Riesenstadt



„WAR“ (Krieg)
„Nächstes J… (Jahr)
Das hast du in Hamburg auch schon zu mir gesagt, in einem Jahr gehen da die Bomben hoch.
„Fackel“  
Es wird brennen.
„Toxic“
Die Welt ist in vergiftetem Zustand
„Escaliert!
Das Lamm es nimmt hinweg die Sünden der Welt.“

Traum:
Ich war in einer Stadt. Ich wollte nach Hause. Ich verlor die Orientierung, fand den Weg nicht mehr nach Hause, kannte mich hier nicht mehr aus. Ich fragte nach dem Weg. Kinder führten mich zu einer großen Schautafel einer Stadtkarte.Mir blieb vor Staunen der Mund offen. Das konnte nicht wahr sein.  
Dann schaute ich auf eine Landschaft, sie war riesig, eingebettet in Hügel mit Grünflächen und umgeben von Wald. Meine Stadt war dabei, sich in eine Riesenstadt zu verwandeln. Überall wurde gebaut, völlig andere Straßenführungen. Die öffentlichen Verkehrsnetze, wo führten sie hin. Auch da kannte ich mich nicht mehr aus.
Günstig konnte ich ein Auto erwerben. Es hatte kein Benzin, ich stand vor der Tanksäule. Ich wollte tanken, hatte jedoch kein Geld.
Ich überlegte, wie ich am besten nach Hause komme, erinnerte mich an eine Straße, die ich nehmen könnte, um heimzukommen. Dort wollte ich hin.
Dann sah ich, daß das schwere, schwarze Auto hinten rechts platt war. Ich fragte einen Monteur, ein dunkelhäutiger, bärtiger Mann, an der Tankstelle und die sahen sich das Auto an und dann sagte einer, dieses Auto, woher hast du das? Gekauft, sagte ich.
Er sagte, das kann nicht sein, das gehört …. Einem von den Männern.
Aber ich habe es doch gekauft, sagte ich und dann lachten sie alle, lachten mich aus, machten sich über mich lustig.
Ich sagte: Das ist Betrug.
Da stellten sich alle 5 hintereinander in einer Reihe auf und sie gingen frech grinsend auf mich los.
Ich fing an laut und wie von Sinnen Vaaaateeeeer zu schreiben und dann wurde ich ohnmächtig.
Da wachte ich auf.

Ich überlegte fieberhaft – weg hier, aus dieser Stadt – niemand irgendetwas fragen – aufs Land – immer zuhause bleiben – höchstens in den Garten gehen, wo ich den Weg finde.
„Und euch im Nacken sitzt der Josef, der euch dies alles sagt. Redet miteinander. Haltet die Einheit.
Dann ruf ich die Fremden zusammen, um ihnen zu sagen: Laßt die Fremden in eurer Stadt leben.
Der Countdown läuft. Noch einen Winter.
Haltet die Lippen rein.
Colorado Springs auch. Luxusappartments.
Ich werde einen Wall bauen, den das Wasser nicht überwindet. Im nächsten Jahr.
Du giftest.“
Das darf ich nicht. Lippen rein halten.
„Grund: Du hascht mir nicht gefolgt.“
Vaateer. Ich bereue alles, wo ich dir nicht gefolgt hab.
„Ich paß auf.“
„Du brauchsch heute einen Dämpfer.“
Heute ist mein Geburtstag. 


Buch des Wahren Lebens Unterweisung 99:11-12; 23; 62-64
11. "Israel" war der Name, den Ich Jakob und seinem Samen gab. Warum wurde dieser Name später dazu verwendet, eine Rasse zu bezeichnen, obwohl er sich nur auf geistige Missionen bezieht? Ich inspirierte Patriarchen und Propheten dazu, jenes Volk das Volk Gottes zu nennen. Wisst ihr warum? Weil es unter allen übrigen Völkern der Erde eine geistige Mission mit sich zur Welt brachte. Während die einen Völker die Wissenschaft in ihren Händen hielten, andere die Künste, und wieder andere die menschlichen Gesetze, kam dies Volk mit dem Geistigen Gesetz, der Lehre des Herzens, dem Licht der Ewigkeit. Während andere Völker der Welt Philosophen und Wissenschaftler schenkten, gab dieses ihr Propheten, die den Menschen göttliche Botschaften übermittelten, Patriarchen, die mit ihrem Leben den Weg zu Gott lehrten, Apostel, die als Zeugen der Wahrheit lebten und starben, und vor allem den Göttlichen Meister, der im Schoße des Volkes Israel Mensch wurde und den Menschen die erhabenste Himmelsbotschaft brachte.
12. Darum wurde jenes Volk das "Volk Gottes" genannt, wenngleich Ich euch sage, dass alle Völker Mein sind und Ich alle gleichermaßen liebe; doch jedes bringt zur Erde seine Mission mit.
23. Den Meister, der bei euch auf der Welt war, könnt ihr "Rabbi aus Galiläa" nennen, denn in jenem Lande wurde Er Mensch. Doch von dem Meister, der heute unsichtbar zu euch kommt, könnt ihr, obwohl es derselbe ist, nicht sagen, dass Er aus Galiläa ist, denn Ich komme im Geiste.
62. Die Ursünde stammt nicht aus der Vereinigung von Mann und Frau. Ich, der Schöpfer, ordnete diese Vereinigung an, als Ich beiden sagte: "Wachset und mehret euch". Dies war das erste Gesetz. Die Sünde lag im Missbrauch, den die Menschen von der Gabe der Willensfreiheit gemacht haben.
63. Bereitet euch, um in eurer Mitte weiterhin die Kinder zu empfangen, die Ich euch anvertraue. Seid euch eurer Aufgabe und eurer Verantwortung voll bewusst. Dies Licht werdet ihr in Meiner Lehre finden.
64. Wisset, dass die Seele, wenn sie inkarniert, alle ihre Fähigkeiten mitbringt, dass ihre Bestimmung bereits niedergeschrieben ist, und dass sie daher nichts auf der Welt erst empfangen muss. Sie bringt eine Botschaft mit oder eine Sühneaufgabe. Manchmal erntet sie eine (gute) Saat, und ein andermal bezahlt sie eine Schuld. Aber immer empfängt sie in diesem Leben eine Lektion der Liebe, die ihr ihr Vater gibt.

Unterweisung 100:18
18. Meine Unterweisung ist tiefschürfend, Jünger, aber Ich habe euch die Mittel zur Verfügung gestellt, um sie zu begreifen. Empfangt die Wesen des Jenseits, die Ich euch mit einer Botschaft des Lichtes gesandt habe, damit sie euch helfen, vom Geistigen zum Göttlichen fortzuschreiten. Hört auf sie, wenn sie euch raten, jede materielle Bindung aus euren Herzen zu entfernen, um euch zum Göttlichen aufschwingen zu können. Wer könnte besser über Vergeistigung zu euch sprechen als sie? Wenn sie die geistige Heimat erwähnen, sprechen sie zu euch als Wissende, denn von dort kommen sie zu euch.
 

BWL - Band V - Unterweisung 113


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 5

Unterweisung 113:
 
