Wahlkampf !!




Anna Maria hat das Empfinden, eine dreitägige Finsternis zu durchleben, vorgestern, gestern und jetzt immer noch ist es dunkel in ihrem Innern, sind dunkle Gedanken in ihr am Werk – eine Läuterungsphase.
„Dreh nur am Hansterrad.“
„Ich kann nicht gehen, weil ich nicht weiß wohin.“
Nimm mich zu dir!
„Gib mir dein Herz.“
Nimm es hin. Du hast es erschaffen. Es ist dein Eigentum und es gehört dir.
Sie sieht in ihrem Innern einen Blitz aufleuchten, zweimal, bei geschlossenen Augen, ein helles Licht wie bei der Auferstehung Jesu aus dem Grab, denkt sie.
„Wahlkampf“
Netanjahu?
„Richtiger Wahlkampf“
In Jerusalem? Einer Prophezeiung zufolge soll Netanjahu im April wiedergewählt werden.
„Botschaft“
Trump hat die US Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen lassen und damit Jerusalem zur Hauptstadt des Landes erklärt. Nach der Wahl in Israel Staat kommen die USA mit dem Peace Deal heraus.
„Hotel! Es blitzt!“
Bei ihrem Einsatz an der Ostsee hat Christus Anna Maria gesagt, daß ‚hier die Bomben hochgehen‘ werden, in einem Jahr.
„Das Herz! Ich liebe dich!“
Ich dich auch. Ich gebe dir mein Herz.
„Die Waffen“
Christus möchte auf den kommenden Atomkrieg hinweisen, auf die Gefahr, in der wir alle sind.
Gib allen ein Ticket, die dich mit ihrem Herzen suchen.
„Din prophetisches Wort führt die Herzen zu dir.“
„1.4., das war der Stichtag.“
Du hast gesagt, in einem Jahr, im Hotel, an der Ostsee, zu mir, da gehen die Bomben hoch.
„Das soll Liebe sein?!“
Was meinst du?
„Du hast dich im Wald verirrt. Warum hast du mich nicht gefragt?“
Ja mei, du kannst es mir doch sagen, wenn ich nicht draufkomm. Mir helfen. Du sagst es doch sonst auch immer. Zeige mir, wie die Liebe handelt. Lehre mich, wie ich dich bitten soll.
Anna Maria fühlt eine Unruhe, Zuckungen an den Beinen.
„Der Kampf naht!“
Christus ist sehr besorgt und will, daß Anna Maria versteht – alle sind in Gefahr.
„Benjamin Nethanjahu“
Das sagt er langsam und gedehnt.
Nethanjahu ist ein Zionist. Die Zionisten streben die Weltherrschaft und die Weltreligion an.
‚Paßt auf die Zionisten auf‘ (Byron)
News | Israel: Benjamin Netanyahu setzt im Wahlkampf auf Donald Trump
„Mossad“
(Israelischer Geheimdienst:  https://de.wikipedia.org/wiki/Mossad
Immer wieder dieses Wort. Was bedeutet das? Und
„Hamas“  und das auch.  Sind dies die Kontrahenten, die miteinander kämpfen?
(sunnitisch-islamistische palästinensische Terrororganisation  https://de.wikipedia.org/wiki/Hamas  )
„Schlaf. Das Schicksal liegt in meiner Hand.“
Du wirst die Feinde niederwerfen und besiegen, so steht es geschrieben.
Lobe, lobe, lobe den Herrn …..
„Du bist ja doch glücklich!“
Lobe den Herrn meine Seele.
„Kätzchen!“
schmusen und fauchen
Vater, du bist voll Unruhe, kann das sein? Oder ist es die meine?
„..wenn sie auf Hamas feuern… Wärmflasche. Der Druck tut weh. Euro. Spare. Du hast einen Antrag gestellt. Es wird nichts mehr geben.“
Anna Maria bekommt ab Mai Rente – wenn der Euro crasht, wird sie nichts mehr bekommen.
„So z.B. das ist eine Lüge, daß Gott wiederkommt zum Gericht. Ich schlag dich“
Oh weh, Untertitel von dem Buch ‚Regentschaft über die Völker‘
Verzeihung. Tut mir leid. Jeder wird durch sein eigenes Gewissen gerichtet, gemäß seiner Verfehlungen und falschen Entscheidungen. Christus kommt nicht zum Gericht, sondern um die Verlorenen zu suchen und zu retten in dem ganzen Chaos in der Welt.
Anna Maria nimmt das gestern veröffentlichte Buch wieder aus der Veröffentlichung und ändert Titelbild und Untertitel. Heute Abend kann sie es dann wieder neu veröffentlichen.
Gibt es sonst noch Lügen ??
Da kommt nun nichts mehr.

BWL - Band IV - Unterweisung 110


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band IV - Unterweisung 83 - 110 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 4

Unterweisung 110:
 
 1 Jünger, Elias hat euch vorbereitet und in eurem Geiste Erhebung und Frieden hinterlassen. Wahrlich, Ich sage euch, ihr wisst nicht, wer Elias ist, noch wer er war, noch wer er sein wird. Doch der Augenblick wird kommen, in welchem ihr ihn schaut und sagt: "Herr, wir vermochten bis heute nicht zu erkennen, wer der Hirte war.
2 Ich spreche nun ein weiteres Mal in der Sprache der Liebe, die Ich euch gelehrt habe, damit ihr die vollkommene Verbindung mit eurem Vater erreicht. Nicht eure Körperhülle ist es, die Meine göttliche Gegenwart fühlt; denn nicht eure Augen sind es, die Mich sehen, noch eure Ohren, die Mich vernehmen, noch eure Lippen, die zu Mir sprechen. Eure körperlichen Sinne nehmen Meine Kundgebung durch einen menschlichen Körper wahr, doch die Essenz des Wortes, das der Stimmträger ausspricht, ist der göttliche Anteil, den euer Geist aufnimmt.
3 Ihr seid Soldaten in der langwierigen Schlacht dieses Lebens, und ihr alle werdet zu dem Lande gelangen, das ihr sucht. Welche Freude wird es für euren Vater und auch für euren Geist sein, wenn ihr zum verheißenen Reiche gelangt, nachdem ihr so viele wechselvolle Geschicke durchlebt und so viele Schlachten überstanden habt! Es wird dann sein, wenn sich der Geist schließlich gegenüber dem Fleische durchsetzt und sein Licht durch dieses hindurch offenbaren kann. Der Körper wird dann nicht länger das Hindernis, das Verderben und der Versucher der Seele sein.
