BWL - Band VIII - Unterweisung 211


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241

Unterweisung 211

1         Meine Weisheit und Liebe verwandle Ich in menschliches Wort, um sie zu eurem Herzen gelangen zu lassen.

2         Ich komme zu dir, Volk, damit du für kurze Zeit unter der geistigen Ausstrahlung meines Wortes lebst, damit du einige Augenblicke im Reich des geistigen Lebens lebst.

3         Nehmt und esst das Brot meines Wortes, das Kraft und Leben ist, damit ihr in den Prüfungen nicht schwach werdet.

4         Einige meiner neuen Jünger werden ihr Golgatha erleben, wo sie ihre Mission auf der Erde vollenden werden. Aber diesen Gipfel werden nur die erreichen, die ganz Geist, Erhebung und Liebe sind.

5         Ruht euch einstweilen aus und vernehmt mein Wort. Stärkt euch, denn morgen werdet ihr euer Kreuz auf euch nehmen. Doch fürchte dich nicht, Volk, denn wer dieses Kreuz auf sich nimmt, wird es tun, weil sein Herz in Liebe zu den Menschen überströmt.

6         Wer wird dagegen aufbegehren, diese Mission erfüllen zu müssen, wenn sein ganzes Wesen von einer unendlichen Nächstenliebe und einer großen Herzlichkeit beherrscht wird?

7         Jeder, der in dieser Ära der Vergeistigung eine starke Seele hat, wird das Kreuz mit Liebe auf sich nehmen und es willig tragen.

8         Dieses Kreuz ist den Großen im Geiste bestimmt, denen, die sich vom Feuer wahrer Liebe durchdrungen fühlen.

9         Ein Feuer verzehrt derzeit diese Menschheit, aber es ist nicht das meine. Das Feuer, mit dem sich nun Menschenbrüder gegenseitig vernichten, kommt von dem Feuerbrand ihrer Gewalttätigkeiten, Leidenschaften, Feindschaften, von ihrer unermesslichen Habgier, ihren Rachegelüsten und ihrem Materialismus.

10     Jenes Feuer, in dem die Menschheit verzehrt wird, ist nicht jenes, das aus dem Heiligen Geiste stammt, sondern aus jener Hölle, die die Menschen mit ihren Sünden geschaffen haben.

11     Mein göttliches Feuer ist Leben, das für alle Wesen Licht ausstrahlt, nicht Zerstörung oder Tod.

12     Mein Feuer ist das Licht, das läutert und veredelt, das erhellt und stärkt, doch niemals das Feuer, das ewig quält oder das Leben der Seele vernichtet. Es ist Leben, nicht Tod.

13     Wenn Ich euch in dieser Zeit gerufen habe, damit ihr Mich vernehmt, so bedenkt, dass es geschah, um euch eine weitere Gelegenheit anzubieten, euch zum Lichte zu erheben ─ in einer geistigen Epoche, die für das Erblühen des Samens günstig ist, den Ich für die Welt gebracht habe.

14     Ich lege in eure Seele meine Weisheit und meine Liebe ─ diesen Strom der Vergeistigung, welcher Leben, Gesundheit, Freude und Frieden ist.

15     Gießt über der Menschheit das Wort der Wahrheit aus ─ nicht nur dasjenige, das Ich euch schriftlich hinterlassen werde, sondern auch jenes, das dem Geiste entspringt.

16     Ich will, dass ihr euch in dieser Zeit erhebt. Während die einen wie Sterne sein sollen, die die Wanderer auf den verschiedenen Wegen der Welt leiten, sollen andere wie Leuchttürme sein, die ihr Licht über die stürmischen Meere der entfesselten menschlichen Leidenschaften senden und den Weg des Schiffbrüchigen erhellen. Ich will, dass meine Unterweisung auf euren Lippen ist, damit das Wort Gottes, welches das Brot des ewigen Lebens ist, über die ganze Erde verbreitet wird.

17     Begreift, dass Ich gekommen bin, um diese Welt zu erneuern, zu läutern, alles zu verwandeln.

18     In diesen Augenblicken der Erinnerung bewirke Ich, dass der ganze Weltraum von meinem Licht erfüllt ist; dass jeder, der zu Fuß unterwegs ist, einen Augenblick innehält im Gedanken an den Meister und nachdenkt; dass jeder, der in dieser Stunde im Sterben liegt, Mich mit den Augen der Seele schaut, damit er sich nicht fürchtet, aus dieser Welt zu gehen.

19     Ich bin der Sämann der Liebe, ihr seid meine Äcker. Wer kann an meiner Macht zweifeln, euch in Liebe fruchtbar zu machen.

20     Ihr könnt nicht wissen, welchen Reichtum an Samen Ich euch bringe. Wenn ihr ihn nicht ganz aufnehmen könnt, werde Ich ihn weiterhin für die noch Kommenden aufbewahren. Und wenn auch sie ihn nicht nutzen können, wird er für die kommenden Generationen erhalten bleiben, bis es keinen Acker mehr zu bestellen noch Saat zum Säen mehr gibt.

21     Versteht meine Botschaft, damit ihr sie auf eurem Wege zum Erblühen bringen könnt. Öffnet eure Augen, damit ihr die Werke wahrnehmt, die Ich täglich vollbringe.

22     Seht ihr jene Männer, die durch Gewaltanwendung mächtig sein wollen? Sehr bald werdet ihr sie von ihrem Irrtum überzeugt sehen.

23     Ich werde ihnen beweisen, dass man nur durch Güte, welche Ausstrahlung der Liebe ist, wahrhaft groß und mächtig sein kann.

24     Aber solange der eine und andere nicht weiß, was Liebe ist, werde Ich die Welt weiterhin lehren müssen.

25     "Das Wort" strahlt sein Licht auf euch aus, um euch zu lehren, es an jene weiterzugeben, die nach euch kommen. Und Ich werde für alle sorgen.

26     Ich bin der ewige Sämann. Schon bevor ich zur Erde kam und von den Menschen Jesus genannt wurde, war ich bereits der Sämann, kannten mich schon jene, die jenseits der Vermaterialisierung, des Irrtums oder der Unwissenheit waren ─ jene, welche geistige Regionen und Heimstätten bewohnten, die ihr noch nicht kennt, noch euch vorstellen könnt.

27     Von jenen, die mich kannten, bevor ich zur Erde kam, sandte ich euch viele, um auf der Welt von mir Zeugnis abzulegen, um das Kommen Christi anzukündigen, der Liebe und des Wortes des Vaters. Von jenen waren die einen Propheten, andere waren Wegbereiter, und wieder andere waren Apostel.

28     Diese Welt ist nicht die einzige, auf der meine Schritte Spuren hinterlassen haben. Wo immer ein Erlöser notwendig gewesen ist, war ich gegenwärtig. Aber ich muss euch sagen, dass auf anderen Welten mein Kreuz und mein Kelch durch die Erneuerung und die Liebe eurer Geschwister beseitigt wurde, während ich hier, auf dieser Welt, nach vielen Jahrhunderten noch immer mit Dornen gekrönt bin, gemartert am Kreuze eurer Unvollkommenheiten, und noch immer den Kelch mit Galle und Essig trinke.

29     Da mein Liebeswerk die Erlösung für die ganze Menschheit einschließt, erwarte ich euch mit unendlicher Geduld, und ich habe jedem menschlichen Wesen nicht nur eine, sondern viele Gelegenheiten für seinen Aufstieg gewährt und habe viele Zeitalter hindurch auf das Erwachen all jener gewartet, die in tiefe Lethargie versunken sind.

30     Jetzt seid ihr in einer Zeit, in der ihr euch voll Licht und erfüllt von Leben aufwärts entwickeln könnt. Ich habe ein weiteres Siegel des Buches des Lebens und der Weisheit gelöst, damit ihr ein weiteres Kapitel dieses Werkes kennenlernt.