 1 Geliebtes Volk Israel, Jünger, Schüler und Zuletztgekommene: Die Werke eures Geistes mittels des materiellen Körpers werden durch das einzige Wesen gerichtet, das euch in Wahrheit richten kann. Ihr seid von dem einzigen Blick betrachtet worden, der in eure Gedanken eindringen kann, und euer Geist ist erbebt bei diesem Gericht. Nicht das Fleisch ist es, das sich der Größe seiner Verfehlungen bewusst wird, sondern der Geist, und er ist es, der nicht gewagt hat, das göttliche Antlitz anzublicken. Doch ihr habt euren Nacken gebeugt, um die Stimme des Richters zu vernehmen, o geliebte Jünger. Ich sende euch Meinen Segen, Meine Liebe und Meine Vergebung als Vater.
2 Wann wird die Stimme des Richters euch nichts mehr vorzuwerfen haben und sieht er nur noch, dass eure Tränen gleich einem Tau eure Seele und euer Herz reinigen?
3 Ich bin bei euch; Ich bin ein weiteres Mal als Meister, als Vater, als Freund und Reisebegleiter auf den Weg eures Geistes gekommen. Ich bin in das Innerste eures Herzens eingedrungen, und hier bin Ich von neuem unter euch, um euch zu lehren und euch den Himmlischen Rat zu geben, der euch den Weg weist, auf dem Meine Gnade ist und von dem ihr euch nicht trennen dürft.
4 Elias mit seiner Stimme eines Hirten, die alle seine Schafe kennen, sammelt und behütet euch in der Schafhürde. Meine geheime Herzenskammer hat sich für die inkarnierten und nichtinkarnierten Seelen geöffnet, Meine Gnade und Meine Barmherzigkeit ergießen sich in das Universum, im Geiste und in Wahrheit. — Die Liebe des Vaters ist ewig. Doch angesichts des Offenbarwerdens Meiner göttlichen Liebe — welche unter euch haben sich der geistigen Betrachtung gewidmet und haben sich erneuert, um Vergeistigung zu erlangen? Wer ist jener Jünger, der Meine Unterweisung schon verstanden und ausgeübt hat?
5 Von der Zweiten Zeit sprach Ich zu großen Menschenmengen und wurde von vielen verstanden, und wenn ihr Mich jetzt in der Dritten Zeit versteht und die Unterweisung ausübt, an die Ich euch erinnere, so seid gesegnet; denn in der gegenwärtigen Zeit werdet ihr auf dem Wege zur Vergeistigung einen Schritt vorwärts machen.
6 Während eures ganzen Daseins werdet ihr Meinen eigenen Leidensweg durchleben, denn schon in der Zweiten Zeit zeigte Ich euch, wie man in bescheidenen Verhältnissen geboren wird und lebt. Ich lehrte euch so zu leben, dass ihr "Gott gebt, was Gottes ist, und der Welt, was der Welt ist." Ich lehrte euch, dass, wenn der Augenblick gekommen ist, den Willen des Vaters zu erfüllen, man das, was zur Welt gehört, hinter sich lassen muss, um sich auf den Weg zum Gelobten Lande, zum Himmelreich zu machen. Ich zeigte euch den schmalen Weg des Opfers, der Liebe, der Vergebung, des Erbarmens, immerzu vorwärts und aufwärts schreitend, bis man beim Kreuz der Aufopferung ankommt.
7 In dieser Zeit nehmt ihr Mich in Meiner Passion jener Zweiten Zeit zum Vorbild, denn ihr seid in bescheidenen Verhältnissen geboren und habt während eures menschlichen Lebens den Schmerz, Stürze, Dornen, Beleidigungen erfahren und habt aus Liebe zu Meinem Werke Tränen vergossen.
8 In der Zweiten Zeit wurde der Göttliche Meister, obwohl Er rein an Seele und Körper war, von Johannes in den Wassern des Jordans getauft, um euch einen Beweis von Gehorsam und Demut zu geben. Doch wenn Jener, der keinerlei Flecken hatte, das Symbol der Läuterung nicht zurückwies — wie können sich die Sünder in dieser Dritten Zeit rein nennen gegenüber den Menschen?
9 Nachdem Ich Mich in die Wüste zurückgezogen hatte, um zu meditieren und euch so zu zeigen, wie man in Gemeinschaft mit dem Schöpfer kommt, betrachtete Ich von der Stille der Wüste aus das Werk, das Mich erwartete, um euch damit vor Augen zu führen, dass, wenn ihr an die Ausführung des Werkes geht, das Ich euch anvertraut habe, ihr euch zuvor läutern müsst. Sucht also nachher in der Stille eures Wesens die direkte Gemeinschaft mit eurem Vater, und auf diese Weise zugerüstet — rein, gestärkt und entschlossen — machet euch unerschütterlich an die Erfüllung eurer schwierigen Mission.
10 In der Zweiten Zeit predigte Ich nur drei Jahre lang unter den Menschenscharen, die Mir zuhörten und Mir nachfolgten. Der große Reichtum an Liebe, Weisheit, Gerechtigkeit und Gesetz, der in Meinem Geiste war, kam nicht nur in meinem Worte zum Ausdruck, sondern auch in Meinen Werken, in Meinen Blicken, in der Heilkraft, die Ich in die Kranken einströmen ließ, in der Vergebung, die die hartnäckigen Sünder erneuerte, in Meiner Stimme, welche die Toten auferweckte, in Meinem Worte, das die unreinen Seelen entfernte und ihnen das verlorene Licht wiedergab. Der Zeitpunkt war gekommen und stand
geschrieben, an dem Ich die Stadt Jerusalem betreten musste, wo die Pharisäer und die mächtigen Priester jener Zeit nur auf die Gelegenheit warteten, Jesus zu töten. Meine Werke blieben für die ganze Menschheit in unvergänglicher Erinnerung: der Tag Meines triumphalen Einzugs in Jerusalem, das heilige Abendmahl, die Gefangennahme, die Nacht der Todesangst, der schmerzensvolle Weg und zuletzt die Kreuzigung.
11 In jener Zeit sah man nur den Menschen, der euch lehrte, der weinte und für Seine Jünger und die Menschenscharen litt. Heute habt ihr eine höhere Erkenntnis und seht die Tiefgründigkeit jenes Werkes, und ihr weint nicht nur wegen des menschlichen Schmerzes Jesu, noch seid ihr nur jenes Blutes wegen bewegt, das aus Seinem Körper floss, sondern durch das Studium und die geistige Erhebung begreift ihr, dass in und um jenen Menschen der Göttliche Geist war, der mit Seinem Lichte die Menschen die Aufgabe zu erfüllen lehrte, die sie von all ihren Verfehlungen läutern soll. Es war ein Gott, der weinte und durch einen Körper blutete wegen der Finsternis und Unwissenheit, welche die Menschheit bedeckten — ein Gott, der Mensch wurde, um bei den Menschen zu wohnen, sie den wahren Weg zu lehren und die Liebe untereinander — ein Gott, der sich vermenschlichte, um den Schmerz des Menschen zu fühlen und ihm nahe zu sein.
12 Diese Zeiten sind vergangen, doch der Mensch hat Mich nicht vergessen. Die Menschen tragen Meinen Namen in ihrem Gewissen eingeprägt. Doch sie haben sich vom wahren Weg entfernt, und heute begnügen sie sich damit, nur Meinen Namen zu kennen, desselben zu gedenken und Meine Lehre zu verunreinigen. Denn der Mensch hüllte diese in Riten, in Zeremonien, in Bräuche und Feste, und damit begnügt er sich. Er liebte seinen eigenen Bruder nicht mehr, fühlte nicht mehr den Schmerz seines Nächsten, erfüllte sein Herz mit Selbstsucht, machte sich zum Herrn, vergaß, dass sein Meister Sein Blut vergoss und es in heilende Kraft verwandelte, in Gnade, in Erlösung und in Leben für die Menschheit, und dass jeder, der Mich liebt und Mir nachfolgt, das tun kann, was Ich tat: erneuern und erretten durch das Wort, die Toten zum Leben erwecken und alle Krankheiten durch geistige Liebkosung heilen.
13 Nach Meinem Scheiden in der Zweiten Zeit setzten Meine Apostel Mein Werk fort, und die auf Meine Apostel folgten, führten deren Arbeit weiter. Es waren die neuen Arbeiter, die Bebauer jenes Ackerlandes, das vom Herrn vorbereitet worden war, fruchtbar gemacht mit Seinem Blut, Seinen Tränen und Seinem Wort, kultiviert durch die Arbeit der zwölf Ersten und auch durch die, die auf sie folgten. Doch im Laufe der Zeit und von Generation zu Generation verunreinigten oder verfälschten die Menschen Mein Werk und Meine Lehre.
14 Wer sagte dem Menschen, dass er ein Abbild von Mir herstellen dürfe? Wer sagte ihm, dass er Mich am Kreuze hängend darstellen solle? Wer sagte ihm, dass er das Bildnis Marias, die Gestalt der Engel oder das Angesicht des Vaters wiedergeben dürfe?
15 Ach ihr Menschen von geringem Glauben, die ihr das Geistige versinnbildlichen musstet, um Meine Gegenwart spüren zu können!
16 Das Ebenbild des Vaters war Jesus, das Ebenbild des Meisters Seine Jünger. Ich sagte in der Zweiten Zeit: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater." Dies bedeutet, dass Christus, der in Jesus sprach, der Vater Selbst war. Nur der Vater konnte Sein eigenes Ebenbild schaffen.
17 Nach dem Tode als Mensch offenbarte Ich Mich voll Leben bei Meinen Aposteln, damit sie erkennen sollten, dass Ich das Leben und die Ewigkeit war, und dass Ich im materiellen Körper oder außerhalb desselben unter euch gegenwärtig bin. Nicht alle Menschen begriffen dies, und darum gerieten sie in Abgötterei und in Fanatismus.
18 Einige fragten Mich: "Herr, sind wir etwa in einen neuen Fanatismus verfallen oder in eine neue Abgötterei?" Doch der Meister sagt euch: Ganz und gar rein seid ihr nicht, ihr habt euch nicht mit der ganzen Vergeistigung zubereitet, die der Meister euch derzeit lehrt, aber nach und nach werdet ihr sie erreichen. In dieser Dritten Zeit habe Ich Propheten vorbereitet, damit sie mit dem Geiste schauen und für das Volk Zeugnis ablegen.
19 Vernehmt Meine Stimme durch das Gewissen, erkennt, dass ihr Mein auserwähltes Volk seid, dass ihr ein Beispiel geben und der klare Spiegel sein müsst, in welchem die Menschen sich betrachten können. Später, wenn ihr alle einen einzigen Körper und einen einzigen Willen bildet, werdet ihr für die (christlichen) Lehren und die Religionsgemeinschaften das Vorbild sein, und ihr werdet das Recht haben, von Liebe und Frieden zu sprechen und den anderen zu sagen, dass sie einander lieben sollen, weil ihr ihnen ein Beispiel gebt. Ihr werdet die anderen die Erneuerung lehren, weil ihr euch zuvor erneuert habt und Meine Unterweisung verstanden habt.