4 Meine Gekennzeichneten werden auf Erden erkannt werden. Auch wenn eure Hände sich verschließen sollten, um ihre Gaben zu verbergen, werden sie dort entdeckt werden; auch wenn ihr schweigen solltet, wird Meine Lehre auf euren Lippen die Menschen überraschen, und selbst wenn ihr bestrebt sein solltet, das Zeichen zu verbergen, mit dem Ich euch gekennzeichnet habe, wird es Licht ausstrahlen und euch erkennbar machen. Doch wozu euch verbergen? Etwa, weil ihr euch noch schwach und ungeschickt fühlt? Ich werde euch weiterhin lehren, bis ihr stark seid, voller Glauben und Liebe für Meine Sache. Dann werdet ihr nichts mehr fürchten.
5 Die Vorstellung der Menschen über das Geistige hat sich gewandelt, Mein Licht hat sie begreifen lassen, dass der Geist frei ist, zu glauben. Ich lege niemandem ein bestimmtes Glaubensbekenntnis auf, noch nötige Ich irgendjemanden, Mich zu lieben.
6 Die mit dem Tau Meiner Gnade vorbereiteten Felder werden günstige Voraussetzungen dafür bieten, dass ihr diesen Samen anbaut. Die Ketten des religiösen Fanatismus werden in dieser Zeit zerrissen werden, und das abgöttische Unwesen wird verschwinden. Der Geist wird nicht länger Sklave sein und wird sich erheben, um Mich auf dem Wege der Wahrheit zu suchen. Die Entwicklung und die Erkenntnis, die der Geist im Leben angesammelt hat, ermöglicht ihm heute, die Mission auszuführen, die Ich ihm angewiesen habe.
7 Es ist Wahrheit, dass ihr nicht erst in dieser Zeit auf die Welt gekommen seid. Ihr seid geistig dasselbe Volk, das Ich zu allen Zeiten gelehrt habe, das von Zeitalter zu Zeitalter reinkarniert ist, weil es in einem einzigen Erdendasein nicht die große Mission hätte erfüllen können, die seine Bestimmung ist. Manchmal reicht ein Leben kaum aus, um einen Samen zu säen, und es fehlt die Zeit, ihn zu pflegen, und noch weniger reicht sie, ihn erblühen zu sehen.
8 In vielen Meiner Unterweisungen erwähne Ich das Volk Israel, weil es ein Werkzeug Meiner Göttlichkeit war, um Lehrbeispiele zu geben und zur Menschheit zu sprechen. Ich ließ ihm Meine Liebe und Meine Gnadenerweise vollauf zuteil werden, aber auch die schweren Heimsuchungen Meiner Gerechtigkeit. Um ihm Meine Unterweisung zu geben, bediente Ich Mich sowohl seiner Liebe, als auch seiner Schwachheit und seines Unglaubens; Könige, Priester, Zöllner und selbst die ungebildetsten Menschen waren Werkzeuge für Meine Lektionen und Lehrbeispiele. Doch seht — während in der heutigen Zeit die einen in verschiedenen Ländern zu einem neuen Leben erstanden sind und erkannt haben, dass das Gelobte Land nicht Kanaan ist, sondern Mein Reich, leben die andern, die nur das Blut jenes Volkes geerbt haben, noch immer ihren Traditionen verhaftet und an die materielle Auslegung gebunden, die ihre Vorfahren den göttlichen Lehren gaben.
9 Bei Meiner neuen Manifestation habe Ich alles geändert: die Orte und die Mittel zur Kundgabe, um die Unwissenheit, den Irrtum und die falsche Auslegung zu beseitigen, die man Meinen früheren Offenbarungen gegeben hat. So wie die Sonne im Osten aufgeht und ihr sie mittags auf dem höchsten
Punkte seht, um hernach zu beobachten, wie sie im Westen untergeht, so ist das Licht Meines Geistes im Laufe der Zeit vom Osten nach dem Westen weitergezogen, damit ihr Meine Herrlichkeit und Meine Macht nicht auf bestimmte Orte, Menschen oder Rassen begrenzt.
10 Heute wohnt ihr vorübergehend in einem neuen Land, das ihr gleichfalls durch eine göttliche Verheißung gefunden habt, damit es, wenn auch vorübergehend, euer Erbe sei. Erfüllt von lieblicher Schönheit war dieses Land heranentwickelt worden, aber andere Völker haben euer Leben bitter und hart gemacht. Dennoch wird dieses Volk niemals Taten der Rache begehen, sondern nur solche der Vergebung für seine Mitmenschen. Auch Judäa war eine Beute der Ausländer, bis sie es in Ruinen und Trümmer verwandelten.
11 Der Schmerz ist eure Feuerprobe gewesen, in ihr wurde euer Geist gestählt, denn morgen muss er der Menschheit die Früchte seiner Entwicklung und seiner Erfahrung weitergeben. Der Krieg ist nicht bis zu euch vorgedrungen — welche neuen Lehren könntet ihr auch aus ihm ziehen? Welche Stählung könnte er denen geben, die bereits im Leide stark geworden sind?
12 Eure Aufgabe ist eine andere: Nach 1950 sollt ihr euch als Propheten aufmachen, eure Lippen sollen unter Meiner Inspiration sprechen, und ihr sollt Wundertaten vollbringen. Zu jener Zeit sollt ihr nicht mehr erwarten, dass Mein Wort wie jetzt von den Lippen der Stimmträger kommt. Doch wenn ihr euch im Gebet zurüstet, wird all das, was ihr dem Anschein nach vergessen hattet, aus euren Herzen empordringen, weil Ich durch euer Gewissen weiterhin zu euch sprechen werde.
13 Ihr werdet überrascht erleben, wie Menschen aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften euch nachfolgen und bekennen werden, dass Jener, den ihr unter euch hattet, der Meister war. Sie werden wie Nikodemus sein, der unter vier Augen mit Jesus sprach, den er als den Sohn Gottes erkannte, den er als seinen Meister liebte und bitter beweinte, als er Ihn mit dem Kreuz der Ungerechtigkeit und der Undankbarkeit auf den Schultern aus Jerusalem gehen sah. In diesem Augenblick sagte Mir sein Geist unter Tränen: "Meister, Ich werde Dir nachfolgen". Und er folgte Mir auch nach.
14 Wohl denen, die sich in dieser Zeit ebenso entscheiden, ohne Furcht vor den Menschen, denn in ihnen wird Mein Licht sein.
15 Woran denkt ihr, Meine Kinder? Ich weiß es: ihr denkt daran, dass der Vater euch soeben ein neues Jahr anvertraut hat, damit es euch in ihm gelingt, einen Schritt vorwärts zu tun — ein Jahr, das manchmal nicht zu enden scheint und das doch für den Geist nur wie eine Sekunde in der Ewigkeit ist.