31     Ich gebe euch mit rechtem Maße so viel, wie ihr aufnehmen könnt, und nur das, was ihr verstehen und behalten könnt.

32     Die Menschen werden in ihrer Entwicklung fortschreiten, und in dem Maße, wie ihre seelische Entfaltung und ihre Aufwärtsentwicklung vorankommt, werde Ich ihnen meine Weisheit in größerer Fülle geben.

33     Ich will, dass eure Seele wie ein Kelch ist, der fähig ist, die Herrlichkeiten aufzunehmen, die vom Vater für eure Seele bestimmt sind. Begreift, dass sich das Große nur in das Große ergießt, und dass Unbedeutendes das Große nicht befriedigen kann.

34     Der Wille eures Vaters ist es, dass ihr im Plan der Schöpfung nützlich seid, dass ihr im Konzert der Schöpfung harmonische Töne seid.

35     Ich weiß, dass der, der die innere Erleuchtung der Liebe fühlt, freiwillig das Kreuz auf sich nehmen und Schritt für Schritt auf sein Golgatha zugehen wird, im Wissen, dass es Erhöhung und Annäherung an den Vater bedeutet.

Wenn es notwendig ist, werdet ihr euch kreuzigen lassen, weil ihr wisst, dass ihr bei jener Selbstentäußerung, bei jener Hingabe wie der Meister glorreich von den Toten auferstehen werdet, um zum Reich des Geistes aufzusteigen, wo das Leben in Fülle und Vollkommenheit existiert.

36     Menschheit, hier bin Ich. Ich bin gekommen, um euch aus dem Elend zu erretten. Jene sanfte Hand, die den, der hartherzig ist, berührt hat, ist die meine gewesen. Jener liebevolle Arzt, der in euer Herz gedrungen ist, um euch zu heilen, bin Ich gewesen.

37     Ihr kranken und trauernden Menschen, Ich bin bei euch gewesen, und ihr vermochtet nicht zu erkennen, wer euch besuchte, vermochtet in meinen Augen nicht das Licht des Himmels zu erblicken. Oh ihr Menschen, ihr habt den Sinn und die Bedeutung jedes von Mir für euch vergossenen Tropfens meines Blutes nicht verstanden! Ihr seid nicht glücklich, weil ihr eure Felder nicht mit dem gnadenbringenden Wasser begießen wolltet, das Ich euch gegeben habe.

38     Kommt hierher, um das Konzert zu vernehmen, dessen Klänge von vollkommener Liebe und Harmonie ohne Ende für eure Seele sprechen.

39     Lasst das göttliche Licht in euer Herz eindringen, so wie es jene Nacht meines letzten Gebetes im Garten Gethsemane erhellte.

40     Erinnert ihr euch daran, wie Ich Mich der Schar auslieferte, die Mich suchte, um Mich zu richten?

41     Sehr bedeutsam war die Lehre, die der Meister in jenem Augenblick allen gab; aber niemand verstand sie.

42     Jene Ergebung war eine Opfergabe des Gehorsams, der Demut, der Liebe. Es war ein lebendes Beispiel für die Menschheit. Denn jeder, der sich den Menschen aus Liebe hingibt, wird würdig, sich später Gott hinzugeben.

43     Geliebtes Volk, mein Leben war ein offenes Buch, damit ihr aus ihm lernen solltet, zu lieben. Aber ihr habt es nicht verstanden, in ihm zu lesen.

44     Ich habe Mitgefühl mit eurer Schwachheit, die die geringe Kraft offenbart, die in euch ist. Doch Ich bin stark und groß genug, um eure Schwachheit und Unreife auszugleichen, und liebevoll genug, um euren Mangel an Liebe zu ergänzen.

45     Ich nähere Mich euch und lehre euch, rein zu sein, euch im erduldeten und erhebenden Schmerz zu läutern, was aufrichtige und echte Reue bedeutet.

46     Die Läuterung ist notwendig für die Vollkommenheit der Seele. Täuscht euch nicht hinsichtlich der Läuterung und der Vollkommenheit, denn eine vollkommene Seele ist größer als eine nur reine Seele.

47     Ihr werdet bald rein sein können, doch ihr wisst nicht, wie viel Zeit und wie viele Prüfungen eure Seele zu durchlaufen hat, um die Vollkommenheit zu erlangen.

48     Es ist notwendig, dass ihr bereits viel über das Geistige Leben wisst, damit ihr beim Übergang von diesem Dasein in das andere nicht verwirrt seid. Wie viele Menschen halten sich für glücklich, weil sie auf Erden Reichtümer, Annehmlichkeiten und Befriedigungen haben und können sich nicht vorstellen, dass sie eines Tages der Schmerz heimsucht, und schon gar nicht als Geistwesen, wenn sie den Leib auf der Erde zurücklassen und mit ihm alles, was sie besaßen. Sie werden dann zu den unglücklichsten Wesen, zu Umherirrenden ohne Frieden, ohne Freude und ohne das Licht der Erkenntnis. Sie sind wie Schatten, die ruhelos umherschweifen. Sie weinen nicht, wie man auf der Welt weint, aber ihre Leiden ─ obschon nicht mehr körperlich ─ sind unendlich stärker als die, die man im Erdenkörper erfährt. Denn die Seele steht nun allein vor ihrem Richter, ihrem Gewissen.

49     In jenen Regionen, zu denen sie mit der geringen Kraft ihrer Seele gelangen konnten, sind sie zu Bedürftigen geworden, haben sie erfahren, was Elend, Einsamkeit, Verlassenheit und Not ist. Sie bewahren in ihrem traurigen Dasein nur einen kleinen Hoffnungsschimmer: dass sie Ruhe finden.

50     Seid lieber auf Erden arm, im Wissen, dass ihr etwas zum Wohle eurer Seele tut. Seid lieber bedürftig, notleidend, krank, bedeutungslos ─ aber nicht in der Heimstätte, wo das wahre Leben ist. Denn der Schmerz in der Geistigen Welt ist unvergleichlich größer als im materiellen Leben.

51     Gesegnet sei jener, der die Unterweisungen meiner Lehre anerkennt und dadurch vom Stolz zur Demut gelangt, denn er wird das Reich des Friedens besitzen.

52     Ihr seid nicht bedürftig, auch wenn ihr schlichte materielle Kleider tragt. Versteht das, damit ihr jenseits eurer Welt groß werdet. Was bekümmern euch die Nöte dieses Tränentals? Es ist tausendmal trauriger, im Geistigen keinen Frieden zu haben, nicht stark noch groß zu sein. Die großen Seelen überwinden alles, bewahren angesichts der Prüfungen die Seelenruhe und leben das wahre Leben, das voller Licht und Frieden ist.

53     Es gelingt euch nicht, die Wahrheit zu erkennen, weil ihr euch nicht auf sie einlassen wollt. Nur der von Herzen Schlichte und Demütige kann sie erkennen.

54     Jene, die das Licht der Wahrheit nicht schauen, sagen Mir fortwährend, dass mein Wort unfruchtbar war, weil sie weiterhin die Verderbtheit nähren. Sie sagen Mir, dass der Weg nach Golgatha und der Opfertod am Kreuz, die Wunder, die Ich vollbrachte, meine Liebeslehre, mein Mitgefühl, meine letzten Worte und der letzte Atemzug, der eine Bitte um Vergebung für meine Verfolger und Henker war, unfruchtbar waren.

55     Was wissen von all dem jene, welche die Wahrheit nicht kennen? Wer sich jedoch über dem Abgrund emporschwingt, für seine Henker betet und seine Verleumder segnet, dessen Geist strahlt stärker als das Licht der Sonne.

56     Denen, die meinen, dass jenes ganze Leben, Leiden und Wirken nutzlos waren, sage Ich, dass es nicht einen geben wird, der nicht zu seiner Zeit jenes Licht empfängt und sich durch dasselbe rettet.

