Die zwei Wege


31.1.2019
Offenbarung des Herrn aus Kindheit und Jugend Jesu  an Jakob Lorber (1843)
Eine häusliche Küchenszene & Bedeutung der Speisen

1.2.2019  um 2:00 Uhr
Anna Maria wacht auf und hört die Stimme des Geistes des Vaters in ihrem Inneren. Er sagt:
„Ich bin euer Vater.“  
Dann bittet der Vater Anna Maria:
„Sitzen.“
„Battle.“
Anna Maria begibt sich auf ihren Platz, um zu horchen, was der Vater ihr sagen möchte.
Morgennachrichten. Administration.  Trump wegführen. World Government. Deal depends on the worlds final …. You got it!”
Es kursieren  Gerüchte, daß man Trump verurteilen und abführen möchte, weil man mit seiner Handlungsweise nicht einverstanden ist, mit dem Ziel, ihn zu beseitigen, um die Neue Weltordnung zu errichten. Der Deal hängt von dem kompletten Niedergang der Weltwirtschaft und der Finanzen ab.
 „So weit haben wir’s.“
Was kann man dagegen tun? Ich bete ja.
„Fake.“
Du meinst, hier werden Lügen gestreut und es ist falscher Alarm.  (Nachtrag: s.u.**) 
„Wart. Ich bin noch nicht fertig.“
„Heiraten. Fein gemacht. Bleibst da. Die Sekte war der Abgang von der bösen Welt.“
(Sekten sind noch nicht ganz der Weg, der Jesus gefällt, weil es dort an der Liebe fehlt)
Anna Maria denkt: Ich weiß. Ich habe dort Zuflucht gefunden und mein Herz gereinigt – da war der Raum dafür gegeben in den Zeiten der Meditation und in den Seminaren, um sich intensiv nach innen zu wenden und das solange, bis du die Herzenstüre mit einem Windstoß aufgestoßen hast (bei einem Seminar in der Toskana im Sommer 2006. Seither ist mein Herz offen.2007 hat sie dann ihren Mann kennengelernt.
„Neid! Warsch immer bevorzugt und der Prügelknabe für die ganze Menschheit.“
Das ist aber nur für mich gesprochen, nicht für alle, oder?
„Doch!!“
„Bin fertig.“
Danke. Vater.
„Battle. Polarnacht. Geld. Investment.“
Trump hat vor kurzem den Leitzins angehoben, was zur Folge haben wird, daß die Wirtschaft und die Finanzen weltweit kollabieren werden, weil die Märkte dies nicht mehr tragen können. Es kann sehr, sehr dunkel werden für lange Zeit wie eine langandauernde Polarnacht (1/2 Jahr) was Geld und Investment anbelangt. Wenn die Wirtschaft und die Finanzen zusammenbrechen rechtfertigt das den von allen herbeigesehnten Krieg gegen Amerika und vielen Nationen gegeneinander.
„Afrika. Prostitution.“
Der Vater spricht hier vielleicht von der Vermischung der Rasen durch unfreiwillige Vermehrung durch die Asylsuchenden.
„William!“
Hier meint der Vater wahrscheinlich Kronprinz William von Windsor, der der Inhaber des RFID Chips ist und der auch diese Maschine zur Herstellung des Chips verwaltet.
„Millennium!“
Hier spricht der Vater vom Bau des Dritten Tempels für den Sohn des Verderbens in Jerusalem.
„Pfingsten!“
Muß ich da mit? Ich bleib lieber hier. Ich fühl mich da nicht wohl. Die reden so viel, und wenn man nicht so wie die redet, ist man unten durch.
„Schlachtfeld!“
Du meinst, es ist ein Schlachtfeld aus eitlen Reden und obszönen Liedern. Das ist es.
„Laufen. Straße!“
Pfingsten ist Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes. Sie laufen dann immer noch auf den Straßen der Welt und führen eitle und hoffärtige Reden und singen unreine Lieder und sie wollen die Salbung des Heiligen Geistes nicht. Sie gehen ihre eigenen Wege. Sie sagen, wir sind ein Verein seit vielen Jahren, aber wir brauchen keine Satzung, weil sie auch Gottes Gesetz nicht wollen.
Die Stiefmutter ihres Mannes hat Anna Maria an Weihnachten schadenfroh gesagt:  ‚ Zum (alljährlichen)     Pfingstwandern brauchst du auch nicht mehr mitgehen‘, nachdem sie dort auf das Thema ‚Jesus‘ angesprochen worden war und sich daher dazu geäußert hat, obwohl sie wußte, dass sie es besser nicht tun sollte. Dann hat man ihr untersagt, von diesem Thema zu sprechen und als sie dennoch davon gesprochen hat, weil sie es richtig fand, hat der Schwiegervater ihr das untersagt und sie des Hauses verwiesen, sie könne noch über Nacht bleiben, aber dann wolle man nicht mehr, daß sie je wieder kommt.
Nun haben ihre Schwiegereltern, ihr Schwager und ihr Mann das Pfingstwandern gebucht, ohne es sie wissen zu lassen.
 „Ich hab dich abgesondert. Du gehörst mir!“  hat Jesus Anna Maria getröstet, als sie dann am nächsten Tag allein nach Hause gefahren ist. Ihr Mann wollte noch andere Verwandte besuchen, aber Anna Maria hatte am nächsten Tag Nachtschicht und wollte früh fahren, wegen der Gefahr von Straßenglätte und Dunkelheit auf dem Heimweg.
Anna Maria will eine Rundmail schreiben an alle Pfingstwanderer und die Sache aufklären, damit keine Lügen über sie verbreitet werden, auch wenn sie nicht mehr mitgehen darf.
Sie denkt:
Wie der kleine Jesusknabe, Vater, so bin ich angesehen in den Augen der Menschen. Vergib ihnen, Vater. Ich habe ihnen auch vergeben und ich freue mich, daß du bei mir bist. Danke, Vater.

Als ihr Mann im Februar 2017 auf Fuerteventura im Urlaub waren, gab ihnen Jesus ein Zeichen:
Sie gingen am Strand spazieren und Jesus sagte zu Anna Maria:
„Das bin ich!“
Ja. Er ist alles was ist und in allem was ist.
Dort gab es eine Menge Tauben und exotische Vögel am Strand. Sie waren so zahm, daß sie s ich Anna Maria und ihrem Mann auf die Hand oder die Schulter setzten und sich streicheln ließen und auch füttern am nächsten Tag, nachdem sie Futter gekauft haben. Aber dies war verboten.
Jesus sagte zu Anna Maria:
„Ich kann mich nur so offenbaren.“
Dies war ein Zeichen Gottes für beide.
Als Maria 14 Jahre alt war, sollte die Tempelschülerin in gute Hände gegeben werden. Es kamen die dafür infrage kommenden zum Tempel, damit einer von ihnen dafür ausgesucht werde. Jeder bekam einen Olivenzweig in die Hand mit grünen Blättern. Bei allen bekamen die Zweige Flecken und die Blätter welkten, außer bei  Josef. Die Mitbewerber verlangten ein neues Zeichen, da sie dies für einen Zufall hielten. Der Priester ordnete an, eine Taube zu bringen, die Maria auf sein Geheiß hin fliegen lassen sollte. Die Taube sollte sich alsdann auf den Zweig des Ausgewählten setzen und danach auf seinen Kopf. Und so geschah es, daß sich die Taube beim Josef auf den Zweig und dann auf seinen Kopf setzte. Josef aber wollte sich davon machen und sagte dem Priester: ‚Ich bin schon alt und seit langem ein Witwer und habe große Söhne. Ich mache mich lächerlich, wenn ich dieses Jungfrau zu mir nehme.‘
Darauf antwortete der Priester, er solle nicht den Gott des Himmels erzürnen, da es ihm sonst wie Korah und seiner Sippe ergehen würde, der sich gegen Mose aufgelehnt hatte und von einem Spalt der Erde, der sich daraufhin öffnete, verschlungen wurde. Josef bat um Vergebung  und bat den Priester, Gott noch einmal zu fragen. Der Priester tat so und ging vor das Heiligste und betete zu Gott. Gott aber sprach zu ihm: ‚Vergraule mir nicht diesen Mann, den ich für die Jungfrau erwählt habe, denn er ist weit und breit der gerechteste von allen auf dem ganzen Erdenrund.‘ Der Priester kam zurück und sagte dies dem Josef und der Josef nahm die Jungfrau und brachte sie zu seinem bescheidenen Hause und sagte ihr alsdann, sie solle es sich wohl sein lassen, er aber müsse weitermachen und ein Haus bauen für einen Reichen der Stadt, so daß er nicht bei ihr bleiben könne……  Alle Kapitel online lesen:  https://suche.jesus-comes.com/index.php?title=KJUG-235
Nachtrag:

„… du musstest erst die wahren Widerstände entfernen.“
Wovon sprichst du?
„…Erde regieren!“ 

„Jetzt zeigt sich die Richtung immer mehr.“
Inwiefern?
„Weg!“
Rechts rum. Das bist du.
Du sprichst von deiner Wiederkunft, um einem jeden zu sagen: ‚Gib Rechenschaft von deiner Verwaltung‘. Da zeigt sich bei jedem, welche Richtung er gewählt hat, immer deutlicher.
„Frühling.“
Du denkst … Lucida?
„Sommer“
Bis zum Sommer hast du Trumps Lebenszeit nochmals verlängert.!

