Der Vater fühlt, was die Kinder fühlen

Das sagt der Vater: 

1. Ich gebe euch in diesem Augenblick meinen Heilbalsam,
meine Kraft und meine Liebkosung.
2. Ich bin euer Kreuzträger. Denn als auf Erden die Last meines
Kreuzes niederdrückend wurde, gab es einen Menschen mit Mitleid
in seinem Herzen, der meine Last mit Mir teilte.
3. Hier bin Ich ─ bereit, euch zu Hilfe zu eilen, wenn ihr auf
dem Wege zusammenbrecht, um eurer Seele Kraft zu geben und sie
aufzurichten, damit sie ihren Weg fortsetzen kann.
4. Schritt für Schritt nähert ihr euch dem "Golgatha" eures
Lebens auf Erden, wo eure Seele Mir sagen wird: "Vater, in Deine
Hände empfehle ich meinen Geist, denn alles ist vollbracht."
5. Wohl denen, die ─ wenn jene Stunde kommt und sie diese
Worte sprechen ─ ihre Aufgabe vollendet haben, denn ihr Friede
und ihre Seligkeit wird groß sein.
6. Ich will, dass ihr alle jenen Gipfel erreicht, ganz gleich, ob ihr
zerlumpt und ohne materielle Güter ankommt. Dort werdet ihr
meine Gegenwart und meine Barmherzigkeit fühlen, wie ihr sie
niemals zuvor gefühlt habt.
7. Dort erwarte Ich den Mann, dort erwarte Ich die Frau, die
Eltern, die Mütter ─ alle, die mit Aufgaben zur Welt kamen, die zu
erfüllen waren.
8. Wollt ihr zum Gipfel gelangen?: Vertraut auf Mich, der Ich
eure Bestimmung bin. Nehmt die Prüfungen mit Liebe an, gehorcht
meinem Willen, wie dieser auch sei, mit einem Lächeln auf den
Lippen, mit Glauben und Ergebung in euren Herzen.
9. Vergesst nicht, dass Ich allmächtig und allgegenwärtig bin,
damit euch der Zweifel oder die Schwachheit nicht in Versuchung
führen.
10. Manchmal, wenn ihr auf der Welt weint und denkt, dass Ich
im Himmel wohne, wo alles Seligkeit des Geistes ist, zweifelt ihr an
meiner Liebe, weil ihr nicht begreift, dass der Vater Freude hat,
während Millionen seiner Geschöpfe auf Erden bis zum Tode leiden.
Der Grund dafür ist, dass ihr nicht begreifen wollt, dass mein Glück
nicht vollkommen ist, bis das letzte meiner Kinder das rettende
Land erreicht hat.
11. Da Ich euer Vater bin, muss Ich notwendigerweise mitfühlen,
was die Kinder fühlen. Nur so werdet ihr begreifen, dass ─
während jeder von euch leidet und seinen eigenen Schmerz fühlt ─
der Göttliche Geist den Schmerz all seiner Kinder miterleidet.
12. Als Beweis dieser Wahrheit kam Ich zur Welt, um Mensch
zu werden und ein Kreuz zu tragen, das allen Schmerz und alle
Sünde der Welt darstellte. Doch wenn Ich als Mensch die Last eurer
Unvollkommenheiten auf meinen Schultern trug und all euren
Schmerz fühlte ─ könnte Ich Mich dann als Gott gefühllos zeigen
angesichts der Trübsale meiner Kinder?
13. In meinem Geiste existiert ein Lobgesang, dessen Töne noch
niemand vernommen hat; niemand kennt ihn, weder im Himmel,
noch auf Erden. Jener Gesang wird im ganzen Universum vernommen
werden, wenn der Schmerz, das Elend, die Finsternis und
die Sünde ausgelöscht sind. Jene göttlichen Töne werden in allen
Seelen Widerhall finden, und der Vater und die Kinder werden sich
in diesem Chor der Harmonie und Seligkeit vereinen. Wahrlich, Ich
sage euch, selbst die Steine werden sprechen, wenn diese Harmonie
einmal das Leben meiner vielgeliebten Kinder erhellt.
14. Läutert weiterhin eure Seele, entwickelt sie weiterhin und
vervollkommnet sie, wobei ihr immer euren Glauben wie eine
unauslöschliche Flamme in euch tragt.

