BWL - Band 6 - Unterweisung 150


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 143 - 174
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Unterweisung 149:
 
 1 Ihr kommt im Verlangen nach dem Tröstergeist herbei, weil ihr keine Erleichterung in euren Trübsalen gefunden habt. Ihr seid zu den Türen der Ärzte und Anwälte gelaufen, habt euch an die Herzen derer gewandt, die euch lieben, und habt euren Seelenfrieden nicht zurückgewinnen können. Ihr habt euch davon überzeugt, dass ihr den Heilbalsam und das Licht, nach denen ihr verlangt, nur bei der Quelle finden könnt, aus der alles Gute stammt. Ihr alle sucht den wahren Weg, benötigt geistige Nahrung, das Wort der Ermutigung und der Hoffnung, das euch aufmuntern soll; und in dem Maße, wie ihr das erlangt, was ihr sucht, vergegenwärtigt ihr mir eure Beunruhigungen, eure Furcht vor dem göttlichen Gericht und eure Sehnsucht, mit eurem Gewissen im reinen zu sein.
2 Ihr seid in meiner Gegenwart, obwohl ihr euch ferne von mir fühlt. Ihr seid nicht allein mit eurem Schmerz, Ich stehe euch bei; und wenn ihr euch unverstanden nennt, so sage Ich euch, dass Ich, der Vater, alles weiß, was in eurem Innern vor sich geht und was euch die Lösung, die ihr sucht, geben wird, den Frieden, der euch fehlt, und die Hilfe, um eure Erhebung zu erreichen.
3 Als ihr euch zum ersten Mal einstelltet, um mein Wort zu vernehmen, habt ihr es genossen und in seinem Wesenskern als lauter befunden. Ihr habt erkannt, dass Ich es euch sandte, ihr hattet nur Bedenken wegen der Form, in der Ich mich den Menschen mitteile. Aber wenn ihr es studiert, werdet ihr erkennen, dass Ich keinen Fehler begangen habe und dass der Mensch, weil er mein Kind ist, dazu befähigt ist, mir als Werkzeug zu dienen, um meine Ratschlüsse im Dienst an seinen Mitmenschen auszuführen.
4 Ich rufe Männer, Frauen und Kinder, um aus ihnen meine Jünger zu machen; doch während die einen glauben, zweifeln und misstrauen andere. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie so sehr irregeführt worden sind, dass ihnen heute, da Ich zur Menschheit spreche, indem Ich als Übermittler meiner Unterweisungen die Verstandesorgane von ungebildeten, schlichten und demütigen Menschen gebrauche, meine Kundgebung als etwas Fremdartiges erscheint. Erkennt, dass mein Wort unwandelbar ist in seiner Wahrheit, und dass Ich das, was Ich euch in der Ersten Zeit sagte, in der Zweiten Zeit bestätigt und es in der Dritten Zeit bekräftigt habe.
5 Ihr alle, die ihr auf diese Weise mein Wort hört, seid vorbereitet worden, um diese Kundgebung meines Geistes zu erfühlen und zu verstehen, und ihr habt nur auf den Augenblick gewartet, an dem Ich euch rief, um diese Kundgaben zu bezeugen. Ich habe niemanden überredet; schon bevor ihr ins Fleisch kamt, sagte Ich euch, dass ihr bei diesen Geschehnissen gegenwärtig sein und zur Zahl der erwählten Wesen gehören würdet, die der Welt die Frohe Botschaft bringen.
6 Die Kinder dieser Zeit lassen mich ihren gefahrvollen Weg sehen. Sie sagen mir, dass das Milieu, in dem sie atmen, nicht das förderlichste für die Vergeistigung ist, und sie bitten mich um Licht für ihre Eltern und Lehrer. Bei ihnen hat von klein an ein Kampf zwischen dem Geist und dem Körper* eingesetzt, in welchem manchmal das Gute und die Vernunft siegt, und ein andermal sich das Fleisch durchsetzt.
* Siehe Fußnote unter 149, 9
7 Sagt mir nicht, dass ihr schwach seid, da ihr doch das Licht meines Geistes in euch tragt, und Ich euch mit Tugend und Energie versehen habe, damit ihr eure Pflichten erfüllen könnt. Strengt euch an und macht Gebrauch von eurer Vollmacht.
8 Ich bin zu allen meinen Kindern herabgekommen auf der Suche nach ihrem Geist, weil er mir angehört. Doch nicht alle wollen mir nachfolgen, der größte Teil bittet mich um eine weitere Zeitspanne und sagt mir, dass er zur Zeit nicht mit mir kommen kann. Doch Ich habe jedem Geist die notwendige Zeit für seine Pflichterfüllung gegeben.
9 Ihr habt zwar in dieser Zeit viel gelitten und sehnt euch danach, ein besseres Leben zu haben, doch der Vater sagt euch: Erarbeitet euren Frieden, und ihr werdet schon in dieser oder in der geistigen Welt Ruhe finden. Diese Erde, die ihr bewohnt, ist ein Ort der Sühne, des Kampfes, der Vervollkommnung.
10 Wenn ihr euch an das Leben Jesu in der Zweiten Zeit erinnern wollt, so werdet ihr es mit Leiden übersät finden, ohne Annehmlichkeiten und Freuden. Er ist das Vorbild, das Modell, das vor eurem Geiste steht, damit ihr ihm nachlebt. Doch jeder, der zu mir kommt, wird Erleichterung finden, denn Ich bin der unerschöpfliche Brunnquell, der in Strömen überfließt. Macht Gebrauch von ihm, um eure Acker zu bewässern. Die Acker sind bereitet, damit die Menschen sie unverzüglich anbauen. Das Erdreich wartet darauf, bevor es sich mit Unkraut oder schädlichen Kräutern bedeckt. Geht hin und bestellt es, und wenn ihr seht, dass der Weizen reif ist, so schneidet ihn zusammen mit dem Unkraut, und trennt erst später das eine vom andern. Daher sage Ich euch immer: Wachet und betet, denn wenn ihr nachlässig seid, wird das Unkraut schneller wachsen als eure Saat, und seine Früchte werden am Tag der Ernte überwiegen. Sorgt dafür, dass eure Felder goldgelb werden, damit ihr euren Weizen in meine Kornkammern schafft und die Ernte überreich ist.
11 Die Menschheit hungert nach meinem Wort, nach meiner Wahrheit. Die Menschen verlangen und ersehnen Licht für ihren Verstand, sie rufen nach Gerechtigkeit und erwarten Trost. Dies ist eine entscheidende Zeit. Wahrlich, Ich sage euch, viele Vorstellungen, Theorien und selbst Dogmen, die sie jahrhundertelang für Wahrheiten hielten, werden zu Boden stürzen und als falsch verworfen werden. Der Fanatismus und die Abgötterei werden von denen bekämpft und beseitigt werden, die am meisten davon eingenommen und daran gebunden waren. Die Unterweisungen Gottes werden verstanden, ihr Licht, ihr Inhalt und Wesen werden begriffen und empfunden werden.
12 Wenn es im Geiste der Wissenschaftler nach einer Zeit der Prüfungen, in der sie sehr große Verwirrungen erleiden werden, licht wird und sie die Stimme ihres Gewissens vernehmen, werden sie entdecken, was sie sich nie träumen ließen.
13 Aufs neue sage Ich euch: Wachet! Denn in der Zeit der Auseinandersetzungen zwischen Glaubensbekenntnissen und Doktrinen, Religionen und Wissenschaften werden viele Menschen der Meinung sein, dass das Wissen, das ihnen ihre Bücher vermittelt haben, die Waffe sein wird, mit der sie meine neuen Jünger besiegen können, wohl wissend, dass ihr keine Bücher bei euch habt. — Als Jesus den Menschenscharen predigte, sprach er zu ihnen nicht von Lehren, die er aus Büchern gelernt hatte. Dennoch unterrichtete er voller Weisheit, und davon gab er Beweise von Kindesbeinen an, als er im Kreise der Gesetzeslehrer erschien und sie mit seinen Fragen verwirrte und zum Verstummen brachte und durch seine Antworten betroffen zurückließ. Das Wissen Jesu entsprang dem göttlichen Geiste, der ihm alles offenbarte.
14 Wenn irgendeiner von euch seinen Verstand leer machen, sein Herz von schlechten Gefühlen und niederen Leidenschaften freihalten und seinen Geist zum Vater erheben würde, um sich ihm in der Liebe und im Dienst an seinen Nächsten hinzugeben, so würde er zu einem reinen Quell werden, den der Meister mit seiner Inspiration erfüllen würde. Jener Mensch wäre wie ein reines Gefäß auf meinem Tische, übervoll mit dem Wein des Lebens, damit jene, die verschmachten, durch ihn ihren Durst stillten. Wer sich so zurüstet, wird den überzeugen, zu dem er spricht, er wird mit seinem Worte trösten, den Eitlen zum Schweigen bringen, wird erstaunliche Werke vollbringen von jener Art, welche die Welt Wunder nennt und die doch nicht mehr sind als natürliche Auswirkungen der Liebe und des Glaubens eines hochherzigen Geistes.
15 Wenn man euch fragt: "Warum hat Gott, obwohl er so groß ist, sich eines unbedeutenden Menschenwesens bedient, um seine Weisheit zu offenbaren?", so sollt ihr antworten: "Die Liebe Gottes zu seinen Kindern hat keine Grenzen, darum hat er sich ihrer bedient, um dies Wunder zu vollbringen."
16 Da Ich mächtig, ewig, unendlich und zugleich Vater alles Geschaffenen bin, kann Ich mich für meine göttlichen Ziele aller meiner Geschöpfe bedienen. In meiner Vaterliebe kümmere Ich mich nicht um eure Unreife, um eure Sünde und wende mich euch zu aufgrund eurer Demut. Wenn ihr eure menschliche Erscheinungsform für zu unbedeutend haltet, als dass Gott sich mit euch abgeben würde — wer gab euch diese Gestalt, wenn nicht Ich? Außerdem — war Ich euch nicht gleich, als Ich Mensch wurde?
17 Der Klang der Stimme, die zu euren Ohren gelangt, ist der des Körpers, der mich während der kurzen Augenblicke meiner Kundgebung als Stimmträger hörbar macht. Das Wort, das euren Verstand und euer Herz erreicht, ist menschlich, doch der Sinngehalt dieses Wortes ist göttlich, und daher erleuchtet und stärkt es den Geist.