** Nachtrag:   Heute Nacht sagte Jesus etwas von einem Deal der heute in den Nachrichten sei und er sprach davon dass es Fake news sind. Denn die NWO würde nur funktionieren, wenn die Wirtschaft und die Finanzen am Boden sind.
Nun kommt dieses Video. Trump ist geschockt aber froh darüber dass die Chinesen den amerikanischen Farmern für Billionen Nahrungsmittel abkaufen.
Das ist die Fake news denn ich glaube dass wenn die Russen und die Chinesen EMP Angriffe auf die USA planen dann tun sie das mit einer bestimmten Strategie und ich denke die ist, die Bevölkerung auszuhungern oder ihnen die Nahrungsmittel wezunehmen, bevor sie sie angreifen.
TRADE DEAL 🔴 Chinese Officials SHOCK President Trump after buying Billions from American Farmers
 
 

   

BWL - Band III - Unterweisung 75


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - 
Band III  - Unterweisungen 56 - 82 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 3

Unterweisung 75: 
 
 1 Ihr erkennt, dass jetzt eine günstige Zeit ist, euch in Meine Jünger zu verwandeln. Ihr begreift, dass dieser Weg euch zur vollkommenen Heimat führen wird, die ihr nicht kennt, von der ihr aber wisst, dass sie existiert und dass sie euch erwartet. Die Augen eures Körpers werden niemals sehen können, was nur euer Geist erblicken darf. Aber es bleiben für sie unendlich viele Wunder, um sich daran zu erfreuen, und wenn ihr sie bewundert, ruft ihr aus: "Herr, wie groß ist Deine Macht, wie wunderbar Deine Schöpfung, wie unermesslich Deine Liebe!" — Wahrlich, Ich sage euch: Bleibt nicht in den Grenzen dessen stehen, was ihr mit euren sterblichen Augen zu erblicken vermögt, denn jenseits all dessen ist ein vollkommenes und ewiges Leben.
2 Versucht nicht, euch vorzustellen, wie das Göttliche Vaterhaus sein wird. Wartet, bis euer Geist es kennenlernt, wenn er zu ihm gelangt, indem er durch seine eigenen Verdienste aufwärtssteigt. Wahrlich, Ich sage euch, ihr werdet euch nicht enttäuscht fühlen, denn es ist die göttliche Überraschung, die als Belohnung für jedes Kind Gottes aufgespart ist.
3 Dies irdische Leben ist vergänglich und dient euch als Stufe, um aufwärtszusteigen, und als (läuternder) Schmelztiegel, um das wahre Leben zu erreichen. Die Lehre, die Ich euch offenbare, wird euch den Weg zeigen, damit ihr durch dies Leben zum Licht und zum Frieden gelangt und euch von den materiellen Fesseln befreit, die euch der Welt untertan machen. Wer schon hier seinen Geist durch seine Werke der Liebe an seinen Brüdern für jenen Übergang vorbereitet, wird sich bei seinem Eingehen in das Geistige Gefilde in seinem wahren Zuhause fühlen, in seinem wahren Vaterland; er ist kein Fremder darin. Wer jedoch diese unendliche Sphäre unvorbereitet betritt, wird sich als Ausländer in einem fremden
Lande fühlen müssen. — Manche glauben nicht an jenes Leben, andere glauben daran, aber sie fürchten es; doch gibt es auch solche, die es wegen ihrer zahllosen Leiden heiß herbeisehnen. Diesen Letzteren sage Ich: Verlangt nicht danach, in das Geistige Leben einzugehen, nur weil ihr glaubt, in ihm die Befreiung von euren Leiden zu finden; denn Ich verspreche euch etwas mehr als das in jenem Dasein. Harret aus, ertragt euren Schmerz, betet und meditiert, und der Abstand, der euch von Mir trennt, wird sich verkürzen. Euer Weinen in dieser Welt ist nicht ewig, Ich habe euch nicht geschaffen, um euch eine schwere Qual aufzuerlegen. Begreift, dass jeder Schmerz eine Ursache hat, dass diese Ursache irgendeine Unvollkommenheit von euch ist. Trinkt darum den Inhalt dieses Kelches, der euch viele Lehren offenbaren wird. Denkt über all dies nach, bevor Meine Stimme euch ins Jenseits abberuft.
4 So spreche Ich zur ganzen Menschheit. Doch Meinen Jüngern sage Ich: Ihr sollt meine tapferen Soldaten sein, jene, die eine Spur der Liebe hinter sich lassen und den Frieden, die Brüderlichkeit und guten Willen als Banner mit sich führen. Ergründet Meine Unterweisung, damit ihr nicht durch so viele Theorien und Lehren verwirrt werdet, die es heute in der Welt gibt. Doch wenn sich schließlich doch jemand beirren lässt, ist es ein Zeichen dafür, dass er Mein Wort nicht verstanden hat. Darum sage Ich euch: Forscht kritisch in Meinem Wort, wenn ihr wollt, doch lasst nicht zu, dass der Wind es mit sich fortträgt. Bewahrt es in euren Herzen, erinnert euch desselben in eurer Einsamkeit, und wiederholt es im Frieden der freien Natur, dann werdet ihr Meine Gegenwart, Meine Liebe und meine Barmherzigkeit aufs neue fühlen.
5 Welche werden Meister in Meiner Lehre werden? — Begreift, dass ihr nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit den Werken lehren müsst, denn sie werden das erste sein, was ihr der Welt zeigen sollt. Die Menschheit ist der Worte müde. Ist es etwa ein Opfer, das Gesetz zu erfüllen, das euer Herr euch gelehrt hat? Seinerzeit sagte Ich euch: "Liebet einander, so wie Ich euch geliebt habe." Und Elias hat euch jetzt gesagt: "Nächstenliebe und nochmals Nächstenliebe für eure Brüder, dann werdet ihr Meinen
Vater in all Seiner Herrlichkeit schauen."
6 Ihr bildet ein Volk oder vielmehr eine Gemeinschaft geistiger Wesen, in deren Mitte Ich Mich jetzt und zu allen Zeiten offenbart habe.
7 Der Messias, den die Propheten ankündigten und auf den die Patriarchen hofften, der Meister, welcher der Welt Sein Wort und Sein Leben gab und versprach, dass Er wiederkäme, ist derselbe, der heute in der Niedrigkeit dieses Volkes erschienen ist, unsichtbar dem materiellen Auge, aber voll Herrlichkeit und Majestät vor eurem Geiste. Ich bin nicht gekommen, euch zu verletzen, indem Ich euch wegen der Art und Weise, in der ihr Mich einst behandelt habt, Vorhaltungen mache. Konnte Gott etwa das Los nicht vorauswissen, das Ihn erwartete, als Er Mensch wurde? Wahrlich, Ich sage euch, der Vater legte sich jenes Opfer aus Liebe zu euch freiwillig auf. Er wusste, schon bevor Er kam, dass Ihn das Kreuz erwartete, Er wusste auch, dass Sein Opfer euch die vollkommene Lehre der reinsten Liebe geben und euch den Weg zeigen würde, auf dem ihr die Vergebung eurer Sünden erreichen werdet.
8 Begreift, dass Ich der treue Wächter bin, der über allen wacht, sowohl über den Gerechten, als auch über den Sündern. Wie der Dieb, der die Nacht erwartet, um die Schlafenden zu überraschen, so dringe Ich in euer Herz ein. Von dort nehme Ich nur Schmerz mit Mir und lasse euch dafür als Beweis Meiner Gegenwart Meinen Frieden zurück. Lernt Mich fühlen in den Geschehnissen eures materiellen Lebens. Fühlt Mich, wenn ihr euch um den Tisch setzt, um euer Brot zu essen. Wahrlich, Ich sage euch, in diesem Augenblick bin Ich gegenwärtig. Esst in Frieden, dann werde Ich es sein, der euer Brot austeilt — Brot der Eintracht, des Friedens und des Segens.
9 Wie sehr leidet der Göttliche Geist, wenn Er in den Familien Zwietracht, Übelwollen und das Fehlen von Nächstenliebe antrifft! Wenn ihr zum Weg der Liebe zurückkehrt, werdet ihr sogleich den Frieden Meiner Gegenwart spüren.
10 Meine Unterweisungen sind sehr ausführlich, damit ihr etwas davon in euch aufnehmt. Wenn jene, die ihr Ausländer nennt, zu dieser Nation kommen und sie von dieser Offenbarung erfahren, werden sie Mich neugierig fragen: "Herr, warum liebst du dies Volk so sehr und hast es durch Deine Unterweisungen bevorzugt ?" Darauf werde Ich ihnen antworten: "Ich liebe es ebenso wie euch und die ganze Menschheit. Doch nicht alle hätten Mich in der Form, in der Ich Mich kundgab, verstandene — Ihr sollt sie nicht als Ausländer betrachten, sollt sie an euren Tisch setzen und mit ihnen sprechen; denn unter jenen Herzen sind jene, die Mein Wort zu andern Völkern bringen werden. Sie werden auf ihrem Wege aussäen und als gute Soldaten kämpfen. Doch wenn einmal der Kampf vorüber ist und der Friede wie ein göttlicher Regenbogen am Firmament erscheint, wird ein geistiger Lobgesang aus allen Meinen Kindern hervorbrechen, die an verschiedenen Punkten der Erde waren und doch vereint im Gebet und im Kampf. Dieser Lobgesang wird jener sein, der lautet: "Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden den Menschen guten Willens."
11 Heute seid ihr noch wie Kinder, die die Liebe ihres Vaters brauchen. Darum überhäufe Ich euch mit Meinen Liebkosungen, denn Ich bin euer Vater. Ich dringe in euer Herz und weiß alles, was ihr in ihm bergt. Niemand kann Geheimnisse vor Mir haben, denn Ich wohne in euch selbst.
12 Als ihr noch kaum begonnen habt, dies Wort zu hören, war die Flamme eures Glaubens schwach, sein Licht gering. Doch in dem Maße, wie ihr Meine Unterweisung nach und nach verstanden habt, hat sich das Licht eures Glaubens in eine lodernde Fackel verwandelt.
13 Wahrlich, ich sage euch, nur mit Glauben und mit dem unerschütterlichen Verlangen, Mein Gesetz zu erfüllen, werdet ihr diese Wüste durchqueren können wie das Starke Israel der Ersten Zeit.
14 Weicht nicht zurück vor den Prüfungen des Lebens und schlagt Meine Unterweisungen nicht in den Wind, denn sie formen eure Seele.
