Die Pforten



Das Buch des Wahren Lebens – Band V – Unterweisung 120 – Vers 56
56. Ihr, die ihr euch im Schmerz, durch Gebet und Buße geläutert habt, habt euch ein Anrecht auf die Gnade erworben, Mein Wort zu vernehmen. Seid weiterhin sanftmütig und demütig, damit ihr dies Licht nie verliert. Euer Leben war unfruchtbar gewesen, wie eine Wüste, ohne einen Schatten, ohne eine Oase; doch Ich bewirkte, dass ihr mitten in der Wüste eine Palme und eine Quelle finden würdet, wo ihr Mut und Hoffnung wiedererlangen könnt. Jetzt, wo ihr die Kräfte wiedergewonnen habt, da ihr Frieden in euren Herzen habt, begebt euch nicht in die "Stadt der Sünde", um in ihren Vergnügungen und Eitelkeiten zugrunde zu gehen.

25.4.2019 um ca. 4:50 Uhr

„JUDAS !!!“
„WANN  FOLGST  DU  MIR ??“
Entschuldige. Verzeih. Tut mir leid!!
Anna Maria geht auf die Knie und winselt um Gnade.
„Willsch du mi….??“
Wannn heiratest du mich endlich. Wann? Warum läßt du das alles zu? Warum prüfst du mich so hart?
Ich hab dich gesucht und dich nicht gefunden und nicht gehört.
Der Urlaub (ihres Mannes) – nur Chaos – dicke Luft – Streit – überall – in jedem Winkel.
Ich bin rausgefallen – hab dich verloren – meinen Platz – weggeflogen!!!
DU willst mich stählen ???
„LIEBE !!“
Für das was noch kommt??
Anna Marias Herz klopft laut!!
Was soll ich tun? Hören !!
„Ekelhaft!“
Du sprichst doch normal anders, als das zahllose Fleisch, das mich umlagert?
„Auto … Josef … Schlange!“
Ich bin doch die Deine – warum ‚JUDAS‘
Nimm mich wieder ein. Fülle mich aus mit DIR!!
„HAUS …. In Ordnung haben!“
Dicke Luft – in mir – um mich herum – überall – von dir weggezogen – die Kräfte … sie sind stark!!
Komm und fülle mich aus!
„MÜDE?“
Fix und foxy!!
Du hast schon recht mit JUDAS. Ich konnte das nicht mehr. Bin immer tiefer gesunken. Gefallen.
„HÖRE, WAS ICH DIR JETZT SAGE… Remember ….“
… und weiter. Du schweigst! Wozu das alles? Jetzt bin ich wieder wütend!“
„Du gefällsch mir. EINE  RUNE !!“
Anna Maria holt die Runenkarten und zieht !!
Es ist:
FEO (1) – umgekehrt (kopfstehend).
Da heißt es - Zitat:


Kopfstehend verdeutlicht diese Karte eine Umkehrung der Qualitäten, die ihre aufrechtstehende Gestalt vermittelt. Bei FEO zeigen diese Verkehrungen Scheitern, Verlust oder Versagen in Unternehmungen an, wenn man den Kurs, den man bereits gewählt hat, nicht ändert. Insbesondere aber zeigt die umgekehrte Rune finanzielle Schwierigkeiten an, die von momentanen Verlegenheiten im leichtesten bis hin zum Bankrott im schwersten Falle reichen können. Auf weiterer Ebene bedeutet die umgekehrte Rune einen Verlust persönlichen Einflusses und Macht, wahrscheinlich auch das Scheitern eines Projekts, das bereits in Angriff genommen wurde. Die Opposition gegen den Fragesteller ist zu stark, als daß er sie, trotz mächtiger Anstrengungen, überwinden könnte. Schwäche und Unentschlossenheit zeigen sich. Möglicherweise wird die Kraft auch für destruktive Ziele eingesetzt, sei es bewußt oder unbewußt.
Im persönlichen Bereich bedeutet die umgekehrte Rune möglicherweise emotionale Probleme, wenn man den Dingen ihren Lauf läßt. Dazu können Meinungsverschiedenheiten innterhalb einer Beziehung gehören, die zu ernsten und scheinbar unvereinbaren Unstimmigkeiten führen. Schließlich kann es zu einer generellen Disharmonie kommen, die zu Unnachgiebigkeit von beiden Seiten und einem Zerbrechen von Beziehungen führt. Auch finanzielle Verluste werden hier angezeigt, vielleicht in Form von Anwaltskosten oder einer teuren Scheidungsregelung. Eine Bedeutung des schottlschen Wortes fee ist ‚vorbestimmt‘ oder ‚schicksalhaft‘, was sich offensichtlich auf die umgekehrte Form dieser Rune bezieht. Spirituell deutet sie an, daß wir unsere Wege ändern müssen, ob es sich dabei um eine Änderung unseres Glaubens oder Tuns handelt oder um einen Wechsel unserer Einstellung zum Leben. An einem solchen Punkt nichts zu ändern wid zu spiritueller Verarmung führen.
So war mein Leben. Ich war tot, im Tiefschlaf und du hast mich geweckt und geheilt.
Und jetzt bin ich wieder tot.
„Die Hütte brennt!!“
Anna Maria gelingt es, in die Stille einzutreten und wird ruhiger. Sie sieht mit ihrem geistigen Auge, wie das Licht in ihr die Dunkelheit vertreibt, wie es heller wird in ihr.
Klong …. Eine SMS schreckt sie auf – ein Gruß von ihrem Mann, den sie beantworten muß.
Wieder ist sie drin in der Suppe. Sie fragt sich, warum schütte ich nicht diese Suppe ins WC und spüle sie einfach runter. Wie dumm ist das alles? Gott kann dich machen lassen, dann bleibst du auf immer in dieser Suppe und was bleibt – dicke Luft.
Nur Ruhe und Stille können dich retten.
Du hast alles dabei – in dir – in dir ist alles, was du brauchst.
„Heimweh!!“
„Pfiffig!! Ich hab dich da reinlaufen lassen, aber du weißt, wo du mich findest!“
Stille und Ruhe!! Da ist ALLES drin enthalten. ALLES was man braucht.
Und was soll ich jetzt tun?
„Routine!“
Das, was ansteht. Frühstück. Bad. Etc. Und dich dabei spüren. Verbunden bleiben.
„Locker…. Wenn die in dem Zustand sind …“
Die anderen!
… und nicht wissen, wie sie dich finden können, dann sind sie verloren. Dann brauchen sie jemand, ein Vorbild, oder jemand, der es ihnen zeigt, wie es geht – dich zu suchen und zu finden.
„WOW!!“
… wenn die Dunkelheit die Welt und alles Fleisch übernimmt!!!
„The gates of hell are wide open!“  
(Die Pforten der Hölle sind weit offen!)
Wie konnte ich das zulassen – Weihnachten ? – Ostern ? – Die Versuchung der Lust am weltlichen Vergnügen auf den Leim zu gehen?
Wie kann ich das künftig vermeiden – und standhalten – ohne Kompromisse – auch wenn es weh tut – und  VERZICHTEN!!!
Das Vergnügen des Fleisches ist der beste Weg zu den Pforten der Hölle!!
Das geistige Leben ist der beste Weg zu den Pforten des Himmels!! 
WÄHLE!! 

