BWL - Band - VIII - Unterweisung 222

Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241

Unterweisung 222:

1         Ihr seht den Abschied des Meisters als sehr nahe, und daher weint ihr im Stillen, weil ihr euch an mein liebevolles Wort gewöhnt habt. Doch Ich sage euch: Ich werde nicht scheiden, ohne euch zuvor meine letzte Unterweisung gegeben zu haben, und so werdet ihr beim Übermitteln meiner Unterweisung nicht unbeholfen sein.

2         Es nahen große Prüfungen voller Schmerz, und euer Gebet wird viel erreichen können in jenen Stunden der Bitternis. Vereinigt euch bei eurer geistigen Arbeit, befolgt meine Anordnungen, weil Ich nicht will, dass in das Goldene Buch eure Verfehlungen und Unfolgsamkeiten gedruckt werden.

3         In dieser Zeit ist die Zahl der Gerufenen groß gewesen. Jedes Mal, wenn Ich Mich unter euch einstelle, kommen neue Herzen herbei, um eure Reihen zu vergrößern. Sie gleichen Gräbern, weil sie in ihrem Innern einen Toten bewahren, welcher ihr eigenes Herz ist.

4         Doch der Schmerz läutert die Seelen. Daher werden viele nicht mehr inkarnieren. Sie werden zu anderen Lebenswelten gehen, um sich den Aufgaben zu widmen, die der Vater ihnen anweist.

5         Ich helfe euch bei eurer Erneuerung, damit ihr, wenn ihr euch von dieser Welt löst, nicht eure Verfehlungen sühnen müsst, sondern rein von jedem Makel vor den Höchsten Richter gelangt.

6         Begreift, dass alles, was ihr euren Mitmenschen antut, ihr Mir antut, weil ihr alle ein Teil von Mir Selbst seid. Vergesst dies nicht, damit ihr in jedem eurer Nächsten euren Vater sehen könnt.

7         Die Menschen haben am Ende Vergnügen daran, Schmerz zu verursachen. Aber früher oder später kommt auch die Reue als unerbittlicher Richter, um euch zu richten und reinzuwaschen.

8         Wenn ihr in dieser Zeit eure hohe Mission erfüllt, euch zu erneuern und eure Mitmenschen zu retten, werden morgen euer Name und der meines Volkes mit Hochachtung und Dankbarkeit ausgesprochen werden, selbst in den fernsten Gegenden.

9         Büßt nicht das befriedigende Gefühl ein, euch nach meinem Abschied zu Recht meine Jünger nennen zu dürfen. Aber ihr müsst zubereitet sein, um euch in den Provinzen, Städten und Dörfern zu zeigen, die Frohe Botschaft meines Dritten Testaments zu bringen und mit euren guten Werken davon Zeugnis abzulegen.

10     In dieser Zeit haben dem Anschein nach einige menschliche Doktrinen gesiegt, und es gibt unterschiedliche Ideologien. Doch es naht die Stunde, in der sich eine einzige Weltanschauung durchsetzen wird, in der sich die Menschheit in einer einzigen Lehre vereint, und dies wird der Spiritualismus sein.

11     Die Naturgewalten werden dafür sorgen, dass die Menschen erwachen, und immer, wenn sie versuchen, meine Wahrheit zu verdrehen, werden jene Kräfte von meiner Gerechtigkeit sprechen.

12     Mein Werk wird zu den Geistlichen, zu den Königen und Herren der Erde gelangen, und ihr werdet sie vor meiner Göttlichkeit knien sehen. Dann werden viele Bücher im Feuer verschwinden, und das Buch wird allgemein bekannt werden, das meine "Goldfedern" unter meinem Diktat zur Kenntnis der kommenden Generationen niedergeschrieben haben.

13     Sie werden dies Buch studieren, und die Menschen werden sich darum reißen, begierig, die Zukunft zu erfahren. Denn das große Chaos wird von der Menschheit erahnt werden.

14     Haltet unbeirrbar an der Hoffnung fest, denn nach diesem Chaos wird der Friede groß sein! Der Wohlstand wird sehr groß sein. Selbst die Natur, die euch zuweilen feindlich erscheint, werdet ihr in ihren verschiedenen Jahreszeiten lieblich sehen. Die Berge, Täler und Hügel werden Blütenpracht und Schönheit zeigen. Die Bäume werden voll guter Früchte sein, und Gesundheit, Wohlergehen und Friede wird das menschliche Leben umhüllen.

15     Heute reinigt sich die Erde von jeder Unreinheit, bis sie eine neue Jungfräulichkeit erlangt.

16     Kurz bevor die Plagen ausbrechen, werde Ich euch eine Vorahnung davon geben und in Träumen zu euch sprechen, damit ihr gewarnt seid und für die anderen betet.

17     Ihr habt den Beginn des Kampfes gegen mein Werk noch nicht miterlebt und müsst erwachen, denn gebildete Menschen werden es bekämpfen.

18     Denkt nicht mehr allzu sehr an die Bedürfnisse des Körpers und denkt lieber an die geistige Zukunft der ganzen Menschheit.

19     Meine Lehre wird sich über den ganzen Erdkreis verbreiten, aber nicht die Pflichtvergessenen werden sie bekannt machen. Es werden meine neuen Apostel der Demut und der Vergeistigung sein, die mit ihren Werken die Barmherzigkeit und die Liebe ihres Schöpfers bezeugen.

20     Lasst nicht zu, dass die Menschheit sieht, dass ihr schwach seid und nichts von Mir gelernt habt. Erkennt, dass die Menschen viel von euch zu lernen haben. Seid nicht wie jene, die zwar sagen: "Herr, wirke in mir Deinen Willen", die aber im Augenblick der Prüfung aufbegehren und sogar wagen, Mir Unvollkommenheiten zu unterstellen.

21     Ich spreche schlicht, in eurer Sprache, denn Ich will nichts in Geheimnis gehüllt lassen. In diesen letzten Jahren meines Bleibens unter euch werde Ich euch viele Unterweisungen zur Kenntnis bringen. O gesegnetes Volk Israel, das als unermüdlicher Wanderer die Wüste durchquert: Bleibe einen Augenblick stehen, um mein Wort zu hören. Mein Haus öffnet seine Tore für alle Wanderer, die demütig an sie klopfen. Stillt euren Hunger und Durst, dann werdet ihr nie mehr Hungernde und Dürstende sein.

22     Ihr durchlebt nun Tage der Prüfung, Zeiten der Läuterung und der Wiedergutmachung. Doch Ich bin bei euch, um euch zu helfen, in der Prüfung nicht schwach zu werden. Bestärkt euch in der Gewissheit, dass ihr das gleiche Volk wie das vergangener Zeiten seid: ein starkes, mutiges Volk, ein Rettungsboot für den Schiffbrüchigen, ein guter Reisegefährte, ein Freund, Bruder und Vorbild. Die Aufgabe, die Ich euch heute anvertraut habe, ist die, zu lieben. Die Liebe ist die Saat, die Ich in euch gesät habe, weil sie der Ursprung und der Grund für alle Geschöpfe ist.

23     Wenn ihr darüber nachdenkt, dass Ich die Weisheit bin ─ jene Weisheit entspringt der Liebe. Wenn ihr Mich als Richter erkennt ─ jene Rechtsprechung gründet sich auf die Liebe. Wenn ihr Mich als machtvoll betrachtet ─ meine Macht beruht auf der Liebe. Wenn ihr wisst, dass Ich ewig bin ─ meine Ewigkeit stammt aus der Liebe, weil diese Leben ist und das Leben die Seelen unsterblich macht. Die Liebe ist Licht, ist Leben und Wissen. Und diesen Samen habe Ich euch seit Anbeginn der Zeiten gegeben ─ den einzigen, den Ich als vollkommener Landmann auf die Äcker gesät habe, die eure Herzen sind.

