Ein (gutes) Wort für Deutschland

Ein Wort für Deutschland
  1. Juni 2019
CELESTIAL

In der Nacht des 7. Juni 2019, einer Nacht des ausgedehnten Gebets in einer öffentlichen Versammlung für mich, sprach der Herr mit mir über Deutschland. Ich sah die deutsche Flagge vor mir erscheinen und er sagte:
Die Menschen in Deutschland sind sehr "sauber". (Dieses Wort erschien mit Anführungszeichen, so wie ich es geschrieben habe.) Also sagte ich, Herr, was meinst du mit "sauber"? Er sagte: Genau das. Sie sind sehr sauber in ihrem Umgang, in ihrem Tun, in der Art, wie sie sich gegenseitig behandeln. Sogar in der Art, wie das Land geführt wird, ist es eine sehr „saubere“ Nation.
Also sagte ich, warum hat das Wort dann Anführungszeichen? Seine Antwort: Nun, ich sagte, sie sind sauber und sie sind es. Ich habe nicht gesagt, dass sie tadellos sind. Deutschland hat zwar seine starken Dämonen der Vergangenheit, aber insgesamt hat sie sie erobert. Sie hat einen wunderbaren Job der Umkehr und des Wiederaufbaus gemacht, und dafür sollte sie gelobt werden.
Dann sah ich ein Schwarzweißbild mit Leuten, die an Eisenbahnen arbeiteten. Sie stellten kaputte Eisenbahnverbindungen im ganzen Land wieder her. Ich sah viel hämmern und Leute, die Zement für Bauprojekte mischten. Kräne standen neben Gebäuden, die in Deutschland von so vielen Händen zusammengeliehen worden waren, dass der Wiederaufbau leicht von der Hand ging. Ich habe gesehen, wie die Deutschen zu Tausenden in "Arbeiterkleidern" aufgereiht waren - jeder mit einem seltsamen Buch wie einem Scheckheft in der Hand. Diese langen Schlangen warteten geduldig darauf, von Banken gesehen zu werden - Mütter, Väter, Jung und Alt - und alle warteten an der Bank, bis sie an der Reihe waren. Über ihren Köpfen sah ich "SAVINGS" in großen Buchstaben erscheinen. Ich sah die Menschen Tag und Nacht mit zerknirschten Herzen arbeiten, und sie waren nicht depressiv, sondern in der Tat sehr fröhliche und gutmütige Menschen, die bereit waren, sich zu bessern. Endlich wurde aus dem Bild ein Farbbild, als Deutschland wieder hell, schön und geschäftig wurde.
„Diese Leute sind sauber und meiden ihre Pflichten nicht. Ihr Land ist ordentlich und perfekt in der Art und Weise, in der Gesetzgebung und Bürgerpflichten ausgeführt werden. In der Tat sind sie nicht tadellos, aber ihre Liebe zu ihren Mitmenschen ist legendär. Ein Deutscher wird immer Hand anlegen“.  
Ich sah, wie Deutschland ein Gartentor öffnete und ein kleiner Junge einer anderen ethnischen Zugehörigkeit hereinkam. er sah muslimisch oder arabisch aus. Er hatte keine guten Kleider oder Schuhe, aber die deutsche alte Dame und der alte Mann, die das Tor geöffnet hatten, ließen ihn ein und gaben ihm zu essen und einen guten Mantel, damit ihm nicht kalt würde. Das Kind war getröstet und aß dankbar seine Suppe. Alle schwiegen, weil sie wegen der Sprachbarriere nicht miteinander sprechen konnten, aber der Komfort und die Ruhe waren eine Sprache, die beide Seiten leicht genießen konnten.
Das Bild veränderte sich und der Herr ging durch die Straßen Deutschlands. Ich habe ihn in einer bestimmten Stadt gesehen, aber er nannte es immer wieder eine „friedliche kleine Stadt“. Auf einem hölzernen Straßenschild von VIELEN JAHREN sah ich das Wort: STRASBOURG. Dieses Schild stammte aus der Antike, und es schien keineswegs das erste Straßenschild zu sein, das aus Holz gefertigt und handbemalt war: STRASBOURG. Der Herr ging in der Abenddämmerung durch diese Stadt, als die Wächter die Laternen anzündeten, die in dieser Zeit als Straßenlaternen galten. Jesus war so glücklich, an diesem Ort zu gehen. Ich hörte ihn immer und immer wieder sagen: "So eine friedliche kleine Stadt". Er liebte diesen Ort. Die Wächter gingen die Straße entlang in eine Richtung und zündeten die Lampen des Abends an, während er in seinem weißen Gewand und seiner blauen Schärpe mit den Händen hinter dem Rücken die Straße entlang in die entgegengesetzte Richtung ging. Die Ruhe des Ortes, als die Leute ihre Nachtlaternen in ihren Fenstern anzündeten, war wunderschön.
Der Herr sagte: „Beobachte dies“. Jetzt sah ich ihn tagsüber in Straßburg den gleichen Weg gehen. Es war dieselbe alte Ära, und als er die Straße wieder entlangging, erschien eine weiße, gestrichelte Linie, wie wir sie auf modernen Straßen sehen, auf dem Boden. Genau dort, wo er ging, erschien die Linie, und ich sah, wie diese Linie eine Trennung von Glauben herstellte.
Die Deutschen zu beiden Seiten der Straße waren zu Hause und schauten aus den Fenstern in Gärten, und blickten über die Zäune. Einige waren Christen, andere nicht. Sie kannten sich und ich sah deutlich, dass Nicht-Christen genau wussten, wer die Christen waren. Beide Seiten waren höflich und freundlich, aber die Christen erzählten den anderen nichts von Jesus. Ihre Beziehungen waren liebevoll und angenehm, jeder wusste, wer sie waren, aber sie predigten das Evangelium nicht ihrer Umgebung. Der Herr Jesus sagte zu Deutschland:
„Ihr kennt das Evangelium, aber lehrt es nicht. Ihr vermittelt starre weltliche Informationen, die das Licht der Wahrheit in euren Städten dämpfen. Daher geht mein Volk zugrunde, weil es nichts von mir hört. Ihr habt eure Zäune ausgebessert und gute Arbeit geleistet - aber BEREITET DAS EVANGELIUM BESSER IN EUREN STÄDTEN VOR. Die Zeit des Endes liegt über euch - ruft die Nachzügler herein, damit ich die Tür der Arche hinter ihnen zur richtigen Zeit schließen kann. Predigt über mich, und ich werde zu euch  kommen“.
Zu den Straßburger sagt er: „Ich bin in der Vergangenheit oft zu euch gekommen und habe mich an euren Gewohnheiten und eurer Kultur gefreut. Ich war in der Antike bei euch und werde wieder bei euch sein. Ich liebe die Nation Deutschland. Meine Hand soll bei ihr sein, um sie durch ihre Kämpfe zu führen. “
Das Letzte, was der Herr zu mir sagte, ist: „In der Zeit des Endes wird der Nationalsozialismus wieder auferstehen, aber er soll nicht aus Deutschland kommen. Dieses Übel wird wieder auferstehen, aber von einem höchst unwahrscheinlichen Ort. “

BWL - Band 6 - Unterweisung 148


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 143 - 174
Download-Link - Buch des wahren Lebens - Band 6

Unterweisung 148:
 
 1 Prägt meine Worte tief in euren Geist, denn jedes derselben bildet einen Teil des Buches, das Ich euch in dieser Zeit vor Augen führe und in welchem ihr studieren und mit dem ihr später eure Mitmenschen lehren könnt.
2 Noch habt ihr nicht die ganze Weisheit in eurem Verstande, noch die ganze Gnade in eurem Geiste. Daher ist es erforderlich, dass ihr meine Unterweisung empfangt. Mein Weg ist kein blumenbesäter Pfad, sondern ein Weg des Kampfes und großer Prüfungen. Deshalb fordere Ich euch auf zu beten und zu meditieren, damit ihr mich verstehen könnt.
3 Die Menschheit wird jene als meine Apostel anerkennen, die meine Lehre voller Demut zu ihnen bringen. Ich will, dass in allen euren Handlungen Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit enthalten sind, damit ihr geachtet werdet. Ein Krieg der Ideen naht und wird in allen Nationen entbrennen. Jeder von euch soll Soldat sein, doch um diese Sache zu verteidigen, sollt ihr die Waffen der Liebe, der Überzeugungskraft und der Barmherzigkeit gebrauchen. Viele werden verwirrt sein, wenn sie euer Zeugnis hören, und werden sagen, dass es unmöglich ist, dass der Göttliche Meister zu den Menschen spricht. Doch ihr sollt dann meine Lehre der Liebe anhand der Unterweisungen, die ihr empfangen habt, erläutern. Mein Licht wird auf euch herabströmen, und Ich werde durch euren Mund sprechen.
4 Sehr wenige sind derer, die in dieser Zeit für ein geistiges Ideal kämpfen, denn die Menschheit hat ihre Empfindsamkeit verloren und hat ihre Pflichten gegenüber ihrem Gott vergessen.
5 Ich sehe die Kinder ohne Freude, ohne Frieden, wie sie ihren Verstand mit stofflichem Wissen anfüllen und von den geistigen Gesetzen und Kräften nichts gelernt haben, und ihr betrübter Geist bittet, fleht um Erbarmen, doch sein Bitten wird nicht erhört. Ihre Eltern sind nicht darauf vorbereitet, sie zu unterweisen. Die Frauen haben mich um die Gabe der Mutterschaft, die Ich nicht allen gewährt habe, gebeten, ohne dass sie ihre Verantwortlichkeit bedacht haben, und was sind die Folgen? — Sie waren nicht fähig, ihre Kinder anzuleiten, haben ihr Herz nicht geformt, noch ihren Geist erleuchtet, und dieser konnte sich nicht entwickeln.