Buch des wahren Lebens – Band V – Unterweisung 121
1. Erfüllt ist Mein Versprechen, zu euch zurückzukehren. Wie ein Dieb bin Ich auf Fußspitzen in euer Schlafgemach eingedrungen und habe euch aus eurem Schlafe aufgeweckt. Wer beim Öffnen seiner Augen Mich erblickt und gebeten hat, dass Ich ihm helfe, sich zu erheben, der hat Meine Kraft in seinem Geiste und in seinem Körper verspürt und ist schnell aufgestanden. Ich zeige euch erneut den schmalen Weg Meines Gesetzes — ein Weg, den ihr alle zurücklegen müsst.
2. Wohl denen, die sich vorbereitet haben, Meinen Geist zu empfangen, denn aus ihrem inneren Heiligtum werden die Gebete für den Frieden der Völker der Erde hervorbrechen. Später werden
sie ihre Mitmenschen lehren, in dieser Weise zu beten, damit es ihnen durch diese Verbindung gelingt, Meine Stimme zu vernehmen, die sich beim Sprechen durch Inspiration bekunden wird, bei Beratung durch Intuition und beim "Salben" (Heilen) durch die Gabe der Heilung. Heute teilt sich Mein Licht durch die Stimmträger mit, morgen werde Ich Mich direkt mit dem Geiste eines jeden verbinden, der sich innerlich bereitet.
3. Viele sagen Mir: Herr, wann wirst Du mir Gaben schenken wie Meinen Mitmenschen? — Doch Ich sage euch: Ihr alle seid beschenkt, ihr alle tragt euer Erbe bei euch, auch wenn ihr es noch nicht kennt. Diese Geistesgaben werdet ihr in dem Maße zutage treten sehen, in dem ihr in Meine Lehre eindringt. Wenn ihr dann Meine Diener seid, werde Ich jedem seine Aufträge und seine Mission zeigen.
4. Ihr habt in dieser Zeit eine bescheidene Versammlungsstätte bereitet, um Mich zu empfangen, und Ich habe euch mit Meiner Gegenwart erfreut. Mein Wort ist voller Güte und Licht gekommen, um euch zum Leben zu erheben, damit ihr in ihm den Platz einnehmt, der euch zukommt.
5. Fürchtet nicht jene, die Mein Kommen ablehnen oder leugnen. Ihr sollt mit Feinfühligkeit handeln und Geduld mit ihnen haben. Meine Gerechtigkeit wird es sein, die sie heimsucht. Wahrlich, Ich sage euch, jene, die Mich am meisten verneint und verfolgt haben, werden hernach die sein, die Mir in nächster Nähe nachfolgen. Erinnert euch an Saulus, den Verfolger Meiner Lehre, der dann zu Meinem Jünger wurde. Jene Bekehrte werden sich euch morgen anschließen. Doch wenn ihr wirklich Glauben finden wollt, so werdet nicht ungehalten, wenn sie euch sagen, dass ihr bei einem falschen Gott oder einem falschen Meister seid. Auch sollt ihr euch nicht scheuen zu sagen, dass Christus bei euch gewesen ist. Ich bereite euch auf alles Kommende vor. Seid tapfer, und Ich werde euch in verschiedene Gegenden senden, wo Ich Mein Wort erfüllen werde, das euch sagt, dass durch einen von euch ein Landstrich Frieden und Heil erlangt, denn sein Herz wird wie das eines Hirten sein, der seine Schafe liebt und behütet. Obendrein wird die Liebe, die er zu seinen Mitmenschen hat, und die Opfer, die er für sie bringt, nicht unfruchtbar sein.
6. Niemand vergesse diese Worte, denn wer derzeit noch unbekannt unter den Menschen lebt, wird morgen einen schwierigen Auftrag unter der Menschheit vollbringen.
7. Ich sende Meinen Frieden zu eurer Nation. Nehmt ihn auf in eurem Geiste und lasst ihn zu anderen Nationen gelangen. Ich segne sie alle. Betet, damit der Friede im Herzen aller Menschen sei.
8. Ich warte auf das Erwachen der Menschheit, damit sie sich daran erinnert, dass Ich existiere; sie hat all ihre Werke vor Meinen Augen ausgeführt, doch jetzt naht die Stunde, in der Meine Gerechtigkeit dem Bösen ein Ende setzt. Hört Meine Unterweisungen und enthaltet euch schlechter Taten. Reinigt euren Körper und eure Seele, denn wenn Ich als Vater unendlich liebevoll bin, bin Ich als Richter unerbittlich.
9. Die Völker der Erde haben niemals des geistigen Lichtes ermangelt. Wahrlich, Ich sage euch, nicht nur dies Volk hat Propheten und Sendboten gehabt, sondern allen habe Ich Boten gesandt, um sie zu erwecken. Aufgrund des Lichtes und der Wahrheit ihrer Lehren wie der Ähnlichkeit mit dem, was Ich euch offenbart habe, könnt ihr ihre Worte beurteilen. Die einen lebten vor dem Kommen des Messias, die anderen wirkten nach Meinem Dasein als Mensch, aber alle haben den Menschen eine geistige
Botschaft gebracht.
10. Jene Lehren haben — ebenso wie die Meine — Entweihungen erfahren, denn wenn man nicht ihre Essenz verändert hat, hat man sie verstümmelt, oder sie wurden den nach Wahrheit hungernden Menschen verheimlicht.
11. Eine einzige Wahrheit und eine einzige Moral ist es, die den Menschen offenbart wurde durch Sendboten, Propheten und Diener. Warum haben die Völker dann unterschiedliche Vorstellungen von
der Wahrheit, der Moral und dem Leben?
12. Diese Wahrheit, die zu allen Zeiten von der Menschheit verfälscht wurde, wird wieder hergestellt, und ihr Licht wird mit solcher Macht erstrahlen, dass es für die Menschen den Anschein haben wird, als ob es etwas Neues wäre, obwohl es das gleiche Licht ist, das immerdar den Entwicklungsweg der Kinder Meiner Göttlichkeit erleuchtet hat.
13. Viele sind derer, die gestorben sind, weil sie die Wahrheit gesagt haben, viele auch derer, die Folterungen unterworfen wurden, weil sie nicht die Stimme zum Schweigen bringen wollten, die in
ihnen sprach.
14. Denkt nicht, dass der Himmel nur die gesandt hat, die zu euch vom Geiste, von Liebe, von Moral gesprochen haben; nein, er hat auch jene gesandt, die euch gute Früchte der Wissenschaft beschert haben, jene Kenntnisse, welche Licht in das Leben der Menschen bringen, welche ihre Lasten erleichtern und ihre Nöte lindern. Sie alle sind Meine Gesandten gewesen.
15. Es gibt auch andere, die zwar keine Lehren geistiger Moral oder wissenschaftliche Entdeckungen bringen, die jedoch die Botschaft mit sich führen, welche lehrt, die Schönheiten der Schöpfung zu fühlen und zu bewundern. Es sind Botschafter von Mir, die die Aufgabe haben, Frohsinn und Balsam den Herzen derer zu bringen, die betrübt sind.
16. Sie alle haben einen bitteren Kelch getrunken, als sie das Unverständnis einer für die Wahrheit blinden Welt gewahr wurden, einer für das Schöne und das Gute unempfindlichen Menschheit. Und dennoch — wenn Ich euch gesagt habe, dass in dieser Epoche alles wiederhergestellt werden wird; wenn Ich euch angekündigt habe, dass alles auf die rechte Bahn zurückkehren wird und allen Meinen Lehren ihr ursprünglicher Sinngehalt zurückgegeben werden wird — so könnt ihr glauben, dass für diese Welt eine Zeit´geistigen Glanzes nahe ist, wenngleich ihr nicht vergessen dürft, dass, bevor das eintritt, alles gerichtet und geläutert werden wird.
17. Jeder Erdenpilger, der keinen Frieden in seinem Herzen hat, verweile ein paar Augenblicke im Schatten dieses "Baumes" hier, und er wird sich getröstet fühlen.
18. Über dem Geiste der Menschen schwebt auch die Erinnerung an den Geist Elias' als Hirte der inkarnierten und desinkarnierten Seelen, der unermüdlich auf allen Wegen seine geliebten Schafe sucht, um sie an ihre Aufgabe zu erinnern und die auszuwählen, die Mir in dieser Zeit dienen sollen.
19. Ihr alle seid Mir durch Elias zugeführt worden; doch als ihr in Meine Gegenwart gelangt seid und die Ausstrahlung des Meisters gespürt habt, habt ihr gesehen, wie alle eure Opfer und Prüfungen — die ihr durchlebt habt — ausgeglichen wurden, um dafür Mein Wort zu vernehmen.
20. Wahrlich, Ich sage euch, dies Volk von heute hat Ähnlichkeit mit dem der Ersten Zeit.
21. Israel war lange Zeit Gefangener von Ägypten gewesen, von dem es durch Moses befreit wurde. Hindernisse, Feinde und Widrigkeiten stellten sich in den Weg des Volkes, um seine Rettung zu verhindern; doch sein Glauben und seine Beharrlichkeit siegten, es gelangte zum Fuße des Sinai, wo es Meine Stimme hörte und das Gesetz empfing. Dort stürzten die Götzenbilder, und die Finsternis wich aus ihren Herzen, in ihrem Geiste wurde es licht, so dass sie von jenem Zeitpunkt an nur noch an den wahren Gott der Gerechtigkeit und Liebe glaubten, Ihn liebten und Ihm dienten.
22. Das Leben jenes Volkes erfuhr bald einen Wandel. Das Gesetz, das es soeben empfangen hatte, verhieß ihm Frieden und Wohlergehen, während Moses ihm mit dem Finger am Horizont das Gelobte Land zeigte, als ein Zufluchtsort des Friedens und der irdischen Glückseligkeit.
23. Vierzig Jahre dauerte die Durchquerung der Wüste, vierzig Jahre währte jene Lektion des Vaters für Sein Volk, um aus seinem Herzen Liebe entspringen zu lassen, so wie das Wasser aus dem Felsen entsprang; es sollte gelehrt werden, die Versuchungen zu besiegen und aus seinem Herzen die unlauteren Kulte auszureißen; ferner ihm zeigen, die ersten Schritte auf dem Wege der Höherentwicklung zu tun; um es zu läutern, bevor es vom Gelobten Land Besitz ergriff, und damit seine neuen Generationen ein neues Volk errichteten, aufgrund seiner Sitten und seiner Verehrung für den Schöpfer.
24. Das Leben in der Wüste, die Wunder, die Ich Meinem Volk gewährte, und der Kampf stählten seinen Geist, und angesichts der wiedergewonnenen Freiheit vergaß es seine Gefangenschaft, und der Geist Israels richtete sich von neuem auf.
25. Die Propheten waren es, die dem Volk das Kommen des Messias ankündigten. Sie waren es, die die Flamme der Hoffnung in den Herzen brennend erhielten, wann immer diese sich unter dem Joche anderer Völker unterlegen fühlten.
26. Viele erwarteten mit Jubel die Ankunft des Rabbi aus Galiläa, den sie in dem Kinde nicht zu erkennen vermochten, das aus dem jungfräulichen Schoße einer bescheidenen nazarenischen Frau in einer Grotte bei Bethlehem geboren wurde. Aber während einige fühlten, dass ihr Heiland und Erlöser geboren worden war, verneinten Ihn andere vom ersten Augenblicke an.
27. Dreiunddreißig Jahre lang lebte Ich unter den Menschen. Jenes ganze Leben war von Vorbildern und Lehren für die Menschheit geprägt, denn Ich brauchte nichts von dieser Welt zu lernen. Und als nur noch drei Jahre bis zu Meinem Abschied fehlten, begann Ich Meine Lehrtätigkeit unter dem Volke. Mein Wort war auf den Gassen, in den Dörfern, in den Häusern und den Säulengängen der Tempelhallen zu hören; es wurde auf Bergeshöhen, in der Wüste, in Talauen und auf dem Meere vernommen.
28. Unter die Menschenscharen gemischt waren jene, die Mich verabscheuten, jene, die sich auf Schritt und Tritt durch Meine Lehre gerichtet fühlten, jene, die ihre Stellungen bedroht sahen, die sie unberechtigterweise innehatten. Sie waren es, die das Gericht, die Verurteilung und den Tod am Kreuz betrieben für Den, Der ihnen das ewige Leben gebracht hatte.
29. Schmerz und Trauer war im Herzen des Meisters, denn Er wusste um den weiten Weg, den jene würden zu durchlaufen haben, welche die Wahrheit verleugneten und bei denen Er Wunder vollbracht hatte, die weder früher noch später irgendein Mensch aus sich selbst heraus zu vollbringen fähig war.
30. Als Ich Meinen Jüngern ankündigte, dass Ich bald scheiden würde, bemächtigte sich ihrer eine unendliche Traurigkeit. Da sagte Ich ihnen, um ihnen neuen Mut zu geben: "Siehe, Ich werde wiederkommen, und die Zeichen für Mein Kommen werden diese sein: Wenn Kriegsgerüchte euch zu Ohren kommen und die Verderbnis der Menschen ihren Höhepunkt erreicht, wird Mein
Kommen nahe sein. Doch vor Mir wird Elias kommen, um den Weg zu bereiten." Nach jenen Worten verging ein Zeitalter, damit sie in Erfüllung gehen konnten. Am 1. September 1866 gab sich der Geist
Elias' durch einen gerechten Mann kund, der von Mir dazu bestimmt und gesandt war, Meine Gegenwart anzukündigen und der Wegbereiter Meiner geistigen Kundgabe unter den Menschen zu sein.
31. Jener Mann erhielt den göttlichen Auftrag, sieben Gemeinden zu gründen, welche schlicht die Vertretung der sieben Siegel sein sollten, und gleichzeitig die Anweisung, die Verstandesorgane der Erwählten zu schulen, damit sie die Stimmträger des Göttlichen Meisters sein sollten.
32. Seit damals haben alle, die herbeigekommen sind, um Mich in dieser Form zu hören, die Ahnung gehabt, Diener zu sein, Gekennzeichnete oder Markierte als Kinder jenes Volkes, das sich seit Anbeginn mit seinem Herrn verbunden hat und von Ihm Offenbarungen, Wunder, Seine Lehren und Sein Gesetz empfangen hat.
33. Prägt diese Belehrung in eure Herzen und ergründet sie mit Liebe.
34. Vertreibt jeden egoistischen Gedanken und denkt an eure Mission. Dieser Zeitabschnitt ist bedeutsam und entscheidend für die Menschheit. Nur Meine Lehre, die über den menschlichen
Schwächen steht, kann euch offenbaren, dass dies die Zeit ist, in der die Wahrheit jede Lüge und Finsternis zerstören wird.
35. Diese Menschheit, die heute noch schläft, und ihren Herrn und sogar ihre eigene Seele vergessen hat, wird von der Stimme Meines Rufes aufgeschreckt erwachen. Zuerst habe Ich Mich dem Volke Israel offenbart — nicht dem israelitischen Volke dem Blute nach, sondern diesem hier, das es dem Geiste nach ist und dem Ich das Licht des Dritten Testaments vermachte.
36. Ich suche Dich, Volk, denn unter euch sind die, die Mir treu gewesen sind. Ich kann euch noch nicht sagen, dass ihr eure Aufgabe bereits erfüllt habt, denn noch habt ihr ein großes Stück eures Weges zurückzulegen. Ich habe euch den irdischen Gütern zugetan gefunden, in eurem selbstsüchtigen Leben vermaterialisiert. Doch trotzdem will Ich euch keine Vorhaltungen machen, sondern euch nur aufrufen, Mir zuzuhören, damit ihr von Meiner Weisheit erfüllt werdet und zu Meistern der Vergeistigung werden könnt, wozu ihr ausgesandt wurdet.
