Jede kommende Generation wird mit größerer Reinheit leben



26 … Da wir nicht vollkommen sind, kommen wir wie kleine Kinder voll
Sanftmut und Demut zu Dir, um Dir unsere Saat zu zeigen, so wie
sie derzeit ist, und damit Du, Göttlicher Meister, uns mit Deiner
Liebe und Weisheit unterweist, uns korrigierst und uns sagst, wie
wir fortfahren sollen. Zeige uns, was wir schlecht gemacht haben,
damit wir es mit Deinem Beistand verbessern und wir, durch Deine
Barmherzigkeit zubereitet, der Menschheit das Werk vorstellen,
ohne ihm irgendein Verdienst hinzuzufügen oder wegzunehmen."
27. Und Ich antworte euch: Seid gesegnet, weil ihr auf Mich
vertraut. Ihr wisst, dass ihr nicht zu einem Henker oder einem
ungerechten Richter kommt, sondern dass ihr bei einem Vater seid,
der ganz Liebe und Unterweisung ist.
38. Wenn diese Welt bisher ein Tal der Tränen war, ist dies
darauf zurückzuführen, dass der Mensch sich von meinem Gesetze
entfernt hat. Ich schuf für ihn ein Paradies und veranlasste, dass
viele der ersten Geister in die ersten Erdenkörper inkarnierten, ohne
dass sie aufhörten, Engel zu sein. Ich wollte, dass sie, wenn sie zur
Erde kamen, nicht ihre Anmut verlieren würden und in Frieden und
Ergebung leben würden. Doch der Mensch wollte es nicht so, und
seine Schwachheit und Undankbarkeit, sein Mangel an Geistigkeit
legten den Grund für eine Welt der Schmerzen und der Kämpfe.
39. Der Mann hat gelitten, um das tägliche Brot zu erarbeiten,
und die Frau hat ihm auf seinem Weg der Schmerzen und der
Missgeschicke beigestanden. Doch diese Welt, die während sovieler
Zeitalter ein Tränental gewesen ist, wird zu einem Tal des Friedens
werden, wenn ihr, meine ersten Jünger, heil geworden seid und
überall hingeht, um mit euren guten Werken von Mir Zeugnis abzulegen.
40. Dieser Planet, welcher Seelen von unterschiedlichem
Entwicklungsgrad empfangen hat, von denen der größte Teil zurückgeblieben
war, wird in seinem Schoße Wesen von großer
Entwicklungshöhe empfangen, die mit Mir von Geist zu Geist in
Verbindung treten können. Jede kommende Generation wird mit
größerer Reinheit leben, bis das Himmelreich in
die Herzen der Menschen eingezogen ist.
41. Um all dies zu erreichen, werdet ihr in eurem eigenen Heim
kämpfen müssen, damit ihr aus ihm einen Tempel der Liebe und der
Unterweisung in meinem Gesetze macht, wo die Eltern für ihre
Kinder meine Stellvertreter auf Erden sind, und die Kinder für ihre
Eltern Juwelen von großem Wert ─ zarte Pflanzen, die mit Liebe
gepflegt werden müssen. Der Mann soll bei seiner Feldbestellung,
bei der Arbeit, die ihm zugewiesen ist, mutig die Erfüllung seiner
Aufgabe als Banner vorantragen. Die Frau soll die liebevolle
Gefährtin des Mannes und opferbereite Mutter sein, damit beide,
zusammen mit ihren Kindern, das Brot segnen, das ihnen Nahrung gibt.