57     Doch nicht alle denken wie diese. Es gibt solche, die ─ obwohl sie im Dunkel eines Kerkers sind und die Schuld eines Verbrechens sühnen ─ Augenblicke haben, in denen sie ihre Gedanken auf Mich richten und Mir in einem stammelnden Gebete sagen: "Herr, wenn jener Sünder, der in Deiner Gegenwart Reue fühlte, bei Dir Rettung fand ─ warum sollte ich nicht die Hoffnung hegen, dass Du mir im letzten Augenblick wie Dimas Deine Hand reichst und mich aus der Finsternis reißt, um Mich ins Licht zu tragen?"

58     Wie viele, die den Fürsten der Finsternis, den sie im Fleische tragen, noch nicht zu vertreiben vermochten, haben Augenblicke des Glaubens, der Erleuchtung, der Reue und der Hoffnung auf den Erlöser? Wie viele verbannen aus ihrem Herzen die Vorstellung einer erneuten und noch größeren Strafe im Jenseits und ziehen es vor, zu denken und zu glauben, dass Jesus sie erwartet, um sie von ihrer Qual und Angst frei zu machen!

59     Dies sind jene, die ihr Abschaum eurer Gesellschaft nennt. Seht, wie es Augenblicke gibt, in denen sie die Wahrheit ahnen. Doch ihr, die ihr auf der Welt Freiheit, Anerkennung, Vertrauen genießt und oftmals alles zu wissen glaubt, weil ihr über alles urteilt und eure Meinung abgebt, habt nicht einen Augenblick der Erleuchtung, der euch die Wahrheit von Angesicht zu Angesicht schauen ließe ─ im Gegenteil, ihr hüllt euch in Zweifel und Schatten.

60     Der Samen, den Ich mit meinem Worte, meiner Passion und meinem Blute in die Seelen säte, erblüht nicht immer auf dem Höhepunkt des Lebens eines Menschen, eines Volkes oder einer Welt. Oft erblüht er erst in dem Augenblick, in dem der Mensch dem Tod begegnet und das Leben ahnt, das ihn erwartet ─ wenn jener, der in seiner Kraft stolz und hochmütig war, plötzlich mutlos und besiegt auf das Schmerzenslager fällt. Dort denkt er nach, läutert er sich und veredelt sich im Gedanken an Mich, richtet er sich selbst anhand meiner Beispiele. Dann weint er und wandelt sich, denn in einem Augenblick hat ihn die Wahrheit erreicht.

61     Auch als die stolzen Völker im Glanze ihrer materiellen Macht lebten und ihre Menschen sich fieberhaft ihren Leidenschaften widmeten, haben sie ihre Pflicht gegenüber Gott falsch und heuchlerisch durch Religionsausübung erfüllt, weil all ihre Aufmerksamkeit und Liebe unter der Herrschaft ihrer ehrgeizigen Ziele standen. Aber als die Niederlage und die Zerstörung kam, als sie gesehen haben, wie ihre Träume von Größe zerrannen, und die Wirklichkeit kam, um sie aufzuwecken, da haben sie ihre Augen Mir zu gewandt, um Mir zu sagen: "Herr, Du hast recht, der Frieden kann nur für die Menschen guten Willens sein, und Dein Reich und das unsere ist gewiss nicht von dieser Welt."

62     Erkennt ihr, dass mein Same nicht verloren ist? Euch, die ihr daran zweifelt, sage Ich, dass ihr diesen Samen durch Nachdenken suchen sollt, ohne zu warten, bis es der Schmerz ist, der euch mit der Wahrheit konfrontiert.

63     Diese Welt ist voll meines Wortes. Es ist Lüge, dass meine Spur verwischt sein soll. Wohin ihr auch geht, werdet ihr Zeichen von Mir und Echos meiner Stimme finden, die ewig in den Gewissen widerhallen.

64     Ich bin überall gegenwärtig und spreche unablässig zu euch, denn Ich habe noch nicht aufgehört, euch meine Botschaft zu geben.

65     Mein Volk: Warum wollt ihr manchmal euren Meister noch immer auf die Probe stellen?

66     Ja, Ich weiß schon, dass es auch solche gibt, die nicht begreifen, warum Christus, wenn er Gottes Sohn war, sich seinen Verfolgern ergab und nicht dem Tode entkommen konnte. Wenn Ich den Opfertod nicht gewollt hätte, wäre es für Mich sehr leicht gewesen, zu verschwinden, um Mich nicht denen auszuliefern, die Mich suchten. Sie wären beim Anblick eines wundersamen und unbegreiflichen Verschwindens verblüfft gewesen und hätte sie ausrufen lassen: "Wahrhaftig, es ist Gottes Sohn!" Aber dies war nicht die Lehre, die zu bringen Ich gekommen war, denn sie hätte nicht die Liebe gelehrt. Darüber hinaus wollte Ich euch damit sagen, dass der, der seinen Willen tut, und dieser nicht der des Vaters ist, nicht mit Ihm vereint ist.

67     Es ist notwendig, dass euch daran gelegen ist, all diese Erklärungen zu verstehen. Denn wenn ihr das, was in dieser Zeit geschieht, nicht begreift ─ wie könntet ihr dann das erfassen oder erahnen, was kommen wird? Ich will euch daher im Voraus einige Offenbarungen geben, damit sie euch zur Vorbereitung, als Verheißung und Prophetie dienen.

68     Ich, der Meister, sage euch: Wenn der Mensch einmal groß und erhöht ist durch die Erfüllung des Gesetzes und wirklich geeint und in Harmonie mit dem Geiste ist, wird es für ihn nicht mehr die zweierlei Leben geben, die heute sein Dasein teilen, welche das menschliche auf der Erde und das geistige in der universellen und unendlichen Welt des Geistes sind.

69     Dann wird er nur noch auf ein Dasein blicken, denn in seinem Wesen wird nur noch ein Wille vorhanden sein. Es wird kein Widerstreit mehr zwischen dem Fleisch und dem Gewissen existieren, und er wird sich mit dem universellen Leben verschmolzen fühlen. Ob er im Geistigen oder auf der Erde leben wird ─ wo immer er auch sein mag, wird er sich im Hause seines Vaters fühlen. An jedem Ort wird er sich der Gegenwart des Herrn erfreuen, und überall wird er gewissenhaft und gehorsam seine Mission erfüllen. Der Tod der Körpermaterie wird dann nicht mehr das bedeuten, was es heute bedeutet. Sie werden diejenigen sein, die den Tod besiegend in das ewige Leben eingehen.

70     Nachdem Ich euch gesagt habe, dass es mein Wille war, Mich in jener Nacht meinen Verfolgern zu überantworten, fragt ihr Mich: "Herr, war Judas dann nicht schuldig?" Doch Ich sage euch: Verurteilt ihn nicht. Denn um ihn so zu beurteilen, wie Ich es tue, müsstet ihr Mitleid in euren Herzen haben. Er war ebenso unreif und menschlich wie ihr, und in seiner Schwachheit ließ er zu, dass die Menschen ihn dazu brachten, seinen Meister zu verraten.

71     Glaubt ihr, dass jener Jünger schon als ein von Gott dazu Bestimmter gekommen sei, seinen Meister zu verraten? Nein, mein Volk, niemand brauchte Mich zu verraten. Die Stunde war gekommen, die Verfolger belauerten meine Schritte, das Blutgericht erwartete Mich.

72     Jener Mann war, wie alle anderen, die Mir nachfolgten, auch auserwählt worden, den Samen der Liebe auszusäen. Er versagte in dem entscheidenden Augenblick, als er Dem den Rücken kehrte, der ihn so sehr geliebt hatte, und sich auf die Seite derer schlug, die dem Meister nach dem Leben trachteten, nur weil er feststellte, dass Jesus kein König der Erde, sondern einer unbekannten Welt war, und das Herz des Jüngers noch vom Reichtum dieser Welt träumte.

