form, damit ihr es verstehen könnt. Aber auf dem Grunde seiner Einfachheit birgt es große Schätze an Weisheit und an Licht für die Menschen.
44 Da ihr Mich so sehr gesucht habt, und euer Herz Mich erwartete, bin Ich nun hier und erfülle Mein Versprechen, zu euch zurückzukehren, und erhöre euer sehnliches Verlangen, Mich zu vernehmen.
45 Mein Göttlicher Geist folgt euch überallhin auf den Wegen der Welt, als ob es der Schatten eures Körpers wäre. Ich ließ euch Freuden und auch Trauer kennenlernen, Ich wollte, dass ihr Erfahrungen von Kampf und von Frieden machen solltet, dass ihr alles erproben und kennenlernen solltet. Aber es gab etwas, das ihr in dieser Welt vergeblich gesucht habt, ohne es finden zu können, weil dies Etwas nur bei Mir gefunden werden kann: Meine Weisheit. Das ist der Grund, weshalb euer Geist, als er Mich vernahm, gefühlt hat, dass er endlich gefunden hat, was er suchte: die Wahrheit.
46 Ja, Volk, Ich bin der Anfang und das Ende von euch, Ich bin das Alpha und das Omega, obschon Ich euch noch nicht alle Lehren mitteile oder offenbare, die Ich noch für euren Geist in Bereitschaft halte und die ihr erst erfahren werdet, wenn ihr schon sehr ferne von dieser Welt seid. Viele neue Lektionen werde Ich euch in der heutigen Zeit offenbaren, doch Ich werde euch das geben, was ihr zu besitzen vermögt, ohne euch groß zu dünken oder euch gegenüber den Menschen mit stolzer Überlegenheit aufzuspielen. Ihr wisst ja, dass wer eitel auf seine Werke ist, sie durch eben diese Eitelkeit zerstört. Darum habe Ich euch gelehrt, im Stillen zu wirken, damit eure Werke eine Frucht der Liebe tragen.
47 Weist die Schmeichelei von euch, denn sie ist eine Waffe, die eure edlen Gefühle zerstören wird. Sie ist ein Schwert, das jenen Glauben töten kann, den Ich in euren Herzen entzündet habe.
48 Wie könnt ihr zulassen, dass die Menschen den Altar zerstören, den ihr im Innersten eures Wesens besitzt?
49 Ich weiß, dass im Schoße dieses Volkes große Werke vollbracht worden sind, doch es genügt, wenn Ich es weiß, auch wenn eure Namen in der Welt unbekannt sind.
50 Ich allein kenne das wahre Verdienst oder den wahren Wert eurer Werke, denn nicht einmal ihr selbst könnt sie beurteilen. Manchmal wird euch ein geringes Werk sehr groß erscheinen, und von andern wird euch nicht einmal bewusst werden, dass ihr Verdienst zu Mir gelangte.
51 Werdet stark in der Demut, in der Menschenwürde, und ihr werdet nicht zugrunde gehen. Ich habe euch die Waffen dazu gegeben. Kämpft, und ihr werdet keine einzige Schlacht verlieren. Der Lorbeer, der eure Stirne schmücken wird, wird ein Kuss der Liebe eures Vaters sein.
52 Verfallt nicht wieder in Lethargie, nachdem ihr euch davon befreit habt. Seid nicht wie die ungetreuen Jungfrauen, die den Bräutigam nicht mit brennenden Lampen zu erwarten verstanden. Denn wenn euer früheres Erwachen bitter war, so wird das nächste damit nicht zu vergleichen sein.
53 Hütet euer Erbe, und es wird niemanden geben, der es euch entreißt, denn der Mensch hat nicht die Macht, die Gaben des Geistes zu rauben.
54 Volk, kurz sind die Augenblicke Meiner Anwesenheit unter euch, in denen Ich euch durch dies Wort Meine Unterweisung gebe. Doch bevor Ich scheide, will Ich euch Meine Lehre als einen Schatz hinterlassen, als ein Vermächtnis der Wahrheit und Liebe, damit, wann immer ihr euch wegen eurer materiellen Armut und Dürftigkeit sehr klein gegenüber der Menschheit fühlt, die Erkenntnis dessen, dass ihr ein Vermächtnis von unendlichem geistigen Wert besitzt, euch dazu ermutigt, euer Angesicht ohne Scheu zu erheben und eure Lippen unbefangen zu öffnen, um Mein Wort weiterzugeben. Dies ist die einzige Größe, die ihr nach Meinem Willen haben sollt: die des Geistes.