6 Ihr, die ihr die gegenwärtige Welt aufbaut, werdet große Mühsale durchleben, doch die Früchte eurer Anstrengungen werden die kommenden Generationen ernten. Hinterlasst ihnen ein Erbe des Glaubens und tiefer Überzeugungen, helft ihnen, durch eure Werke der Liebe aufwärtszusteigen.
7 Ihr habt den Ruf des Meisters vernommen, der euch erneut erwartet, um euch sein Wort zu geben, welches göttliche Liebkosung ist. Nicht nur die zuerst Gekommenen empfingen diese Gnade, auch die Letzten sind würdig gewesen, diese Lehre zu empfangen, welche die Vorstellung, die die Menschheit von Gott hatte, weiterentwickeln wird. Ich habe euch gesagt, dass Ich zu allen Zeiten bei euch gewesen bin, aber wahrlich, Ich sage euch: Durch die Treue der "Ersten", denen Ich meine ersten Weisungen gab, habt ihr als die "Letzten" Gnade erlangt.
8 Mein Wort von heute ist das gleiche wie das vergangener Zeiten, nur die Kundgebungsform ist andersartig. Morgen werde Ich nicht mehr in der Form zu euch sprechen, in der Ich jetzt zu euch spreche. Die Sitten der Völker werden sich aufgrund eben dieser Entwicklung verändern, doch immer sollt ihr vorbereitet sein, um die Botschaften zu empfangen, die euer Herr euch senden wird. Ihr alle sollt wissen, dass Ich immer bei euch sein werde.
9 Meine Kundgebungen dieser Zeit sind Anlass für Diskussionen in den Kirchen und Sekten gewesen und werden dies auch weiterhin sein. Doch der Spiritualismus wird siegen, denn seine Reinheit wird die Größe meines Werkes fühlbar machen, und ihr werdet diese Unterweisungen bezeugen durch eure Art zu leben, welche ein Beispiel und eine Lehre für eure Mitmenschen sein wird.
10 Manchmal wiederhole Ich meine Anweisungen, um sie unzerstörbar in eure Herzen zu prägen, und in ihnen werdet ihr die Spur des Meisters entdecken.
11 Diese Botschaft ist für alle Gemeinschaften bestimmt, nicht nur für die, die ihr spiritualistisch nennt.
12 Die Essenz dieses Werkes wird die Grundlage sein, auf der alle Gesetze ruhen sollen, und auf diese Weise soll die Welt in eine Periode des Verständnisses, der Brüderlichkeit und des Wiederaufbaus eintreten. Nur mit Waffen der Liebe werden die Menschen die Barrieren niederreißen können, die sie
heute trennen. Nur mit diesen Prinzipien werden die Regierenden der Völker die Menschen dieser Zeit vereinen können. Dann wird man erleben, wie der Starke dem Schwachen die Hand reicht, und dieser wird beim Sichwiederaufrichten dem Starken helfen, beide vereint wie eine einzige Familie: die Familie Christi, die ihre Bestimmung und das Ziel, das sie erwartet, kennt — die Ewigkeit.
13 Meine Jünger sind nicht allein bei der Verbreitung meiner Lehre, auch meine geistigen Heerscharen sind über die Welt verstreut und wirken auf den Verstand und die Herzen der Menschen ein, um mein Werk unter den Menschen voranzubringen.
14 Eure Augen werden die Verwirklichung dieser Prophetien nicht mehr sehen, aber es wird euch vergönnt sein, die Felder vorbereitet und den Samen ausgestreut zu erblicken, welcher im Geiste der zukünftigen Generationen aufkeimen wird. So wird die Welt ihren Gang gehen, unter Anerkennung der höchsten Autorität des Schöpfers, ohne dessen Willen sich nicht einmal ein Blatt am Baume bewegt.
15 Bereitet euch vor, denn ihr durchlebt bald eine Zeit großer geistiger Ereignisse. Bisher war es nur eine Etappe der Vorbereitung, doch jetzt kommt die Zeit, euch mit der Welt auseinanderzusetzen, die hartnäckig an ihren Ideen, ihren Vorstellungen, Kulten und Lehren festhält.
16 Geht und sprecht von meinem Werk, in welchem mich alle werden finden können, die mich suchen. Ich werde niemanden bevorzugen. Daher sollt ihr verkünden, dass der Meister alle seine Kinder erwartet, dass niemand zu spät an meine Türe kommen wird, denn die Rettung aller muss vollbracht werden.
17 Wahrlich, Ich sage euch, die Welt ist gegen euch, und darauf bereite Ich euch vor, damit ihr die Sache eures Glaubens mit den Waffen der Liebe und Barmherzigkeit zu verteidigen versteht. Ich sage euch, ihr werdet siegen, auch wenn euer Sieg nicht bekannt wird. Jetzt wird euer Opfer kein Blutopfer sein, aber ihr werdet dennoch Verleumdung und Verachtung erfahren. Doch der Meister wird da sein, um euch zu verteidigen und zu trösten, denn kein Jünger wird verlassen sein.
18 Ihr tragt symbolisch das Kreuz des Leidens, das euch immer an jenes erinnern wird, das Ich um eurer Schuld willen trug; und auch wenn ihr kein Martyrium erleidet um meiner Sache willen, sollt ihr doch Entsagung üben.
19 Ich werde euch jenes Kreuz leichter machen, denn als göttlicher Beistand werde Ich euch helfen, den Berg eures Lebens emporzusteigen, bis ihr voller Verdienste in die Gegenwart eures Herrn gelangt.
20 Hört aufmerksam meinem Worte zu, denn es ist die Speise, die euch nährt. Klagt nicht mehr über Hunger oder Armut, denn Ich erhalte euch und gebe euch Kraft.
21 Alle, die mir ihr geringes Erbgut auf Erden vor Augen führen und von mir ein Wort der Ermunterung erwarten, tröste Ich mit den Worten: Begnügt euch mit dem, was ihr jetzt habt, und strebt nicht nach zeitlichen Gütern; strebt nach dem ewigen Leben. Tut Werke, die überdauern, baut auf unerschütterlichen Fundamenten des Glaubens und der Liebe, und ihr werdet Frieden auf der Welt haben. Das übrige werde Ich euch obendrein geben, und keines meiner Kinder wird umkommen. Noch einmal wiederhole Ich für euch jene Worte: "Die Vögel säen nicht, noch ernten sie, noch weben sie, und dennoch fehlt es ihnen nicht an Nahrung und Schutz."
22 Bis heute habt ihr bei mir als Schüler und Jünger studiert, aber der Tag wird kommen, an dem ihr dies Land verlasst und mein Wort der Liebe in andere Gegenden bringt, und dadurch werdet ihr das Feuer der Liebe in vielen Herzen entflammen, die mich rufen und die im stillen die Stunde meiner Wiederkunft erwarten, um sich an die Arbeit zu machen. Diese werden euch bei eurer Arbeit eifrig beistehen. Geht hinaus als gute Sämänner. Gewinnt für mich eine möglichst große Anzahl von Herzen. Jeder soll als ein Samen von euch empfangen werden. Die Sünder, die ihr bekehrt, die körperlich oder seelisch Kranken, die ihr geheilt habt, werden die Verdienste sein, die euch mir näherbringen.
23 Bringt mein Wort als einen Samen des Lebens, hütet es und sorgt dafür, dass es in eurem Geiste erblüht und in jenem, der es empfängt. Wacht über dasselbe und über jene, die den Samen empfangen haben, damit euer Werk rechtschaffen ist. Was würde aus einem Samen, wenn man ihn während der Zeit seines Keimens oder seiner Entfaltung im Stich ließe?
24 Wirkt auf die Herzen, die euch ferne sind, durch euer Gebet ein. Empfehlt alles, was außerhalb eures direkten Wirkungskreises ist, der geistigen Welt an, dann werden diese Wesen euer Werk zu Ende bringen, und alles wird Ordnung, Harmonie und Erfüllung sein.
25 Alle eure Taten und Missionen werden den Zeitgenossen und denen, die noch kommen werden, bekannt sein. Achtet deshalb darauf, dass eure Schritte vom Lichte meiner Unterweisung erleuchtet sind.
26 Die auserwählten Geister sind auf der ganzen Welt verstreut, und Ich habe bei ihnen Furcht vor Verstößen gegen meine Gesetze gesehen. Sie möchten sich dafür einsetzen, dass die Erde von gehorsamen Wesen erfüllt ist, die mich ehren, mich verherrlichen und sich geistig mit mir verbinden. Ich werde sie unablässig meine Stimme hören lassen, werde sie anweisen und führen, damit sie sich an das Vorbild ihres Meisters erinnern.
27 Alles im Universum ist in vollkommener Weise vorbedacht. Überall gibt es Wegbereiter und Propheten, die, von mir inspiriert, ihre Mission erfüllen. Arbeitet geistig und körperlich, damit ihr in Harmonie mit den Gesetzen lebt, die euch regieren. Bei beiden Arten von Arbeit sollt ihr einen gerechten Lohn haben. Doch lasst euch nicht Werke der Nächstenliebe oder des Trostes in materieller Form bezahlen, und verlangt auch keinen geistigen Lohn für die Arbeit, die ihr auf Erden tut.
28 Sorgt dafür, dass euer Glaube stärker wird, damit ihr Werke tut, die eures Geistes würdig sind. Habt Vertrauen zu euch selbst und sprecht in meinem Namen, denn es werden nicht eure, sondern meine Worte sein, die Ich von euren Lippen kommen lassen werde, damit ihr fühlt, dass Ich bei euch bin.
29 Ihr alle habt ein Geschenk für mich, und ihr bringt es mir demütig dar: Die einen eine tiefe Reue wegen ihrer Verfehlungen, andere Freude, weil sie ein gutes Werk vollbracht haben. Einige von euch haben das Verlangen, sich auf mich zu stützen. Vertraut darauf, dass ihr vorankommt, wie schwierig euer Unterfangen auch sei. Ich lese in euren Herzen und gewähre den einen eine Gnade und empfange von anderen ihren Tribut.