37. Öffnet eure Augen und lasst euren Geist erwachen, damit ihr euch bewusst werden könnt, dass ihr wirklich in einer neuen Zeit lebt und ihr die Erfüllung Meiner Prophetien schaut. Dann werdet ihr mit Überzeugung sagen können, dass Ich in der angekündigten Zeit zu euch gekommen bin. Nur wenn ihr den Wesensgehalt Meines Wortes kennt, könnt ihr den Ereignissen, die Tag für Tag auf eurer Welt geschehen, die richtige Deutung geben. Doch diese Menschheit, die in ihrer Blindheit heftig diskutiert und nicht das Göttliche Licht sieht, das vor ihrem Geiste erstrahlt, ist sich nicht der Zeit bewusst, in der sie lebt; denn wenn sie es wüsste, hätten die brudermörderischen Hände bereits in ihrem Werke innegehalten, es gäbe innere Sammlung und Wachsamkeit, es gäbe Gebet und Ehrfurcht, Vergebung unter den Menschen und Reue. Doch nichts davon ist vorhanden, jeden Tag zerreißen neue Bande der Liebe unter den Völkern der Erde. Spiritualität und Moral sind abgelehnt worden, es gibt nur einen gefühllosen Kampf von Hass, Egoismus und Machthunger, welcher das Fehlen von innerer Größe in den Menschen offenkundig macht. Inmitten dieses Kampfes bringt der Tod eine tägliche Ernte an Leben ein, seine unversöhnliche und unbestechliche Sichel mäht Schlag auf Schlag das Unkraut nieder.
Doch diese Menschheit, die sündigt, vergewaltigt und schändet, kämpft erbittert ums Überleben, wenn auch egoistisch und ohne zu bedenken, ob die Mittel, die sie verwendet, gerecht sind und menschlich, oder ob sie das Gegenteil davon sind. Nun frage Ich euch: Was ist es, was ihr in dieser Zeit Göttlicher Gerechtigkeit tut?
38. Zwar hat die Stunde noch nicht geschlagen, in der ihr euch aufmachen und eure warnende Stimme erheben sollt. Doch müsst ihr wissen, dass der augenblickliche Zeitpunkt gerade dazu bestimmt ist, ihn für eure Zurüstung zu nutzen; denn dies Wort ist es, das euch für den kommenden geistigen Kampf stählt, das euch gerufen und vereint hat, damit ihr ein Volk des Friedens seid, das die Tore seines Herzens zu öffnen vermag, um den Fremden oder den Ausländer aufzunehmen, und das euch auch die Mission des Sendboten anvertraut hat, diese Botschaft auf allen Wegen der Erde
zu verbreiten.
39. Ich sage euch, der wahre Friede kann nur von Meinem Geiste zum Menschengeist herabkommen, und dieser Friede ist es, den Ich euch in dieser Offenbarung gebracht habe, damit ihr ihn zu den Völkern und Nationen bringt. Erwartet ihr etwa, dass die Welt ihren eigenen Frieden schafft? — Mit welchem Samen könnte sie ihn schaffen, da in ihr keine Gefühle von Liebe, von Gerechtigkeit oder Barmherzigkeit existieren?
40. Beurteilt selbst eure Verantwortung, geliebtes Volk, bedenkt, dass ein Tag, den ihr versäumt, ein Tag ist, um den ihr das Kommen dieser guten Nachricht zu den Herzen eurer Mitmenschen verzögert
— dass eine Unterweisung, die ihr verliert, ein Brot weniger ist, das ihr den Bedürftigen anbieten könnt. Arbeitet mit Liebe, und bald wird Friede unter den Menschen sein. Doch vergesst nicht, was Ich euch sage: Ihr dürft Meinen Frieden nicht mit dem verwechseln, den die Nationen unterzeichnen wollen, denn dieser wird nicht von Dauer sein können. Es wird ein falscher Friede sein, der sich selbst
zerstören wird, weil er keinen Samen der Liebe hat, was Achtung und Brüderlichkeit ist — weil er die Furcht voreinander, den Eigennutz oder den materiellen Vorteil zur Grundlage hat. Der wahre Friede ist jener, der vom Himmel zu den Herzen der Menschen herabkommt und von dort hervorbricht und sich in Werken der Gerechtigkeit und Liebe verbreitet. Ich kündige euch an, dass dieser
Friede, der auf die Nationen zukommt, nicht wahrhaftig ist, und wenn ihr dies prophezeien wollt, könnt ihr es tun in der Gewissheit, dass ihr nicht betrügen werdet. Ich sage euch: Damit der Friede Meines Reiches unter den Menschen hergestellt wird, muss zuvor der Krieg der Doktrinen, Religionsgemeinschaften und der Ideologien ausgetragen werden. Eine Auseinandersetzung, bei der
die einen Meinen Namen und Meine Wahrheit den falschen Götzen der anderen entgegenstellen und bei der eine Lehre die andere bekämpft — dies wird der neue Kampf sein, die geistige Schlacht, bei der die falschen Götter, von ihrem Sockel gestoßen, fallen werden und jede Falschheit, die ihr für wahr gehalten habt, für immer entlarvt wird. Dann werdet ihr erleben, wie sich aus jenem Chaos von Verwirrung und Finsternis strahlend die Wahrheit erhebt.
41. Das Königsgestirn mit seinem Licht gibt euch eine Vorstellung von dem, was die Wahrheit ist. Sein Licht leuchtet während des Tages, und bei seinem Verschwinden beginnt die Nacht. Da entdeckt der Mensch mit Hilfe seiner Wissenschaft und unter Verwendung der Elemente derselben Natur ein Licht, mit dem er die Finsternis der Nacht erhellen kann; doch es ist so schwach, dass es verschwindet und untergeht, sobald die Strahlen des Königsgestirns wieder erscheinen. Ihr habt es geschafft, in der Nacht Licht zu machen, doch wer kann mittels seiner Wissenschaft das Licht der Sonne verbergen und am Tage Finsternis herbeiführen? — Nur Ich kann dies tun, um euch ein Zeichen Meiner Macht zu geben, so wie Ich der Einzige bin, der wirkliches Licht erzeugen und es auch wieder verbergen kann, wenn es Mein Wille ist. Auch im Geistigen bin Ich der Einzige, der das Licht der Wahrheit erstrahlen lassen kann, dort wo Betrug und Lüge herrschen; der bewirken kann, dass aus dem Tod das Leben hervorgeht; dass dem Hass, der Bosheit oder dem Groll Nächstenliebe, Reue oder Vergebung entspringen, oder aus der Zerrüttung des Verstandes Vernunft zum Vorschein kommt — mit einem Wort, dass über der Finsternis das Licht aufgeht. Ja, Volk, das Licht Meiner Wahrheit wird eure Welt erleuchten, und diese lange geistige Nacht, die ihr durchlebt habt, wird weichen. Es hat bereits begonnen, etwas zu erscheinen, wie eine neue Morgenröte; es ist das Licht, das euch in dieser Zeit erweckt hat mit den Worten: Wachet und betet, erweckt eure Mitmenschen, heilt sie, damit sie sich zum Kampf erheben können, und sucht nach dem, der sich verirrt hat. Seid Jünger des Lichts, damit ihr morgen — zu Meistern geworden — Lehren voller Licht weitergebt. Ein Jünger von Mir zu sein erfordert zuweilen, bis zum Opfer zu gelangen; doch Ich sage euch, der Friede der Seele ist mehr wert als der Wohlstand der Erde. Seid wahre Kinder des Lichts, damit jedes eurer Gebete wie ein Stern am Himmel eures Lebens ist und damit das Gebet aller — von euren vereinigten Gedanken gebildet — dem Licht einer Morgenröte gleicht.
42. Elias gießt Licht auf die Wege, und die Schafe kehren allmählich zur Hürde zurück. Wenn Ich dann zu jedem Herzen, zu dem Volke komme, hatte Elias bereits mit allen schon Kontakt aufgenommen.
43. Bereitet euch vor, Jünger; Ich will nicht, dass, wenn der Schmerz seinen höchsten Grad in der Menschheit erreicht, eure Gedanken und eure Vernunft wie von einem dunklen Mantel umwölkt sind. Ich will, dass Meine Jünger in jener Prüfungsstunde sich als Starke zu erheben verstehen und dass sie mitten im Sturm die Stimme des Gewissens zu hören vermögen.
44. Meine Kinder, ihr sagt Mir in eurer Unwissenheit oder Furchtsamkeit: "Herr, so Du willst, dass wir zu Dir kommen — warum lässt Du zu, dass Versuchungen und Zwischenfälle unseren Weg durchkreuzen?" Doch der Meister antwortet euch: Weil die Prüfungen Licht in eure Seele bringen — die einzige Möglichkeit, damit ihr sehen könnt, und es ist notwendig, dass ihr seht, um Erkenntnisse zu gewinnen. Begreift, dass es in eurem geistigen Leben vieles zu erkennen gibt, denn als Kinder des Lichts seid ihr die Erben Meiner Wahrheit.
45. Ihr werdet die Wegbereiter der Zeit der Gnade sein, daher ist eure Verantwortung sehr groß. Die Fundamente eines so großen Werkes müssen stark sein, damit sich auf ihnen das Heiligtum Meiner Göttlichkeit erheben kann. Ich offenbare euch vieles von dem, was die Zukunft für dies Volk bereithält. Auf diese Weise werdet ihr Mich nicht ewig verborgen im Mysterium anschauen.
46. Ergründet Mein Wort, damit ihr euch vergeistigen könnt; denn wenn ihr dieser Lehre nicht auf den Grund geht, könntet ihr einem neuen Fanatismus anheimfallen. Begreift, Jünger, dass in der Vergeistigung kein Raum für Fanatismus noch für Vorurteile, Vergötterung oder Aberglauben ist. Spiritualismus bedeutet geistige Gesinnung, Vergeistigung bedeutet Freiheit der Seele, denn wer sie erreicht, hat sich vom Materiellen freigemacht, hat sich von den Leidenschaften des Fleisches befreit, hat die Aufopferung gelebt sowie die richtig verstandene Entsagung. O Volk, das Mich so oft vernommen hat, schon ist der Zeitpunkt der Beendigung Meines Wortes nahe, doch Ich sehe bei dir kein Verständnis für Meine Lehre, geschweige denn Zurüstung und die rechte Auslegung der
Unterweisungen, die Ich dir gegeben habe.
47. Ihr schlaft süß im Vertrauen auf Meine Liebe. Doch Ich sage euch: Wachet und betet, damit es nicht der Schmerz ist, der euch aufweckt — nicht der Schmerz, den Ich euch sende, denn er ist etwas, das nicht aus Mir hervorgegangen ist. Der Schmerz hat seinen Ursprung im Menschen infolge seines Ungehorsams. — Alles spricht zu euch von Mir und von Meiner Liebe: Die Natur, das äußere Leben, das innere Leben, die ganze Schöpfung, sie sind wie ein Zeigefinger, der euch die Unendlichkeit zeigt als einem Ziel, zu dem hin ihr eure Schritte lenken sollt. Wenn ihr über all dies nachdenkt — kommt euch da nicht der Gedanke an euer Ableben? — Seid ihr euch nicht bewusst, dass jeder Tag, den ihr lebt, ein Schritt ist, der euch der Heimat der Seele näherbringt? Hört und begreift es, denn dort, wo viele den Tod erblicken, ist das Leben, wo ihrer Meinung nach Finsternis ist, ist das Licht, wo sie das Nichts sehen, ist Alles, und wo sie das Ende sehen, ist die Ewigkeit. Wie viele Menschen gleichen in ihrer Unbekümmertheit kleinen Kindern, die, ihren kindlichen Spielen hingegeben, sich keine Gedanken über die Zukunft machen.
48. Menschen, die ihr im Herzen das Licht der Erfahrung dieses Lebens besitzt und in eurer Seele das Licht, welches die Entwicklung während verschiedener Erdenleben hinterlässt — warum beschäftigt sich eure Seele mit dem, was unnütz für sie ist, und warum weint ihr oftmals aus Gründen, die euren Schmerz nicht verdienen?
49. Sucht in allem die Wahrheit; sie ist auf allen Wegen, ist hell und klar wie das Licht des Tages.
50. Geht und sprecht von diesen Unterweisungen mit euren Mitmenschen. Schon bereite Ich die Provinzen vor, um die Frohe Botschaft zu empfangen. Aber Ich sehe, dass ihr noch Furcht vor der Auseinandersetzung, vor den Meinungen eurer Angehörigen habt. Manche fürchten ihre Eltern oder ihre Geschwister mehr als das Urteil ihres Gottes. Befürchtet ihr ihre Meinung, dass ihr im Irrtum seid, dass sie euch Verräter oder Betrüger nennen? — Wahrlich, Ich sage euch, Ich habe in euren Geist ein Juwel von solcher Herrlichkeit gelegt, dass ein Wort von euch jene überzeugen kann, die ihr so sehr fürchtet.
51. Ihr seht die Reichen der Welt, die Gelehrten, die Mächtigen, die Philosophen, die Wissenschaftler, die Geistlichen der Konfessionen und die Menschen der Macht allzu groß, und Ich sage euch: Ihr braucht diese Größe nicht, um von Meiner Wahrheit sprechen zu können. Nichts davon benötigt ihr, um groß zu sein, weil die wahre Größe, welche die des Geistes ist, weder Gold, noch menschliche
Wissenschaft, noch Titel benötigt. Wo sich die Seele nicht mit Liebe äußert, gibt es keine wahre Größe. Wisst ihr nichts von Monarchen, die heute auf ihrem Throne sitzen und morgen ihr Elend mit sich
schleppen? Kennt ihr nicht Gelehrte, die das berichtigen, was sie vorher als Wahrheit verkündeten? Habt ihr noch nie eine schöne, bewunderte und begehrte Frau gesehen, die später in Lumpen ging?
— Verwechselt also nicht die ewigen Werte mit vergänglichen menschlichen Eitelkeiten.
52. Nehmt euer Kreuz auf euch und folgt Mir nach. Tragt es auf eurem Herzen und fürchtet euch nicht. Geht Schritt für Schritt; hinterlasst Mein Wort in den Herzen wie eine Lichtspur. Vergebt denen, die euch verletzen. Doch wenn ihr fallen solltet und man über euren Sturz spottet, so macht euch nichts daraus, denn jetzt wird Christus, der zu euch spricht, der Beistand derer sein, die Mein Kreuz auf sich nehmen.
53. Höre Volk, 1950 ist schon nahe, und der Wille des Ewigen wird in Erfüllung gehen. Ihr dürft zu diesem Zeitpunkt nicht gespalten sein, denn ihr kennt nicht die Prüfungen, die näherrücken.
Hier, wo Ich ein Volk zubereitet habe, das Mein Wort in dieser Zeit empfangen sollte, darf keine Verwirrung aufkommen. Bis dahin muss dies Volk vereint sein, und seine Männer und Frauen sollen
dann ihren Geist für Meine letzte Kundgabe aufnahmebereit machen, in welcher sie Meine letzten Worte vernehmen werden, die euch sagen werden: Ich erwarte euch im Himmel!
54. Wenn ihr euch so vorbereitet, werdet ihr bald das Licht Meines Geistes auf euch kommen fühlen ohne menschliche Übermittler oder Stimmträger, um sich den Jüngern von Geist zu Geist mitzuteilen. Bis dahin sollt ihr eure Andachtsformen so weitgehend geläutert haben, dass eure Mitmenschen überrascht sein werden, wenn sie die Vergeistigung Meiner neuen Jünger erkennen, eine Spiritualität, die von dem innerlichen Kulte zeugen wird, den ihr ausübt.
55. Dann wird die Menschheit feststellen, dass die vor Tausenden von Jahren geweissagte Zeit, in welcher Meine Wiederkunft stattfinden sollte, die heutige ist, denn die Menschen werden selbst feststellen können, dass das Göttliche Licht auf alles Fleisch und jeden Geist ausgegossen wird.
Mein Friede sei mit euch!