15 Die Starken werden jene sein, die das beste Zeugnis von Meiner Kundgebung und Meiner Wahrheit ablegen. Die Schwachen werden eine Möglichkeit suchen, wie sie Vortäuschen können, dass sie ihren Auftrag erfüllen, während sie in Wirklichkeit mit ihren Werken nicht die Liebe und Barmherzigkeit Meiner Lehre bezeugen.
16 Noch sind einige Jahre übrig, in denen ihr weiterhin diese Unterweisungen hören könnt, damit ihr gebührend vorbereitet seid, um Meine Lehren weiterzugeben, wenn Mein (gesprochenes) Wort einmal zu Ende ist.
17 Schon jetzt sage Ich euch, dass ihr nicht mehr als irgendjemand seid, dass der Glaube, den ihr genährt habt, nämlich ein Volk von bevorzugten Wesen zu sein, ein Irrtum ist; denn der Schöpfer in Seiner vollkommenen Liebe für alle Seine Geschöpfe bevorzugt niemanden. Ich sage euch dies, weil ihr morgen euren Brüdern die Lehre darlegen sollt, die Ich euch in dieser Zeit gebracht habe, und Ich nicht will, dass ihr bei den Nachkommenden als höhere Wesen erscheint, noch soll es den Anschein haben, dass die Verdienste euch würdig machten, die einzigen zu sein, die Mein Wort hörten.
18 Ihr sollt verstehende, demütige, schlichte, edelmütige und barmherzige Brüder sein.
19 Ihr sollt stark, aber nicht anmaßend sein, damit ihr die Schwachen nicht erniedrigt. Wenn ihr große Kenntnisse über Meine Lehre besitzt, so sollt ihr euch doch niemals mit eurem Wissen brüsten, damit sich eure Brüder neben euch nicht minderwertig fühlen.
20 Ihr sollt euch bewusst sein, dass alles, was ihr in euren Herzen angesammelt habt, euch nicht gegeben wurde, damit ihr es hortet, sondern damit ihr Meine Wahrheit euren Brüdern bekannt macht, von denen jedem Arbeiter von Mir eine Anzahl zugeteilt ist.
21 Wozu euch auf Schritt und Tritt wiederholen, dass alles, was ihr Gutes tut, zum Wohle eurer Seele sein wird?
22 Hegt nicht selbstsüchtige Wünsche, indem ihr nur an euer Seelenheil und eure Belohnung denkt; denn eure Enttäuschung wird sehr schmerzlich sein, wenn ihr euch im Geistigen einfindet, weil ihr entdecken werdet, dass ihr euch in Wirklichkeit keinen Lohn erarbeitet habt.
23 Damit ihr besser versteht, was Ich euch sagen will, gebe Ich euch das folgende Beispiel: Es gibt und hat immer Männer und Frauen gegeben, die es sich angelegen sein ließen, wohltätige Werke unter ihren Brüdern zu tun, und die dennoch, wenn sie zu Mir kamen, Mir keine Verdienste für ihre geistige Glückseligkeit vorweisen konnten. Was war der Grund dafür? Könnt ihr euch vorstellen, dass sie Opfer einer Ungerechtigkeit von Seiten ihres Vaters gewesen sind? Die Antwort ist einfach, Jünger: Sie konnten nicht Gutes für sich ernten, weil ihre Werke nicht aufrichtig waren. Denn wenn sie ihre Hand ausstreckten, um etwas zu geben, taten sie es nie aus einem wahren Gefühl der Barmherzigkeit heraus gegenüber dem, der leidet, sondern indem sie an sich selbst dachten, an ihr Seelenheil, an ihre Belohnung. Die einen bewog der Eigennutz dazu, andere die Eitelkeit, und dies ist keine wahre Barmherzigkeit, denn sie war weder empfunden noch selbstlos. Ich sage euch, dass der, der keine Aufrichtigkeit und Liebe in sich hat, nicht die Wahrheit sät und sich auch keinen Lohn erwirbt.
24 Die augenscheinliche Wohltätigkeit kann euch auf Erden manche Befriedigungen verschaffen, die der Bewunderung entspringen, die ihr erregt, und der Schmeichelei, die ihr empfangt; aber das Scheinbare gelangt nicht in Mein Reich, dorthin gelangt nur das Wahrhaftige. Dort werdet ihr alle hinkommen, ohne die geringste Befleckung oder Unlauterkeit verbergen zu können. Denn bevor ihr vor Gott erscheinen könnt, werdet ihr die Galamäntel, Kronen, Insignien, Titel und alles, was der Welt angehört, abgelegt haben, um vor dem höchsten Richter als einfache Seelen zu erscheinen, die vor dem Schöpfer Rechenschaft ablegen über die Aufgabe, die ihnen anvertraut wurde.
25 Begreift, dass ihr das Volk seid, das seit der Ersten Zeit auf Wanderschaft ist. Vereint euch jetzt in einem einzigen Willen, dann werdet ihr Meine Wunder erleben und sagen können: Gott hat uns vergeben, der Herr überströmt uns mit Seiner Liebe.
26 Einige von euch kommen im Erdenkleid eines Kindes hierher, andere in dem eines Jünglings oder einer Jungfrau, und wieder andere in Greisengestalt. In diesen Körperhüllen kann nur Mein Blick euch entdecken.
Ich allein kenne die Last, die jeder trägt, und die Sühne, die er erfüllt. Die Disteln, die sich euch in die Füße gebohrt haben, sehe nur Ich, und es ist Meine Liebe, die sie entfernt, um dann eure Wunden zu heilen.
27 Ich will, dass Mein Wort, das ihr bis 1950 empfangen werdet, euch alle vereint, und dass es nicht der Schmerz ist. Aber solange ihr sagt: "An so einem Ort ist es nicht Wahrheit, was übergeben wird", werdet ihr in euren Herzen den Samen der Spaltung und der Zwietracht hegen. Euer Hochmut und eure Eitelkeit geben euch das Gefühl, den andern (Bruderschaften) überlegen und die Ersten zu sein; doch auf diese Weise nehmt ihr euch nicht den Göttlichen Meister zum Vorbild. Das Wort, das mit dem Vater eins ist, wurde aus Liebe zu den Sündern Mensch, doch ihr seid nicht imstande, euren Hochmut, euer falsches Selbstgefühl von euch zu weisen, um eure Brüder zu lieben, wie Ich es euch gelehrt habe.
28 Um Mich diesem Volke kundzutun, musste Ich Meine Stimme materiell hörbar machen, indem Ich Mich eines menschlichen Stimmträgers bediene, der nicht einmal reinen Verstandes und Herzens ist. Ihr richtet die Handlungen eurer Brüder, und wenn ihr diese unvollkommen findet, lehnt ihr sie ab und distanziert euch von ihnen. Doch Ich frage euch: Ist das die Lehre, die Ich euch gegeben habe? Wie zu einem neuen Lazarus habe Ich zu diesem Volke gesagt: "Stehe auf und wandle!" Doch das Leben, das Ich ihm gegeben habe, ist dafür da, dass es dasselbe der Liebe und dem Dienst an seinen Nächsten weiht. Aber ihr habt nicht die Sanftmut des Lammes nachzuleben versucht, ihr seid halsstarrig, hartherzig, und darum gibt es Kämpfe und Spaltung in eurer Mitte, womit ihr es den Völkern gleichtut, die sich im Krieg befinden. Erinnert euch, dass Ich euch gesagt habe: Richtet nicht euren Bruder, denn euer Gott und Herr wird zur rechten Zeit kommen, um euch zu richten. Eifert nicht den schlechten Beispielen der Menschen nach, handelt wie euer Meister. Ihr habt ein vollkommenes Vorbild, das euch auf eurem Entwicklungswege hin zur Verheißenen Stadt zur Lehre dienen soll, wo euch die Liebe eures Vaters erwartet.
29 Wollt ihr, dass unter euch jene Propheten der Ersten Zeit auftreten, die euch unter Wehgeschrei auf Straßen und Plätzen verwarnten, damit ihr Buße tun und eure Verfehlungen bereuen solltet? Wahrlich, Ich sage euch, ihr würdet sie für verrückt halten und ihnen nicht glauben! Trotzdem werden sich einige erheben und zu den Menschenmengen vor den Toren der Kirchen und Andachtsstätten sprechen, wo die Menschen zusammenkommen, um Mir Anbetung darzubringen, und sie werden das Falsche der Götzenbilder aufdecken und die Anbetung verkünden, die Gott von Seinen Kindern will.
30 Hier unter euch ist jeder Stimmträger, jedes geistige Werkzeug oder jeder Seher ein Prophet gewesen. Ihre Stimmen, zu einer einzigen vereint, haben sich erhoben, um dies Volk den Weg (des Heils) durch das Gebet, die Ausübung der Barmherzigkeit und die Verehrung Gottes mittels eurer Werke der Liebe an euren Brüdern zu lehren. Wie kommt es, dass ihr zuweilen vom Wege abirrt, obwohl dieser mit Blut der Göttlichen Liebe markiert ist? Ist es möglich, dass ihr ihn mit den Wegen verwechselt, welche die Menschen mit Blut von Brudermorden gezeichnet haben?
31 Euer Gewissen weiß, wie viel Grund Ich habe, so zu euch zu sprechen. Doch euer Herz widersetzt sich und glaubt, dass Ich mit übermäßiger Härte zu euch spreche. Dann fragt ihr Mich voll Reue und unter Tränen, ob ihr etwa zu denen gehört, die diesen Weg befleckt zurücklassen oder die das Herz ihrer Brüder mit Schmerz erfüllen? Ich sage euch, dass ihr euch nicht verirren werdet, denn Mein Weg ist klar und leuchtend, und wer seine Augen öffnet und ihn sucht, wird ihn bald finden.
32 Ich werde Mein Wort beenden, und später werden Menschen aus fernen Ländern kommen, um euch zu fragen, ob es wahr ist, dass Gott zu euch gekommen ist und als Meister zu euch gesprochen hat. Was werdet ihr dann antworten, und was wird euer Zeugnis sein?
33 Schon seit langem klopfe Ich an eure Herzenstür, und darum sagte Ich, dass Ich euch nahe bin; doch ihr habt Mir die Türen nicht geöffnet, damit Ich eintrete, um in eurem Innern zu wohnen. Ich bin draußen geblieben und habe weiterhin geduldig angeklopft.