30 Betet und bereitet euer Heim, damit es ein Tempel ist, dann werden unter diesem Dache die Kranken gesund werden und die leidenden Seelen sich erholen; Brot und Schutz werden euch nicht fehlen. Ich habe euch ausgesandt, damit ihr Trost und Erbarmen unter die Menschen bringt und jenen Frieden, den die Erfüllung einer Aufgabe schenkt. Wenn ihr nach der Hingabe dessen, was ihr besitzt, Undank ernten solltet, so setzt euch über den Schmerz hinweg. Holt euch Kraft bei mir, und Ich werde euch Geduld und Ergebenheit schenken.
31 Habt Frieden in eurem Herzen und ihr werdet frohgemut arbeiten, werdet tugendhaft bei eurem Tun sein, so dass ihr diese Gnade in eurer Umgebung auszuteilen versteht. Bekämpft den Krieg, reinigt die (seelische) Umwelt, wirkt aufbauend in den Familien und in den Völkern, dann werdet ihr bald das Licht eines neuen Tages für die Menschheit erblicken.
32 Dann werdet ihr Menschen sehen, die im Verlangen nach Liebe und Barmherzigkeit, nach Versöhnung und Frieden zu mir kommen und um das göttliche Licht flehen, um nicht länger in die Irre zu gehen. Sie werden auf mich vertrauen und von mir Leben und Stärkung erwarten und mich als Vater anerkennen.
33 Hütet diese Unterweisung, in der meine Offenbarungen, Prophetien und Urteile enthalten sind, die Ich euch in dieser Zeit gebe. Entdeckt auch ihre (geistige) Essenz, welche Nahrung für den Geist ist. Geht mit ihr sorgsam um, denn sie stellt einen Teil des "Buch des Wahren Lebens" dar, das Ich im sechsten Kapitel aufgeschlagen habe. Wenn ihr seine Lektionen gründlich studiert habt und darangeht, sie in die Praxis umzusetzen, müsst ihr euer Leben ändern, einfach leben, alle meine Bekundungen lieben, immer in Verbindung mit mir sein und die Fundamente zur Entstehung einer neuen Welt legen, die von meinen Gesetzen regiert werden wird, und in der Ich geehrt werde und Gehorsam finde.
34 Wenn die Welt ihre Last an Mühsalen und Verständnislosigkeit auf euer Herz lädt, so kommt zu mir, und Ich werde euch stärken und eure Wunden heilen. Fühlt euch vor mir als Kinder, auch wenn ihr schon lange gelebt habt, und ruht euch im Frieden meines Geistes aus.
35 Auf der Welt, in der ihr lebt, gibt es kein einziges Herz, das nicht leidet. Ihr alle legt derzeit euren eigenen Passionsweg zurück, aber ihr habt noch nicht gelernt, die Prüfungen mit Liebe entgegenzunehmen, und ihr akzeptiert euren Leidenskelch nicht. Ihr habt euch nicht Jesum während seiner vollkommenen Passion zum Vorbild genommen. Ihr seid nicht allein in eurer Prüfung, ihr habt mich als Helfer, um euch euer Kreuz leichter zu machen.
36 Die Stürme des Lebens sollen euch nicht verzagen lassen, verzweifelt nicht im Schmerz, tragt eure Sühneaufgabe mit Geduld, und wenn ihr dann den Berg erklommen habt und an einem geistigen Kreuze erhöht werdet, das für die Menschen unsichtbar ist, so sucht meine Gegenwart, um euch stark zu fühlen. Ich werde bei euch sein und euch ermutigen, und euer Geist wird in der Todesstunde mit dem meinen eins werden. Ich werde euch empfangen, euch trösten und euch meinen Frieden geben.
37 Dann werdet ihr erleben, wie sich vor eurem Geiste eine unbekannte Welt auftut. Ihr werdet spüren, dass ihr in ein neues Leben eingeht, und wenn ihr dann von dort aus diese Erde betrachtet, diese Entwicklungsstufe, auf der ihr derzeit lebt, so werdet ihr Mitleid mit der Welt fühlen, welche leidet, sich ängstigt und ohne Hoffnung lebt. Denn noch immer ist das Licht dieser Offenbarung nicht zu ihr gelangt, das Ich euch in der Dritten Zeit gebracht habe, und euer Geist wird mich um die Aufgabe bitten, geistig für sie zu arbeiten, um ihre Schritte auf den wahren Weg zu lenken. Ihr werdet alle eure Fähigkeiten zusammenfassen, um sie in den Dienst eurer jüngeren Geschwister zu stellen — jener, die die Stimme ihres Himmlischen Vaters nicht hören wollten, welche Liebe und Gerechtigkeit ist. Dann werdet ihr zu Boten des Friedens werden, und so werdet ihr weiterhin im göttlichen Werke arbeiten. Ihr werdet erkennen, wie groß die geistige Aufgabe ist, die euch zufällt, und auf jeder neuen Stufe, die ihr erreicht, werdet ihr mich euch näher fühlen. Mein Wille wird der eure sein und euer Wille der meine. Auf diese Weise werde Ich euch auf den Weg bringen, der zu mir führt.
38 Geht unermüdlich den Pfad, den der Meister gekennzeichnet hat. Manchmal bluten eure Füße, und eure Kleider zerreißen an den Dornen, doch eure Hoffnung erhält euch aufrecht. So sieht euch jener, aus dem ihr hervorgegangen seid und zu dem ihr zurückkehren müsst.
39 Jetzt bin Ich euer Reisegefährte, der eure Wunden heilt, um euch meinen Balsam fühlbar zu machen. So lasse Ich das, was noch in eurem Wesen schläft, zu neuem Leben erstehen, und ihr erwacht beim Rufe eures Gewissens, weil Ich die Auferstehung und das Leben bin.
40 Ihr wart tot, doch Ich erweckte euch zum Leben der Gnade und ließ euch das Licht meines Geistes schauen.
41 Als Lehrer bin Ich höchst geduldig und unermüdlich. Meine Lektion ist dem Anschein nach neu, und dennoch ist sie dieselbe, denn von Generation zu Generation, seit Anbeginn der Zeiten habe Ich euch nur gelehrt, euch untereinander zu lieben, und auf diesem Wege werdet ihr zu mir gelangen können.
42 Ich schuf euch für mich, und Ich will euch als mein Eigen. Ich habe euch gerufen, um euch zu lehren, als Geister des Lichtes zu leben. Heute geht ihr über diese Welt, vom Morgen wisst ihr nicht, ob ihr nicht von denen getrennt sein werdet, die hier eure Angehörigen gewesen sind. Seid immer in Bereitschaft, damit ihr jederzeit dem Rufe eurer Mitmenschen Folge leistet. Ich gewähre euch eine weitere Zeitspanne, denn wenn Ich euch zum jetzigen Zeitpunkt überraschen würde — was könntet ihr mir vorweisen? Habt ihr meine Lehre verbreitet? Habt ihr die Schlummernden zum ewigen Leben erweckt? Fühlt ihr euch bereit, einem Urteilsspruche standzuhalten?
43 Diese Fragen, die Ich euch gerade stelle, müsst ihr euch täglich selbst stellen, damit ihr wach und in Bereitschaft lebt und der Meister mit seinen Jüngern zufrieden ist.
44 Ich werde in dieser Dritten Zeit im Herzen meiner Jünger die Kirche des Heiligen Geistes aufrichten. Dort wird der Schöpfergott wohnen, der starke Gott, der Gott, der in der Zweiten Zeit Mensch wurde, der Gott von unendlicher Weisheit. Er lebt in euch, doch wenn ihr ihn fühlen und den Klang seines Wortes vernehmen wollt, müsst ihr euch (innerlich) zubereiten.
45 Wer das Gute tut, fühlt meine Gegenwart innerlich, ebenso jener, der demütig ist oder in jedem Nächsten einen Bruder sieht.
46 In eurem Geiste existiert der Tempel des Heiligen Geistes. Dieser Bereich ist unzerstörbar, es gibt keine Stürme oder Orkane, die fähig wären, ihn niederzureißen. Er ist für den menschlichen Blick unsichtbar und unberührbar. Seine Säulen sollen das Verlangen sein, im Guten zu wachsen, seine Kuppel ist die Gnade, die der Vater seinen Kindern zuteil werden lässt, die Pforte ist die Liebe der Göttlichen Mutter; denn jeder, der an meine Türe klopft, wird an das Herz der Himmlischen Mutter rühren.
47 Jünger, hier ist die Wahrheit, die in der Kirche des Heiligen Geistes lebt, damit ihr nicht zu denen gehört, die durch falsche Auslegungen in die Irre gehen. Die Kirchen aus Stein waren nur ein Symbol, und von ihnen wird kein Stein auf dem anderen bleiben.
48 Ich will, dass auf eurem inneren Altar immer die Flamme des Glaubens brennt und ihr begreift, dass ihr mit euren Werken die Fundamente legt, auf denen eines Tages das große Heiligtum ruhen soll. Ich
stelle alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Ideen auf die Probe und wirke auf sie ein, denn alle werde Ich an der Aufrichtung meines Tempels teilhaben lassen.
49 Alle, die sich erheben und dies Ideal hochhalten, werden geistig vereint sein, auch wenn ihre Körper sehr ferne voneinander sind. Ihre Einheit wird stark sein, und sie werden einander erkennen. Das ist mein Volk, das allen, denen es auf seinem Wege begegnet, helfen wird, die Rettung zu erlangen.
50 Etwas davon werdet ihr erleben und vieles die kommenden Generationen. Aber euer Verdienst, die ersten im Kampfe um die geistige Vereinigung gewesen zu sein, werde Ich euch immer zugute halten.