20 Solange ihr euch nicht vergeistigt — wie werdet ihr euch da aufmachen können, um die falschen Götter zu stürzen? Nur vergeistigt werdet ihr in die Welt hinausgehen und bewirken können, dass Hass, törichtes Machtstreben, falsche Größe und schlechte Wissenschaften ein Ende haben. Nur so, als Zugerüstete, werdet ihr das Umsichgreifen der Verderbtheit aufhalten können. Auf welche Weise? Mit Liebe, welche Vergeistigung ist. Dann werdet ihr ein offenes Buch sein. Niemandem sollt ihr sagen, dass ihr Meister seid, auch nicht, dass ihr Meine Jünger seid. Ohne zu prahlen sollt ihr euch auf den Weg machen, und Ich werde euch die Menschenscharen zuführen. Ich werde die Landstriche vorbereiten und die Wege ebnen, werde bewirken, dass ihr euch euren Brüdern von anderer Sprache mitteilen könnt. Nicht ihr alle werdet die Meere durchqueren. Diejenigen, die in ferne oder nahe Gegenden aufbrechen müssen, wurden von mir dazu bestimmt; aber sie alle werden wie ein Taubenschwarm aufbrechen. Meine Abgesandten werden an allen Orten der Erde als Boten des Friedens sein.
21 Ja, Volk, dies ist die Aufgabe, die euch erwartet. Heute spreche Ich durch Meine Stimmträger mit größerer Klarheit zu euch. In der Zweiten Zeit sprach Ich zu Meinen Jüngern und zu großen Menschenmengen im Sinnbild und in Gleichnissen.
22 Die Menschen verstanden Mich nicht, jedoch ihr Geist drang in den Sinngehalt jenes Wortes ein. Meine Jünger fragten sich untereinander: "Was wollte der Meister mit diesem Worte sagen?" Doch keinem von ihnen gelang es, Meine ganze Lehre zu verstehen, aber sie ist in ihnen haftengeblieben, bis die Zeit kommen würde, in der sie in voller Klarheit begriffen werden sollte.
23 In dieser Dritten Zeit ist Mein Wort, das mittels des menschlichen Verstandesorgans gegeben wurde, klarer und fasslicher für euer Begriffsvermögen gewesen, weil ihr euch entwickelt habt. Wie könnte Ich von euch Entwicklung und Vervollkommnung erwarten, wenn Ich euch zuvor eurer Geistesgaben beraubt hätte?
24 Wenn es Menschenwesen gibt, die den Sinn des wahren Lebens auf ihrem Wege verloren haben und sich dabei in Schmarotzerpflanzen verwandelten, so lasse Ich in sie den Saft des ewigen Lebens einfließen, damit sie wieder fruchtbare Pflanzen werden.
25 Volk, nutze Meine Unterweisungen, denn viele Meiner Worte werden von den "Goldfedern" nicht mitgeschrieben, und viele der Niederschriften werden von egoistischen und unwissenden Herzen verborgengehalten werden.
26 Denkt daran, dass ihr Mich bald nicht mehr in dieser Form hören werdet und dass ihr dann zugerüstet sein sollt, um Meine Offenbarungen und Anordnungen durch Inspiration zu empfangen.
27 Weh denen, die sich anmaßen sollten, Meine Absichten zu verdrehen, denn wenn die Stunde der Ernte kommt, wird Meine gerechtigkeitsliebende Sichel sie als Giftpflanze oder Unkraut behandeln!
28 Begreift, dass Ich gekommen bin, euch zu lehren, den Schmerz eurer Mitmenschen mit ihnen zu teilen, damit ihr euch anschickt, Frieden zu säen und auf jedes Leiden Meinen Heilbalsam auszugießen.
29 Betrachtet den Krieg, wie er gleich einem schwarzen Mantel die Völker und Nationen, die er durchzieht, mit Trauer bedeckt. Die Meere, die Berge und die Täler sind in Stätten des Blutes und des Todes verwandelt worden. Doch ihr sollt nicht den Glauben verlieren; so groß die Verwirrung auch sein mag, die auf der Welt herrscht — zweifelt nicht an euren Kräften, den Prüfungen standzuhalten. Denn dann wird die geistige Erhebung und die Art zu beten, die Ich euch gelehrt habe, euren Geschwistern helfen, den Weg zum wahren Lichte zu finden.
30 Seht ihr jene Menschen, die nur leben, um maßlosen Machthunger zu befriedigen und sich dabei über das Leben ihrer Nächsten hinwegzusetzen, ohne die Rechte zu achten, die Ich, ihr Schöpfer, ihnen gewährt habe? Erkennt ihr, wie ihre Werke nur von Neid, Hass und Habgier sprechen? Also müsst ihr gerade für sie mehr beten als für andere, die des Lichtes nicht so bedürftig sind. Vergebt diesen Menschen all den Schmerz, den sie euch bereiten, und helft ihnen mit euren reinen Gedanken, zur Vernunft zu kommen. Macht den Nebel, der sie umgibt, nicht noch dichter um sie her; denn wenn sie sich einst für ihre Taten verantworten müssen, werde Ich auch die zur Verantwortung ziehen, die, statt für sie zu beten, ihnen mit ihren bösen Gedanken nur Finsternis zusandten.
31 Erscheint es euch unmöglich, dass diese Menschen eines Tages die Stimme des Gewissens vernehmen? Ich sage euch, bald wird die Stunde kommen, in der sie an meine Türe klopfen und Mir sagen: "Herr, öffne uns, denn es gibt kein Reich außer dem Deinen."
32 Im Leben der Menschen hat das Böse immer das Gute unterdrückt. Aber Ich sage euch noch einmal, dass das Böse nicht obsiegen wird, sondern dass Mein Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit die Menschheit regieren wird.
33 Hört Mein Wort, o Jünger, denn der Tag wird kommen, an dem ihr es nicht mehr vernehmen könnt, und es ist notwendig, dass ihr seinen Sinngehalt in euren Herzen aufbewahrt. Ich allein kann euren Durst nach Gerechtigkeit in dieser Zeit der Selbstsucht und Lüge stillen. Trinkt dies kristallklare Wasser, denn Ich sage euch noch einmal in Wahrheit: "Wer von diesem Wasser trinkt, wird nie mehr Durst spüren."
34 Wenn ihr daran denkt, dass Ich Mein göttliches Wort durch diese ungebildeten Verstandesorgane gebe und dass Tausende von Herzen in ihm Heil und Trost finden, beugt ihr euch vor diesem Wunder.
35 Wahrlich, Ich sage euch: Wenn Moses, indem er mit seinem Stab den Felsen in der Wüste berührte, das Wasser aus ihm hervorquellen ließ, das den Durst der Menschenmenge stillte, so habe Ich in dieser Zeit mit Meiner Gerechtigkeit, welche Liebe und Macht ist, diese Verstandesorgane und Herzen aus Stein berührt und aus ihnen Wasser des ewigen Lebens hervorquellen lassen.
36 Mein Wort ist der Pfad; begeht ihn, und mit dem Lichte Meiner Liebe werdet ihr den Weg erkennen. Ich bin der Führer, der eure Schritte lenkt. Meine Stimme, die in eurem Gewissen ist, ermutigt und orientiert euch, und Meine Wunder entfachen euren Glauben.
37 Zu allen Zeiten ist Mein Gesetz die Stimme gewesen, die die Völker zum Lichte geführt hat. Die Menschen, die Ich an die Spitze der Menschenscharen gesandt habe, sind Beispiele von Glauben, Treue und Standhaftigkeit gewesen, die den Menschen beständig den wahren Weg vor Augen geführt haben.
38 Widmet euch mit Liebe dem Studium Meiner Lehre, denn allmählich nähert ihr euch der Zeit, in der ihr keinen anderen Führer als euer Gewissen haben werdet noch einen anderen Hirten als Meinen Geist.
39 Solange ihr keine völlige Zurüstung erreicht, benötigt ihr jemanden, der euch hilft, voranzukommen und eure Schritte auf den guten Pfad zu lenken. Darum erwähle Ich unter euch einige Meiner Kinder, um sie als Vorsteher von Gemeinden oder größerer Gruppen einzusetzen. Wie schwierig ist dieser Auftrag, und wie ernst seine Verantwortung! Gesegnet seien, die voll Eifer, Gehorsam und Furcht ihre Geschwister auf Meinem Wege führen, denn dann wird ihr Kelch weniger bitter sein, wenn die Gemeindeglieder sie wie ein schweres Kreuz niederdrücken. Ich werde ihnen beistehen, wenn sie einmal nahe daran sind, unter der Last ihrer Verantwortlichkeiten zusammenzubrechen, und ich werde sie niemals zu Fall kommen lassen.
40 Gesegnet seien auch die Glaubensgeschwister, die folgsam den Schritten derer folgen, die "wachen" und leiden, damit sie nicht einen Schritt vom Pfade der Erfüllung ihrer Aufgaben abweichen.
41 Vereinigt euch in Wahrheit, und ihr werdet die Stimme des Göttlichen Hirten klar vernehmen, der euch Schritt für Schritt zur Himmlischen Hürde geleitet.
42 Alles war vorbereitet, damit ihr Mich in der Dritten Zeit mittels des menschlichen Verstandesvermögens vernehmt. Diejenigen, die Mich auf diese Weise gehört haben, waren bereits dafür vorherbestimmt.
43 Nicht alle haben Mich erwartet, und noch weniger in der Form, in der Ich Mich offenbart habe; denn man hat euch Mein Wort verheimlicht, und ihr habt Meine Verheißung, wiederzukommen, vergessen. Doch Ich, für den die Zeit nicht vergeht, habe euch Mein Versprechen erfüllt. Jetzt kündigt euch Mein Wort eine neue Zeit der Offenbarungen an, die euch von jeder Versklavung befreien werden. Keine Ketten mehr, keine Knechtschaft mehr, Menschheit!
44 In der Ersten Zeit genügte Mir ein Mann, um euch in das Land der Verheißung zu führen. In der Zweiten Zeit wurden zwölf Jünger darauf vorbereitet, Meine Lehre zu verbreiten und die Menschen den rechten Weg zu lehren. Jetzt werde Ich ein großes Glaubensvolk zurüsten, das mit Meiner Gnade bekleidet und mit Meinem Worte begabt ist, damit es den Nationen und Ländern der Welt das Brot des ewigen Lebens bringe, das die geistig Bedürftigen und die nach Gerechtigkeit Hungernden nährt.
45 Ich lasse in euren Herzen das Brot der Liebe und der Wahrheit, das ihr mit den Menschen teilen sollt; denn dem Anschein nach sind sie zwar stark, aber hinter ihren Festgewändern, ihrem Glanz und ihrer Macht haben sie eine schwache, kranke und müde Seele.
46 Seht, hier bin Ich unter euch, Ich habe Mein Versprechen erfüllt. Ich komme als Gott, als Vater, als Meister und als Freund.
47 Bei der Nachricht von Meiner Ankunft haben sich viele den (heiligen) Büchern und der Geschichtsschreibung zugewandt, um eine Bestätigung für Mein neues Kommen zu finden, und alles hat ihnen gesagt, dass Meine Gegenwart wahr ist. Erscheint es euch seltsam, dass Ich jetzt im Geiste gekommen bin? Begreift, dass es nicht mehr die richtige Zeit dafür ist, dass "Das Wort" Mensch wird, um unter euch zu wohnen. Diese Lehre der Liebe gehört der Vergangenheit an. Heute lebt ihr im Zeitalter des Heiligen Geistes.