A. M. Hosta
Aus: Buch des Wahren Lebens  - Band VIII –
Unterweisung 222 – Verse 26-27; 36; 38-41

Geistiges Wirken und Aufstieg des Menschen



47. Es gibt viel Armut in der Seele der Menschen infolge ihrer
geringen Vergeistigung. Daher stammt die Traurigkeit, das Verlassenheitsgefühl,
der Hunger. Diese Menschheit, die Ich so sehr
liebe, muss sich von Weisheit, von reiner Essenz nähren, und nur das
göttliche Wort wird sie stärken. Damit die Menschheit das Zeugnis
des Volkes, das Mich gehört hat, erhält, muss sie eure Zubereitung
und Hingabe zur Erfüllung eurer Mission abwarten.
48. Ich habe euch gelehrt, mit dem Geiste zu wirken, damit euer
Werk reich an Wohltaten ist. Ich habe euch gesagt, dass dort, wohin
eure Füße nicht gehen können, weil die Entfernung zu groß ist, euer
Geist eure Botschaft hintragen kann und die Lage von Völkern und
Nationen, die sich in Gefahr befinden, von Heimen, in die das Leid
Einzug gehalten hat, oder von Kranken, die um Barmherzigkeit bitten,
verbessern kann. All dies könnt ihr in meinem Namen tun, Ich
erlaube es euch, damit ihr Mir größere Verdienste vorweisen könnt.
49. Für den Geist gibt es keine Entfernung, die er nicht
überwinden kann. Ihr könnt euren Mitmenschen euer Gebet oder
einen guten Wunsch zusenden, und ihr werdet keinem Hindernis
begegnen, das euch in eurem Verlangen aufhält, anderen eure
Botschaft guten Willens zu senden.
50. Euer Geist ahnt, dass nun die Zeit nahe ist, in der er in einen
Zeitabschnitt größerer Erhebung eintritt, in der er das Verständnis
seiner Gaben in ihrer ganzen Bedeutung erreichen muss.
52. Ich habe euch beten gelehrt, damit ihr lernt, mit Mir in
Verbindung zu sein, und ihr meine Inspiration empfangen könnt, die
euch in den Augenblicken der Prüfung erleuchten wird. Denn die
Menschen werden sich in ein Chaos stürzen, das größer ist als jenes,
das sie derzeit durchleben, und daher ist es notwendig,
dass ihr für alle eure Mitmenschen betet.
54. Viele von euch werden keine neue Gelegenheit haben, zur
Erde zurückzukehren, um auf ihr eure Verfehlungen wiedergutzumachen.
Ihr werdet jenes Werkzeug, das ihr heute habt und das
euer Körper ist, auf den ihr euch stützt, nicht mehr besitzen. Ihr
müsst begreifen, dass das Kommen zur Welt für die Seele ein
Privileg ist, es niemals eine Strafe ist.
Deshalb müsst ihr diese Gnade nutzen.
55. Nach diesem Leben werdet ihr zu anderen Welten gehen, um
neue Lektionen zu empfangen, und dort werdet ihr neue Gelegenheiten
finden, um weiter aufzusteigen und euch zu vervollkommnen.
Wenn ihr eure Pflichten als Menschen getan habt, werdet ihr diese
Welt mit Befriedigung verlassen, weil ihr eure Aufgabe erfüllt habt,
und in eurer Seele wird Friede sein.

A. M. Hosta
Aus dem: Buch des Wahren Lebens
Band VIII – Unterweisung 221 – Verse 47-50; 52; 54-55

Prüfung, Läuterung und Wiedergutmachung - Unsere Aufgabe ist LIEBEN !!


22. Ihr durchlebt nun Tage der Prüfung, Zeiten der Läuterung
und der Wiedergutmachung. Doch Ich bin bei euch, um euch zu
helfen, in der Prüfung nicht schwach zu werden. Bestärkt euch in
der Gewissheit, dass ihr das gleiche Volk wie das vergangener
Zeiten seid: ein starkes, mutiges Volk, ein Rettungsboot für den
Schiffbrüchigen, ein guter Reisegefährte, ein Freund, Bruder und
Vorbild. Die Aufgabe, die Ich euch heute anvertraut habe, ist die, zu
lieben. Die Liebe ist die Saat, die Ich in euch gesät habe, weil sie
der Ursprung und der Grund für alle Geschöpfe ist.
23. Wenn ihr darüber nachdenkt, dass Ich die Weisheit bin ─
jene Weisheit entspringt der Liebe. Wenn ihr Mich als Richter
erkennt ─ jene Rechtsprechung gründet sich auf die Liebe. Wenn ihr
Mich als machtvoll betrachtet ─ meine Macht beruht auf der Liebe.
Wenn ihr wisst, dass Ich ewig bin ─ meine Ewigkeit stammt aus der
Liebe, weil diese Leben ist und das Leben die Seelen unsterblich
macht. Die Liebe ist Licht, ist Leben und Wissen. Und diesen Samen
habe Ich euch seit Anbeginn der Zeiten gegeben ─ den einzigen, den
Ich als vollkommener Landmann auf die Äcker
 gesät habe, die eure Herzen sind.
24. Heute, in der Dritten Zeit, macht ihr euch erneut auf den
Weg zu den Feldern des Herrn, um jenes Saatkorn auszusäen, das ihr
gefunden habt. Aber ihr habt erlebt, dass nicht alle Felder leicht zu
besäen sind, habt außerdem gesehen, dass die einen bald Frucht
tragen und andere erst spät. Die einen habt ihr so hart angetroffen,
als ob es Felsen wären, andere waren von Disteln und Unkraut
bedeckt, und nur sehr wenige sind rein und vorbereitet gewesen. Ihr
musstet viel arbeiten, um jene Felder zu säubern und sie danach zu
besäen. Doch wenn ihr geduldig gewesen seid und sie mit dem
Wasser eures Glaubens bewässert habt, konntet ihr auf den zuvor
unfruchtbaren Feldern sehen, dass die Saat gekeimt hat und
gewachsen ist, und ihr habt euch daran gefreut. Jene Felder, die euch
ständig zurückzuweisen schienen, sind heute eure Freunde, eure
Hoffnung, und haben eurer Seele Frieden gebracht. Dort ist euer
Werk, euer Eifer und eure Hingabe, ihr könnt euch nicht mehr von
ihnen trennen.