Mittags gg 12:30 Uhr

Anna Maria hat Routine Arbeiten erledigt und sich nun hingesetzt, um sich etwas auszuruhen.

„Bleib dran … du bist auf einem guten Weg. Du mußt auch an deiner Einstellung zum Leben arbeiten… Erholung!“

Erholung ist wichtig!
Vergnügungen nicht, sie sind verderblich.

Glynda Lomax  - Größte Zeit der Prüfungen
Eine Zeit großer Traurigkeit naht für alle Menschen. Viel Tod wird es geben. Sie müssen Ihre Herzen darauf vorbereiten, dass viele sterben werden, und Sie können die Ergebnisse für diejenigen, die Sie lieben, nicht beeinflussen. Viele werden nach dieser Zeit allein in der Welt bleiben.

HINWEIS: Er hat das nicht gesagt, aber ich hatte das Gefühl, dass dieses Ereignis eine Plage sein könnte. Er hat es nicht gesagt.

Wenn du zu mir betest, werde ich dir Gnade zeigen. Ich werde denen zeigen, die Barmherzigkeit lieben, aber diejenigen, deren Zeit es ist, müssen immer noch heimgerufen werden. 

Sie treten in die größte Zeit des Testens aller Zeiten ein, Mein Volk. Nichts wird in dieser Zeit einfach sein. Viel Kummer wird es geben. Viele Krankheiten werden reichlich vorhanden sein. Es wird viel Mangel geben.
Offenbarung 6:1-8
1 Und ich sah, daß das Lamm der Siegel eines auftat; und hörte der vier Tiere eines sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!
2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. (Christus / Antichrist) Und der daraufsaß, hatte einen Bogen; und ihm ward gegeben eine Krone, und er zog aus sieghaft, und daß er siegte.
3 Und da es das andere Siegel auftat, hörte ich das andere Tier sagen: Komm!
4 Und es ging heraus ein anderes Pferd, das war rot. (Krieg) Und dem, der daraufsaß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde und daß sie sich untereinander erwürgten; und ward ihm ein großes Schwert gegeben.
5 Und da es das dritte Siegel auftat, hörte ich das dritte Tier sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. (Hunger, Pest, Krankheiten) Und der daraufsaß, hatte eine Waage in seiner Hand.
6 Und ich hörte eine Stimme unter den vier Tieren sagen: Ein Maß Weizen um einen Groschen und drei Maß Gerste um einen Groschen; und dem Öl und Wein tu kein Leid!
7 Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm!
8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. (Tod) Und der daraufsaß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden.