Anna Maria Hosta
Quelle: Das Buch des Wahren Lebens – Band VIII – Unterweisung 219 – Verse 1 – 14

Welch eine Nacht !!


Worte von Jesus an Byron Searle
Römer 13:12
die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen): so lasset uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes.

HINWEIS: Während meiner Gebetszeit, bevor der Herr dieses Wort zu mir sprach, hörte ich immer wieder den Refrain aus dem Gesangbuch "What a Day That Be" (Was für ein Tag, der sein wird) in meinem Kopf. In letzter Zeit hat der Herr viele Male mich erinnert, als meine Mutter und ich im Alter von ungefähr elf Jahren in unserer Kirche Sonderlieder sangen. Kürzlich zeigte er mir eine Vision von der Zeit, als sie und ich auf dem Kirchenpodest neben dem Klavier standen und "How Great Thou Art" (Wie groß bist du) sangen. Heute Abend hörte ich diese Worte aus dem Lied, das wir immer sangen:
Was für ein Tag das sein wird
Wenn meinen Jesus werde ich sehen,
und ich schaue auf sein Gesicht,
der mich durch Seine Gnade gerettet hat;
wenn er mich bei der Hand nimmt
und führt mich in das Gelobte Land,
was für ein herrlicher Tag das sein wird.

Dann fing der Herr an, mir folgende Worte zu sagen:
Mein Sohn, der Tag ist bei weitem vergangen, und die Nacht rückt näher, und was für eine Nacht es sein wird !!!
Die Vorhänge des Himmels werden sich öffnen, und die Empörung des Herrn wird sich über alle Welt ergießen !!!
Die Menschen  werden auf die Knie fallen wegen dem Terror, der in der Nacht kommen wird !!
Die Herzen der Menschen werden sich zu mir umkehren wegen der  Dinge, die in der Nacht kommen werden! !
Was für eine Nacht das wird !!!
HINWEIS: Zu diesem Zeitpunkt hörte der Herr auf zu sprechen, und ich hörte wieder den Refrain von "What A Day That Be" (Was für ein Tag, der sein wird). Nachdem der Refrain zu Ende war, fing der Herr wieder an zu sprechen.
VOR DEM TAG KOMMT DIE NACHT - DIE NACHT, WENN ICH MEINEN KÖRPER WACH SCHÜTTELE !! DIE NACHT, DIE ALLES ÄNDERN WIRD, WAS JEDER JEMALS GEKANNT HAT !!
Was für eine Nacht wird das sein, wenn meine Rache über reuelose Menschen strömen wird !
Menschen, die keine Rücksicht auf das Leben nehmen !! Menschen, die ständig Böses in ihrem Herzen haben !! Menschen, die Meinen Heiligen Namen verspotten und verachten!!
Was für eine Nacht wird es für diejenigen sein, die Meine Barmherzigkeit, Gnade und Vergebende Liebe nicht kennen !!!
Mein Sohn, IN DIESER NACHT REISSE ICH DIE HIMMEL AUF UND BRINGE DEN FEUERBALL IN DIE ERDE !! DER EINFLUSS DIESES STEINS WIRD DIE WELT FÜR IMMER VERÄNDERN !!! ES WIRD WÄHREND DER NACHT SEIN, WÄHREND DIE WELT SCHLÄFT !!
Was für eine Nacht das wird !!!
Meine Kinder, die an der Küste wohnen - IST EUER HAUS IN ORDNUNG? SEID IHR  BEREIT, VOR MIR ZU STEHEN?
DIESER STEIN WIRD TIEF IN DIE ERDE EINDRINGEN UND GROSSE ERDBEBEN WERDEN IN ALLEN FALTZONEN AUFTRETEN !!! Ich sagte, ich werde sie schütteln, bis ihre Knochen aus der Verankerung sind!
Die Zeit des großen Schüttelns ist da !!!
Viele werden in dieser Zeit umkommen, aber es wird AUCH eine ZEIT GROSSER ERNEUERUNGEN !!! Menschen werden in REUE auf die Knie fallen, und ich werde ihre Schreie hören und ihnen vergeben !!
Ich möchte, dass niemand umkommt !! Ich liebe Meine Kinder, aber viele werden sich von Mir abgewandt haben !!
Mein Sohn, dieses Wort ist für die Verlorenen. Es gibt immer Zeit zur Umkehr, aber bald KOMMT DIE NACHT, WENN DIE FURCHT REGIEREN WIRD, UND DIE MENSCHEN NICHT AN UMKEHR DENKEN,  SONDERN AN 
ÜBERLEBEN !!
Ich sage, BRINGE DEIN HAUS (HERZ) IN ORDNUNG !! Bete für die Vergebung deiner Sünden und erlaube mir, dich zu reinigen, denn ich habe alle deine Sünden auf mich genommen, an jenem Kreuz !!! Ich werde denen vergeben, die wirklich BEREUEN und sich von ihren bösen Wegen abwenden.
JETZT BEREUEN !! Ich weine, bereue jetzt !! DIESE NACHT naht SCHNELL UND WAS FÜR EINE NACHT ES SEIN 
WIRD !!!
MEIN WORT SAGT, ICH KOMME NACHTS WIE EIN DIEB !!! BIST DU BEREIT???
ICH LIEBE DICH.
Amen.
Herr Jesus

