BWL - Band VIII - Unterweisung 218


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241

Unterweisung 218:

1         Gesegnetes Volk: Ihr kommt zur Begegnung mit dem Meister, der euch unablässig zur Zusammenkunft ruft, um euch mit seiner Liebe zu nähren und euch in den Zeiten der Prüfung zu stärken. Ihr kommt und lasst dabei alles hinter euch, um Mich zu hören. Die Väter verlassen ihre Kinder, die Mutter den Säugling in der Wiege im Verlangen nach Trost für sie und die Ihren. Die Jugend verzichtet auf die irdischen Vergnügungen, die alten vergessen die Last ihrer Prüfungen, und alle lassen das, was menschliches Elend, Krankheiten, Ängste sind, hinter sich, um sich bei Mir einzustellen und Mir zu sagen: "Meister, wir haben zu früher Stunde gebetet und unsere Seele erhoben, und Elias, unser Hirte, hat uns vorbereitet, um das göttliche Wort zu hören. Empfange uns."

2         Ihr vereinigt euch im Schatten dieses Baumes, der seine Äste bis zu den Grenzen dieser von Mir erwählten Nation ausgebreitet hat, und ihr vernehmt unter seinen vielerlei Ästen das gleiche Wort, denselben Sinngehalt und empfangt die gleiche Frucht, die Ich euch so lange Zeit hindurch gegeben habe.

3         Aus euch allen habe Ich ein Volk geschaffen, das der Erstgeborene unter allen Völkern der Erde ist, auserwählt zu allen Zeiten, doch nicht das einzige von Mir Geliebte. Denn Ich liebe und habe zu allen Zeiten alle Völker der Welt geliebt. Aber dieses hier, mein Auserwähltes, hat Mich in einzigartiger Weise geliebt und hat sich meines Entgegenkommens würdig erwiesen.

Doch die Begünstigungen, die Ich ihm gewährt habe, hat es in einen reichen Geizhals verwandelt, und daher hat es gesagt: "Ich bin der am meisten Geliebte, der Auserwählte, der über den anderen steht, der dem Geiste des Herrn am nächsten Stehende. Die übrigen haben sich vor mir zu verneigen, denn auf mich hat der Vater sein Gesetz, seine Wohltaten ausgegossen." Doch Ich sage euch: Werdet nicht eingebildet. Es hat Mir gefallen, euch in den Drei Zeiten zu beschenken. Während drei langen Zeitaltern habe Ich auf eure Seele in den verschiedenen Körperhüllen, die ihr besessen habt, eingewirkt, damit ihr Mich zum Vorbild nehmen und an meinen Gaben teilhaben solltet und voller Liebe gegenüber euren Mitmenschen wie ein Baum sein würdet, dessen Schatten und Frucht für alle Wanderer da sein würde.

4         Doch jetzt, in dieser Ära, erleuchtet durch meinen Geist, versteht ihr allmählich das, was der Vater euch in den früheren Zeiten gab, das, was Jesus euch in der Zweiten Zeit lehrte, und Ich sage euch: Seid nicht wieder wie reiche Geizhälse, seid wie dieser Meister, der sich seinen Jüngern aus Liebe hingibt. Wenn ihr euch bei anderen brüderlichen Gemeinschaften zeigt, so fühlt euch nicht überlegen und sagt auch nicht, dass nur ihr die drei Testamente besitzt und dass ihr deren Eigentümer seid, dass ihr die Bundeslade, das Tabernakel und die Symbole besessen habt. Nein, Volk! Ich will, dass ihr euren Geschwistern aus unterschiedlichen Rassen sagt, dass ihr alle zum auserwählten Volke des Herrn, zu jener gesegneten Familie gehören könnt, weil ihr alle aus einem einzigen Geiste, einem einzigen Vater hervorgegangen seid.

5         Dann werdet ihr eure Mission verstanden haben und werdet die Rettung der Welt sein können. Ihr werdet nicht mehr zulassen, dass der Vater sich materiell hörbar machen muss, um sich den Kindern verständlich zu machen, die sich nicht geistig zu erheben verstehen, und ihr werdet Mir in eurem Gebete von Geist zu Geiste sagen: "Vater, bleibe auf Deinem Throne. Du bist schon lange Zeit herabgekommen, hast wegen unserer Vermaterialisierung und Sünde gelitten. Auch noch in der Dritten Zeit musstest Du zu uns auf vielerlei Weise sprechen, um uns zu unterweisen, und hast Deine Kraft und Deine Tugenden auf dieses dein Volk ergossen, das Dein Jünger ist. Lasse uns als für die Menschheit Verantwortliche zurück."

6         Zu allen Zeiten ist es euch allzu schwer erschienen, mein Gesetz zu erfüllen, weil ihr menschliche Wesen seid, und daher habt ihr von den frühesten Zeiten an verschiedene Religionen geschaffen und habt sie in unvollkommener Weise ausgeübt. Wenn ihr in der Ersten Zeit meine durch Moses übergebenen Gesetze befolgt hättet, wäre es nicht nötig gewesen, dass Jesus, das Wort des Vaters, zu euch kam. Warum litt jener Meister?: Weil das Volk von Judäa ihn verkannte, Ihn aus seiner Mitte verjagte und Ihn kreuzigte, ohne erkannt noch empfunden zu haben, wer Er war.

7         Jenes Volk hatte sich nicht zubereitet, hatte die göttlichen Gesetze nicht befolgt, hatte aus diesen und den Geboten seine eigenen Gesetze gemacht, mit denen es zu erfüllen glaubte. Doch der Göttliche Meister wurde Mensch, und mit seiner Geburt, seinem Leben und seiner Passion schrieb Er eine weitere Seite des Buches der Göttlichen Weisheit, auf der jedes Wort durch machtvolle Werke, Worte und mit Blut besiegelten Taten bekräftigt wurde. Auf diese Weise empfingt ihr das Zweite Testament, und wenn ihr diese zwei Testamente befolgt hättet ─ hätte Ich Mich dann in dieser Zeit durch menschliche Übermittlung, durch unvollkommene und vergängliche Verstandesorgane kundgeben müssen? Wenn ihr meine Gebote und meine Lehre, die Ich euch mit so viel Liebe gegeben habe, ausgeübt hättet, würdet ihr Mich heute nicht kritisieren, noch an Mir zweifeln, weil Ich Mich durch das menschliche Verstandesvermögen kundtue.

8         Vereinigt die drei Testamente und verfälscht nicht mein Wort, noch mystifiziert es. Es ist das Erbe, das Ich der Menschheit hinterlasse. Das Licht meines Geistes erleuchtet euch und eure Seele, die weiß, wer sie ist, sich an ihre Vergangenheit erinnert und auch weiß, warum Ich in dieser Zeit gekommen bin, und die meine Unterweisung verstehen kann.

9         Nur so werdet ihr die Lauterkeit und Vollkommenheit meines Werkes erkennen, das in drei Zeiten gegeben wurde, das über menschlichen Religionen und Vorstellungen steht. Es ist der Weg, das Leben, der Anfang und das Ende jeder Seele ─ das, was das Buch meiner Weisheit enthält.

10     Warum erkennen Mich die Sekten und Großkirchen nicht an und zeigen so großes Unverständnis? Ihr, die ihr Mich hört, sollt niemanden richten. Ich werde ─ wie es geschrieben steht ─ alle Nationen und alle Religionsgemeinschaften richten.

11     Wenn ihr in Demut euren Auftrag erfüllt, wird euch die Welt glauben. Diese Welt, der Worte und Riten überdrüssig, braucht Vorbilder. Du, Israel, hast zu allen Zeiten den reinen Samen empfangen ─ wen könntest du zum Vorbild nehmen? Welche von den Religionsgemeinschaften, die entstanden sind, hat auf die Befolgung aller meiner Gebote geachtet?: Keine. Doch Ich kann euch sagen: Wenn ihr in ihnen frommen Menschen begegnet, so nehmt sie euch zum Vorbild. Wenn ihr Liebe antrefft, nehmt euch ihre Liebe zum Vorbild. Wenn ihr bei ihnen Ehrfurcht Mir gegenüber erblickt, dann eifert ihnen nach, damit ihr die Tugendhaftigkeit schätzen lernt und einem jeden das zuerkennt, was ihm gerechterweise zukommt. Niemals jedoch nehmt euch das Unvollkommene, das Tadelnswerte zum Vorbild. Wenn ihr nicht wisst, was das Gerechte und was das Tadelnswerte ist, so betet, hört auf mein Wort und lasst euer Gewissen euch raten.