18 Wenn Ich in menschlicher Gestalt gekommen wäre, um meine Unterweisung der Zweiten Zeit zu wiederholen, so wäre euer Geist nicht weitergekommen, und die Menschheit hätte mich nicht erkannt. Doch Ich, der Meister aller Vollkommenheit, führe euch schrittweise immer weiter auf die Höhe des Berges, wobei Ich euch jeweils neue Unterweisungen gebe.
19 Den Augen des Menschen ist Gott und selbst sein eigener Geist unsichtbar, weil er weder Gestalt noch Grenzen hat. Daher zweifeln viele daran, wenn sie euch im Gebet erhoben sehen und mich vernehmen, weil sie nicht wissen, dass das Göttliche und das Geistige, obwohl es für menschliche Augen unsichtbar ist, vom Geiste und auch vom Herzen empfunden wird.
20 Wer wahrhaft an mich glaubt, kennt meine Stimme, wo immer Ich zu ihm spreche. Ich bin wie ein Hirte, dem seine Schafe folgen, und den sie immer an seiner Stimme erkennen. Darum habt ihr in dieser Zeit, in der Ich durch das menschliche Verstandesorgan zu euch spreche, die Stimme eures Herrn erkannt. Ihr habt euch nicht damit aufgehalten, die Mängel des Stimmträgers zu beurteilen, noch habt ihr euch an den Fehlern gestoßen, die seine mangelnde Bildung ihn begehen lassen. Ihr habt begriffen, dass Ich es bin, der zu euch spricht. Als ihr meine Stimme hörtet, habt ihr sie sogleich erkannt und gesagt: Er ist es!
21 Es sind immer die Demütigen und die Armen gewesen, die meine Gegenwart entdecken, weil ihr Verstand nicht mit menschlichen Theorien beschäftigt ist, die das klare Urteilsvermögen trüben.
22 In der Zweiten Zeit geschah es gleichfalls, dass — obwohl das Kommen des Messias angekündigt war — nur die Menschen von schlichtem Gemüt, von demütigem Geist und klarem Verstand ihn gefühlsmäßig erkannten, als er dann kam.
23 Die Theologen hatten in ihren Händen das Buch der Propheten, und täglich wiederholten sie die Worte, die die Zeichen, die Zeit und die Art des Kommens des Messias ankündigten; und dennoch — sie sahen mich und erkannten mich nicht, sie hörten mir zu und leugneten, dass Ich der verheißene Heiland sei. Sie sahen meine Werke, und das einzige, was sie taten, war, sich darüber zu empören, obwohl diese in Wahrheit alle geweissagt worden waren.
24 Als der Tag kam, an dem die Volksmenge, aufgehetzt von denen, die sich durch die Gegenwart Jesu beunruhigt fühlten, ihn verletzte und geißelte und ihn infolge der Schläge wie einen gewöhnlichen Sterblichen bluten und später mit dem Tode ringen und sterben sah wie jedes andere menschliche Wesen, da riefen die Pharisäer, die Oberen des Volkes und die Priester befriedigt aus: "Seht ihn euch an, der sich Sohn Gottes nennt, sich für einen König hielt und für den Messias ausgab!"
25 Gerade für sie, mehr als für andere, bat Jesus seinen Vater, dass er ihnen vergeben möge — die, obwohl sie die Schriften kannten, ihn nun verleugneten und gegenüber der Menschenmenge als einen Betrüger hinstellten. Sie waren es, die trotz ihrer Behauptung, Lehrer des Gesetzes zu sein, bei der Verurteilung Jesu in Wirklichkeit nicht wussten, was sie taten, während es dort unter der Volksmenge Herzen gab, die angesichts der Ungerechtigkeit, die sie mit ansahen, vom Schmerz zerrissen waren und Gesichter, die angesichts des Opfertodes des Gerechten von Tränen überströmt waren. Es waren die Männer und Frauen von schlichtem Gemüt und demütigem und hochherzigem Geiste, die wussten, wer auf der Welt bei den Menschen gewesen war, und begriffen, was diese beim Hinscheiden des Meisters verloren.
26 Volk, auch in dieser Zeit wird die Form der Mitteilung, in der ihr mein Wort empfangen habt, schlecht beurteilt werden; und auch die Lehre und die Offenbarungen, die Ich euch gegeben habe, werden von denen abgelehnt werden, die behaupten, die Art und Weise, in der meine Wiederkunft stattfinden muss, zu kennen. Diese werden mein Wort nicht ernsthaft erforschen, noch werden sie nach seinem Wesensgehalt suchen, noch werden sie die Wunder und Zeichen in Betracht ziehen, die Ich euch von meinem Kommen und von meiner Wahrheit gegeben habe, sondern sie werden als Grund dafür, dass sie mich leugnen, die unvollkommenen Werke angeben, die sie in dieser Gemeinschaft entdecken, ihre Entweihungen und ihren Ungehorsam. Dann werden sie aufstehen und sagen: "Jener, der euch sagte, dass er sich euch nach dem Jahre 1950 nicht mehr kundgeben würde, soll der Geist Christi sein? Kann er etwa 'heute' sagen, dass diese Kundgebung enden wird, und 'morgen' das Gegenteil verkünden?" Denn schon jetzt sage Ich euch, dass viele behaupten werden, dass Ich mich weiterhin in derselben Weise kundgebe, wenn das Jahr 1950 vorüber ist. O geliebtes Volk: Willst du der Grund dafür sein, dass die Welt euch morgen in der Weise verspottet und alles verneint, was Ich zu euch gesprochen habe?
27 Seht, wie Ich euch vorbereite, damit, wenn der Zeitpunkt meines Scheidens kommt, ihr nicht zulasst, dass die Finsternis in eure Herzen dringt. Doch Ich sage euch, dass jene, die mein Wort wahrhaft empfunden und verstanden haben, sich von den Wegen der Verwirrung fernhalten werden, um mich in der Einsamkeit von Geist zu Geist zu suchen. Diese werden in ihrem Herzen die unvergessliche und bekannte Stimme ihres Meisters vernehmen, der ihnen sagt: "Wohl euch, die ihr Tränen vergießt, wenn ihr die Entweihung meines Werkes seht, denn ihr versteht, dass dies der Grund dafür ist, dass viele es nicht kennenlernen und dass andere es verspotten und verleugnen."
28 Wachet und betet, Jünger, damit ihr auch in Zukunft meine Stimme unter all den betrügerischen erkennt, die die Welt an euch heranträgt, und ihr euch so mit Liebe geleitet und behütet seht bis ans Ende des Weges, wo sich das Heim des Vaters öffnet gleich einer Schafhürde von unendlicher Größe, um für immer jene zu bergen, die er mit Liebe geschaffen hat und aussandte, damit ihre Verdienste auf Erden sie der vollkommenen Heimstätte würdig machten.
29 Wann immer Ich euch sage, dass es Christus ist, der zu euch spricht, ist immer jemand da, der jene, die mein Wort übermitteln, für Gotteslästerer hält. Doch ist diese Art zu richten und zu beurteilen nicht verwunderlich, in Anbetracht dessen, dass ihre Unempfänglichkeit für das Geistige sie daran hindert, mich durch den Wesensgehalt meiner Lehre zu empfinden.
30 Bei einem bestimmten Anlass sagte Ich zu den Pharisäern: "Der Vater und Ich sind eins", und auch mich nannten sie Gotteslästerer und nahmen ihre Zuflucht zu den Schriften und versuchten zu beweisen, dass alles, was Ich sagte, falsch sei.
31 Heute sage Ich euch, dass wer die Augen seines Geistes nicht öffnet, das göttliche Licht nicht sehen kann; denn niemand ist so geprüft worden wie Jesus.
32 Die Menschen verhörten mich, legten mir Schlingen, suchten mich mit ihren verfänglichen Fragen zu verwirren, schalten mich, um meine Besonnenheit auf die Probe zu stellen; und da sie trotz ihrer Bemühungen keine Möglichkeit fanden, mich zu vernichten, klagten sie mich an, verleumdeten und richteten sie mich, um zu sehen, wie sich der, der sich Sohn Gottes nannte, in diesem Falle verhielt. Doch nicht zufrieden mit alledem, wollten sie auch sehen, ob mein Körper bluten würde, ob er aus Fleisch und Knochen bestehe, und als Jesus auf dem Kreuzesweg zusammenbrach und blutete, spitzten sie die Ohren in der Erwartung, meine Klagen zu hören.
33 Als Ich sagte, dass der Vater und Ich eins seien, sprach der Geist. Doch als der Körper blutete, war es der menschliche Teil, der die Klage ausstieß, weil er lebendiges Fleisch war.
34 Die Welt forderte von mir, dass Ich ihr meine Wahrheit zeige, und Ich zeigte ihr die Wahrheit, aber mit sehenden Augen sah sie nicht. Mein Wort und meine Werke hätten genügen sollen, um die göttliche Macht dessen zu beweisen, der sie getan hatte. Dennoch maß man ihnen jene Macht nicht zu. Doch mein Tod als Mensch war nicht das Ende jener Prüfungen. Ich war in geistiger Gestalt bei meinen Jüngern. Selbst unter ihnen gab es einen, der mich auf die Probe stellte und der nicht an die Auferstehung seines Herrn glaubte, bis er sich davon überzeugte, indem er seine Finger in die Wunde an seiner Seite legte.
35 Danach, als der Same des Wortes Jesu sich von Provinz zu Provinz und von Nation zu Nation verbreitete, traten allerorten die Ungläubigen, Zweifler, Materialisten auf und unterwarfen meine Lehre, meine Worte und meine Werke ihren Vernünfteleien. Doch die Menschen haben sich nicht darauf beschränkt, meine Wahrheit nur anhand meiner Werke und meiner Lehre zu beurteilen, sondern sie haben sich bemüht, meine menschliche Natur, meinen Werdegang, meine Geburt, meine Kindheit zu erforschen und alle Schritte, die Ich auf Erden tat. — Jener Nachforschung entging auch Maria nicht, die heilige und reine Frau, die von Gott auserwählt war, der Welt die Frucht des Lebens zu geben. Auch sie erfuhr den Spott, die Verurteilungen und Prüfungen der Menschen. Es genügte ihnen nicht, dass der Prophet Jesaja sie schon in vergangenen Zeiten als jungfräulich und rein verkündet hatte. Und selbst noch in der heutigen Zeit diskutieren und beratschlagen die Menschen in den Kirchen und Sekten über sie.