Vergebung entspringt aus der Liebe und dem Glauben des Herzens


Aus dem Buch des Wahren Lebens – Band VIII – Unterweisung 220 – Verse 22 - 24

22. Ich bin als Leuchtturm gekommen, um eure Seele zu
erleuchten, sie zu stärken, und Ich bin Auferstehung für all jene
gewesen, die, als sie Mich vernahmen, geglaubt haben. Denn als sie
den Frieden des höheren Lebens kennengelernt haben, haben sie
sich aufgerafft, den Vorsatz zur Besserung gefasst und auf
überflüssige Güter verzichtet. Wenn sie in den Prüfungen zu
bestehen vermögen, werden sie mein Heer von Soldaten guten
Willens bilden. Sie werden sich der Welt des Bösen entgegenstellen,
die von geistig gestörten Menschen bevölkert ist, die sich zwar
dessen bedienen, was Ich geschaffen habe, Mich aber noch immer
leugnen ─ einer zur Wüste gemachten Welt, deren brennend heißer
Sand die Fußsohlen des Wanderers verbrennen. In dieser unbarmherzigen Wüste werden die Menschen von weltanschaulichen Stürmen mitleidlos gepeitscht werden.
23. Hört auf Mich: Bereitet euch vor und fürchtet euch nicht.
Denn wenn ihr Glauben in euch habt und als Ideal mein Werk,
werdet ihr auf dem Lebensweg meine Kraft als Stab haben, der euch stützen wird.
24. Lasst zu, dass sich in euren Herzen die Liebe und der
Glaube bewährt, denn aus diesen wird die Vergebung entspringen
für den, der euch beleidigt hat. Wahrlich, Ich sage euch, vor dieser
Mauer hat die Bosheit immer halt gemacht. Ihr werdet dennoch sehr
bittere Kelche trinken müssen, o vielgeliebte Jünger.