34 Einer der schwersten Charakterfehler ist der der Heuchelei. Sprecht nicht lautstark von Liebe, solange ihr nicht fähig seid, Mich in euren Mitmenschen zu lieben. Wie viele von denen, die den Kuss des Judas verurteilt haben, wollen nicht erkennen, dass sie ihrem Bruder den Kuss vorgetäuschter Brüderlichkeit gegeben haben und sie ihn hintenherum verraten haben! Wie viele von denen, die sagen, dass sie den Notleidenden dienen, sehe Ich gegen Geld Licht, Wahrheit, Wohltätigkeit bringen. — Warum habt ihr, wenn euch jemand mit seinen Fragen eingeschüchtert hat, wie Petrus in seinen Augenblicken der Schwachheit gehandelt, Mich verleugnet und versichert, dass ihr Mich nicht einmal gekannt habt? Warum fürchtet ihr die "menschliche Gerechtigkeit" und fürchtet nicht die Meine? Doch wahrlich, Ich sage euch, zwischen die Göttliche Gerechtigkeit und eure Sünden stellt sich die Fürsprache Marias, eurer Himmlischen Mutter, die immer für euch bittet.
35 Ich lehre euch, die Menschenscharen zu führen, obwohl Ich euch schon in der Zweiten Zeit gezeigt habe, wie sie zu führen sind, ohne dass sie müde werden — nämlich, indem man sie durch die Freundlichkeit Meines Wortes neu belebt, sie in der Wüste nährt und Wunder tut, um den Glauben in ihren Herzen zu entzünden.
36 Ich habe euch gesagt, dass mit dem Jahr 1950 Meine Kundgabe enden wird, die Ich durch die Verstandesorgane der Stimmträger bei euch gehabt habe. Doch ebenso sage Ich euch, dass, bevor Ich sie beende, es Stimmträger geben wird, deren Verstandesorgane Ich wegen ihrer Unreinheit und mangelnden Vergeistigung vor der angezeigten Zeit verschließen werde. Doch dies wird geschehen, damit sie niemanden mit Lehren verwirren, die nicht Meine Wahrheit enthalten.
37 Mein Licht erleuchtet, doch es blendet und verwirrt nicht. Ich bin die Wahrheit. Ergründet dies Wort, dann wird euch diese Offenbarung und euer Gewissen sagen, ob es euch das wahre Leben lehrt.
38 Erinnert euch, dass es zwei Zeitalter sind, die diese Menschheit bisher durchlebt hat: Das erste, welches durch das Licht der Erkenntnis über das Göttliche Gesetz erleuchtet war; das zweite, das gestärkt war durch die Lehren der Göttlichen Liebe, die Ich euch in Jesus gab. Schon beginnt eine neue Zeit ihre Strahlen über die Menschen auszubreiten, und dennoch säen und ernten diese noch immer den Samen des Bösen, vernichten sie sich gegenseitig, tun sie sich Schaden an und kämpft Bruder gegen Bruder bis zum Tode.
39 Jahrhunderte und aber Jahrhunderte sind vorübergegangen, und noch immer werden die Menschen nicht müde, so viel Böses zu säen und zu ernten, auch sind sie es nicht leid geworden, zu verursachen, dass so viele Tränen fließen, noch sind sie es müde geworden, die Erde mit menschlichem Blut zu tränken. Bis zu welchem Grad von Bitterkeit wollen sie den Schmerzenskelch leeren, dass er sie auf ihrer unaufhaltsamen Bahn anhalte, und sie zum wahren Weg zurückkehren? Euer Vater will nicht, dass ihr die Hefen trinkt, die noch auf dem Grunde jenes Kelches übrig sind. Dennoch ist es das, was ihr mit eurem Stolz und eurem Hass erstrebt.
40 Geliebtes Volk, denke daran, dass die Menschen nach Frieden hungern. Warum bereitet ihr euch nicht vor, damit ihr ihnen mit euren Werken der Liebe die Gute Botschaft bringt, sie zum Glauben aufrichtet und zum wahren Leben? Warum ihnen nicht eine brüderliche Hand reichen, hochherzig und aufrichtig, und sie zur Besinnung und zum Gebet aufrufen?
41 Ihr werdet bestimmt auf den Hochmut der Wissenschaftler stoßen, die glauben, alles zu wissen und zu beherrschen, die glauben, das Geheimnis der Unendlichkeit entdeckt zu haben. Aber mit welcher Weisheit und Gerechtigkeit werde Ich sie heimsuchen, und dies wird der Zeitpunkt sein, an dem dies Volk, das schon von Meiner Lehre zu zeugen versteht, vom Geiste sprechen soll, vom ewigen Leben und von der Kenntnis der geistigen Zwiesprache mit Gott. Seine Stimme soll zu den Nationen der Erde gelangen, und jenes Zeugnis soll wie ein keimfähiger Same sein, der auf fruchtbares Erdreich fällt.
42 Die Menschen werden ihre geistigen Augen dem Lichte öffnen. Doch wahrlich, Ich sage euch, bevor dies geschieht, werden sie noch viele Heimsuchungen durch die Natur erhalten müssen, durch welche die Menschheit bestürzt und erschüttert wird.
43 Wenn all dies geschehen ist, wird die unerbittliche Gerechtigkeit Gottes in Erscheinung treten und so großer Entweihung und so maßlosem Hochmut ein Ende setzen.
44 Wenn die harte Prüfung vorüber ist, werden viele von denen, die Mich vergessen hatten, sich auf das Gebet besinnen, und viele, die glaubten, dass — um die Geheimnisse der Natur zu entdecken und zu erkennen — es unerlässlich wäre, auf jede geistige Glaubensvorstellung und auf jede Verehrung gegenüber Gott zu verzichten, werden ihren Irrtum einsehen. Mein Licht wird sie überströmen und ihnen das eingeben, was ihre armselige Intelligenz niemals entdeckt hätte.
45 Die Wissenschaftler sind sehr undankbar gewesen, denn sie haben Den vergessen, der all das geschaffen hat, worauf sie heute so stolz sind in der Meinung, dass sie es entdeckt haben.
46 Dumm und töricht sind sie gleichfalls gewesen, denn sie waren von Stolz und Überlegenheitsgefühl erfüllt, weil sie glaubten, in die Erkenntnis der Schöpfung eingedrungen zu sein, obwohl sie diese nur oberflächlich kennen.
47 In den geheimen Ratschluß Gottes dringt niemand ein, es sei denn, dass Er es für gut hält, Seinen Kindern etwas von seinem Inhalt zu offenbaren. Dies soll euch begreiflich machen, dass — wer das zu wissen verlangt, was der Herr in Seinem verborgenen Weisheitsborn hütet — es auf dem Wege der Demut, der Liebe und der Vergeistigung suchen muss.
48 Die höchste Erkenntnis ist nicht den Menschen mit hochentwickeltem Verstand, sondern den Menschen mit hoher Geistesreife vorbehalten.
49 Es würde genügen, wenn ihr, die Zeugen und Hörer dieses Wortes, diese Lehre bekannt machen würdet, über die die Menschen nicht nachgedacht haben, und sogleich würden sie, erleuchtet von ihrem Geiste, Meine Wahrheit in euren Worten erahnen.
50 Ich brauche Menschen guten Willens, mutige und treue Menschen, die für fremden Schmerz empfindsam sind und eifrig in der Erfüllung Meines Gesetzes, damit sie als Meine Sendboten Grenzen überschreiten, Länder durchqueren und die Kenntnis dieser Göttlichen Botschaft verbreiten — Menschen, die den Grund für die Heimsuchungen, für Meine Gerechtigkeit, die Kriege, die Zerstörung und den Schmerz erklären; die außerdem den sicheren Weg zeigen, Frieden und Gesundheit zu finden, sei es die der Seele oder die des Körpers.
51 Aus diesem Volke sollen die Herolde, die Propheten Meines neuen Wortes hervorgehen, die Arbeiter und Sämänner dieser Lehre der Liebe und Vergeistigung, weshalb es unter euch Läuterung und Gericht geben muss.
52 Jene Offenbarung Meines Geistes, die in der Zweiten Zeit von Mir verheißen wurde, ist die, welche du gegenwärtig miterlebst, Volk. Bedenke, dass ihr Ende schon nahe ist. Nutzt jede Meiner Unterweisungen, denn nach 1950 werden sie nicht mehr in dieser Form zu hören sein. Die Stunde ist festgesetzt, und Mein Wille ist unwiderruflich. Wenn Ich Mein Wort nicht hielte, wäre Ich nicht mehr euer Vater, denn Ich würde auf die Ebene herabsteigen, in der jene Menschen sich bewegen, die sich heute in einem Vorhaben bestärken und sich morgen selbst verraten.
53 In den Ratschlüssen Gottes kann es keine Änderung geben, denn da Er die Zukunft kennt, kann Er sich nicht irren.
54 Gott hat alles vorhergesehen von Anbeginn, mit höchster Gerechtigkeit und Vollkommenheit.
55 Begreift das, was Ich euch sage, damit auch ihr beständig sein könnt in euren Werken, wie es euch euer Meister gelehrt hat.
56 Ich spreche zu euch von der strahlenden Lichtwolke aus, welche Meine Jünger der Zweiten Zeit in Bethanien schauten und welche jetzt die Seher geschaut haben. Wahrlich, Ich sage euch, nicht einmal jene, die Mich zwischen Wolken scheiden sahen, verstanden die Bedeutung jener Manifestation. Auch nicht die, die Mich in dieser Zeit im Geiste herabkommen sahen, begriffen den Sinn jener "Wolke", bis Mein Wort euch alles erklärte und Meine geistigen Boten es euch begreiflich machten mit ihrem ausführlichen und klaren Wort. — Auch bei den Jüngern der Zweiten Zeit war in den Augenblicken, da sie der Himmelfahrt ihres Meisters zusahen, ohne sie zu fassen, ein geistiges Wesen gegenwärtig, das ihnen darlegte, dass die Welt diesen Jesus, den sie zwischen Wolken aufwärtsschweben sahen, in derselben Weise herabkommen sehen würde, das heißt im Geiste, in einer neuen Zeit.
57 Diese derzeitige Kundgebung ist die Erfüllung jenes Versprechens, o Volk. Falls einem Meiner Kinder die Art, in der Ich gekommen bin, allzu unscheinbar erscheint, so kommt dies daher, weil er sich geistig nicht zu erheben vermochte, um das strahlende Licht schauen zu können, mit welchem Mein Geist die neue Zeit erhellt.
58 Auch in der Zweiten Zeit fühlten sich viele Menschen enttäuscht, die von dem Kommen des verheißenen Messias träumten, als sie die schlichte äußere Erscheinung Christi sahen, und darum verneinten sie Mich. Sie vermochten nicht durch die äußere Armut Jesu hindurch die Gegenwart des Himmelreiches, des Reiches des Lichtes und der Wahrheit zu entdecken.
Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band III - Unterweisung 74