36 Ich sage euch, solange die Menschheit nicht ihren Materialismus aufgibt, wird sie bei der Beurteilung der Wahrheit dieser nicht ins Gesicht schauen können.
37 Ich vergebe den einen wie den anderen, doch Ich rate euch, meine Worte nicht länger dafür zu verwenden, euch gegenseitig in Verwirrung zu bringen, euch zu verletzen oder (moralisch) zu töten, denn euer Gericht wird dann groß sein.
38 Wenn ihr eure Auseinandersetzungen noch verstärkt und euch wegen eurer unterschiedlichen Meinungen schließlich gegenseitig verabscheut — wann werdet ihr euch dann in der Wahrheit vereinigen, welche eine einzige ist?
39 Fürchtet nichts von mir, fürchtet euch vor euch selbst, sagt euch der Meister. Verurteilte Ich vom Kreuze herab jene, die mich opferten? Hatte Maria in jener unendlich leidvollen Stunde Vorwürfe und Anklagen? — Nein, mein Volk.
40 Ebenso wenig richte Ich euch jetzt. Wahrlich, Ich sage euch, jeder schafft sich selbst sein Gericht und spricht sich sein Urteil. Ich will euch vom Schmerz, von der Sühne, vom bitteren Kelch befreien, und deshalb fordere Ich euch auf, dass ihr eure Herzen von unreinen Gefühlen säubert und euch untereinander zu lieben beginnt, denn dies ist der Weg, der euch zum Licht, zum Frieden und zur Wahrheit führen kann.
41 Falls ihr noch immer denkt, dass eure Leiden auf eure ersten Eltern zurückzuführen sind, so begeht ihr bei euren Urteilen einen Fehler im Verständnis eures Gottes.
42 In einem göttlichen Gleichnis inspirierte Ich die ersten Menschen, damit sie eine erste Kenntnis ihrer Bestimmung erlangen sollten, aber der Sinngehalt meiner Offenbarungen wurde falsch gedeutet. Als man zu euch vom Baume des Lebens, der Erkenntnis von Gut und Böse sprach, von dem der Mensch aß, wollte man euch nur begreiflich machen, dass, als der Mensch genügend Erkenntnis besaß, um zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden und für seine Taten verantwortlich wurde, er von da an die Früchte seiner Werke zu ernten begann.
43 Viele Menschen waren der Auffassung, dass alle Tränen dieser Welt durch die Sünde der ersten Erdenbewohner verursacht worden sind. In ihrer Unfähigkeit, das Gleichnis zu deuten, haben sie schließlich gesagt, dass Christus kam, um mit seinem Blute alle Flecken abzuwaschen. Wenn diese Behauptung richtig gewesen wäre — warum sündigen und leiden die Menschen auch weiterhin, obwohl jenes Opfer bereits vollbracht wurde?
44 Jesus kam zur Erde, um den Menschen den Weg zur Vollkommenheit zu lehren — einen Weg, den er mit seinem Leben, mit seinen Taten und seinen Worten zeigte.
45 Ihr wisst, dass Gott zu den Menschen sagte: "Wachset und mehret euch und füllet die Erde." Dies war das anfängliche Gesetz, das man euch gab, o Volk. Später hat der Vater die Menschen nicht nur aufgefordert, dass sie sich mehren, und dass das Menschengeschlecht weiter wächst, sondern dass ihre Gefühle immer hochherziger werden und ihr Geist eine ungehinderte Entfaltung und Entwicklung nimmt. Doch wenn das erste Gesetz die Ausbreitung der menschlichen Rasse zum Ziele hatte — wie könnt ihr da annehmen, dass derselbe Vater euch bestrafen würde, weil ihr ein Gebot von ihm befolgt und erfüllt habt? Ist es möglich, Volk, dass in eurem Gott ein solcher Widerspruch existiert?
46 Seht, welch materielle Auslegung die Menschen einem Gleichnis gaben, in welchem zu euch nur vom Erwachen des Geistes im Menschen gesprochen wurde. Ergründet daher meine Unterweisung und sagt nicht länger, dass ihr die Schuld bezahlt, die die ersten Erdenbewohner durch ihren Ungehorsam gegenüber eurem Vater auf sich luden. Habt eine höhere Vorstellung von der göttlichen Gerechtigkeit.
47 Ich habe euch gesagt, dass selbst der letzte Flecken aus dem Herzen des Menschen getilgt werden wird, doch Ich sage euch auch, dass jeder seine eigenen Schandflecken abwaschen muss. Erinnert euch, dass Ich euch sagte: "Mit der Elle, mit der ihr messt, werdet ihr gemessen werden", und: "Was man sät, muss man ernten."
48 Jetzt ist die Zeit, in der ihr meine Worte von damals: "Wachset und mehret euch" verstehen könnt, dass dies nämlich auch geistig getan werden muss, und dass ihr das Universum mit euren guten Werken und lichtvollen Gedanken ausfüllen sollt.
49 Ich heiße alle willkommen, die mir näherkommen wollen, alle, welche die Vollkommenheit erstreben.
50 Ruht euch aus von euren irdischen Mühsalen, meine Kinder, kehrt in euer Inneres ein, wo der Tempel ist, und denkt über mein Wort nach.
51 Ich habe euch dazu bestimmt, auf Erden das Gute zu verbreiten, welches wahre Spiritualität ist.
52 Fühlt ihr euch zu unfähig und unbedeutend? Haltet ihr euch für zu unrein, um eine Aufgabe dieser Art auf eure Seele laden zu können? Der Grund dafür ist, dass ihr meine Weisheit und meine Barmherzigkeit nicht kennt, dass ihr nicht mit ungetrübten Sinnen die Lehrbeispiele beobachtet, die Ich euch auf Schritt und Tritt durch die Natur gebe.
53 Seht ihr nicht, wie die Strahlen der Sonne alles erhellend selbst zur verseuchtesten Pfütze gelangen, sie verdunsten, in die Atmosphäre erheben, reinigen und schließlich in eine Wolke verwandeln, die über die Lande zieht und sie fruchtbar macht?
54 Zuweilen sagt ihr mir: "Meister, wie kommt es, dass Du Deine Augen auf diese Menschheit gerichtet hast, obwohl es keine Patriarchen, keine Gerechten und keine Menschen mehr gibt, die Deine Apostel sein können? Siehst Du nicht, dass wir in einer Welt voll Schmutz und Sünde leben?" Darauf antworte Ich euch, dass meine Macht Lilien emporsprießen lässt, selbst mitten im Schlamm, von dem niemand annehmen würde, dass ihm eine Blume von so wunderbarer Reinheit entsprösse.
55 Lasst die Sonne meines Wortes in euer Wesen eindringen, damit es euch läutert und euch erhebt und ihr euch eilends aufmacht, um das Herz eurer Mitmenschen fruchtbar zu machen.
56 Lasst inmitten dieses Lebens voll Sünde und Verdorbenheit, das die Menschheit lebt, die Reinheit eurer Werke und die Aufrichtigkeit eurer Gebete emporsprießen, und wahrlich, Ich sage euch, euer Geist braucht dann in keiner Weise die Lilien zu beneiden.
57 Ich werde in dieser Form nur während einer kurzen Zeitspanne sprechen — eine Zeit, die ihr ausnützen sollt, so wie die Feldpflanzen die günstige Jahreszeit nutzen, um zu wachsen, zu blühen und Früchte zu tragen.
58 Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, in den reuigen Sündern ist mehr Liebe als in jenen, die sich immer für gut gehalten haben. So werde Ich weiterhin sprechen, und die Sünder werden weiterhin ihre Verfehlungen bereuen und die Zahl der Bekehrten vermehren.
59 Das Herz des Sünders ist empfänglicher für die Liebesberührung meines Wortes, da es viele Menschen gibt, die gesündigt haben, weil ihnen in ihrem Leben die Liebe gefehlt hat. Als sie meine Vaterstimme vernommen haben, die sie rief, ihnen vergab, ihre Wunden heilte und sie verstand, wie niemand auf Erden sie verstanden hat, haben sie bald die göttliche Berührung an den empfindsamsten Saiten ihres Wesens gespürt und die Beharrlichkeit ihres Meisters ihnen gegenüber erfahren.
60 So gehen viele Menschen durch die Welt, die ein Wort oder ein erlösendes Licht suchen, einen Trost für ihr Leid. Sie suchen jemanden, der Nachsicht mit ihnen hat, der nicht auf ihre Fehler hinweist, der zu ihnen von einem besseren Leben spricht. Doch sie finden ihn nicht auf der Welt, und dann verschließen sie sich, ziehen sich zurück und vertrauen niemandem mehr ihre Geheimnisse an.
61 Jene Herzen öffnet nur der Schlüssel der Liebe, den Ich besitze, und den Ich gerade all jenen anvertraue, die ihre Herzen öffnen und mir sagen: "Meister, ich will Dir nachfolgen."
62 Aus dem Herzensgrund der Zuhörerschar taucht diese Frage auf: "Bist Du der Messias?" Doch Ich sage euch nur: Höret mein Wort, erfasst seinen Sinngehalt und sucht seinen Wesenskern.
63 Ich spreche die Wahrheit, lehre den Weg, offenbare die Reinkarnation, welche Gesetz ist, damit sich die Seele vervollkommnet und ans Ziel ihrer Bestimmung gelangt. Ihr zweifelt daran? Wahrlich, Ich sage euch, die Wahrheit ändert sich nicht im geringsten durch eure Zweifel. Sie bleibt immer die gleiche.
64 Ich sage euch, verneint niemals wegen der bloßen Tatsache, dass ihr nicht versteht. Bedenkt: Wenn nur das Wahrheit wäre, was euer armseliger Verstand begreift, so würde nichts existieren.