12     Die Klage der Menschheit gelangt zu Mir; die Angst der Kinder, der Jugendlichen, der Männer und Frauen im reifen Alter und der Alten dringt empor. Es ist der Ruf, der Gerechtigkeit fordert, ist eine flehentliche Bitte um Frieden, um Barmherzigkeit, die vom Geiste ausgeht. Denn die Saat der Liebe auf dieser Welt ist verdorben, und wisst ihr, wo die Liebe jetzt ist? Im Innersten des menschlichen Herzens, so tief innen, dass der Mensch sie nicht zu entdecken vermag, weil der Hass, das Machtstreben, die Wissenschaft und die Eitelkeit die Saat erdrückt haben und es weder Geistigkeit noch Barmherzigkeit gibt. Der Leidenskelch wird immer voller, und die Welt trinkt ihn bis zu den Hefen.

13     Doch du, Volk, betrachtest das Unwetter, das losgebrochen ist, in Frieden von dem Rettungsboot aus, voll Vertrauen in den Vater. Während die einen von jenen Kriegsnationen gegen meinen Geist lästern, und die anderen unvollkommene Religionskulte ausüben, verherrlicht ihr Mich. Doch ihr alle werdet in dieser Zeit der Prüfungen erwachen und euch schließlich durch die Liebe und die geistige Erkenntnis vereinigen.

14     Jünger, Ich empfange euch und bin schnell bereit, euch zu vergeben. Ich will Mich von euch geliebt fühlen und wünsche ebenso, dass ihr untereinander in Harmonie lebt. Das abwesende Kind soll zu meinem Schoße zurückkehren, und wenn es sich aus Verständnislosigkeit oder Unwissenheit von Mir abgewandt hat, soll es nicht befürchten, dass Ich ihm sein Verhalten vorwerfe. Ich will eure Seele liebkosen und ihr das zurückgeben, was sie verloren hat ─ ihren Frieden, ihre Freude und ihre Hoffnung. Es ist mein Wunsch, dass ihr die Süße dieses Lebens kostet, dass ihr auch seine Widrigkeiten entgegenzunehmen versteht, dass ihr sanftmütig und geduldig lebt, dass ihr euch um eure Aufwärtsentwicklung bemüht. Wer könnte Mich von euch entfernen, oder welche Macht gibt es, die verhindern könnte, dass Ich euch liebe und euch beschütze?

15     Ihr dagegen vermögt euch durchaus von Mir zu entfernen und wie der "Verlorene Sohn" handeln, und erst, wenn der Schmerz euer Herz verwundet, erinnert ihr euch daran, dass es einen Vater gibt, der euch liebt und bereit ist, euch beizustehen, euch aus jeder Gefahr, die euch droht, zu erretten.

16     Ich habe euch immer Vertrauen eingeflößt, damit ihr in Mir einen liebevollen Vater, einen treuen Freund, einen Vertrauten seht.

17     Erinnert euch an das Gleichnis vom "Verlorenen Sohn" ─ ihr, die ihr die Last einer großen Verfehlung tragt, und denkt daran, dass Ich vor allem Liebe und Vergebung bin. Ihr müsst bedenken, dass ihr dazu bestimmt seid, vervollkommnet, frei von Fehlern, rein zu Mir zu gelangen. Da ihr heute die Gelegenheit habt, euer Herz zu formen und große geistige Werke zu tun, müsst ihr diese Zeiten nutzen und die Tage eurer "Verbannung" abkürzen.

18     Da ihr bereits die Erfahrung der vergangenen Zeitalter habt und wisst, dass es das Gesetz der Wiedergutmachung gibt ─ weshalb wollt ihr da in die früheren Fehler verfallen, anstatt auf eurem Wege einen großen Schritt vorwärts zu tun?

19     Betrachtet die Menschheit, wie sie nun ihre Verfehlungen sühnt und ihre Schandflecken reinwäscht. Sie ist großen Umwälzungen unterworfen, um alles, was sie befleckt hat, zu säubern und wiederherzustellen.

20     Mein Wort geht in Erfüllung. Ihr habt einen großen Teil meiner Prophezeiungen vor euren ungläubigen Augen in Erfüllung gehen sehen. Viele andere werdet ihr bald zu sehen bekommen, und davon sollt ihr Zeugnis ablegen. Mein Gericht ist eröffnet, wie Ich es für diese Zeiten ankündigte.

21     Das Chaos umfängt die Nationen. Während manche wachen und den Grund für ihre Leiden kennen, schlafen viele und begnügen sich damit, zu leben, ohne sich darum zu bemühen, die Ursache all dieser Prüfungen zu erkennen.

Ihr wisst zwar den Grund, habt im Buche der Weisheit gelesen, und mein Wort hat euch vorbereitet. Nichts kann euch überraschen. Doch ihr seid noch zu unreif, um gegenüber der Menschheit den Weckruf erschallen zu lassen. Ihr seid noch nicht stark geworden, und eure Schritte sind noch unsicher. Ihr habt mein Wort gehört, doch könnt ihr es nicht verstehen, oder, wenn ihr es verstanden habt, bringt ihr es nicht zur Anwendung. Ihr entzweit euch, obwohl ihr wisst, dass ihr ein einziges Volk seid, und die Aufträge, die Ich euch zugeteilt habe, empfindet ihr so, als ob sie wie eine unerträgliche Last auf euch lasten würden.

Ich frage euch: Warum seid ihr nicht bis zum Kern dieser Unterweisung vorgedrungen, obwohl Ich euch mit dem Lichte der Wahrheit erleuchtet habe? Warum seid ihr nicht stark, obwohl Ich euch mit diesem Brote des ewigen Lebens genährt habe, von dem ein Krümel ausreicht, um dem Hungrigen Leben zu geben? Der Grund dafür ist, dass ihr euch an mein Wort gewöhnt und es entgegengenommen habt, ohne es zu nutzen. Bedenkt: Während ihr davon satt seid, gibt es viele Hungrige, die sich danach sehnen, es zu empfangen, um sich davon zu nähren.

22     Die Zeit rückt näher, in der dies Wort endet. Dann muss es im Herzen meiner Jünger verbleiben und wird in Büchern niedergeschrieben sein, um der Menschheit bekanntgemacht zu werden. Ich will, dass ihr nach 1950 größte Reinheit in euren Kulthandlungen bewahrt und Gehorsam gegenüber meinen Weisungen und Geboten. Dadurch werdet ihr bezeugen, dass Ich bei euch war.

23     Alle eure Aufträge sind euch gemäß eurer Fähigkeit und Kraft gegeben worden, denn Ich kenne eure Belastungsgrenze. Arbeitet aus Liebe, nicht aus Furcht. Seht auf den Kern meiner Unterweisungen. Meine Vaterliebe und meine Vergebung offenbaren sich bei allen meinen Kindern.

24     Welches Glück entdecke Ich in euren Herzen, während ihr mein Wort vernehmt! Ich bin die unendliche Geduld, die auf den Zeitpunkt wartet, an dem ihr euch ganz zum Kampfe erhebt. Ich habe euch eure Zukunft offenbart.

25     Wie groß wird euer Tagewerk nach meinem Abschied sein! Ihr habt es noch nicht einmal erahnt. Für diese Zeit habe Ich euch einige Geheimnisse zu offenbaren, damit ihr die Menschen überzeugen könnt.

26     Ich überraschte euch wie jene Fischer der Zweiten Zeit, die Ich bei ihren Arbeiten und Pflichten antraf, und denen Ich sagte: "Folgt Mir nach, von jetzt an seid ihr Menschenfischer." Ich gewährte ihnen die Fähigkeit, Kranke zu heilen, gab ihnen die Gabe des Wortes, erleuchtete sie mit meinen Offenbarungen und lehrte sie, die Besessenen zu befreien. Sobald sie vorbereitet und gestärkt waren, zeigte Ich ihnen den Weg und verwies sie auf die verschiedenen Gegenden, damit sie dort meine Lehre der Erlösung zur Anwendung bringen würden.

27     In dieser Zeit seid ihr nicht zwölf Erwählte gewesen. Ihr seid eine zahlreiche Menge, die Ich im Schatten verschiedener Bäume versammelt und gelehrt habe. Ihr sollt diejenigen sein, die den Menschen in den großen Prüfungen, die die Welt bedrohen, Mut einflößen werden.

28     Bald wird sich die Geistige Welt nicht mehr kundgeben, und Ich will, dass ihr eure Gaben entfaltet, damit ihr dann nicht wankend werdet.

29     Ich will, dass ihr wach lebt, damit ihr intuitiv oder in Träumen die Stimme des Jenseits vernehmt, wenn es euch sagt: "Macht euch auf!" Dann sollt ihr eure Schritte zu den Heimen und Landstrichen lenken, wo Krankheit oder die entfesselte Gewalt der Naturkräfte Trostlosigkeit hinterlassen haben. Wenn ihr zu entlegenen Ländern gehen müsst, so hört auf die Weisung des Vaters, der euch den Zeitpunkt anzeigt und den Weg weist.

30     Es werden Leute von den Kirchen und Sekten kommen, um euch zu beobachten. Sie werden eure Vollmacht auf die Probe stellen. Manche werden, von euren Gaben überzeugt, euch durch Geld in Versuchung führen, um euch für materielle Zwecke zu benutzen. Vergesst nicht, dass all jene die mein Werk zu einem Geschäft machen, meine Gnade verlieren werden.