16 Ein Jahr ist nun vergangen, und es hat seine Spur in den Menschen hinterlassen. Als ihr Mein Richter-Wort vernahmt, ist euer Geist erwacht, und durch euer Gedächtnis zog die Erinnerung an eure Werke, Worte und Gedanken, an all eure Leiden und Freuden, an alles, was ihr erreicht habt, und an das, was ihr nicht erreichen konntet. Als ihr eure Selbstprüfung im Lichte eures Gewissens beendet hattet, habt ihr eurem Schöpfer für alles gedankt, was ihr von Ihm empfangen habt.
17 Der Mensch und die ganze Schöpfung haben Mir ihren Tribut und ihre Opfergabe dargebracht. Seid gesegnet!
18 Als ob sich alle Geschöpfe in diesem Augenblick ein Stelldichein gäben, um sich in einer Huldigung für den Vater zu vereinen, so sehe Ich alle Welten und alle Wesen vor Meinem Blicke vereint. Ich sehe selbst die kleinsten für Mich vollbrachten Werke, höre die Stimme Meiner Geschöpfe, wenn sie Mich anrufen, und den Lobgesang derer, die Mich preisen.
19 In allem Geschaffenen ist Leben und Empfindsamkeit vorhanden. Wahrlich, Ich sage euch, selbst die Felsen spüren die göttliche Berührung. Alle Geschöpfe erquicken sich an sich selbst, was so ist, als ob sie an Meiner Göttlichkeit Erquickung fänden.
20 Das Königsgestirn ist das Abbild eines Vaters, der seinen Kindern sein Leben, seine Energie, seine Wärme und sein Licht schenkt.
21 Die Erde ist wie eine Mutter, deren Schoß eine unerschöpfliche Quelle von Zärtlichkeiten ist. Bei ihr gibt es den Mantel, der den Verwaisten schützt, den Busen, der nährt, und die warme und bequeme Herberge für ihre Kinder. Ihr verborgener Schatz hat den Menschen seine großen Geheimnisse offenbart, und auf ihrem Antlitz hat sich immerdar Keuschheit und Schönheit widergespiegelt.
22 Das Jahr, das nun vergangen ist, war voller Prüfungen — ein Jahr, in welchem sich die Göttliche Gerechtigkeit bei jedem menschlichen Geschöpfe fühlbar machte. Wer leerte nicht den Kelch der Bitternis?
23 Wie viele geliebte Wesen verließen diese Erde, um ins Jenseits zu enteilen, weil das Geistige Leben sie rief. Die Herzen vergossen schließlich kristallklares Wasser, und auf den Schläfen der Alten zeigten sich viele weiße Haare. Dennoch gab es auch Freuden: neue Kinder kamen auf die Welt mit ihrer Botschaft der Unschuld, Kranke gewannen ihre Gesundheit zurück, und manche unter euch, die verlassen worden waren, sahen den geliebten Angehörigen zurückkehren.
24 Ihr hört Mir mit Freude im Geiste zu und bittet Mich, dass Ich den Schleier des Geheimnisses lüfte, der das neue Jahr verhüllt, das euch wie ein Weg erscheint, den ihr zurücklegen müsst. Doch Ich sage euch: Tut in der Zukunft, was ihr in der Vergangenheit getan habt. Hört Mich heute, da die Essenz Meines Wortes sich noch auf euch ergießt ähnlich dem Blute des Erlösers, das sich einst in jede Seele ergoss.
25 Ein Jahr ging vorüber, Volk, doch der Krieg fand in ihm kein Ende. Die Menschen versöhnten sich nicht, die mächtigen Führer gaben sich nicht die Hand zum Zeichen des Friedens. In eben diesem Augenblick, in welchem ihr euch geistig an der Gemeinschaft mit Meinem Göttlichen Geiste erquickt, werden Leben vernichtet, mehrt sich die Zahl der Waisen und Witwen, und Blut fließt weiterhin auf die Erde und tränkt sie, das Blut von Menschen, welches Mein Blut ist.
26 Ich werde den Menschen aufs neue den Frieden ans Herz legen und ihnen noch etwas Zeit gewähren, damit sie dies höchste Gut des Geistes erreichen. Doch wenn sie diese Gelegenheit nicht nutzen, werden sich ihre Leiden und Bitternisse vergrößern.
27 Ziehet ihr den Frieden herbei durch eure Erneuerung, durch Gebet und Ausübung Meiner Lehre. Tut Werke, die sowohl eures Geistes würdig sind, als auch des Meinen. Es ist an der Zeit, dass ihr euch etwas höher einschätzt, dass ihr dem, was Ich in den Menschen gelegt habe, seinen wahren Wert beimeßt: dem Geist.
28 Wenn ihr die wahre Erkenntnis eures Wertes erlangt, so werdet nicht eingebildet. Erkennt, dass ihr nur einfache Sterbliche seid, dass ihr Boten und Werkzeuge Meiner göttlichen Ratschlüsse seid.
29 Niemand ist aus Zufall geboren worden, niemand ist aufs Geradewohl erschaffen worden. Versteht Mich, und ihr werdet erkennen, dass niemand auf seinem Lebensweg frei ist, dass es ein Gesetz gibt, das alle Geschicke leitet und regiert.
30 Lasst uns miteinander sprechen, Meine Kinder; sprecht mit dem Meister! Ich will euch keine Vorhaltungen machen, sondern euch segnen, und so, wie Ich Meine Lehransprache begann, will Ich sie auch unter euch beenden: indem Ich euch liebkose.
31 Erzählt Mir in der Stille eure Leiden, vertraut Mir eure Sehnsüchte an. Obwohl Ich alles weiß, will Ich, dass ihr nach und nach lernt, euer eigenes Gebet zu formulieren, bis ihr soweit seid, die vollkommene Zwiesprache eures Geistes mit dem Vater auszuüben.
32 Ihr Alten, ihr Jünglinge und Jungfrauen, ihr Kinder und Eltern: Bittet, so wird euch gegeben. Ich bin der Born der Gerechtigkeit und Liebe und werde euch euren Lebensweg von Meinem Lichte erhellt vor Augen führen.
33 Um was bittet ihr Mich für die Erde, die euch beherbergt? Was fühlt ihr für alle Geschöpfe des Vaters? Lebt in Harmonie mit allen Wesen, denn in Wahrheit seid ihr alle Brüder und Schwestern vor Mir. Segnet alles Geschaffene, und ihr werdet Mich segnen.
34 Ich sehe, dass ihr die Zukunft fürchtet, weil der Schatten des Krieges und der Widerhall seines Getöses bis zu euch gelangt, weil die Bedrohung durch Hunger, Seuchen und Verheerung überall lauert. Doch was könnt ihr fürchten, wenn ihr in eurer Seele Mein Licht habt? Habe Ich euch nicht "Soldaten Meiner Sache" genannt? Überlasst die Furcht denen, die keinen Glauben haben, denen, die Mich leugnen.