55 Wenn ihr doch verstündet, dass viele Menschenwesen, die ihr elend seht — die einen blind, andere aussätzig, wieder andere vor Hunger verschmachtend — oftmals in ihrem Geiste mehr Licht und Reife haben als manche, die mit Gesundheit, Macht und Gelehrsamkeit prahlen! Strebt daher nicht nach Gold, Ehrungen oder Wohnhäusern. Bemüht euch um Frieden, Gesundheit und Tugenden.
56 In Meinen hohen Ratschlüssen ist vorgesehen, dass ihr Führer und Berater der Menschen sein sollt. Arbeitet an euch, damit ihr würdig werdet, den Herzen der Menschen den Samen des Vaters zu bringen. Die mächtigen "Bäume" werden sich vermehren; von ihnen werde Ich Zweige abschneiden, die von Meinen Arbeitern in die Provinzen gebracht werden, wo Meine Kinder sich lange Zeit danach gesehnt haben, Mein Wort zu hören.
Meine Unterweisungen sind ausführlich, weil die Menschenscharen Mich bitten, dass Ich zu ihnen spreche, dass Ich ihnen Erläuterungen gebe, dass Ich sie das Leid und Elend der Welt vergessen lasse; und so bleibe Ich für längere Zeit unter ihnen, ohne dass sie den Gang der Zeit oder Ermüdung fühlen. Nur so werdet ihr euch schließlich Meine Unterweisungen zu eigen machen und ihren Sinngehalt verstehen und ergründen.
57 Wie herrlich wird es sein, wenn diese Scharen hier in ihrer Schlichtheit und Bescheidenheit sich auf den Weg machen und die Frohe Botschaft dieser Zeit hinaustragen, die so sehr von Geist und Moral erfüllt ist! Ihr sollt die Väter, die sich zum Richter ihrer Kinder gemacht haben, daran erinnern, dass sie ihnen vergeben und sie lieben sollen; die Mütter, die ihre Kinder verleugnet und ihnen ihren Schoß verweigert haben, sollen angehalten werden, ihre Arme auszubreiten und ihre Kinder an ihr Herz zu drücken, damit auch diese lieben können; und die Kinder sollt ihr ermahnen, sich nicht gegen ihre Eltern zu erheben, die sie hochachten sollen, weil die Eltern auf Erden Meinen Platz einnehmen. Wie könnte die Seele sich ohne Rechtschaffenheit aufwärtsentwickeln?
58 Morgen werdet ihr eure Worte durch Taten lehren und bekräftigen müssen. Doch gebt eurem Leben schon jetzt eine höhere Sittlichkeit, stellt eure Heime wieder her und vereinigt eure Familien. Der Vater soll sich auf die Suche nach seinem Kinde machen, das aus seinem Heime floh, und die Kinder sollen sich wieder dem zuwenden, der sie im Stiche ließ. Die Ehefrau soll in die Arme des Lebensgefährten zurückkehren, und der Ehemann, der seine Pflichten vernachlässigt hatte, suche die Gefährtin auf, und sie sollen eine neue und bessere Existenz aufbauen.
59 Heute versteht ihr besser denn je eure Verantwortung gegenüber Meiner Gerechtigkeit, o Väter und Mütter! Denn jene Wesen, die ihr Kinder von eurem Blute nennt, sind Seelen, für die ihr Mir verantwortlich seid.
60 Ich will, dass die Gemeinschaft eurer Herzen der Garten ist, wo diese Rosen und Lilien erblühen. Bringt die Menschen herbei, Mein Wort zu hören, bringt sie zum Festmahl, das Ich Selbst ihnen auftragen werde. Wahrlich, Ich sage euch, sie werden gestärkt weggehen, nachdem sie das Brot des wahren Lebens gegessen und den Wein Meiner Gnade getrunken haben.