48 Dies ist die Zeit der geistigen Erhebung, in der ihr, wenn ihr Mich schauen oder fühlen wollt, eure Seele vorbereiten müsst; denn ihr sollt niemanden fragen, ob es wahr ist, dass Ich unter euch bin. Besitzt ihr etwa keinen Geist, oder keine Empfindsamkeit? Habt ihr etwa kein Herz und keine Sinne? Wen also wollt ihr fragen, ob Meine Kundgebung unter euch eine Tatsache ist? Nehmt euch nicht vor, die Gelehrten darüber zu befragen, denn sie wissen nichts von Mir. Erinnert euch: Während die Menschen der Macht in der Zweiten Zeit von Meiner Gegenwart überrascht waren, und während die Schriftgelehrten in Verwirrung gerieten und die Priester Mich verdammten, vernehmen die demütigen und schlichten Gemüter den Widerhall Meines Wortes im Innersten ihrer Herzen. Denen, die Mich derzeit hören und die Meine Gegenwart bei dieser Kundgebung nicht zu begreifen vermögen, sage Ich, dass, wenn sie trotz ihres Zweifels und ihrer Widerspenstigkeit wissen wollen, ob Ich es bin, der spricht, sie Meine Unterweisung auf die Probe stellen sollen, indem sie sie zur Anwendung bringen: dass sie Mein Wort ergründen, dass sie ihr Herz und ihren Verstand reinigen, dass sie ihren Feind aufsuchen, um ihm zu vergeben, dass sie das Geschwür der Aussätzigen waschen, dass sie den Trauernden trösten — dann werden sie aus sich selbst heraus wissen, ob Ich, Christus, es gewesen bin, der durch diese menschlichen Lippen gesprochen hat.
49 Euer Gewissen wird es sein, das euch sagt, ob dies Wort von Gott ist oder vom Menschen.
50 Wenn Ich durch das menschliche Verstandesorgan spreche, bin Ich nicht verborgen, im Gegenteil, Ich offenbare Mich durch dasselbe.
51 Seinerzeit sagte Ich euch: "Der Baum wird an seiner Frucht erkannt werden." Erkennt die Früchte, die Meine Lehre schenkt; die von der Wissenschaft aufgegebenen Kranken werden gesund, die Entarteten bereuen, die Lasterhaften erneuern sich, die Zweifler werden zu innig Gläubigen, die Materialisten vergeistigen sich. Wer diese Wunder nicht sieht, tut dies, weil er sich darauf versteift, blind zu sein.
52 Vielerlei "Bäume" pflegt die Menschheit; der Hunger und das Elend der Menschen lässt sie bei ihnen Schatten und Früchte suchen, die ihnen Heil, Gerechtigkeit oder Frieden anbieten. Diese Bäume sind Lehren von Menschen, die oftmals von Hass, Selbstsucht, Machtstreben und Größenwahn inspiriert sind. Ihre Früchte sind Tod, Blut, Zerstörung und Schändungen des Heiligsten im Leben der Menschen, welches die Freiheit des Glaubens, Denkens, Sprechens ist — das heißt mit einem Wort, ihn der Freiheit des Geistes zu berauben.
53 Es sind die finsteren Mächte, die sich erheben, um gegen das Licht anzukämpfen.
54 Ich machte euch aufmerksam, als Ich euch ankündigte, dass eine Zeit kommen würde, in welcher die Kriege der Ideen, Doktrinen und des Brudermordes ausbrechen würden, umsichgreifend von Nation zu Nation und eine Spur von Hunger und Schmerz unter der Menschheit zurücklassend. Und dass dies die Zeit Meines Kommens "auf der Wolke" sein würde, das heißt geistig.
55 Einen Augenblick, bevor Ich am Kreuze starb, sprach Ich mit den Lippen Jesu: "Alles ist vollbracht." Dies war Mein letztes Wort als Mensch, denn geistig ist Meine Stimme nie verstummt, da Mein "Wort" mit allen Wesen vom Augenblick ihrer Erschaffung an ein Konzert der Liebe anstimmte.
56 Derzeit spreche Ich zu euch mittels eines menschlichen Stimmträgers; nach 1950 werde ich von Geist zu Geist Zwiesprache mit euch halten und euch große Wunder und Offenbarungen zur Kenntnis bringen. Aber Ich werde immer sprechen, weil Ich das "Ewige Wort" bin.
57 Ihr sollt euch bereithalten, um eure Geschwister das zu lehren, was ihr von Mir gelernt habt, und es wird keine Frage geben, so tiefgründig sie auch sei, die ihr nicht richtig beantwortet — vorausgesetzt, dass ihr demütig seid, damit ihr nicht Meiner Gnade verlustig geht.
58 Liebt, sprecht, wenn ihr es tun müsst — schweigt, wenn es angebracht ist, sagt niemandem, dass ihr Meine Erwählten seid. Meidet die Schmeichelei und macht die Wohltaten, die ihr tut, nicht bekannt. Wirkt im Stillen und bezeugt dabei mit euren Werken der Liebe die Wahrheit Meiner Lehre.
59 Lieben ist eure Bestimmung. Liebet, denn so werdet ihr eure Makel abwaschen, sowohl von eurem gegenwärtigen Leben als auch von früheren Leben.
60 Sagt nicht, dass Ich der Gott der Armut oder der Traurigkeit bin, weil ihr in Betracht zieht, dass Jesus immer Scharen von Kranken und Betrübten nachfolgten. Ich suche die Kranken, die Trauernden und die Armen, aber es geschieht, um sie mit Freude, Gesundheit und Hoffnung zu erfüllen, denn Ich bin der Gott der Freude, des Lebens, des Friedens und das Licht.
61 Wenn euch jemand gesagt hat, dass es Sünden gibt, die von Mir nicht vergeben werden, so hat er euch nicht die Wahrheit gesagt. Für die großen Verfehlungen gibt es die großen Läuterungen, und bei einer aufrichtigen Reue gibt es Meine grenzenlose Vergebung. Ich sage euch noch einmal, dass ihr alle zu mir kommen werdet.
62 In dieser Zeit wird Mein Bund mit euch nicht mit Blut besiegelt werden, wie es in Ägypten geschah, als Mein Volk die Türen ihrer Häuser mit Blut von einem erstgeborenen Lamm kennzeichnete, oder wie es hernach in der Zweiten Zeit Jesus tat, das Lamm Gottes, als Er mit Seinem Blut einen geistigen Bund zwischen dem Meister und Seinen Jüngern besiegelte.
63 Jetzt will Ich, dass ihr euch aus Liebe auf den Weg macht, geführt vom Lichte des Gewissens und vom Ideal der Vergeistigung, damit nicht das Blut eines Unschuldigen diesen Bündnisvertrag besiegele. Es soll das Licht Meines Geistes und euer Licht sein, die sich in einem einzigen hellen Schein vereinigen, in einem einzigen Lichtstrahl.
64 Der Weg, den Moses den Volksmengen durch das Meer und die Wüste wies, um sie bis zu den Toren des Gelobten Landes zu führen, ist ein Sinnbild der Unterweisung, die den Lehren vorausging, die Ich euch durch Jesus offenbart habe — Lektionen, die in der Krippe von Bethlehem ihren Anfang nahmen und auf Golgatha endeten.
65 In dieser Zeit müsst ihr euch aufmachen und Meine Unterweisungen lehren; dabei müsst ihr euch mit größter Achtung in das Herz eurer Mitmenschen einfühlen, denn das Herz des Menschen Ist Mein Tempel. Wenn ihr beim Eintreten dort eine erloschene Lampe oder eine verwelkte Blume findet, so entzündet die Lampe und begießt die Blume, damit in jenem Heiligtum wieder das Licht und der Wohlgeruch des Geistes vorhanden sind. Doch habt nicht den Wunsch, sofort die Frucht zu ernten. Wenn ihr den Samen in das Erdreich sät — keimt dieser etwa augenblicklich, oder trägt er sogleich Früchte? Warum also wollt ihr vom menschlichen Herzen, das härter als das Erdreich ist, die Ernte am selben Tag einholen, an dem ihr gesät habt?
66 Auch sollt ihr wissen, dass ebenso, wie beim materiellen Erdreich Unterschiede vorhanden sind, es diese auch bei den Menschen gibt. Oftmals werdet ihr säen, und wenn ihr schon jede Hoffnung verloren habt, dass eure Saat aufgeht, werdet ihr überrascht werden, weil ihr sie aufgehen, wachsen und Frucht tragen seht. Bei anderen Gelegenheiten werdet ihr glauben, auf fruchtbare Felder gesät zu haben, und werdet den Samen nicht keimen sehen. Falls ihr so hartes Erdreich antrefft, dass es euren Bemühungen widerstehen sollte, so überlasst es Mir, und Ich, der Göttliche Landmann, werde es fruchtbar machen.
67 Ich spreche zu euch im Sinnbild, damit ihr Meine Unterweisungen im Gedächtnis bewahrt. Ich will nicht, dass ihr euch nach 1950 wie Waisen ohne Erbe fühlt. Wenn Meine Stimme dann schweigt, werden viele weiterhin nach Mir verlangen. Doch Meine Stimme wird in dieser Form nicht mehr zu hören sein. — Es wird einen Augenblick der Schwäche für das Volk geben, in welchem die Männer und Frauen verunsichert sein werden. Wenn ihre Verwirrtheit den Höhepunkt erreicht, werde Ich Meine Gegenwart in ihrer ganzen Herrlichkeit fühlbar machen. Dann wird jeder, der zubereitet ist, seine Augen öffnen und die Wahrheit Meiner Lehre erkennen. Dies werden jene sein, die Mich sehen werden und von Meiner Gegenwart unter euch Zeugnis ablegen werden.
68 Ich bereite euch für diese Zeiten vor; denn wenn ihr Mein Wort dann nicht mehr hört, werden die Versuchungen eure Herzen bestürmen und eure Schwachheit ausnutzen wollen, um euch vielerlei Wege zu zeigen. Ihr sollt dann euer Gedächtnis zu Hilfe nehmen auf der Suche nach Meinem Wort und euch an die Bücher halten, die derzeit entstehen, damit ihr dort den Mut findet, der eurem Geiste fehlt. Dann werdet ihr verstehen, dass ihr in der Zeit der Läuterung lebt.
69 Noch seid ihr schwach, aber ihr werdet wieder stark sein. Denn zu dieser Zeit wird es Regierende geben, die vor der Vollmacht Meines Volkes zittern. Wann werden diese Ereignisse eintreten? Wenn dies Volk seine Vergeistigung vermehrt und die Entfaltung seiner Geistesgaben einen hohen Grad erreicht. Dann werden Gerüchte über eure Vollmacht umlaufen. Diese Gerüchte werden von Nation zu Nation gehen, und dies wird sein, wenn jener neue Pharao in Erscheinung tritt, der versuchen wird, euch zu versklaven, ohne es zu erreichen; denn dies wird die Zeit der Freiheit des Geistes auf Erden sein. Mein Volk wird die Wüste der Verleumdung und Ungerechtigkeiten durchqueren; doch es wird sich dem Schmerz nicht beugen und Schritt für Schritt seinen Weg gehen, und in der Schatztruhe seines Geistes wird es die Lehre des einzigen Buches mit sich führen, das den Menschen in drei Zeitaltern offenbart worden ist — das Licht der drei Testamente, welche das Gesetz, die Liebe und die Weisheit Gottes sind.
Mein Friede sei mit euch!