24     Heute, in der Dritten Zeit, macht ihr euch erneut auf den Weg zu den Feldern des Herrn, um jenes Saatkorn auszusäen, das ihr gefunden habt. Aber ihr habt erlebt, dass nicht alle Felder leicht zu besäen sind, habt außerdem gesehen, dass die einen bald Frucht tragen und andere erst spät. Die einen habt ihr so hart angetroffen, als ob es Felsen wären, andere waren von Disteln und Unkraut bedeckt, und nur sehr wenige sind rein und vorbereitet gewesen. Ihr musstet viel arbeiten, um jene Felder zu säubern und sie danach zu besäen. Doch wenn ihr geduldig gewesen seid und sie mit dem Wasser eures Glaubens bewässert habt, konntet ihr auf den zuvor unfruchtbaren Feldern sehen, dass die Saat gekeimt hat und gewachsen ist, und ihr habt euch daran gefreut. Jene Felder, die euch ständig zurückzuweisen schienen, sind heute eure Freunde, eure Hoffnung, und haben eurer Seele Frieden gebracht. Dort ist euer Werk, euer Eifer und eure Hingabe, ihr könnt euch nicht mehr von ihnen trennen.

25     Wachet und betet weiterhin für jene Fluren; denn von der Frucht, die ihr erntet, werdet ihr euch ewig nähren können. Damit euch diese Frucht jedoch schmeckt und euch das wahre Leben bringt, müsst ihr sie gewissenhaft pflegen, damit der Same zur Pflanze wird und diese zu einem mächtigen Baum mit breiten Ästen, die dem Wanderer willkommenen Schatten und reichlich Früchte spenden, die großen Menschenscharen Leben geben. Und danach muss dieser Same zum Herzen der Erde zurückkehren, um dort weiterhin zu keimen, zu wachsen und Früchte zu tragen bis zum Ende der Zeiten.

26     Wie groß ist meine Freude, wenn Ich unter meinen Jüngern bin, in diesen Augenblicken wahrer geistiger Gemeinschaft. Es ist der glückliche Augenblick, in dem der Vater die Liebe seiner Kinder fühlt, und diese den väterlichen Kuss empfangen, der sie stärkt. Es ist der Augenblick, in dem ihr Mir nach eurer Ankunft sagt: "Vater, wir haben nach Deinen Anweisungen gearbeitet. Da wir jedoch nicht vollkommen sind, kommen wir wie kleine Kinder voll Sanftmut und Demut zu Dir, um Dir unsere Saat zu zeigen, so wie sie derzeit ist, und damit Du, Göttlicher Meister, uns mit Deiner Liebe und Weisheit unterweist, uns korrigierst und uns sagst, wie wir fortfahren sollen. Zeige uns, was wir schlecht gemacht haben, damit wir es mit Deinem Beistand verbessern und wir, durch Deine Barmherzigkeit zubereitet, der Menschheit das Werk vorstellen, ohne ihm irgendein Verdienst hinzuzufügen oder wegzunehmen."

27     Und Ich antworte euch: Seid gesegnet, weil ihr auf Mich vertraut. Ihr wisst, dass ihr nicht zu einem Henker oder einem ungerechten Richter kommt, sondern dass ihr bei einem Vater seid, der ganz Liebe und Unterweisung ist.

28     Ich gebe euch eine weitere Unterweisung, damit ihr euch zubereitet und bis zum letzten Augenblick meine Worte nutzt, damit ihr nach 1950 als Lehrer und Führer der Menschen zurückbleibt.

29     Die Welt ist der Prüfung unterworfen, die Nationen fühlen die ganze Last meiner Gerechtigkeit, die auf sie fällt, und mein Licht, meine Stimme, die euch ruft, macht sich in der ganzen Menschheit fühlbar.

Die Menschen fühlen meine Gegenwart, nehmen meinen Universellen Strahl wahr, der herabfällt und auf ihnen ruht; Sie ahnen Mich, ohne dies Werk* zu kennen, ohne mein Wort gehört zu haben, und sie erheben ihre Seelen zu Mir, um Mich zu fragen: "Herr, in welcher Zeit leben wir? Diese Heimsuchungen und Leiden, die die Menschen getroffen haben ─ was bedeuten sie, Vater? Vernimmst Du etwa nicht das Klagen dieser Welt? Hast Du nicht gesagt, dass Du wiederkommen würdest? Wann wirst Du denn kommen, o Herr?" Und in jeder Glaubensgruppe und Religionsgemeinschaft erhebt sich der Geist meiner Kinder, und sie suchen Mich, bitten Mich, fragen Mich und erwarten Mich. Und wenn sie Mich aufgrund ihrer fehlenden Zubereitung nicht zu fühlen vermögen, wird ihr Glaube schwach, sind sie verwirrt und lästern sie.

Doch Ich sage euch, dass es bereits an der Zeit gewesen wäre, dass eure Abgesandten die Grenzen eurer Nation überschritten hätten, und sie als Wegbereiter meiner Unterweisung zu ihnen gekommen wären, ihnen die Frohe Botschaft gebracht und ihnen geholfen hätten, den Sinn der Prüfungen, den Grund für das Chaos, in dem die Menschheit lebt, zu verstehen.

* Die Offenbarungen Christi bei seiner Wiederkunft im Wort, in geistiger Form, die im Jahre 1866 in Mexiko durch den Wegbereiter Elias ihren Anfang nahm.

30     Du hast geschlafen, Volk, und hast zugelassen, dass die Zeit dafür ungenutzt verstrich, und hast dich nur darauf beschränkt, die Herzlichkeit meines Wortes zu genießen, meine Wunder zu empfangen, meine Vergebung zu vernehmen, die euch ständig liebkoste, ohne daran zu denken, dass in eben jenen Momenten, in denen ihr den Frieden genossen habt, es Millionen eurer Mitmenschen gibt, die am Leben irre werden und ihren Glauben verlieren, die ihren Weg ohne Gott und ohne Gesetz gehen, die das tägliche Brot und geistige Nahrung entbehren.

31     Während ihr euch mit euren Geschwistern, mit euren Kindern, Gattinnen oder Gatten um einen Tisch versammelt, um eure Mahlzeiten zu genießen, gibt es Tausende von zerstreuten Familien, die ihre Heime durch die Kriege zerstört sehen, die die menschlichen Leidenschaften und Machtgelüste entzündet haben. Viele Eltern haben ihre Kinder verloren, viele Mütter haben keine Nahrung für ihre kleinen Kinder. Es gibt viele Waisen, die schon seit langem nicht mehr das geliebte Angesicht ihrer Eltern erblicken konnten ─ Witwen, die aus lauter Schmerz den Verstand verloren haben, Scharen von Männern, die gefangen genommen wurden, die gerade einen Leidenskelch leeren und nur ein Stück Brot essen, das nicht ausreicht, um ihren Körper zu ernähren.

32     Obwohl der körperliche Schmerz, den die Nationen erleiden, blutig ist ─ bedenkt, wie viel größer dann der Schmerz ist, den die Seelen derzeit erleiden. Wahrlich, Ich sage euch, sie trinken nun die Hefen des bittersten Kelches.

33     Mache dich auf, o Volk, bereite dich im Gebet, damit du mit deinen Gedanken als Friedenstauben zu jenen Nationen gelangst und jenen Völkern die Tore zum Licht, zur Vernunft und zur Gerechtigkeit öffnest. Ich bereite euch nun vor, aber vorher wollte Ich euch läutern. Erinnert euch: Um zu Mir zu gelangen ─ wie viele Prüfungen musstet ihr durchleben, und welche Bitternis geißelte eure Seele und euren Körper! Bei den einen war es Krankheit, bei anderen Not, die Ablehnung der Angehörigen, ihre Vernachlässigung oder ihr Weggang. Der Schmerz in all seinen Formen wurde von euch wie ein sehr bitterer Kelch getrunken, um euch schließlich zu läutern. Euer Herz öffnete sich im tiefsten Schmerz, der euch läuterte, um Mich erkennen und lieben zu können.