65 Mancher sagt mir: "Meister, wenn Du alles weißt, wenn Du die Geschöpfe, noch bevor sie sind, kennst — wusstest Du damals, dass Judas Dich verraten würde?" O ihr unbeholfenen Vernünftler, die ihr noch in diesen Zeiten derartige Fragen stellt! Ich, der alles weiß, wählte ihn gerade dazu aus, weil Ich wusste, dass jener Mensch gar nicht anders handeln konnte; und es war unbedingt nötig, mich jeder einzelnen Unvollkommenheit meiner Jünger zu bedienen, um ein Lehrbeispiel zu geben.
66 Der Jünger, der seinen Meister verriet, ist ein Symbol, ein offenes Buch, das in jedem menschlichen Bewusstsein* existiert, damit ihr seine Bedeutung zu begreifen und seine Lehren zu vernehmen wisst.
* Siehe Fußnote unter 145, 62
67 Wisset, dass in jedem Menschen ein Judas wohnt. Ja, Jünger, denn in eurem Falle ist der Körper der Judas des Geistes; der Körper ist es, der sich dagegen sträubt, dass das Licht der Vergeistigung erstrahlt, der dem Geist auflauert, um ihn in Materialismus, in niedere Leidenschaften zu stürzen.
68 Doch deshalb, weil euer Körper euch an den Rand des Abgrundes bringt, sollt ihr ihn nicht verdammen. Nein, denn ihr benötigt ihn für euren Fortschritt und sollt ihn durch eure Vergeistigung überwinden, so wie Ich Judas durch meine Liebe überwand.
69 Ich sehe, dass ihr an der Macht der Liebe zweifelt, dass ihr an der Kraft des Glaubens zweifelt; dass ihr an der Kundgabe meines Geistes durch das menschliche Verstandesorgan zweifelt; dass ihr selbst an euren Gaben und Fähigkeiten zweifelt, die ihr noch nicht entfaltet. Was vermögt ihr mit soviel Zweifel zu tun? Welche Wunder könnt ihr erleben? — Keine.
70 Ihr seid so widerspenstig in eurer Skepsis und so stark in eurem Zweifel, dass ihr nicht zulasst, dass das geistige Licht mit seinen Strahlen in tiefere Bereiche eures Bewusstseins gelangt. Doch wenn ihr euch vergeistigt, wenn ihr das Leben in Einklang mit meinen Unterweisungen und nach meinem Willen lebt, werdet ihr aus eurem Wesen die Fähigkeiten aufsteigen sehen, die ihr geleugnet habt, und die Geistesgaben, die ihr niemals zu besitzen glaubtet.
71 Wenn ihr dann vergeistigt seid und in euren Herzen Reinheit und Sanftmut walten, werdet ihr erleben, wie alle Elemente der Natur euch wohlgesonnen sind und euch gehorchen, weil eure Vergeistigung euch mit ihnen in Einklang brachte.
72 Wenn ihr Spiritualität besitzt, werdet ihr nicht mehr sagen: "Vater, gib mir Nahrung, gib mir Intelligenz, gib mir materiellen Reichtum." Noch weniger werdet ihr in den Irrtum verfallen, ihm zu sagen: "Vater, wenn Du mir das gibst, um was ich Dich bitte, so werde ich Dir von dem geben, was ich habe — das, worum Du mich bittest."
73 Meint ihr nicht, Jünger, dass diese Art zu bitten einer Versuchung eures Vaters gleichkommt? Meint ihr etwa, dass Ich euch mehr und Besseres geben kann, wenn ihr mir etwas gebt? Wenn ihr mir sagt, dass Ich von euch das verlangen soll, was ihr habt, was würde da aus euch, wenn Ich für die Gewährung eurer Bitten euch das entzöge, was ihr auf der Welt am meisten liebt? Würdet ihr einer solchen Prüfung standhalten?
74 Nein, Jünger, es ist an der Zeit, dass ihr euer Gewissen alle eure Handlungen und Gedanken lenken lasst.
75 Lasst euren Glauben sprechen, und der Himmel wird euch antworten.
76 Der göttliche Geist war voller Liebe, obwohl er allein existierte.
77 Noch war nichts geschaffen worden, nichts gab es um das göttliche Wesen herum, und dennoch liebte er und fühlte sich als Vater.
78 Wen liebte er? Als wessen Vater fühlte er sich? Es waren alle Wesen und alle Geschöpfe, die aus ihm hervorgehen würden und deren Kraft verborgen in seinem Geiste ruhte. In jenem Geiste waren alle Wissenschaften, alle Naturkräfte, alle Wesenheiten, alle Schöpfungsgrundlagen. Er war die Ewigkeit und die Zeit. In ihm war die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, noch bevor die Welten und Wesen zum Leben erstanden.
79 Jene göttliche Inspiration wurde unter der unendlichen Kraft der göttlichen Liebe Wirklichkeit, und das Leben begann.
80 Das Universum füllte sich mit Wesen, und in allen manifestierte sich die Liebe, die Macht und die Weisheit des Vaters.
81 Wie eine unerschöpfliche Quelle des Lebens war der Schoß des Herrn seit jenem Augenblick, da er beschloss, dass die Atome sich vereinen sollten, um Körper zu gestalten und Wesen zu bilden.
82 Zuerst existierte das geistige Leben, zuerst waren die Geistwesen und danach erst die materielle Natur.
83 Da beschlossen war, dass viele geistige Geschöpfe körperliche Gestalt anzunehmen hatten, um auf materiellen Welten zu leben, wurde erst alles vorbereitet, damit die Kinder des Herrn alles für sie bereit fänden.
84 Er überschüttete den Weg, den seine Kinder zu gehen haben würden, mit Segnungen, überflutete das Universum mit Leben und erfüllte mit Schönheiten den Weg des Menschen, in welchen er einen göttlichen Funken legte: das Gewissen, den Geist, so geschaffen aus Liebe, aus Intelligenz, aus Kraft, aus Willen und aus Bewusstsein. Doch alles Existierende hüllte er in seine Kraft und zeigte ihm seine Bestimmung.
85 Der Vater verblieb dort als Ursprung alles Existierenden, und da dem Universum der Weg zur Entwicklung und Vervollkommnung angeboten war, blieb er in Erwartung der Rückkehr aller seiner Kinder, damit auch sie in ihm ihr Ziel fänden, welches die Vollkommenheit der Seele und die Ewigkeit sein würden.
86 Dieser jedem Naturreich, jedem Geschöpf und jeder Gattung vorbestimmte Weg war das Gesetz, das der Schöpfer unauslöschlich in seine Kinder prägte.
87 Seit damals webt und lebt alles für das Ziel, für das es geschaffen wurde; seit damals bewegt sich alles auf die Vollkommenheit zu und kreist unaufhörlich um ein Gebot, ein Prinzip und ein Gesetz.
88 Der Vater verwendete gleich einem Sämann die Lebenselemente, die in ihm waren, als ob sie Erdreich wären, und in dieses legte er den Samen des Lebens, der seiner Liebe entspringt, um dann den Tag zu erwarten, an dem er eine so vollkommene Frucht ernten kann, wie es der Samen und wie es die Inspiration war.
89 Die Wissenschaftler dieser Zeit sind überwältigt, wenn sie entdecken, dass die Welt mehr Lebensdauer hat, als die früheren Wissenschaftler ihr zustanden; und wenn sie meinen, dass die Erde ein untergehendes Gestirn ist, das nahe am Erlöschen ist, so sage Ich ihnen, dass die Erde noch so wenig gelebt hat, dass sie noch weit von jener Entwicklungsstufe entfernt ist, um die Generationen der Gnade und der Vergeistigung beherbergen zu können.
Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band 6 - Unterweisung 149


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Band V - Unterweisung 143 - 174
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Unterweisung 149:
 
 1 Hier ist wieder der Meister, der euch seine Unterweisung über euer Bewusstsein vermittelt.
2 Meine Liebe wird zum Worte des Lichtes unter den Menschen dieser Zeit, in welcher die Welt der Freiheit des Geistes bedarf, um meine Unterweisungen zu empfangen, die ihr den Weg zur Rettung zeigen. Doch komme Ich in dieser Zeit nicht als Mensch, Ich komme im Geiste zu jedem von euch und rufe die ganze Menschheit, damit sie die Größe der geistigen Unterweisungen der Dritten Zeit erkennt. Es ist mein Wille, den Geist der Menschen dieser Epoche durch die Tugend meiner Jünger zu erleuchten. Die Moral ist aus den Herzen der Menschen gewichen, wenige nur sind es, die in meinem Gesetze verbleiben, und auch nur wenige, die sich mit ihrem Schöpfer zu verbinden wissen, und dies wegen der Verderbtheit und der geistigen Unwissenheit, die unter den Menschen herrscht.
3 Niemand erwarte oder suche mich in Gestalt eines Menschen, so wie Ich in der Zweiten Zeit kam. Sucht mich auch nicht durch Bildwerke, von Menschenhänden gemacht.
4 Das Zeugnis der Dritten Zeit wird nicht das einzige sein, das zu euch von meiner Liebe zur Menschheit spricht — es werden die Taten und Worte der drei Zeiten sein, in denen sich der Vater dem Menschen offenbart hat.
5 Ich habe jene "Eingeweihte" genannt, die als erste beginnen, sich die Kenntnis meiner Unterweisungen zu eigen zu machen. Ich habe ihnen den Grund für viele Ereignisse offenbart, damit sie ihr Urteilsvermögen in der Vernunft und in der Wahrheit stärken.
6 Ich komme erneut, die Menschen zu lehren, nicht um von ihnen zu lernen. In der Zweiten Zeit sah man mich im Tempel der Weisheit mit Fürsten und Gesetzeslehrern sprechen, die Ich mit Worten in Erstaunen setzte, die ein Mensch weder aussprechen noch begreifen kann. Dies geschah in der Kindheit Jesu.
7 Als der Zeitpunkt des Predigens kam, machte Ich mich auf den Weg zum Jordan auf der Suche nach dem Täufer, der mich sogleich erkannte, als er mich erblickte. Die Art, in der Johannes mich erkannte, und die Demut, mit der er seinen Meister verehrte, sind ein Beispiel von Vergeistigung, von Sehertum und Erhebung.
8 Heute bin Ich zu euch zurückgekehrt und Ich musste viel zu euch sprechen, um den Materialismus, den Zweifel und die Kälte eures Herzens zu überwinden.