Einladung zum Festmahl… Aber die Tauben & Blinden unter uns sind zu beschäftigt

Jesus sagt...
Dies ist Mein aktuelles Rhema für dich
Botschaft vom 16. Juni 2016
Die Tauben & Blinden unter uns

16. Juni 2016 – Worte von Jesus an Schwester Clare
(Clare) Jesus… Was hast Du für uns heute Abend?
Er antwortete… “Meine Liebe, Meine Traurigkeit, Meine Sorgen. Mein Ringen mit den Tauben und Blinden. Was du erträgst mit Einem, das erlebe Ich mit Millionen. Ich habe gerufen, aber sie sind so begeistert von der Welt und sind auf ihre Frequenz eingestimmt. Du warst auch einmal so und wenn Ich Meine Hand von dir wegziehen würde, wärst du gleich wieder dort. Bist du nicht froh, dass Meine Hand auf dir ist?”
(Clare) Du weisst, dass ich das bin, Herr. Du weisst es. Und ja, ich bin nicht besser. Eigentlich, wenn ich all die Gnaden betrachte, die Du mir geschenkt hast, bin ich der schlimmste Sünder von Allen.
(Jesus) “Schau, was Ich mit dem Schlimmsten aller Sünder tun kann?”
(Clare) Wunder?
(Jesus) “Wunder über Wunder über Wunder.”
“Ja, es ist ermüdend, immer wieder zu rufen und kein Ergebnis zu sehen, das all den gewährten Gnaden würdig wäre. Ihr seid sehr gesegnet auf diesem Kanal, da Ich gleichgesinnte Seelen in diesen Dienst hineingezogen habe. Meine lieben Bräute, Ich erachte Mich als äusserst gesegnet durch Meine Schöpfung, weil ihr Mich liebt und willig seid, euer Leben für Mich hinzugeben.”
“Ihr seid Alle sehr seltene Edelsteine in Meinem Königreich. Dadurch, dass ihr Meiner Stimme Beachtung geschenkt habt, habt ihr Mir ganz viel Trost gebracht und es gibt keine Worte, um die Freude ausdrücken zu können, die Ich an euch habe. Das ist der Grund, warum Ich ging, um einen Ort für euch vorzubereiten, damit ihr auch sein könnt, wo Ich bin. Ein Ort voller Freuden, wo Ich euch Meine endlose Freude zeigen kann, die Ich an euch habe.”
“Wenn Ich die Welt nach Herzen durchsuche, die in Flammen stehen, kann Ich immer darauf zählen, dass ihr bereit seid und auf Mich wartet. Ihr werdet nicht wissen, bis ihr im Himmel seid, welchen Trost ihr Mir Alle geschenkt habt. Aber Ich danke euch, dass ihr hier seid. Bald werdet ihr erleben, wie absolut dankbar Ich bin.”
“Überall um euch herum sind die Tauben und Blinden. Sie sehen nicht, dass diese Welt über dem Abgrund schwebt und sie werden es nicht sehen, bis die Situation schlimm wird. Das ist es, was in Syrien und im Mittleren Osten nötig war. Um eine Wiederbelebung herbeizuführen, musste Ich zulassen, dass ihre Welt zerstört wird. Ich habe jeden anderen Weg versucht – ohne Erfolg. Aber dann endlich, als ihre Leben sich dem Ende zuneigten, da drehten sie sich zu Mir und sie hörten zu. Dann kamen sie. Und jetzt gehören Viele komplett Mir.”
“Das ist es, was auch für die Amerikaner nötig sein wird. Wenn ihre Leben ernsthaft gestört sein werden und sie am Rande des Untergangs stehen – dann werden sie zuhören. Sie werden Mich suchen, bis sie Mich finden. Und doch werden es Viele nicht tun. Sie werden die Sicherheit und Annehmlichkeiten der Menschen Mir vorziehen und für Jene kann Ich nichts mehr tun.”
“So war durch die ganze Geschichte hindurch. Wohlstand bringt Unabhängigkeit und Unabhängigkeit bringt Weltlichkeit und Vergötterung. Da gibt es nicht länger einen Bedarf für Mich, weil sie alles haben. Das ist, warum Zivilisationen aussterben. Es kommt der Punkt, wo Ich die Sünde und Schwelgerei nicht mehr tolerieren kann und die harten Lektionen des Lebens gelernt werden müssen.”
“Doch es gab durch alle Generationen hindurch isolierte, treue Gruppen; Seelen, die Mich mehr liebten als alle erschaffenen Dinge. Und aus ihnen bringe Ich neues Leben hervor. Die Dinge werden so viel anders aussehen, wenn Ich zurückkehre, da das Böse gebunden sein wird.”
(Clare) Ich dachte bei mir… ‘So Viele glauben nicht, weil Dein Kommen immer wieder verzögert wurde, Herr. Genau wie du es gesagt hast in Matthäus 24, dass es sein würde.’ Er beantwortete meine Gedanken…
(Jesus) “Das ist das Problem. Nur Jene mit einer echten Beziehung zu Mir wissen, was kommt. Aufgrund der Verzögerungen fallen die Weltlichen weg. Sie können nicht an ihrem Glauben festhalten und denken, dass Ich nur verspätet bin. Vielmehr fallen sie Satan’s Lügen zum Opfer, dass es bloss eine Täuschung ist.”
“Ihr werdet Tausende wie sie auf dem Internet und in den Kirchen finden, überall auf der Welt. Sie leben für die weltlichen Reichtümer und Sicherheit ist für sie das Wichtigste und nicht für ihre Ewigkeit zu leben. Und wenn die Tragödie zuschlägt, werden sie ihre Entscheidung treffen. Aber sie werden nicht bereit sein.”
“Aber Jene von euch, die ihre Beziehung zu Mir gepflegt und für Mich gelebt haben, ihr werdet euch nicht dazu verleiten lassen, den Weg der Welt zu beschreiten. Ihr seid die Auserwählten. Ja, ihr wart gerufen, bevor die Zeit begann, aber genauso waren es Viele Andere, die ‘nein’ sagten. Also sandte Ich Meine Diener hinaus auf die Schnell- und Nebenstrassen, um Alle zum Festmahl zu rufen, die sie finden konnten. Aber leider waren sie zu beschäftigt.”
“Dies ist eine tiefsitzende, kulturelle Krankheit und Festung, die nur geheilt werden kann durch arge Not. Doch die Zeichen Meines Kommens sind jetzt überall. Alles ist erfüllt. Niemals zuvor war all das, was geschrieben war, erfüllt, damit Ich kommen könnte. Aber jetzt fehlt bloss noch das Wort des Vater’s, bevor sich all das ändert. Die Klugen wurden klüger und die Tauben wurden tauber und es ist fast zu Ende.”
“Haltet euch an dem fest, was ihr habt, Meine Lieben. Lasst nicht zu, dass die Dämonen des Unglaubens eure Belohnung stehlen. Haltet euch fest.”
“Wirklich, es steht geschrieben… ‘Jene, die ihr Leben für Mich hergeben, werden es finden. Jene, die an ihrem Leben festhalten, werden es verlieren.'” Matthäus 16:25
Video:  https://www.youtube.com/watch?v=lUbD7en3nW0