2-2-2-2 ... Der Prinz und das Kutschenspiel


Früh am Morgen erwachte ich und sah mich dabei in ein Gespräch vertieft und ich erinnere mich nur noch an das, was ich dann bewußt gehört und gesagt habe.
Der Herr sagte:
„Warum schreibst du nicht auf ? …. Es ist lebensbedrohlich.“
Israel – der Peace Deal ? Oder das Coronavirus?
Er: „ 1/3!“ 
Ein Drittel stirbt am Corona-Virus oder 1/3 der Menschheit bleibt übrig ?? Oder was ist lebensbedrohlich ??
„Im Nahen Osten!  Es ist vor unseren Augen verborgen, wie viele Messer er auf uns richtet.“
Wer richtet Messer auf uns?
„Khomeini ………  Ayatollah“
Der Herr spricht hier vom Iran. Ich habe mich immer gefragt, wer im Atomkrieg Bomben auf Deutschland werfen wird. Aber an den Iran habe ich dabei so nicht gedacht. Vor einem Jahr sagte der Herr, als ich in Grömitz arbeitete, an der Ostsee, daß hier in einem Jahr (das wäre jetzt) Bomben hochgehen. Die in der Nähe liegende Insel Fehmarn war Sitz eines internationalen Drogenhandelsumschlagplatzes, der aber vor einiger Zeit aufgeflogen ist. Es könnte mit Grömitz zu tun haben.
Ein anderes Ziel könnte Ramstein sein, von wo die Drohne gesteuert wurde, die General Soleimani getötet hat.
Anmerkung:  Ruhollah Musawi Chomeini war ein iranischer Ajatollah, politischer und religiöser Führer der Islamischen Revolution von 1979 und danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt. Mit der Revolution stürzte er aus dem französischen Exil heraus die Regierung von Mohammad Reza Pahlavi, dem damaligen Schah des Iran. (Wikipedia)

Nun hatte ich diese Vision:
Ich seh eine Unzahl Bomben fliegen.
Wird der Iran auf uns schießen?? Aus Rache??
Nun sagt der Herr:
„Der wichtigste Punkt ist jetzt in dieser Zeit die soziale Isolation …. Ich komm‘!!!“
Diese Isolation ist nötig, weil wir Dich sonst nicht bemerken, wenn wir zu sehr abgelenkt sind und dann verschlafen wir Dein Kommen – und das kann jede Minute wieder geschehen und wir können Dich jede Minute auch wieder verpassen.
Und wenn wir es merken und Du zu uns in diese Isolation kommst und Du uns eins machst mit Dir, gewährst Du uns die Gnade, durch uns hinauszuscheinen in unsesr Umfeld und es zu erwärmen und zu erleuchten mit Deinem göttlichen Licht und mit Deiner göttlichen Liebe.
Du nutzt jene, die Dich aufnehmen, um Frieden in das Umfeld fließen zu lassen, einen Frieden, den die Welt nicht geben kann – so ähnlich wie an Weihnachten – dann ist plötzlich Friede zwischen uns, ein Frieden, den nur Gott wirken kann.
Der Herr sagt:
„Du mußt viel aushalten!!“
Was denn zum Beispiel?
„… die Hand!!“ 
(Hab ich 2017 gebrochen, als ich an seiner Liebe zweifelte)
Das war dumm von mir …. Ich Dummerle!
Dann zeigt mir der Herr
Einen Sommerrock, bodenlang, blau, mit Blümchen drauf
Ich frage: Wird es im Sommer wieder warm bei uns?
Eine weitere Vision:
Ein Strohhut – mit einer Krempe- beige
Er sagt: „Sommer“
Eine dritte Vision:
Ich steh an einem Sandstrand. Das Wasser spült an den Strand.
Er sagt:
„Im Sommer kannst du an den Strand gehen.“
Welches Jahr – das weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß Deutschland auch eine Flut sehen wird, bis tief hinein in das Landesinnere.
Anmerkung:
Man beachte bitte das Datum, an welchem ich diese Botschaft erhalten habe.
2 – 2 – 2(0) – 2(0) das heißt:  2 – 2 – 2 – 2
Ich frage meinen Mann, ob er weiß, was das spirituell bedeutet:  2 – 2 – 2 – 2
Er googelt und findet die Antwort – diese kann hier gelesen werden (in deutsch)
(Markant ist: Herausfordernde Zeiten erleben, Unruhe fühlen, Harmonie und Friede werden bald gestört sein – steht auch für die doppelte Meisterzahl)

Jetzt zeigt mir der Herr eine andere Vision:
Ich sehe ein Kind, einen Knaben, 10 – 12 Jahre etwa alt, einen Prinzen, mit hellen Haaren, ohne Krone, gekleidet in eine weiße Uniform, Goldränder an den Ärmeln und Rändern. Es steht bereit mit allem Ernst, folgsam.
Der Herr spricht auch durch Gefühle, denn – Gefühl:
Dann läßt der Herr mich die Nähe der Apostel fühlen…!!!
und sagt:
„Du bist ihr Haupt!“
Ich bin in dir und du lebst in mir und du bewegst mich, mein Fühlen, mein Denken – und das bist DU in mir – und DU bist das Haupt – und DU drückst DICH durch mich aus.
Er sagt:
„Das Kutschen Spiel“
Das war das, was er mir gestern im Abo Kanal zukommen ließ.
Gehorsam, Rebellion und die Königskutsche – Ausbildung zum Zugpferd