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - 
Band III  - Unterweisungen 56 - 82 
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Unterweisung 74:
 
 1 Es ist eine Gnadenstunde, in der Ich um eurer geistigen Erhebung willen Meine Kundgebung unter den Menschen fühlbar mache. Wenn ihr Mich hört, wendet ihr euch von der Welt ab, um euch geistig zu sammeln.
2 Fühlt wahrhaft, dass ihr an Meinem Tische seid, in der Erwartung, dass Ich das Brot austeile und euch den Wein reiche. Ihr wisst, dass Ich in bildlichem Sinne zu euch spreche und euch an Mein Wort der Zweiten Zeit erinnere; denn das Brot ist Mein Wort und der Wein die göttliche Essenz, die in dem Worte ist.
3 Brot und Wein, Körper und Blut, Manna und Wasser, all dies ist das Sinnbild der Worte, der Liebe und des Lebens gewesen, welche die ewige Nahrung eures Geistes sind.
4 Das Manna der Wüste und das Wasser aus dem Felsen versinnbildlichten zu ihrer Zeit das Brot und den Wein des Geistes; es sind die gleichen Symbole, die Ich beim Abendmahl gebrauchte, als Ich, von Meinen Jüngern umgeben, zu ihnen sprach: "Esset und trinket, dies ist Mein Leib, und dies Mein Blut." Mit dieser Belehrung eröffnete Ich für die Menschheit ein neues Zeitalter, das der Liebe.
5 Heute versammeln sich neue Jünger um Mich, und die Menschenscharen folgen wiederum Meinen Schritten. Aber die Mittel, durch die Ich euch die göttlichen Lehren verständlich mache, sind nicht mehr nur das Sinnbild oder das Gleichnis; es ist das unmissverständliche Wort, das zu eurem Verstande mit einer göttlichen Essenz spricht, die ihr nur mit dem Geiste wahrnehmen könnt.
6 Denkt nach über diese Unterweisungen, Jünger, und ihr werdet schließlich begreifen, dass die Zeit der Sinnbilder und Symbole zu Ende geht, denn eure geistige Entwicklung und gedankliche Entfaltung erlauben euch, die Wahrheit besser zu verstehen.
7 Ich bin unter euch, obschon ihr Mich nicht mit euren Händen berühren oder Mich mit euren sterblichen Augen sehen könnt. Ich komme im Geiste, um zu euch zu sprechen und euch zu lehren, wie ihr Mich in eurem Gebete suchen sollt.
8 Ich werde keine materielle Spur Meiner neuen Kundgebung hinterlassen, so wie Ich auch keine in der Zweiten Zeit hinterließ, obwohl Ich unter euch gelebt habe. Die Menschheit ist anfällig für die Abgötterei und dafür, materielle Dinge zu weihen, um sie für göttlich zu halten und sie zum Gegenstand ihrer Anbetung zu machen. Was hätte die Menschheit angestellt, wenn sie Meinen Körper, das Kreuz Meines Martyriums oder den Kelch jenes letzten Mahles mit Meinen Jüngern hätte bewahren können? Doch alles wurde ausgelöscht, damit nur Meine göttliche Essenz im Geiste der Menschheit verbleiben sollte.
9 Auch in längst vergangenen Zeiten entfernte Ich aus den Augen der Menschen sowohl die Gegenstände, die als Symbol gedient hatten, als auch die Sendboten oder Wortverkünder. In der Ersten Zeit, als Mose auf einem Berge war, entschwand er seinem Volke, das ihn vergötterte. Elias, der Prophet des Feuers, entschwand in einer "Wolke", die ihn von der Erde hinwegnahm. Beide ließen wie Jesus in den Seelen nur die Spur ihrer Werke als geistige Essenz zurück.
10 Jetzt bin Ich hier, in Erfüllung einer Meiner Verheißungen, und vereinige alle Geschlechter in einem einzigen Volke, und Menschen verschiedener Rassen in ein- und demselben Apostelamt.
11 Ich vermache der Menschheit ein weiteres Testament voll Licht und Klarheit. Seht, wie der religiöse Fanatismus bei einigen Meiner Kinder seinen höchsten Grad erreicht hat, während bei andern der Materialismus und der Mangel an Glauben ihre Seele zur Beute genommen haben. Groß und blutig ist der Kampf, der beide erwartet, bis das Licht wiederum unter den Menschen erstrahlt und sie den wahren Frieden empfinden lässt, welcher der Liebe der einen für die andern entspringt.
12 Angesichts eines wahren Chaos von Leidenschaften und Weltanschauungen wird das Volk als Zeuge und Überbringer Meiner neuen Unterweisungen an die Öffentlichkeit treten müssen. Um Glauben zu finden wird es notwendig sein, dass es sich vorbereitet und sich mit Demut, Gehorsam, Vergeistigung, Stärke und Barmherzigkeit bekleidet.
13 Fürchtet nicht den Sturm, geliebte Jünger, denn Ich werde mit euch im Boot sein, und wenn ihr Glauben an Mich habt, werdet ihr nicht verderben. Ihr sollt voll Glauben kämpfen und bedenken, dass ebenso, wie ihr die Beglückung habt, Mein Wort zu erhalten, alle eure Brüder es zu kennen verdienen, denn es gibt schon viele, die es erwarten.
14 Sagt nicht, Meine Lehre sei schwer in die Tat umzusetzen, oder dass sie euch harte Entbehrungen auferlegt. Wer Mir mit Liebe nachfolgt, spürt die Last seines Kreuzes nicht.
15 Dies ist Mein Wort, prägt es eurem Geiste ein, denn bald werdet ihr darauf angewiesen sein.
16 Das Läuten der wohltönenden Glocke hat euch aufgeweckt, ihr Schall hat in eurem Geiste Widerhall gefunden, und da habt ihr euch erinnert, dass dies ein Tag der Gnade ist, an dem der Meister bei euch erscheint. Schnell seid ihr aufgestanden, mit dem Verlangen, dies göttliche Wort zu hören, welches für euren Geist Leben ist und euer Herz mit Zuversicht erfüllt.
17 Fürwahr, Mein Wort enthüllt euch den Weg, den die Stürme des Lebens euch verdeckt haben. Begreift, dass Ich euch so nahe bin, wie Ich es allen Menschen bin; Mein Licht ist bei allen. — In dieser Zeit werden viele Seelen dem Weg des Lichtes folgen und sich nicht länger verirren. Ihr wäret überrascht, wenn ihr sehen würdet, dass die Hartherzigen und Halsstarrigen diejenigen sind, die sich am schnellsten bereitfinden, Meiner Spur zu folgen. Doch der Grund dafür ist, dass Ich jedem die notwendige Zeit gegeben habe, um zum Lichte des geistigen Lebens zu erwachen.
18 Wie viele in der Sünde Verhärtete sind in dieser Zeit herbeigekommen, Mein Wort zu hören, und haben, noch bevor Meine Lehransprache beendet war, unter Tränen zu Mir gesagt: "Du bist es, Meister!" Dies geschah, weil Mein reines, gütiges und überzeugendes Wort zum Herzen jener Menschen sprach. Und Ich sage euch, dass der, der einmal Meine Gegenwart empfunden hat, nicht fähig sein wird, sich mit falschen Vorspiegelungen zu betrügen. — Ihr, die ihr Mich in dieser Zeit gehört habt, rüstet euch zu, damit ihr von Mir Zeugnis zu geben versteht, denn ihr müsst Meine Lehre so darlegen, wie Ich sie euch offenbart habe, und nicht nach eurem Gutdünken oder Willen.
19 So, wie ihr auf eurem Lebensweg einen Freund hattet, der euch die gute Nachricht brachte, so soll die ganze Menschheit, die in einer Welt der Mühsale verschmachtet, gleichfalls den Hinweis erhalten, dass der Herr gegenwärtig ist, und soll Mich hören.