51 Euer Auftrag ist schwierig und heikel, aber niemals unmöglich. Solange ihr den Willen dazu habt, wird euch eure Aufgabe einfach erscheinen.
52 Kämpft und verzagt nicht, kämpft mit euch selbst. Ihr wisst ja — solange ihr im Materiellen lebt, wird die Neigung zur Sünde bestehen, wird es Versuchungen geben und werden die Leidenschaften sich wie Unwetter austoben.
53 Der Geist ringt darum, seinen Aufstieg und seinen Fortschritt zu erreichen, während das Fleisch mit jedem Schritt den Anreizen der Welt erliegt. Doch Geist und Materie könnten miteinander harmonieren, wenn beide nur von dem Gebrauch machen würden, was ihnen erlaubterweise zukommt, und dies ist es, was euch meine Lehre zeigt.
54 Wie könnt ihr mein Gesetz jederzeit ausüben? — Indem ihr auf die Stimme des Gewissens hört, welche der Richter eurer Handlungen ist. Ich gebiete euch nichts, was ihr nicht erfüllen könntet. Ich will euch davon überzeugen, dass der Weg zum Glücklichsein keine Phantasie ist, sondern dass er existiert und Ich euch hier offenbare, wie man ihn zurücklegt.
55 Ihr habt die Freiheit, den Weg zu wählen, doch es ist meine Pflicht als Vater, euch den wahren, den kürzesten zu zeigen, jenen, der immer vom Lichte des göttlichen Leuchtfeuers erhellt ist, welches meine Liebe zu euch ist. Denn ihr seid Jünger, die danach dürsten, immer neue Worte zu vernehmen, die eure Kenntnisse bestätigen und euren Glauben beleben.
56 Mit welcher Liebe kommt ihr zu mir, weil ihr wisst, dass ihr in meiner Unterweisung die Stärkung und den Rat findet, die eure Kümmernisse zerstreuen! Mein Geist freut sich, wenn er euch empfängt, um euch Liebesbeweise zu geben, und sieht, dass ihr auf mich vertraut, so wie das Kind immer seinem Vater vertrauen soll.
57 Euer Leben ist voller Liebesbekundungen, die ihr nicht immer wahrzunehmen verstandet. Doch selbst in den Tagen größter Trübsale erreicht euch ein Hoffnungsstrahl, der euch nicht in Verzweiflung oder in Trostlosigkeit versinken lässt. Denn der Vater steht dem Kinde bei und lässt nicht zu, dass seine Seele zugrunde geht. Gerade an solchen Tagen bekunde Ich euch meinen Schutz in deutlicher Weise, damit ihr lernt zu vertrauen, und wenn euch andere Heimsuchungen von größerem Ausmaße treffen, ihr euch vorbereitet und fähig fühlt, dass sich diese an euch vollziehen, und ihr das Ergebnis erwirkt, das von mir bestimmt ist.
58 Auf dem Wege, der euch vorgezeichnet ist, gibt es keine Prüfungen, die unnütz sind. Alle haben ein Ziel, das darin besteht, eure Seele zu vervollkommnen. Die großen Prüfungen sind immer für die großen Geister. Daher, wenn ihr einen Wirbelsturm über euch kommen seht, der euren Seelenfrieden zu zerstören droht, so habt keine Angst, bietet ihm die Stirn und besiegt ihn mit der Vollmacht, die Ich euch verliehen habe. Wartet die nötige Zeit ab und lasst nicht nach in eurem Ringen. Verbannt ihn nicht zu dem Zeitpunkt, da er bei euch erscheint; bleibt wachend und betend. — Ich spreche nicht von den Naturgewalten, sondern von jenen, die dem Geiste zum Prüfstein dienen und die, wenn sie gut genutzt werden, ihm helfen aufwärtszusteigen, da sie neue Wege vor ihm aufdecken, ihn mit Gefühlen bekanntmachen und solche in ihm erwecken, die in ihm schlummerten und derer er bedurfte, als Hilfe zu seiner Entwicklung. "Erkennet euch selbst", habe Ich euch gesagt. Dringt in euer eigenes Wesen vor und macht Gebrauch von allen euren Möglichkeiten und Fähigkeiten, denn heute müsst ihr alles kennenlernen und mit eurem Geiste umfassen, damit ihr euer Werk auf Erden abgeschlossen zurücklasst.
59 Bald werdet ihr auf der Welt einen neuen Kampf entstehen sehen, in welchem euer Glaube in Gefahr sein wird. Alle werden für die Verteidigung ihrer Überzeugungen kämpfen, alle werden sagen, dass sie die Wahrheit besitzen. Doch bei dieser Auseinandersetzung wird der Geist der Menschen erwachen und für meinen Einfluss empfänglich werden; die einen wie die anderen werden sich genötigt sehen, mein Gesetz und meine Offenbarungen zu studieren. Die Bücher werden wie nie zuvor von den Sekten durchforscht werden, und alle werden mich befragen — die einen als Richter, andere als Meister. Dies wird die Zeit sein, für die ihr vorbereitet sein müsst und in der ihr meine Unterweisungen bekanntmachen sollt.
60 Alles, was Ich euch angekündigt habe, wird in Erfüllung gehen. An jedem Tage werdet ihr eine Gelegenheit finden zu arbeiten und mein Wort in die Tat umzusetzen. Ich bereite euch vor, damit, wenn diese Voraussagen eintreffen, ihr nicht überrascht seid.
61 Denn wahrlich, Ich sage euch, der Zeitpunkt ist gekommen, dass ihr mir gegenüber eure Pflicht erfüllt, so wie ihr sie gegenüber eurer Familie erfüllt habt. Jetzt seid ihr dabei, den Zweck, für den ihr geschaffen worden seid, wirklich zu erkennen, und ihr werdet die eurem Geiste anbefohlene Aufgabe erfüllen.
62 Weder mein Wort noch mein Werk wird irgendeine Last für euch sein; im Gegenteil, sie werden euch das Dasein leichter machen in einer Epoche der Leiden und Bitternisse, in welcher alle Menschen wie Schiffbrüchige einen Halt suchen werden, um nicht zu verderben.
63 Ihr habt bereits dies Boot entdeckt und seid im Begriff, es zu betreten. Selig, die vertrauensvoll und unbeirrt in ihm bleiben, denn sie werden nicht zugrunde gehen.
64 Ich will, dass ihr auf euren Lebenswegen nicht mehr weint, obwohl euch Heimsuchungen bedrohen. Daher mache Ich euch begreiflich, dass es unerlässlich ist, nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.
65 Um euch zu sagen, was Ich euch in dieser Zeit offenbare, musste Ich viele Zeitalter lang warten. Doch Ich frage euch: Was sind für mich Jahrtausende, da es für meinen Geist keine Zeit gibt? Ihr jedoch musstet warten, doch nicht in Tatenlosigkeit, sondern euch entwickelnd und an Licht, an Wissen und Erfahrung zunehmend.
66 Jetzt seid ihr fähig, meine Unterweisungen zu erfühlen und zu begreifen, so hoch sie auch sein mögen. Nicht so in der Ersten Zeit, als Ich, um das Vaterland des Geistes zu symbolisieren, dem Volk ein Land übergeben musste; und um sie das Gesetz zu lehren, musste Ich es ihm in Stein gemeißelt hinterlassen.
67 Jetzt seid ihr an dem Punkt angelangt, die Zerstörung des Reiches des Materialismus mitzuerleben, bei welcher Throne, Kronen, Macht, Hochmut und Eitelkeiten stürzen werden. All dies hat existiert und wird weiter existieren, solange die Menschen glauben, dass es keine größere Seligkeit gibt als die, die sie auf der Welt finden. Doch wenn die Menschen die Leuchte des Glaubens an das geistige Leben entzünden, werden von ihrem Körper die falschen Festgewänder fallen, und der Geist wird sich mit dem Gewande jener bekleiden, die die Wahrheit, das Gute und die Reinheit lieben.
68 Nutzt das Wort eures Vaters, denn die Menschen werden herbeikommen, um bei euch Schutz zu suchen. Bei diesem Volke werden sie die Verheißungen des Herrn in Erfüllung gehen sehen, und sie werden sich von der Geistessenz angezogen fühlen, mit der sich dies Volk sättigt.
69 Ich erleuchte euren Verstand, erschließe euer Herz für alle guten Gefühle und die guten Inspirationen und verschließe eure Lippen für die Beleidigung und die Lästerung; aber Ich lasse euch die Freiheit, meine Lehre zum Ausdruck zu bringen, zu trösten und von der Wahrheit zu zeugen.
70 Es darf keine Richter unter euch geben, noch Fanatiker, noch Heuchler, denn wo diese Fehler vorhanden sind, kann es keine Vergeistigung geben.
71 Meine Gerechtigkeit wird sich unablässig bei diesem Volke fühlbar machen, solange es nicht energisch daran geht, meine Botschaft zu studieren und sie den Menschen als Frohe Botschaft zu bringen. Deshalb sage Ich euch, dass es besser für euch ist, wenn ihr euch beeilt und dafür sorgt, eure Irrtümer zu berichtigen, damit die Prüfungen und die Tage des Schmerzes für euch verkürzt werden.
72 Warum wundert ihr euch darüber, dass unter euch Menschen erscheinen, welche die Erde seit Tausenden von Jahren bewohnt haben? Was bedeutet schon die Zeit für den Geist? Was bedeutet Zeit in der geistigen Welt? — Nichts!
73 Es ist etwa zweitausend Jahre her, dass Ich bei euch gewesen bin, doch wahrlich, Ich sage euch, diese Zeit ist für mich nur ein Augenblick gewesen.