35 Viele Heimsuchungen werden die Menschheit treffen, doch durch diese wird sie Mein Wort und Mein Werk erkennen.
36 Ich will, dass euer Herz empfindsam bleibt für den Schmerz, den Bedürftigen, den Hungernden, den Kranken, dass es gleichsam die Schwelle zum Neuen Jerusalem ist, wo sich das Volk Gottes versammelt, welches die Menschheit ist.
37 Das Sechste Siegel ist gelöst, und bei ihm habt ihr Mein Wort durch das menschliche Verstandesorgan vernommen, welches unter euch Gesetz, Offenbarung und Prophetie gewesen ist. Ich gewähre euch noch sieben Jahre, in denen ihr Mich in dieser Form hört — sieben Jahre, in denen die Geistige Welt noch ihre Botschaften durch das Gehirn der dafür Erwählten senden wird, und von diesen
Jahren werdet ihr dem Vater am letzten Tag des Jahres 1950 Rechenschaft geben müssen, welcher für euch ein Gerichtstag sein wird, wenn ihr Mich dann zum letzten Mal vom Berge des Neuen Zion zu euch sprechen hört.
38 Ich schreibe diese Worte in euer Herz und in euer Gewissen, denn Ich will, dass sie für euch unvergesslich sind.
39 Vergesst nicht, was ihr vom Göttlichen Meister vernommen habt — auch nicht das, was ihr von Maria, der Universellen Mutter, vernommen habt, und was ihr von Elias, dem Sendboten der Dritten Zeit, gehört habt, welcher euch gleich einem Hirten in der Hürde Meiner Liebe versammelte.
40 Vieler Gnadenerweise habt ihr euch erfreut; doch sie werden enden, weil die Zeit gekommen ist, dass ihr Meinem Gesetze getreu in Lauterkeit wirkt.
41 Sucht keinerlei persönliche Vorteile, wenn ihr Mir dient. Dient Mir aus Liebe, ohne an die Vergütung oder an den Lohn zu denken, der euch erwartet. Denkt an die, die leiden, an die, die zu Fall gekommen sind, an die, die das Licht nicht schauen noch den Weg erkennen, und gebt ihnen Meine Unterweisung mit liebevollem Herzen. Führt sie zu Mir und seid nicht besorgt, wenn diese vor euch ans Ziel gelangen. Seid der "Letzte", eingedenk eurer Aufgabe, denn Ich werde auf euch zu warten wissen, da ihr alle zu Mir gelangen werdet.
42 Volk, Ich gewähre dir ein neues Jahr, um zu kämpfen. Über den Krieg, die Zerstörung und den Tod wird sich das Blau des Himmels wie ein Mantel des Friedens breiten. Ich werde das Antlitz der Erde mit Blumen schmücken, es werden linde Lüfte wehen, die wie eine Liebesgabe sein werden. Der Schoß der Mütter aller Lebewesen wird fruchtbar sein, und ihr Überfluss wird euch zugute kommen. Ich erleuchte die menschliche Intelligenz, damit sie in der Natur neue Entwicklungsmöglichkeiten entdeckt zum Wohle Meiner Kinder. Ich segne die Meere, damit die Wesen, die in seinem Schoße leben, sich vermehren und die Menschen nicht Hunger leiden nach dem Kriege. Ich bahne neue Wege, damit die verschiedenen Rassen sich kennenlernen und sich umarmen.
43 Der Frühling soll zu euch als ein Geschenk des Friedens und der Hoffnung, der Versöhnung und der Vergebung unter den Menschen kommen.
44 Der Sommer wird mit dem Feuer seiner Sonne manche Gegenden und Wüsten ausdörren, wo die Menschen bei deren Durchquerung niedersinken und Jehova um Erbarmen anflehen werden. Jene, die Mich vergessen hatten, werden sich wieder an Mich erinnern. Und die Wissenschaftler werden angesichts dieser Erscheinungen ratlos sein, aber auf dem Grunde ihres Herzens werden sie Meine Stimme vernehmen, die ihnen sagt, dass sie ihr Tun und Denken läutern sollen, um den Weg der Weisheit zu betreten.
45 Der Herbst wird Mir die Ernte derer darbringen, die das Land bestellen, und diese Ernte wird reichlich sein, denn einige Nationen werden zum Frieden zurückkehren und wieder die Arbeitsgeräte ergreifen.
46 Es wird Segen auf der Saat ruhen, denn die Kinder und die Frauen werden das Land in Abwesenheit der Männer bebauen. Die Hände, die die Waffen niederlegen und den Pflug ergreifen, werden gesegnet sein, und auch jene werden es sein, welche Feinde waren und sich hernach als Brüder umarmen, denn das Brot des Himmels wird herniederfallen wie das Manna in der Wüste.
47 Der Winter wird kommen, und sein Schnee wird das Sinnbild der Läuterung sein.
48 Alles ist vorbereitet. Wachet und betet, Arbeiter. Ich segne auch die Hände, welche Kranke pflegten, die Lippen, welche Mein Wort mit Liebe aussprachen, die Augen, welche den Schlaf besiegten und am Kopfende des Todkranken wachten, das Herz, das für den Leidenden schlug, denn sie sind die Werkzeuge des Geistes, der sich im Gebet für die Menschen zu erheben vermag.
49 Ich will eure Herzen dazu bringen, einem neuen Leben entgegenzuschlagen, denn Ich finde sie tot für den Glauben, die Hoffnung und die Liebe.
50 Ich bin der einzige Richter, der die Seelen richten kann, und dennoch betrachte Ich euch nicht als Angeklagte, sondern als Kinder und Jünger.
51 Lasst Mich als Vater unter euch sein. Meßt dem Worte, das Ich euch gebe, den ihm gebührenden Wert bei, oder wollt ihr Mich etwa als Richter bei euch haben? Wollt ihr, dass Ich Meine Gerechtigkeit nicht nur im Worte, sondern auch in eurem Leben fühlbar mache, damit ihr erwacht und Mir glaubt?
52 Ihr habt den Samen, den Ich euch derzeit anvertraue, nicht immer gut ausgesät, und seht, ihr habt deshalb nicht die Ernte eingebracht, die ihr erwartet habt. Doch gebt deshalb nicht den Kampf auf, begreift, dass wenn dieser auch manchmal Ursache eurer Tränen ist, auch dies zutrifft, dass in dieser Pflichterfüllung der Friede eurer Seele begründet ist.