BWL - Band V - Unterweisung 112


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 5

Unterweisung 112:
 1 Ich bin die Nahrung für den Geist, bin der Besitzer all dessen, was ihr benötigt, bin das Licht auf eurem Entwicklungswege.
2 Ich wünsche, dass ihr Mich kennt. Einst war ich unter euch als Mensch; heute komme Ich im Geiste, um euch zu zeigen, dass Ich wirklich in Meinen Kindern bin und dass Ich durch ihr Verstandesorgan sprechen kann. In der Zukunft wird es nur das Licht Meiner Inspiration sein, das zu eurem Geiste gelangt. Aber in jeder der Formen, die Ich verwende, um zu euch zu sprechen, wird es immer eine neue Lektion und eine neue Phase der Offenbarung geben, die Mein Geist euch vor Augen führt, damit ihr Mich besser kennenlernt.
3 Von Zeitalter zu Zeitalter bekommen die Menschen eine klarere Vorstellung von Mir. Diejenigen, die Mich durch Christus kennengelernt haben, haben eine der Wahrheit näherkommende Vorstellung als jene, die Mich nur durch die Gesetze Moses' kennen. Jener Gott, dem die Menschenmassen aus Furcht vor Seiner Gerechtigkeit folgten und gehorchten, wurde später als Vater und als Meister gesucht, als in ihren Herzen der Same der Liebe Christi aufkeimte.
4 Wahrlich, Ich sage euch. Ich sende euch nicht den Schmerz. Habt ihr schon gesehen, mit welcher Liebe der Gärtner seinen Garten pflegt? Nun, ihr seid für Mich wie ein unermesslicher Garten, in welchem Ich euch wie Feuerlilien, Rosen oder weiße Lilien betrachte. Doch wenn eure Blütenkelche sich für den Tau Meiner Liebe verschließen, ist es nur natürlich, dass ihr euch schwach fühlt, wenn die Sturmwinde euch peitschen. Warum also meint ihr, dass Ich es bin, der euch züchtigt? Es ist ein Irrtum, Mir die Ursache eurer Leiden und Bitternisse zuzuschreiben, denn ein Vater will nur das Glück seiner Kinder.
5 Wenn ihr einmal euren Mangel an Harmonie mit dem Geschaffenen und mit Meinen Gesetzen einseht, werdet ihr es bereuen, Mir die Schuld an euren Schicksalsschlägen gegeben zu haben, und ihr werdet verstehen, dass ihr es wart, die den Schmerz geschaffen haben.
6 In vergangenen Zeiten, als die Menschheit noch nicht zur Erkenntnis des wahren Gottes gelangte, sah sie in jeder Naturgewalt eine Gottheit. Wenn diese Kräfte entfesselt wurden, sagten die Menschen daher, dass es die Rache ihrer Götter sei, ohne sich bewusst zu werden, dass sie sich um ihrer Sünden willen nicht vor der Wirkung der entfesselten Elemente retten konnten.
7 Etwas von diesen Überzeugungen bewahrt ihr noch immer; denn wenn ihr etwas von Erdbeben, Unwettern oder Plagen seht oder erfahrt, welche Völker, Städte oder Nationen geißeln, ruft ihr aus: "Es ist eine Strafe Gottes."
8 Ich habe euch in dieser Zeit offenbart, dass der Mensch Macht über die Naturkräfte hat, eine Macht, die ihr bis heute nicht entdeckt hattet. Ich habe euch gelehrt, dass, wer betet und in Einklang mit Meinen Gesetzen lebt, bei den Elementarkräften Gehorsam erreichen und von der Natur erhört werden kann. Erscheint euch dies erstaunlich? Erinnert euch, wie Jesus euch unter Seinen Lehrbeispielen auch jenes gab, wie Er die Natur Seinem Befehl unterwarf. Vergesst nicht: Als der Meister zusammen mit Seinen Jüngern in einem Boot auf dem Galiläischen Meer fuhr, schäumte dieses plötzlich auf. Als Er die Furcht Seiner Apostel sah, streckte Er Seine Hand aus und gebot den Wasserwogen, dass sie sich beruhigen sollten, und diese gehorchten augenblicklich wie folgsame Diener.
9 Wahrlich, Ich sage euch, noch gibt es vieles, was ihr an jenen Beispielen studieren und ergründen müsst, um Meine neuen Unterweisungen zu verstehen. Es genügt, wenn ihr Vertrauen zu Meinen Worten habt, damit ihr in Erfüllung Meines Gesetzes in den schwierigen Krisenzeiten eures Lebens die Macht des Glaubens bezeugt.
10 Wie sehr waren eure Herzen erfreut, wenn ihr in einer dieser Prüfungen gebetet und Meine Wahrheit spürbar erfahren habt. Mit Glauben, mit Vergeistigung und Demut werdet ihr das wahre Gebet erlangen, das verhindern wird, dass ihr weiterhin die Opfer der wechselvollen Geschicke der Erde seid. Denn wenn ihr in Einklang mit den Gesetzen lebt, die euer Leben regieren, wird alles, was euch umgibt, zu euren Diensten sein. Behaltet Meine Unterweisungen im Gedächtnis, die Ich euch durch das menschliche Verstandesorgan mit so viel Liebe darreiche. Wenn Mein Strahl sich auf dem Verstand des Stimmträgers niederlässt, wird es zum Wort, ohne dass es dadurch seinen göttlichen Sinngehalt verliert. Dies Licht, das Ich euch im Sinnbild in der Zweiten Zeit ankündigte, ist das Leuchtfeuer, das die Seelen zum Hafen der Rettung leiten wird. Ich habe Meine Inspiration vermenschlicht, damit, wenn ihr Mich
vernehmt, ihr den Inhalt Meiner Offenbarungen und die Art und Weise versteht, Meine Unterweisungen in die Tat umzusetzen. Wenn morgen diese Verbindung, die Ich mit euch hatte, endet, wird Mein Licht auch fernerhin den Geist der Menschen erleuchten.
11 Wenn in damaliger Zeit das Blut des Gottessohnes für alle vergossen wurde, so wird es jetzt das Licht Meines Geistes sein, das auf alles Fleisch und auf jeden Geist herniederfällt.
12 In der Tiefe eines jeden Menschenwesens wird das Läuten einer Glocke vernommen, das euch nicht erlaubt, in Schlaf zu fallen. Es ist Meine Stimme, die euch ruft und einlädt zum Gebet, zur Besinnung und zur Betrachtung. Einige halten inne bei diesem Ruf und gehen auf ihn zu; andere widersetzen sich jener Stimme, indem sie die harte Schale ihrer materiellen Natur zur Geltung kommen lassen. Während daher die einen sich beeilen, zum wahren Leben zu erwachen, sind andere saumselig.
13 Wie viele von euch, die die Gnade erfahren haben, Mein Wort zu hören, haben Mir in ihren Herzen gesagt: "Herr, warum hast Du solange gesäumt, zur Welt zurückzukommen?" — Darauf sage Ich euch: Für Mich hat diese ganze Zeit nur einen Augenblick bedeutet. Ich kann euch sagen, seit Ich euch Mein letztes Wort auf Golgatha gab bis zu dem Tage, an dem Ich euch Mein erstes Lehrwort in diesem Zeitalter gab, ist für Mich keine Zeit verstrichen. Die Zeitspanne zwischen Meinem Abschied in jener Zeit und Meiner Ankunft in dieser war so kurz, dass Ich sie mit dem Licht eines Blitzes vergleiche, der im Osten aufleuchtet und im Westen erlischt.
14 Zuweilen halten sich die Menschen Meiner für so unwürdig, dass sie nicht begreifen, dass Ich sie so sehr lieben kann; und wenn sie sich damit abgefunden haben, ferne von ihrem Vater zu leben, richten sie sich ein Leben nach ihrer eigenen Vorstellung ein, schaffen ihre Gesetze und machen ihre Religionen. Darum ist ihre Überraschung groß, wenn sie Mein Kommen erleben. Dann fragen sie sich: "Liebt uns unser Vater in Wahrheit so sehr, dass Er auf diese Weise eine Möglichkeit sucht, mit uns in Verbindung zu treten?"
15 Ihr Menschenkinder, Ich kann euch nur sagen, dass Ich das, was Mein ist, nicht zugrunde gehen lassen werde — und ihr seid Mein. Ich liebte euch, bevor ihr wart, und werde euch ewig lieben.
16 Wenn ihr eure Rückkehr zu Mir verzögert habt und auf eurem Wege vielen Missgeschicken begegnet seid, so bedeutet dies nicht, dass Meine Liebe wegen eurer Sünden geringer geworden wäre. Meine Stimme hat euch durch euer Gewissen in Wirklichkeit immer dazu aufgefordert, auf dem Weg der Wahrheit zu Mir zu kommen. Ich bin die in alle Ewigkeit offene Pforte, die euch einlädt, in Mein Heiligtum einzutreten, wo euer Erbe ist.
17 Meine Lehre hat euch darin unterwiesen, die Verfehlungen in gute Werke zu verwandeln. Seid versichert, dass, wer das Kreuz seines Herrn auf sich nimmt und Ihm folgt, bald die Erhebung seiner Seele fühlt.
18 Dies ist nicht die letzte Unterweisung, die das Dritte Zeitalter erleuchtet. Das Geistige hat kein Ende; Mein Gesetz erstrahlt nun in allen Gewissen als eine göttliche Sonne. Der Stillstand oder der Niedergang ist nur den Menschen eigen, und er ist immer die Folge von Lastern, Schwächen oder Zügellosigkeit der Leidenschaften. Wenn die Menschheit ihr Leben einst auf geistigen Fundamenten errichtet hätte und das Ideal der Ewigkeit in sich trüge, das euch Meine Lehre inspiriert, wird sie den Weg zum Fortschritt und zur Vollkommenheit gefunden haben, und niemals mehr wird sie von ihrem Entwicklungsweg abweichen.
19 Wenn Ich eurem Geiste ein Samenkorn gab, damit er es aussäen sollte, wird er Mir hundert zurückgeben müssen. Habt ihr nicht die Vervielfältigung der Samen auf Erden gesehen? Tut es ihnen gleich! Ich schuf nur einen Samen von jeder Art, und seht, wie sie sich unaufhörlich vermehrt haben.
20 Geliebte Kinder, meint ihr, es sei notwendig, dass Ich zur Welt zurückkehren sollte, um erneut Mein Blut zu vergießen, um euch Meine Liebe begreiflich zu machen? Nein, dieser Beweis ist nicht mehr nötig, da es jetzt genügt, täglich einige Augenblicke zu beten und zu meditieren, und schon dringt Mein Licht erquickend in eure Seele. Dies Licht wird das des Meisters sein, wird Meine Stimme sein, die euch viele Lehren offenbaren wird, die ihr nicht kennt, die ihr aber kennen müsst, damit ihr in der Dritten Zeit, der Zeit des Lichtes und der Vergeistigung, in voller Erkenntnis leben könnt.
21 In jener Zweiten Zeit suchten Mich die Menschen mehr als Arzt denn als Meister, denn immer haben die Menschen geglaubt, dass der Schmerz des Körpers größer ist als der der Seele. Jesus war
bereitwillig und ließ zu, dass die Kranken sich an Ihn wandten. Er wusste, dass dieser Schmerz der Weg war, der die Menschen zum Lichte Seines Wortes hinzog.
22 Als die Blinden wieder sahen und die Aussätzigen rein wurden, als die Lahmen ihr Lager verließen und die Besessenen von ihren (jenseitigen) Beeinflussungen und ihren Besessenheiten befreit wurden, waren sie lebende Zeugen dafür, dass Jesus der Arzt der Ärzte war.
23 Lange Zeit verlangten die Menschen deswegen nach Mir, auch als Ich nicht mehr bei ihnen auf der Welt war. Doch wenn heutzutage ein Arzt an euer Krankenlager tritt und ihr euren ganzen Glauben in ihn setzt und euer Leben seiner Wissenschaft anvertraut, vergesst ihr, dass das Leben beider von Mir abhängt. Ihr vergesst in diesem Augenblick, zu eurem Vater zu beten, um von Ihm Erleuchtung für den Mann der Wissenschaft und Heilbalsam für euer Leiden zu erflehen. Statt dass jenes Krankenzimmer von Licht erfüllt und von Kraft und Hoffnung durchdrungen wird, bleibt es traurig und düster aus Mangel an Vergeistigung.