74 Ihr wundert euch darüber, dass mein Geist oder der meiner Boten sich unter euch kundgibt? Der Grund dafür ist, dass ihr nicht über euer Leben nachdenkt, und deshalb wundert ihr euch über alles und nennt übernatürlich, was völlig natürlich ist.
75 Ihr seid erstaunt darüber, dass ein Geistwesen sich kundgibt oder mit euch in Verbindung tritt, ohne daran zu denken, dass auch ihr euch manifestiert und euch sogar in anderen Welten, in anderen Sphären kundgebt.
76 Euer Fleisch ist sich nicht bewusst, dass euer Geist sich in den Augenblicken des Gebets mit mir verbindet, es vermag die Annäherung an euren Herrn mittels dieser Gabe nicht wahrzunehmen — nicht allein an meinen Geist, sondern auch an den eurer geistigen Geschwister, derer ihr in den Augenblicken des Gebetes gedenkt.
* Spanisch "materia" = Materie steht häufig für Fleisch, Leib, Körper, das Körperliche/Irdische, die Sinnlichkeit und umgekehrt. Daneben "materialismo" = Materialismus, auch: Sinnenbetörung. "Cuerpo", "carne", "materia" = (erdgebundener) Körper, Fleisch, Materie werden oft synonym und im Gegensatz zu "espfritu", "conciencia" = Geist, Seele, Gewissen, Bewusstsein gebraucht.
77 Ebenso wenig seid ihr euch bewusst, dass die Seele sich in euren Ruhestunden, wenn der Körper schläft, je nach ihrer Entwicklungshöhe und ihrer Vergeistigung, von ihrem Körper löst und an entfernten Orten erscheint, selbst in geistigen Welten, die euer Verstand sich nicht einmal vorstellen kann.
78 Niemand wundere sich über diese Offenbarungen. Begreift, dass ihr euch derzeit der Fülle der Zeiten nähert.
79 Ihr müsst begreifen, dass die Zeiten, in denen die Menschen und die Völker meine Stimme, meine Ansprache und meine Botschaften im Unwetter wilder Stürme und in allen Naturerscheinungen suchten, vorüber sind, und dass ihr nun fähig seid, euch geistig mit mir zu verbinden und meine göttlichen Botschaften durch die Fähigkeiten des Geistes zu empfangen und nicht durch die Sinne eures Körpers.
80 Ich sage euch, dass die Naturgewalten zwar weiterhin die Menschheit wachrütteln, die Menschen heimsuchen, sie auf die Probe stellen, sie erwecken und läutern. Aber dies geschieht wegen eurer Erdgebundenheit, weil ihr nur für das empfänglich seid, was ihr mit den Sinnen eures Fleisches wahrnehmt. Doch wenn es erst Vergeistigung auf der Erde gibt, wenn die Menschen ihre geistigen Fähigkeiten entfaltet haben und empfindsam sind für das, was jenseits des Materiellen ist, dann werdet ihr feststellen können, wie die Natur mit all ihren Elementen sich beruhigen, sich als völlig harmonisch erweisen und sich nicht mehr in das einmischen wird, was Sache eurer Moral und eurer Geistigkeit ist.
81 Die materiellen Naturreiche werden nicht länger Botschafter des Göttlichen sein, denn die Menschen werden dann meine Unterweisungen erlasst und die Zwiesprache von Geist zu Geist erreicht haben.
Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band 6 - Unterweisung 147


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 143 - 174
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Unterweisung 147:
 
 1 Ich empfange mein Volk, euch, die ihr im Verlangen nach der Güte meines Wortes herbeikommt, um die Kümmernisse des Lebens zu lindern. Ich lasse euch die Zärtlichkeit zuteil werden, die mein göttliches Herz birgt, und segne euch.
2 Jetzt ist die Zeit, in der Ich in dieser Form mein Wort der Wahrheit auf diesem Planeten übergebe — einem Tal der Schmerzen, in welchem du, o Menschheit, leidest.
3 Über deinem schweren Traum und deiner Trübsal, die du durchlebst, erscheint ein weiteres Mal mein Gesetz, das dich erwecken, die Erde erleuchten will, gemäß meiner in der Zweiten Zeit gegebenen Verheißung.
4 Es steht geschrieben, dass mein Licht auf der Welt erstrahlen, alle Seelen sich bekehren, Kinder und Greise weissagen und Frauen und Männer geistige Gesichte haben werden, wenn die Menschen einen großen Grad an Verderbtheit erreicht haben.
5 Erkennt, dass ihr bereits in jenen Zeiten seid, in denen sich die Sünde Sodoms und Gomorrhas ausgebreitet hat, in denen die Eltern die Kinder verkennen und diese sich gegen die Eltern erheben. Gerade dann erleuchtet euch mein Licht gleich einem erhabenen Leuchtturm der Hoffnung als strahlende Sonne der Zukunft.
6 Ich habe euch versprochen, dass mein Strahl herabkommen und meine göttlichen Gedanken zu Worten würden, um euch in eurer Trübsal und Verlassenheit zu trösten und zu stärken, wenn drei von euch im Namen des Vaters zusammenkommen. Denn Ich bin das göttliche "Wort", das die Menschheit geliebt hat und liebt, vor und nach dem Kreuzestod.
7 Die Welt ist erschüttert, weil ihr Denken krank ist und die Menschen in ihrer Verstörtheit nicht wissen, ob Ich der Meister bin oder nicht. Die Menschen haben immer wieder das Gleichgewicht zwischen Gerechtigkeit und Wahrheit verloren; sie haben sich Extremen zugewandt. In vergangenen Zeiten habt ihr Gott in allerlei materiellen Formen angebetet, die vor euren Augen waren: in den Sternen, in den Elementen und in den mit euren Händen gemachten Götzenbildern. Heute fühlt sich der Mensch groß, erhöht seine Persönlichkeit und schämt sich, "Gott" zu sagen. Er gibt ihm andere Namen, um seinen Dünkel nicht zu kompromittieren, um nicht vom Sockel seiner gesellschaftlichen Stellung herabzufallen. Daher nennen sie mich: Kosmische Intelligenz, Architekt des Universums. Aber Ich habe euch gelehrt, zu mir zu sagen: "Unser Vater", "mein Vater", so wie Ich es euch in der Zweiten Zeit lehrte. Warum glauben die Menschen ihre Persönlichkeit zu erniedrigen oder zu mindern, wenn sie mich "Vater" nennen?
8 Der Meister fragt euch, o geliebte Jünger: Was ist euer auf dieser Welt? — Alles, was ihr besitzt, hat euch der Vater gegeben, damit ihr euch desselben auf eurem Gang über die Erde bedient, solange euer Herz schlägt. Da euer Geist meiner Göttlichkeit entstammt, da er ein Hauch des Himmlischen Vaters ist, da er die Inkarnation eines Atoms meines Geistes ist, da auch euer Körper nach meinen Gesetzen gestaltet wurde und Ich ihn euch als Werkzeug eures Geistes anvertraute, gehört euch nichts, vielgeliebte Kinder. Alles Geschaffene gehört dem Vater, und er hat euch vorübergehend zu Besitzern desselben gemacht. Erinnert euch, dass euer materielles Leben nur ein Schritt in der Ewigkeit ist, es ist ein Lichtstrahl in der Unendlichkeit, und daher müsst ihr auf das achtgeben, was ewig ist, was niemals stirbt, und das ist der Geist.
9 Bedenkt, alle Schönheiten dieser Welt sind dazu bestimmt zu verschwinden, um irgendwann anderen Platz zu machen. Doch euer Geist wird weiterhin ewig leben und den Vater in all seiner Herrlichkeit schauen — den Vater, aus dessen Schoße ihr stammt. Alles Geschaffene muss zu dem Ort zurückkehren, von dem es ausging.
10 Die Liebe Gottes ist unendlich, und je mehr ihr sie verkleinern wollt, desto größer wird sie sich vor euch erheben, und desto eindringlicher wird sie sich auf eurem Wege offenbaren. Ihr habt ihn vermenschlichen wollen, indem ihr ihn in verschiedenen Gestaltungen suchtet, und habt ihn in der Enge eines von Menschenhänden gemachten Heiligtums aus Stein angebetet. Aber Ich sage euch: Sucht nicht nach einem so kleinen Gott. Sucht ihn in der Größe seines Heiligen Geistes — erhaben, göttlich, majestätisch, als Eigentümer all dessen, was war, was ist und was sein wird.
11 Wenn ihr euch in Gedanken noch fragt, ob es möglich ist, dass der Lichtstrahl Jesu von Nazareth diese sündige Welt derzeit durch sein Wort erleuchtet, so fragt diese Stimme euch: Wann soll denn der Arzt kommen, wenn nicht dann, wenn der Patient gefährlich erkrankt ist? Heute wälzt sich die Welt in ihrem tiefen Schmerze umher, in den Seelen ist Agonie und Todesröcheln. Daher ist es der rechte Zeitpunkt, den der Vater gewählt hat, um die Seelen in Erfüllung der Prophetien durch diese Botschaft des Friedens und der Liebe zu erleuchten und zu erheben.
12 Der Mensch hat seinen Schöpfer vergessen und wollte nur für die Materie leben. Heute kommt der Meister und sagt euch: Lernt, von den Fähigkeiten eures Geistes Gebrauch zu machen, damit der Herr der Welt und der Atome, der Herrlichkeiten der Unendlichkeit und des überhaupt nicht mehr Wahrnehmbaren auch der Herr eurer Gedanken sei, damit er in eurer Lichtheimat erstrahlt und widerstrahlt, und jenes Licht euch wie alle Sterne umhüllt und erhellt.
13 Fragt euch nicht länger, warum Ich bei euch bin. Lasst meinen göttlichen Geist für alle Geschöpfe vor Liebe beben. Nähert euch diesem geistigen Festmahl, das Ich euch derzeit beschere, dem Tische, an dem die Zärtlichkeit meiner Worte euch einlädt, mit festem Schritt auf dem Weg zum wahren Lichte aufwärtszusteigen. Beeilt euch, meine Kinder, denn Ich werde euch dies Vermächtnis in nur kurzen Augenblicken (der Kundgabe) übergeben.