61 Wer von diesem Brote isst, wird nie mehr Hunger haben.
Mein Friede sei mit euch!

Überraschung


Worte von Jesus an Byron Searle
Jeremia 50:9
Denn siehe, ich will große Völker in Haufen aus dem Lande gegen Mitternacht erwecken und wider Babel heraufbringen, die sich wider sie sollen rüsten, welche sie sollen auch gewinnen; ihre Pfeile sind wie die eines guten Kriegers, der nicht fehlt.
Transkript
Mein Sohn, wenn die Zeit voranschreitet und gemäß Mein Wort, wird eine große Armee aus dem Norden mit einer GROSSEN ÜBERRASCHUNG angreifen! Die Pfeile werden auf die Städte niederregnen, und niemand erwartet es! Diese Pfeile sind schnell und tödlich genau - KEINE werden sie kommen sehen! Diese Nation wurde in den Waagen des Gerichts gewogen, und weil diese Nation mit ihrem stolzen König sich weigert, Buße zu tun, wurde dies als zu wenig befunden! Diese Nation wird von der Weltszene verschwinden, da Mein Volk Israel AUF MICH VERTRAUEN muss, um es vor vielen angreifenden Nationen zu verteidigen!
Mein Sohn, die Zeit für den Krieg ist da, und niemand in meinem schlafenden Körper weiß sogar, wie nahe totale Zerstörung ist !! Genau wie Japan ÜBERRASCHT wurde wird es America, wird Russland auch ANGREIFEN! China wird schnell angreifen, da Amerika von diesem Angriff gelähmt ist! Aber dies sind nicht die einzigen ÜBERRASCHUNGEN, die Amerika erwarten! Ein großer Eisenfelsen wird in die Erde stürzen, und große Fluten werden die Küsten einnehmen!
Mein Sohn, die Leute werden fragen, warum ich das auf Amerika bringen werde? Weil der Körper SO SCHLAFEN IST, sehen sie nicht einmal die Sünde !! Amerika ist gemein und elend in ihren Sünden !! Ich richte die Nationen, und wegen der Ungerechtigkeit und Unheiligkeit des Volkes können sie nicht sehen! Diese Nation ist Mystery Babylon - die Nation, die die GANZE WELT mit ihrer Empörung und Sünde beschmutzt hat !!! ALLE NATIONEN trinken aus ihrem Becher Unzucht, und sie wird in Feuerbällen untergehen !!
Mein Sohn, es wird eine TOTALE ÜBERRASCHUNG sein, da diese Dinge gleichzeitig auftreten, während Amerika schläft !! In einer Stunde wird sich diese Nation ändern, und diejenigen, die überleben, werden MIR  VERTRAUEN müssen !!!
Ich fragte dann: "Herr, was ist mit der Einsammlung? Was ist mit den 3 Tagen der Dunkelheit?"
Sohn, diese Überraschung ist für die letzten Zeiten, die bald hier sein werden. Sag meinem Überrest, dass er bereit ist! SEI BEREIT!! SEI BEREIT!!! Ich komme bald, und das wird auch eine Überraschung sein !!!
Ich liebe euch, Meine Kinder, deshalb warne ich euch davor, was vor uns liegt. Bereut jetzt und kommt zu mir, solange ihr noch Atem habt !!!
Amen.
Messias Jesus

Die Dunkelheit kommt

Anna Maria war gestern im Garten - umgraben.
In der Nacht wachte sie auf und hatte zwei Visionen: 
Sie sah die Gartenwerkzeugstiehle verstreut herumliegen wie hingefleddert.
Sie sah sich selbst humpelnd , weil das umspaten so anstrengend war. 
Ihr Mann kommt heute vom Einsatzort nach Hause. Vater Geist sagte:
"Nimm den, ihr werdet euch zerreißen. Die Dunkelheit kommt. In dieser Zeit werden die Menschen hungern wie weggenommen. Sag ihnen alles, die ganze Wahrheit."