9 Hier bin Ich, Jünger, und lehre euch die Gaben eures Geistes zu erkennen, die Verzückung zu begreifen, denn in der Verzückung vernehmt ihr die Stimme des Geistes*, wird das Undurchdringliche transparent und das Dunkel erhellt.
* Spanisch "conciencia" heißt wörtlich Gewissen oder Bewusstsein. Passender erscheint manchmal „Geist“, der in seinem Kern den göttlichen Funken mit dem Gewissen wie auch das Bewusstsein enthält.
10 Dieser Zustand der Erhöhung darf nicht das Vorrecht nur einiger weniger Wesen sein; es ist eine Gabe, die in jedem Geiste schlummernd vorhanden ist, aber Ich habe mich in den vergangenen Zeiten immer gerne jener bedient, welche von dieser Gnade Gebrauch zu machen verstanden. Damit die Verzückung vollkommen ist, müsst ihr vorher eine Fastenzeit einhalten, wie die Gerechten der Ersten Zeiten.
11 Bevor Jesus die Frohe Botschaft zu predigen begann, lehrte er euch in der Zweiten Zeit diese Lektionen, indem er sich für vierzig Tage in die Wüste zurückzog, um sich in der Einsamkeit zu sammeln, geistig zu versenken und im Allerhöchsten zu stärken.
12 Wahrlich, Ich sage euch, in jenen Stunden der innigsten Gottverbundenheit schaute Jesus als Mensch das Symbol des Opfertodes, und sein Körper erzitterte. Der Himmel tat sich auf, und darin schaute er das Ende, das ihn erwartete. Er sah den verfinsterten Berg und auf der Höhe desselben ein Kreuz, an das er genagelt war. Seine Ohren vernahmen den Spott einer Volksmenge und die Sätze, die sie an ihn richteten: "Wenn Du der Sohn Gottes bist, so steige herab vom Kreuz und rette Dich." Er trank den Leidenskelch, denn er sollte euch in jener Prüfung seine ganze Liebe zeigen. Es war seine Mission, euch den Weg zu zeigen und euch mit den göttlichen Waffen der Liebe, der Vergebung und der Demut zu besiegen. Diese Waffen sind machtvoller als irgendein Schwert und haben mehr Gewalt als die wütenden Wogen des Meeres. Sie haben selbst solche Menschen Liebe fühlen lassen, die sie niemals empfunden hatten.
13 Nach einer gewissen Zeit waren die Menschen von meiner Lehre der Wahrheit, der Liebe und des Trostes besiegt.
14 Ich verlange nicht, dass ihr mir auf dem ganzen Weg der Aufopferung und des Blutes nachfolgt, den Ich in der Zweiten Zeit durchschritt. Die einen von euch werden einen Teil erfüllen, die anderen werden dem Meister in einem anderen Beispiel nacheifern, denn Christus gibt es nur einmal.
15 Macht euch bereit, mir nachzuleben, denn noch wisst ihr nicht, welcher Teil es ist, dem ihr nacheifern müsst. Doch falls euch beschieden sein sollte, wie Jesus zu fühlen, dass die Worte der Scheinheiligen und der Ungläubigen euch wie Peitschenhiebe auf dem entblößten Leibe treffen, so erhebt euch in Verzückung zum Vater, wie es euch der Meister am Kreuze lehrte, und die Gotteskraft wird voll auf eurem Geiste ruhen, welcher seinen Körper stärken wird. Wenn ihr dann eure Augen öffnet, werdet ihr dasselbe wie Jesus in der Wüste erleben, als nach der Verzückung, während die goldene Sonne die Felsen und den Sand durchglühte, frische Tropfen von Tau, welche ein Lufthauch herantrug, seine Stirne liebkosten und seine Qual linderten.
16 Bevor Jesus, der Gerechte unter den Gerechten, in welchem der göttliche Geist verborgen war, das Reich der Liebe bekannt machte, bereitete er sich auf diese Weise vor, um euch ein weiteres Beispiel von Demut und Vollkommenheit zu geben; und ihr, die Jünger der Dritten Zeit, habt gehört, dass mein Wort euch gesagt hat: Kommt zu mir und seid die guten Sämänner meines Wortes, denn die Welt ist von ihrem geistigen Pfade abgeirrt.
17 Ich habe euch an Lehren der Zweiten Zeit erinnert, damit ihr sie mit meinen neuen Unterweisungen vereint und mit ihnen die Menschheit erleuchtet, o Arbeiter der Dritten Zeit!
18 Fühlt meine Gegenwart, die euren Geist erleuchtet und euch zubereitet, damit ihr meine Friedensbotschaft versteht.
19 Vergesst eure Leiden, damit ihr mein Wort aufnehmt und sein Wesensgehalt in eurem Herzen bleibt.
20 Ich habe euch ein weiteres Mal zur Erde gesandt, damit ihr eure Mission fortsetzt, damit ihr erkennt, dass euer Geist eine Stufenleiter der Vervollkommnung zurücklegen muss, und ihr euren Verdiensten entsprechend eine größere Entwicklungshöhe erreichen werdet. Ihr habt einen einzigen Meister, ein einziges Licht wird euch leiten und weist euch immer den Weg zu eurer Höherentwicklung. Ihr alle könnt aufsteigen, wenn ihr eure Mission erfüllt. Schon vor langer Zeit habt ihr die Lebensreise begonnen, und doch habt ihr euch bisher nur wenig aufwärtsentwickelt. Ich gebe euch dafür einen Ansporn, wenn Ich euch schon in dieser Welt, in der ihr heute lebt, das geistige Leben anderer Welten erahnen lasse.
21 Wenn ihr das Leben aller Lebewesen näher betrachtet, werdet ihr es mit vielen Wohltaten und Liebesbeweisen beschenkt sehen können. Ihr werdet in mir den besten Freund, den untrennbaren Gefährten und den göttlichen Arzt entdecken. In dieser Zeit, in der Ich über alle meine Kinder meinen liebevollen Schutz ausbreite, sollt ihr an all jenen Gaben Anteil haben, weil ihr nach meinem Ebenbild geschaffen seid.
22 Lange Zeit habt ihr euch selbst und die Bande, die euch mit mir verbinden, sowie eure mir ähnliche Natur vergessen, und deswegen seid ihr gesunken und vom Wege abgekommen. Der geistige Pfad hat kein Ende, und Ich zeige ihn euch von seinem Anfang an. Wenn ihr nicht auf ihm seid, so kommt herbei, und Ich werde euch helfen, ihn zu begehen, die verlorene Zeit wieder einzuholen.
23 Damit die Welt euch nicht versklavt, widmet einen Teil eurer Zeit der Schulung und Entwicklung eures Geistes.
24 Viele eurer Mitmenschen leben in einer großen Trostlosigkeit. Sie sind in eurer Nähe, und ihr habt es nicht bemerkt. Ihr könnt euch noch nicht in die Herzen einfühlen, aber es ist mir wohlgefällig, wenn Ich euch meine Unterweisung ausüben sehe, und Ich habe mehr Gefallen daran, jene zu betrachten, deren Geist Liebe und Trost spendet, als jene, die sich nur dem Studium meines Wortes widmen und ihre Pflichten gegenüber ihren Mitmenschen vergessen.
25 Arbeitet, damit ihr Frieden habt, setzt euch in dieser Zeit voll ein, damit ihr ein Beispiel durch Arbeit, Gehorsam und Glauben gebt.
26 Ich komme zu euch, um als der alleinige Gott erkannt zu werden, der Vater aller Wesen, um euch zu sagen, dass Ich aus einem jeden von euch einen Jünger und einen Erben von mir machen will. Ich werde euch von meiner Unterweisung, die einem mächtigen Baume gleicht, einen Samen geben, damit ihr ihn großzieht und ihn an vielerlei Orte tragt, damit sich die Menschheit von seinen Früchten nährt.
27 Jede falsche Auslegung, die von meinem Worte oder meinen Werken gegeben wurde, werde Ich richtigstellen, denn Ich will eure Erkenntnis vereinheitlichen, so dass ihr mich alle in gleicher Weise liebt. Wacht für die Welt und lasst euren Geist den Menschen Licht und Frieden bringen und sorgt dafür, dass die Welt von dem hellen Lichte erleuchtet wird, das von meinem Geiste ausstrahlt. Das Licht ist Fortschritt, die Liebe ist Erlösung, und der Friede ist Hoffnung. Die Liebe ist Sache des Herzens, der Friede gründet im Geiste, und beide sind ein Abglanz der Ewigkeit.
28 Ich sehe, dass einige meiner Kinder sich bei dem liebevollen Worte Jesu gelangweilt fühlen, und zwar deshalb, weil ihre Sinne nicht bei meinem Worte sind; sie sind in Gedanken mit materiellen Angelegenheiten beschäftigt, und daher sind ihre Herzen leer, wenn sie aufhören, mir zuzuhören. Aber der Meister lässt nicht nach, sich seinen Kindern zu nähern, um ihre Herzen durch seine göttliche Unterweisung höher schlagen zu lassen.
29 Menschen, die ihr eure Fähigkeiten erweckt, um die menschliche Wissenschaft kennenzulernen, und dieselben beim Studium der göttlichen Geistlehre einschlummern lasst! Ihr geht ermüdet auf den mit Dornen gespickten Wegen auf der Suche nach dem Ziel eures menschlichen Wissens. Doch Ich werde meine Diener unter den Verlorenen aussuchen und ihre Herzen in Liebe zu ihren Mitmenschen schlagen lassen.
30 Auch wenn die Menschen sich nicht um ihren geistigen Fortschritt kümmern — Ich wache für alle Geister. Wenn sie nicht auf die Stimme ihres Gewissens hören, die meine eigene Stimme ist, werden sie keine Zwiesprache mit meiner Göttlichkeit erlangen.
31 Diese Menschheit ist infolge ihres Materialismus noch immer götzendienerisch! Aaron, Aaron, du hast das Götzenbild vor den Augen Israels geschaffen, doch wahrlich, die falschen Götter werden vom Sockel gestoßen zu Boden stürzen! Wo ist der Tempel Salomons? Wo das Allerheiligste? Wenn Ich die Symbole, die gestattet waren, zum Verschwinden brachte — wie sollte Ich da nicht die fanatischen Kulte bis zur Ausrottung bekämpfen? Salomon erbaute einen materiellen Tempel, um mich anzubeten, doch selbst von ihm blieb kein Stein auf dem anderen.