53 Ich will dies Volk nicht auf den Wegen der Erde weinen und sich über die Unebenheiten des Weges beklagen sehen.
54 Zu allen Zeiten habe Ich euch auf den Weg gestellt, der zu jener Heimstatt führt, wo Ich euch erwarte. Fürchtet nicht, ihre Türe verschlossen zu finden. Nur der gelangt zu ihr, der den ganzen Weg zurückgelegt hat.
55 Ihr zeigt Mir euer Herz, und Ich sammle aus ihm wie aus einer Kornkammer den guten Samen ein und lasse den wertlosen zurück, damit ihr ihn vernichtet.
56 Ihr sollt euch nicht mehr von unvollkommenen oder unlauteren Kulthandlungen nähren: Ihr seid jetzt in der Dritten Zeit. Wer Meine Lehre so ausübt, wie Ich sie euch gebe, wird Meinen Willen tun, und wer den Willen des Vaters tut, wird das Heil finden.
57 Ich habe euch zu allen Zeiten große Beweise Meiner Liebe gegeben. Ich habe euch Gelegenheiten beschert, zu Mir zu kommen. Doch ihr habt Mir nie gehorcht und habt den Schmerz der Welt mit ihren vergänglichen Freuden der Erfüllung Meines Gesetzes vorgezogen, welches euch den wahren Frieden gibt.
58 Wenn Ich nur als Richter zu euch käme, würde Ich euch erschrecken; doch zwischen Meine Gerechtigkeit und den Menschen stellt sich immer das Kreuz, und so kommen von Mir immer nur Worte der Liebe und Vergebung.
59 Wie sehr habe Ich euch auf dieser Welt geholfen, damit ihr nicht bereuen müsst, wenn ihr als Geistwesen vor den Richter tretet!
60 Ihr seid dieselben, die mit Moses die Wüste durchquert haben, dieselben, die Jesus durch Judäa nachfolgten, und noch in dieser Zeit verlangt ihr Wunder, um zu glauben, oder erbittet ihr die Güter der Erde, als ob ihr den Endzweck eures Geschickes nicht kennen würdet.
61 Lasst diese Kundgebung nicht zu etwas Alltäglichem werden, denn ihr werdet dann die Ehrfurcht und den Glauben verlieren, die ihr derselben gegenüber haben sollt. Denn welchen Nutzen könnt ihr von ihr haben, wenn euer Geist abwesend ist und euer Verstand zerstreut?
62 In Meiner Gottheit lebt die fürbittende Liebe; es ist Maria. Wie viele Herzen, die dem Glauben verschlossen geblieben waren, haben sich durch sie der Reue und der Liebe geöffnet! Ihre mütterliche Wesenheit ist in der ganzen Schöpfung gegenwärtig, sie wird von allen empfunden, und dennoch leugnen sie manche sehenden Auges.
63 Ihr sollt die unermüdlichen Sämänner Meiner Offenbarungen sein, damit die Welt zur Besinnung kommt und Aufwärtsentwicklung und Licht erlangt.
64 Vor Meinem Abschied werde Ich die Wege bahnen, die ihr gehen sollt. Ihr wisst nicht, was Ich für die letzten Jahre Meiner Kundgebung beschlossen habe. Ich bereite euch vor, denn große Prüfungen werden in jenen Tagen kommen. Ich werde unter euch jede Verfälschung, die ihr Meiner Lehre zugefügt habt, beseitigen, damit ihr Mein Werk in seiner ganzen Lauterkeit erkennt.
65 Wache, Volk, denn nach Meinem Abschied werden manche auftreten und euch glauben machen, dass Ich Mich weiterhin durch das menschliche Verstandesorgan kundgebe. Ich mache euch wachsam und bereite euer Herz, damit es — da es Mein Wesen und den Geschmack dieser Frucht kennt — sich nicht von den Betrügern verführen lässt. Doch wenn ihr euch nicht auf diese Zeiten vorbereitet und ihr das verliert, was Ich euch übergeben habe — wie wollt ihr dann die Wahrheit von der Lüge unterscheiden?
66 Nehmt keine schädlichen Einflüsse in euch auf, welche die Kenntnisse und das Licht, die Ich euch gegeben habe, ihrer Kraft berauben können; denn dann würdet ihr euch in dieselbe üble Lage verstrickt sehen wie jene, die Mich verraten werden. Tag für Tag muss Ich euch warnen, damit ihr wachsam lebt und nicht wankend werdet. Viele von euch werden über Meinen Weggang weinen und keinen Trost finden. Ihr werdet euch nach der Zeit zurücksehnen, in der Ich Mich durch das menschliche Verstandesorgan kundtat. Doch in den Augenblicken, in denen ihr betet, werde Ich euch erleuchten und euch an all die Gnade und die Gaben erinnern, die Ich in euch gelegt habe, damit ihr euch nicht allein und verlassen fühlt, sondern in Erkenntnis dessen, dass Ich Meinen Jüngern nahe bin, euch mit eurem Erbe aufmacht und durch Liebeswerke an euren Mitmenschen Verdienste erwerbt.
67 Nutzt diese Zeit der Unterweisungen. Bedenkt, dass in eurer Nation Frieden herrscht, während andere Völker sich zerfleischen. Ihr müsst begreifen, dass ihr in eurem Volk eine Atmosphäre von Frieden schaffen müsst, damit jeder Ausländer, der zu euch kommt, in eurer Mitte ausruhen und Trost finden kann und er sich bei seiner Rückkehr von guten Gedanken erleuchtet und edlen Vorsätzen beseelt fühlt.
68 Nun sollen aus den Nationen Menschen hervorgehen, die stark sind im Guten und voller Licht. Sie sollen all jenen ihre Irrtümer und ihre Fehler erkennbar machen, die mit einer großen Mission zur Welt gekommen sind und diese verfehlt haben.
69 Auch ist der Zeitpunkt nahe, in welchem Epidemien in den Nationen ausbrechen und Bevölkerungsteile vernichten.
70 An diesem Tage frage Ich euch: Wenn Ich euch in jene Länder senden würde und euch sagte: Überquert die Meere und betretet die Städte des Schmerzes und der Trostlosigkeit — würdet ihr es tun, Meine Kinder?
71 Jenseits des Todes erwartet alle das Leben; aber wer sind jene, die hingehen und einen Tropfen Balsam und ein Wort des Lichtes denen bringen, die noch in diesem Leben zur Wahrheit auferstehen können? Dies sollen Meine Jünger sein.
72 Viele Menschen werden die Geheimnisse Meiner Manifestationen schon in dieser Welt aufgeklärt sehen, doch andere werden in die Geistige Welt eingehen müssen, um die Wahrheit zu schauen.
Mein Friede sei mit euch!