 Die Wahrheit ist daß NIBIRU kommt - der Zerstörer. Auf NIBIRU halten sich die Gefallenen Engel auf und die Riesen, die sie mit Menschenfrauen gezeugt haben. Sie sind alle sehr böse. Vor dem Kommen Jesu Christi werden die Riesen kommen und es wird wieder sein wie in den Tagen von Noah und der Sintflut. Wenn NIBIRU der Erde nahe genug gekommen ist in seiner Umlaufbahn werden sie auf die Erde landen und in den drei Tagen der Finsternis ihr Unwesen treiben, mordend und zerstörend. Vgl. Das Buch Henoch - Weissagung über die Endzeit von Henoch, dem siebten Nachkommen Adams, ein heiliger Mann, der mehr gesehen hat als alle Propheten zusammen.

Das Buch HENOCH 
https://annamariahosta.blogspot.com/2018/11/das-buch-henoch.html 
Das Buch Henoch (Henoch war der 7. Nachkomme Adams. Er wandelte heilig vor Gott und wurde nebst Elia als Einziger in der Geschichte der Menschheit mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen.) wurde von der römischen Kurie aus der Bibel rausgenommen und den Menschen verheimlicht. Es ist das Buch von den gefallenen Engeln, die sich zum Bösen entschlossen haben und sich Menschenfrauen genommen haben und Riesen gezeugt haben. Diese aßen den Menschen alles weg bis nichts mehr übrig war und dann verzehrten sie, um ihren enormen Eiweißbedarf zu decken die Menschen und Tiere und richteten ein grausiges Blutbad auf der Erde an, so daß Gott dem Noah sagen ließ, er soll eine Arche bauen und die Sintflut über die Erde brachte.
Die kommenden Tage werden sein wie zu Zeiten Noahs. Das Gestirn Nibiru, das sich der Erde immer mehr nähert in seiner Umlaufbahn um unser Sonnensystem, birgt die gefallenen Engel, die Riesen und diese werden zur Erde kommen, wenn Nibiru nahe genug ist und in den drei Tagen der Dunkelheit werden die Riesen wiederum die Menschen verzehren. Darum heißt es in der Schrift, wenn die Tage nicht abgekürzt werden würden würde kein Fleische auf der Erde mehr übrigbleiben. Aus diesem Grund soll man in den drei Tagen der Finsternis auch im Haus bleiben und kein Licht machen, um nicht auf sich aufmerksam zu machen, dabei in Fasten, Reue und Gebet verharren, um wie die Israeliten geschont zu werden, die Blut an ihre Haustüren gestrichen haben, damit der Engel des Herrn sie erkennt und schont.
WORT DES HERRN: „DIE LEUTE WERDEN RIESEN VOR MEINER RÜCKKEHR SEHEN.“ - Linda Hasche
II. Chronik 36:15-16
15 Und der HERR, ihrer Väter Gott, sandte zu ihnen durch seine Boten früh und immerfort; denn er schonte seines Volkes und seiner Wohnung.
16 Aber sie spotteten der Boten Gottes und verachteten seine Worte und äfften seine Propheten, bis der Grimm des HERRN über sein Volk wuchs, daß kein Heilen mehr da war.
Matthäus 24:38
Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging.
In der Mitte der Nacht am 26.03.19 wurde ich um 00:45 Uhr geweckt, als der Herr Yeshua sagte:
"Zu Deuteronomium, Kapitel 2, Vers 10, gehen. Die Zeit meiner Ankunft nähert sich."
Ich wandte mich Deuteronomium 2:10 zu und es heißt es:
„In der Gegend von Ar lebte einst eine Rasse von Giganten, die Emiten genannt wurden. Sie waren so stark und zahlreich und groß wie die Anakites, eine weitere Rasse der Riesen. “
Dann sprach der HERR Jeshua erneut:
„Die Menschen werden Riesen vor meiner Rückkehr sehen. Sie werden mit der Ankunft der Gefallenen kommen. Deshalb müssen die Tage verkürzt werden, sonst bleibt kein Fleisch am Leben. Der Satan möchte die Nachkommen von Adam und Eva vollständig zerstören, sie durch verdorbenes Fleisch ersetzen und alle großen und kleinen Menschen dazu bringen, die Bestie des Tieres zu nehmen. Oh wie schlummern meine Leute. Sagen Sie ihnen, ich komme wieder, wenn sie am wenigsten erwarten, dass ich wiederkomme. " 

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