73     Wie groß war die Reue von Judas, als er in seinem Gewissen einen Satz nach dem anderen vernahm, den er von Jesus gelernt hatte, wie groß sein Schmerz, wenn er an das dachte, wozu er berufen worden war und was sein Werk war!

74     Ich sage euch all dies, damit, wenn einer von euch Mich in dieser Zeit verraten würde, er sich nicht damit entschuldigen könnte, zu sagen, dass er vielleicht dazu bestimmt war.

75     Niemand ist dazu bestimmt gewesen, zu verraten. Ihr alle seid gerufen worden, um euch durch meine Liebe zu erlösen.

76     Ich war es, der dazu bestimmt war, an einem Kreuz zu sterben, um danach in einer Grabeshöhle wiederaufzublühen und euch den Sieg des Lebens über den Tod zu zeigen.

77     Heute sage Ich meinen neuen Jüngern: Wenn es sich darum handelt, meinem Werke gerecht zu werden, so liebt nicht das Geld, denn es ist die falsche Münze der Seele, sein Wert ist negativ und stellt für das ewige Leben falsche Werte dar. Das Geld kann euch vom Wege der wahren Barmherzigkeit, der Demut abbringen, den jeder meiner Apostel gehen muss.

78     Ich muss euch sagen, dass Ich im Voraus wusste, was Judas tun würde, und dies bewies Ich, als Ich sagte, dass einer der zwölf Mich verraten würde. ─ Jeder von jenen Jüngern gab das, was er zu geben hatte, jeder von ihnen war wie ein Ton in dem Konzert, das Ich der Welt gab.

79     Wenn einer den Ton der Reinheit und Erhebung einbrachte, so brachte ein anderer den des Glaubens und der Kraft, ein weiterer den der Beredsamkeit und Überredung, wieder ein anderer den der Demut und Sanftmut. So gab ein jeder das, was er mitbrachte, was er vom Meister übernommen hatte, und das, was er fühlte. Nur einer war schwach, doch seine Schwachheit diente den Menschen gleichfalls als Lehre, damit sie nicht wie er handeln, jedoch nicht dazu, sein Richter zu sein.

80     Jünger, richtet eure Gedanken in dieser Nacht empor, damit ihr beim Abendmahl bei Mir seid. Nährt euch von meinem Lichte, trinkt den Wein meines Wortes. In ihm werdet ihr ein offenes Buch zum Lesen finden, und gleichzeitig werdet ihr euch im Geistigen befinden.

81     Kommt zu dem Tisch, an dem ihr die Schwingung der göttlichen Liebe fühlen werdet, an dem aber auch die Bangigkeit spürbar ist, wo sich die Süße der Hoffnung mit der Bitterkeit des Abschieds und dem Kuss des Verrats mischt.

82     Hier ist es, wo ihr die Stimme des Gewissens am besten hören könnt, die euch sagen wird, ob auch ihr verraten habt, ob ihr gelogen habt, ob ihr ohne Liebe geküsst habt.

83     Bevor ihr euch an den Tisch setzt, wascht euch in dem reinen Wasser des Gebetes. Reinigt den Verstand und das Herz, damit ihr zulasst, dass es die Seele ist, die an diesem geistigen Abendmahl teilnimmt.

84     Seid ihr nun bereit? Setzt euch um Mich herum und hört in der tiefsten Stille und Andacht eures Herzens zu.

85     Ist nun alles bereit, seid ihr hier nun für das Festmahl bereit und geschmückt? Es war mein Wunsch, dass eure Seele in diesen Augenblicken nicht weniger rein sei als die Tischdecke dieses geistigen Tisches.

86     Lasst den Wirbelwind des materiellen Lebens draußen, die menschlichen Armseligkeiten und Nöte. Kommt herbei, ihr inkarnierten Seelen und auch ihr, die ihr im Geistigen lebt. Menschen, kommt her, um zu lernen, mit Mir zu sprechen, damit ihr auf Erden nicht länger Sklaven seid. Denn der, der mit dem Meister von Geist zu Geist spricht, hat die volle Freiheit über das "Fleisch", die Welt, die Finsternis der Unwissenheit, über jedes Joch errungen.

87     Esst das Brot meines Wortes mit Bedacht, damit ihr erfahrt, wie der Kampf Jesu in jenen Stunden des Todeskampfes war, und wie Er den Tod besiegte.

88     Heute sage ich euch: Betet im Garten der Stille und der Vergeistigung, damit ihr euer ganzes Wesen mit Kraft durchdringen lasst und fähig seid, die Last des Kreuzes bis zum Gipfel des Berges zu ertragen.

89     Betet, damit ihr eure innere Himmelsleiter erhellt seht: die der seelischen Vervollkommnung.

90     Seid frohen Mutes, damit ihr euren Missionsweg unermüdlich fortsetzt, dann werdet ihr euch nicht davor fürchten, eure Gewänder zerrissen zu sehen, noch vor den Menschen, die euch verfolgen mögen, indem sie Schuldhaftes oder Verfehlungen bei euch suchen, um euch anzuklagen.

91     Vergesst eure Trübsale und auch eure irdischen Freuden und zieht die des Geistes an.

92     Es sind wenige, die zu beten verstehen, um sich daran zu erfreuen, und es sind mehr, die beten, um dann zu weinen. Ihnen sage Ich: Macht aus allen Trübsalen der Erde ein Lied, aber lasst es mit solchem Glauben und solcher Hoffnung auf Mich erschallen, dass ihr plötzlich die Überraschung erlebt, wie ihr einen von Herzen kommenden und von Liebe und Frieden erfüllten Lobgesang anstimmt.

93     Ich spreche zu euch über geistige Freude, und doch könnt ihr in euren Herzen nicht die Stunden vergessen, die nahen und weiterhin dem Gedenken gewidmet sein werden.

94     Ja, Volk, du wirst die Sonne am morgigen Tage eingetrübt sehen, wenn es drei Uhr nachmittags ist, und betrübt wird jeder sein, der in sich geht und meiner gedenkt.

95     Die Sonne wird sich zwischen Trauerfloren verbergen, so wie sie sich an jenem Tage hinter dunklen Wolken verbarg, um nicht die Undankbarkeit des Volkes mitansehen zu müssen.

96     Angesichts aller Arten von menschlichen Unvollkommenheiten gab Christus, der Meister, seine Lehre.

97     Man spottete über Ihn? Der Meister griff den Spott auf, um eine Lehre zu erteilen. Man befragte Ihn arglistig? Er antwortete liebevoll und weise, denn dazu war Er gekommen. Man verriet Ihn? Er gab angesichts jenes Verrates seine Lehre der Vergebung. Man forderte sein Leben? Er war damit einverstanden und gab sein Leben. Es war notwendig, alles anzunehmen, um retten und überzeugen zu können.

98     Sagt Mir jetzt, geliebte Jünger: Wenn ihr von euren Mitmenschen verraten werdet ─ begehrt ihr nicht dagegen auf, wehrt ihr euch dann nicht? Wisset: Um ein Herz zu gewinnen, ist es manchmal nötig, sich verraten zu lassen. Es ist nicht die Gewalt, die die Schlachten des Geistes gewinnt ─ es ist die wahre Liebe.

99     Meine Jünger: Das Buch ist für diese Zeit aufgeschlagen geblieben. Lasst Jesus in diesen Augenblicken in eure Gedanken eingehen, damit ihr euch in euren stillen Stunden und Erinnerungen alle Augenblicke meiner Passion ins Gedächtnis zurückruft, die euch bekannt sind. Wer sich in einer erhebenden und geistigen Weise an Mich erinnert, wird das Licht empfangen, das ihn als Inspiration den Sinn vieler unerkannter Lektionen entdecken lässt.