Finsternis und Licht

 
Unterweisung 96 Verse 37 – 44
37. Ich, der Meister, der Vater, bin durch dieses Licht bis zu eurem Geiste herniedergekommen, und aus diesem Grunde habt ihr diese Offenbarung Spiritualismus genannt. Wenn man euch also fragt, was Spiritualismus heißt, so sagt, dass es die Lehre ist, die in der Dritten Zeit durch den göttlichen Meister offenbart worden ist: Die Lehre von der Vergeistigung.
38. Doch wenn man euch fragt, was Vergeistigung ist, so sagt, dass es Erhebung der Gedanken, Reinheit in den Werken und in den Worten, erhöhtes und hochherziges Leben ist.
39. Ihr als Schüler dieser Unterweisung sollt euch häufig fragen, ob ihr eine Anstrengung macht, um euch zu Recht Spiritualisten zu nennen. Um euch bei diesem Werk zu helfen, habe Ich euch Mein Licht gegeben, denn ihr seid die dazu Beauftragten, Meiner Göttlichkeit den geistigen Tempel zu errichten. Durch euer Zusammenwirken werdet ihr den Tempel bilden: Die einen werden durch ihre Standhaftigkeit die Fundamente sein; jene, die größere Reife erreichen, werden die Mauern sein; andere werden mit ihrer Liebestätigkeit die Tempelstufen sein; und wieder andere werden mit ihrer Gabe des Wortes den Glocken gleichen, die mit ihrem Läuten die Menschen herbeirufen. Manche werden durch ihre Inspiration hohe Türme und Kuppeldächer der Versammlungsstätten symbolisieren; und es gibt solche, die durch ihre Liebe zu den Menschen wie Tore sind, die immer für den Bedürftigen, den Dürstenden, den Kranken, den Unverstandenen offen stehen.
40. Dieser Tempel wird vollendet sein, wenn die Eintracht unter Meinen Jüngern Wahrheit geworden ist. Seine Basis wird auf der Erde sein, und seine Kuppeln werden den Himmel berühren. Sobald er einmal fest gegründet ist, werdet ihr ihn im ganzen Universum antreffen. Habt Vertrauen zu diesem Werk und arbeitet ohne Unterlass.
41. Niemand trenne sich von der Aufgabe, die ihm anvertraut ist, damit es seinem Heiligtum nicht an Festigkeit mangelt. Ihr alle müsst euch bemühen, die gleiche Erkenntnis zu erreichen, damit dieser Tempel mit eurer Vergeistigung aufgebaut wird.
42. Wachet und betet. Liebt einander in Wahrheit, damit sich nicht der Hochmut eures Herzens bemächtigt; denn dies ist der Same, der die Demut und die Barmherzigkeit zerstört. Hütet euch, dass euch nicht dasselbe widerfährt wie den Erbauern von Babel, welche ihr Hochmut zugrunderichtete. Erinnert euch, dass der schlechte Same der Grund für die Entzweiung jener Menschen war. Der Turm blieb unvollendet, und die Verwirrung der Volksstämme war so groß, dass sie sich in Völker aufteilten, die bis heute noch immer getrennt leben.
43. Ein einziges Licht ist auf euch herniedergefallen: das Meines Geistes, welches wie ein strahlendes Leuchtfeuer ist und ein erster Anstoß für eure Einswerdung und eure Harmonie.
44. Nehmt als Licht für eure Handlungsweise die Erfahrung der ersten Völker. Denkt über ihre Prüfungen nach und zieht Nutzen aus ihrem Beispiel. Baut auf und arbeitet, heute im Fleische und morgen im Geiste, und fahrt in dieser Weise immerzu fort, bis ihr alle durch die Tore der Liebe in den Tempel der Wahrheit eingetreten seid.

Mittags, als sie zum Garten gehen will, trifft Anna Maria ihre Nachbarin. Diese erzählt ihr, daß Traubenhyazinthen zwar schön anzuschauen, aber hochgiftig seien.  Anna Maria sorgt sich, weil bei ihr im Garten viele wachsen und entschließt sich, alle abzuschneiden. Später sucht sie im Internet danach und erfährt, daß Traubenhyazinthen zwar nicht giftig, aber auch nicht eßbar sind. Sie sind eine sehr alte Art und vom Aussterben bedroht und man soll sie auch nicht pflücken. Sie bilden Zwiebeln, um sich in der heißen Jahreszeit in die Zwiebel zurückziehen zu können, um zu überleben.  Anna Maria gibt dies der Nachbarin und schämt sich, alle abgeschnitten zu haben. 
Als die Nachbarin, ein Skorpion, wieder einmal Anna Maria benutzt, um ihre Tochter zu verteufeln, dreht sich Anna Maria einfach um und geht weg in den Garten. Es tut ihr weh, und sie möchte es nicht, daß die Nachbarin so über ihre Tochter mit ihr spricht.
Als sie im Garten ist und gerade am Teich meditiert, kommt der Gartennachbar in den Garten. Sie schließt die Augen und sammelt sich. Sie sieht ihn dieses Jahr das erstemal wieder und noch sitzt der Konflikt mit seiner frischgebackenen Ehefrau vom vergangenen Jahr tief in ihrem Bewußtsein. Diese Frau hatte eine andere Gartennachbarin bei Anna Maria verteufelt, weil diese – eine Mutter einer Großfamilie – angeblich Absichten auf ihren damals noch nicht Ehemann habe. Damit habe ich nichts zu tun, hatte Anna Maria ihr gesagt und sie wollte nicht, daß die Gartennachbarin mit ihrer Eifersucht die Eintracht zerstört. Daraufhin verdächtigte die Frau Anna Maria, Absichten auf ihren Begleiter zu haben. Anna Maria wurde von ihr attackiert, als sie auf ihrem Grundstück den Rasen mähte – da stand die Frau plötzlich hinter ihr mit der Gießkanne, holte aus und sagte: ‚Verschwind aus meinem Garten.‘ Anna Maria durfte sich nicht mehr dem Zaun nähern, der die beiden Grundstücke trennt, weil die Frau dann wütend wurde. Jemand hat auch das Schloß ihres Gartentörchens herausgerissen.
An all das erinnert sie sich jetzt, als der frischgebackene Ehemann in den Garten kommt.  Anna Maria versucht, ruhig zu bleiben. Sie schließt einfach die Augen und geht in ihr Herz. Der Mann beeilt sich, schnell fertig zu werden und geht wieder. Als Anna Maria nach Hause geht, versucht sie, das Ganze wegzulächeln, aber tief im Inneren ist sie traurig und verstört. 