34     Als ihr zu Mir kamt, geführt von Elias, dem Guten Hirten, seid ihr sehr demütig herbeigekommen, um Mich zu fragen, was Ich mit euch anfangen werde. Denn ihr batet Mich demütig, dass Ich meinen Willen in euch vollziehe. Und mein Will ist es gewesen, euch die Liebe, die Vergebung und die Barmherzigkeit in all ihren Formen zu lehren. Dafür habe Ich euch Geistesgaben, Befähigungen und Gnadengaben verliehen.

35     Ich bleibe noch unter euch, weil ihr meine göttliche Unterweisung noch nicht in ihrer ganzen Größe zu begreifen vermochtet. Noch seid ihr nicht für den Kampf ausgerüstet, und daher werde Ich bis Ende 1950 weiterhin zu euch sprechen.

36     Diese Lehre soll nicht nur mein erwähltes Volk retten, sondern alle Nationen der Erde. Ich werde meine Kinder aus jeder Knechtschaft oder Gefangenschaft befreien, damit sie sich als ihre eigenen Herren fühlen und nicht erneut in die Gefangenschaft der Unwissenheit oder des Fanatismus geraten. Wenn sie dann die uneingeschränkte Befreiung erreicht haben, können sie darangehen, ihre Mitmenschen zu befreien. Heute säubert ihr noch eure Gebräuche und Kulthandlungen ─ sowohl die geistigen, als auch die menschlichen. Danach sollt ihr das gleiche Werk unter der Menschheit durchführen. Ich muss euch jedoch darauf hinweisen, dass ihr es mit Demut tun müsst, ohne mit seelischer Erhebung zu prahlen ─ mit Sanftmut, welche die Lauterkeit eurer Absichten durch wahre Liebe in euren Werken offenbart.

37     Erfüllt eure Mission voll Standhaftigkeit und Vertrauen auf Mich und tut all das, was ihr in vergangenen Zeiten nicht getan habt, damit ihr euer Werk abgeschlossen zurücklasst, und ihr endlich zur seelischen Vollendung gelangen könnt, die euch erwartet.

38     Wenn diese Welt bisher ein Tal der Tränen war, ist dies darauf zurückzuführen, dass der Mensch sich von meinem Gesetze entfernt hat. Ich schuf für ihn ein Paradies und veranlasste, dass viele der ersten Geister in die ersten Erdenkörper inkarnierten, ohne dass sie aufhörten, Engel zu sein. Ich wollte, dass sie, wenn sie zur Erde kamen, nicht ihre Anmut verlieren würden und in Frieden und Ergebung leben würden. Doch der Mensch wollte es nicht so, und seine Schwachheit und Undankbarkeit, sein Mangel an Geistigkeit legten den Grund für eine Welt der Schmerzen und der Kämpfe.

39     Der Mann hat gelitten, um das tägliche Brot zu erarbeiten, und die Frau hat ihm auf seinem Weg der Schmerzen und der Missgeschicke beigestanden. Doch diese Welt, die während sovieler Zeitalter ein Tränental gewesen ist, wird zu einem Tal des Friedens werden, wenn ihr, meine ersten Jünger, heil geworden seid und überall hingeht, um mit euren guten Werken von Mir Zeugnis abzulegen.

40     Dieser Planet, welcher Seelen von unterschiedlichem Entwicklungsgrad empfangen hat, von denen der größte Teil zurückgeblieben war, wird in seinem Schoße Wesen von großer Entwicklungshöhe empfangen, die mit Mir von Geist zu Geist in Verbindung treten können. Jede kommende Generation wird mit größerer Reinheit leben, bis das Himmelreich in die Herzen der Menschen eingezogen ist.

41     Um all dies zu erreichen, werdet ihr in eurem eigenen Heim kämpfen müssen, damit ihr aus ihm einen Tempel der Liebe und der Unterweisung in meinem Gesetze macht, wo die Eltern für ihre Kinder meine Stellvertreter auf Erden sind, und die Kinder für ihre Eltern Juwelen von großem Wert ─ zarte Pflanzen, die mit Liebe gepflegt werden müssen. Der Mann soll bei seiner Feldbestellung, bei der Arbeit, die ihm zugewiesen ist, mutig die Erfüllung seiner Aufgabe als Banner vorantragen. Die Frau soll die liebevolle Gefährtin des Mannes und opferbereite Mutter sein, damit beide, zusammen mit ihren Kindern, das Brot segnen, das ihnen Nahrung gibt.

42     Ich will, dass ihr überallhin, wohin ihr geht, das Brot meiner Unterweisung bringt und mit Demut predigt. Denn manche werden, wenn sie euer Leben betrachten, sich neugierig fragen: Wer sind wohl diese, die mit so viel Liebe und Schlichtheit zu leben verstehen? Wer sind diese, die mit einem Stück Brot glücklich sind, und die sich trotz ihrer Armut gesund und stark zeigen und nicht nötig haben, sich im Verlangen nach Rat und Gesundheit an die Wissenschaftler zu wenden?

Doch wenn sie euch schließlich fragen, wer euch gelehrt hat, sollt ihr ihnen sagen: Der Göttliche Meister "im Geiste", der in der Dritten Zeit zu uns gekommen ist in Erfüllung seiner Verheißung, die Er in vergangenen Zeiten gegeben hat.

Ich will, dass ihr mit euren Taten von Mir Zeugnis ablegt, denn die Menschheit ist der Worte überdrüssig. Da gibt es viele eurer Mitmenschen, die sich abmühen, das Evangelium zu predigen, und die ─ obwohl es das Wort ist, das Ich euch in der Zweiten Zeit gab ─ die Menschheit dieser Dritten Zeit nicht zu retten vermochten, weil ihnen die Ausübung der guten Werke, das Beispielhafte, gefehlt hat. Für eben diese Worte gaben meine Apostel ihr Leben hin. Sie verstanden sehr wohl, Mich zum Vorbild zu nehmen, und besiegelten ihre Auftragserfüllung mit ihrem Blute.

43     Heute fordere ich nicht euer Blut, dass ihr euer Leben opfert. Was Ich von euch verlange, ist Liebe, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Selbstlosigkeit.

44     So lehre Ich euch, und darin unterweise Ich euch und erziehe dadurch die Jünger meiner Göttlichkeit in dieser Dritten Zeit; denn ich sehe euch den Lauf der Welt gleichgültig betrachten, und zwar deshalb, weil ihr euch nicht in das Herz der Menschen zu versetzen versteht, wo es so viel Elend und so viel Schmerz gibt. Es herrscht große Ungleichheit; denn Ich sehe Herren, denen nur die Krone fehlt, um sich Könige nennen zu können, und Ich sehe Untergebene, die wahre Sklaven sind. Daraus ist ein Kampf entbrannt. Unter jenen auf der Welt reich gewordenen Herren gibt es viele, die sich Christen nennen, doch Ich sage euch, dass sie kaum meinen Namen kennen.

45     Jene, die in den Mitmenschen nicht ihren Nächsten sehen, die Reichtümer anhäufen und sich dessen bemächtigen, was anderen gehört, sind keine Christen, weil sie kein Mitgefühl kennen. Der Kampf zwischen dem Geistigen und dem Materiellen wird kommen, die Menschheit wird in diese Auseinandersetzung hineingeraten. Doch wie viele Leiden wird sie zu ertragen haben, damit der Sieg der Gerechtigkeit kommt!