A. M. Hosta
Aus dem: Buch des Wahren Lebens
Band VIII -  Unterweisung 222 – Verse 22-24 

Wir erschaffen Gott


Neal Donald Walsch
Gespräche mit Gott – Band  3 – Kapitel 15
Ich will euch sagen, meine liebsten Kinder, daß diese Sache von wer ihr seid und wer zu sein ihr wählt von großer Bedeutung ist. Nicht nur, weil sie den Grundton für eure Erfahrung angibt, sondern weil sie auch die Natur der meinen ershafft.  Euer ganzes Leben lang wurde euch erzählt, daß Gott euch erschaffen hat. Ich sage euch aber nun: Ihr erschafft Gott.
Ich weiß, daß dies eine massive Umstellung eures Verständnisses bedeutet. Doch sie ist notwendig, wenn ihr euch wirklich an die Arbeit machen wollt, für die ihr gekommen seid. Das ist das heilige Werk, das wir anstreben, ihr und ich. Das ist heiliger Boden, auf dem wir gehen.
Das ist der Weg.
Gott bringt sich in jedem Augenblick in, als und durch euch zum Ausdruck. Ihr steht immer vor der Wahl, wie Gott jetzt erschaffen werden soll, und sie (Gott ist männlich und weiblich) wird euch diese Wahlmöglichkeit nie nehmen. Sie wird euch auch nie für eine falsche Wahl bestrafen. Doch seid ihr in dieser Sache nicht ohne Führung und werdet es auch nie sein. Ihr habt ein inneres Leitsystem, das euch den Weg nch Hause zeigt. Es ist die Stimme, die zu euch von eurer Wahl im höchsten Sinn spricht und euch eure großartigsteVision vor Augen führt. Ihr braucht dieser Stimme nur zu folgen und eure Vision nicht aufzugeben.
Im Verlauf eurer Geschichte habe ich euch immer wieder Lehrer gesandt. Meine Boten brachten euch zu jeder Zeit die frohe Botschaft von großer Freude.
Es wurden heilige Schriften verfaßt und heilige Leben gelebt, damit ihr Kunde von dieser ewigen Wahrheit erhaltet: Ihr und ich sind eins.
Nun schicke ich euch wieder Schriften – eine davon haltet ihr in den Händen. Nun schicke ich euch wieder Boten, die euch das Wort Gottes zu bringen bestrebt sind.
Werdet ihr diesen Worten lauschen? Werdet ihr diese Boten hören? Werdet ihr einer von ihnen werden?
Das ist die große Frage? Das ist die großartigste Einladung. Das ist die grandiose Entscheidung. Die Welt wartet auf eure Verkündigung. Und diese eure Verkündigung ist euer gelebtes Leben.
Das Menschengeschlecht hat keine Möglichkeit, sich aus der Tiefe seiner niedrigsten Gedanken zu erheben, solange euch nicht selbst zu euren höchsten Vorstellungen emporschwingt.
Diese Vorstellungen, die durch euch, als ihr, zum Ausdruck kommen, erschaffen das Madala, bereiten die Bühne, dienen als Vorbild für die nächste Ebene menschlicher Erfahrung.
Ihr seid das Leben und der Weg. Die Welt wird euch folgen. In dieser Sache habt ihr keine Wahl. Sie ist das einzige, wo ihr keine freie Wahl habt. Das ist ganz einfach so, wie es ist. Eure Welt wird eurer Vorstellung von euch selbst folgen. So war es immer, so wird es immer sein. Erst kommt euer Gedanke über euch selbst, dann folgt die äußere Welt der physischen Manifestation.
Was ihr denkt, das erschafft ihr. Was ihr erschafft, das werdet ihr. Was ihr werdet, das bringt ihr zum Ausdruck. Was ihr zum Ausdruck bringt, das erfahrt ihr. Was ihr erfahrt, das seid ihr.
Was ihr seid, das denkt ihr.
Der Kreislauf ist vollendet.
Euer heiliges Werk hat eben erst begonnen, denn nun versteht ihr endlich, was ihr tut.
Ihr selbst habt euch zu dieser Erkenntnis gebracht. Ihr selbst habt euch dazu gebracht, euch darum zu kümmern. Und ihr kümmert euch nun mehr als je zuvor darum, wer ihr wirklich seid. Denn jetzt endlich sehr ihr das Bild in seiner Gesamtheit.
Was ihr seid, bin ich.
Ihr definiert Gott.
Ich habe euch – als gesegneten Teil von mir – in die physische Form geschickt, damit ich mich selbst erfahren und darin als alles erkennen kann, was zu sein ich begrifflich weiß. Das Leben exisitiert als ein Werkzeug für Gott, um das Begriffliche in Erfahrung umzuwandeln. Und es existiert als Werkzeug für euch, damit ihr dasselbe tun könnt. Denn ihr seid Gott, der dies tut.
Ich treffe die Wahl, mich in jedem einzelnen Moment aufs neue wiederzuerschaffen. Ich treffe die Wahl,  die Erfahrung der großartigsten Version der größten Vision, die ich jemals von Wer-ich-Bin hatte, zu machen. Ich habe euch erschaffen, damit ihr mich wiedererschaffen könnt. Das ist unser heiliges Werk. Das ist unsere größte Freude. Das ist der essentielle Grund für unser Sein.