32 Die Geistlichen dieser Zeit kleiden sich königlich, um symbolisch bei der Opferung Jesu zu amtieren, und obwohl sie dabei meinen Namen und meine Stellvertretung in Anspruch nehmen, entdecke Ich, dass ihr Verstand verwirrt ist, ihr Herz aufgewühlt ist von den Stürmen der Intrigen und der Leidenschaften. Es gibt nicht einen, der als Prophet verkündet, dass Ich mich unter den Menschen dieser Zeit befinde. Sie werden großes Leid erfahren, denn es ist keine geistige Zurüstung unter ihnen. Wo ist die Erfüllung derer, die vor Jesum gelobt haben, seiner Spur zu folgen? Wo sind die Nachfolger meiner Apostel? Gibt es irgendeinen, der Johannes gleicht, der zu den ersten gehörte, oder Paulus, der zu den Nachfolgenden zählte?
33 Daher naht sich der Meister euch aufs neue, um seine Unterweisung wiederaufzunehmen. Schon sehe Ich die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten voll Hass gegen mich anstürmen. Gerade dann werde Ich fragen: "Wo sind meine Jünger?" Doch wenn die Stolzen, die Falschen, die Reichen, die ihre Macht zu verlieren fürchten, die durch meine Wahrheit Bedrohten, mich erneut verspotten und verfolgen, werden wilde Stürme losbrechen. Aber nicht Ich werde es sein, der unter der Last des Kreuzes zusammenbricht, sondern jene, die die Opferung dessen forderten, der ihnen das Leben gab.
34 Es ist keine menschliche Stimme, die ihr in diesen Augenblicken vernehmt, es ist die Stimme des Himmels, die euch die Geschehnisse ankündigt, die kommen werden, damit ihr, die ihr meine Prophetien hört, vorbereitet und nicht bestürzt seid, wenn ihr erlebt, dass selbst die Naturgewalten aus dem Gleichgewicht geraten; denn Ich bin die universelle Macht und die Gerechtigkeit, und in Gerechtigkeit werde Ich mich offenbaren.
35 Ich bin gekommen, die Laster der Welt zu beseitigen, damit die Menschen sich von sündhaften Bräuchen und Vorstellungen frei machen, sich inspirieren lassen und vom Geiste sprechen. Dann werden sie mich symbolisch in der liebevollen Gestalt Jesu erblicken, die ihnen den Weg weist, der zum wahren Ziel des Geistes führt, wo Ich sie erwarte.
36 Ihr seid Hüter des "Dritten Testaments". Bewahrt dies Vermächtnis mit größtem Eifer für die zukünftigen Generationen. Zeigt mein Werk mit der Vollkommenheit, die ihm innewohnt, denn wenn ihr zu mir kommen solltet, ohne eure Mission erfüllt zu haben, werdet ihr erneut ins Fleisch kommen müssen, und dann wird euer Kampf sehr hart sein.
37 Nehmt euch in dieser Zeit, in dieser Wüste des menschlichen Lebens, Moses zum Vorbild. Wahrlich, Ich sage euch: Ihr seid wiederum auf dem Berge (Sinai), denn dort wird meine Stimme ertönen und euch sagen: Versteht mich. Der Berg dieser Zeit ist eure Erhebung, bei der ihr mein Gebot empfangen und meine Stimme in eurem Gewissen vernehmen werdet. Schon von dort aus werdet ihr das Gelobte Land erblicken können, welches sich in der Vollkommenheit des Geistes befindet.
38 Das göttliche Gesetz vergeht niemals, die menschlichen Gesetze dagegen verändern sich sehr wohl gemäß der geistigen Entwicklung der Menschen.
39 "Du sollst Gott von ganzem Herzen und ganzer Seele lieben" ist das erste Gebot des göttlichen Gesetzes, das sich nicht geändert hat, noch sich ändern wird. Seine Essenz, sein Sinngehalt, seine Lehre sind ewig. Doch ihr habt auch gehört, dass euch gesagt wurde: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen", aber letzteres war kein Gebot des göttlichen Gesetzes, sondern eine der vielen menschlichen Satzungen, die jener Zeit entsprachen.
40 Ich kam zu euch in Jesum und sagte euch: "Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr als Kinder eures Vaters im Himmel erkannt werdet." Dies ist geistiges Gesetz, daher ewig gültig, es wird keinerlei Veränderung erfahren. Nur das Menschliche verändert, entwickelt und wandelt sich.
41 Was könnt ihr tun, um zu wissen, welches die Lehren, Offenbarungen, Prophetien und Gesetze sind, deren Brauchbarkeit bereits vergangen ist, und welche noch gültig sind? Welche Offenbarungen sind ewig in Kraft, und welche Prophetien sind nicht in Erfüllung gegangen? Wahrlich, Ich sage euch, nur das aufrichtige Gebet und ein fruchtbares Leben können euch genügend Spiritualität geben, um die göttliche Essenz zu entdecken, die Ich euch in den drei Zeiten übergeben habe.
42 Als die Schriftgelehrten und die Pharisäer die Taten Jesu beobachteten und entdeckten, dass diese nicht mit den ihrigen übereinstimmten, behaupteten sie, dass die Lehre, die er verkündete, gegen das Gesetz Moses' sei. Der Grund dafür war, dass sie das Gesetz mit den Traditionen verwechselten. Doch Ich bewies ihnen, dass Ich nicht gekommen war, das Gesetz, das der Vater dem Moses offenbart hatte, zu übertreten, sondern um es mit Worten und Werken zu erfüllen.
43 Es trifft zu, dass Ich mich über viele Traditionen jenes Volkes hinwegsetzte, denn der Zeitpunkt für deren Beseitigung war bereits gekommen, um eine neue Zeit mit höheren Unterweisungen einzuleiten.
44 Wenn Ich euch in den ersten Offenbarungen alles gesagt hätte, wäre es nicht notwendig gewesen, dass der Meister, der Messias, euch neue Unterweisungen lehren musste, noch dass in dieser Zeit der Heilige Geist gekommen ist, um euch die Herrlichkeiten des geistigen Lebens zu zeigen. Deshalb sage Ich euch, dass ihr euch nicht an das klammern sollt, was euch in früheren Zeiten offenbart wurde, als ob es das letzte Wort meiner Lehre gewesen wäre. Ich kam aufs neue zu den Menschen, und lange Zeit hindurch habe Ich mich durch ihr Verstandesvermögen kundgetan, und Ich kann euch überdies sagen, dass mein letztes Wort noch nicht gesprochen ist.
45 Sucht in meinem Buch der Weisheit immer das letzte Wort, die neue Seite, die euch die Bedeutung und den Sinngehalt des früher Gegebenen offenbart, damit ihr in Wahrheit meine Jünger seid.
46 Heute lebt ihr fern von denen, die mehr als ihr leiden. Aber wenn erst einmal die Vergeistigung euer Leben erleuchtet, dann werdet ihr bei jenen zu leben suchen, von denen ihr heute Abstand haltet, weil ihr sie für verloren haltet, oder weil sie euch Widerwillen einflößen.
47 Ihr werdet zu Überbringern des Wortes des Lichtes, der Erlösung und der Hoffnung werden und euch jenen zuwenden, die von ihren Nächsten vergessen worden sind.
48 Zu niemandem sollt ihr mit Strenge sprechen, denn auf diese Weise erlöst man nicht. Ihr müsst lernen, dass man den Sünder nicht beleidigen darf, um seine Verfehlung zu bestrafen.
49 Ich sage euch: Wenn man zu Raubtieren mit Liebe spricht, neigen sie ihr Haupt.
50 Wenn jener, zu dem ihr sprecht, einige Verdienste haben sollte, so sagt es ihm. Wenn ihr in ihm irgendeine Tugend unter vielen Untugenden entdecken solltet, so sprecht zu ihm nicht von den Untugenden, sondern von der Tugend, um ihn zum Guten anzuregen und anzuspornen.
51 Die Liebe soll es sein, die euch leitet, damit ihr zu wahren Botschaftern des göttlichen Trösters werdet. Denn ihr, die ihr in keinen Abgrund hinabgestürzt seid, seid immer schnell bei der Hand, zu beschuldigen, zu richten. Ohne das geringste Mitgefühl verurteilt ihr leichtfertig eure Nächsten, und das ist nicht meine Lehre.
52 Wenn ihr, bevor ihr richtet, euch selbst und eure Fehler erforschen würdet — Ich versichere euch, euer Urteil wäre barmherziger. Ihr haltet jene in den Gefängnissen für schlecht und betrachtet als Unglückselige, die in den Krankenhäusern sind. Ihr haltet euch von ihnen fern, ohne euch bewusst zu machen, dass sie würdig sind, in das Reich meiner Liebe einzugehen. Ihr wollt nicht daran denken, dass auch sie das Recht haben, die Strahlen der Sonne zu empfangen, welche geschaffen wurde, um allen Geschöpfen, ohne irgendeine Ausnahme, Leben und Wärme zu schenken.
53 Jene an Orten der Sühne eingeschlossenen Menschen sind oftmals Spiegel, in denen sich die Menschen nicht erblicken wollen, weil sie wissen, dass das Bild, das jener Spiegel ihnen enthüllt, in vielen Fällen das einer Anklage sein wird.
54 Doch Ich sage euch: Gesegnet seien jene meiner Arbeiter, die in ihrem Herzen die Pein derer zu fühlen vermögen, welche der Freiheit oder der Gesundheit beraubt leben und die sie besuchen und trösten; denn eines Tages werden sie einander wieder begegnen, sei es in diesem oder einem anderen Leben, und ihr wisst nicht, ob sie dann nicht mehr Gesundheit, größere Freiheit und mehr Licht haben als jene, die ihnen die Botschaft der Liebe in ein Gefängnis oder ein Krankenhaus brachten; dann werden sie sich in ihrer Dankbarkeit erkenntlich zeigen und jenem die Hand entgegenstrecken, der sie ihnen zu einer anderen Zeit reichte.