46     Inmitten dieses Streites von Doktrinen und Weltanschauungen wird meine Unterweisung Geltung erlangen, als ob das Licht eines Leuchtturms mitten in einem Gewittersturm erscheint. Begreift aufgrund meines Wortes die Situation, die die Menschheit niederdrücken wird. Dann werdet ihr mit besserem Urteilsvermögen urteilen und werdet wissen, was ihr tun müsst, um nicht tatenlos zu bleiben.

47     Begreift, dass der einzige geistige Schatz, für den ihr kämpfen müsst, der meines Gesetzes ist. Ihr habt die Symbole geopfert, durch die ihr Mich früher verehrt habt, um einer vollkommeneren Vorstellung Eingang zu verschaffen. Dennoch ─ seht, wie sich noch in dieser Zeit Völker erheben und sich den Besitz jenes Landes und jener Orte streitig machen, wo Ich Mich in vergangenen Zeiten offenbarte. Viele Symbole habe Ich zwar verschwinden lassen, aber den Menschen gehen die Gründe für ihre Abgötterei und ihren Fanatismus nicht aus.

Ich sage euch: Bevor die kommenden Generationen sich vor den Götzenbildern von heute verneigen, wird meine Gerechtigkeit sie zerstören, und die einzigen Säulen, die der Macht meiner Gerechtigkeit standhalten, werden jene sein, die die Heiligtümer tragen, die auf dem Grunde eures Herzens errichtet sind ─ Heiligtümer des Glaubens, des Friedens und der Brüderlichkeit. Denn das Geistige ist unzerstörbar.

48     Wenn die Erde dann vorbereitet ist, wird meine geistige Lehre in der Dritten Zeit sanft in das Herz der Menschen gelangen, ihr Sieg wird nicht durch Blut, noch durch Beleidigungen erreicht werden. Der Spiritualismus wird durch gegenseitiges Verständnis Einzug halten. Niemand, der meine Lehre mit Gewalt aufzuzwingen versucht, wird ein Soldat der Wahrheit sein, weil meine Lehre nicht auf dem Wege einer materiellen Eroberung kommt.

Denn wenn Ich euch in der Zweiten Zeit, in der Ich euch vorbereitete, um in euren Herzen zu regieren, sagte, dass mein Reich nicht von dieser Welt ist ─ wie könnte Ich euch dann heute, da Ich eure Seele erhebe, um in ihr zu regieren, das Gegenteil sagen?

Meine Lehre ruht auf Fundamenten der Liebe. Aber ihr habt dies vergessen, und deshalb habe Ich euch gesagt, dass es notwendig sein würde, dass Ich unter die Menschen zurückkomme, um sie an das vergessene Gesetz zu erinnern ─ jenes, das eure Vorgänger liebten, und für das viele Märtyrer und Apostel starben im Gedanken an euch.

49     Mein Opfer jener Zeit genügte nicht, und so bin Ich erneut hier bei euch. Neue Apostel werden benötigt, und bald werde Ich sie mit dem göttlichen Samen aussenden. Wie die Winde, die von einem Ende der Erde zum anderen ziehen, so wird sich meine Lehre ausbreiten. Meine Sendboten werden nicht allein gehen, eine Welt von unsichtbaren Wesen wird sie als Heerscharen des Lichtes begleiten, um ihren Weg noch wunderbarer zu machen, und sie werden wahrlich von allen vernommen werden.

50     Jünger, lernet von Mir, bis der Zeitpunkt kommt, in dem ihr euch aufmachen müsst, um eure Mitmenschen meine Unterweisung zu lehren. Erfahret schon jetzt, dass, wenn das Jahr 1950 vorüber ist, ihr nicht mehr in diese Verzückung geraten werdet, um zu sprechen, dass es dann genügen wird, eure Gedanken mit jener Zubereitung zu Mir zu erheben, die Ich euch gelehrt habe, damit Worte des Lichtes von euren Lippen kommen. Entfaltet eure Geistesgaben, damit ihr meine Inspiration zu empfangen vermögt.

51     Ich gebe euch diese Anleitung, damit ihr sie gründlich studiert und ihren Sinngehalt erfasst, der euch morgen von Nutzen sein wird, wenn ihr eure Mitmenschen von meiner Lehre der Liebe unterrichten müsst.

Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band VIII - Unterweisung 221

Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241

Unterweisung 221:

1         Volk, Ich berühre nun die empfindsamsten Saiten eurer Herzen, um euch vorzubereiten und würdig zu machen, meine Unterweisung zu empfangen.

2         Ich spreche nun über die Göttliche Mutter zu euch, jenen Geist, der in der Zweiten Zeit Mensch wurde, um eine hohe Bestimmung zu erfüllen.

3         Maria wurde gesandt, um ihre Tugend, ihr Vorbild und ihre vollkommene Göttlichkeit zu offenbaren. Sie war keine Frau wie alle anderen unter den Menschen. Sie war eine anders beschaffene Frau, und die Welt betrachtete ihr Leben, lernte ihre Art zu denken und zu fühlen kennen, wusste um die Reinheit und Anmut ihrer Seele und ihres Körpers. Sie ist ein Beispiel von Schlichtheit, Demut, Selbstlosigkeit und Liebe. Doch obwohl ihr Leben der damaligen Welt und den nachfolgenden Generationen bekannt gewesen ist, gibt es viele, die ihre Tugend, ihre Jungfräulichkeit nicht anerkennen. Sie können sich die Tatsache nicht erklären, dass sie zugleich Jungfrau und Mutter war. Der Grund dafür ist, dass der Mensch von Natur aus ungläubig ist und die Göttlichen Werke nicht mit erwecktem Geiste zu beurteilen versteht. Wenn er die Schriften studieren und die Inkarnation Marias und das Leben ihrer Vorfahren ergründen würde, wüsste er schließlich, wer sie ist.

4         Maria ist ihrem Wesen nach göttlich, ihr Geist ist eins mit dem Vater und mit dem Sohne. Weshalb sie menschlich beurteilen, wo sie doch die auserwählte Tochter war, die der Menschheit von Anbeginn der Zeiten als das reine Geschöpf angekündigt war, in welchem sich das "Göttliche Wort" inkarnieren würde?

5         Warum lästert der Mensch dann und zweifelt an meiner Macht und erforscht meine Werke ohne Respekt? Der Grund dafür ist, dass er sich nicht in meine Göttliche Unterweisung vertieft hat, nicht darüber nachgedacht hat, was die Schriften aussagen, noch sich meinem Willen unterstellt.

6         Heute, in der "Dritten Zeit", zweifelt er gleichfalls daran, dass Maria sich den Menschen kundgibt. Doch Ich sage euch, dass sie an allen meinen Werken Anteil hat, weil sie die Verkörperung der zartfühlendsten Liebe ist, die in meinem Göttlichen Geiste wohnt.

7         Ich habe euch Beweise für diese Wahrheit gegeben und habe erlaubt, dass die Propheten aller Zeiten Maria als Universelle Mutter bezeugten. Heute haben die, die diese Gabe besitzen, sie gleichfalls sich in Sinnbildern oder Gleichnissen offenbaren gesehen. Ihr habt stellvertretend ihren mütterlichen Einfluss empfunden, der euch liebkost, ihre Ermutigung und ihren Trost, der eure Leiden lindert, und ihr ahnt auch, dass ihre Fürbitte euch vor vielen Gefahren bewahrt hat ─ in einer Zeit, in der die Welt in atemberaubendem Lauf, von der Wissenschaft geführt, unterschiedliche Wege geht, in der die Vermaterialisierung, die Eitelkeit und die Vergnügungen die Menschen vom wahren Weg abgebracht haben.