Gegen 17 Uhr:

EOH  Rune – da heißt es:
‚In ihrer Macht ist die Eibe und die sie repräsentierende EOH-Rune eine Bestätigung von Kontinuität und Ausdauer trotz aller destruktiven Umstände, einschließlich rauhen Wetters, Krieges und sogar persönlichen Todes als Übergang von einem Zustand in einen anderen (höheren, geistigen).
Der Fragesteller wird mit seinen Versuchen Erfolg haben, wie ein glänzender Bogenschütze das Ziel trifft. EOH deutet die exzellente Beurteilung einer Situation durch den Ratsuchenden an und ist ein gutes Zeichen unter anscheinend ungünstigen Umständen. Die Geschehnisse werden sich zugunsten des Fragestellers wenden, vielleicht mit der Hilfe eines alten Bekannten von früher.‘

26.4.2019 um 8 Uhr 

BAR (18) Rune – numerologisch die Zahl 783 (=18) von Anna Marias Gartengrundstück der Stadt  

da heißt es:
Die große Göttin, Mutter Erde. Über ihr am Himmel das Sternbild Jungfrau und der Mond als Großmutter-Prinzip und an der rechten Seite eine Birke. BAR verkörpert die Mutter, die alles für uns gibt. Ihr größtes Geheimnis besteht darin, daß sie Leben und Tod gebiert.  Sie ist auch mit leicht variierenden Attributen unter den Namen Nerthus, Erda, Frigg, Holda, Frau Gode, White Lady und Ostara verehrt. Sie regiert die Periode der Frau, Schwangerschaft und Entbindung, Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Sie gibt ausgesetzten Kindern Obdach und Schutz. Sie  wacht über Acker- und Gartenbau und sorgt für die Pflanzen. In der Höhlung ihres doppelgipfligen heiligen Berges nährt sie die Heimchen, das sind unmanifestierte Seelen, die kurz davor stehen, als Neugeborene in die Welt zu kommen. Ihr Erscheinen soll dem Betrachter großen Wohlstand ankündigen.
Schließlich kann BAR auch als Bahre betrachtet werden, auf der die Toten zu ihrer Beerdigung getragen wurden, nicht als das Ende des Lebens, sondern als der Beginn eines neuen im Jenseits – Charon, der Fährmann, der die Seelen von der einen Welt in die andere transportiert. Die Zahl 18 bedeutet in der nordischen Numerologie neue Anfänge auf einer höheren Ebene. Sie gehört zu den Zahlen der Vollendung und zeigt jenen Punkt an, an dem die zugrundeliegenden Prinzipien ins Dasein gekommen und voll entfaltet sind. Das ist der Punkt, an dem neue Formen innerhalb des Rahmens zur Reife gelangen können, der bereits aufgestellt wurde.
BAR bedeutet die Geburt von etwas, sei es die physische Geburt eines Babys oder die begriffliche Geburt einer Idee oder der physische Beginn eines Projekts. Sie bedeutet, daß jetzt die Zeit für neues Wachstum gekommen ist und ermutigt den Fragesteller, jedes Projekt auszuweiten oder auszuführen, das in Frage steht. BAR zeigt an, daß ein solches Projekt ein gutes Resultat haben wird, selbst wenn es wie ein Neugeborenes einiger Nährung und Pflege bedürfen wird, bevor es zur Reife gelangt.  Allgemein werden Neuanfänge aller Arten angezeigt. Im Hinblick auf zwischenmenschliche Beziehungen kann dies die Bildung von neuen Kontakten bedeuten, Verlobung, Heirat. BAR verkörpert den versorgenden, mütterlichen Einfluß. Wenn sie ein Kind erwartet, ist es ein günstiges Omen und im allgemeinen eine gute Rune für alles, was mit nähren und pflegen zu tun hat.
26.4.2019 nachmittags:
„Wenn sie sich doch daran erinnern würden… wie im Himmel so war es auch auf Erden…“
Wenn du noch einmal Judas zu mir sagst, werf ich dir deinen Bettel vor deine Füße!
„Treu!“

Na also. Geht doch.
„Dafür hab ich ….. Singdrossel…. Lieben!“
Wie du doch …. Sein kannst wenn du gerade nicht wütend (eifersüchtig) bist.
Der auch. Dem knall ich auch den Bettel vor die Füß! Beiden. Ihr habt’s verdient.
Sie sollen halt umkehren – die alle!
„Zu spät …. Umkehren!“
Ich hab nicht gesagt, daß ich das Gericht (den Felsbrocken) kommen sehen will, sondern ich wünschte mir nur, daß es endlich alles vorbei wäre.
Sie werden vor dir stehen in dem Kleid, das sie anhaben und dann müssen sie sich halt reinigen, und wenn sie das jetzt nicht wollen, dann vielleicht danach. Ich werde auch vor dir stehen und ich hab keine Ahnung , in welchem Zustand mein Kleid sein wird, bei all den heftigen Prüfungen, die du mir dauernd schickst.
Da hat Anna Maria eine Vision:
Sie sieht ein Baby, das hat ein weißes Mützchen auf dem Köpfchen und es hat seinen Daumen im Mund, wie es da so auf der Seite liegt und sie mit großen Augen verwundert anblickt und sie sagt ihm: das mußte ssein, daß ich so gesprochen habe. Den Vater sieht sie auch, wie er da so in der Runde sitzt, hell strahlend, von Freude erfüllt, inmitten der Kinderschar, die um ihn herumhüpfen. Er hat einen weißen Anzug an und das Baby einen weißen Strampler.
Wie viele Kinder mögen es nur sein? Viele!
Und ich seh sie nicht aufwachsen.
„Flammendes Inferno!“
Ich seh sie trotzdem nicht aufwachsen. Sie kennen mich nicht einmal.
Anna Maria geht Pizza kaufen. Da ist sein Herz von großer Traurigkeit erfüllt und er kann sich nicht mehr an den Kindern freuen und sie ist auch im Herzen traurig.
Vielleicht sieht sie sie niemals.
DU vermißt mich sehr – unendlich, weil deine Familie nicht komplett ist – weil die Mutter fehlt – weil die Gattin fehlt – weil ich nicht bei dir bin, bist du traurig.
Wenn ich das bin, muß ich dir sagen, ich vermisse dich auch. Jeden Tag mehr. Unendlich. Meine Seele lechzt nach dem lebendigen Gott. Mich dürstet. Wie lange noch hälst du mich fern von dir, um hier auf diesem Planeten zu sein. Es ist Liebe. Siehst du das denn nicht.
Bin ich garstig, oder du, dann nur, wenn du oder ich es nicht schätzen.
Ungeduld, Zorn, Rache
Oder
Vertrauen, Hoffnung, Ergebung, Demut, Dankbarkeit, Freude – Ich bitte dich.
Da kann der arme Begleiter aber auch nichts dafür. Wenn wir hier den Weg zu zweit gehen, dann braucht er auch meine Nähe, um nicht auf Abwege zu geraten.
„Tut mir leid!“
Ich habe Verständnis und danke dir für das Geschenk, zu zweit zu sein hier unten. Das ist zwar kompliziert, aber auch hilfreich.
Wenn wir im Moment leben, mit der Energie in uns bleiben und aus dem Moment heraus leben, ist es einfach und da ist kein Mangel – wenn es so wäre.
„Wyoming…. America ... Wermut“ (wie Tschernobyl)
„Hesch noch ein wenig Ruh….. Am Comuter.“
Auch AnnaMaria’s Mann sehnt sich nach Nähe. Sie sagt ihm das und daß sich Gott auch nach Nähe sehnt und er versteht es.
Da sieht Anna Maria, wie sich der Vater auf ihren Mann stützt und dabei ein paar Tränchen aus seinen Augen kullern.

27.4.2019 
 „Recherchier. Verglüht alles. Die Erde wackelt. Die Pole!“ (Polsprung)
„Der Himmel! Es wird dunkel!"
Was bleibt übrig?
„EIS!“
„Das Scheitern der USA mit den verheerenden Folgen. Money (Geld) Attack!“
„Das Epizenter Italien schwingt unablässig. Das Meer schaukelt.“
„Holland. Belgien. Teile Deutschlands“ (Norden? – von der Flut bedrohte Landstriche.
„Liebe!“
Anna Maria wird allmählich wieder normal – ruhiger, gelassener, bis zur nächsten Runde.
Die Wogen werden jetzt immer heftiger werden.
„So war es schon früher, vor 1911. Wie in der Karwoche (2019). Wer es nicht gespürt hat, hat es verdrängt.“
 
 
 

BWL - Band 5 - Unterweisung 124


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
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Unterweisung 124:
 