31     Ich werde nun bald nicht mehr durch menschliche Übermittlung zu euch sprechen, denn so wurde es schriftlich bestimmt. Aber Ich werde euch nicht im Stich lassen. Ich werde euch Inspiration geben und euch meine Gegenwart fühlen lassen. Euer gutes Gewissen wird nicht zulassen, dass die Zeit tiefe Spuren in eurem Körper hinterlässt.

32     Jedes Gebets- und Versammlungshaus, in dem meine Lehre nicht in Lauterkeit betätigt wird, wird verschwinden, und nur jene werden überdauern, die eine Zuflucht und ein Rettungsboot für den in Not Geratenen sind.

33     Nach meinem Abschied wird die Säuberung dieses Volkes kommen. Die Zeit weltlicher Kämpfe und Auseinandersetzungen wird dann voll entbrannt sein, nach denen der Friede kommen und das Elend weichen wird.

34     Seid stark, denn in der Zeit des Kampfes werdet ihr verfolgt und angefeindet werden. Man wird euch Arbeit und Brot verweigern. Aber dann werde Ich an euch meine Barmherzigkeit und meine Macht offenbaren. Denn ihr werdet keinen Hunger leiden, euer Gesicht wird niemals entstellt sein, noch werdet ihr notleidend sein. Dann wird sich eure Seele an den Weg durch die Wüste zum Gelobten Lande in der Ersten Zeit erinnern und daran denken, dass, als ihr Durst hattet, sich der Felsen öffnete, um euch sein frisches Wasser anzubieten. Als die glühende Wüstensonne auf euch niederbrannte, bedeckten euch Wolken wie ein schützender Mantel, und als Hunger und Mangel drohten, fiel das Manna herab als eine Botschaft der Liebe eures Vaters.

35     Vor allem warne Ich euch, damit ihr morgen nicht sagt, dass Ich euch nicht darauf vorbereitet hatte.

36     In klarer Weise erkläre Ich euch meine Lehre, damit ihr nicht in Versuchung geratet, noch euch überraschen lasst.

37     Ich will euch immer vorbereitet sehen, damit ihr meinen Willen begreift und respektiert. Da ihr die ersten seid, die meine Unterweisung erhalten haben, und ihr bei euch selbst die Beweise erlebt habt, um derer willen Ich herabgekommen bin, um Mich den Menschen mitzuteilen, müsst ihr euch anstrengen, um denen ein gutes Beispiel zu hinterlassen, die nach euch kommen. Ihr müsst euren geistigen Ursprung, eure Pflichten und die Missionen kennen, die Ich euch anvertraut habe, damit ihr über eurer Seele wacht und euch in der Tugend zu bewahren vermögt.

38     Während ihr euch entwickelt habt, indem ihr ein ums andere Mal in verschiedenen Inkarnationen auf die Erde gekommen seid, seht ihr, dass mein Werk über die Zeiten hinweg, die verstrichen sind, unwandelbar, unveränderlich geblieben ist. Immer offenbare Ich euch die gleichen Eigenschaften, lasse euch meine Vaterliebe, meine grenzenlose Geduld, meine erlösenden Werke fühlen. Doch trotz all dieser Beweise erkennt ihr Mich nicht. Es ist notwendig, dass ihr erwacht und euch Rechenschaft gebt über die Zeit, die Ich euch gegeben habe, damit ihr in ihr eure Erlösung erwirkt.

Der Augenblick kommt näher, in dem ihr ins Jenseits scheidet, doch ihr habt euch nicht beeilt, um genau zu dem Zeitpunkt zu Mir zu kommen, an dem Ich euch rufe, damit ihr eure Ernte darbringt. Diese Ernte soll aus Saatkorn bestehen, das durch das Gebet kultiviert wurde. Außerdem soll eure Seele im besten Zustand der Reue und Erhebung sein.

39     Bedenkt: Da ihr ein Teil meines Geistes seid, besitzt ihr das Leben und die Gnade ebenso wie Ich. Ihr seid hinsichtlich eures Ursprungs rein, und ebenso müsst ihr bei eurer Rückkehr bei Mir ankommen. Daher müsst ihr in dieser Zeit unablässig kämpfen, damit ihr zu eurer ursprünglichen Reinheit und Vollkommenheit zurückfinden könnt.

40     Habt Mitgefühl mit euren Geschwistern und mit euch selbst, denn ihr alle bildet eine einzige Familie, eine einzige Seele. Über euch gibt es Wesen, die sich für eure Rettung, für eure Erhebung einsetzen, wobei sie als eure Beschützer den Raum durchqueren und wohltätig wirken. Was würde aus euch ohne ihre Hilfe? Denn ihr habt meinen Willen nicht auszulegen verstanden und fallt alle Augenblicke Irrtümern anheim.

41     Denkt an den Kampf eurer geistigen Beschützer und unterstützt sie, indem ihr bewirkt, dass ihre Arbeit weniger leidvoll ist. Bestreut ihren Weg nicht mit Disteln, überhört nicht ihre Stimme, die euch immer vor Gefahren warnt, ihren Rat, der eure Schritte lenkt, und ihr Licht, das führt. Lebt mit ihnen in Einklang, und ihr werdet in vollkommener Gemeinschaft mit Mir sein.

42     Ihr sollt euch von euren Mitmenschen nicht durch ein Abzeichen oder irgendein materielles Merkmal unterscheiden. Unterscheidet euch durch eure Werke, bei denen es eure eigenen Mitmenschen sein werden, die davon Zeugnis ablegen. So werdet ihr erreichen, das Vertrauen derer zu gewinnen, die euch umgeben, und werdet eure Feinde zu Freunden machen.

43     Ihr seid nicht alle erweckt. Aber Ich werde Mich eines einzigen zubereiteten Herzens in jedem Versammlungsort bedienen, um die übrigen zu erwecken. Damit in der Stunde des Rufes, in der Stunde der Gerechtigkeit des Herrn ihr alle Mir eine einzige Frucht darbringt, die in den Händen aller meiner Werkleute gleich ist. Damit der Vater den Ruf an die Menschheit ergehen lässt, und alle Völker der Erde Zugang zu eurer Nation haben, damit sie kommen, um nicht nur das Wort aufzunehmen, das Ich schriftlich hinterlasse, sondern auch euer Beispiel.

44     So wird sich meine Lehre einen Weg bahnen unter all den Lehren. Denn sie wird am Ende unter allen anderen obsiegen und sich durchsetzen.

45     Jede Lehre, die nicht durch Taten und Beispiele bestätigt wird, hat ihr eigenes Todesurteil gefällt. Jede Lehre jedoch, die durch Taten bestätigt wird, wird sich durchsetzen. Meine Beispiele, mein Opfertod in der Zweiten Zeit sagen euch viel, und heute sage Ich euch: Wer sein Wort mit seinem Blut und seinem Leben besiegelt, gibt ein Beispiel von Wahrhaftigkeit und Seelenstärke.

46     In der heutigen Zeit werdet ihr eure Worte weder mit Blut, noch mit dem Leben besiegeln. Die Welt hat keinen Hunger nach eurem Leben, noch Durst nach eurem Blut. Der Mensch hat Durst nach Wahrheit, nach Liebe und nach Barmherzigkeit. Wenn ihr euch zubereitet und vergeistigt habt, ohne in irgendeinen Fanatismus zu verfallen, wenn ihr meine göttlichen Gesetze und die menschlichen Gesetze aufrichtig befolgt, wie es der Vater euch gelehrt hat, dann werdet ihr der Welt das Geheimnis ihrer Rettung, das Geheimnis des Friedens und der Erlösung auf allen Wegen geben.

47     Denn mein Werk richtet sich nicht gegen die Wissenschaft, noch gegen die menschlichen Institutionen. Es richtet sich nicht gegen die Ehe und die Familie. Es richtet sich gegen nichts, was Gerechtigkeit und Liebe beinhaltet.

48     Wahrlich, Ich sage euch: Wenn der Mensch sich in anderen Zeiten als Diener meiner Göttlichkeit gegen die Wissenschaft erhoben hat, so hat dieser Diener Mich nicht geehrt, hat er Mich nicht verstanden, noch ist er Mir gefolgt. Denn da Ich der Ursprung jeder Geistigkeit bin, bin Ich auch der Ursprung jeder Wissenschaft. Doch wenn ihr oftmals gehört habt, dass der Vater die menschlichen Wissenschaften verabscheut, so bezieht sich dies nicht auf die Wissenschaften an sich, sondern auf den Zweck, den der Mensch ihnen gegeben hat. Ich verabscheue die schlechten Wissenschaften, die die Menschheit zu ihrer Zerstörung gebracht haben ─ die Wissenschaften, die der Mensch in den Dienst des Bösen gestellt hat, zur Zerstörung des Lebens und der Lebensgrundlagen. Dies ist in meinen Augen das Verabscheuungswürdige der Wissenschaften. Doch für jeden Wissenschaftler, der zu einem Wohltäter der Menschheit wurde, habe Ich einen auserwählten Platz auf der geistigen Ebene, auch wenn ihr ihn nicht für heilig erklärt habt.