8         Deshalb rufe Ich das Herz meines Volkes, um es zu lehren und es danach als Botschafter dieser Frohen Botschaft auszusenden.

9         Immer sind meine Abgesandten abgelehnt worden. Doch seid unbesorgt, denn der Allmächtige ist mit seinen Dienern. Ich Selbst wurde verkannt; denn nicht alle vermochten in Christus die Gegenwart Gottes zu erkennen und waren lediglich bereit, in Ihm einen Propheten oder einen Erleuchteten zu sehen.

10     Ich musste von Mir Selbst Zeugnis ablegen durch mein Leben, meine übermenschlichen Werke und meinen übermenschlichen Tod. Und angesichts jener Wahrheit machten sich viele mit brennendem Glauben in ihrem Herzen auf, die meine Lehre bezeugten.

11     Obwohl Ich gestorben war, verließ Ich euch nicht. Denn nach dem Opfertod offenbarte Ich Mich geistig voller Leben. Ich kam zu meinem Volke im "Geistigen Tal", und dort bereitete Ich es vor, hüllte es in mein Licht, bekleidete es mit mit dem weißen Gewand der Reinheit und sandte es zur Welt, um erneut Mensch zu werden. Doch es kam die Zeit, die Stämme meines Volkes zu vereinigen, und so rief Ich sie zu diesem Winkel der Erde. Denn ihr seid wirklich das Volk Israel, jedoch nicht blutsmäßig, sondern geistmäßig. Mein Reich ist nicht von dieser Welt, noch ist eure ewige Heimat auf der Erde.

12     Seht euren König und Herrn, wie Er voll Demut und Liebe zur menschlichen Verderbtheit herabkommt, um den für das Licht der Dritten Zeit Toten seine Unterweisung zu bringen.

13     Sucht Mich nicht mehr in abgöttischen Kulten. Es ist ist nicht mehr die Zeit, Mich auf fanatische Weise zu lieben. Von den frühesten Zeiten an habe Ich diese üblen Neigungen unter euch bekämpft und euch die direkte Zwiesprache mit meinem Geiste mittels des Gebetes offenbart.

14     Die Schriften der vergangenen Zeiten könnten euch das offenbaren, was Ich heute für euch wiederhole; aber der Mensch hat es gewagt, meine Wahrheiten zu fälschen, um sie verfälscht zu verbreiten. Und so habt ihr nun eine seelisch kranke, müde und vereinsamte Menschheit.

15     Darum lässt sich mein Weckruf durch den Stimmträger vernehmen, weil Ich nicht will, dass ihr in Verwirrung geratet.

16     Auf dem Wege, den Ich euch derzeit vorzeichne, werdet ihr jenen entdecken können, den Ich euch in den vergangenen Zeiten lehrte; denn sie alle sind ein-und-derselbe.

17     Die Menschen gehen ihren Weg mit Sehnsucht, im Verlangen nach Gerechtigkeit, nach Wahrheit, nach Barmherzigkeit und Liebe. Sie straucheln und stürzen aufgrund der menschlichen Gleichgültigkeit. Doch die, die diese Stimme in der Dritten Zeit gehört haben, haben meine Gegenwart gefühlt, und an meiner geistigen Essenz haben sie Hunger, Durst und Schmerz gestillt. Dennoch gibt es unter denen, die Zeugen meiner Kundgebung gewesen sind, jene, die sie leugnen, weil sie es für unmöglich halten, dass Gott sich herablässt, sich durch einen sündigen Menschen kundzutun.

Dem Ungläubigen sage Ich, dass das reinste Licht der Göttlichkeit durch menschliche Sündenhaftigkeit nicht trübe wird, weil mein Licht unendlich weit über den guten oder schlechten Werken der Menschen steht, und Ich außerdem gekommen bin, um dem Licht zu spenden, der im Dunkeln wohnt.

18     Es ist eine göttliche Freude, zum Sünder zu kommen, sein Herz zu trösten, ihn die Warmherzigkeit des Vaters fühlen zu lassen und ihn den Wohlgeschmack des Brotes des ewigen Lebens kennenlernen zu lassen.

19     Ihr, die ihr Mich hört und wisst, dass ihr das Volk des Herrn bildet ─ begreift, dass ihr die Mission, die der Vater euch seit Anbeginn der Zeiten anwies, bisher nicht erfüllt habt, dass ihr das Gesetz verheimlicht und die Wege mit Schmerz besät habt. Aber die Bitternis und die Schicksalsschläge haben euch den Schmerz kennenlernen lassen, damit ihr eure Schwester, die Menschheit, verstehen und lieben könnt.

20     Mein Wort ist universell. Doch wenn es nicht von der ganzen Welt vernommen wird, geschieht dies infolge ihres Materialismus, der die Augen der Menschen wie eine dunkle Binde bedeckt, und weil ihr geistiges Gehör die Empfindsamkeit verloren hat, um das göttliche Wort zu vernehmen.

21     Gefährliche Zeiten kommen auf euch zu. Der Krieg mit seinem unermesslichen Schmerz, Elend und Trauer wird die Menschen ein weiteres Mal erschüttern. Die Gedanken und die Gefühle werden in Bestürzung geraten, und all dies wird die Menschheit auf ihren Mangel an Gehorsam gegenüber meinen Gesetzen der Liebe und Gerechtigkeit hinweisen. Doch Ich als liebevoller Vater werde Mich dem Chaos entgegenstellen und werde mein Licht wie eine Morgenröte des Friedens und der Erlösung am Firmament aufleuchten lassen.

22     Ich bereite euch vor, damit ihr morgen das Licht der Welt seid, damit ihr Leben und Brot, Barmherzigkeit und Liebe unter euren Mitmenschen seid.

23     Dringt in mein Wort ein, und ihr werdet Mich in seinem Sinngehalt finden.

24     Mein Wort, welches Licht und Frieden für die Seele ist, kommt in diesen Augenblicken zu euren Herzen herab. Mein Licht verlangt nach diesem Volke, das meine göttlichen Offenbarungen in den "Drei Zeiten" empfangen hat.

25     Israel schlief, als plötzlich die Zeichen meiner Ankunft es aufzuwecken und zu beunruhigen begannen. Ich stellte Mich unter den Menschen ein und eröffnete für sie ein neues Zeitalter.

26     Ich brachte in meinen neuen Unterweisungen umfassendere Lehren als die der vergangenen Zeiten, weil Ich in den Verstandesorganen mehr Aufnahmefähigkeit und in den Seelen eine größere Entwicklung antraf.

27     Fasst die Tatsache, dass Ich ein Volk der Erde unter den anderen erwählt habe, nicht als eine Bevorzugung auf: Ich liebe alle meine Kinder und die Völker, die sie gebildet haben, gleichermaßen.

28     Jedes Volk bringt eine Mission zur Erde mit, und die Bestimmung, die "Israel" mitgebracht hat, ist jene, unter den Menschen der Prophet Gottes, der Leuchtturm des Glaubens und der Weg zur Vollkommenheit zu sein.

29     Meine Prophetien und Offenbarungen, die Ich euch seit den ersten Zeiten gegeben habe, wurden nicht richtig ausgelegt, weil die Stunde noch nicht gekommen war, in der die Menschheit sie verstanden hätte.

30     Früher war "Israel" ein Volk der Erde; heute sind es über die Welt verstreute Menschen; morgen wird das Volk Gottes aus allen Seelen bestehen, welche zusammen mit ihrem Vater in vollkommener Harmonie die Göttliche Familie bilden werden.