 1 Volk, Israel, Erbe meines Wortes, Ich bereite dich zu, damit du der Trost der Menschheit seist. Suche die geistig Armen auf, die Kranken, die Mühseligen sowie die körperlich und geistig Bedürftigen und gib ihnen von diesem geistigen Brot, welches Stärkung und Gesundheit bringt.
2 In dieser Zeit der Gnadenerweise will Ich Meinen Geist auf euch ausgießen, damit ihr morgen Zeugnis von Mir ablegen könnt und verbreitet, dass Ich Mich als Meister, als Vater und als Richter kundgab, damit Meine Kinder Mich in der Gestalt finden können, in der sie Mich suchen wollen; denn in Mir sind alle Formen von Liebesbekundungen.
3 Elias, welcher der Wegbereiter ist, holt die verirrten Schafe, um sie zu Mir zu bringen. Sein streitbarer Geist inspiriert euch, damit ihr mit Vollkommenheit sprecht und ihm bei seiner gesegneten Mission helft, die Seelen aus der Verwirrung zu befreien, welche in dieser Zeit herrscht.
4 Nur dir, Volk, ist diese Kenntnis — die große Mission Elias', seine Eigenschaften und seine Vollkommenheit — offenbart worden. Er wird die Menschheit leiten und sie Mir zuführen. Doch Ich sage euch gleichermaßen, dass ihr Maria nicht vergessen sollt. Nehmt eure Zuflucht zu ihr, welche göttliche Barmherzigkeit und Güte ist. Alle Vollkommenheiten und Schönheiten sind ewig in ihrem Geiste gewesen, und Ich habe ihr die Menschheit als eine Tochter anvertraut, über die sie immer gewacht hat. Erhebt euch zu ihr in euren Drangsalen, fühlt ihren Frieden und ihre Liebe. Die Augen, welche die Fähigkeit erlangt haben, von der Erde aus die geistigen Sphären zu schauen, sehen sie voller Gnade aus der Vollkommenheit zu eurer Welt herabkommen, und die durch Mein Wort empfindsam gewordenen Herzen spüren ihre Gegenwart.
5 Ihr besitzt alle diese Gnadengaben. Ihr habt handfeste Beweise, damit ihr nicht einen Augenblick zweifelt. Euer Geist fühlt, dass die Gnade, die er empfangen hat, so groß ist, dass er den Wunsch hat, dass die ganze Welt Mein Wort hören und jede Seele erleuchtet werden möchte. Doch Ich sage euch: Ihr könnt zugunsten der Menschheit wirken, dafür habe Ich euch große Gaben gegeben. Die Sonne Meiner Weisheit erleuchtet derzeit alle Menschen, Meine Gerechtigkeit voll Liebe lässt die Seelen aller Menschen aufmerken.
6 Die Welt fragt nach dem Grund für so viel Katastrophen, warum die Sünde sich vermehrt und es keine Menschenhand gibt, die sie aufhalten kann. Dann denken sie, dass nur eine höhere Macht, nur der Himmlische Vater der Menschheit helfen kann, zum Gleichgewicht und zur Vernunft zurückzufinden.
7 Ihr, Meine Jünger, sollt ihnen die Antwort geben. Macht sie mit Meiner Lehre der Liebe bekannt, die all diesen Geschöpfen den Frieden zurückgeben und ihnen einen neuen Horizont, ein neues Leben bieten kann, durch die Befolgung Meiner Gesetze.
8 Schafft im Schoße eurer Familien eine Welt des Friedens und Verständnisses, lebt und entwickelt euch in ihr. Macht, dass eure Werke von Mir sprechen. Lehren sollt ihr erst, wenn die Zeit gekommen ist, da ihr zugerüstet seid; dann sollt ihr denen sagen, die euch hören, wie viel Frieden ihr gefunden habt, eure Mitmenschen zu lieben, wie beglückend es ist, euren Gott zu lieben, und bekundet eure ganze Erfahrung.
9 Deine Mission, Israel, ist es, deinen Mitmenschen zu dienen. Wer von euch ist bereit, eine Botschaft des Friedens zu anderen Nationen zu tragen? Schon sind jene bestimmt, welche die gute Botschaft empfangen sollen. Das Leid, das sie durchgemacht haben, ist zu euch gelangt, und euer inbrünstiges Gebet hat vielen Kummer erleichtert und ihnen Frieden und Hoffnung gebracht. In jenen Nationen sind nach Meinem Willen Wegbereiter aufgetreten, die von Vergeistigung sprechen und die Herzen für das Kommen Meines Werkes vorbereiten, das sie noch nicht kennen. In allen Nationen soll Mein Wort bekannt werden. Wenn die Menschheit Mich vernehmen würde, könnte sie sich von einer einzigen Meiner Unterweisungen nähren, denn in ihnen verbreite Ich Meine Göttliche Wesentlichkeit, und Meine Gegenwart ist bei allen Meinen Kundgebungen wirklich spürbar.
10 Ich habe die Leere eurer Herzen mit Meiner Liebe erfüllt, habe große geistige Ideale in euch erweckt, die euch stärken, und euer Glaube hat gesiegt. Die Prüfungen, die früher eure Herzen bedrückten, erscheinen euch heute klein, und ihr seid zufrieden und glücklich, weil ihr Mich gefunden habt.
11 Die Menschen beurteilen euch und setzen ihre Hoffnung auf euch, und selbst dann, wenn sie zweifeln, erkennt ihr Geist im Innersten, dass ihr Meine Erwählten seid. Euer Auftrag ist groß, daher sollt ihr immerdar beten und wachen, um an dem Ort, an den Ich euch als Meine Jünger gestellt habe, Aufmerksamkeit zu zeigen.
12 Ich spreche derzeit zu den Jüngern der Dritten Zeit, welche Ich lehre, die geistige Essenz zu suchen, die in diesem Worte enthalten ist; denn wer seinen Sinn entdeckt, wird die göttliche Sprache verstehen können. Die Liebe und die Wahrheit finden keine menschlichen Begriffe, die sie in ihrer ganzen Lauterkeit auszudrücken vermögen. Daher muss man sie in einer Sprache suchen, die jenseits des menschlichen Wortes ist. Ihr seid die Jünger, die zu begreifen beginnen, was wahre Liebe ist. Haltet euch nicht damit auf zu beurteilen, ob ein bestimmtes Wort von dem Stimmträger gut oder schlecht ausgesprochen worden ist. Solche äußerlichen Kleinigkeiten sollen kein Stein des Anstoßes für euer Studium sein. Es sind dies Fehler, die ungeschulten und einfachen Menschen eigen sind. Ich bin vom Reiche der Liebe und der Barmherzigkeit zu einer Welt gekommen, wo die Liebe etwas Fremdes ist, und habe Meine Unterweisung durch ein unbekanntes, einfaches Volk begonnen, das unauffällig unter der Menschheit lebt; doch dies Volk hat Mir zugehört, und mehr noch, es hat Mir geglaubt.
13 Wenn Ich Mein Wort in allen Nationen gegeben hätte, hätte die Mehrheit es abgelehnt, weil die Eitelkeit des Materialismus und die falsche Größe der Menschen keine Lehre angenommen hätte, die von Vergeistigung, von Demut und Brüderlichkeit spricht. Die Welt ist noch nicht vorbereitet, um die Liebe zu begreifen, weshalb nicht alle für Meine Gegenwart in dieser Form empfänglich gewesen wären.
14 So, wie Christus damals die Höhlung eines Felsens suchte, um als Mensch geboren zu werden, so entdeckte Ich heute diesen Erdenwinkel, der bereit war, Mich zu hören und der Ähnlichkeit hat mit der Grotte und der Krippe, die in jener gesegneten Nacht den Gottessohn aufnahmen.
15 Hier bereitete Ich euch im stillen zu; hernach wird der Tag kommen, an dem ihr euch aufmachen müsst, um die Wege zu bereiten, damit Mein Wort zu allen Herzen gelangt. Zu jenem Zeitpunkt wird die Welt durch Leid geläutert sein, und Mein Wort wird ihr nicht mehr als eine fremde Sprache erscheinen, sondern als etwas, was das Herz und der Geist leicht verstehen und erfühlen kann. Ich übergebe euch das Buch, das von Wahrheit und Liebe spricht, damit ihr es der ganzen Menschheit bringt.
16 Es gibt kein Volk auf Erden, von dem Ich euch sagen könnte, dass ihr nicht hinzugehen braucht, weil es diese Offenbarung nicht nötig hat. Welches Volk kann behaupten, dass es wirklich christlich ist — nicht nur dem Namen nach, sondern aufgrund seiner Liebe, seiner Barmherzigkeit und seiner Vergebung? Welche Nation kann ihre Spiritualität beweisen? In welchem Teil der Welt lieben sie sich einander? Wo befolgen die Menschen tatsächlich die Lehre Christi?
17 Wahrlich, Ich sage euch, ihr besitzt zwar Mein Gesetz in Büchern niedergeschrieben, manchmal auch in eurem Verstande, doch Ich sehe es nicht in eurem Leben verwirklicht. Sagt Mir nicht, dass dies nicht wahr ist, denn Ich habe euch deswegen auf die Probe gestellt, und als die Stunde gekommen ist, zu vergeben, habt ihr die Beleidigung nicht zu vergeben gewusst, sondern habt sie stattdessen gerächt. Als eine bedürftige Hand an eure Tür geklopft hat, habt ihr nicht liebevoll Hilfe geleistet, und als es nötig gewesen ist, sich aufzuopfern, um jemanden zu retten, habt ihr eher euren Mitmenschen geopfert, um euer Leben zu retten und die Güter, die ihr habt. Deshalb sage Ich euch, dass die Menschheit Mein Wort nur in verstaubten Büchern aufbewahrt.
18 Falls euch Mein Wort sehr bescheiden erscheint, sage Ich euch nochmals: Dies ist nur die äußere Ausdrucksform. Geht bis jenseits aller menschlichen Begriffe, und ihr werdet in der Unendlichkeit die Stimme des Vaters vernehmen, der eine Himmlische Sprache spricht, die eurem Geiste nicht fremd, sondern vertraut sein wird, da sie ihren Ursprung in Gott hat.
19 Seid ihr euch der Mission und der Verantwortung bewusst, die ihr derzeit übernehmt?
20 Niemandem erscheine Meine Unterweisung befremdend noch beschwerlich sein Kreuz, denn wahrlich, Ich sage euch, schwieriger und bedrückender ist das Leben, das ihr auf der Welt führt. Mein Kreuz der Liebe ist das sanfteste aller Joche.
21 Bedenkt, dass euer Geist Mir während dreier Zeitalter geistiger Entwicklung gefolgt ist, und ihr noch immer nicht am Endziel des Weges angelangt seid. Ihr seid Mir freiwillig nachgefolgt, denn Ich habe nie jemanden gezwungen, dies zu tun.
22 Als aus dem Tiefsten eures Wesens euer Bekenntnis entsprang, in welchem ihr Mir sagtet: "Meister, du bist mein Herr", war es die Stimme eures Glaubens, die sprach, und seit diesem Augenblick innerer Erleuchtung folgt ihr Meiner Spur, Schritt für Schritt, zuweilen fallend und auch dann wieder
aufstehend, um Mir nachzufolgen. Wie freut sich der Geist, der die Last seines Kreuzes der Liebe auf sich fühlt. Nur wer es nicht mit Liebe auf sich nimmt, wird sich im letzten Augenblick seines Lebens unzufrieden und ängstlich zeigen, und in seiner Unvernunft wird er zuweilen über seinen Herrn lästern und es so dem Räuber gleichtun, der auf Golgatha zu Meiner Linken gekreuzigt wurde. Dies irdische Leben ist nur eine Vorbereitung, eine Stufe, um zum wahren Leben zu gelangen.
23 Meine Lehre ist das Gesetz, das euch lehrt, in Einklang mit dem Geistigen und mit der Natur zu leben. Trotz des Lichtes, das in eurem Verstande erstrahlt und euch den sicheren und richtigen Weg weist, vergießt ihr manchmal Tränen, weil ihr gelegentlich vom Gesetze abweicht, und dann richtet und bestraft euch euer Gewissen. Wann immer ihr die Natur herausfordert und gegen ihre Gesetze verstoßt, sucht sie euch sogleich heim. Dennoch wäret ihr ungerecht, wenn ihr sagen würdet, dass sie Rache geübt hat, denn Ich bin in der Natur, wie Ich in allem bin. Wenn ihr euch durchaus in einen Abgrund stürzen wollt — wie könntet ihr dabei den Schmerz des Sturzes vermeiden?
24 Fühlt, wie ihr geistig eine unermessliche Wüste durchquert; jenseits derselben liegt ein Wohnsitz des Friedens, der Vollkommenheit und des Lichtes, der eurem Geiste verheißen ist. Betrachtet in eurem Rücken die ferne, sündige Stadt, wie weit sie entfernt ist. Heute seid ihr frei von Ketten, denn endlich habt ihr euch von der Sklaverei der Leidenschaften befreit. Die Götzen, vor denen ihr euch verbeugtet, verblieben weit hinter euch, gefühllos und tot. Später werden sie von anderen, die nach euch kommen werden, von ihren Sockeln gestoßen werden. Doch falls eure Feinde euch verfolgen sollten, wird ein rettendes Meer ihnen den Weg versperren, damit ihr heil ans Ziel eures Lebensweges gelangen könnt.
25 Wer würde da umkehren wollen? Also vorwärts, am Horizont erstrahlt schon das Licht der Hoffnung. Hinter euch liegt die Finsternis der Enttäuschung.
26 Mutig voran, Mein Volk! Die Wüste ist zwar trocken und heiß, aber dennoch fällt auf euch das Manna hernieder, und ihren Felsen entquillt Wasser. Wachet und betet, denn selbst in der Wüste werden euch die Versuchungen verfolgen. Weh dem, der nicht wacht und betet! Weh dem, der in seinen Vorsätzen der Erneuerung schwach ist!
27 Wie Soldaten werdet ihr die ungeheuren Entfernungen und Einöden durchqueren. Ich habe euch bereits mit euren Waffen bekanntgemacht. Die Schlacht wird entbrennen, und dann sollt ihr eure Kräfte mit jenen messen, die euch aufzuhalten und zu vernichten versuchen. Wie wird es euch gelingen, in jener Schlacht zu überleben? Indem ihr nicht den Glauben verliert, die Finsternis und die Verwirrung durchschreitet, ohne dass euer Licht erlöscht, und ihr ans Ende der Wüste gelangt mit eurem Herzen frei von Beleidigungen, von Groll oder von Hassgefühlen und ihr eure Feinde liebt und ihnen vergebt. Ihr werdet dann erleben, dass euer Geist im Kampfe ungeheuer erstarkte, weil dieser ihn zwang, weder stehenzubleiben noch zurückzuweichen und dabei von all seinen ihm bekannten Kräften und Fähigkeiten Gebrauch zu machen und unbekannte oder schlummernde Geistesgaben in sich zu suchen.
28 Seid demütig vor eurem Herrn, und ihr werdet groß im Geiste sein. Werdet nicht schwach vor den Versuchungen der Welt und des Fleisches. Die Menschen werden euch sagen: Während Jesus euch zu "Letzten" und zu Geringwertigen macht, werden sie selbst euch zu "Ersten" und zu Großen auf der Erde machen; doch glaubt ihnen nicht.
29 Ich vermag auch Kronen, Throne und Zepter in der Welt zu geben wie für David und Salomon, als sie ihren Herrn erkannt hatten; doch Ich habe sie Meine Gerechtigkeit spüren lassen, als sie Mich verraten haben und habe zugelassen, dass sie sich selbst der Gabe der Macht, der Inspiration und der Weisheit enterbten.
30 Heute biete Ich euch keine Reiche in dieser Welt an, vielmehr habe Ich euch von irdischen Besitztümern entäußert, damit ihr Mir mit mehr Freiheit nachfolgt. Das Reich, das Ich euch anbiete, ist jenseits alles Menschlichen. Wem es gelingt, in dies Reich zu gelangen, wird es nicht mehr verlassen.
31 Seht die Menschen und die Herrscher der Erde. Wie kurz ist ihre Herrlichkeit und ihre Herrschaft. Heute werden sie von ihren Völkern emporgehoben, und morgen stoßen sie sie von ihrem Throne. Niemand suche seinen Thron in diesem Leben, denn in der Meinung, vorwärtszukommen, wird er seinen Lauf anhalten, und eure Bestimmung ist, voranzukommen ohne stehenzubleiben, bis ihr zu den Toren Meines Reiches gelangt.
32 Wenn ihr Ende 1950 Mein Wort nicht mehr vernehmt, hört ihr deshalb nicht auf, Meine Jünger zu sein, denn Meine Inspiration wird weiterhin zu eurem Geiste und zu eurem Verstande gelangen, um euch alles verstehen zu lassen, was ihr in Meinem Worte empfangen habt.
33 Es fehlt nur noch der letzte Teil des Buches, das siebte Kapitel, das noch versiegelt ist. Wenn einmal dies Siegel geöffnet ist, werdet ihr die letzte Lektion von Geist zu Geist empfangen.
34 Meine Gerechtigkeit bringt die Menschheit weise nach und nach der großen Offenbarung näher. Das Leben als Meister lehrt und korrigiert unablässig, die Prüfungen lassen ihre geistige Stimme durch das Gewissen zu den Menschen gelangen.
35 Damit es der Welt gelingt, schließlich von Geist zu Geist mit Mir Zwiesprache zu halten, musste Ich Mich euch zuvor in dieser Form nähern und euch auf den Schritt vorbereiten, den die Menschen auf ihrem Entwicklungswege machen mussten. Mein in dieser Zeit gesprochenes Wort — mittels der Stimmträger — wird dazu dienen, euch von Fallstricken, von Zweifeln oder Irrtümern auf eurem Wege zu befreien. In ihm werdet ihr die Klarheit Meiner Unterweisung entdecken.
36 Ich beauftrage dich, Volk, Meine Verheißung zu verkünden, dass Ich Mich mit den Menschen von Geist zu Geist verbinden werde. Ich will, dass ihr auch euren Kindern dies Licht weiterreicht, damit sie ihren Pfad mit dem Lichte der Hoffnung erhellen.
37 Falls ihr schlaft, falls ihr zu wachen und zu beten vergesst, wenn Meine Verheißung in Erfüllung geht und Mein Geist euch ruft, dann werdet ihr abermals von Verwirrung und Zweifel geplagt sein, welche die Menschen immer gehabt haben, wenn Ich zu ihnen zurückgekehrt bin, weil sie Mich nicht zu erwarten verstanden.
38 Ich will, dass ihr von dem Augenblick an, an dem Ich Mein Wort verstummen lasse, euch dem Studium desselben und der geistigen Übung widmet, die euch die notwendige Entwicklung geben soll, um zu erreichen, euch direkt mit Meinem Geiste zu verbinden. Bei dieser inneren, intimen, spirituellen Entwicklung werdet ihr die schönsten Früchte der Inspiration, der Offenbarung, des geistigen Gesichtes und der Stärke erhalten. Dann wird dies Volk kurz davor stehen, Meine Verheißung verwirklicht zu sehen, wenn das letzte Siegel gelöst wird und es seinen Inhalt der Welt offenbart.
39 Hegt nicht den Wunsch, wenn ihr einst Meine Kundgebung nicht mehr habt, sie durch falsche Nachahmungen oder äußerliche Kultformen zu ersetzen, denn ihr würdet dann in Lethargie, in Routine versinken und könntet Meine göttliche Stimme nicht hören, wenn sie kommt, euren Geist zu erleuchten.
40 Ich will nicht, dass es nur eine unbestimmte Ahnung ist, welche die Menschen Meine Gegenwart im Geiste erwarten lässt. Ich will, dass es die Gewissheit, die volle Überzeugung dessen ist, dass Mein Reich auf diese Weise zu den Menschen kommt.
41 In jener Zweiten Zeit kündigte Ich Meine Rückkehr an, doch es geschah nicht in unbestimmter, sondern in klarer Form. Dennoch wurden die Völker des Wartens müde und vergaßen schließlich meine Verheißung.
42 Ich ließ alle Zeichen erscheinen, die Meine Wiederkunft ankündigen sollten, aber auch sie blieben von den Menschen unbeachtet, weil sie geistig schlafend waren, der Welt verfallen und in ihren Religionen stehengeblieben.
43 Ich will nicht, dass ihr jetzt nochmals Irrtümern anheimfallt. Hört Mein Wort, das euch die Art und Weise mitteilt, in welcher Ich mit den Menschen von Geist zu Geist in Verbindung treten werde.
44 Verbannt aus euren Herzen jeden Materialismus, damit ihr diese Zwiesprache in der höchsten Form erwartet, die ihr euch vorstellen könnt, und so weder Enttäuschung noch irgendeine Verwirrung angesichts der Realität erleidet.
45 Als der Messias dem Volk Israel in der Ersten Zeit verheißen wurde, erwartete Ihn das Volk als einen mächtigen König auf Erden; als es Ihn dann vor Augen hatte, erkannte es Ihn aber nicht.
46 Während Ich auf der Welt war, kündigte Ich den Menschen Meine Wiederkunft an und gab ihnen zu verstehen, dass sie geistig sein würde. Dennoch heute, da Ich euch Meinen Lichtstrahl gesandt habe, welcher im Verstande Meiner Stimmträger zum Wort wurde, haben viele an Mich Glaubende Mich geleugnet, weil sie vergessen hatten, dass Ich wiederkommen würde, oder weil sie meinen, dass, wenn Ich zur Welt zurückkäme, es in derselben Form geschehen würde, in der Ich einstens kam, das heißt als Mensch.
47 Ich spreche jetzt darüber, damit ihr eure Mitmenschen und eure Kinder darauf vorbereitet, damit sie wachen, und wenn dann die Stunde kommt und die göttliche Stimme euch sucht, um Gehör zu finden, die Menschen und die Völker betend angetroffen werden; denn ihre Freude wird unendlich groß sein, und die Offenbarungen, die sie empfangen, werden unvergleichlich sein.
48 Die gegenwärtige Zeit soll die der Verdienste sein, Volk. Schon die Patriarchen gaben euch Lehren und Vorbilder, schon die Propheten kündigten euch Meine Botschaften an. Ihr habt bereits Christus unter euch gehabt, der euch alles für eure Erlösung gab, und später waren es Apostel und Sendboten, die euch das Licht brachten.
49 Jetzt seid ihr an der Reihe, das Kreuz auf euch zu nehmen, das ihr früher anderen überlassen habt. Jetzt müsst ihr eure eigene Passion durchleben, damit ihr die höchste Wertschätzung eurer Seele erreicht. Eure Aufgabe ist es, Licht und Frieden unter euren Mitmenschen zu verbreiten, gleich einem fruchtbar machenden und belebenden Tau. Lehnt euch nicht zurück, um zu schlafen. Wollt ihr etwa, dass die im Osten (Europa) tobenden Kriege sich auch auf den Westen (Amerika) ausdehnen? Wollt ihr eure Heimaterde mit dem Blut eurer Väter, Kinder oder Gatten gefärbt sehen, und dass die Frauen die Arbeitswerkzeuge ergreifen, um das tägliche Brot zu beschaffen? Wollt ihr warten, bis die Wege zu Straßen der Bitterkeit werden?
50 Denkt daran: Während die Menschheit leidet und sich verblutet, dürft ihr keine Festlichkeiten veranstalten, ja nicht einmal gleichgültig bleiben. Ihr sollt den Schmerz eurer Nächsten mittragen in euren Herzen, sollt eure Gebete und Gedanken wie eine beständige Botschaft der Liebe und des Friedens aussenden und um Erbarmen für eure leidenden Mitmenschen bitten.
51 Ich sehe, dass ihr zwar den Frieden wollt, Volk, aber ihr kämpft nicht um ihn. Ihr wollt, dass Ich euch vergebe, aber ohne euch zuvor gegenseitig vergeben zu haben. Ich lehre euch, euch zu lieben, auch wenn ihr euch nicht kennt, und den Schmerz eures Nächsten zu fühlen, auch wenn ihr ihn nicht seht, weil er ferne ist. Ihr seid nicht allein in eurem Kampfe, Ich bin bei euch, Ich, der in dieser Zeit "auf der Wolke" kam, um euch Beistand und Liebe in der Wüste zu geben, die ihr durchquert.
52 Alles habe Ich in diesem Erdenwinkel vorbereitet, damit ihr eure Aufgabe erfüllen könnt. Ein neues Land, in dem Milch und Honig floss, ein strahlender Himmel, ein jungfräuliches Erdreich, fruchtbar und ertragreich, von Wundern und Schönheiten überhäuft. Alles war vorbereitet, damit euer Lebenskampf und eure irdischen Pflichten euch nicht überfordern würden und eurem Geiste Zeit und Kräfte übrigließen, euch eures Himmlischen Vaters zu erinnern und euren Nächsten nützlich zu sein und sie zu lieben. Aber da ihr nicht zu beten verstandet, um eure seelische Aufwärtsentwicklung zu erreichen, habt ihr auch nicht über das gewacht, was ihr auf der Welt besaßet, und so kam es, dass ihr beim Durchschreiten eurer Ländereien euch als Fremde fühltet und beim Betrachten eures Erbes ihr kein Recht darauf hattet. Jetzt müsst ihr eure geistige Bestimmung erfüllen, obwohl ihr zuweilen Bitterkeit und sogar Elend in euren Seelen tragt. Daher versehe Ich euch in Meinem Worte mit Kraft, damit ihr nicht in eurem Kampf ermattet und wisst, dass ihr noch die Zeit der Gerechtigkeit erleben könnt.
53 Wenn der geistige Kampf groß ist, so gebt einander Wärme und Ermutigung; das ist die Einigkeit, die Ich von euch verlange. Ihr wisst durch Mich, dass sich auf eurem Wege jene erheben werden, die euch bekämpfen werden. Schon rückt 1950 näher, und Ich sage euch: Gesegnet jene, die Mein Wort nutzen, denn Mein Abschied wird ihr Herz nicht verwunden.
54 Niemand ist Prophet in seinem eigenen Land. Eure Angehörigen haben euch mit ihrem Zweifel und ihrem Spott bluten und weinen lassen. Doch harret aus und seid wie Jesus, seid wie die Propheten oder Apostel, die, statt Tränen zu vergießen, zu anderen Gegenden und anderen Nationen aufbrachen, um die Wahrheit zu predigen, wo sie Glauben fanden.
55 Nach 1950 werden unter euch sich jene aufmachen, die in andere Provinzen und auch zu anderen Nationen gehen, wo sie mehr Verständnis finden werden, und dort werden sich ihre Wunden schließen.
56 Wenn Mein Wort aufhören wird, werden Meine Prophetien nacheinander in Erfüllung gehen. Dann werden die Ungläubigen reuevoll zum Glauben finden.
57 Legt Mein Wort richtig aus, erfüllt Meine Aufträge, setzt euer Werk der Erneuerung fort, vereinigt euch in Wahrheit, und Ich sage euch, in diesem Land wird Friede sein. Ihr werdet euch am Überfluss und dem guten Geschmack der Früchte erquicken, und es wird von den Ausländern als ein Leuchtturm, als ein Bollwerk der Gerechtigkeit und als ein Hort des Friedens betrachtet werden.
58 Verbannt aus eurem Blickwinkel jede unnütze Illusion, jeden falschen Abgott, reinigt eure Wege und betet für den Frieden der Nationen.
Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band V - Unterweisung 123



Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
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Unterweisung 123:
 
 1 Mein Wort ergießt sich unerschöpflich über euch. Ich bin Christus, der in der Zweiten Zeit unter den Menschen wohnte und der erneut zu euch herabkommt, um von sich selbst Zeugnis abzulegen und damit Seine Verheißung und Sein Wort zu erfüllen; damals bestätigte Ich mit meinen Werken das Gesetz, das der Vater Moses diktierte, welcher nicht nach seinem eigenen Willen handelte, noch nach dem der Menschen, sondern nach dem Willen des Ewigen; deshalb sage Ich euch, wenn Ich das, was Moses sprach, nicht aufhob, so werde Ich jetzt auch nicht das aufheben, was Ich euch in Jesus lehrte.
2 Ich bin bei euch, denn dies versprach und kündigte Ich Meinen Jüngern an, als Ich bei einer bestimmten Gelegenheit von ihnen umgeben war und sie Mich auf folgende Weise fragten: "Meister, Du hast gesagt, dass Du scheiden wirst, aber dass Du hernach wiederkommen wirst. Sage uns: Wann wird das sein?" Ich sah, dass ihre Einfalt und das Verlangen nach Wissen sie die geheimen Ratschlüsse ihres Herrn erforschen ließ. Dennoch sprach Ich liebevoll zu ihnen: "Wahrlich, der Tag ist nicht ferne, an dem Ich zu den Menschen zurückkomme", womit Ich ihnen begreiflich machte, dass Meine Gegenwart dann im Geiste sein würde, und gab ihnen zugleich die Zeichen bekannt, die Mein nächstes Kommen ankündigen würden. Jene Zeichen würden Kriege, Chaos und großes Leid auf der ganzen Erde sein. Doch wahrlich, Ich sage euch, gerade so, inmitten eines Chaos, war Mein Kommen in dieser Zeit. Hier bin Ich, ihr Menschen, mit einer Botschaft des Lichtes und des Friedens für eure Seele, aus der Ich nun eine (geistige) Arche machen werde, in die alle gläubigen Menschen, die sich retten wollen, gelangen, wo die Menschheit Zuflucht finden kann. Diese Arche wird festgefügt sein durch den Glauben, die Hoffnung und die Liebestätigkeit derer, die Mir nachfolgen, und wird geistige Ähnlichkeit mit jener haben, die Noah anvertraut war, als die Naturgewalten entfesselt waren.
3 In welcher Zeit lebt ihr? Denkt darüber nach und seid euch bewusst, dass Ich euch Meine Lehre in drei Zeitaltern gegeben habe. Das erste war jenes des Gesetzes, das zweite das der Liebe, und das dritte, welches das gegenwärtige ist, entspricht der Weisheit.
4 Ein einziger Geist, welcher der Meine ist, ist immer bei euch gewesen. Doch wenn Ich ihn in drei verschiedenen Phasen offenbart habe, so bedenkt, dass die Formen, in denen Ich Mich in der ganzen Schöpfung manifestiere, unendlich und gleichzeitig vollkommen sind.
5 In der Ersten Zeit habt ihr den Vater als Richter und Gesetzgeber kennengelernt. In der Zweiten Zeit ließ Ich "Mein Wort" in Jesus Mensch werden, und Sein Wort sprach mit göttlicher Wahrheit. Christus ist "Das Wort", derselbe, der den Menschen sagte: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater." Jetzt seid ihr in der Dritten Zeit, in der Ich Meine Weisheit auf euch ergieße.
6 In Erfüllung Meiner Verheißung bin Ich im Geiste gekommen, auf der sinnbildlichen "Wolke", welche eure Seelen bei ihrer Erhebung zu Mir bilden, und errichte in den Herzen der Menschen den wahren Tempel.
7 Wenn ihr Mich durch diese Stimmträger hört, so denkt nicht, dass Mein Geist sich in diesem kleinen und unreinen Körper niederlässt. Ich habe euch schon gesagt, dass es euer Verstandesorgan ist, auf den ein Strahl Meines Lichtes herabfällt, welcher göttliche Inspiration ist, welcher Weisheit und Liebe ist.
8 Erfasst das Wunder dieser Mitteilung und erkennt, dass über das Verstandesorgan dieser ungebildeten Geschöpfe und deren Lippen das Wort kommt, das den Unwissenden erleuchtet und den
Sünder bekehrt, so dass er in seinem Herzen eine Gott würdige Heimstätte errichtet und ihm den Schlüssel des Glaubens gibt, welcher die Pforte zur Weisheit öffnet.
9 Mit unendlicher Geduld wartete Ich auf die Zeit, in der die Entwicklung eurer Seele euch ermöglichen würde, Meine Mitteilung durch das Verstandesorgan des Stimmträgers zu begreifen, als eine Vorbereitung für die vollkommene Verbindung zwischen Meinem Geist und dem euren.
10 Dies ist der Grund, weshalb der Stimmträger Mein Wort ausspricht, ohne dass sein Gehirn sich ermüdet oder seine Kehle heiser wird. Denn Ich bin es, Der jene Lippen bewegt, um Meinen Aufruf an die Menschen gelangen zu lassen. Ich lade sie ein, unter dem Schatten des Lebensbaumes auszuruhen und die Frucht des ewigen Lebens zu essen.
11 Wiederum trage Ich Mein Kreuz, denn Ich muss Meinen Weg unter Sünden, Unlauterkeiten, Ehebrüchen, Materialismus, Spott und Zweifeln gehen, wenn ihr bedenkt, dass Ich Mich durch Geschöpfe kundtue, die nicht immer ihren Verstand zu reinigen und ihr Herz zu säubern verstehen, und dass Ich andererseits Meine Kundgebung und Mein Wort vor Menschen jeden Glaubensbekenntnisses und jeder inneren Verfassung vortrage. Doch das Verdienst besteht gerade darin, diesen Felsen Wasser entspringen zu lassen, was das Vertrauen und die Liebe der Menschen untereinander ist. Deshalb sage Ich euch, dass Ich Schritt für Schritt durch die Menschenmenge gehe und Mein Kreuz auf den Schultern trage.
12 Dies ist die Zeit, in der die Seele zu neuem Leben erwacht, wie ein kleines Kind weinend aufwacht; doch sein Weinen wird schnell durch das Wiegenliedchen der elterlichen Liebkosungen gestillt.
13 Was würdet ihr tun, wenn ihr das Leben nur im Körper, und in der Seele den Tod mit euch führtet? Welche Werke, die Meiner würdig sind, könntet ihr vollbringen, und welche Hoffnung auf Unsterblichkeit könntet ihr dann hegen? Wie viele "Tote" habe Ich in dieser Zeit auferweckt und wie viele "Blinde" haben Mein Licht geschaut!
14 Erwachet vollständig, werdet zu Besitzern Meines Lichtes, aber nicht nur aufgrund Meiner Liebe, sondern auch durch eure Anstrengung und eure Willenskraft. Dringt ein in die Unterweisungen, die zu euch von der Ewigkeit sprechen; es sind Lichtstrahlen, die eure Seele benötigt. Zwischen dem Himmel und der Erde bestehen Bande, welche die Sünde und die menschliche Schlechtigkeit nicht zerreißen können. Eines dieser Bande ist das Meiner geistigen Verbindung mit euch.
15 Mein Kreuz ist nicht schwer; doch müsst ihr euch immerbewusst sein, dass jedes geistige Werk ein Opfer verlangt. Ich werde wie ein unermüdlicher Pilger sein, der euren Schritten überallhin folgt, bis zu dem Augenblick, da ihr heil im Land der Verheißung angelangt seid.
16 Ich habe euch nicht mit dem Glanz des Goldes noch mit der Pracht liturgischer Zeremonien geblendet.
17 Meine Liebe ist die Begabung, die Ich euch anbiete, und Mein Wort ist der beste Schatz. Bescheiden biete Ich eurer Seele an, was Ich für sie bereithalte, denn "Mein Reich ist nicht von dieser
Welt."
18 Das Volk, das Mir lauscht, ist wirklich israelitisch, doch nicht der Rasse, sondern dem Geiste nach, und Ich sende es immer wieder zur Erde, damit es wie ein Kettenglied zwischen Meinem Geiste und dem der Menschheit sei.
19 Unter diesem Geistigen Volke befinden sich die 144.000 von Mir Markierten oder Gekennzeichneten, damit sie das Licht sind, das den Weg der großen Menge erhellt, wie es der Stamm Levi in der Ersten Zeit tat, als Israel die Wüste durchquerte. Eure Wiedergutmachung zugleich mit eurer Reue hat euch geläutert, und eure Demut hat euch würdig gemacht. Geht solcherweise rein durch die Welt, und Ich versichere euch, dass euer Erdenweg wie fruchtbringender Regen ist, damit Mein Same in den Herzen eurer Mitmenschen keimt.
20 Groß wird eure Mühe sein, denn das Herz der Menschen ist durch Bosheit entstellt. Doch nichts wird euch überraschen, denn Ich werde euch für den Kampf vorbereitet haben.
21 In diesem Augenblick habe Ich eure Herzen mit Liebe und Frieden überflutet, und dadurch habt ihr euch zufrieden und beglückt gefühlt.
22 Ich habe euch kein materielles Brot angeboten, und dennoch seid ihr in Kommunion mit Meinem Geist gewesen.
23 Heute, da ihr der Ersten Zeit gedenkt, erinnert ihr euch, dass das Volk in Zeiten des Mangels das Manna erhielt, das kräftigende Nahrung war, damit die Volksmassen nicht zugrunde gingen. Heute nährt euch Mein Wort und erhält euch in den Tagen der Heimsuchung. Wie oft wolltet ihr zurückweichen oder fliehen, weil euch der Glaube fehlt. Doch Ich habe euch Meine Gegenwart inmitten der Wüste eures Lebens spüren lassen.
24 Wahrlich, Ich sage euch, Ich bin in allen und jeder eurer Prüfungen immer bei euch.
25 Wer Glauben besitzt, selbst wenn er so klein wie ein Senfkorn ist, bewahre ihn und lasse ihn wachsen. Wohl der Seele, die Glauben hat! Wie viele gibt es, die — weil sie nicht wissen, dass sie Mich in ihrem Wesen tragen — Mich suchen, ohne Mich zu finden verstehen. Wie viele gibt es, die — obschon von Mir erleuchtet — keine Inspiration erlangen, weil sie ihre Herzen nicht geöffnet haben, um sich einer so kostbaren Gabe zu erfreuen.
26 Israel, du bist erneut Mein Sendbote. Ich hatte versprochen, wiederzukommen, und hier ist Mein Wort in Erfüllung gegangen. Ich kündigte euch Meine Wiederkunft unter Engeln und auf einer Wolke an.
Doch wenn ihr richtig zu ergründen und auszulegen versteht, werdet ihr bald wissen, wer die Engel sind, von denen Ich zu euch sprach, und was die Wolke ist, die Ich ankündigte.
27 Elias bereitete euren Geist vor, indem er euch sagte: "Seid vorbereitet, denn das Kommen des Meisters ist nahe, und mit ihm werdet ihr Wunder, geistige Herrlichkeiten und bedeutsame Vorgänge im Universum erleben." Aber nur ein kleiner Teil der Menschheit befand sich in Erwartung der Erfüllung jener Prophetien und fragte sich, ob die Gegenwart des Herrn schon unmittelbar bevorstehe, da die Zeichen bereits in Erfüllung gegangen waren.
28 Als dann Mein Geist gegenwärtig war, um sich in der Dritten Zeit zu offenbaren, habe Ich einen nach dem anderen von euch gerufen, um eurem Glauben zu bestätigen, dass dies die Zeit Meiner Wiederkunft ist, und um euch aufzufordern, geistig aufwärts zu streben, bis ihr die geistige Verbindung mit Mir erreicht.
29 Doch wenn eure Mitmenschen euch verkennen, weil ihr Mich hört und Mir nachfolgt, wenn ihr verleumdet werdet, so fürchtet euch nicht. Verschließt eure Ohren dem Gerede und den sinnlosen Worten. Erwartet nicht, auf der Welt verstanden zu werden. Der einzige, der eure Sehnsucht nach Weisheit, Frieden und Liebe stillen kann, bin Ich. Doch um dies zu erreichen, müsst ihr euch Mir übergeben, und Ich werde euch Frieden und Gesundheit schenken.
30 Betet mehr mit dem Geiste als mit dem Körper, denn um das Heil zu erlangen, genügt nicht ein Augenblick des Gebets oder ein Tag der Liebe, sondern es bedarf eines Lebens voller Ausdauer, Geduld, hochherziger Werke und der Befolgung Meiner Gebote. Dafür habe Ich euch große Fähigkeiten sowie Einfühlungsvermögen gegeben.
31 Mein Werk ist wie eine Arche der Rettung, die alle einzutreten einlädt. Jeder, der Meine Gebote befolgt, wird nicht zugrunde gehen. Wenn ihr euch von Meinem Worte leiten lasst, werdet ihr gerettet sein.
32 Dieser Same, den Ich den Herzen gebracht habe, wird Früchte tragen und der Menschheit Nahrung geben. Doch Ich sage euch, dass ihr beharrlich sein müsst, damit jene Werke, die nicht erblüht sind, zum Blühen kommen. Denn alles, was seinen Ursprung in der Liebe und im Glauben hat, neigt zum Wachsen. Der Glaube, die Nächstenliebe und der gute Wille werden vielfach Frucht bringen.
33 Ich will, dass die Starken den Schwachen helfen, dass die Gesunden Gesundheit vermitteln, dass ihr die Frucht eurer Gaben mit euren Geschwistern teilt und dass ihr bei dieser Erfüllung fühlt, wie eure Seele Fortschritte macht und wie beglückt sie ist, wenn sie die Nächstenliebe übt.
34 Wenn Mein Wort durch die Stimmträger endet, sollt ihr, Meine Arbeiter, Mein Wort darbieten. Doch wie sehr müsst ihr euch zubereiten, um Meine Inspirationen zu empfangen! Jene Zeit, die ihr weit entfernt erblickt habt, rückt schon näher. Schätzt daher Meine Worte nicht für gering ein, so schlicht und bescheiden sie auch sein mögen. Jedes derselben besitzt göttliche Wesenskraft und die Macht, viele Herzen zu trösten und zu heilen. Diese Kraft wird als strahlendes Licht zu all jenen kommen, die den Sinn des Daseins nicht begriffen haben und von ihrem Lebenskampf ein Ergebnis erwartet haben, das ihnen nicht zuteil wurde, weil Ich sie aussandte, zugunsten ihrer Seele zu arbeiten und nicht für ihr Fleisch. Ihnen wird Mein schlichtes und zartfühlendes Wort Frieden geben und sie ausruhen lassen.
35 Betet für die Nationen, die nicht Mein Wort haben. Betet für die Völker, welche die Bitterkeit des Krieges erleiden; betet für jene, die kein Heim des geistigen Friedens haben — auch für die schutzlosen Frauen, für die Männer, die erbarmungslos in den Krieg geschleppt werden. Betet, schwer ist die Stunde, die ihr durchlebt, und nur eure Einigkeit wird euch retten.
36 Ihr seid in die Endzeit eingetreten, und in dem Maße, in welchem diese fortschreitet, begreift die Menschheit, wie das göttliche Gericht auf ihr lastet und bewirkt, dass die Menschen in eine eingehende Prüfung all ihrer Taten eintreten. Doch das Gericht wird den Menschen nicht verderben, im Gegenteil, es wird ihn retten. Und dann werdet ihr alle rein und ohne Schuld zu Mir kommen als Wesen, die die Mission erfüllt haben, die ihnen anvertraut wurde. Nur die Ausübung der Liebe, wie sie Meine Lehre zeigt, wird euch ein Anrecht auf das höchste Gut geben, welches der Friede des Geistes ist.