Am Abend will Anna Maria die restlichen ISBN bestellen für Band 6 – 12  Das Buch des Wahren Lebens, aber die Transaktion der Bank wird aus unbekanntem Grund nicht ausgeführt. Eine Stimme fragt:
„Enttäuscht?“  
Anna Maria ist ratlos und bittet um ein Rhema. Sie bekommt dieses:
Jesus sagt…
Dies ist Mein aktuelles Rhema für dich
7. Schrifttext-Erklärung – Lukas 23:52
Der Glaube als Handlanger der Liebe bittet um den Leichnam Jesu
Aufgezeichnet durch Jakob Lorber am 02.01.1844
Offenbarungen mit ausführlichen Erklärungen und Auslegungen zahlreicher wichtiger und bisher schwer deutbarer Bibelstellen durch Jesus selbst. Ein wichtiges Buch vor allem für jene, die Neuoffenbarungen auf ihre geistige Übereinstimmung mit der Bibel prüfen und die biblischen Texte besser verstehen wollen.
1. Wieder sei euch auch hier die freie Wahl gelassen, eine solche Zentralsonne aus dem Buche des Lebens zu zitieren; und also wählet einen Text! –
2. »Dieser ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu.« Lukas 23:52
3. Ihr hättet den Text; aber Ich kann euch nicht helfen, wenn ihr gerade solche Texte wählet, die schnurgerade auf unsere Sache passen!
4. Joseph von Arimathia ging hin zum Pilatus und bat um des Herrn Leichnam, der ihm von Pilatus auch gegeben ward.
5. Dieser Joseph von Arimathia war ein Freund des Nikodemus und tat solches mehr im guten Namen seines Freundes als in seinem eigenen. Denn Nikodemus war ein großer geheimer Verehrer Christi, aber er getraute sich aus einer gewissen Furcht vor den Hohenpriestern und Pharisäern etwas solches nicht ganz offenbar zu unternehmen; daher übertrug er solches seinem Freunde, der ebenfalls auch ein großer Freund Christi war, aber ganz im geheimen. – Dieses kurze Prognostikon ist notwendig, damit man das Folgende klarer fasse.
6. Wie paßt denn aber demnach dieser Text und überhaupt diese kleine Begebenheit auf unsere Sache?
7. Stellet euch unter ,Nikodemus’ die verborgene Liebe zum Herrn vor; unter ,Joseph von Arimathia’ aber stellet euch den Glauben an den Herrn vor!
8. Was ist der Glaube bezüglich der Liebe? – Er ist derselben Handlanger! Also war auch Joseph von Arimathia hier ein Handlanger des den Herrn geheim liebenden Nikodemus.
9. Was verlangte aber der Glaube von Pilatus? – Er verlangte den Leichnam des Herrn, wickelte denselben, als er ihn vom Kreuze genommen hatte, in weiße Leinen, nachdem er den Leichnam zuvor mit köstlicher Spezerei gesalbt hatte, und legte ihn dann in ein frisches Felsengrab im eigenen Garten, in welchem Grabe noch nie jemand gelegen war.
10. Was bezeichnet wohl solches alles? – Das alles bezeichnet die Wißbegierde des Glaubens in ihrer Befriedigung. Diese an und für sich edle Wißbegierde sucht alles Erdenkliche auf, um in dem eine lebendige Befriedigung zu finden.
11. Zum Pilatus geht sie und erbittet sich die Erlaubnis; d.h. soviel als: Solche Wißbegierde geht zur Welt und sucht in derselben alles Mögliche auf, was ihr zur Bestätigung der Wahrheit dienen könnte.
12. Hat sie von der Welt alles empfangen, was sie suchte, dann wendet sie sich zu dem Gekreuzigten. Aber wie? Sie sucht da alle Worte und Erklärungen ins helle Licht zu stellen, alsonach zu befreien von den geheimnisvollen scheinbaren Widersprüchen, welche in der Heiligen Schrift vorkommen.
13. Dieses genügt ihr auch; sie hat den Leichnam richtig von dem Kreuze, das in seiner Gestalt eben einen Widerspruch darstellt, befreit. Aber was hat sie, diese edle Wißbegierde nämlich, nun vor sich? – Sehet, einen toten Leichnam, in dem nun kein Leben ist!
14. Diese edle Wißbegierde sieht das auch ein; aber sie ist dennoch in sich erfreut über diese glückliche Befreiung vom Kreuze. Sie salbt den Leichnam mit köstlichen Spezereien, wickelt ihn in weiße Leinen und legt dann denselben in ein neues Grab, darin noch nie jemand gelegen ist.
15. Was will das wohl besagen? – Durch solche gründliche Beleuchtung des Wortes in der Heiligen Schrift wird unfehlbar die Göttlichkeit desselben ersichtlich und wird auch also geachtet und hochgeehrt. Das ist die Salbung. Denn nicht selten drückt sich da jemand in den erhabensten Ausdrücken aus über die Würde und göttliche Hoheit der Heiligen Schrift; aber alles das ist die Salbung des Leichnams.
16. Der Mensch mit dieser edlen Wißbegierde umwickelt solche erkannte Wahrheit mit der höchsten und reinsten Hochachtung, – ja er erschaudert über die Größe der Weisheit in diesem Buche; und das ist nichts anderes als die Einwicklung des Leichnams in weiße Linnen. Wie unschuldsvoll und rein an und für sich solche Linnen sind, also auch ist eine gleiche demütige Erkenntnis; aber der Leichnam, die Salbe, wie die Linnen sind nicht lebendig und geben auch kein Leben.
17. Man wird aber nun diesen Leichnam in ein neues Grab legen. Was ist denn das? – Die Erkenntnisse, die der Mensch zufolge seiner edlen Wißbegierde sich zu eigen gemacht hat, geben ihm kein Leben, keine lebendige Überzeugung; daher faßt er sie alle zusammen und legt sie in das Grab seines tieferen Verstandes, legt da einen Stein darüber, was soviel beißt als: er legt über alle diese rein erkannten Wahrheiten einen recht schweren Zweifel; denn er spricht: »Alle diese Lösungen der verborgenen Geheimnisse in der Heiligen Schrift lassen sich wohl überaus gut hören; aber die anschauliche Überzeugung geben sie dennoch nicht!«
18. Und sehet nun, das ist ja der buchstäbliche Zustand eines jeden Viellesers! Er kann all das Gelesene noch so gut verstehen, vom naturmäßigen bis zum innersten geistigen Sinne; will er aber von all dem wohl Erkannten eine tatsächliche Probe, da erfährt er, daß sich nicht einmal ein Sonnenstäubchen vor seinem Willen beugt! Und will er das Leben des Geistes schauen, so begegnet ihm anstatt desselben allezeit die Grabesnacht, in die er den Leichnam gelegt hat; oder mit anderen Worten gesagt: er bekommt über das Jenseits keine in sich selbst anschauliche Gewißheit, sondern alles ist bei ihm eine Diktion (unbewiesene Behauptung) und durchaus nicht mehr, also ein Leichnam im Grabe.