14 Ich vernehme die Klage des Sterbenden und die der Mutter in Augenblicken der Trauer und der Angst. Mein Geist, der an jedem Orte ist, innerhalb und außerhalb menschlichen Seins, antwortet ihnen: Fürchtet euch nicht, Ich vernehme euer Flehen, hier bin Ich!
15 Geliebte Jünger der Dritten Zeit, Ich lade euch ein, mit mir zu leuchten, das Licht der Welt und meine Mitarbeiter bei dieser göttlichen Aufgabe zu sein, das Saatfeld mit Vergeistigung, mit Erbarmen, mit Barmherzigkeit, mit Liebe zu bestellen, wie Ich es euch gelehrt habe. Bewässert diese Saat mit Tränen des Mitgefühls, die ihr vergießt, wenn ihr den Schmerz eures Nächsten fühlt, auch mit Tränen der Reue. Sie erfreuen meine Göttlichkeit und besitzen die erhabene Macht tiefer Reue und des Glaubens. Ich verlange nicht, dass ihr es mit dem Blut eurer Adern tut, denn dies hat keinen Wert für mich.
16 Der Mensch in seiner Blindheit sucht mich auf Irrwegen, und wenn er meine Göttlichkeit nicht vermenschlicht, so vergöttlicht er sein Menschsein. Darum sagt ihm meine Stimme: Es ist an der Zeit, dass du mich vernimmst und mich im tiefsten Herzensgrunde spürst. Denkt daran, dass meine Liebe bei euren Trübsalen und euren Freuden immer gegenwärtig ist. Aber wenn euer Herz mir sagen will: "Ich habe Dich gefühlt", so bringt ihr es zum Schweigen. Wenn euer Geist sich zu mir erheben will, haltet ihr ihn mit den schweren Ketten eurer Erdgebundenheit zurück.
17 Verzweifelt nicht in den Prüfungen. Tragt euer Kreuz mit Ergebung, wie Ich es euch zu tragen gelehrt habe. Habt Glauben und denkt daran, dass nichts von mir unbemerkt bleibt, und dass alles Existierende gezählt ist, selbst das letzte Sandkorn des Meeres und selbst der fernste Stern. Auch meine Worte in der Bergpredigt wurden mitgezählt, die Hammerschläge, die meine Hände und Füße durchbohrten, als Ich ans Marterholz genagelt wurde; die Dornen der Krone, die die Menschheit auf meine göttlichen Schläfen drückte, und meine letzten Worte am Kreuz.
18 Fühlt euch nie allein gelassen und vergreift euch nicht an eurem Leben, denn eure Tage sind gleichfalls vom Vater gezählt.
19 Vergesst für einen Augenblick eure Leiden und seid barmherzig, mitfühlend und liebevoll, damit ihr die Macht und die Liebe des Vaters durch euch selbst zum Ausdruck bringen könnt.
20 Wenn ihr euch zu klein gefühlt habt, als dass Gott sich mit euch befassen sollte, so sage Ich euch: Ihr denkt so infolge eurer Selbstsucht, die euch die Größe eures Vaters nicht begreifen lässt. Erinnert euch all dessen, was eure irdischen Eltern tun, um eure Schritte zu leiten, solange ihr klein seid, und wie sie wachen, um euch zu behüten. Doch die Liebe aller Väter und aller Mütter der Erde zusammen ist nur ein schwacher Abglanz der Liebe Gottes zu euch. Begreift, wie sehr euch euer Himmlischer Vater lieben musste, um in diese Welt zu kommen und zu leiden, um euch den wahren Weg zu lehren und euch das ewige Leben zu geben. Ihr seid das kostbarste Wesen, das erhabene Werk seiner Schöpfung. Obwohl ihr Atome seid, seid ihr in seinen Augen groß. In euch ist sein Reich verkörpert und das Universum versinnbildlicht. Ihr könnt in euch einen Himmel und eine leuchtende Sonne entdecken, aber ihr habt es nicht verstanden, euch selbst zu erkennen, weshalb Ich euch heute sage: Erfasst mein Wort, lasst mich euren inneren Himmel erhellen und in euch leben. Lasst meine Werke in euren Herzen erblühen und Frucht tragen, damit euer Vater verherrlicht werde und er seinen göttlichen Plan, alle Seelen zu retten, vollbringt.
21 Die Menschheit sagt mir in ihrem Materialismus: "Ist es denn sicher, dass das Reich des Geistes existiert?" Doch Ich antworte euch: O ihr Ungläubigen, ihr seid der Thomas der Dritten Zeit. Erbarmen fühlen, Mitleid, Zärtlichkeit, Güte, Hochherzigkeit sind keine Eigenschaften der Materie, so wenig wie es die Gnadengaben sind, die ihr verborgen in euch tragt. All jene Gefühle, die euch in Herz und Verstand geprägt sind, all jene Fähigkeiten gehören dem Geiste an, und ihr dürft ihn nicht verleugnen. Das "Fleisch" ist nur ein begrenztes Werkzeug, doch der Geist ist dies nicht: er ist groß, weil er ein Atom Gottes ist.
22 Sucht den Sitz des Geistes im Kern eures Wesens und die große Weisheit in der Herrlichkeit der Liebe.
23 Lernt von mir, damit ihr gute Sämänner auf den Feldern der Liebe werdet. Gerade in der Zeit, in der die Menschen sich nicht untereinander lieben und sich nicht der Stunde bewusst sind, in der sie leben, bin Ich zu euch gekommen in Erfüllung meiner Verheißung.
24 Ich unterrichte euch aufs neue und erwecke eure schlummernden Gefühle und Fähigkeiten, damit ihr alles Gute, das in euch ist, in den Dienst meines göttlichen Gesetzes stellt.
25 Das Ende meiner Kundgabe rückt schon näher, und ihr sollt bis zu diesem Zeitpunkt wirkliche Vergeistigung und Erkenntnis meiner Lehre erlangen.
26 Die Kundgebungen, die ihr derzeit erlebt, werdet ihr nicht noch einmal miterleben. Sie sind nur die Vorbereitung für meine direkte geistige Verbindung mit euch gewesen.
27 Wann immer sich euer Geist zu mir erhebt, werdet ihr meine Gegenwart wirklich fühlen.
28 Es ist schon an der Zeit, dass mein Werk mehr bekannt sein müsste. Aber eure Furchtsamkeit hat dies nicht zugelassen. Ihr fürchtet euch oft davor, zu sprechen. Doch nach 1950 wird mein Werk weltweit bekannt und verstanden werden.
29 Bei meinem Wirken als Lehrmeister in dieser Zeit bin Ich von der geistigen Welt unterstützt worden, welche unter diesem Volk ein Beispiel von Brüderlichkeit, Erhebung und Erfüllung hinterlassen hat. Nun müsst ihr ebenso handeln.
30 Mein Wort hat gegen euren religiösen Fanatismus gekämpft. Liebevoll habe Ich euch dann überzeugt, dass euer Geist bei der Entwicklung, die er erreicht hat, auf jeden äußerlichen Kult und jede rituelle Form verzichten kann.
31 Ich wollte euch als Geschwister vereint zurücklassen, denn die Zeit des Kampfes rückt näher, und Ich will, dass ihr Festigkeit im Geiste und moralische Stärke erlangt.
32 Bedenkt, dass ihr auf eurem Wege Bilder des Elends, des Schmerzes antrefft. Ihr begegnet den lebendig Toten und den von der Finsternis Besessenen. Ihr werdet jene erblicken, die versteinerte Herzen haben und die als Opfer ihrer Leidenschaften gefallen sind.
33 Ich sage euch schon jetzt: Fürchtet nicht, zu ihnen zu gehen. Wenn ihr Körper an Krankheiten leidet, die für euch abstoßend oder ansteckend sind, so fürchtet keine Ansteckung noch die Krankheiten der Seele. Vergesst nicht und zweifelt nicht daran, dass ihr durch meine Gnade geschützt seid, damit auch dies ein weiteres Zeugnis für die Ungläubigen ist. Sucht die Kranken und Bedürftigen auf und führt sie durch eure Erhebung, eure Ratschläge und Gebete dem Arzt der Ärzte zu. Wenn ihr also tut, werdet ihr die Gaben, die Ich euch anvertraut habe, zur Anwendung bringen.
34 Noch müsst ihr viel mit euch ringen, um die Entfaltung und Entwicklung eurer Seele zu erreichen. Ihr müsst euren Willen, mir in euren Nächsten zu dienen, vermehren.
35 Vereinigt die Ergebnisse eures Studiums und eure Auslegung meines Wortes, damit eure (Art der) Verehrung Gottes und eure Werke bei allen gleich sind.
36 Wenn die Menschen an euch herantreten und euch fragen, worauf eure Vorstellungswelt gründet, so sollt ihr ihnen durch eure Werke, Worte und Schriften diese Seite der göttlichen Liebe zeigen.
37 Diese Aufgabe ist den Jüngern des Heiligen Geistes anvertraut. Arbeitet, und ihr werdet eure Bemühungen gekrönt sehen.
38 Ich sehe in eurem Geiste das Verlangen, das Jenseits kennenzulernen. Ihr begnügt euch nicht mehr nur damit zu leben und euch mit dem zu befassen, was zu dieser Welt gehört. Der Schmerz, die Tränen,
die Prüfungen haben euch enttäuscht, vom Materiellen gelöst und auf den Weg zur geistigen Aufwärtsentwicklung gebracht.
39 Schwingt euch auf den Flügeln des Gebetes in die Regionen des Geistes, damit ihr euch dort mit Frieden und Licht sättigt.