37 Zu Maria, der liebevollen Fürsprecherin, die über euch wacht, habe Ich gesagt: Harre in Geduld, denn die Menschen werden bald den Weg zur Erneuerung einschlagen und ihre Gedanken zu dir kehren.
38 Ihr Menschenschar, die ihr herbeikommt, Mein Wort zu hören, seid nicht verwirrt über die Verderbtheit, die in dieser Welt herrscht. Wenn ihr seht, dass das Ideal der Menschen der menschliche
Größenwahn, die Eitelkeiten und die Vergnügungen sind, die den Sinnen schmeicheln, so sollt ihr in euren Herzen die Sehnsucht nach geistiger Erhebung entzünden.
39 Ich werde euch inspirieren; für diesen Zweck habe Ich diese bescheidenen Orte gewählt, von wo aus Ich euch rufe, um euch als Saatkorn zuzubereiten, dem es gelingt — wenn es auf Meinen Feldern aufgeht und sich vervielfacht dem Bösen, das auf Erden herrscht, entgegenzuwirken.
40 Die Mission, die Ich euch anvertraue, ist die der Liebe. Doch haltet euch nicht für die Reinsten auf Erden aufgrund der Tatsache, dass ihr von Mir gerufen worden seid. Bedenkt, dass ihr noch weit davon entfernt seid, frei von Sünden zu sein. Doch fühlt euch deshalb nicht weniger geliebt, denn in vielen Fällen sind unter den größten Sündern Meine glühendsten Jünger hervorgegangen.
41 Zu diesen gehört ihr, denen Ich jetzt sage: Kommt Schritt für Schritt auf dem Wege der Liebe und vertraut dabei immer auf Mich, aber lebt immer wachsam, denn in jedem Augenblick können in eurem Wesen die Schwächen des Fleisches zum Vorschein kommen, mit denen ihr ringen müsst, bis ihr euer Fleisch geläutert und eure Seele befreit habt.
42 Wahrlich, Ich sage euch, in dem Maße, in dem ihr euch wandelt, werde Ich euch immer mehr alle Geistesgaben offenbaren, die ihr besitzt. Lehnt daher die Prüfungen nicht ab, die Ich euch Tag für Tag sende, denn sie sind der Meißel, der eure Seelen formt und glättet. Werdet gewahr, dass ihr euch nach einer Prüfung mit größerer Festigkeit und mehr Vertrauen auf Mich und auf euch wieder aufrichtet. Was würde aus den Soldaten, die für irgendeine Sache kämpfen, wenn sie sich nicht zuvor für den Kampf vorbereiten würden? Was würde daher aus Meinen Soldaten, wenn sie nicht die Fallstricke der Versuchung kennen würden, um sie zurückzuweisen? Sie wären schwach, sie würden schon bei den ersten Schwierigkeiten jammern und bei jedem Schlag zurückweichen.
43 Sehet, Jünger, das Jahr 1950, in welchem Ich aufhören werde, so zu euch zu sprechen, wie Ich es jetzt tue, ist schon nahe. Deshalb kündige Ich euch an, dass die Scharen, die Mir in den letzten Tagen zuhören werden, sehr groß sein werden, weshalb auch viele Menschen diese Botschaft kennenlernen werden.
44 Man wird auf der Welt erfahren, dass Christus von neuem unter der Menschheit gewesen ist — nicht mehr als Mensch, sondern im Geiste, und man wird begreifen, dass Ich in jedem Zeitalter eine neue Form habe, Mich zu offenbaren.
45 Begreift: Wenn Ich in jener Zeit kam, um Verdienste für eure Rettung zu erbringen, so werden jetzt die von euch erworbenen Verdienste es sein, die euch retten und durch die ihr eure Mitmenschen retten sollt. Jünger, die ihr einen Lehrmeister gehabt habt, der euch mit so viel Liebe unterwiesen hat — meint ihr, dass Mein Opfertod als Mensch vergeblich gewesen ist, und vergeblich auch das vergossene Blut? Wahrlich, Ich sage euch — Nein! Denn das Blut des Lammes Gottes, das die Göttliche Liebe versinnbildlicht, ist noch frisch im Gewissen einer jeglichen Seele. Damals, als die Menschenmengen Mich zum Kalvarienberg führten, trug Ich das Kreuz; heute wird es jeder tragen, der Mich liebt und Mir in Demut nachfolgt, und dem werde Ich sein Beistand auf dem leidvollen Weg sein und ihm die Schutzengel senden, damit sie ihm Licht und geistige Kraft in der Stunde des Todes geben.
46 Wenn ihr Betrachtungen darüber anstellt, dass Ich in dieser Zeit im Westen und nicht im Osten Meine Gegenwart fühlbar machte, als Ich euch Mein Wort hören ließ, so geratet nicht in Verwirrung, denn Ich suche nicht bestimmte Punkte der Erde, sondern die Seelen.
47 Falls ihr der Meinung seid, dass Mein Wort nicht auserlesen ist, so begreift, dass es der Lehrer der Bescheidenheit, der Schlichtheit ist, der spricht und dass, wenn ihr dieser Unterweisung auf den Grund geht, ihr in derselben bald die wahre Weisheit entdecken werdet.
48 Ihr seid noch wenig vorbereitet und noch nicht auf dem Höhepunkt des Kampfes, denn das große Tagewerk wird erst Ende 1950 beginnen, und ihr könnt nicht wissen, wann es endet. Jene, die im Kampfe fallen, werden Meine Stimme hören, die ihnen sagen wird: Eure Seele ist nicht gefallen, ihr habt euch geistig erhoben, und wenn ihr auf Erden keine Ehrungen für euer Opfer erhalten habt, so seid unbesorgt, denn Mein Reich erwartet euch, damit ihr von ihm aus seht, wie eure Kinder und Schüler euer Werk fortsetzen.
49 Diesem Volke werden Heiden und Pharisäer sich in den Weg stellen, um es aufzuhalten, doch genau die gleichen werden sich — angesichts der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Liebe, die Meinen Worten entströmt — unterwerfen. Harret aus, geliebte Jünger, denn wenn die Menschenscharen einst vor den Pforten des "Gelobten Landes" ankommen, werden diese sich öffnen zum Zeichen des Willkommens für Mein Volk, das triumphierend die Schwellen der Ewigkeit erreicht.
50 Wie schön ist der Kampf, der Meine Soldaten erwartet, wie bedeutend und wie edelmütig!
51 Ihr, Meine Zuhörer, könnt euch nicht in diesen Kampf stürzen, weil ihr euch noch schwach fühlt; und doch werde Ich unter euch das Saatkorn zu finden wissen, das die Gute Botschaft zu allen Völkern der Erde bringt. Fürchtet euch nicht, Ich verlange von euch nichts Unmögliches, noch führe Ich euch in den Tod. Ich werde jeden Schritt desjenigen begleiten, der in Meinem Namen seinen Weg geht, und wenn sein Glaube groß ist, wird er unüberwindliche Kräfte in seiner Seele entdecken. Doch wer Mich wie Petrus aus Furcht verleugnet, oder aus Mangel an Glauben an Mir zweifelt wie Thomas, der wird armseliger sein als die Schwächsten, er wird sich ungeschickt und bedürftig fühlen, wird seine Lippen verschließen müssen und seine Hände verstecken, weil er vergessen hat, dass er voller Gaben ist, und er wird sogar leugnen, Mir zugehört zu haben.
52 Fühlt euch nicht besser als irgend jemand, weil euch die Gnade zuteil geworden ist, Mich in dieser Zeit zu hören. Aber ihr sollt sicher erkennen, dass dies Wort, das ihr empfangen habt, das Dritte Testament ist, das Ich eurem Geiste vermacht habe, und dass auf der Welt bisher nur die beiden ersten Teile dieses Buches bekannt waren — der erste Teil, durch Moses und die Propheten offenbart, und der zweite Teil, den Ich euch durch Jesus gab. Doch ihr besaßet nicht den dritten Teil, welcher jener ist, den euch Mein Geist in dieser Zeit gesandt hat.
53 Dies sind die drei Testamente, welche vereint das Gesetz, die Liebe, die Weisheit und das ewige Leben umfassen.
54 Ich sehe viele von euch, die sich nach Frieden und Erhebung sehnen und den Wunsch nach einem Leben der Vergeistigung und Liebe bekunden; dies Verlangen wird bald in der ganzen Menschheit zu einem Schrei nach geistiger Befreiung werden.
55 Wann immer ihr hört, dass Ich euch die Errichtung eines Friedensreiches auf eurer Welt ankündige, fragt ihr deshalb begierig: Wann werden diese Prophetien in Erfüllung gehen, Meister? Wann werden endlich alle Menschen in der Moral und in der Tugend leben? Wann werden wir gegenseitige Achtung zwischen Eltern und Kindern und zwischen Ehegatten erleben? Wann werden wir wieder Unschuld in den Kindern, Reinheit bei den Jungfrauen, Rechtschaffenheit bei den Männern, Ehrwürdigkeit bei den Alten, Gerechtigkeit bei den Richtern, Großmütigkeit bei den Regierenden, mit einem Wort: Liebe unter den Menschen sehen?
56 Ich segne euch, denn ihr beginnt, euch nach allem, was gut, schön und wahr ist, zu sehnen. Doch Ich sage euch, wenn ihr wollt, dass die Zeit bis zum Kommen dieses Reiches verkürzt wird, müsst ihr wachen, beten und kämpfen. Für diesen Kampf will Ich euch an Leib und Seele zurüsten; denn wenn Ich Mich nicht gegen das stelle, was Ich in anderen Zeiten offenbart habe, so muss Ich euch auch sagen, dass Ich nicht wider die Gesetze bin, welche die Natur regieren. Ich bringe euch Meine Liebe, damit ihr die Harmonie mit allem erlangen könnt, was euch umgibt.
57 Begreift, dass das, was Mein Gesetz missbilligt, das Unnütze ist, die Laster, die Missbräuche oder Ausschweifungen, sei es im körperlichen Bereich oder im seelischen. Deshalb sage Ich euch immerzu, dass ihr euch in die Betrachtung des Gesetzes vertiefen sollt, damit ihr nicht lrrtümern, Leidenschaften oder dem Fanatismus anheimfallt.
58 Ihr seid die Steinmetze, mit denen Ich den Tempel der Vergeistigung errichte, jenen, in welchem Ich Mich erquicken werde und in welchem ihr das Brot des ewigen Lebens empfangt.
59 Erfüllt Meine Gesetze auf Erden, und ihr werdet keinen Grund haben, eure Ankunft im Jenseits zu fürchten. So, wie ihr beim Ankommen das Licht der Welt erblickt habt, und so, wie ihr auf Erden die Gegenwart eurer Eltern gefühlt habt, ebenso werdet ihr in jenem "Tale", das eure Rückkehr erwartet, die Gegenwart eures Herrn empfinden. Und wenn ihr zu Meinem Schoße gelangt seid, werdet ihr Meine Stimme vernehmen, die euch sagt: Vielgeliebte Kinder, hier ist euer Vater. Schaut Mich an, erkennt Mich, liebt Mich, und betrachtet dann die Schöpfung, denn Ich will, dass ihr wisst, dass das, was Mein ist, auch euer ist.
60 Jünger, um in Mein Reich zu gelangen, müsst ihr die geistige Stufenleiter durchlaufen, welche der Weg ist, wobei ihr heute eine Heimstätte und morgen eine andere bewohnt, bis ihr bei jener der
vollkommenen Geister angekommen seid. Bleibt euch dessen bewusst, was Ich euch schon in der Zweiten Zeit sagte: "Im Hause Meines Vaters gibt es viele Wohnungen."
61 Betet also und erneuert euch, damit sich das Leid unter euch entfernt, und wenn ihr dann von seiner Belastung frei seid, so widmet euch der Arbeit der Seele, die in dem Bemühen nach moralischer Verbesserung eures Lebens besteht, indem ihr das Gute tut und den Weg eurer Mitmenschen mit Liebe besät.
62 Wohl denen, die sich bessern aus Liebe zu Mir und um den anderen ein gutes Beispiel zu geben, denn sie werden unbeirrt auf dem Wege wandeln, den Ich ihnen gebahnt habe.
63 Ihr, die ihr wisst, dass Israel in vergangenen Zeiten Gefangener anderer Völker war, und dass Ich Erbarmen mit ihm hatte und ihm einen Befreier sandte, seid dieselben, die jetzt aus tiefstem Herzensgrund rufen, dass Ich euch aus der Knechtschaft, die ihr erleidet, retten soll. Ihr bittet Mich angsterfüllt, dass Ich euch von allem befreie, was euch nachstellt, bedroht und quält. Auf all dies sage Ich euch dasselbe, was Ich euch einstens sagte: "Was hat der zu fürchten, der bei Mir ist?" Entfernt euch nicht von Mir, und ihr werdet euch zu jeder Zeit und an jedem Ort sicher fühlen. Wenn ihr Furcht habt, dann seid ihr entweder nicht auf dem rechten Weg — und falls doch — dann seid ihr in eurem Glauben schwach geworden.
64 Ihr sollt euer Leben dem Lieben, Dienen und Gutes tun widmen, damit dann alle eure Werke auf ein edles Ziel ausgerichtet sind — sowohl im menschlichen Bereich als auch im geistigen.
65 Seht in niemandem einen Feind, seht in allen Menschen eure Geschwister, das ist euer Auftrag. Wenn ihr bis zum Ende darin beharrlich bleibt, werden auf Erden die Gerechtigkeit und die Liebe siegen, und dies wird euch den Frieden und die Sicherheit geben, die ihr so sehr ersehnt.
66 Meint ihr, dass Mir Mitleid fehlt, oder dass Ich eure Trübsale nicht fühle? Wie kommt ihr auf den Gedanken, dass Ich die einen erhöhe und die anderen erniedrige?
67 Das Leben ist eine Schlacht, doch nennt eure Mitmenschen niemals Feinde, und bittet Mich durchaus nicht darum, dass Ich Meine Gerechtigkeit auf eure Bedrücker entlade. Betet für alle, und euer Gebet wird Licht und Friede sein, welches sich von Minute zu Minute auf dem Erdenrund ausbreiten wird.
68 Fasst das Beispiel, welches das Volk Israel bei seiner Durchquerung der Wüste gab, in seinem geistigen Sinne auf, damit es in dieser Zeit von Meinem neuen Volke in Anwendung gebracht und später von der ganzen Menschheit nachgeeifert wird. Zwar hatte das Volk Israel Augenblicke der Schwäche, doch sein Glaube und seine Beharrlichkeit setzten sich schließlich durch und ließen es das Land einnehmen, von dem es träumte.
69 Seine lange Wanderschaft auf der Suche nach einem Leben der Freiheit, der Liebe und des Friedens war ein beständiger Kampf gegen Widrigkeiten und Wechselfälle des Lebens. Jenes Volk erlebte Hunger, Durst, Verfolgung und Nachstellungen von den Feinden, die es umgaben, und es musste gegen alles ankämpfen, um sein Leben zu verteidigen. Es musste gegen andere Völker kämpfen, die sich ihm in den Weg stellten und es daran hinderten, zu dem Land zu gelangen, das sein Ideal war.
70 Jene Kämpfe, jenes Ringen gegen die Widrigkeit sind ähnlich denen, die ihr heute besteht, um euer Ideal der Befreiung, der Aufwärtsentwicklung und des Friedens für die Seele zu erreichen. Doch noch habt ihr nicht eure Kräfte vereint, wie es Israel damals tat, um das Ziel zu erreichen, das ihr ersehnt, denn vielen fehlt noch das Verständnis für die Aufgabe innerhalb des Werkes, die euch anvertraut ist, welche darin besteht, mit Eifer und ohne Unterlass zu kämpfen, bis das Ziel erreicht ist.
71 Strebt jetzt nach dem "Gelobten Lande" in der Ewigkeit; dort werdet ihr den Frieden finden, um den ihr auf dem weiten Wege eures Lebens gerungen habt.
Mein Friede sei mit euch!

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