100  Lasst Mich mit meinem Kreuz auf den Schultern durch die Straßen eurer Gedanken ziehen. Lasst Jesus, seine Schmerzen vergessend, seinen Leidensweg gehen im Gedanken an seine Kinder und ihre Beleidigungen vergessend. Lasst Mich auf meinem Kreuze meine Arme ausbreiten und um Vergebung für die bitten, die Mich nicht erkannt haben. Lasst Mich in euch sein, bis ihr den Sieg der Liebe, des Lebens und der Gerechtigkeit schaut.

101  Ihr Menschenscharen: Wie wollt ihr bei Mir sein ─ als Freunde und Jünger? Oder wollt ihr etwa mein Kreuz bilden? Werdet ihr wie die Nägel sein, die meine Hände und meine Füße durchbohrten? Wollt ihr die Dornen meiner "Krone" sein, oder die Lanze, die meine Seite durchbohrte?

102  Du weinst, Volk, und schluchzend vor Schmerz sagst du Mir, dass du so bei Mir sein willst, wie es Johannes war: zu Füßen des Meisters am Kreuze. Und Ich sage euch, dass Ich ebenfalls will, dass ihr wie jener Jünger seid, in dem ihr alle versinnbildlicht wart, als Ich euch unter dem Mantel der Liebe Marias als ihre Kinder zurückließ.

103  Ich hinterlasse euch meine Liebe und meinen Segen.

Mein Friede sei mit euch!


BWL - Band VIII - Unterweisung 210


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241

Unterweisung 210:

1         Ich komme, um euch von der Qual zu befreien, in die euch euer Materialismus gestürzt hat, und bringe euch die Leuchte, mit der ihr euren Weg erhellen könnt.

2         Ihr seid die Menschen der Dritten Zeit ─ jene, die den Grund für ihr Leben wirklich erkennen werden, und Ich helfe euch dabei, diese Erkenntnis mit Hilfe meiner Offenbarungen zu erlangen.

3         Ihr seid die Menschen der Neuen Zeit, in der mein Reich euer Herz sucht, um in ihm auferbaut zu werden; in dem ihr das Gute zu eurem geistigen Ideal machen und lernen werdet, dass das beste Gebet das eurer Werke ist.

4         Die Liebe und die Wahrheit gehören zur Geistseele, ihr entspringt die Weisheit, weil sie geschaffen wurde, um ihren Vater zu lieben und kennenzulernen.

5         Ich, der Meister, rüttle euch mit den Erinnerungen an eure geistige Vergangenheit auf, die euer Herz nicht kennt, weil sie eurer Geistseele zugehören, als diese ihr wahres Dasein lebte, als eure Welt eine andere war, und ihr noch nicht in dem Körper wohntet, den ihr jetzt habt, welcher Prüfstein, Amboss und Lektion für die Seele ist.

6         Ich bringe euch Erinnerungen an das Geistige Leben, das hinter dem Schleier eurer Körperlichkeit verborgen ist, um euch zu sagen, dass jenes Leben euch erneut erwartet, damit ihr es nach eurer Pilgerschaft, eurer Erfahrung und eurer Entwicklung in vollem Maße genießt.

7         Wenn ihr wieder in der ewigen Heimat seid und die Seligkeit fühlt, in ihr zu leben, werdet ihr nicht müde werden, diese Welt der Tränen zu segnen, zu der ihr kamt, um zu lernen, die Glückseligkeit, den Frieden, das Licht zu schätzen.

8         Meine Wiederkunft ─ jetzt im Geiste ─ hat den Zweck, euch an den Weg des Gesetzes zu erinnern, der euch mit dem Absoluten vereinigen wird, der euch in die universelle Harmonie eingehen lassen wird. Wenn ihr dann einen Teil jener göttlichen Harmonie bildet, wenn ihr euch dann vom Brot meiner Weisheit nährt, werdet ihr wirklich wissen, wer ihr seid.

9         Was könnte euch auf der Welt zum Weinen bringen, wenn ihr über den Armseligkeiten des menschlichen Lebens steht? Weder die Leiden, noch die Nöte, noch die moralischen Prüfungen, noch die Naturgewalten ─ nichts wird euch besiegen oder entmutigen können, wenn ihr einmal wahre Vergeistigung erreicht habt.

10     Eure Leiden werden um der andern willen sein, eure Sorgen werden der Rettung aller Menschen gelten, und immer, wenn ihr die Rettung eines Menschenwesens seht, werdet ihr das Licht des Vaters euer Inneres erhellen fühlen, und ihr werdet den Tag segnen, an dem ihr den ersten Schritt auf dem Wege getan habt.

11     Mein Wort ist der geistige Weg, den ihr mit all euren Sinnen, eurem ganzen Verstandesvermögen und all eurer Liebe gehen müsst, wenn ihr wissen wollt, woher ihr gekommen seid und wohin ihr geht.

12     Noch kennt sich niemand. Wenn ihr nicht einmal euren Körper kennt ─ wie wollt ihr dann eure Seele kennen? Aber ihr werdet euch in dem Maße kennenlernen, in dem ihr meine göttlichen Unterweisungen zur Anwendung bringt.

13     Ich lehre euch durch das Wort, denn es enthält alles, da es von Mir kommt, der Ich "Das Wort" bin. Lernet, vom Geistigen in der Weise zu sprechen, dass jedes Wort, das ihr an andere richtet, von eurem Herzen in das Herz eures Bruders geht, als ob es eine Perle, ein Juwel von unschätzbarem Wert wäre.

14     Lernt, zu den Seelen zu sprechen, lehrt sie, die Stimme ihres Gewissens zu hören, macht ihre Sinne durch meine Unterweisungen feinfühlig.

15     Seht, wie alle meine Sätze auf den Weg führen, der die Richtung weist. Obwohl ihr sie derzeit noch oberflächlich betrachtet, werdet ihr morgen, wenn ihr eine höhere Ebene betreten könnt, in meinem Worte nur Wesentliches entdecken.

16     Ich komme nicht zu dir herab, Volk. Wenn Ich euch sage, dass Ich zu euch herabgekommen bin, so ist dies sinnbildlich gemeint. Denn meine Kundgabe geschieht durch eine Inspiration, die im Verstande dieser Stimmträger zu Gedanken wird. Da Ich weiß, dass ihr in dem Augenblick, da ihr diese Botschaften vernehmt, sie nicht verstehen, nicht einmal im Gedächtnis behalten könnt, habe Ich angeordnet, dass ihr meine Worte niederschreibt, damit ihr das, was ihr derzeit nicht versteht, morgen nach und nach begreift.

17     Dem Anschein nach ist meine Kundgebung in dieser Zeit wenig eindrucksvoll, weil ihre Pracht geistig ist. Doch ihr werdet die Herrlichkeit, mit der Ich zu euch gekommen bin, noch fühlen und werdet diese Lehre das Wunder vollbringen sehen, die Menschheit durch Vergeistigung zu retten.

18     Der geistige Tempel, der von den Kindern des Herrn mit Liebe errichtet wird, wird von vielen Säulen getragen. Jede von ihnen wird einer von denen sein, die standhaft auf dem Wege meines Gesetzes bleiben.

19     Ihr haltet das nicht für möglich? Das kommt daher, weil ihr noch nicht Glauben an euch selbst habt. Ich jedoch habe Glauben an alle, habe ihn immer gehabt, und deshalb habe Ich euch im Laufe der Zeit neue und immer größere Offenbarungen anvertraut. Wahrlich, Ich sage euch, der Tag ist nicht ferne, an dem ihr euren Mitmenschen Unterweisungen von tiefer Weisheit geben werdet ─ doch nicht durch das Wort, das man studiert, sondern durch jenes, das der Quelle des Geistes entspringt, wenn er in Gemeinschaft mit dem Göttlichen Meister ist.

20     Warum sollte es nicht möglich sein, dass aus unfruchtbaren Herzen gute Gefühle sprießen? Warum sollte es nicht möglich sein, dass aus dem Herzen dessen, der gesündigt hat, Wasser der Gnade fließen, um den Durst derer, die leiden, zu löschen?