20 Was würde aus euch, wenn Ich in Meiner Barmherzigkeit nicht die Tage eurer Trübsal verkürzen würde? Ihr wäret schon alle zugrunde gegangen. In dieser Zeit bin Ich auf der Suche nach den Sündern, um ihnen eine Aufgabe in Meinem göttlichen Werk zu geben und ihnen zu sagen, dass Meine Liebe sie niemals ausgeschlossen hat. Welche Befriedigung und Freude wird einst in jenen Seelen sein, wenn sie durch die Ausübung der Nächstenliebe den geistigen Aufstieg erreicht haben. — In der Unendlichkeit existiert eine Liebe, welche die des Vaters ist, die keinen anderen Wunsch hat als den eurer Rettung und dass ihr den ewigen Frieden erreicht.
21 Seit 1866 öffnete Ich erneut den Born Meiner Liebe, der sich als Trost und Offenbarung auf euch ergossen hat. Ich habe nicht den Tag Meines Abschieds abgewartet, um euch erst dann zu sagen, dass ihr darangehen sollt, Meine Unterweisungen in die Tat umzusetzen; sondern vom ersten Augenblick an, an dem ihr sie vernommen habt, habe Ich euch gesagt: "Übt Barmherzigkeit aus, bringt Trost dem Kranken, sprecht von Meiner neuen Offenbarung, bringt den Bedürftigen und den Verirrten herbei." Und zwar deshalb, weil Ich nicht wollte, dass ihr zu theoretisierenden Jüngern werdet, die wunderbar von Meinem Werke sprechen und die nicht fähig sind, ihren Arm auszustrecken, um den Kranken zu berühren und seinen Schmerz zu lindern. War euer Herz nicht von Wonne erfüllt, als der Todkranke durch eure Fürsorge und eure Gebete zum Leben zurückgekehrt ist und ihr hörtet, dass seine Lippen euch segneten?
22 Die Zeit ist sehr nahe, in der diese Meine Kinder euch Mein Wort nicht mehr übermitteln. Ich werde weggehen, und der Meister wird euch nicht länger diese Unterweisung geben. Ich will, dass bis dahin das Verlangen nach tätiger Nächstenliebe in euren Herzen sich geläutert hat und die Vergeistigung in euer Leben Eingang gefunden hat. Elias, euer geistiger Hirte, kündigte euch Mein Kommen an und sagte euch auch den Tag Meines Scheidens voraus.
23 Mein Wort, das einfach und bescheiden in seiner Form ist, ist tief in seinem Gehalt, und so wird es sein bis zum letzten Tag. Bittet Mich nicht, dass Ich mit gewählten Worten zu euch spreche, denn euer Geist braucht sie nicht, um Meine Unterweisung zu verstehen.
24 Ich kenne die, welche Meine Lehre Meinem Willen gemäß in die Tat umsetzen, und die, die sich von ihrem Wesenskern entfernen. Nichts ist Meiner Weisheit verborgen, und wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr zu Mir gelangen wollt, so kommt auf der Himmelsleiter der Liebe, der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit und der Demut.
25 Strebt nicht danach, dieses geistige Werk in ein materielles Werk umzuwandeln, in der Hoffnung, seine Früchte hier auf Erden zu erblicken. Zweifelt nicht am Sieg Meiner Lehre, habt Glauben an sie, und ihr werdet die Ebenen in Berge und die Wüsten in grüne Auen verwandeln können. Bedenkt, dass in der Zweiten Zeit, als Jesus am Kreuze starb, verlassen von Seinen Jüngern außer von Johannes, diese dachten, dass alles zu Ende wäre. Trotzdem begann später in den Herzen der göttliche Same zu keimen, der nicht sterben konnte, weil er beständig durch das Blut der Märtyrer bewässert wurde — das Blut, welches Liebe und Glauben war.
26 Ich sage euch, in dieser Zeit muss Mein göttlicher Same mit Werken der Barmherzigkeit, mit Tränen der Reue und der Versöhnung bewässert werden.
27 In dieser Zeit habe ich euch aus einer neuen Knechtschaft befreit: den Versuchungen, den Vergnügungen, den Lastern, die wie der tyrannische und grausame Pharao sind, der euch in Ketten geschlagen hat. Morgen wird die Menschheit diese neue Befreiung feiern — nicht mit Festlichkeiten oder mit Traditionen, sondern durch die geistige Liebe des einen zum andern.
28 Die Tieropfer, die ihr auf dem Altar Jehovas darbrachtet, wurden von Ihm angenommen. Doch es war nicht die beste Form, um euren Geist zum Herrn zu erheben. Da kam Ich als Jesus zu euch, um euch das göttliche Gebot zu lehren, das euch sagt: Liebet einander. Jetzt sage Ich euch, dass die Lehren, die Ich euch in der Zweiten Zeit durch die Werke Jesu kundgab, das eine mal verändert und das andere mal schlecht ausgelegt worden sind. Darum bin Ich gekommen, wie Ich es euch ankündigte, um Meine Wahrheit zu erhellen. Mein Opfer damals verhinderte viele Tieropfer, und Ich lehrte euch eine vollkommenere Verehrung Gottes. Meine neue Offenbarung in dieser Zeit wird bewirken, dass die Menschheit begreift, dass ihr die symbolischen Kultformen nicht verwenden dürft, ohne zuvor ihre Bedeutung zu ergründen, da sie nur eine sinnbildliche Darstellung Meiner Lehren sind.
29 Bevor Ich von einem Herzen empfunden werde, erscheint Elias bei ihm, um ihm zu sagen, dass es seine Sünden bereuen soll, weil der Herr sich naht. dasselbe tat er in der Zweiten Zeit durch den Täufer, als dieser gebot, sie sollten Buße tun und sich läutern, weil das Himmelreich näherkam.
30 Meine Vaterliebe gelangt in diesem Augenblick zum Geist und Herzen der vielen Menschen, die Mich hören. Dies ist die angekündigte Zeit, in welcher der Geist der Wahrheit zu den Menschen herabkommt. Hört seine Stimme in der Unendlichkeit, erkennt ihn im Unsichtbaren, fühlt ihn in eurem Herzen. Meine Liebe und Meine Inspiration helfen eurem Geist, aufwärts zu steigen und Meine Unterweisungen zu empfangen.
31 Die Menschen legten Mein Gesetz schlecht aus und verfälschten Meine Lehren. Darum gieße Ich in dieser Zeit Mein Licht auf jeden Geist und auf jeden Verstand, damit ihr die Lektion, die Ich euch durch das Leben gegeben habe, begreifen lernt. Diese Welt, die eine Heimstatt von unvollkommenen Wesen gewesen ist, von Seelen in der Sühne, wird eine Stätte des Lichtes und der Vergeistigung sein. Heute reinigt Meine Gerechtigkeit die Felder und reißt das Unkraut mit der Wurzel aus, um es durch das Feuer der Sühne und der Liebe zu vernichten.
32 Die brudermörderischen Kriege, seit alter Zeit voraus verkündet, lassen euch Tag für Tag erbeben. Die Berichte darüber beunruhigen euch, und seine Folgen lassen euch Tränen vergießen. Diese Menschen, die durch ihr Machtstreben und ihren Hass die Kriege verursachen, sind Meine Kinder, die Mich an Altären suchen und Mich in Tabernakeln anbeten, ohne sich bewusst zu machen, dass sie Mir statt einer Gabe der Liebe das Blut ihrer Opfer darbringen. Ach, blinde Menschen, die sich in ihrem Hochmut unumschränkt herrschend fühlen und dabei vergessen, dass sie sehr klein sind gegenüber Meiner Göttlichkeit! — Die menschliche Eitelkeit ist an ihre Grenze gelangt, und es ist nötig, dass Ich sie Meine Gegenwart und Meine Macht fühlen lasse. Es ist nicht erforderlich, dass Ich Meine ganze Allmacht gebrauche, um euch Meine Größe zu beweisen. Ein schwacher Stoß oder ein leichter Hauch der Naturgewalten genügen Mir, um dem törichten und eitlen Menschen seine Kleinheit zu beweisen.