31     Mein Wort ist das Buch der Weisheit, das den Menschen in ein unbekanntes, höheres und schöneres Leben eintreten lassen wird. Er wird dessen Essenz kennenlernen, und durch seinen Geist wird er die Offenbarungen verstehen, die ihm früher als unergründliche Geheimnisse erschienen, die der Vater ihnen jedoch offenbaren wollte, wenn die Stunde dafür gekommen war.

32     Ihr werdet die geistigen Unterweisungen suchen und lieben, und indem ihr nach diesem Ideal strebt, werdet ihr fühlen, dass euer Lebensweg auf Erden leichter wird. Jede Stunde, die vergeht, jeder Tag und jedes Jahr, die vorübergehen, bringen euch dem Höhepunkt dieser Zeit näher.

33     Ich teile mein Wort überreichlich aus, damit ihr, wenn es nicht mehr zu hören ist, nicht in Verwirrung geratet. Ich will nicht, dass jener Tag "die Ersten" und "die Letzten" unvorbereitet überrascht. Mit welcher Zuversicht werdet ihr euch danach eurer Auftragserfüllung widmen können, wenn ihr meine Weisungen zu verstehen und zu befolgen wisst!

34     Ihr müsst noch viele Bräuche ablegen, die euer Leben und euren Gottesdienst noch immer verdunkeln. Ihr müsst euch darum bemühen, euer Dasein zu erhöhen, damit ihr in dem göttlichen Buche lesen lernt, das es in Mir gibt.

35     Ich spreche mehr zum Geiste als zum Herzen, denn dieser ist es, der begreifen kann, was Erhebung und Ewigkeit bedeutet. Doch denen, die aus dieser Erde ihre "ewige" Heimstatt gemacht haben und in ihr Ruhm, Ehrungen, Vergnügungen und Macht suchen, sage Ich: Seht eure Welt an, wie sie vom Schmerz erschüttert ist, voll Jammer und Elend, und von den trügerischen Lichtern einer selbstsüchtigen und eitlen Wissenschaft bestrahlt!

36     Das ganze Leben und alle Werke der Menschen werden in diesen Augenblicken gerichtet. Selbst die Natur sucht die Seelen durch ihre Elemente heim und spricht zu den Herzen.

37     Ich werde jedes Geschöpf fragen, wie die Frucht seiner Aufgabe beschaffen ist. Wie wird seine Antwort gegenüber dem Ewigen sein? Und ihr Menschenscharen, die ihr meine Stimme in dieser Zeit gehört habt und wisst, dass ihr mit jedem meiner Worte einen Auftrag erhalten habt ─ was werdet ihr antworten, wenn die Stunde gekommen ist?

38     Wahrlich, Ich sage euch, Ich gewähre den einen wie den anderen die notwendige Zeit, damit sie sich nicht nackt, befleckt oder elend bei Mir einstellen. Ich will euch stark sehen, damit ihr gegenüber den Missgeschicken, den großen Lektionen des Lebens, den Versuchungen bestehen könnt.

39     Wahrlich, Ich sage euch, ihr seid stärker als ihr glaubt, aber ihr müsst noch mehr in meine Lehre eindringen, damit ihr in eurem Inneren den seelischen Schatz zu entdecken vermögt, mit dem jedes menschliche Geschöpf ausgestattet ist.

40     Ihr könnt Konflikte lösen, Finsternisse vertreiben und Licht machen, das Böse beseitigen und das Gute anziehen.

41     Soldaten Gottes werden diejenigen genannt werden, die ihre Waffen zu ergreifen und mit ihnen jede Gegnerschaft zu besiegen verstehen. Die entwickelteren Seelen werden unwillkürlich ihre schwächeren Geschwister beschützen, und diese werden ihrerseits ahnen, bei welchem Herzen sie sich sicherer fühlen werden.

42     Die Größe eines Menschen wird man nicht mehr nach seinen irdischen Besitztümern, noch nach seinen Titeln, noch nach seiner Kleidung bemessen. In einem Armen wird eine durch ihre Entwicklung und Vergeistigung hochstehende Seele sein können, und unter diesen gibt es viele, die der Menschheit die ewige Wahrheit offenbaren werden.

43     Diese Stunde, in der ihr euch mit Mir vereinigt, ist für euch ein Augenblick geistiger Wonne, weil ihr euch bereitmacht, meine Wortinspiration und meine Aufträge zu empfangen. Eure Seele hat sich gereinigt, um die Essenz dieser Unterweisung zu empfangen und sie zu verstehen.

44     Die einen unter euch sind willig und bereit gewesen, Mich zu vernehmen, andere haben sich darauf versteift, Mich nicht anzuerkennen. Doch Ich warte geduldig auf das Erwachen dieser Jünger. Ich bin als Streiter gekommen und habe Mich in den Kampf um die Eroberung der Seelen gestürzt, weil sie meine Kinder sind. Nicht Strenge wird es sein, die ihre Widerspenstigkeit besiegt, sondern meine Liebe und meine Geduld. Ich will, dass ihr Mich schaut, dass ihr Mich erkennt, damit ihr Mich lieben könnt und wisst, dass ihr innerhalb eines Universums lebt, das Ich wachsam regiere, und dass ihr dem Wege der Rechtschaffenheit folgen müsst, den Ich für euch vorgesehen habe.

45     Ich habe euch das Gesetz gegeben und habe eure Befolgung desselben erwartet, gegründet auf das, was euch euer Gewissen sagt. Ich habe euch nicht meinen Willen aufgezwungen, da Ich euch einen eigenen Willen, Willensfreiheit, Fähigkeiten gegeben habe, um euch Mir ähnlich zu machen. Doch wenn ihr mein Verlangen wissen wollt, sage Ich euch, dass Ich euch nun achtsam innerhalb der Gesetze der Gerechtigkeit wandeln sehen möchte, frei von Verfehlungen, damit ihr euren Nachkommen eine gute Saat, ein klares Vorbild, einen leuchtenden Pfad hinterlasst.

46     Die Unterweisung, die Ich euch heute zu eurer Vervollkommnung hinterlasse, bildet einen Teil des Buches meines Wortes, in welchem meine Weisheit enthalten ist, damit sie studiert und empfunden wird ─ mehr mit dem Geiste, als mit dem Verstand oder dem Herzen.

47     Es gibt viel Armut in der Seele der Menschen infolge ihrer geringen Vergeistigung. Daher stammt die Traurigkeit, das Verlassenheitsgefühl, der Hunger. Diese Menschheit, die Ich so sehr liebe, muss sich von Weisheit, von reiner Essenz nähren, und nur das göttliche Wort wird sie stärken. Damit die Menschheit das Zeugnis des Volkes, das Mich gehört hat, erhält, muss sie eure Zubereitung und Hingabe zur Erfüllung eurer Mission abwarten.

48     Ich habe euch gelehrt, mit dem Geiste zu wirken, damit euer Werk reich an Wohltaten ist. Ich habe euch gesagt, dass dort, wohin eure Füße nicht gehen können, weil die Entfernung zu groß ist, euer Geist eure Botschaft hintragen kann und die Lage von Völkern und Nationen, die sich in Gefahr befinden, von Heimen, in die das Leid Einzug gehalten hat, oder von Kranken, die um Barmherzigkeit bitten, verbessern kann. All dies könnt ihr in meinem Namen tun, Ich erlaube es euch, damit ihr Mir größere Verdienste vorweisen könnt.

49     Für den Geist gibt es keine Entfernung, die er nicht überwinden kann. Ihr könnt euren Mitmenschen euer Gebet oder einen guten Wunsch zusenden, und ihr werdet keinem Hindernis begegnen, das euch in eurem Verlangen aufhält, anderen eure Botschaft guten Willens zu senden.

50     Euer Geist ahnt, dass nun die Zeit nahe ist, in der er in einen Zeitabschnitt größerer Erhebung eintritt, in der er das Verständnis seiner Gaben in ihrer ganzen Bedeutung erreichen muss.