21     Ihr seid nicht nur Verstandesorgane, die heute denken und morgen nicht mehr. Ihr seid nicht nur Fleisch, das heute lebt und bald aufhört zu existieren. Für Mich seid ihr vor allem ewige Seelen, Kinder Gottes, und daher zeichne Ich euch den Weg vor, der euch wirklich entspricht.

22     Ich will euch nichts von dem vorenthalten, was Ich zur Erhaltung, Gesundheit, zum Unterhalt, Wohlergehen und zur Wonne meiner Kinder in die Natur hineingelegt habe. Im Gegenteil, Ich sage euch: Ebenso, wie Ich euch das Brot des Geistes anbiete und euch dazu einlade, göttliche Essenzen einzuatmen und euch an geistigen Ausströmungen zu sättigen, so sollt ihr nicht verkennen noch euch von all dem abwenden, was euch die Natur beschert. Denn so werdet ihr Harmonie, Gesundheit, Kraft erlangen und daher die gute Erfüllung der Gesetze des Lebens.

23     Du weißt, dass Ich dein Führer bin, Volk. Doch sagt Mir: Wenn Ich euer Führer bin ─ fühlt ihr Mich schon in euren Herzen, gehorcht ihr Mir schon, befolgt ihr bereits meine Gebote und meine Gesetze? Wenn Ich euer Führer bin ─ bis zu welchem Punkt gehorcht ihr Mir?

24     Die Stimme des Gewissens antwortet aus eurem Innern und sagt mir, dass eure Opferbereitschaft nicht absolut ist, dass euer Gehorsam nicht beständig ist.

25     Vergesst nicht einen Augenblick lang, was Ich euch in meinem Worte sage: Wer meine Gesetze befolgt, erfährt meinen Frieden. Daher fühlen sich die, die mein Wort kennen, nicht einsam noch traurig. Denn die Worte "Unglück", "Verdammnis" und "Tod" verfolgen sie nicht wie eine Drohung oder wie ein Schatten über dem Frieden ihrer Seele. Sie sind darum bemüht, die Wahrheit kennenzulernen, im Lichte zu leben, für immer Gesundheit, Frieden und Weisheit zu erlangen.

26     Diejenigen, die auf dem Pfade meiner Unterweisung zu Mir kommen, wissen, dass sie sich nicht verirren können, denn ein göttliches Licht führt sie. Es ist jenes Licht, das ihnen die Gewissheit des Zieles und des wahren Sinnes ihres Lebens gibt.

27     Mein Weg ist der Weg des Guten, Jünger. Geht auf ihm Schritt für Schritt und besät ihn mit guten Werken, guten Gedanken und guten Worten. Aber rechnet niemals eure guten Werke nach, im Gegenteil rate ich euch, eure schlechten Werke, Worte und Gedanken aufs Genaueste festzuhalten, damit ihr immer weniger Fehler begeht.

28     Überlasst den guten Samen, den ihr geerntet habt, Mir und nehmt ihr den schlechten Samen. Untersucht ihn, damit ihr den Grund für eure Schwachheit erkennt. Achtet darauf, dass er nicht mit dem guten Korn vermischt wird und es dann verdirbt.

29     Nur die Güte kann Frieden, Freude, Gesundheit, Verständnis schenken. Daher wird der, der voller Liebe ist, groß im Geiste sein.

30     Dies ist es, was Ich euch lehrte, als Ich bei euch auf der Welt lebte, und daran erinnere Ich euch heute. So, wie Ich in Jesus die Kranken durch Berührung mit meiner Hand heilte, so berühre Ich sie auch in dieser Zeit, um ihnen die Gesundheit zurückzugeben und sie erneut am Wunder des Lebens teilhaben zu lassen.

31     Heute habe Ich keine materiellen Hände, um euren kranken Körper zu berühren, weil Ich im Geiste komme. Doch der Geist kann euch mit seiner Liebe gleichfalls berühren und euch seine Gegenwart fühlbar machen.

32     Die blinden Menschen jener Zeit ─ seelisch blinde ─ vergossen das Blut des Meisters und durchbohrten die Hände, die durch Berührung heilten, die streichelten und segneten; doch sie konnten meinen Geist weder zerstören, noch gefangen nehmen, noch festnageln. Er erhob sich über die Armseligkeit der Menschen und versprach wiederzukommen. Denn zu jenem Zeitpunkt wurde er nicht erkannt, noch wurde sein Wort als höchste Wahrheit begriffen.

33     Hier bin Ich in Erfüllung meiner Verheißung und erwarte, dass die Menschheit Mich erkennt.

34     Doch wenn Ich euch fragen würde: Was wurde aus jenem gesegneten Körper, in dem Christus wohnte? Könntet ihr Mir antworten? Ich werde euch selbst sagen müssen, dass jener Körper, der ein Werkzeug der Göttlichen Liebe war, nachdem er sein Werk beendet hatte, nachdem seine Lippen und auch seine Augen sich für immer geschlossen hatten, der Erde übergeben wurde, um seine Aufgabe als Menschenkörper zu Ende zu bringen. Aber als die Erde ihn in ihrem Schoße aufgenommen hatte, verteilten sich die Bestandteile jenes Körpers, dessen Zellen nur von Liebe durchdrungen waren, in der Unendlichkeit, um hernach als lebenspendender Regen auf eben jene Menschen niederzugehen, die das Leben, das der Erlöser ihnen brachte, verschmäht hatten.

Wenn ihr daran denkt, dass Gott Selbst Mensch wurde, um mit euch zu leben, werdet ihr euch fälschlicherweise einbilden, vom Vater so sehr geliebt zu werden, und dann denkt ihr auch, dass ihr das Meisterwerk des Herrn seid. Doch wahrlich, Ich sage euch, es gibt kein Werk des Vaters, das nicht meisterlich ist, und außerdem müsst ihr wissen, dass es Seelen gibt, deren Vollkommenheit, Schönheit und Erhabenheit ihr euch nicht einmal vorstellen könnt.

35     Jenseits von euch gibt es größere Werke als die, die ihr hier kennt, und auch Werke eurer Geschwister, die höher stehen als die Werke der Menschen.

36     Weshalb glauben, dass der Mensch das Größte ist, was heute unter den Werken des Herrn existiert? Ihr seid nur kleine Geschöpfe, die im Verlangen nach der wahren Größe einen weiten Weg zurücklegen.

37     Groß und vollkommen seid ihr insofern, als ihr mein Werk seid. Aber was eure Werke anbelangt, seid ihr noch sehr klein und unvollkommen. Daher offenbare Ich Mich als Meister unter euch, um euch neue Offenbarungen zu geben, die euch auf den Gipfel des Guten, des Wissens, der Liebe bringen und euch harmonisch mit allem Vollkommenen vereinen.

38     Wie soll es in eurer Welt Vollkommenheit geben, wenn es Schmerz gibt, wenn es Notleidende, Lasterhafte, Verletzte, Unterdrückte gibt, wenn es Hochmütige, Selbstsüchtige und sogar Mörder gibt?

39     Die Glückseligkeit ist das Vorrecht der hohen Heimstätten; doch in eurer Welt sehe Ich noch keine Glückseligkeit.

40     Heute hinterlasse Ich euch mit diesem Worte meine neue Botschaft, damit ihr zu einem neuen Leben aufsteigt.

41     Schafft euren Frieden, schafft eure Welt der Glückseligkeit, indem ihr hierfür die Wirkungskraft meiner Unterweisungen verwendet.

42     Ihr habt zwar viel gekämpft, um euch Annehmlichkeiten, Genüsse und Fortschritte zu verschaffen. Aber eure Ziele beinhalten oftmals Egoismus, schlechtes maßloses Machtstreben. Anstatt Glück oder Frieden zu erlangen, erntet ihr dann Schmerz, Krieg und Zerstörung. Das ist es, was ihr in der heutigen Zeit erntet.