33 Wie damals das Goldene Kalb abgeschafft wurde, so wird in dieser Zeit die Anbetung des Reichtums verschwinden. Und ebenso, wie die Händler aus dem Tempel vertrieben wurden, so werden jetzt jene heimgesucht werden, die unter Ausnutzung der Schwäche und der Unwissenheit aus dem Schmerz ihrer Mitmenschen Gewinn ziehen.
34 Die Menschen haben einen Kampf mit ihrem Herrn begonnen; doch überall, wohin sie sich auch wenden, erleben sie, wie Ich ihnen den Weg für ihre Übeltaten versperre. Aber die, welche in diesem
Kampfe nicht auf die Stimme ihres Gewissens hören, finden den Tod und das Gericht, und danach die Sühnung.
35 O Jünger, die ihr Mich hört — erforscht die Offenbarung des Sechsten Siegels! Dort werdet ihr alles entdecken, was ihr heute seht, hört und erlebt. Doch wenn ihr Glauben an Mein Wort habt, so ergründet es und bewahrt es in euren Herzen. Denn schon ist das Jahr 1950 sehr nahe, mit dessen Ende ihr Meine Stimme nicht mehr in dieser Form hören werdet.
36 Ein Wirbelwind hüllt diese Menschheit ein. Doch wahrlich, Ich sage euch, Mein Wort wird eure Verwirrung nicht vermehren. Es ist Licht, das eurem Geist die Richtung weist und eure Einsicht erhellt, um euch in eurer geistigen Entwicklung beizustehen.
37 Ich bin von neuem bei euch und erinnere euch an eure Liebesmission unter der Menschheit. Währenddessen geht Elias überall hin auf der Suche nach verirrten Schafen, um sie auf seinen Schultern zum Gehege zu bringen, damit sie dort die Liebe ihres Schöpfers finden.
38 Erinnert euch, dass Ich der Weg bin, der den einlädt, der ihn vergessen hat. Ich verbreite Mein Wort unter euch, damit ihr morgen mit euren Werken der Liebe Zeugnis von ihm ablegt. Viele werden die einfachen Häuser aufsuchen, in denen Ich Mich offenbarte, und euch an die Zeiten erinnern, in denen Ich durch den Stimmträger zu euch sprach, damit ihr ihnen die Art und Weise erklärt, in der Ich Mich kundtat, sowie die Liebestaten und Wunder, die Ich unter euch tat. Nur die Erinnerung wird unter diesen Dächern bleiben, denn Mein Wort und sein Widerhall werden in euren Herzen aufbewahrt bleiben. — Ich bereite derzeit die Jugend zu, damit diese später diejenigen empfängt, die Mein Wort nicht gehört haben und die im Verlangen nach liebevoller Hilfe herbeikommen. Wie viele werden weinen, weil sie Mich nicht gehört haben! Doch sage Ich euch auch: Wie viele von denen, die Mich hörten, werden weinen, weil sie sich nicht zugerüstet haben, und wenn sie gewahr werden, dass Mein Wort sich nicht mehr kundgibt, werden sie begreifen, dass sie die Liebesgabe des Vaters nicht genutzt haben, um Seine Göttliche Lehre zu lernen, Seine Unterweisungen von unendlicher Barmherzigkeit und Liebe. Sie werden ihren Blick auf den Platz richten, auf den der Wortträger sich niedersetzte, um das Göttliche Wort wiederzugeben, und werden nur die Leere sehen.
39 Die Jahre fliehen schnell dahin, sie sind wie Augenblicke; bald werdet ihr Mich nicht mehr hören, weshalb Ich euch sage: Lasst Mich euch heilen, euch liebkosen und trösten und euch Meine Unterweisung geben. Ich kam, um euch zugerüstet zurückzulassen; doch wenn ihr schwach sein solltet im Glauben und im Wollen, dann werdet ihr krank werden, und wer in der Welt wird zu euch sprechen können, euch unterweisen und heilen können, wie Ich es tat?
40 Wenn ich euch sagen würde, dass ich Mich immer direkt mit eurem Geiste verbinden wollte, indem ich Meine Stimme in eurem Herzen vernehmbar mache, so würdet ihr mir nicht glauben. Aber nur eure Erdgebundenheit und euer Zweifel waren der Grund, weshalb der Herr sich durch bestimmte Verstandesorgane kundtat, die Er durch Seine Liebe zubereitete, damit ihr Mich auf diese Weise hören könntet und beim Studium Meiner Unterweisung die Größe meiner Barmherzigkeit zu begreifen vermöchtet.
41 Wenn Ich euch sagen würde, dass eure Seele sich während des Schlafes eures Körpers zuweilen loslöst und sich den Schwellen des Jenseits nähert und Mich sucht, würdet ihr es bezweifeln. Doch es hat euch an Zurüstung und Glauben gefehlt, um jene Augenblicke geistig nutzen zu können, und Ich musste Seher und Propheten erwecken, damit sie euch helfen und euch vom Morgen sprechen, euch wach rütteln und euch ermahnen, dass ihr wachet und betet.
42 Glaubst du, Mein Volk, dass dieser Mensch, durch den Ich Mich kundtue, derjenige ist, der euch das Wort gibt? Nein, Meine Kinder, es ist euer Meister. — Glaubt ihr, dass der Geist Gottes sich in dem Wortträger befindet, während er spricht? Auch dies trifft nicht zu. — Ich habe euch gesagt, dass ein Strahl Meines Lichtes genügt, um sein Verstandesorgan zu erleuchten und zu inspirieren, wobei Ich auf seine Lippen einen unerschöpflichen Strom von Worten voll bedeutender Lehren lege, als Beweis für den Ungläubigen. Hört Mir während dieser Zeit aufmerksam zu, damit ihr für die kommenden Prüfungszeiten stark seid.
43 Bevor ihr Meine geistige Gegenwart empfangt, habt ihr zu eurer Himmlischen Mutter gebetet, um sie zu bitten, dass sie euch helfe, Mir in euren Herzen ein Heiligtum zu bereiten. Dafür segne Ich euch, Meine Jünger. Höret Mein Wort, welches der Weg ist, der zum Vollkommenen, zum Ewigen führt.
44 Ihr fragt Mich: Wie sind die göttlichen Heimstätten und das Leben der vollkommenen Wesen? Wahrlich, Ich sage euch, fragt nicht, was ihr derzeit nicht verstehen könntet. Handelt nach Meinen Gesetzen, dieses Tun wird euch Schritt für Schritt höherbringen auf der Stufenleiter zur Vollkommenheit, von der aus ihr werdet sehen, bewundern und erkennen können, wie Vieles der Vater für das Glück Seiner Kinder in Bereitschaft hält.
45 Obschon euer Geist Bewohner des Geistigen Gefildes gewesen ist, hat er sehr wenig gesehen und weiß beinahe nichts von jenem Leben. Wie wollt ihr von hier aus die Schwellen dessen, was ihr Seligkeit oder Himmel nennt, betrachten?
46 Die Augen eures Körpers waren bestenfalls in der Lage, die nächsten Sterne zu betrachten; eure Wissenschaft hat euch nicht viel weiter gebracht, und euer Geist, der die Entfernungen aufheben und dem Menschen das Unsichtbare enthüllen könnte, da er in sich und außer sich das geistige Wissen, das um ihn ist, erfühlt, lässt sich vom Materialismus der Welt mit fortreißen, verschmilzt mit seinem Körper, und statt aufwärtszusteigen, erniedrigt er sich, und anstatt zu bewundern, zweifelt er.
47 Manchmal, wenn ihr die Wunder der Schöpfung bestaunt, ruft ihr überwältigt aus: "Herr, wie groß ist Deine Macht!", ohne euch bewusst zu sein, dass alles, was euch umgibt, nichts als ein schwacher Abglanz dessen ist, was das Ewige Leben ist.