40 Gebt meinen Unterweisungen ihren wahren Sinn, ohne zu vergessen, dass die Menschen, derer Ich mich bediene, um zu euch zu sprechen, nur Werkzeuge meines Willens sind.
41 Ihr befindet euch vor dem Altar der Weisheit, zu dessen Hütern und Verantwortlichen Ich euch einsetze. Wachet, auf dass er nicht entweiht werde, aber hütet euch davor, in Frömmelei zu geraten; denn Ich habe viele gesehen, die wie weiße Grabmäler sind, die äußerlich ihr reines Weiß zeigen und in ihrem Innern nur Moder bergen.
42 Ihr, die ihr auf meinem Felde arbeitet, sollt mein Wort gleich einem Samen bei euch tragen und ihn säen und pflegen, wie Ich es euch gelehrt habe. Ihr sollt die Nachfolger meiner Jünger der Zweiten Zeit sein und mein Evangelium in den verschiedenen Nationen predigen.
43 Wie sehr werdet ihr darum ringen müssen, das harte Menschenherz zu erweichen, und wie müsst ihr den Prüfungen standhalten, um Glauben zu finden! Nur der Glaube und die Beharrlichkeit in meiner Unterweisung werden euch zum Siege führen. Wenn ihr schwach werdet, habt ihr diese Gelegenheit, euch zu retten, versäumt und werdet in eurem Geiste den Schmerz tragen, dem Einfluss der Ungläubigen erlegen zu sein.
44 Ihr seid gehorsam dem Rufe gefolgt, den Ich an euch ergehen ließ, zu mir zu kommen und kommt hier (seelisch) krank, entblößt und hungrig an. Ihr habt mich aufgesucht, ohne zu wissen, welches die beste Art ist, euch vor eurem Vater zu zeigen. Doch Ich sage euch: Kommt als Jünger, meine Kinder, und bleibt bei mir.
45 Schon bevor ihr eure Bitte vorbringt, weiß Ich, um was ihr mich bitten wollt, was euch fehlt; doch Ich gewähre euch nur das, was zu eurem Wohle ist, denn ihr selbst wisst nicht, was euch zuträglich ist. Wenn ihr mir vertraut und mit meinem Willen einverstanden seid, werde Ich euch geben, was euch fehlt, und euer Herz wird euch sagen, dass das Empfangene das Richtige ist, was ihr nötig habt, und dann werdet ihr mir das Recht zugestehen, euer Schicksal zu regieren.
46 Ich verlange von euch keine Bezahlung für meine Wohltaten. Ich liebe euch und erfülle nur meine Pflicht als Vater. Wenn euch dagegen die Welt eine Gunst gewährt, so tut sie es nicht, um eure Pein zu lindern, sondern um Bewunderung, um Lob auf sich zu lenken, und diese demütigende Wohltätigkeit ist nicht verdienstvoll. Ich habe euch die unauffällige Liebestätigkeit gelehrt, die mitfühlenden Werke, die den, der sie tut, und den, der sie empfängt, ehren — jene Werke, die nur die beiden Herzen angeht, und die zu lindern und zu trösten suchen und als einzigen Zeugen meine Göttlichkeit haben.
47 Ihr alle, die ihr mir nachfolgt, sollt eure Hoffnung auf Rettung und auf Lohn für eure Mühsale im zukünftigen Leben suchen. Dann werdet ihr voll Vertrauen geduldig in den Prüfungen sein, einverstanden mit eurer Wiedergutmachung, und mehr noch, ihr werdet glücklich sein, weil ihr alte Schuld bezahlen, Fehler wiedergutmachen und euch von schweren Vergehen frei machen könnt.
48 In diesem Augenblick fühlt ihr euch emporgehoben, weil ihr euch an meinen Worten labt. Ihr habt keine Geheimnisse vor mir, ladet mich ein, in eurem Herzen einzukehren, damit Ich alles kennenlerne, was in seinem Innern ist; und Ich lasse in ihm, wie in einer verschmachtenden Blume, mein Wort der Liebe, welches belebender Tau ist. So, wie ihr euch heute vorbereitet habt, sollt ihr es immer tun. Bewahrt meine Unterweisungen in eurem Gedächtnis und ergründet sie, um dann danach zu handeln.
49 Glaubt nicht, dass ihr euch erniedrigt, wenn ihr anderen dient, und dass eure Persönlichkeit schwächer wird. Ich habe euch schon gesagt, dass es besser für euch ist zu geben, als zu empfangen, und wenn ihr einen Teil eures (geistigen) Erbes weitergebt, ihr Werke von wahrem Wert für eure Seele ansammeln werdet. Was Ich euch gegeben habe, gehört nicht nur euch. Ich habe euch zu Treuhändern eines großen Reichtums an Geistesgaben gemacht, die ihr euren Mitmenschen zukommen lassen sollt.
50 Diese Stimme, die ihr gerade hört, ist dieselbe, die die ersten Bewohner der Erde hörten, dieselbe, die das Volk Israel in seinen Anfängen vernahm und welche Moses erzittern ließ. Erkennt ihr sie nicht an ihrer Wesensart?
51 Wenn ihr so weit seid, mit mir von Geist zu Geist Zwiesprache zu halten, werden jene Worte der Propheten in Erfüllung gehen, die aussagten: "Die Männer und die Frauen werden in ein geistiges Leben eintreten, das bis zu jener Zeit unbekannt war, ihre Augen werden über das Irdische hinausblicken, und alles wird sich wandeln." Ihr gehört zu den Berufenen, die den Beginn eines neuen Zeitalters erleben, das die Menschheit dahin führt, das wahre Ziel zu erkennen, für das sie geschaffen wurde. In jener Zeit werde Ich von meinen Kindern geliebt und erkannt werden, und diese werden sich untereinander lieben. Dies ist das Ziel, das Ich dem Menschen gewiesen habe und zu dem er hingelangen wird. Ich kündige es euch schon jetzt an.
52 Kommt im gegenwärtigen Zeitabschnitt zum Meister der Meister, ruht euch unter dem Laubwerk des Baumes des Lebens von eurer irdischen Mühsal aus. Nährt euch vom Brot des ewigen Lebens und stillt euren Durst mit dem kristallklaren Wasser, das Ich in Strömen auf euren Geist ausgieße.
53 Ich empfange euch, um euch meine Wärme als Vater, meine Unterweisung als Meister und den Heilbalsam als Arzt aller Ärzte zu geben. Alles werdet ihr in mir finden, und ihr werdet keinen Grund zum Klagen haben, denn Ich lasse euch nicht im Stich. Wie ein Dieb nähere Ich mich eurem Herzen auf Zehenspitzen und erquicke mich im stillen daran, wenn Ich euch zubereitet finde. Wenn ihr über mein Werk nachsinnt, lehre Ich euren Geist, in eurem Gebet mit meiner Göttlichkeit Zwiesprache zu halten. Dann offenbare Ich euch die Wahrheit und gebe euch alles, was ihr auf eurem Wege benötigt.
54 Es werden schwierige Zeiten für euch und auch für die Menschheit kommen, Zeiten großen Unheils, und wenn ihr dann nicht zugerüstet seid, werdet ihr in eurem Glauben und im Vertrauen auf das, was Ich euch derzeit sage, schwach werden. In der Zukunft werdet ihr meine Prophetien erfüllt sehen. Bedenkt, dass Ich euch nicht betrüge. Ich bestärke euch in euren guten Vorsätzen und sage euch: Geht diesen Weg. Doch wenn euch ein schlechter Gedanke kommt, sage Ich euch: Bleibt diesem Wege fern. Tut dies und unterlasst jenes. Ich zeige euch den besten Weg und sage euch: Esst von dieser Frucht und versagt euch die andere, denn diese ist gut und die andere vergiftet euch.
55 Warum entflammt also euer Glaube an meine Göttlichkeit nicht stärker? Warum lasst ihr euch nicht von meinem Worte leiten? Findet ihr etwa Bosheit an ihm und eine schlechte Wegweisung für euch? — Nein, sagt ihr mir in euren Herzen. In Wahrheit ist es euer Geist, der zu mir spricht, der sich zu mir bekennt, sich mit meiner Stärke gürtet und sich an meiner Weisheit sättigt, denn er weiß wohl, wer der ist, der ihn lehrt und ihm gebietet.
56 Ich wende mich an euren Geist, er ist es, den Ich gerufen habe, denn meine Stimme wird geistig im ganzen Universum vernommen und ruft jeden Geist. Denn nun ist die Zeit da, in der ihr alle euch an die geistigen Lehren erinnern müsst, die im Herzen des Menschen in Vergessenheit geraten sind.
57 Es ist mein Wille gewesen, das Licht des Heiligen Geistes in Strömen auszugießen, damit die Welt mit voller Klarheit den Weg erkennt, der zur Vergeistigung führt, zum weiteren Aufstieg und Fortschritt für diese Menschheit — ein Weg, den Ich allen, ohne irgendwelche Unterschiede zu machen, zeige, ein Weg, auf welchem keine weltlichen Vergnügungen sind, noch Materialismus, ein Weg ohne niedere Leidenschaften, ohne materielle Konflikte, und der nur zu einem göttlichen Ziele führt, einem geistigen Ziel.
58 Doch wer sind die, die auf diesem Wege wandeln werden? Es wird jener sein, der sich vom Materialismus freimachen will, jener, der den Weg der geistigen Pflichterfüllung gehen will, jener, der mein Diener, mein Kamerad sein will. Denn Ich habe Ländereien, und zu diesen werden alle gelangen, die den Menschen dienen wollen, weil sie, wenn sie den Menschen dienen, mir dienen.