Anmerkung:
Der Spiritualismus hat zwei Seiten einer Medaille.
Der Spiritualismus ist das Gute, die Tugend, das Göttliche.
Der schlechte Spiritualismus (Materialsismus) ist giftig (-ismus). Er steht für das Böse, das Schlechte, das Laster.
Aufgabe des Spiritualisten – Vertreter des Göttlichen Spiritualismus – ist, den malignen Materialismus zu durchdringen, denselben zum Geistigen zu erheben, also zu vergeistigen und dadurch zu heilen.

Gehorsam, Rebellion & Die Königskutsche… Ausbildung zum Zugpferd

Diese Geschichte von Bill Britton wurde 1960 an einer Konferenz niedergeschrieben und sie war das Resultat einer Vision, die der Herr ihm während jener Konferenz schenkte…
Auf einer schmutzigen Strasse inmitten eines weitreichenden Feldes stand eine wunderschöne Kutsche, etwas wie eine Postkutsche, aber komplett eingefasst in Gold und mit wunderschönen Schnitzereien. Sie wurde von sechs grossen braunen Pferden gezogen, zwei Vorne, zwei in der Mitte und zwei Hinten. Aber sie bewegten sich nicht, sie zogen die Kutsche nicht und ich fragte mich warum.
Dann sah ich den Fahrer unter der Kutsche, auf dem Boden auf seinem Rücken liegend, direkt hinter den Fersen der letzten beiden Pferde, er arbeitete an etwas zwischen den Vorderrädern der Kutsche. Ich dachte… ‘Oh je, er ist an einem gefährlichen Ort, denn wenn Eines dieser Pferde ausschlagen oder einen Schritt rückwärts machen würde, könnten sie ihn töten oder wenn sie entscheiden würden, vorwärts zu gehen oder Angst bekämen vor etwas, würden sie die Kutsche direkt über ihn ziehen.”
Er aber schien keine Angst zu haben, denn er wusste, dass jene Pferde diszipliniert worden sind und sich nicht bewegen, bis er ihnen sagt, dass sie sich bewegen sollen. Die Pferde stampften nicht mit ihren Füssen noch waren sie unruhig und obwohl es Glocken gab an ihren Füssen, sie klingelten nicht. Da gab es Bommeln an ihrem Geschirr und über ihren Köpfen, aber die Bommeln bewegten sich nicht. Sie standen einfach still, ruhig und auf die Stimme des Meisters wartend.
Als Ich die angeschirrten Pferde beobachtete, bemerkte ich zwei junge Fohlen, die von dem offenen Feld antrabten und sie näherten sich der Kutsche und es schien, als ob sie zu den Pferden sagen… ‘Kommt und spielt mit uns, wir haben viele gute Spiele, wir werden mit euch rennen, kommt und fangt uns…’ Und dann hoben die Fohlen ihre Füsse in die Höhe und schlugen mit ihrem Schwanz und rannten über das offene Feld. Als sie aber zurückblickten und sahen, dass die Pferde ihnen nicht folgten, waren sie verwirrt.
Sie wussten nichts von Pferdegeschirren und konnten nicht verstehen, warum die Pferde nicht spielen wollen. Also riefen sie ihnen zu… ‘Warum rennt ihr nicht mit uns? Seid ihr müde? Seid ihr zu schwach? Seid ihr nicht stark genug, um zu rennen? Ihr seid viel zu ernst, ihr braucht mehr Freude in eurem Leben.’
(Oh ja, habe ich das nicht auch schon gehört!?)
Die Pferde aber gaben kein Wort von sich, noch stampften sie mit ihren Füssen oder schwenkten ihre Köpfe. Sie standen einfach ruhig und still, auf die Stimme des Meisters wartend.
Wieder riefen die Fohlen… ‘Warum steht ihr still in der heissen Sonne? Kommt hier herüber in den Schatten dieses schönen Baumes. Seht, wie grün das Gras ist? Ihr müsst hungrig sein. Kommt und nährt euch mit uns, es ist so grün und so gut. Ihr seht durstig aus, kommt und trinkt aus einem unserer vielen Ströme mit kühlem, klarem Wasser.’ Die Pferde aber würdigten sie keines Blickes, sondern standen still, wartend auf den Befehl, mit dem König vorwärts zu gehen.