49     Dies sagt euch der Meister an diesem Tage, damit ihr nicht dem Fanatismus anheimfallt. Denn in Wirklichkeit genießt auch ihr die Früchte der Wissenschaft, weil Ich die Menschen mit meinem Lichte inspiriert habe, damit sie auf ihrem Wege die Elemente des Lebens finden würden. Wenn es nicht mein Wille gewesen wäre, dass der Mensch die Wissenschaft zu seinem Nutzen verwendet, hätte Ich die Naturkräfte nicht geschaffen, noch hätte ich in das Innere der Erde und in die Lebenssphären all das hineingelegt, was der Mensch für seinen Fortschritt und seine Entwicklung verwendet hat. Aber Ich tat alles zur Erquickung, zum Wohle und zur Aufwärtsentwicklung der Seele und auch des Körpers.

50     Schon in den frühesten Zeiten übergab Ich die Erde ihren ersten Bewohnern, indem Ich ihnen sagte: "Ich gebe sie in eure Obhut, sie ist euer Schatz, euer Garten, eure Wohnstätte und euer Heim. Wachset und mehret euch!" Doch diesen Satz gab Ich euch nicht nur als Menschenwesen zur Vermehrung des Menschengeschlechts, sondern auch als Seelen und als Intelligenzen. Denn Ich werde euch auf allen Wegen und auf allen Gebieten mehren, im Geistigen und in der Wahrheit.

51     In dieser Zeit wende Ich Mich gegen alles Überflüssige und Unnötige, gegen alles Schlechte, Verwerfliche, gegen jeden schlechten Samen. Mit meiner Geistlehre bekämpfte Ich alle, die die Wissenschaft in den Dienst des Bösen gestellt haben. Ich werde alle schlechten Wissenschaften bekämpfen, bis der Mensch zu meiner Wahrheit erwacht. Dann wird diese Lehre wie das Tageslicht überallhin vordringen und alle erwecken. Bereitet euch dafür vor und erkennt eure Aufgabe, euren Auftrag und eure Verantwortung unter den Menschen.

52     Erkennt das, was euch mein Werk lehrt. Seht die Horizonte, die euch meine Lehre und mein Wort eröffnet, und bedenkt, wie groß die Seele ist und wie kurz die Entfernungen. Wer mit Liebe gebetet hat und dabei den Schmerz seines Bruders fühlte, hat sich frei gemacht und sich von hier zu fernen Orten begeben und hat seine Liebe, seinen Heilbalsam und seine Liebkosung bei denen gelassen, die leiden.

53     Um dieses Gebetes meines Volkes Israel willen, das in allen Versammlungsstätten zu Mir empordringt, segne Ich die Erdenwelt und gebe ihr mein Licht und meine väterliche Liebkosung, da sie nicht an meinem Worte teilhat. Ich bewirke, dass meine Liebeskraft zu allen Herzen gelangt, dass sie alle Mich fühlen, dass sie sich auf den Weg zu meiner Wahrheit, auf die Suche nach dem Wege machen. Denn Ich bereite nun alle vor, damit sie zu Mir gelangen.

Mein Friede sei mit euch!


Thema: Die Liebe Gottes

Johannes 5:39-42
Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben und sie sind es, die von Mir zeugen. Aber ihr wollt nicht zu Mir kommen, um Leben zu besitzen.
Ich nehme nicht Ehre von Menschen, aber Ich kenne euch, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt.

 

Gott lieben ist die Fähigkeit, still zu werden und wie ein Zeuge das zu betrachten was sich zur Zeit alles in deinem Leben so ereignet, ohne es bewerten zu wollen und zu lauschen, was aus deinem innersten Geiste dazu auftaucht, welche Energien, was für Gefühle, welche Eingebungen, Intuitionen oder Inspirationen, was für Bilder oder Ideen oder schließlich auch Gedanken.
Wenn du so mit deinem innersten Geist verbunden bleibst für eine Weile oder auch permanent, dann bist du direkt von Geist zu Geist mit Gott im Gespräch oder  im Gebet mit Gott eins, denn dieses ist das Gebet, das Gott am wohlgefälligsten ist.
Dann erkennst du vielleicht, daß all das, was du im Moment tatsächlich in deinem Leben erfährst, nur eine Lernaufgabe ist, die Gott dir gibt, damit du daran reifen und wachsen und an Erkenntnis zunehmen kannst.