Die großen Prüfungen sind schon in vollem Gange


2. Es nahen große Prüfungen voller Schmerz, und euer Gebet
wird viel erreichen können in jenen Stunden der Bitternis. Vereinigt
euch bei eurer geistigen Arbeit, befolgt meine Anordnungen, weil
Ich nicht will, dass in das Goldene Buch eure Verfehlungen und
Unfolgsamkeiten gedruckt werden.
3. In dieser Zeit ist die Zahl der Gerufenen groß gewesen. Jedes
Mal, wenn Ich Mich unter euch einstelle, kommen neue Herzen
herbei, um eure Reihen zu vergrößern. Sie gleichen Gräbern, weil
sie in ihrem Innern einen Toten bewahren, welcher ihr eigenes Herz ist.
4. Doch der Schmerz läutert die Seelen. Daher werden viele
nicht mehr inkarnieren. Sie werden zu anderen Lebenswelten gehen,
um sich den Aufgaben zu widmen, die der Vater ihnen anweist.
5. Ich helfe euch bei eurer Erneuerung, damit ihr, wenn ihr euch
von dieser Welt löst, nicht eure Verfehlungen sühnen müsst, sondern
rein von jedem Makel vor den Höchsten Richter gelangt.
6. Begreift, dass alles, was ihr euren Mitmenschen antut, ihr Mir
antut, weil ihr alle ein Teil von Mir Selbst seid. Vergesst dies nicht,
damit ihr in jedem eurer Nächsten euren Vater sehen könnt.
7. Die Menschen haben am Ende Vergnügen daran, Schmerz zu
verursachen. Aber früher oder später kommt auch die Reue als
unerbittlicher Richter, um euch zu richten und reinzuwaschen.
8. Wenn ihr in dieser Zeit eure hohe Mission erfüllt, euch zu
erneuern und eure Mitmenschen zu retten, werden morgen euer
Name und der meines Volkes mit Hochachtung und Dankbarkeit
ausgesprochen werden, selbst in den fernsten Gegenden.
9. Büßt nicht das befriedigende Gefühl ein, euch nach meinem
Abschied zu Recht meine Jünger nennen zu dürfen. Aber ihr müsst
zubereitet sein, um euch in den Provinzen, Städten und Dörfern zu
zeigen, die Frohe Botschaft meines Dritten Testaments zu bringen
und mit euren guten Werken davon Zeugnis abzulegen.
10. In dieser Zeit haben dem Anschein nach einige menschliche
Doktrinen gesiegt, und es gibt unterschiedliche Ideologien. Doch es
naht die Stunde, in der sich eine einzige Weltanschauung durchsetzen
wird, in der sich die Menschheit in einer einzigen Lehre
vereint, und dies wird der Spiritualismus sein.

A. M. Hosta
Aus dem Buchdes Wahren Lebens
Band VIII – Unterweisung 222 – Verse 2 – 10   

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