19. Was aber ist ihm wohl damit geholfen? – Wenn er noch so viel gelesen hat, kann aber durch all das Gelesene zu keiner lebendigen Überzeugung gelangen, so gleicht er fortwährend einem Joseph von Arimathia, der wohl einen Leichnam um den andern vom Kreuze nimmt und salbt ihn und wickelt ihn in weiße Linnen, – aber der Leichnam bleibt Leichnam und wird allezeit ins Grab getragen.
20. Betrachten wir aber daneben wieder unsere Magdalena! Diese hat zwar auch aller dieser Aktion beigewohnt; aber sie wickelte den Leichnam oder das Wort nicht in Leinen und legte es nicht in das Grab, sondern in ihr liebeglühendes Herz; und als sie dann zum Grabe kam, war der Stein des Zweifels durch die Macht der Liebe hinweggewälzt. Die Leinen lagen gut geordnet zusammengelegt im Grabe, welches soviel sagt als: ihre Liebe hat das göttliche Wort in ihr lebendig geordnet. Sie fand keinen Leichnam mehr; aber dafür fand sie den Lebendigen, der aus dem Grabe auferstanden ist.
21. Was ist nun wohl besser: den Leichnam in das Grab legen – oder den Lebendigen über dem Grabe finden? – Ich meine, es wird offenbar das Zweite besser sein denn das Erste.
22. Warum aber fand die Magdalena, was Joseph von Arimathia nicht gefunden hat? – Weil sie wenig gelesen, aber viel geliebt hat; Joseph aus Arimathia aber hat viel gelesen – wie der Nikodemus, aber dafür weniger geliebt. Daher hatte er auch mit dem Leichnam zu tun, Maria Magdalena aber mit dem Lebendigen!
23. Ich meine, das wird auch klar sein; aber nächstens dennoch wieder eine Zentralsonne mehr!

Anna Maria erkennt: Es ist nicht SEIN Wille. Er läßt es zu, daß die Transaktion der Bank schiefgeht.
Anna Maria ist enttäuscht. Sie ist enttäuscht, weil sie diese Arbeit offensichtlich nicht mehr tun soll, die sie an die Welt bindet, wie Martha, ihr aber nicht die Chance läßt, nichts zu tun, und dem Herrn zu Füßen zu sitzen, um ihm zu lauschen. Sie ist enttäuscht, viel gelesen zu haben, wie Nikodemus und wenig geliebt zu haben wie Magdalena. Sie ist enttäuscht, weil sie nach dem Wort des Herrn im Wort geblieben ist, als sie es gelesen hat und daß das offensichtlich nicht das war, was der Herr gewollt hat. Was nun? Sie ist ratlos.

3.4.2019

Anna Maria hadert die ganze Nacht mit Christus. Sie hat einen unruhigen Schlaf und träumt dann dies:
Traum
Nebenan versammeln sich die Treuen zum Gebet. Der Geistliche Leiter überlegt, ob er ihr die Eintrittskarte geben oder entziehen soll wegen ihrer Unentschlossenheit. Eine Mitschwester überlegt, wem noch eine Eintrittskarte fehlt. Ihr will sie keine geben und lächelt dabei zufrieden in sich hinein, weil sie eine Eintrittskarte hat. Sie will jemand anderem die noch übrige Eintrittskarte geben, der schon in dem Gebetsraum sich eingefunden hat. Anna Maria, die Nr. 31, ist rausgeflogen. Trotzdem ist sie noch da, das ist klar.

Der Traum, daß ein Feuerball ihr Haus in Flammen setzt und es einstürzt, von gestern, ist wahr geworden – geistig.
„Nimm den!“  sagte Christus und Er meinte, Anna Maria soll ihren Mann nehmen.
Dies ist der Grund für ihren Wankelmut. Sie hadert die ganze Nacht mit Gott, auch wegen dem Rhema, das er ihr gab, daß Magdalena nicht gelesen, sondern geliebt hat. Nimm deine Magdalena, denkt sie, und geh mit ihr. Die NEUE nicht!. Vieles geht ihr durch den Kopf, was alles war, froh, daß ihr Mann bei ihr geblieben ist.
„Wenn er doch sonst niemand mehr hat.“
Es geht ihm nicht gut.“
Mir auch nicht.
Um 6 Uhr geht sie enttäuscht ins Bad und läßt die Gebetsstunde ausfallen.
„Leg dich hin! Du darfsch bleiben.“
Aber Anna Maria will nicht und macht Frühstück. Der Kaffee, den ihr alle, einschließlich Gott, verbieten wollen, weckt ihre Lebensgeister.  Danach entschließt sie sich, nun zu sitzen.
Sie geht an ihrer inneren Tür vorbei, die Gott selber ist und die er geschlossen hat und gesagt hat: „Liebe MICH!“ und läßt ihn stehen.  Sie will wieder zu ihrem inneren Feuer und anstatt sich davor hinzulegen, mit dem Gesicht auf den Boden, begibt sie sich direkt in das Feuer hinein – wenn schon ihr Haus von einem Feuerball in Brand gesetzt werden wird, (Traum) kann sie auch selber im inneren Feuer verbrennen.
„Krise. Darfsch bleiben!“
„Du suchsch mich ja doch!“
In dem Feuer zu sein wird zur wahren Quelle der Freude, Harmonie und Schönheit. Sie verbrennt nicht, sondern wird selbst zum geistigen Feuer. Da ist so viel Licht, Wärme, Frieden, daß es sie durch und durch vergeistigt. Sie ist die reine Liebe und es gibt nichts, was diesen Frieden stören kann in diesem Moment im Feuer ihres Herzens.
„Ich wußte, daß du dich für mich entscheidest.“
und
„Wohl denen, die auch ihre Liebsten nicht verraten.“
Wieder einmal hat Anna Maria dunkle Wolken im Feuer verbrannt und in Licht umgewandelt in ihrem inneren Herzensraum.
„Hier fallen viele dem Satan in die Hand.“
Wer keine Verbindung geschaffen hat zu seinem inneren Herzraum, der hat es schwer, gegen Satan zu bestehen.
Anna Maria hat soeben alle noch fehlenden ISBN erfolgreich gekauft.
„Jetzt bekommst du die Einkommensteuer-Rückzahlung“
Darauf warten sie und ihr Mann bereits seit Januar.
Die Traubenhyazinthen sind Zwiebelgewächse und werden sich jetzt zwar nicht vermehren, aber im kommenden Frühling wieder blühen.

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