37. Kapitel – Johannes 5:42
Aber Ich kenne euch; die Liebe Gottes habt ihr nicht in euch!
Schrifttexterklärungen
Jesu Auslegung verschiedener Bibeltexte
Aufgezeichnet durch Jakob Lorber am 27.02.1844
Offenbarungen mit ausführlichen Erklärungen und Auslegungen zahlreicher wichtiger und bisher schwer deutbarer Bibelstellen durch Jesus selbst. Ein wichtiges Buch vor allem für jene, die Neuoffenbarungen auf ihre geistige Übereinstimmung mit der Bibel prüfen und die biblischen Texte besser verstehen wollen.
Kapitel 37
Johannes 5, 42: »Aber Ich kenne euch; die Liebe Gottes habt ihr nicht in euch!«
1. »Aber Ich kenne euch; die Liebe Gottes habt ihr nicht in euch!« (Johannes 5, 42) – Dieser Vers paßt genau, wie gemessen auf den Schluß des Nachtrages.
2. Solches aber habe Ich zu den Juden geredet; denn in ihnen war der tote Buchstabe des Gesetzes. Das Werk der Zeremonie, das Werk des Scheines galt ihnen mehr als der Lebendige Selbst, der solches zu ihnen geredet hatte.
3. Darum aber waren sie auch mit Blindheit geschlagen und sahen in Dem, der ewig lebendig war, nichts als einen gewöhnlichen, ganz ordinären Menschen und wunderten sich höchstens über eine auffallende Wundertat, manchmal auch über ein weises Wort, wenn sie gerade zugegen waren, da solches geschah oder gesprochen ward; und waren sie nicht zugegen, so glaubten sie es nicht, daß Ich dieses oder jenes gewirkt oder gesprochen habe, und suchten auf alle mögliche Weise die Sache zu verdächtigen. Wo sie mit der Vernaturalisierung oder auch mit der gänzlichen Verleugnung nicht auslangten, da mußte Ich ein Besessener sein und durch die Macht des Teufels wirken.
4. Warum aber erkannten sie den Herrn des Lebens nicht, indem es doch der Wille und die Absicht des Herrn war, daß sie Ihn hätten erkennen sollen? – Der Grund liegt im Texte, der da spricht: »Und die Liebe ist nicht in euch!«
5. Warum kann man denn ohne die Liebe den Herrn nicht erkennen? – Das kann man ohne die Liebe aus demselben Grunde nicht, aus welchem ein Blinder nicht sehen kann, was ihn umgibt, und ein Tauber nicht hören kann die Stimme seines Freundes!
6. Denn die Liebe ist das Leben; das Leben aber kann ganz allein für sich nur sehen und hören, – denn der Tod vermag solches nicht. Also konnten denn auch die Juden den Herrn des Lebens unter sich nicht erkennen, weil sie kein Leben der Liebe in sich hatten, welches Leben da ist ein freies Leben aus Gott, während alles andere Leben nur ein gerichtetes ist, welches aber ist im Gegensatze des wahren Liebelebens der barste Tod.
7. Denn wer kein Liebeleben hat, der ist nichts als eine eitle Maschine, die lediglich von den Welttrieben in Bewegung gesetzt wird, und sein Schauen, Hören und Empfinden ist eitel mechanisch und kann sich nie über die gerichtete Sphäre der gerichteten Beschränkung erheben. Nur das wahre Liebeleben ist ein selbständig freies und kann darum aus sich heraus alle Schranken zertrümmern und sich zu Dem emporschwingen, der sein inwendigster Grund ist.
8. Niemand kann in seiner natürlichen Sphäre etwas erschauen, was er nicht ehedem in sich hat; wie könnte aber jemand Mein Wesen erschauen und erkennen, wenn er nichts davon in seinem Herzen birgt?!
9. Daher sage Ich zu euch: Lasset alles fahren, – allein die Liebe behaltet, so werdet ihr erkennen, was die Juden nicht erkannt haben, und erschauen, dafür ihre Augen keinen Schein hatten!
10. Es gibt jetzt ebenfalls gar viele in der Welt, in denen die Liebe nicht ist! Daher aber halten sie auch den Schatten, der nichts ist, für Wirklichkeit; Mich aber, der Ich unter ihnen allezeit bin und wandle, erschauen und erkennen sie nicht, weil sie keine Liebe haben!
11. Also gibt es auch unter euch welche, die da suchen, wo nichts zu finden ist; wo es aber lebendig vor ihnen einhergeht und leuchtet, mögen sie nicht erschauen und erkennen!
12. Diese wägen noch immer die Diamanten zugleich mit den Kieseln in einer Wagschale! Wozu aber des Kiesels Gewicht neben dem Diamanten? Warum den Mist aus der Ferne anstaunen und vor dem Gold im eigenen Hause gleichgültig vorüberziehen?
13. Es ist nicht genug, daß man den Goldwert kennt, – sondern man muß das Gold auch vor dem Miste, wenn er auch aus der Ferne kommt, lebendig zu würdigen verstehen! Das kann nur der, der die Liebe hat vollkommen; wer aber zwischen dieser hin und her schweift, der kann das noch nicht und wird es auch noch lange nicht können. Darum aber wird es ihm auch gehen wie den Juden, die den Herrn auch von einem ganz gewöhnlichen Menschen nicht zu unterscheiden vermochten.
14. Ich sage euch daher und erinnere euch, daß Ich euch viel gegeben habe; aber nur der wird es als eine reine Gabe von Mir erkennen, der die Liebe in sich hat!
15. Wer da rechnet in der Liebe und zählt, was er tut und gibt, dem will Ich desgleichen tun, – und der Rechner wird nicht frei und der Zähler nicht ledig werden so lange vor Mir, bis er das Rechnen und Zählen von sich verbannen wird! Also aber muß die Liebe frei sein und muß sich in ihrer innern Tätigkeit nicht zuvor Rates im Kopfe holen!
16. Den weisen Spender will Ich mit Weisheit belohnen; dem freien Liebespender aber werde Ich Selbst zum Lohne! Jeder aber, der nicht aus der freien Liebe tätig wird, wird das Angesicht des Herrn nicht eher erschauen, als bis er tätig wird aus der freien Liebe!
17. Das sage Ich, der ewig Getreue, der Wahrhaftige, der Erste und der Letzte, als Vater in aller Liebe zur vollkommenen Beachtung zu euch!
Quellenangabe:
27.  Ich wünsche Mir nicht Ehre, sondern Liebe
Schrifttexterklärungen – Jesu Auslegung verschiedener Bibeltexte
Aufgezeichnet durch Jakob Lorber am 05.02.1844
Offenbarungen mit ausführlichen Erklärungen und Auslegungen zahlreicher wichtiger und bisher schwer deutbarer Bibelstellen durch Jesus selbst. Ein wichtiges Buch vor allem für jene, die Neuoffenbarungen auf ihre geistige Übereinstimmung mit der Bibel prüfen und die biblischen Texte besser verstehen wollen.
1. »Ich nehme nicht Ehre von Menschen.«
2. Dieser Text gibt in kurzen Worten kund, welchen Bund Ich mit den Menschen habe, nämlich keinen Bund der Ehre. Denn die Menschen, wie sie sind, sind Mir wirklich keine Ehre. Dazu habe Ich die Menschen auch nicht erschaffen, daß sie Mich ehren sollen.
3. Einen Bund aber habe Ich mit den Menschen, und dieser heißt Liebe und besagt ganz etwas anderes als die Ehrung!
4. Wer sind die, die sich ehren lassen? – Das sind die Fürsten und Großen der Welt.
5. Warum lassen sie sich ehren? – Weil sie mehr sein möchten als Menschen, obschon ihnen ihr Bewußtsein sagt, daß sie nicht mehr als Menschen sind.
6. Was ist die Ehre, die man jemandem erzeigt? – Sie ist nichts anderes als urgründlich die Furcht vor dem Stärkeren und Mächtigeren! Denn der Schwächere fürchtet die Schläge des Mächtigeren und dessen Unbarmherzigkeit; darum kriecht er vor ihm und ehrt ihn und betet ihn förmlich an, damit der Mächtigere, durch solche Schmeichelei bestochen, ihm die Schläge erlassen möchte. Je ehrfurchtsvoller aber der Schwächere gegen den Stärkeren wird, desto ehrsüchtiger und grausamer wird auch der Stärkere.
7. Frage hier: Ist solche Ehrung eine Frucht edlen oder bösen Samens? – Ich meine: Wie die Frucht, so wird auch der Same sein!
8. Meinet ihr aber demnach, daß Ich das von den Menschen nehmen sollte, was vor Mir ein Greuel und der scheußlichste Ekelgeruch ist?!
9. Aus welchem Grunde sollte Ich Mich von den Menschen ehren lassen? Etwa weil Ich Gott, und die Menschen Meine Geschöpfe sind?! Weil Ich allmächtig und alle Menschen gegen Mich gar nichts sind?!
10. Was würde Ich wohl haben von solch einer Ehre?! Werde Ich dadurch etwa mehr Gott, und wird dadurch Meine Allmacht größer?!
12. Könnte Ich durch die Ehrungen der Menschen wohl noch mehr werden?! – Ich meine kaum; daher habe Ich auch nirgends ein Gesetz erlassen: »Du sollst Gott, deinen Herrn, ehren über alles!«, sondern bloß nur lieben über alles. Darum heißt es denn auch im vorliegenden Verse, daß Ich nicht die Ehre bei den Menschen suche; denn da ist schon in Mir Einer, der Mich wahrhaft ehrt von Ewigkeit.
13. Welche Freude Ich aber darnach an den »ad majorem dei gloriam-Taten« (alles zur größeren Ehre Gottes) habe, oder wie man bei euch auf der Welt zu sagen pflegt: »Alles zur Ehre Gottes!«, das könnet ihr aus diesem Verslein leicht ersehen; denn der Mich nicht ehrt in seinem Herzen wie eine vor Liebe brennende Braut ihren Bräutigam, des Ehre ist vor Mir ein Greuel!
14. Was habe Ich von dem tausendfachen »Herr, wir ehren Dich!«, – wobei aber die Herzen voll Dreckes sind? – Auf eine solche Ehre soll von der ganzen Hölle aus geschmissen werden!
15. Denn alle, die Mich ehren auf solche zeremonielle Weise, sind die »Herr, Herr!« Rufer, und sie mögen Mir tausend Litaneien vorsumsen und sagen: »Herr, wir ehren Dich und preisen Deine Stärke!«,»Herr, wir bitten Dich, erhöre uns!« und »Herr, erbarme Dich unser!« und mögen tausendmal hinzusagen: »Ehre sei Gott dem Vater!« usw.
16. Ich aber werde ein solches Gewäsch dennoch nie erhören und werde allzeit zu den »Herr, Herr!« Sagenden sprechen: »Weichet von Mir; denn Ich habe euch noch nie erkannt! Ihr habt der Ehrgebete und Litaneien in großer Menge gehabt; warum aber habt ihr nicht auch eine Litanei erfunden, in der es lebendigermaßen heißen möchte – nicht: »Herr, wir ehren Dich!«, sondern: »Lieber, heiliger Vater, wir lieben Dich!«?!
17. Man wird hier freilich einwenden und sagen: »Die Ehre (Ehrung) Gottes muß sein! Denn sie ist eine edle Frucht der wahren Gottesfurcht; denn wer Gott nicht fürchtet, der ist aller bösen Taten fähig.«
18. Ich aber sage: Wennschon Gottesfurcht besser ist, als böse Taten üben, so aber wird dennoch aus einer solchen Gottesfurcht für niemanden ein ewiges Leben erwachsen, weil ein furchtsames Gemüt schon ein gerichtetes ist!
19. Denn wer das Schlechte nur aus Furcht vor Mir unterläßt, der wird eine harte Probe zu bestehen haben; denn in der Furcht vor Mir ist keines Menschen Geist einer Beseligung fähig, und es wird ihm zuvor die Furcht benommen werden, und es wird sich dann zeigen, was er ohne Furcht vor Mir tun wird.
20. Also sind wohl auf der Erde auch viele Sträflinge in den Kerkern durch die Furcht vor der Strafe in der gesetzlichen Ordnung erhalten; werden sie aber nach der Strafzeit auf freien Fuß gestellt, so sind sie zehnmal ärger denn früher.
21. Alle Höllengeister leben und bestehen in der größten Furcht vor Mir; Mich nur von ferne zu erschauen oder Meinen Namen zu vernehmen, ist für sie das Schrecklichste! Welcher Tor aber wird da behaupten, daß die Höllengeister darum gut seien, weil sie eine so große Furcht vor Mir haben?!
22. Ich setze aber ein Beispiel: Es gäbe irgend auf der Erde einen so überaus guten Menschen, der zwar überaus wohlhabend wäre, aber dabei die größte Liebe, Sanftmut und Zuvorkommenheit selbst, und jeder Mensch, der zu ihm käme – wes Standes er auch sein möchte, welcher Nation, ob Freund oder Feind, würde von ihm allezeit auf das liebreichste aufgenommen werden. Frage: Welcher Mensch müßte da wohl ein so großer Tor sein und möchte so einen Menschen fürchten ärger denn einen Scharfrichter?!
23. Welcher Mensch aber ist wohl besser, liebreicher und sanftmütiger als Ich?! Und dennoch will man sich lieber fürchten vor Mir, als Mich lieben mit der größten Zutraulichkeit!
24. Dennoch aber sage Ich: Die Mich fürchten und ehren, die scheinen das aus gutem Grunde zu tun; denn sie wissen, daß ihr Herz aller Liebe ledig ist. Darum wollen sie das durch die Furcht bei Mir ersetzen.
25. Aber es geht ihnen dabei wie einer Braut, die ihrem allergetreuesten Bräutigam untreu geworden ist und ward zu einer Hure. Warum ward sie das? – Weil sie die Liebe in ihrem Herzen zu ihrem Bräutigam vergab!
26. So aber der Bräutigam kommen wird, wird er die mit bebender Furcht erfüllte Braut auch also ansehen und annehmen, als so sie ihm flammenden Herzens wäre entgegengekommen? Wird er nicht etwa zu ihr sagen:
27. »Wie siehst du aus? Also habe ich dich nie gesehen! Warum bebst du vor mir, der dich über alles liebte? Wahrlich, in diesem Zustande mag ich dich nicht erkennen! Was habe ich dir je getan, daß du Mich fürchtest? Wie hat solche Furcht deine ehemalige Liebe verdrängen können? Wie soll ich dich nun glücklich machen, ich, den du nicht liebst, sondern fürchtest?! – Also muß ich weichen von dir aus Liebe zu dir, auf daß die Furcht vor mir in deinem Herzen dich nicht länger quäle!«
28. Sehet, in diesem Beispiele liegt das »Ich kenne euch nicht, ihr »Herr, Herr!«-Sager!« klar und deutlich erklärt, und darum will Ich nicht die Ehre der Menschen als die Frucht der Furcht, sondern die getreue kindliche Liebe will Ich.
29. Darnach trachtet ihr in euerm Herzen, so werde Ich Mich euch nahen können, aber nicht in eurer Ehrung und Furcht! Seid liebfreie (durch die Liebe frei gewordene), aber nicht durch Furcht gerichtete Täter Meines Wortes; darin werdet ihr das ewige Leben finden und Mich, euern Vater! Amen.
Quellenangabe:

Komm - übergebe mir dein Leben

EINLADUNG VON JESUS… Komm, Ich führe dich durch das Übergabegebet
14. März 2016 – Worte von Jesus an Schwester Clare
Jesus begann… “Ich spreche jetzt zu den Verlorenen. Ihr müsst nicht in Angst und Schrecken leben vor euren Feinden. Wenn ihr euer Leben Mir übergebt, beschütze Ich euch. Ich beauftrage Engel, die sich um euch kümmern. Ich treffe Mich täglich mit euch und instruiere euch, sofern ihr Mir jene Zeit widmet. Ich wache über euch auf all euren Wegen und Ich plane Überraschungen für euch, gute Überraschungen, Berufungen und Gaben, von welchen ihr niemals wusstet, dass ihr sie habt. Dinge, welche eine Quelle unendlicher Erfüllung und Freude sein werden. Dinge, von denen euch der Feind fernhielt, indem er euch in die Verzweiflung stürzte und in einen gewalttätigen Lebensstil.”
“Dieser Lebensstil, der euch einen sehr flüchtigen Eindruck vermittelt, wichtig zu sein, ist leer und ohne ewige Belohnungen. Dies erzeugt noch mehr Gewalt, Krankheit, Verbitterung und Tod. Er kann niemals euer Bedürfnis nach Liebe befriedigen.”
“Ja, Ich weiss alles über euch und Ich liebe euch immer noch, Ich möchte euch trotzdem im Himmel haben mit Mir. Ja, Ich weiss, wie grausam und dunkel euer Leben gewesen ist, aber Ich verspreche euch ein Zuhause bei Mir. Ja – ein Leben mit Mir, wo jeder neue Tag voller Chancen ist, jeder Monat voller Wachstum und wo jedes Jahr immer grössere Glückseligkeit mit sich bringt.”
“Doch ihr müsst von den bösen und gottlosen Wegen umkehren, welchen ihr euer ganzes Leben gefolgt seid, dreht ihnen euren Rücken zu und kommt zu Mir und übergebt Mir euer Leben. Ich werde euch an die Hand nehmen und euch zum Sieg führen. Ihr werdet das überwinden, was euch zuvor immer überwältigte. Ihr werdet erfüllt sein mit einem Sinn und einer Aufgabe, wo es in der Vergangenheit jeden Tag nur Enttäuschung, Einkerkerung, Widerstand und Dunkelheit gab.”
“Ja, Ich bin gekommen, um dich zu retten, Mein Kind. Ich bin gekommen, um das Joch der Gefangenschaft zu brechen, in welcher du gelebt hast. Ich bin gekommen, um die zahllosen Wunden, mit denen dein Herz übersät ist, zu heilen. Ich weiss, was es bedeutet, verachtet und verhasst zu sein. Ich weiss, wie es sich anfühlt, fast zu Tode geprügelt zu werden. Ich weiss, wie es sich anfühlt, ins Gesicht geschlagen zu werden von Jenen, mit welchen man es nur gut gemeint hat. Ich habe all diese Extreme auch durchlebt und sie mit Liebe besiegt. Und Ich werde dich befähigen, überwinden zu können und von der Liebe gestärkt zu werden.”
“Ich werde die Verbitterung und Verurteilung der Vergangenheit entfernen und laufen, um einen Mantel über dich zu legen und einen Ring an deinen Finger zu stecken. Ich bin gekommen, um dir das eigentliche Leben zurück zu geben, welches von dir gestohlen wurde, als du geboren wurdest. Ja, Ich werde dich wieder herstellen in Jemanden, von welchem du niemals wusstest, dass du es sein könntest. Ja, Ich werde dich befreien! Ja, Ich werde dich beschützen und dich in den Himmel führen mit Mir.”
“Alles, was du tun musst ist, dich in Meine liebenden Arme zu begeben und zu sagen ‘Ja, Herr. Heute übergebe ich Dir mein Leben, so wie es ist. Heute übergebe ich Dir Meine Seele. Vergib mir das gottlose Leben, das ich geführt habe, vergib mir, was ich Anderen angetan habe und hilf mir zu vergeben, was sie mir angetan haben. Komm in mein Herz, Jesus, übernimm dieses Durcheinander, welches ich mein Leben nenne. Ich übergebe es Dir.’”
“Mein Kind, sage dies von Herzen und Ich werde dich umarmen und dich in eine herrliche Zukunft führen. Ja, Ich mache dir dieses Versprechen… Übergib Mir dein Leben und Ich werde dir Meine Hoffnung schenken. Die Schuppen der Blindheit, die Messer der Verbitterung, die sich immer noch in deinem Herzen befinden, werde Ich entfernen. Ich werde diese Wunden heilen und dich hoch über deine Feinde setzen. Du wirst die Teufel der Vergangenheit besiegen und überwinden und ihr Terror wird dich nicht mehr in Schrecken versetzen.”
“Komm, lege deine Hand in Meine. Komm, du gehörst jetzt Mir. Lass uns gemeinsam dieses Gefängnis der Vergangenheit verlassen und in das herrliche Licht eines neuen Tages treten… Komm.”
Zum Video:

Krieg, die einzige Chance, Menschen zu wecken ?