43     Wie sollten eure Werke auf Erden vollkommen sein, wenn ich euch mit den Elementen der Natur verfeindet sehe, welche eben jene sind, von denen ihr lebt?

44     Meine Lehre will euch nicht daran hindern, die Elemente und Kräfte der Natur zu nutzen, aber sie heißt und lehrt euch, sie für gute Zwecke zu verwenden.

45     Die Naturkräfte können sich in euren Händen von Freunden und Brüdern in Richter wandeln, die euch schwer bestrafen.

46     Es war längst an der Zeit, dass die Menschen die Frucht der Erfahrung ernten, damit sie nicht länger die Naturgewalten herausfordern. Denn sie werden mit all ihrer Wissenschaft nicht imstande sein, sie aufzuhalten.

47     O Menschheit ─ immer ferne von Mir! Trotz eures Vergessens löst sich meine Erinnerung nicht von dir, Welt, die mit meinem Blute getränkt ist: Ich bringe dir aufs neue meine Liebe.

48     Erinnert ihr euch an meine beispielhaften Taten in der Zweiten Zeit? ─ So höret:

49     Ich befand Mich außerhalb eines Dorfes, als der Abgesandte eines Mächtigen zu Mir kam, der zu Mir sprach: "Herr, wie lange musste ich gehen, um zu Dir zu gelangen!" Ich sagte ihm: "Wohl dem, der Mich sucht, denn er wird Mich immer finden."

50     "Vor wem stehst Du?" ─ fragte Ich ihn. "Vor Jenem, der durch seine Macht alle Leiden heilt. Bist Du etwa der Sohn Gottes?" Da antwortete Ich ihm: "Ich bin der Anfang und das Ende, bin die Auferstehung und das Leben, bin Jener, der vom Himmel zur Erde herniederkam, um euch zu retten. Siehst du diese Menschen, die Mir durch Landstriche, Provinzen und Dörfer folgen? Ebenso wirst du Mir morgen nachfolgen, deinen prächtigen Mantel ablegen und dich unter die einfachen Leute und die Armen mischen. Wahrlich, Ich sage dir, du bist gekommen, um Mich im Namen deines Herrn zu rufen, der den Wunsch hat, dass Ich ihn von seinem Aussatz heile. Ist es nicht so?" Jener Mensch war betroffen und fühlte sich von Furcht erfasst. Doch Ich sagte ihm: "Fürchte dich nicht, Ich habe nur die Wahrheit gesagt, denn dazu bin Ich auf die Welt gekommen."

51     Da sagte jener Diener zu Mir: "Herr, da Du es bereits weißt, komm zum Hause meines Herrn, der Dich ruft."

52     "O Mann", sagte Ich ihm, "sag deinem Herrn, dass es Mir genügt, dass er an Mich geglaubt hat. Denn wenn du zu Hause ankommst, wird er bereits rein sein."

53     Jener Mann entfernte sich, und bald wurden seine freudestrahlenden Augen Zeugen des Wortes Jesu. Da kam Matthäus zu Mir und sagte Mir: "Meister, eine Frau fragt nach Dir." "Ich weiß schon", antwortete Ich ihm, "es ist Maria, die Magdalena, die Mich sucht, damit Ich sie von den Einflüssen der Geister, die sie besessen gemacht haben, befreie." Der Jünger war überrascht, dass Ich alles wusste.

54     Ich war unterwegs zu einem Dorf, als Ich Maria sah, die zu Mir kam. "O geliebter Sohn, ich weiß, dass dein Mund dein baldiges Scheiden angekündigt hat, und obwohl mein Herz es schon wusste, muss ich Dir wenigstens sagen, dass ich um der Menschheit willen unendlich leide." "Ja, so steht es geschrieben", antwortete Ich ihr, "und so muss es in Erfüllung gehen. Mein Opfertod ist notwendig, das Samenkorn muss im Innern der Erde sterben, damit es Frucht bringt und sich vermehrt. Das Blut deines Sohnes, das, wenn es vergossen wird, deinem Herzen sehr großen Schmerz bereiten wird, wird für die Menschen, die Ich als deine Kinder zurücklasse, wie ein Strom des Lebens sein. Mein Tod wird Leben sein, und nicht einen Augenblick lang werden Du und Ich getrennt sein."

55     "Ich gehe nun zum Haus des Lazarus, denn er wird in Kürze ins Grab sinken. Doch Ich werde ihn von dort zurückholen, damit der Name meines Vaters verherrlicht werde."

56     "Gehe auch Du dorthin, damit deine Gegenwart jene Frauen tröstet. Denn ihr Schmerz wird bald groß sein, und in deiner Liebe werden sie sehr süßen Trost finden."

57     Ich kehrte zurück, um Mich mit meinen Jüngern zu vereinen. Es waren bereits die letzten Tage meines Verbleibens unter ihnen. Ich gab ihnen dies zu verstehen, damit sie davon nicht überrascht würden. Petrus weinte und erhielt stillschweigend meine Weisungen. Johannes drückte meine Hände zwischen den seinen, als ihm angekündigt wurde, dass er bei meiner Mutter bleiben würde, damit sich beide in den Stunden der Prüfung trösten würden.

58     Thaddäus litt bereits im Gedanken an die Trennung vom Meister, doch Ich weilte noch unter ihnen. Der Augenblick war zärtlich und schmerzlich, mehr als die Lippen sprachen die Seelen. Doch Ich war "Das Wort", und mein Wort musste den unermesslichen Schmerz lindern, der sich in jenen Herzen angesammelt hatte.

59     Ich sprach als Vater zu den Kindern, als Bruder zu Brüdern, als Lehrer zu Schülern: "O Jünger, ihr habt mit Mir das Wasser durstiger Pilger getrunken, habt die Mühsal der weiten Wege ertragen im Verlangen nach meinen Worten und meinen Werken. Wahrlich, Ich sage euch, obwohl Ich euren Blicken entschwinden werde, werde Ich euch nicht verlassen. Wenn ihr Mich in euren Herzen tragen wollt, so findet euch mit meinem Tode ab, damit Ich in euch lebe und durch euren Mund spreche."

60     "Jünger, hört Mir bis zum letzten meiner Worte zu." Danach kam eine prächtig gekleidete Frau zu Mir. Es war Magdalena, die mich schon lange suchte, um in meinen Augen das Licht zu finden, das sie retten konnte. In Träumen hatte sie den Nazarener gesehen, wie Er sie von ihrer unreinen Last befreite. Sie kam zu Mir, getrieben von ihrer nach Licht und Erlösung hungernden Seele.

61     Sie fiel vor Mir nieder, zum Erstaunen aller Anwesenden, und als diese erwarteten, dass Ich Mich von ihr abwenden oder wenigstens ein Wort des Vorwurfs an sie richten würde, sagte Ich zu ihr: "Warum weinst du? ─ Du weinst vor Schmerz und vor Freude. Doch Ich vergebe dir viel, denn du hast viel gesündigt."

62     In diesem Augenblick fielen von jenem Geschöpf alle Ketten ab, die es an die Welt banden, und nachdem sie frei war, folgte sie meiner Spur wie der treuste meiner Jünger.

63     Jene Frau, die die Schande und der Makel ihres Heimes und das Verderben im Leben von Männern gewesen war, wurde durch ein Wort der Vergebung in die demütigste Dienerin des Meisters umgewandelt und später zu der liebevollen Stütze von Maria, als für beide die Stunde des Schmerzes kam.

64     Ich, der Ich die Stimme der Seelen vernehme, hörte, dass jene Frau Mich fragte: "Herr, ist es möglich, dass ich mit all meiner Sünde würdig bin, dass ich in jener letzten Stunde, die Du ankündigst, bei Dir bin? Ist es möglich, dass ich Dir wirklich diene?" ─ "O Frau", antwortete Ich ihr, "erhebe dich, denn du bist nun rein. Bedecke dich mit dem Mantel der Demut und kehre zu den Deinen zurück. Suche Maria auf und folge ihr nach."