Und dann änderte die Szene und ich sah Lassoschlingen um den Hals der zwei Fohlen fallen und sie wurden zum Gehege des Meisters geführt, um trainiert und diszipliniert zu werden. Wie traurig sie waren, als die lieblich grünen Weiden verschwanden und sie in die Gefangenschaft des Geheges gebracht wurden mit dem braunen Dreck und den hohen Zäunen. Die Fohlen rannten von einem Zaunende zum Anderen, die Freiheit suchend, stellten jedoch fest, dass sie gefangen waren an diesem Trainingsort.
Und dann begann der Trainer mit ihnen zu arbeiten, mit seiner Peitsche und seinem Zaumzeug. Was für ein Tod für jene Pferde, die ihr ganzes Leben an eine solche Freiheit gewöhnt waren! Sie konnten den Grund nicht verstehen für diese Tortur, diese schreckliche Disziplinierung. Was für ein grosses Verbrechen hatten sie begangen, um dies zu verdienen?
Sie ahnten nicht, was für eine Verantwortung sie übernehmen würden, wenn sie sich der Disziplinierung untergeordnet haben und gelernt, dem Meister vollkommen zu gehorchen und ihr Training abgeschlossen hätten. Alles, was sie wussten ist, dass dieser Vorgang das Schlimmste war, das sie jemals erlebt hatten.
Eines der Fohlen rebellierte während des Trainings und sagte… ‘Dies ist nichts für mich. Ich mag meine Freiheit, meine grünen Hügel, meine fliessenden Ströme mit frischem Wasser. Ich will diese Gefangenschaft und dieses schreckliche Training nicht mehr.’
Also fand es einen Weg hinaus, es sprang über den Zaun und rannte glücklich zurück auf die Wiesen. Und ich war erstaunt, dass der Meister es gehen liess und ihm nicht nachlief. Aber Er widmete Seine Aufmerksamkeit dem verbleibenden Fohlen.
Dieses Fohlen, obwohl es die gleiche Möglichkeit hatte, zu entkommen, entschied, seinen eigenen Willen unterzuordnen und die Wege des Meisters zu lernen. Und das Training wurde härter als jemals zuvor, aber es lernte immer mehr, wie es dem kleinsten Wunsch des Meisters gehorchen kann und sogar auf die Stille in Seiner Stimme zu reagieren.
Und ich sah, dass wenn es da kein Training und kein Prüfen gegeben hätte, dass es da weder Unterwerfung noch Rebellion gegeben hätte von beiden Fohlen. Denn auf den Feldern hatten sie nicht die Wahl zu rebellieren oder sich zu unterwerfen, sie waren sündlos in ihrer Unschuld. Als sie aber an den Ort der Prüfungen, des Trainings und der Disziplinierung gebracht wurden, war der Gehorsam des Einen und die Rebellion, die verborgen lag im Herzen des Anderen, offenbart. Und obwohl es sicherer erschien, nicht an den Ort der Disziplinierung zu kommen, aufgrund des Risikos, als rebellisch befunden zu werden, sah ich doch, dass es ohne das keine Beteiligung an Seiner Herrlichkeit geben würde, keine Gotteskindschaft.
Endlich war diese Periode des Trainings vorbei. Wurde er jetzt mit seiner Freiheit belohnt und zurück in die Felder gesandt? Oh nein. Eine noch grössere Gefangenschaft als jemals zuvor trat jetzt ein, als ein Geschirr über seine Schultern fiel. Jetzt stellte er fest, dass es da nicht einmal mehr die Freiheit gab, im kleinen Gehege umher zu rennen, denn in dem Geschirr konnte er sich nur bewegen, wenn sein Meister sprach.
Und wenn der Meister nicht sprach, stand er still.