48 Zwar will Ich mit Meinem Worte euer Interesse für das Geistige Leben wecken; doch begreift, was Ich euch sage: Um jenes Leben zu erreichen, müsst ihr durch die Entwicklung eures Geistes zu ihm gelangen, und nicht nur durch die eures Verstandes. Die Intelligenz, das Herz, die Gefühle und alle eure Fähigkeiten müssen sich mit dem Geiste vereinen, dann werdet ihr die notwendige Höherentwicklung erreichen, um die Herrlichkeit eures Vaters schauen zu können. Aber wenn der Geist sich der Fähigkeit des Verstandes anvertraut und sich diesem hingibt, dann wird sein Erkenntnisvermögen begrenzt sein, wie es alles Menschliche ist.
49 Der Himmel ist nicht ein bestimmter Ort im Universum, Meine Herrlichkeit ist überall, im Geistigen und im Materiellen. Sagt ihr nicht, dass Gott im Himmel, auf Erden und an jedem Orte ist? Begreift also, was ihr sagt, damit ihr versteht, dass dort, wo Gott ist, auch Seine Herrlichkeit sein muss.
50 Ich will, dass ihr in diesem unendlichen Vaterhause wohnt, dass ihr in einen Zustand geistiger Erhebung kommt, so dass ihr überall im Universum, wo ihr euch auch befindet, die Seligkeit des Göttlichen fühlt, dass ihr euch des Ewigen Lebens erfreut und die Gegenwart des Schöpfers erlebt. Diese Bergeshöhe haben nur die erreicht, die Mich zum Vorbild genommen haben und die Liebe als Weg.
51 Wer diese Lehre versteht, muss erkennen, dass diese Welt nur ein kleiner Aufenthaltsort ist, welcher den Geist augenblicklich festhält, um ihm grundlegende Lehren zu offenbaren. Seit den ersten Zeiten brennt eine Fackel des Glaubens, um mit ihrem geistigen Lichte den Weg der Menschen zu erhellen. Aber wie wenige haben sich nach ihm ausgerichtet! Wie wenige haben auf dem Wege ausgeharrt, und wie viele mussten, als sie an jenen Scheideweg kamen, wo sie der Tod anhält, vor dem Geistigen erscheinen, als ob sie Fremdlinge wären, ohne die Wege, die Gesetze und die Pflichten der Geistigen Welt zu kennen, welche die wahre Heimat des Geistes ist! Wie ungerecht seid ihr zu euch selbst gewesen!
52 Heute erläutere Ich euch Meine Lehren, damit Ihr umkehrt und im Bewusstsein des Zieles, das ihr verfolgt, den Weg zum wahren Leben einschlagt. Und wenn dann der Tod kommt, um euch vom Fleische zu befreien, kann eure Seele sich erheben und zur Geistigen Welt gelangen, ohne dass sie Verwirrung überfällt, was etwas Schlimmeres ist als der Tod. Wenn ihr all dies wisst, werdet ihr in der Überzeugung leben können, dass ihr nur Durchreisende auf der Erde seid, kleine Kinder, die diese Schule durchlaufen mussten. Verwünscht nicht eure Leibeshülle, so widerspenstig und rebellisch sie auch ist, und verabscheut es auch nicht, das Leben dieser Welt ertragen zu müssen, das ihr als ein trügerisches Paradies voller Versuchungen und Abgründe betrachtet habt. Denn dies Fleisch, das ihr als Hilfsmittel habt, um auf dieser Erde zu leben, wird kein Hindernis für eure geistige Aufwärtsentwicklung sein oder für eine tugendhafte Lebensführung, wenn ihr imstande seid, seine Schwächen, Leidenschaften und Nöte zu beherrschen, um in euren Herzen nur den Samen der Vergeistigung keimen zu lassen. Dann hält diese Erde und die Natur, die den Menschen umgibt, neue Lektionen und auch Geheimnisse bereit, welche die zukünftigen Generationen kennenlernen werden.
53 Nicht mehr der Schmerz des Meisters wird die Menschen bessern, noch die Kriege, die den Hochmut der Völker heimsuchen, noch das Elend, welches das Herz der Menschen läutert. Andere, bis jetzt unbekannte Lektionen werden die Menschen jener Zeiten erhalten, die Ich euch heute ankündige.
54 Segnet euren Schmerz, wischt eure Tränen nicht im Zorn ab, segnet euer Brot, so dürftig es auch ist. Denn so überaus langanhaltend euch eure Trübsal hier auf der Welt auch erscheinen mag — wenn ihr einst im Geistigen Leben seid, werdet ihr das Gefühl haben, als ob es eine Minute gewesen wäre, und ihr werdet all das Gute erkennen, das sie euch erwies.
55 Der Himmel ist der Zustand der Vollkommenheit. Ich habe ihn euch als eine unermesslich große und blendendweiße Stadt versinnbildlicht, die ihr durch euren Mut, durch euren Glauben und durch euren unerschütterlichen Willen einnehmen sollt. Seid Soldaten dieser Sache! Vereinigt euch alle, die ihr bereits dieses hohe Ziel vor Augen habt, schreitet unbeirrt voran und gewinnt Schlachten im Leben, bis ihr es geschafft habt, dass jene Stadt sich denen ergibt, die sie mit ihrer Liebe eroberten. Diese Stadt ist eure Heimstätte, dieses Heim ist das Universum ohne Ende, wo der Schöpfer mit Seinen Kindern wohnt.
56 Tragt Mein Wort in euren Herzen und erinnert euch in der Einsamkeit eures Kämmerleins oder im Frieden der Natur an dasselbe und ergründet es. Seid Meine guten Jünger.
57 Euch, die ihr die Gnade gehabt habt, Mich in dieser Form zu hören, sage Ich: Bewahrt Mein Wort, studiert es, setzt es in die Tat um in eurem Leben, denn bald wird es nicht mehr zu hören sein. Ich will, wenn dies geschieht, dass ihr als Meister zurückbleibt, fest gegründet in Meiner Lehre, und nicht als verwirrte Jünger oder als Kinder, die sich verwaist fühlen.
58 Heute könnt ihr noch die Menschen herbeirufen, damit sie Meine Kundgebung hören; morgen, wenn 1950 vorüber ist, werden sie nur noch die Stimme Meiner Jünger und Zeugen vernehmen.
59 Zweifelt nicht an den Menschen, so hartnäckig und fanatisch ihr sie auch in ihrer Religionsausübung erleben mögt. Jede Seele befindet sich im Entwicklungszustand, und für jede ist der rechte Zeitpunkt gekommen, um diese Offenbarungen zu empfangen.
60 Jünger, begreift eure Aufgabe und nehmt sie an mit jener Liebe und jenem Gehorsam, mit dem Jesus Seine Bestimmung annahm. Betet, wachet, trinkt den Leidenskelch mit Geduld und tragt euer Kreuz mit Liebe. Segnet alles innerlich und vergebt denen, die euch verletzt haben, von Herzen und durch die Tat.
61 Selig, die Mir unter Tränen sagen: "Meister, ich lege meinen Schmerz in Deine Hände, Dein Wille geschehe an mir." Mein Wille ist, dass ihr Meinen Frieden habt, o geduldiges und armes Volk, aber vergesst für einige Augenblicke eure Leiden und bittet für die Welt, betet für die Nationen. Liebet einander!
Mein Friede sei mit Euch!

Meine Kinder



Vision:
Ich sehe Obama, sitzend, huldvoll, mit einer goldenen Krone auf dem Haupt, wie er sich dem Papst zuneigt, der ihm gegenüber sitzt, in weiß gekleidet und wie sie sich verständnisvoll anblicken.
Der Himmlische Vater sagt:
„Meine Kinder. Meine Lieben. Was sollte ich machen ohne euch. Es schneit bis in die Niederungen.
Minus 20 Grad. Der Erdboden ist gefroren.“
Anna Maria denkt – da kommt das Militär gut voran, ohne einzusinken.
Und sie denkt: Und ich bin erst froh , daß ich dich hab … was würde ich bloß machen ohne dich?
„Nothing“
Dann gäbe es mich gar nicht.
Ich kenne einen Ort – BEYOND von allem …. Wunderbar. Frieden. Freude.
„Danke.“
Es ist wie ein reinigendes Bad, eine Tiefenreinigung, so weich und so angenehm entspannend. Danke auch.
„Romantisch.“

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