51     Ich will euch nicht zurücklassen, ohne selbst die letzte der Lektionen, die Ich euch zu übergeben habe, empfangen zu haben. Ich werde euch mein Werk in dieser Zeit vom ersten bis zum letzten Teil zur Kenntnis bringen, damit ihr euch imstande fühlt, der Menschheit das Zeugnis meines Wortes mit euren Werken der Liebe vor Augen zu führen.

52     Ich habe euch beten gelehrt, damit ihr lernt, mit Mir in Verbindung zu sein, und ihr meine Inspiration empfangen könnt, die euch in den Augenblicken der Prüfung erleuchten wird. Denn die Menschen werden sich in ein Chaos stürzen, das größer ist als jenes, das sie derzeit durchleben, und daher ist es notwendig, dass ihr für alle eure Mitmenschen betet.

53     Ich schreibe die Geschichte der Menschheit nieder. In diesem Buch wird alles festgehalten sein, was ihr auf der Welt getan habt. Wollt ihr Beispiele von Folgsamkeit und von Geduld vorweisen, oder zieht ihr es vor, ein Erbe von Ungehorsam und Aufbegehren zu hinterlassen?

54     Viele von euch werden keine neue Gelegenheit haben, zur Erde zurückzukehren, um auf ihr eure Verfehlungen wiedergutzumachen. Ihr werdet jenes Werkzeug, das ihr heute habt und das euer Körper ist, auf den ihr euch stützt, nicht mehr besitzen. Ihr müsst begreifen, dass das Kommen zur Welt für die Seele ein Privileg ist, es niemals eine Strafe ist. Deshalb müsst ihr diese Gnade nutzen.

55     Nach diesem Leben werdet ihr zu anderen Welten gehen, um neue Lektionen zu empfangen, und dort werdet ihr neue Gelegenheiten finden, um weiter aufzusteigen und euch zu vervollkommnen. Wenn ihr eure Pflichten als Menschen getan habt, werdet ihr diese Welt mit Befriedigung verlassen, weil ihr eure Aufgabe erfüllt habt, und in eurer Seele wird Friede sein.

56     In dieser Zeit habe Ich euch nicht nur dazu ausgesandt, damit ihr euch rettet, sondern weil Ich euch eine Legion von inkarnierten und nicht mehr inkarnierten Wesen anvertraut habe, für die ihr Führer und Wächter sein sollt.

57     Allen müsst ihr mein Wort mit der gleichen Reinheit bringen, mit der Ich es euch gegeben habe ─ schlicht in seiner äußeren Form, doch tief in seinem Kern, gehaltvoll, voll von Offenbarungen für alle, ob es sich dabei um Gebildete oder um Ungebildete handelt. Nach den großen Auseinandersetzungen, die auf der Suche nach der Wahrheit auf der Welt entbrennen, wird meine Lehre siegen, wird sich eine einzige Weltanschauung durchsetzen. Die Anbetungsformen der Menschen für Gott werden sich vereinfachen, um geistig zu werden. Ihr werdet alle Wege kennengelernt haben und werdet den kürzesten gewählt haben, um zu Mir zu gelangen.

58     Mein Werk wird die Anstrengung all jener krönen, die in Erwartung meiner Rückkehr opferbereit gelebt haben. Es wird viele der Geheimnisse aufklären, die der Mensch noch nicht zu begreifen vermochte, es wird eine machtvolle Waffe in den Händen jener sein, die das Gute und die Gerechtigkeit lieben, und wird die Herzen mit Freude erfüllen.

59     Ihr werdet erleben, wie sich die großen "Fürsten" zu meiner Unterweisung bekehren und ihre Herrschaft, ihre zeitliche Macht aufgeben, um die des Geistes zu erlangen ─ jene, die niemals vergeht. Ebenso werdet ihr Kirchen zusammenbrechen sehen, die vorher in ihrem Hochmut und ihrer Eitelkeit prangten, um dann meiner Spur der Demut zu folgen. Die Hungernden werden selbst im letzten meiner Worte gierig den Geist der Wahrheit, den Tröster, den Meister suchen, der siegreich zurückkehrt, um in der Seele der Menschen sein Reich wiederaufzurichten.

60     Bevor all dies geschieht, wird jeder Betrug und alles Falsche gebrandmarkt werden. Ihr werdet keine Verfälschungen mehr zulassen. Die Bücher, in denen nicht die Wahrheit enthalten ist, werden verschwinden, und nur das eine Buch wird bleiben, das Ich den Menschen anvertraut habe, und das seit Anbeginn der Zeiten in ihre eigene Seele geschrieben worden ist.

61     Immer, wenn die Menschheit in Gefahr war, bin Ich gekommen, um sie zu retten. Heute bereite Ich mein Volk vor, damit es das Bollwerk dieser Menschheit ist, die sich in so viele Kämpfe verstrickt hat, die in ein Chaos geraten ist, aus dem sie sich nicht zu erheben vermochte. Wenn diese Prüfung vorüber ist, wird der Regenbogen des Friedens erstrahlen.

62     Welche von euch werden zu dieser Zeit auf Erden sein? Welche werden dieses Zeitalter des Friedens miterleben? Wahrlich, ich sage euch, dieser Tag ist nicht mehr ferne, und dann wird diese

Welt ein Abbild des Landes der Verheißung sein, das im Jenseits existiert.

63     Die Liebe, die der Ursprung und der Daseinszweck von euch ist, wird in allen Herzen sein, aus denen sich eine schlichte und reine Gottesverehrung erheben wird, die zu Mir gelangen wird.

64     Ihr habt nicht an morgen gedacht und wartet die Ereignisse ruhig ab. Ihr vertraut darauf, dass der Meister sein Werk verteidigen wird. Doch ihr müsst euch daran erinnern, dass es der Mensch ist, den Ich mit meinem Werke retten will. Ich habe Mich immer gegen seine Feinde gewandt, doch diese sind seine Eitelkeit, seine Selbstsucht, seine Liebe zur Welt, sein Materialismus, und Ich will, dass ihr in diesem Kampfe unbesiegbare Soldaten seid, damit ihr das Böse, das heute in euch wohnt, aufhaltet und vernichtet.

65     Die Reue als reinigendes Wasser wäscht nun die Seelen rein, und das Licht, die Anerkennung meiner Gebote, dringt in sie ein. Die guten Vorsätze haben zu keimen begonnen.

66     Ich segne alle Werke und guten Gedanken meiner Kinder.

67     Ich komme, euch das zu gewähren, was euch fehlt. Was können euch schon jene Geschöpfe geben, durch die Ich Mich kundtue, um eure Seele zu nähren? Obwohl sie wie ihr ein Ebenbild von Mir sind und meine Tugenden in sich tragen, sind sie nicht fähig, euch das Brot des Geistes anzubieten. Betrachtet sie nur als meine Werkzeuge für diese Form der Kundgabe, die Ich mit dem Menschen eingegangen bin.

68     Die Seele "Israels" hat sich entwickelt. Dennoch hat sie nicht die völlige Vergeistigung erreicht und ist es notwendig gewesen, dass Ich euch meine Unterweisung in vernehmbaren Worten durch das menschliche Verstandesvermögen gebe, um Mich euch verständlich zu machen.

69     Die Zeiten, in denen Jesus, mein inkarniertes "Wort", sich den Menschen offenbarte, sind vorüber. Er ist nun Vorbild für die Stimmträger von heute, und wenn diese ihm nacheifern, werden sie große Einsprachen erlangen, und große Menschenmengen werden ihnen nachfolgen.