55 Jener Augenblick, da ihr mein Wort ihrem Herzen nahebrachtet, jener Moment, in welchem eure Hand über ihre Stirne strich und ihr sie an mich denken und mich fühlen ließet, wird niemals aus ihrem Geiste getilgt werden, so wenig wie in ihrem Verstande euer Gesicht und eure brüderliche Stimme in Vergessenheit geraten werden, weshalb sie euch überall erkennen werden, wo ihr euch auch befindet.
56 Während ihr hier mein Wort vernehmt, vergesst ihr für kurze Zeit die Leiden, die alle Menschen treffen, und ihr verdrängt aus eurem Bewusstsein die Vorstellungen von Zerstörung, Krieg und Tod, welche die Menschheit bedrohen.
57 Fürchtet ihr den Schmerz? — Verbannt die Sünde, und der Schmerz wird nichts gegen euch vermögen. Ihr sollt einen anderen Schmerz fühlen, aber es wird nicht mehr der auf sich selbst bezogene Schmerz sein. Es wird nicht der eure sein, sondern ihr werdet aus Liebe zu anderen zu leiden beginnen.
58 Wenn der Geist sich emporschwingt, fühlt er mit seinen Nächsten, und je mehr er sich mir nähert und mich liebt, desto größer ist seine Liebe zu seinen Brüdern.
59 Ich lehre euch derzeit, auf dem Pfade zu wandeln, der euch von den Ängsten und Leiden befreit, welche die Anfeindungen und ehrgeizigen Bestrebungen der Menschen hervorrufen — Belehrungen, die ihr zuweilen für undurchführbar haltet; aber bald werdet ihr sie gläubig umarmen, überzeugt davon, dass es der einzige Weg zur Rettung ist.
60 Ihr habt den Sinngehalt meines Wortes noch nicht verstanden, noch macht ihr euch eure Aufgabe bewusst. Daher gibt es manchen, der, obwohl er geistige Wonne fühlt, wenn er mir zuhört, es vorzieht, sich wieder zu entfernen aus Furcht davor, gegenüber seinem Meister und seinen Mitmenschen Verpflichtungen einzugehen. Und es gibt andere, die mir sagen: "Herr, es ist uns nicht möglich, Deine Lehren und Anordnungen zu befolgen, weil wir unreif, menschlich und vermaterialisiert sind. Aber versage uns nicht, Deinem Worte zuzuhören. Es ist so schön, dass es trotz seiner Undurchführbarkeit unsere Herzen mit Wonne und Frieden erfüllt."
61 Ach, ihr kleinen Kinder, die ihr nicht wisst, was ihr sagt! Ihr nennt meine Unterweisung undurchführbar, haltet ihre Verwirklichung für unmöglich und seid euch dabei nicht bewusst, dass ihr sie durch ein unreines sündiges Menschenwesen, wie ihr alle es seid, vernehmt, für das es nicht unmöglich war, den Menschen die Botschaft Gottes zu übermitteln.
62 Was ist unmöglicher als das?
63 Liebt euren Vater, habt Erbarmen mit euren Nächsten, trennt euch von allem, was für euer menschliches Leben oder für eure Seele schädlich ist. Dies lehrt euch meine Lehre. Wo seht ihr da die Schwierigkeiten und die Unmöglichkeiten?
64 Nein, geliebtes Volk, es ist nicht unmöglich, mein Wort zu befolgen; nicht dieses ist schwierig, sondern eure Besserung, Erneuerung und Vergeistigung, weil es euch an hochherzigen Gefühlen und hohem Streben mangelt. Doch da Ich weiß, dass all eure Zweifel, Unwissenheit und Unentschlossenheit verschwinden müssen, werde Ich euch weiterhin lehren, denn für mich gibt es nichts Unmögliches. Ich kann Steine in Brot des ewigen Lebens verwandeln und kann kristallklares Wasser aus Felsen sprudeln lassen.
65 Geht meinem Worte auf den Grund und ihr werdet nicht länger auf die Suche nach der Wahrheit gehen müssen. Im Kern dieser Botschaft werdet ihr den Reichtum an Licht entdecken, den euer Geist benötigt.
66 Ergründet mein Wort, damit ihr euch von seinem geistigen Gehalt nähren könnt, ihr meine Gegenwart finden und meine göttliche Liebkosung spüren könnt. Achtet beim Studium darauf, nicht am Buchstaben hängenzubleiben, und bemüht euch, alles zu deuten, was ihr an Symbolischem und Gleichnishaftem findet. Sucht die Vereinfachung und Geistigkeit in euren Forschungen, Beobachtungen und Studien, und denkt immer daran, dass ihr morgen eure Mitmenschen an dieser Botschaft teilhaben lassen müsst, denen ihr sie in bereits aufbereiteter Form weitergeben sollt, damit sie sie schneller verstehen.
67 Beseitigt rechtzeitig jedes Symbol und jedes irdische Bild, aber bewahrt den Sinngehalt derselben.
68 Begreift den geringen Wert der Ausdrucksweisen, wenn ihr sie mit der ewigen Essenz des Geistigen vergleicht. Auch sollt ihr bestrebt sein, nach und nach in diese Weisheit einzudringen, damit euch die Ausübung meiner Unterweisungen nicht unmöglich erscheint.
69 Schließt euch zusammen, geliebte Jünger, denn die Zeit eures Kampfes ist gekommen und wird für jeden von euch kurz sein, wenn ihr die Kürze eures Lebens auf Erden in Betracht zieht.
70 Beeilt euch, ihr habt viel zu tun. Denkt nicht, dass euch etwas fehlt, um meine Jünger in diesem Werk zu sein.
71 In der Zweiten Zeit wählte Ich auch meine Apostel aus. Es waren keine Gelehrten, es waren keine Leuchten menschlicher Weisheit. Es waren einfache Fischer des Meeres, doch Ich machte sie zu Sämännern und zu Fischern des Geistes.
72 Ich will euch auch zu geistigen Fischern machen, damit ihr meine Liebesbotschaft zu allen Herzen bringt, die im weiten Meer der Leidenschaften und des Materialismus, in welchem die Menschheit lebt, verloren sind; und von dort, aus jenem Meer, sollt ihr jeden herausholen und retten, der von euch in meinem Namen gerufen wird.
73 Dann wird meine Botschaft der Hoffnung das Herz des Brudermörders, des Totschlägers, des Stolzen, des Weltmenschen, des Gefühllosen gegenüber dem Schmerz und dem Elend anderer erreichen, und an allen wird mein Wort in Erfüllung gehen.
74 Zunächst, und solange ihr euch noch vorbereitet, betet für die Nationen und die Völker, betet für alle, denn die Menschheit geht auf Disteln und Dornen, dieselben, die sie zuvor ausstreuten, damit andere darauf treten sollten. Es sind die Menschen selbst, die ihr Verderben vorbereitet haben, und hernach sind sie genötigt, um Barmherzigkeit zu flehen, die sie nie für einen ihrer Nächsten empfanden.
75 Doch es ist nötig zu retten, zu vergeben und zu erlösen, denn in jedem Menschen wohnt ein Geist, der zu mir gelangen muss.
76 Ihr seid die Erstlinge eines Volkes, das der geistige Leuchtturm der Menschheit sein soll. Ein neues Israel, welches — einmal aus seiner Knechtschaft befreit — sich aufmachen wird im Verlangen nach dem höchsten Ideal, das es im Geiste gibt, welches darin besteht, im Schoße Gottes, eures Herrn, zu leben.
77 Noch seid ihr weit davon entfernt, durch euer Vorbild den Weg eurer Mitmenschen erhellen zu können. Aber meine Stimme, die in eurem Gewissen ertönt, ermutigt euch voranzuschreiten, nicht zu verzagen, im Kampfe auszuharren, denn nur so wird dies Volk seine Geschichte in das Herz der Menschen schreiben.
78 Die Prüfungen, die ihr täglich in eurem Leben sich einstellen seht, sind der Amboss, auf dem euer Geist geschmeidig gemacht wird, wo eure Tugend sich bewähren und euer Glaube stark werden soll.
79 Ohne Prüfungen gibt es keine Verdienste, ohne Verdienste kann es keinen Lohn geben.
80 Denkt über die Prüfungen nach, die Israel in der ersten Zeit durchlebte. Betrachtet seine Bitternisse, seine Trübsale und Nöte, dann werdet ihr verstehen, warum es ihm gewährt wurde, zum Gelobten Land zu kommen, wo jenes Volk viele Jahrhunderte lang Frieden, gesunde Lebensfreude und Gemeinschaft mit seinem Herrn hatte.
81 Nicht ewig währte das Glück jenes Volkes in dem Land, das ihm als Lohn für seinen Glauben und seine Beharrlichkeit gewährt wurde, denn nichts ist ewig auf der Welt. Aber euch sage Ich in Wahrheit, dass das neue Gelobte Land, welches das Ziel des Aufstiegs eures Geistes ist, ganz gewiss ewig währen wird. Dieses wird euch durchaus für immer Obdach geben und euch die unendliche Wonne fühlen lassen, das geistige Leben in all seiner Fülle und Seligkeit genießen, erleben, empfinden und kennenlernen zu können.
82 Ich segne jedes dieser Häuser, in denen ihr zusammenkommt, um zu beten und das Brot meines Wortes zu empfangen, ebenso wie Ich eure Heime segne. Wahrlich, Ich sage euch, keine dieser Versammlungsstätten bedeutet mehr als irgendeines eurer Heime.
83 Wenn ihr hier gesammelt und ehrerbietig eintretet, weil ihr wisst, dass der Ort dazu bestimmt ist, euch im Gebet zu vereinen, um den geistigen Tempel zu bilden, so sage Ich euch auch dies, dass euer Heim ein weiterer Tempel ist. Denn so, wie der Geist im Gebet, im göttlichen Wort, in der inneren Einkehr und in der Ausübung des Gesetzes sein Heiligtum schafft, so findet der Mensch einen weiteren Gottesdienst in seinem Heim, wo er Liebkosung, Wärme, Vorbilder, Unterweisungen und Ratschläge findet. Doch verwechselt nicht das Heim mit dem materiellen Haus. Dieses könnte verschwinden und euch den Unbilden der Witterung aussetzen, und doch wäre euer Heim nicht zerstört, solange unter euch Liebe, Achtung, Gehorsam und all jene Tugenden vorhanden sind, welche der menschlichen Familie in immer größerem Maße zu eigen sein sollen.