24 Wann werdet ihr Mich wieder mit jenem Glauben suchen, mit dem sich Mir die Kranken der Zweiten Zeit nahten? Ich muss euch sagen, dass Ich Durst nach eurem Glauben habe und dass, wenn ihr euer Vertrauen auf Mich setzt, ihr euch ein Anrecht auf die großen Wunder erwerben werdet, die Ich für euch bereithalte.
25 Ich versage den Menschen der Wissenschaft nicht Meine Anerkennung, da Ich ihnen die Aufgabe übertragen habe, die sie ausüben. Aber bei vielen von ihnen hat es an Gebet, Nächstenliebe und Erhebung des Geistes gefehlt, um wahre Ärzte der Menschen zu sein.
26 Ich werde auch noch zu ihnen sprechen, doch Meine Stimme wird für sie Gericht bedeuten, wenn sie erleben, wie Meine Jünger die Kranken, welche die Wissenschaft nicht zu heilen verstand, durch geistige Mittel heilen; und wenn sich die Menschen dann untereinander durch ihre geistigen Gaben heilen, werden die Materialisten ihre Augen angesichts dieser Offenbarung öffnen und werden sagen: "Wahrhaftig, jenseits unserer Wissenschaft gibt es eine Weisheit und eine Macht, die höher ist als unsere."
27 Dir, Volk, sage Ich, dass du diese göttliche Gabe nicht vergessen sollst, da du durch sie in den Seelen Licht verbreiten wirst, den Leidenden Trost bringen und viele bekehren wirst, indem du sie von ihrem Kummer erlöst.
28 Der Schmerz ist ein Weg, der die Menschen zur Quelle der Gesundheit führt, welche Ich bin. Doch denkt immer daran, dass Ich euch einen Tropfen Meines Heilbalsams gegeben habe, damit ihr von ihm Gebrauch macht, wann immer jemand an eure Türen klopft. Wachet und betet, damit euch dieser Hilferuf immer vorbereitet findet.
29 Jünger der Dritten Zeit, wahrlich, Ich sage euch, da ihr Meine neuen Offenbarungen empfangen habt, sollt ihr den Inhalt der Unterweisungen vergangener Zeiten wahrheitsgemäß und richtig auslegen.
30 Alles, was euch in ihnen offenbart wurde, hat einen göttlichen Sinn, auch wenn es für euch den Anschein hat, dass sie bei manchen Gelegenheiten vom menschlichen Leben sprechen. Sucht ihren geistigen Gehalt und ihr werdet entdecken, dass sie euch immer das Geistige Leben zeigen.
31 Haltet euch nicht allzu sehr mit der Untersuchung der Buchstaben auf, was das Oberflächliche ist, denn dies kann euch in Verwirrung bringen. Dringt in den Sinngehalt des Wortes ein, dort werdet ihr die Wahrheit finden. Achtet darauf, dass eure prüfende Untersuchung einfach ist, wie es Mein Wort ist, und macht nicht das schwer verständlich, was klar, lauter und natürlich ist.
32 Gebet und Geistige Betrachtung ist das, was erforderlich ist für das Studium der göttlichen Lektionen. Wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Licht so sucht, wird es bald finden. Ich habe euch schon gezeigt, dass man mit Gebet Weisheit erlangt.
33 Der Jünger, der in dieser Weise Mein Wort ergründet und auf diese Art seinen Meister um Rat bittet, wird immer die Wahrheit finden und nie in Verwirrung geraten.
34 Der Tag wird kommen, an dem eure Empfindsamkeit für das Geistige euch mit Leichtigkeit den geistigen Sinngehalt entdecken lässt, den jedes Wort enthält, das von Mir ausgegangen ist.
35 "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" sagte Ich euch in der Zweiten Zeit; deswegen spreche Ich zu euch vom Geistigen Reich. "Ich bin der Weg" sagte Ich euch gleichfalls und machte euch damit begreiflich, dass Ich euch den Weg bereiten würde, der euch dahin führt, bei Mir in der Himmlischen Heimstatt zu wohnen.
36 Für das menschliche Leben genügte das Gesetz, das Ich euch durch Moses gab; doch um das ewige Leben zu leben, war es notwendig, dass das "Wort" Gottes bei euch war, damit Er euch den Weg zum wahren Paradies bereitete. Doch da es auf dem Weg zu den hohen Heimstätten des Lichtes, der Vollkommenheit und der Liebe — Hinterhalte, Klippen und Versuchungen gibt, war es erforderlich, dass auf dem Pfad des Wanderers ein Stern erschien, ein Leuchtfeuer, ein Lichtstrahl, der seine Schritte erhellen würde. Dies Licht ist das Meines Geistes, das zu euch gekommen ist, um Zweifel, Unwissenheit und Unsicherheit zu zerstreuen.
37 Seht, wie Ich euch von den Zeiten an, in denen ihr durch das natürliche Gesetz regiert wurdet, das heißt, durch das Gebot des Gewissens, bis in diese Zeit, in der ihr das geistige Licht mittels Inspiration empfangt, Schritt für Schritt und Stück für Stück den Weg des Geistes bekanntgemacht habe.
38 Diese Inspiration ist die Frucht eines langen Entwicklungsweges, auf dem ihr nicht stehenbleiben könnt und der euch die notwendige Vollkommenheit geben wird, damit ihr die besten Früchte ernten könnt.
39 Heute sage Ich euch: Seid willkommen, unermüdliche Wanderer auf dem Wege zur Vollkommenheit. Kommet zu Mir alle, die ihr Hunger oder Durst im Geiste habt, denn jeder, der dies Wort aufzunehmen und aus ihm seine Essenz zu entnehmen versteht, wird Frieden finden.
40 Ich segne den, der den Weg mit ruhigem und festem Schritt angegangen ist, denn er wird nicht straucheln. Ich erleuchte euch, damit ihr euch wie gute Jünger Meiner Lehre verhaltet.
41 Der Zeitpunkt, den Ich für das Ende dieser Kundgabe in dieser Epoche festgesetzt habe, wird Ende 1950 sein — die richtige Zeitspanne für eure Zurüstung. Denn wenn euch Mein Wort vor dem für seine Beendigung angezeigten Tage entzogen würde, würden viele von euch schwach werden, und andere unter euch würden zu ihren alten Bräuchen zurückkehren. Eure Bestimmung ist mit höchster Vollkommenheit geplant worden und die Prüfungen, denen ihr begegnet, sind der Beweggrund dafür, dass ihr euren Geist aufwärts wendet und Mich liebt. Wenn ihr in eurem Leben nur Befriedigungen und Überfluss an materiellen Gütern gehabt habt, seid ihr auf dem geistigen Wege stehengeblieben und habt euch von Mir entfernt; doch jetzt habe Ich euch eine neue Gelegenheit für die Erfüllung eurer Aufgabe anvertraut. Vergesst dennoch nicht, dass euer Dasein auf Erden nur ein Augenblick inmitten der Ewigkeit ist und dass, wenn ihr diesen Augenblick ungenutzt lasst, ihr beim Erwachen im Jenseits den Rückstand und das Fehlen von Licht in eurem Geiste erkennen werdet. Ein leidvolles Erwachen wird es für die Seele sein, da sie sich ihrer Armut und Nacktheit infolge Nichterfüllung ihrer Aufgabe bewusst wird und über die verlorene Zeit Tränen vergießen muss, bis sie sich geläutert hat.
42 Ja, Jünger, sie wird dann eine Sühne auf sich nehmen müssen, um den Vorwurf des Gewissens zum Schweigen zu bringen und sich würdig zu machen, ihre Entwicklung fortzusetzen.
43 Wandelt immer auf dem Pfade des Gesetzes, und es wird euch beschützen.
44 Wie wenige sind Meine Jünger, und wie zahlreich ist die Menschheit! Doch Ich stärke diejenigen, die diesen Auftrag und diese Verantwortung auf sich zu nehmen vermochten, denn sie sind bereit, zur Aussaat aufzubrechen, wenn Ich sie dazu auffordere. Bis dahin werden sie die Folgsamkeit eines Dieners und die Seelenstärke eines Apostels haben.
45 Wenn Mein Wort nicht mehr wie jetzt zu hören sein wird und es euch auch nicht mehr warnen kann, wenn sich der Feind naht und die unreinen Gewässer den kristallklaren Quell trüben wollen, den Ich euch anvertraut habe, sollt ihr eure Zuflucht zum Gebet nehmen, und euer Gewissen wird euch dann sagen, was ihr tun müsst. Im Lichte des Gewissens bin Ich gegenwärtig und werde es immer sein.
46 Ihr kennt bereits den Geschmack der Frucht von diesem Baume, und Ich warne euch, damit ihr euch in der Zukunft nicht durch falsche Propheten betören lasst; doch ihr sollt auch für eure Mitmenschen wachen, indem ihr sie die Essenz Meiner Lehre (von anderen Lehren) unterscheiden lehrt. Es steht geschrieben, dass nach Meinem Weggang falsche Propheten aufstehen werden, die herbeikommen und Meinem Volke sagen werden, dass sie Meine Boten seien und in Meinem Namen kämen, um das Werk fortzusetzen, das Ich unter euch vollbrachte.
47 Wehe euch, wenn ihr euch vor falschen Propheten und falschen Meistern verbeugt, oder wenn ihr Meiner Lehre Worte ohne geistigen Gehalt beimengt, denn dann wird es eine große Verwirrung geben! Darum sage Ich euch immer wieder: "Wachet und betet."
48 Ich habe den Menschen zwei Gesetzen unterworfen, und es ist Mein Wille, dass ihr, Meine Arbeiter, beide erfüllt, damit ihr in der Vereinigung von Geist und Materie in eurem Leben vollkommene Werke vollbringt. In jedes Meiner Gesetze habe Ich Meine Weisheit und Vollkommenheit gelegt. Erfüllet beide, denn sie werden euch zu Mir führen. Habt nicht das Bestreben, auf der Erde so zu leben, als ob ihr bereits im Geistigen wäret, denn ihr würdet in Fanatismus geraten, was falsche Vergeistigung ist. Dadurch würde euer Körper krank werden und vor der Zeit ins Grab sinken, ohne dass ihr eure Mission beendet habt. Begreift also, dass der Geist mit einer höheren Intelligenz ausgestattet wurde, um Lenker und Meister des Körpers zu sein.
49 Heute bewohnt ihr dies Tal des Kampfes und des Schmerzes, in welchem euch die Prüfungen alle Augenblicke sagen, dass diese Heimstatt vergänglich ist, aber dass ihr all das, was ihr in der Gegenwart nicht erreicht habt, morgen besitzen werdet. Der Friede und die Freude, die auf der Welt nur einen Augenblick währen, sind in der Geistigen Heimat unvergänglich. Darum lade Ich euch ein ins Reich des ewigen Friedens und der Zufriedenheit ohne Ende. Rüstet euch für die große Reise, Ich erwarte euch.
50 Lernet, die Stimme eures Gewissens zu hören, und ihr werdet Meine Stimme hören, die zu eurem Herzen spricht. Diese innere Stimme ist die eures Vaters — immer gütig, ermutigend und überzeugend.
51 Heute habe Ich euren Weg gekreuzt, und ihr habt Mich mit Wonne in eurem Geiste empfangen. Die Begegnung zwischen dem Meister und den zukünftigen Jüngern ist glücklich gewesen.
52 Die Sekten bereiten sich vor und sprechen von Meinem nahe bevorstehenden Kommen. Dennoch — wenn Ich Mich ihnen geistig nahe, fühlen sie Mich nicht, weil ihnen Empfindsamkeit fehlt und weil sie nicht daran glauben. Ich sage Meinem Volke, dass Mich in dieser Zeit große Menschen, Gelehrte und Priester erkennen und Mich in der Form fühlen werden, die Ich erwählt habe, um Mich der Menschheit dieser Epoche kundzutun. Ich werde unter ihnen diejenigen auswählen, die Mir zu dienen haben; denn nachdem Ich sie zubereitet habe, werde Ich sie aussenden, um über Meine Offenbarungen und Unterweisungen in dieser Zeit zu predigen.