Die Szene änderte und ich sah das andere Fohlen, es stand an der Seite eines Hügels, Gras knabbernd. Dann kam die Königskutsche jenseits der Felder die Strasse herunter, gezogen von sechs Pferden. Ganz erstaunt sah er, dass vorne rechts sein Bruder war, der jetzt stark und erwachsen geworden war von dem Korn im Stall des Meisters. Er sah, wie die lieblichen Bommeln sich im Wind bewegten und er bemerkte das goldig glänzende Geschirr seines Bruders und er hörte die schön klingelnden Glocken an seinen Füssen… und Neid trat in sein Herz ein.
Dann jammerte er… ‘Warum wurde mein Bruder so geehrt und ich vernachlässigt? Sie haben mir keine Glocken an meine Füsse gelegt noch Bommeln auf mein Haupt. Der Meister hat mir nicht die wunderbare Verantwortung übertragen, Seine Kutsche zu ziehen noch hat Er das goldene Geschirr um mich gelegt. Warum haben sie meinen Bruder gewählt und nicht mich?”
Und durch den Geist kam die Antwort zu mir, als ich das beobachtete… ‘Weil Einer sich dem Willen und der Disziplinierung des Meisters unterordnete und der Andere rebellierte, deshalb wurde Einer gewählt und der Andere zurück gestellt.’
Dann sah ich, wie sich eine grosse Dürre über das Land legte und das grüne Gras abstarb, vertrocknete, braun und spröde wurde. Die kleinen Flüsse trockneten aus und da gab es nur noch eine kleine matschige Pfütze hie und da. Ich sah das kleine Fohlen, wie es hin und her rannte, über die Felder, nach frischem Wasser und grünen Weiden suchend, jedoch keine findend (Ich war erstaunt, dass es scheinbar weder wuchs noch heranreifte)
Immer noch rannte es scheinbar im Kreis herum, immer nach etwas suchend, womit es seinen verhungerten Geist nähren könnte. Doch da gab es eine Hungersnot im Land und die reichen grünen Weiden und fliessenden Ströme von gestern existierten nicht mehr.
Eines Tages stand das Fohlen am Hang auf schwachen und wackeligen Beinen und es fragte sich, wohin es als Nächstes gehen soll, um Nahrung zu finden und wie es Kraft bekommen könnte, um weiter zu gehen. Es schien, als ob es nichts bringt, denn gute Nahrung und fliessende Wasser gehörten der Vergangenheit an und all die Bemühungen, etwas zu finden, belasteten nur seine schwindende Kraft.
Plötzlich sah er die Königskutsche die Strasse entlang kommen, gezogen von sechs grossen Pferden und er sah seinen Bruder, fett und stark, muskulös, glatt, schön und sehr gepflegt. Sein Herz war erstaunt und verblüfft und er rief… ‘Mein Bruder, wo findest du die Nahrung, um dich stark und fett zu halten in diesen Tagen der Hungersnot? Ich bin überall hingerannt in meiner Freiheit, um nach Nahrung zu suchen und ich finde keine. Wo findest du in deiner schrecklichen Gefangenschaft Nahrung in dieser Zeit der Dürre? Sag es mir bitte, denn ich muss es wissen!’
Und dann kam die Antwort zurück von einer mit Triumph und Lob erfüllten Stimme… ‘Im Haus meines Meisters gibt es einen geheimen Ort in den einengenden Grenzen Seiner Stallungen, wo Er mich mit Seiner eigenen Hand füttert und Seine Kornkammern werden nie leer und Seine Quelle vertrocknet nie.”
Und dadurch liess mich der Herr wissen, dass in den Tagen, wo Menschen schwach und ausgehungert sind in ihrem Geist während der geistigen Hungersnot, dass Jene, die ihren eigenen Willen aufgegeben haben und an den geheimen Ort des Allerhöchsten gekommen sind, in die völlige Gefangenschaft Seines perfekten Willens, genug haben werden von dem Korn des Himmels und ein niemals endender Fluss an frischen Offenbarungsströmen durch Seinen Geist.
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=D_3_0xQ4s4A 

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