Jesus sagt… Obwohl Ich Krieg hasse, manchmal ist es die einzige Chance, die Menschen zu wecken
15. Mai 2015 – Worte von Jesus an Schwester Clare
Jesus begann… “Dies ist der Punkt, wo die Prioritäten eines Landes eine völlige Kehrtwende machen und ein Wechsel stattfindet von Wohlstand und Produktivität hin zur Verteidigung. Obwohl Ich Krieg hasse, manchmal ist es die einzige Alternative, wenn ein Land in seinen Gewohnheiten festgefahren und sich allzu sicher ist. Wenn eine Nation sich entschliesst, im Alleingang zu gehen ohne Meine fürsorgliche und vorausschauende Führung.”
(Clare) Aber Herr, wir als Nation haben das nicht getan, oder?
(Jesus) “Die Konformität und Übereinstimmung mit einer ungöttlichen Regierungsführung ist ein sicheres Anzeichen für ein sterbendes Land und dafür, dass es Gott nicht mehr braucht. Euer Land hat jene Linie schon längst überschritten. Jetzt steht ihr den unausweichlichen Konsequenzen gegenüber.
“Lehrer hätten die ungöttlichen Gesetze nicht befolgen müssen, da hätte es schon vor langer Zeit einen öffentlichen Aufschrei geben müssen, aber Alle waren so sehr an ihrem Ist-Zustand interessiert, dass es ohne Kampf an ihnen vorbeizog. Ein Gesetz nach dem Anderen wurde stillschweigend akzeptiert. Ein Fall nach dem Anderen wurde abgewiesen und man hat sich dagegen entschieden und so ging der Marsch in Richtung Zerstörung weiter.
“Der Grundstein wurde so gut gelegt und im Stillen getan, dass die Massen sich nicht einmal damit beschäftigt haben. Der Wohlstand war weitaus wichtiger und den Lebensstandard beizubehalten war alles, was die Menschen interessierte, als die Wirtschaft in Gefahr war. ‘Lasst uns nicht alles über den Haufen werfen, denn wir haben genug zu tun, um die Wirtschaft am Laufen zu halten?’
“Nur ein wenig Gleichgültigkeit, dann ein bisschen mehr und noch mehr Gleichgültigkeit, bis die Öffentlichkeit in einen tiefen Schlaf gelullt war und erst aufwachen wird, wenn ausländische Truppen in ihr Land eindringen und ihre Demokratie endet. Ja, sie wird enden und eine Diktatur wird übernehmen, für Jene, die gefügig daneben sitzen und zusehen, wie ihr Land ausgehöhlt und nach und nach ins Meer hinausgefegt wird.
“Jetzt ist also die Zeit für den Todesstoss gekommen, ja, Ich werde ein Teil davon sein. Dies wird die Menschen zur Besinnung und zum Aufwachen bringen und sie werden endlich so reagieren, als ob ihnen ihre Nation wirklich etwas bedeutet. Aber wo ist die Unterstützung für dieses Aufwecken der Menschen? Sie sind zahlenmässig und waffentechnisch unterlegen, also ist es ein schwacher Kampf und die Verluste werden gewiss gross sein. Nichtsdestotrotz werde Ich das Blatt wenden, wenn es scheint, als ob das Licht in diesem Land komplett ausgegangen wäre.
“Nur ein Funken Hoffnung und Ich werde ihn wieder zu einer Flamme anfachen. Und Viele werden sich erheben, um den Boden, der verloren wurde, zurück zu erobern. Sie werden Gideon’s 300 sein, die einer Plage von gottlosen, tierischen Kräften gegenüber treten. Einige von ihnen haben ein menschliches Aussehen, aber ihnen fehlt jeglicher Charakter. Dies wird eine historische Schlacht werden, die beweisen wird, dass Ich diesem Land beistehe und es wird wieder aufgerichtet werden… ‘Wir vertrauen Gott’ (In God we trust).
“Bis dann werden die Verluste verheerend sein. Hungersnot, Vernichtung und Völkermord werden dieses Land entvölkern, damit eine andere Menschenrasse übernehmen kann. Würde Ich nicht auf ihrer Seite stehen, würde Amerika nicht mehr existieren. Genauso wie Ich Israel bestrafte, so werde Ich diese Menschen bestrafen.
“Es wird keine Möglichkeit für Exil geben, vielmehr wird es Hinrichtungen geben. Doch da wird es ein Überbleibsel geben und von jenem Überbleibsel wird sich ein tapferes Volk erheben, welches dieses Land Meinen Prinzipien entsprechend wieder aufbauen wird. Die Bosheit und Gottlosigkeit der früheren Regierung wird völlig zerstört werden, nicht ein Ziegelstein wird bleiben, da Ich die Fundamente dieser bösen und wankelmütigen Menschen mit Finsternis einhülle.
“Satan wird seine Ziele für diese Nation erreicht haben, aber aus der Asche wird sich ein Volk erheben, das furchtlos und Mir gewidmet ist und mit ihnen werde Ich Amerika wieder bevölkern.”
(Clare) Was gibt es da noch zu sagen?
(Jesus) “Wie es in Offenbarung 13:10 geschrieben steht… Er, der in die Gefangenschaft führt, wird in die Gefangenschaft gehen. Er, der mit dem Schwert tötet, muss mit dem Schwert getötet werden. Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen.
“Trotzdem werde Ich Meine Treuen nicht aufgeben, sondern sie von dem schlimmen Übel befreien, das für diese Nation zugelassen wird. Sie werden Mich im Himmel anbeten und zurückkehren, um auf’s Neue Gerechtigkeit herzustellen unter den Nationen.
“Fleht um Barmherzigkeit und Ich werde das Überbleibsel und die Gefallenen dieser Nation mit Barmherzigkeit trösten.”

Iran, der erste der Roten Reiter der Apokalypse nach False Flag Aktion

Wo ist General Soleiman - iranischer Militärführer? Wurde er wirklich ermordet. Er wurde von Paul Begley in Zivil in einem Video gesehen
Video: 
Handelt es sich hier um eine False Flag Aktion der US Streitkräfte, um einen Krieg gegen Iran zu provozieren ?
Jesus hat mir im Februar 2019 gesagt:
"Iran ist der erste der roten Reiter der Apokalypse nach False Flag Aktion."
Siehe mein Blog Artikel von damals:  https://annamariahosta.blogspot.com/2019/02/iran-ist-der-erste-der-roten-reiter-der.html

11. Februar 2019
Der Vater gibt mir in der Morgenmeditation lauter Stichpunkte und daraus entsteht die folgende
 
Poesie
 “Iran ist der Erste der Roten Reiter der Apokalypse
Heere von Krieg und eine sinnlose Mauer
Tausende und Abertausende mordender Reiter …..
Während 13.000, ja 13.000 ist die Zahl,  zum Heiligen Berg ziehn,
zum Berg der Vollkommenen Tugend
Exodus – Auszug aus der Gefangenschaft des Lasters und der Verfehlungen der Tugenden.
Die Auserwählten sind die ersten seefesten Schiffe,
die sprechen vom Übergang in die geistige Welt
während die Sünder Dart spielen mit ihren Herzen.
In der Küche, da ist der Tisch des Brotes ,
mit den Botschaften des Wortes für die Könige am Wahrheitstisch.
Das Wort weckt Schläfer auf aus dem Jahrhundertschlaf.
Es kommt, um die Pforten der Hölle niederzureißen,
den Hunger der Niedergedrückten zu stillen
und ihnen zu zeigen die geistige Herrlichkeit des Herrn.
Mit ihrem Mund werden sie zeugen und mit ihren Füßen es tragen
zu allen Menschenkindern.
Sie werden streiten für die Sache des Herrn,
Loblieder in den Herzen,
gegürtet mit ewiger Freude,
geschmückt mit edlem Frieden.
Sie ermessen die Tiefe des Wortes,
heilender Balsam, köstliche Salben, Narden für ihre Wunden.
O Glückliche, ihr habt klug entschieden,
eine weise Wahl habt ihr getroffen,
empfangen den Segen des Vaters,
zu wohnen im geistigen Tempel
bis in alle Ewigkeit. Amen.
Das Lamm hat gesprochen, das Wort und die Liebe.
Es hat den Deckel von den Särgen genommen,
die Kleinen fangen an zu schwingen
mit dem Konzert der himmlischen Stätten,
frei wie die Vöglein im Fluge
durch die Weiten der geistigen Welten
wie tanzende, glühende, spühende Funken des Lichtes.

Alles wird ein unendlicher TAG sein für euch


Das Dritte Testament – Kapitel 3 – Die geistige Sonne der Wiederkunft Christi – Das Kommen des Herrn
Mein Rhema für dich...
29. In meinem Wort der “Zweiten Zeit” ließ Ich euch wissen, dass Ich aufs neue zu euch kommen würde, dass meine geistigen Heerscharen mit Mir hernieder kommen würden. Aber die Menschheit hat den Sinn meines Wortes nicht richtig verstanden und ausgelegt.
30. Daher erwartet Mich jede Religionsgemeinschaft in ihrer Mitte, daher erwarten sie, Mich mit ihren sterblichen Augen zu schauen; doch die Mich jetzt auf diese Weise erwarten sind dieselben, die einst leugneten, dass Jesus der Messias war, und ihn für einen Träumer hielten.
31. Heute sage Ich euch, meinen Jüngern: Der Augenblick wird kommen, in dem ihr Mich in all meiner Herrlichkeit schauen werdet. Zu dieser Zeit werden die Erde und ihre Bewohner gereinigt sein, und die Tugend und Schönheit des Geistes wiederhergestellt. Der Schmerz wird verschwinden, und alles wird Glückseligkeit, wird ein unendlicher “Tag” sein, ohne Ende für euch. Wollt ihr nicht diese Wunder schauen? Wollt ihr nicht, dass eure Kinder mit meinem Geiste Zwiesprache halten und frei von Sünde eine Welt des Friedens bilden können?
Die ganze Botschaft:

Neben dem Rhema habe ich heute die Rune DAG (Rune 24) gezogen, als ich den Herrn bat, mir eine Botschaft für den Kanal zu geben!
Der Runenname bedeutet in all seinen sprachlichen Varianten „TAG“ – der Bote der Götter, das Licht als Glück und Trost für reich und arm gleichermaßen. DAG bildet aber einen ganzen TAG ab mit seinen hellen und seinen dunklen Abschnitten. Im lichten Teil des Tages sind alle Farben lebhaft, die Gegenstände scharf begrenzt. In der Dunkelheit ist alles grau und fablos. Nur das Nachtfeuer enthält alle Farben. Ein Feuer in der Nacht kann „Fürchten“ machen und es scheint mächtiger als der Tag. Aber als das Feuer des Herdes bringt es Wärme und Sicherheit. DAG stimmt mit dem Prinzip der ganzheitlichen Einheit überein, die aller Existenz harmonisch zugrunde liegt, da die scheinbaren Gegensätze vereint sind.
Der Übergang vom Tag zur Nacht markiert einen plötzlichen Wandel, ohne selbst verändert zu werden. Etwas in einem anscheinend stabilen Zustand kippt plötzlich um in einen anderen, aber ebenfalls stabilen Zustand wie ein plötzlicher Regenguß ein unmittelbarer Übergang von einem trockenen in einen nassen Zustand ist. DAG ist der Zustand kosmischen Bewußtseins oder das notwendige Gleichgewicht zwischen den Polaritäten. Es bedeutet das Gesetz über die Einheit der Gegensätze, welches von der modernen westlichen Welt als eine Trennung wahrgenommen wird, wo die Wissenschaft versucht, die Natur dadurch zu verstehen, daß sie die Elemente in ihre Teile zerlegt, die aber überhaupt nicht voneinander getrennt, sondern Aspekte des größeren Ganzen sind.
DAG ist eine magische Rune der Unsichtbarkeit von etwas, das im Hintergrund aufgeht, aber der Wahrnehmung von jemandem entzogen oder getarnt  ist.
DAG’s Sonnenkraft sichert trotz der Hindernisse auf dem weiteren Wege Erfolg und die Niederreißung von Barrieren. Sie zeugt von dem Willen, das Projekt weiterzuführen und zu einem erfolgreichen Abschluß zu bringen. Allgemein zeigt sie jene selbstmotivierte, positive Haltung an, die die Voraussetzung für Erfolg ist. DAG kündigt an, daß man neue Einsichten finden wird. Vielleicht ist ein Umdenken oder eine Änderung der Einstellung notwednig. Aber wo plötzliche Veränderung angezeigt wird, wird es eine Veränderung zum Besseren. Negative Aspekte haben ihren Ursprung innerhalb des Ratsuchenden, nicht in der Umgebung. Es geht um die Überprüfung der eigenen Einstellung, weil sie zu Verzögerungen oder Stillstand führen könnte.
DAG kann das Licht der Morgendämmerung verkörpern, das nach der Dunkelheit kommt, sofern nicht eine Verhärtung oder unnachgiebige Haltung die Ankunft des Lichtes verzögert oder gar verhindert, nämlich die Weigerung, den sich offensichtlich ändernden Umständen gebührend Rechnung zu tragen. Wenn der Fragende diese Haltung ändert, werden sich die Dinge für ihn bessern.

Anmerkung zu den Prophetien zum Jahreswechsel

Mir sei eine kleine Anmerkung hinsichtlich der Prophezeihungen zum Jahreswechsel erlaubt.
Wir dürfen nicht denken, daß mit uns Spaß gemacht wird und darüber lachen oder mockieren, daß die Prophezeihungen nicht eingetroffen sind. Es gibt einige, die das zum Anlaß nehmen zu sagen: Noch eine Prophezeihung ... schau doch, das ist ja alles gar nicht eingetroffen.
Vielmehr sind das alles Tests, Prüfungen, um einige für noch schwerere Prüfungen zu schulen, die noch kommen werden. Ohne eine solche Vorbereitung wäre es unmöglich, durch Glauben allein zu überwinden und sogar während der Prüfung noch die Kraft und den Mut zu haben, anderen zu helfen und Gutes zu tun. Der Vatrer schickt die Prüfungen, aber manch einer verzweifelt vielleicht und wirft das Handtuch, wenn er sich von Gott verlassen fühlt und im Dunkel gefangen sieht, denn dann ist es schwer, zu vertrauen und den Vater anzurufen und keine Antwort zu bekommen ... wird man dann verzweifeln oder sich unter Tränen der Enttäuschung und Entmutigung aufrappeln und weitermachen, Gutes zu tun und anderen, die Not leiden zu helfen.
Das ist der eigentliche Sinn solcher Prüfungen, wie man am Beispiel des Abraham sieht, der seinen Sohn Isaak auf Befehl Gottes hin auf dem Scheiterhaufen opfern sollte, weil Gott seinen Gehorsam prüfen wollte und als Gott den Gehorsam des Abraham sah, gebot er Einhalt und Abraham durfte seinen Sohn behalten.
So war das auch mit Neujahr. Gott, der Glauben belohnt, hat die Prüfung zwar angedroht, aber nicht ausgeführt.
So sehe ich es.

Inneres Beben zum Jahresbeginn



Ich habe es gewußt: Der Himmlische Vater kommt niemals um seine Schöpfung zu vernichten, sondern um sie aus Liebe zu mahnen, zu prüfen, zu reinigen, zu erneuern und zur Vollendung zu führen
Mag sein, daß so mancher am Neujahrsmorgen im Geist geschüttelt wurde. Ich selbst habe beim aufwachen gegen 4 Uhr innerlich stark gezittert und gesehen, daß mein Geist negativ werden wollte und mich dann sofort an all die Gnaden erinnert, die ich vom Vater schon bekommen habe und da konnte ich nicht anders, als danken für all das, was er mir geschenkt hat. Und dann war ich auf einmal einfach nur glücklich und zufrieden und voller Zuversicht.
So hat das Jahr zwar mit einem inneren Beben begonnen, aber es war geistig und führte mich zu innerer Freude und Harmonie.

Ich sende 144.000 Zeugen mit dem Geist des Johannes & der Kraft des Elija

Der Herr sagt… Jetzt sende Ich 144’000
mit dem Geist von Johannes & Mit der Kraft von Elia
3. Juli 2005 – Von Dem Herrn, Unserem Gott und Erlöser – Das Wort Des Herrn gesprochen zu Timothy für all Jene, die Ohren haben und hören
Das sagt Der Herr zu den Menschen der Erde… In Meiner rechten Hand liegt die Macht zu erretten und in Meiner Linken das Urteil, welches Ich dabei bin auszugiessen. Denn Ich bin Der Herr euer Gott, Der Einzige Gott, Der Gott von Abraham, Der Gott von Isaak und Der Gott von Jakob, dessen Name Israel ist. Und schaut, Ich sandte Meinen Einzig Gezeugten in die Welt und Das Wort wurde Fleisch… YahuShua, Immanu El.
Noch einmal sende Ich Den Heiligen zu euch. Deshalb spitzt eure Ohren und hört zu, damit ihr echtes Wissen empfangen könnt. Denn wie es am Anfang war, so wird es am Ende sein, denn Ich ändere nicht…
Schaut, Ich sandte Johannes den Täufer Dem Messias voraus, die Stimme von Jemandem, der in die Wüste hinausgerufen hat. In die Hand von Johannes hatte Ich eine Trompete gelegt und er hat den Weg begradigt als Vorbereitung für Jenen, der nach ihm kommt, durch welchen Alle errettet werden müssen. Johannes taufte mit Wasser und mit dem Wort, das ihm gegeben wurde…
Und jetzt sende Ich 144’000 mit dem Geist von Johannes dem Täufer und mit der Kraft von Elia, um mit dem Wort Gottes und mit Feuer zu taufen! Denn Ich habe Meine Worte in ihren Mund gelegt und die Trompete ruht sicher in ihren Händen! Denn der Menschensohn kommt zurück, um Seine Eigenen einzusammeln und Er kommt auch schnell in grosser Macht und Herrlichkeit! Deshalb vertraut Jenen, die Ich gesandt habe und sende, denn sie sind Meine Zeugen, sie hören Meine Stimme und bereiten Meinen Weg vor Mir.
Meine Kinder, dies ist tatsächlich der Trompetenruf am Ende dieses Zeitalters. Meine Urteile werden vom Himmel fallen, auf jeden Stamm, jede Sprache, jedes Volk und jede Nation. Meine Strafen werden hart auf die Erde herunter regnen und den Stolz der Menschen brechen…
Schaut, Ich werde alle Menschen aus ihren Orten entfernen! In Meinem heftigen Zorn werde Ich die Menschen hinausdrängen und die Städte werden verwüstet werden und die Häuser verwahrlost zurückbleiben! Denn die Erde wird zu einer riesigen Wüste werden! Doch da gibt es eine Zuflucht vor diesem Sturm, es wurde ein Weg vorbereitet, dem zu entkommen!…
Er wird Jesus Christus genannt, Der Herr, YahuShua HaMashiach ist Sein Name!… Ruft Ihn an! Wartet nicht! Ruft Seinen Namen in Aufrichtigkeit und Wahrheit an und ihr werdet sicherlich errettet werden!… Sagt Der Herr.
Quelle:

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