70     Nicht alle haben mein Werk verstanden, das mit Buchstaben niedergeschrieben wurde, die über die Zeiten hinweg unauslöschlich waren. Daher nahe Ich Mich euch, um euch zu helfen, meine Unterweisung vergangener Zeiten zu erfassen und die gegenwärtigen Offenbarungen zu studieren. Befreie dich Volk, keine weitere Knechtschaft noch Gefangenschaft soll bestehen bleiben. Sei frei, um zu lieben, zu glauben, zu denken und für das weltweite Wohl zu arbeiten.

71     Sucht und erkennt in euch die Ähnlichkeit, die ihr mit Mir habt, damit ihr machtvolle Werke vollbringt und in euren Liebeswerken für eure Mitmenschen mein Ebenbild erkennen lasst. Wenn ihr euch dagegen vom rechten Weg entfernt, entfernt ihr euch von eurem Schöpfer und werdet ihr nicht zulassen, dass sich mein Geist in euren Werken offenbart. Ihr werdet dann die Kräfte, mit denen Ich euch ausgestattet habe, begrenzen, werdet die Richtung verlieren und nicht wissen, woher ihr gekommen seid, wohin ihr geht, und wann eure Rückkehr zu Mir sein wird.

72     Der Geist der Menschen ist hungrig, er sucht die Nahrung, die ihm fehlt, in Religionen, Weltanschauungen oder Lehren. Er fühlt den Ruf seines Vaters und weiß nicht, wo er Ihn finden kann. Ich sprach zu seinem Geiste vom Berge herab, damit er lerne, sich aufwärtszuentwickeln, und er die direkte Zwiesprache mit meinem Geiste erlangt.

73     Alle lade Ich in meine Heimstatt ein, und da es viele gibt, die Mich nicht zu suchen verstehen, habe Ich meine Manifestationen direkt wahrnehmbar gemacht. Als guter Hirte mache Ich die Hürde, welche mein Schoß ist, erkennbar, um die Seelen in ihm ausruhen zu lassen.

74     Alles werde Ich euch für den Rückweg zu Mir bereitstellen. Erfasst den Sinngehalt meines Wortes, dann werdet ihr in ihm die notwendige Kenntnis und Ermutigung haben.

75     Grenzt niemanden aus, auf allen Wegen gibt es Menschen guten Willens ─ Seelen, die Mich lieben und meine Gaben zu empfangen verstehen. Habt immer mein Gebot vor Augen, das euch sagt: "Liebet einander."

Mein Friede sei mit euch!

Gott prüft den Zustand aller Herzen !!!


Bildtext: Ich bin das Tor. Wer immer eintritt durch mich wird GERETTET! 

Johannes 10:9
Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein
und aus gehen und Weide finden.

Heute in der Nacht hat der Herr mich geprüft.
Er hat den Zustand meines Herzens geprüft.
Mitten in der Nacht hat er mich geweckt und es traf mich wie ein Blitz.
Es war ein Erkennen des wahren Zustands meines Herzens. Ich sah das
Böse in meinem Herzen – meinen Mangel an Liebe zu Gott und zu
den Brüdern und Schwestern.
Der Herr führte es mir klar vor Augen und ließ es mich fühlen und ich
konnte klar sehen, daß ich geneigt bin, im Geiste zu töten und getötet zu werden.
Und ich war überzeugt, daß ich brennen werde im ewigen geistigen Feuer.
Es gibt nicht einen Menschen, der nicht das Böse in seinem Herzen
nach seiner Inkarnation im Erdenkörper geboren hat und jeder hat gesündigt
jeden Augenblick in seinem Leben.
Gott, der Herr hat das Gut und das Böse erschaffen, zur Prüfung der Geister.
Er sagte zu mir:
„Dein Spätzle (mein Mann) wird dich auch nicht retten.“
Mein Mann kann und wird mich nicht retten.
Und ich habe mit Gott schon gestritten wie Jakob und ich habe ihn
um Gnade, um Erbarmen gebeten und ich habe um seinen Segen gebeten,
wie Jakob.
Ich habe gebetet, Herr, der du das Böse in meinem Herzen kennst,
weil du es erschaffen hast, du kannst es auch auflösen und aus
meinem Herzen entfernen, wenn es dein Wille ist.
Da du ja alle Geschöpfe so sehr liebst und sie retten willst,
glaube ich auch, daß es dein Wille ist, das Böse aus meinem
Herzen zu entfernen.
Und der Herr hat mir gesagt:
„Jetzt haben sie verstanden. Ein paar haben jetzt verstanden.“
Der Herr spricht von seiner letzten Warnung an die Nationen und
seiner letzten Warnung an jeden persönlich, wo er darauf hinweist,
daß wir nur zwei Möglichkeiten haben, zu wählen und uns zu entscheiden –
für Gott – oder für Satan.
Und mir ist klar geworden, daß wir nicht zwei Möglichkeiten haben,
sondern – NUR  EINE!!
Warum sollten wir wählen, Satan zu dienen, der nur eine Aufgabe erfüllt,
die er von Gott empfangen hat und der, wenn er diese Aufgabe
nach Miriaden erfüllt hat, und wenn seine Existenz nicht mehr nötig ist,
auch wieder eingehen wird in den Frieden des Geistes Gottes.
Natürlich ist seine Aufgabe, die er angenommen hat, schwerer,
als sich gleich für den Dienst  für den Herrn zu entscheiden.
 Aber warum sollten wir das tun, wenn wir doch die Wahl haben,
uns direkt für den Herrn zu entscheiden.
Wenn wir wählen, Gott zu dienen, dann haben wir uns für einen Diener
entschieden, denn der Herr dient denen, die ihm dienen.
Wenn wir wählen, Satan zu dienen, haben wir uns für einen Mörder entschieden,
denn seine Aufgabe besteht darin, zu hassen und zu töten.
An diesem Punkt angekommen, bin ich wieder eingeschlafen.
Als ich dann gegen 7 Uhr unsanft geweckt wurde, hat der Herr mich aufgerüttelt,
als er mir befahl:
„Sing!!!  LAUT !!!“
… laut – eindringlich hat er es befohlen.
Ich bin erschrocken, war sofort hellwach und fing an….
Heilig bist du Herr der Allmächtige, du hast alles erschaffen,
die Welten, den Himmel und die Erde, alles hast du gemacht,
heilig ist dein Name, dein Name allein ist heilig.
Du hast unser Herz geformt und gebildet, du kennst es bis auf den Grund.
Du hast unsere Sünden gesehen.
Du willst, daß wir dich um Gnade und Erbarmen bitten.
Heilig bist du, Herr unser Gott und unser Vater, unser Freund und Bruder.
Unermeßlich ist deine Größe, du bist größer als alles, was du je erschaffen hast.
Unermeßlich ist deine Weisheit, niemand ist dir gleich.
Du bist groß an Demut undreich an  Erbarmen.
Du kommst, um uns zu retten und zu heilen
und uns deine Liebe zu schenken,
weil wir deine geliebten Kinder sind,
die du wieder um dich versammeln willst,
damit sie Gemeinschaft haben sollen mit dir.
Du allein bist heilig,
heilig bist du, Herr der Allmächtige.
Du allein bist würdig, die Siegel zu nehmen und zu brechen,
du, das Lamm Gottes, bist würdig, die Sünde zu richten und
das Urteil zu sprechen und zu vollstrecken.
Du bist der Vater, du bist der Sohn und du bist der Heilige Geist,
du bist der ICH BIN, ein Gott in drei Personen.
Dir gebührt Ruhm und Ehre, Lobpreis und Anbetung,
Herrlichkeit und Macht und Stärke von Anbeginn der Zeiten
bis in alle Ewigkeit……..  
Und als ich weiter so betete, sagte der Herr:
„… du hast die Führung.“

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