53 Ich habe euch an Meinen Tisch der Liebe gerufen, an ihm habt ihr die göttliche Speise genossen: das Brot und den Wein des Geistes. Ach, wenn ihr doch alle begreifen würdet, wie der Hunger des Geistes beschaffen ist: Mit wie viel Liebe würdet ihr die Hungrigen aufsuchen! Diese Augenblicke hier sind für euch, Meine neuen Jünger, eine Gedenkstunde. Nicht so für Mich, der Ich die ewige Gegenwart bin. Meine Passion und Mein Opfertod dauern im Verborgenen an, Mein (vergossenes) Blut ist noch frisch. Aber ihr, die ihr vorübergehend auf der Erde seid und in der Ewigkeit wie Atome seid, erinnert euch und erlebt aufs neue, als etwas Entferntes die Passion, die euch der Meister als das größte Testament der Liebe vermachte. Vernehmt Mich und lernet, auf diese Weise werdet ihr Meine Unterweisung lieben, euren Geschwistern dienen und euch geistig vervollkommnen können. Wenn ihr danach strebt, Meister unter den Menschen zu sein, so braucht ihr nur Jesus nacheifern. Indem ihr Mich hört, werdet ihr keine unwissenden Kinder mehr sein, die nach allem fragen, weil sie nichts wissen, und ihr werdet zu Jüngern werden, die sich von Meinem Geiste inspiriert fühlen werden, wenn sie die Lippen öffnen, um von Meiner Unterweisung zu sprechen. Bei den Fragen der Menschen wird euer Wort dann das Licht sein, das in jedem Herzen eine Fackel des Glaubens entzündet.
54 Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, und darum komme Ich zu euch und gieße Meine Liebe in den Kelch auf diesem Tisch, damit ihr aus ihm trinken könnt, bis euer Durst gestillt ist. Ich komme nicht, um einige wenige zu retten, sondern jede Seele, die des Lichtes bedarf. Dennoch bereite Ich nur einige zu, damit diese dann andere retten, und jene wiederum andere.
55 Die Nationen sind betrübt, niedergedrückt und krank. Von der Wissenschaft oder der menschlichen Macht erwarten sie nicht mehr die Lösung ihrer Nöte und Bitternisse. Die Menschen beginnen zu glauben, dass nur ein Wunder sie retten kann. Viele von ihnen wissen, dass die Propheten der Ersten Zeit Mein neues Kommen ankündigten; viele von ihnen wissen, dass alles, was gegenwärtig auf der Welt geschieht, den Zeichen entspricht, die für die Zeit Meines Kommens und Meiner Gegenwart unter euch vorhergesagt wurden. Bald werden alle wissen, dass das Dritte Zeitalter gekommen ist und dass Ich Mich in Übereinstimmung mit dem Angekündigten offenbart habe; dass Ich "auf der Wolke" kam, das heißt im Geiste, um Mein Wort als einen Strahl des Lichtes auf das Verstandesorgan Meiner Erwählten zu senden. Doch durch wen soll die Menschheit die Frohe Kunde und all die Zeugnisse erhalten, die Ich unter euch gesagt und getan habe? Durch wen soll dies geschehen, wenn nicht durch diejenigen, die Mir zugehört haben?
56 Hier ist der Tisch, setzt euch an ihn, richtet euren Geist empor und fühlt Meine Gegenwart. Fühlt sie nicht nur mit dem Geiste, sondern auch mit dem Fleische, wenn ihr euch wirklich vergeistigt und im Kontakt mit Meinem Lichte erzittert.
57 Während ihr euch innerlich erhebt, verweilet einige Augenblicke in der Geistigen Welt, damit Ich euch in dieser Stunde stellvertretend für die Menschheit empfange und in euch die Völker segne, die Trauernden, die Kranken, die einsam Leidenden tröste. Bedenkt, dass es jetzt mehr Witwen und Waisen als je zuvor auf eurer Welt gibt.
58 In euch, die ihr hier betet, empfange ich alle Rassen, alle Völker, Religionen und Sekten, denn ihr habt den Wein des ewigen Lebens getrunken. Ich gieße Meine Liebeskraft auf jeden Geist aus, damit es nicht eines Meiner Kinder gibt, das in diesen Augenblicken Hunger oder Durst nach Gerechtigkeit leidet.
59 Angesichts der Sünde der Welt ist es notwendig, dass das Licht Meines Geistes zu euch gelangt. Wenn ihr damals aus Meinem Körper Blut, Schweiß und Tränen hervorbrechen ließet, so werdet ihr jetzt veranlassen, dass der Meister sich als Licht auf den Schmerz, die Verderbtheit und die Finsternis der Menschen ergießt.
60 Groß sind das Leid und die Sünde, welche die Nationen wie ein Trauermantel bedecken. Doch heute, da ihr Mich nicht weinen oder bluten sehen könnt, werdet ihr auf eurem Geiste den unerschöpflichen Strom Meiner Vergebung, Meiner Liebe und Meines Lichtes fühlen.
61 Dies ist Mein neues Blut, das Ich heute auf die Menschheit ausgieße. In diesen Augenblicken erquickt sich euer Geist in den Regionen, bis zu denen er sich in dieser Gemeinschaft mit Mir erheben konnte. Doch vergesst nicht, dass es Elias, der geistige Hirte, gewesen ist, der euch vorbereitete und zu Mir führte, damit ihr das Wort eures Meisters empfanget und zugleich die zarte Liebkosung Marias, eurer Himmlischen Mutter, deren Geist immer in Mir gegenwärtig ist.
62 Ich will Frieden in euren Herzen zurücklassen, denn hernach werden Augenblicke der Trauer und der Furcht kommen. Bereitet euch vor, denn ihr wisst nicht, was die Zukunft für euch bereithält.
63 Erinnert euch, dass Ich euch gesagt habe, dass falsche Propheten und falsche Spiritualisten in Erscheinung treten werden. Denkt daran, dass Ich euch immer auf diese Prüfungen aufmerksam gemacht und euch gesagt habe, dass Meine Kundgabe, die Ich mittels des Verstandesorgans der Damiana Oviedo begann, bis 1950 andauern wird, und dass Ich Mich nach diesem Jahre nicht mehr in dieser Form kundgeben werde. Ich habe euch viele Male gesagt, dass Ich nach diesem Zeitpunkt Meinen Geist mittels eurer Geistesgaben ausgießen werde, dass ihr jedoch, wenn der durch Meinen Willen festgesetzte Zeitabschnitt vorüber ist, den Wunsch haben würdet, dass das Wort des Stimmträgers in einigen Gemeinden nicht aufhören solle, während in anderen diese Kundgebungen nicht mehr sein sollten — dann wehe denen, die Meine Gebote entweihen und beabsichtigen sollten, sich über Meinen Willen hinwegzusetzen!
64 Ich will nicht, dass ihr für so schwere Verfehlungen verantwortlich seid. Doch damit ihr nicht in der Versuchung zu Fall kommt, sollt ihr euch für eure Vereinigung einsetzen, damit, wenn der letzte Tag Meiner Kundgabe kommt, ihr alle es hört, dass der Abschied des Meisters durch den Stimmträger endgültig ist, und dass er nicht nur für eine Versammlungsstätte oder für eine Gemeinde gilt, sondern für das ganze Volk.
65 Bereitet euch vor, denn Ich werde den Ruf an Geistliche von Religionsgemeinschaften, an Amtsträger und Regierende ergehen lassen, damit sie Meine letzten Worte vernehmen. Ich sage euch noch einmal, bereitet euch vor, damit in dieser Zeit eine große Menschenmenge Zeuge Meines Abschieds sei. Ich werde Kraft auf euren Geist ausgießen, damit ihr Meine "Abwesenheit" nicht fühlt, denn in Wirklichkeit werde Ich nicht abwesend sein. Da Ich auf dem Wege des Geistes zu euch gekommen bin, müsst ihr zu Mir auf demselben Wege kommen.
66 Die Aufgabe des Stimmträgers wird an dem von Mir festgesetzten Tage enden; aber sein Verstandesorgan wird für die Inspiration und für alle Geistesgaben offen bleiben, ebenso wie das des "Arbeiters" oder das des Leiters und all jener, die Mein Gesetz der Liebe erfüllen. Ich habe euch noch zu sagen, dass auch die Gabe des Wortes unter euch zum Vorschein kommen wird, und ihr werdet von
Meinem Werke mit Menschen sprechen können, die andere Sprachen sprechen. Euch alle, die ihr Mich an diesem Tage hört, werde Ich für Mein Wort verantwortlich machen, denn ihr seid das Volk, das Ich vom Wege abgeirrt fand, das aber in Meinem Worte den rechten Weg wiederfand. Wer arm und schluchzend ankam, kennt heute den Frieden.
67 Unter euch sind jene, die als Parias kamen und die sich jetzt an Meinen Tisch setzen. Unter der Menge befinden sich jene, die blind waren und heute das Licht sehen, sind auch solche, die stumm waren für das Wort der Liebe und Barmherzigkeit und die heute, bereits bekehrt, Meine Diener sind; sind diejenigen, die taub waren, die nicht die Stimme des Gewissens hörten, die aber diese Fähigkeit zurückgewonnen haben und die Stimme des Höchsten Richters vernahmen, und die gelernt haben, die Klage derer zu hören, die leiden. Ich entdecke unter diesen Scharen die ehebrecherische Frau und auch die reuige Sünderin, beide angeklagt und gebrandmarkt von solchen, die oftmals mehr sündigen als sie. Doch Ich vergebe ihnen und sage ihnen, dass sie nicht mehr sündigen sollen.
68 O Volk, wenn du doch in deinem Herzen alle Meine Worte zu bewahren verstündest — wie reich wärest du an Schätzen des Geistes, wie stark und erleuchtet! Aber euer Gedächtnis und euer Herz sind schwach. Lasst Mein Wort und seine geistige Essenz, welche das Symbol Meines Körpers und Meines Blutes sind, und welche das Sinnbild des Brotes und des Weines sind, die Ich Meinen Jüngern beim letzten Mahle anbot, in euren Geist eindringen in dieser nachmittäglichen Gedenkstunde.
69 Esst das Brot des Lebens, esst für die ganze Menschheit in dieser Zeit des Schmerzes, der Wiedergutmachung und Läuterung. Während ihr diese Nahrung genießt, denkt daran, dass zur selben Stunde Millionen von Menschenwesen einen sehr bitteren Kelch leeren und dass viele eurer Brüder, statt den Wein Meiner Liebe zu trinken, auf den Schlachtfeldern des Krieges das Blut ihrer Nächsten vergießen.
70 Ihr sitzt an Meinem Tische, und Ich will nicht, dass irgendeiner von euch Gewissensbisse hat, sich unwürdig fühlt, hier zu sein, oder das Verlangen spürt, seinen Sitz zu verlassen und sich aus dieser Versammlung zu entfernen.
71 Zwar gab es damals unter Meinen Jüngern einen, der sich gegen seinen Meister verschwor und der, als er Meine letzten Empfehlungen und die letzten Worte meines Testaments der Liebe vernahm, nicht in Meiner Gegenwart bleiben konnte und sich vom Abendmahl entfernte. Der Grund war, dass er in seinem Beutel bereits die Geldstücke bei sich trug, für die er seinen Meister verkauft hatte. Die anderen Jünger wussten dies nicht, doch Jesus wusste es. Er ließ ihn machen, damit auf diese Weise in Erfüllung ginge, was geschrieben stand. Der Ewige bediente sich der Untreue eines Herzens, damit sich an Seinem Sohne alles vollzöge, was von Ihm prophezeit worden war.
72 Betet, Jünger der Dritten Zeit, damit sich unter euch nicht ein Verräter erhebt, der Meine Wahrheit für Eitelkeiten der Welt eintauscht und wie Judas heuchlerisch sagt: "Meister, werde ich es etwa sein?"
Mein Friede sei mit euch!

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