65     Danach, als Ich die Überraschung sah, die auf allen Gesichtern geschrieben stand, sage Ich: "Ich bin das Licht der Welt, das gekommen ist, um den Weg dessen zu erhellen, der sich im Finstern verirrt hat. Ich bin der Befreier, der die Ketten der Gefangenen zerbricht. Ihr habt das geschaut, was ihr noch nicht gesehen hattet, und habt es nun gesehen. Doch der Augenblick ist nicht mehr fern, in dem ihr alle mein Leben in eurem Wesen vibrieren fühlen werdet."

66     Ich verließ jenes Landgut, gefolgt von meinen Jüngern. Ich blieb jedoch im Schatten eines Baumes stehen und sagte ihnen: "Der Augenblick kommt zwar näher, aber noch könnt ihr die Frucht meines Wortes genießen. Gewiss werdet ihr wie Schafe unter Wölfen zurückbleiben, doch ihr werdet nicht unterliegen, weil euch mein Mantel bedecken wird. Seht, wie groß die Menschenscharen sind; ihr werdet sie ernähren, so wie Ich es in der Wüste tat, und werdet das Brot vermehren, wie Ich es euch zeigte."

67     So sprach Ich zu euch durch Jesus und liebkoste jeden meiner Jünger, während ihre Augen Tränen vergossen, und sie Mir in ihren Herzen Gefühle voller Zärtlichkeit ausdrückten und Mir zahllose Versprechen gaben, Mir nachzufolgen.

68     Heute will Ich euch nicht die letzten drei Tage in Erinnerung rufen, die Ich auf der Welt verbrachte. Dies wird bei einer anderen Gelegenheit geschehen, gesegnetes Volk, bei der Ich zu euch über das Letzte Abendmahl, über meinen letzten Aufenthalt im Garten Gethsemane sprechen werde, wohin Ich Mich zurückzog, um zu beten, und schließlich werde Ich zu euch über meinen Opfertod sprechen.

Mein Friede sei mit euch!


UH - OH

UH - OH
Worte von Jesus an Byron Searle

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Ich weine

Ich weine (Worte von Jesus an Byron Searle)
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Ich weine

Die Essener Kommunionen


Kleine Botschaft an alle !!
Christus sagte mir heute früh folgendes:
„Ein TIP: EIN KONTO behalten zum bezahlen. Beruflich: Da kommt auch nichts mehr.“
Ich nehme es als einen Hinweis und nehme es zu Herzen. Nur ein Konto – nur eine Bank zur Vorbereitung auf das was da kommt. Und wenn es dann alles zusammenbricht machen mehrere Konten überhaupt keinen Sinn mehr. Ich gebe diese Empfehlung an alle weiter.
Weiter sagt Christus heute:
„Einige von uns meinen, ihre Gebete nicht verrichten zu müssen, dann haben sie auch keinen Anteil an der Erlösung und an der Gnade. Wir verweisen zurecht auf den Vater und den Schöpfer von allem was es gibt.“
Ich verweise in diesem Sinn auf die Essener Kommunionen und veröffentliche diese nochmals, weil sie sehr wertvoll sind. Sie haben eine tiefe, reinigende Wirkung für die Seele und den ganzen Menschen, sind besser als jede Psychotherapie und wenn man sie öfters betet, wird man immer tiefer hineingeführt in die Geheimnisse Gottes, die keine Geheimnisse sind für alle, die studieren und beten und dadurch zur Erkenntnis gelangen. Die Essener Morgen- und Abendkommunionen werden von Jesus selber empfohlen, weil er sie liebt und weil sie so tiefgründig sind. Sie enthalten die Geheimnisse des Lebens und der Natur und können zu einer natürlichen Lebensweise beitragen......
Weiterlesen:
http://friedensreich-christi-auf-erden.com/blog-de/DieEssenerKommunionen/

Vor der Bundestagswahl 2017 - Tägliche Weihe Deutschlands an das Göttliche Herz Jesu



Am 16.8.2017 um 1 Uhr morgens wurde Anna Maria von Jesus geweckt und er sagte: „Regierung
Merkel. Willst du sie?“
Anna Maria: Nein. Auf keinen Fall. Lieber eine Sarah Wagenknecht. Übernimm du das. Schenke uns eine menschenfreundliche, deutschlandfreundliche Regierung.
Jesus: „Ich plag dich.“
Herr, es ist nötig und sehr wichtig. Verschone Europa komplett. Du hast mir gesagt, dass du das kannst.
„Mach ich.“
Du hast gesagt: Nimm was ich dir gebe, dann geht es dir gut. Ich danke Dir, mein Herr und mein König. Gibt es etwas, was ich ihnen sagen kann?
Jesus: „Weihe Deutschland meinem göttlichen Herzen. Bringe mir die gesamte Nation in Verbindung mit deinem Auftrag. Weihe.“
Mit Jesu Inspiration formuliert Anna Maria nachfolgendes Weihegebet in Verbindung mit dem Göttlichen Barmherzigkeitsrosenkranz und in Verbindung mit ihrem Auftrag, Zeugnis abzulegen von der Wiederkunft Jesu Christi:
Weihe der Deutschen Nation an das Göttliche Herz Jesu
Herr, Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, König des Himmels und der Erde,
gib diesem Volk, das seit Generationen niedergedrückt wird, Wasserzöglinge -
Führer, die dieses Land mit Weisheit und Liebe lenken, gemäß deinem heiligsten Willen. Übernimm du, Herr, Jesus Christus, die Geschicke dieser Nation und lenke ihr Schicksal auf den Weg des Friedens und der Bruderliebe. Mach dieses Volk wieder frei und bringe zur Ausscheidung, was es niederdrückt und lähmt. Stärke und segne dieses Volk und richte es wieder auf, damit es dir dient in Demut und Liebe.
Ich bringe dir, geliebter Vater, die gesamte Nation in Verbindung mit deinem
Auftrag, den du mir, deiner geliebten Tochter, gegeben hast und weihe Deutschland deinem Göttlichen Herzen, jetzt und für alle Zeit.
Ewiger Vater, ich opfere dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Göttlichkeit deines geliebten Sohnes, unseres Herrn, Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.
Nimm auch, nach deinem Willen, meine Wunden als Sühne an sowie die Wunden aller deiner Kinder, aller niedergedrückten Menschen dieser Nation, reinige sie und mache sie deiner würdig. Blicke voll Erbarmen auf dein Volk, die deutsche Nation und leite sie mit Weisheit und Liebe.
Wecke die Menschen in Deutschland, die noch immer wie gelähmt sind, auf aus ihrem falschen Glauben, dass es aussichtslos ist, hier etwas ändern zu wollen. Lasse sie erkennen, dass mit dir, Herr, mit deiner mächtigen Hilfe diese Veränderung jetzt möglich ist, weil du diese Veränderung willst, weil dir die Geschicke dieses geplagten Volkes so sehr am Herzen liegen und du es wieder aufrichten willst, damit es dich wieder lobt und preist und dir die Ehre erweist. Amen

Jesus hat gesagt:
 „Deutschland ist eine höhere Nation. Es wurde durch die Drangsale vieler Generationen gereinigt und geläutert.“
Der Göttliche Barmherzigkeitsrosenkranz:
Vater unser. Ave Maria. Ehre sei dem Vater.
Statt Ehre sei dem Vater 1 x :
a) Ewiger Vater, ich opfere dir auf den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die Göttlichkeit deines geliebten Sohnes, unseres Herrn, Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.
10 x
b) Um seines kostbaren Leidens willen habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
a) + b) 5 mal wiederholen
zum Schluss 3 x
Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, erbarme dich über uns und über die ganze Welt
Zum Mitsingen:
 
In English - To sing-along
 


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