84 Ebenso wenig können diese Versammlungsstätten den wahren Tempel darstellen, denn wenn ihr ihn in eurer Seele tragt, so könnt ihr ihm sowohl hier als auch in eurem Heim begegnen, in der Stadt wie auf dem Land, unter einem Baum, im Gebirge, am Ufer des Meeres oder in der Wüste.
85 Der Tempel des Geistes ist überall, weshalb es nur eurer Zurüstung bedarf, damit ihr ihn findet.
86 Versammelt euch zunächst weiterhin in diesen Gemeindehäusern. Tut es, solange ihr das Bedürfnis danach habt, denn meine Liebe, meine Barmherzigkeit und meine Gnadengaben werden auf eure Zusammenkünfte ausgegossen sein, wo nach meinem Willen meine Gegenwart fühlbar sein wird, wo Ich bewirken werde, dass die Seelen für das Licht neu geboren werden und die Kranken das Wunder ihrer Heilung erleben, während sie meinem Worte lauschen.
87 Mein Vaterherz ist immer bereit, euch das zu geben, um was ihr bittet, was ihr benötigt. Dennoch darf euer Vater nicht alles alleine tun. Ihr lebt in einer Zeit, in welcher die Liebe des Meisters im Herzen der Jünger Widerhall finden muss, damit das Wunder Wirklichkeit wird.
88 Seid unermüdlich beim Wiederholen meines Wortes. Es wird wie ein unsichtbarer Meißel die Aufgabe übernehmen, die scharfen Kanten eures Charakters zu glätten, bis ihr vorbereitet seid, selbst die schwierigsten Probleme eurer Mitmenschen zu behandeln. Ihr werdet Leiden, Sühnezwänge und Wiedergutmachungen bei ihnen finden, deren Ursachen sehr verschieden sein können. Manche haben keinen besonders schwer zu begreifenden Ursprung, dagegen wird es andere geben, die ihr nur mit Intuition, durch Offenbarung und geistige Gesichte aufklären könnt, um eure Mitmenschen von einer schweren Last zu befreien. Diese Geistesgaben werden jenes Wunder nur bewirken, wenn der, der sie betätigt, von Mitgefühl mit seinem Nächsten inspiriert ist.
Mein Friede sei mit euch!

Fächere auf das Feuer


Worte von Jesus an Byron Searle
Jeremia 51:1,2
1 So spricht der HERR: Siehe, ich will einen scharfen Wind erwecken wider Babel und wider ihre Einwohner, die sich wider mich gesetzt haben.
2 Ich will auch Worfler gen Babel schicken, die sie worfeln sollen und ihr Land ausfegen, die allenthalben um sie sein werden am Tage ihres Unglücks;
 Transkript
Aufwachen! Oh, Babylon America !! Wie lange glaubst du, werde ich auf deine Sünden zwinkern? Wie lange denkst du, werde ich deinem Militär erlauben, die Welt zu brutalisieren? Wie lange, glaubst du, werde ich den Herrschern Amerikas erlauben, weiterhin Gesetze zu schaffen, die mich moppen und verspotten?
So spricht der Herr: Ihr wurdet gewogen und auf meiner Waage mangelhaft befunden! ICH HABE MEINE HAND VON AMERIKA GEHOBEN UND IHR FALL IST NAHE !!
Mein Sohn Amerika glaubt nicht, dass sie zerstört werden kann, aber ich sage, dass ihre Zerstörung im Geiste bereits abgeschlossen ist! Ich werde die Armeen des Nordens und Ostens gegen diese Nation von Städten ohne Wände aufstellen! Sie werden das Land und die Menschen verwüsten! Die Perser werden die große Nation stechen, die sich für unbesiegbar hält! Ich werde die Perser benutzen, um Mein Urteil gegen dich zu demonstrieren! Amerika, du denkst, du kannst nicht berührt werden, aber bald wirst du sehen, wie berührbar du wirklich bist!
Mein Sohn, eine Zeit des Krieges kommt nach Amerika, und viele in meinem Körper werden es NICHT ERWARTEN, noch werden sie mir glauben, obwohl ich seit vielen Jahrzehnten gewarnt habe. Dies wird das Feuer sein, das diejenigen auf die Probe stellt, die Mir folgen. Ich bin traurig zu sagen, dass viele umkommen werden, wenn sie in den Himmel nach meiner Rückkehr  schauen. Die Rufe und Schreie von denen werden zu hören sein, die sagen: "Das sollte nicht so sein !!"
Mein Sohn, die Kinder von Jerusalem schrien dasselbe, als Meine Armeen der Babylonier in die Stadt kamen. Jeremiah, mein Diener, warnte sie 40 Jahre lang, doch bis auf ein paar meiner Überreste glaubte niemand an ihn !!
So ist es jetzt. Diese Nation wird den Krieg kosten und die Städte werden brennen. Tote Körper werden auf der Straße sein und die Menschen werden zu Tieren – sie essen alles, was gegessen werden kann!
ABER GOTT HAT AUCH EINEN REST AUS AMERIKA AUSGEWÄHLT !! SIE LEUCHTEN WIE HELLE LEUCHTFEUER IN EINER DUNKLEN WELT !! SIE WERDEN MIT DER VOLLEN RÜSTUNG EINES MÄCHTIGEN GOTTES MARSCHIEREN UND VIELE SEELEN IN DAS KÖNIGREICH BRINGEN !!
Fürchtet euch nicht, meine Kinder, denn ich bin immer und überall bei euch !! Ich werde euch leiten und euch durch alles hindurchführen !! Dann werde ich alle für mich sammeln, die mich erwählt haben auf der ganzen Welt !!
Mein Sohn, ich liebe meine Kinder, aber IHR MÜSST BEREIT SEIN für das, was gleich nach Amerika kommt! Liebt einander, wie ich euch geliebt habe! Vergebt einander, wie ich euch vergeben habe! Ich komme bald!
Amen.
Messias Jesus

con-CERN-ing


Worte von Jesus an Byron Searle
Offenbarung 9:1-3
1 Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.
2 Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf; und es ging auf ein Rauch aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens, und es ward verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens.
3 Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde; und ihnen ward Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.
Der Herr erinnerte mich an die Vision, die er mir letztes Jahr gegeben hatte, als er mich zum CERN brachte, und ich erlebte einen Unfall, bei dem ein kleines Fläschchen mit Antimaterie / Dunkler Materie, das gesammelt worden war, fallen gelassen und zerbrochen wurde, was zu einer Freisetzung führte der Dunkelheit auf der Erde.
Der Link zur Vision des CERN-Vorfalls befindet sich hier und am Ende des Wortes.
Als ich mich an diese Vision erinnerte und einige Zeit darüber nachdachte, was der Herr mir damals gezeigt hatte, begann ich zu beten und den Herrn danach zu fragen, ob es weitere Einsichten und Offenbarungen gab, die er mir geben wollte. Das folgende Wort hat Er zu mir gesprochen.
Transkript
 Mein Sohn, ich habe deine Gebete und deine Frage gehört, welche Rolle CERN in den letzten Tagen spielt. Wenn die 5. Posaune ertönt, fällt ein Stern auf die Erde, um den bodenlosen Abgrund zu öffnen. Beachte, Meine Kinder, dieser Stern ist ein "er", kein Asteroid. Diesem Stern wird der Schlüssel zur bodenlosen Grube gegeben. Dies bedeutet, dass ein Engel, der zu einer festgelegten Zeit fliegt, die von CERN eröffnete Grube freischaltet. Der Schlüssel wird der Katalysator sein, um ein Portal zu öffnen, und der Rauch und die Heuschrecken, die durchkommen, werden interdimensional sein.
Mein Sohn, denke nicht, dass dies weit hergeholt ist, denn das CERN hat bereits viele Portale geöffnet, und viele Horden gefallener Engel sind auf die Erde gekommen. CERN wird gerade geschlossen, weil die bösen Männer, die dort sind, die Macht erhöhen wollen, ein größeres Portal zu öffnen.
Mein Sohn, viele meiner Diener haben Riesen und Riesenbestien in Träumen und Visionen gesehen. Dies sind die Produkte von CERN. Es gibt "CERNs" in vielen Nationen auf der ganzen Welt (kleinere Versionen des Large Hadron Colliders, der sich am CERN in der Schweiz befindet). Die bösen Männer arbeiten daran, sie alle miteinander zu verbinden und noch größere Portale für interdimensionale Wesenheiten zu öffnen. Dies sind die unnatürlichen Anblicke, vor denen ich mit anderen Worten gewarnt habe.
(Der Vater sprach über "unnatürliche Anblicke" im jüngsten Wort "Aufstehen und Leuchten" vom 10.06.19 wie folgt: Mein Sohn, du wirst in den kommenden Tagen viele unnatürliche Anblicke sehen! Sag meinen Kindern, es ist der Teufel, der es versucht sie zu täuschen. Glaube NICHT, was du hörst, denn WENN ES NICHT IN MEINEM WORT IST, ist es eine Lüge vom Meisterlügner !!)
Die letzten Tage werden voller böser Vorstellungen sein, die sich der Mensch ausdenken kann! So wie in den Tagen Noahs, als die gefallenen Engel den Menschen jeden Übels anwiesen, empfangen zu werden, wird es wieder  sein!
Mein Sohn, es wird Riesen und Hybridtiere geben! Es wird Dämonen geben, die sich als Außerirdische aus anderen Welten ausgeben! Es wird jede abweichende Sünde geben, an die Satan denken kann, um die Welt und Mein Volk zu täuschen!
Mein Sohn, bereite Meine Kinder darauf vor, zu verstehen, dass die Dinge auf der Erde nie wieder die gleichen sein werden. CERN wird Portale öffnen und Dunkle Materie zu einer Waffe entwickeln. Dies werden Tage der großen Dunkelheit für die Welt sein, sowohl im natürlichen als auch im geistigen Bereich.
Ich liebe meine Kinder, aber einige werden hier sein, um diese Ereignisse mitzuerleben. Die anderen werden weg sein, zu Mir nach Hause oder von Mir getrennt.
Bete weiter und suche mich, lies mein Wort und ich werde dir Verständnis geben. Ich komme bald, also sei bereit !!
Amen.
Messias Jesus
CERN Video with Chuck Missler and others:

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