59 Begreift meine Inspiration und mein göttliches Verlangen, damit ihr euch Schritt für Schritt zubereitet und in der Lage seid, das zu empfangen, was Ich einem jeden von euch in dieser Dritten Zeit zu geben habe. Denn Ich vergebe derzeit große Aufträge, vermache den Geistern ihr Erbe und wirke auf deren Körper ein, damit sich Geist und Materie gemeinsam erheben in Erfüllung ihrer Mission.
60 Ich mache euch zum Hort der Stärke unter den Nationen in der Welt. Durch euch werde Ich Botschaften zu den Mühseligen senden, werde Ich den entfesselten Naturgewalten Einhalt gebieten. Durch einen meiner Diener, der in seinem Geiste das dreieckige Symbol meiner Göttlichkeit aufweist und der sich in seinem Gebet gläubig emporschwingt, werde Ich das Chaos aufhalten, das die Menschheit umfängt.
61 Ich werde euch weiterhin vorbereiten und euch das Licht übergeben, damit ihr meine Unterweisung verstehen lernt und auf diese Weise nach und nach zur Höhe geistiger Erkenntnis gelangt. Ich werde euch die Essenz meines Wortes, meine Weisheit anvertrauen, damit ihr morgen die großen Deuter meines Wortes werdet.
62 Ich beseitige eure Irrtümer, eure Unwissenheit, eure geistige Zurückgebliebenheit. Ich gebe euch eine neue Gelegenheit, mir durch Erkenntnis, durch das Licht der Überzeugung näherzukommen, und so werdet ihr dann euch selbst und mein Werk verteidigen können. Mein Gesetz, das Ich euch in drei Zeitabschnitten gegeben habe, sollt ihr jetzt nicht mehr verheimlichen. Dies Gesetz soll den Menschen in all seiner Lauterkeit, Wahrheit und Weisheit gegeben werden, denn jeder, der das Gesetz erfüllt, wird sich in kurzer Zeit erneuern. Das (neue) Volk Israel wird durch dasselbe zugerüstet werden und wird das Volk sein, das jeden, der sich auf seinem Weg befindet, darin unterweist, sich zu läutern.
63 Geliebtes Volk, Ich habe mich immer in meiner Macht, in meinem Licht und in meiner Weisheit offenbart, und wenn die Menschen mich nicht so gesehen haben, wie Ich bin, so deshalb, weil sie nicht über meine Größe nachgedacht, noch sie geschaut haben. Sie sind darüber nur in Verwirrung geraten, ihr Verstand war getrübt, und sie finden keine Lösung für ihre widersprüchlichen Vorstellungen. Doch der Zeitpunkt wird kommen, an dem mich alle fühlen und schauen werden — im Göttlichen, im Reinen, im Unsichtbaren, im Geistigen.
64 Erwerbt Verdienste durch Werke, die euch emporheben und euch vor mir würdig machen, denn gemäß eurer Zurüstung werdet ihr dem Vater näherkommen.
65 Deshalb sage Ich, dass ihr euch vorbereiten sollt, denn ihr müsst zum Vater kommen, und Ich will nicht, dass ihr mit den Schandflecken eurer Sünde erscheint.
66 Ich übergebe euch die Waffe der Liebe. Mit dieser Waffe werdet ihr alle Hindernisse besiegen können, werdet ihr jeden Irrtum beseitigen können, den Hass und das Übelwollen. Mit der Liebe werdet ihr große Werke vollbringen können. Ergreift diese Waffe, denn sie ist es, mit der Ich die Menschen leite, es ist die Waffe, mit der Ich in dieser Dritten Zeit kämpfe, und mit ihr sollt ihr nach meinem Willen bewunderungswürdige Werke unter euren Mitmenschen tun.
67 Volk, höre auf mich und folge mir nach, beseitige mit der Kraft, die Ich dir gegeben habe, alles, was sich deinem Schritt entgegenstellt, dann wirst du am Ende deiner Reise der Sieger sein, der Streiter sein, der in der Schlacht triumphiert. Denn wenn du auch jetzt noch nicht in der großen Auseinandersetzung stehst, so wirst du es morgen gewiss sein, und dann sollst du im Begreifen der dir anvertrauten Mission und in voller Kenntnis deiner Verantwortung aufbrechen und alle wachrütteln, sollst die Frohe Botschaft meiner Unterweisung weitergeben, die den Herzen der Menschen Mut gibt, damit sie sich erheben und euch auf eurem Wege folgen.
68 Ich lehre euch derzeit, wie man kämpft und wie man den Sieg erringt, damit ihr euren Mitmenschen dies Vorbild bringt.
69 Ihr befindet euch unter dem schützenden Blätterdach des Baumes und esst von den köstlichsten Speisen, die euch kein Mensch anbieten könnte. Der Meister jedoch kann sie euch geben, denn Ich habe den Tisch gedeckt und die Früchte zubereitet, und Elias hat euch versammelt, damit ihr euch sättigen könnt, zur Erquickung und Ernährung eures Geistes und zur Stärkung eures Körpers.
70 Ich bin erneut als der große Streiter gekommen und streite für die Rettung meines Volkes. Ich bin in der tiefsten Finsternis erschienen, um diese durch das Licht meines Heiligen Geistes zu zerstreuen, damit mein Volk mich in all meiner Herrlichkeit, in all meiner Macht schauen kann.
71 Ich habe schon in der Zweiten Zeit im Gleichnis und im Sinnbild zu euch gesprochen, und nun ist es mein Wille gewesen, den Sinngehalt meines Wortes irdisch fassbarer zu machen, damit ihr mich alle verstehen könnt. Denn Ich habe euch gesagt, dass mich in dieser Zeit jedes sündige und nicht sündige Auge schauen wird. Nun werden große Menschenmassen mein Wort vernehmen, sich an meinen Wundern erfreuen, und ihre Verstandesorgane werden meine Lehren vollkommen zu erfassen verstehen. Ich erleuchte den Verstand der Ungebildeten, damit sie mein Wort ergründen. Daher reinige Ich euch von allem, was euch verwirren könnte, damit ihr mit eurem freien und durch mein Licht geschulten Verstand euch die Essenz meines Wortes zu eigen macht und sie überall bekanntmachen könnt, wie es mein Wille ist.
72 Die Wissenschaftler haben mit ihren Lehrgebäuden gemäß ihrem freien Willen viele Wege geschaffen, um ihren Geist zu mir hinzuführen. Doch Ich sage euch, Ich habe den Menschen all dies erlaubt, damit — nachdem sie mich in ihrem Materialismus gesucht haben — sie innehalten und über das Geistige nachdenken; denn sie haben vergessen, dass sie einen Geist haben, der Teil meines Geistes ist.
73 Ich bekämpfe die Verwirrung und den Irrtum, dem die Menschheit erlegen ist, indem sie nur noch der Materie vertraute und für sie lebte. Darum bin Ich in aller Demut in dieser Dritten Zeit erschienen, um mit euch zusammenzuleben — jetzt nicht mehr körperlich, sondern geistig, damit ihr mir ähnlich werdet und euren Geist immer mehr erweckt, und sich in ihm die Gaben entfalten, die er besitzt, und sie sich durch den Körper offenbaren. Denn Ich will ein starkes Volk haben, auf das Ich mein ganzes Vertrauen setze, dem Ich die großen Missionen, die großen Aufträge anvertraue — ein Volk, das nicht bei der ersten Prüfung schwach wird, noch vor dem Eindringling zurückschreckt; das den Feind als einen im Werke des Herrn unerfahrenen und unwissenden Bruder betrachtet, so dass es sich ihm ohne Furcht nähert und ihn mit uneingeschränkter Liebe und Hilfsbereitschaft lehrt, ihn ermahnt, ihn führt und zu seinem Geist, zu seinem Herzen spricht.
74 Mein Kampf ist groß, denn Ich will ein Volk sehen, das sich für seine Handlungen verantwortlich fühlt, ein aktives Volk, in welchem sich die guten Werke, die Liebe, die Demut, die Anerkennung meiner Göttlichkeit, das Verständnis für das TrinitarischMarianische Geistwerk widerspiegeln. Ein Volk, das nur die Waffen der Liebe, der Barmherzigkeit und des Lichtes ergreift. So will Ich mein Volk sehen, so will Ich es zugerüstet zurücklassen für die Zeit nach der Beendigung meiner Kundgabe durch das menschliche Verstandesorgan im Jahre 1950 — ein Datum, das von meiner Göttlichkeit bestimmt ist; und da mein Wort nicht zurückgenommen werden kann, werde Ich zu diesem Zeitpunkt meine Kundgabe durch den menschlichen Verstand beenden.
75 Ihr sollt diese Bestimmung nicht missachten, noch versuchen, meinen Strahl unter euch und meine geistige Welt bei euch zu behalten. Denn wehe, wehe euch, wenn ihr dies tun solltet! Denn es wird dann nicht mein Geist sein, es wird nicht mein Strahl sein, der euch erleuchtet. Nach 1950 werde Ich mich jedem mitteilen, der sich geistig zu bereiten versteht, jedem, der sich vergeistigt, damit er mit mir von Geist zu Geist Zwiesprache halten kann. Denn dann wird meine Inspiration von allen empfangen werden, nicht nur von denen, die Ich Fußschemel genannt habe — nein, meine Inspiration wird in ihrer Wahrheit und in ihrem Wesenskern von allen übermittelt werden, weil dies mein Wille ist.
Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band 6 - Unterweisung 146


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 143 - 174
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Unterweisung 146:
 
 1 Jünger, Ich habe eure Stirn gestreichelt und eure tiefen Sorgen vertrieben, und ihr habt eure Augen zu mir erhoben und mir gesagt: "Warst Du hier, Herr?"
2 Ihr müsst eure Aufmerksamkeit auf mein Wort konzentrieren, denn wenn Ich wirklich gehört werde, öffne Ich meine Schatzkammer und ergieße meine Weisheit auf meine Jünger. Ihr fragt mich: "Worauf ist Deine so große Geduld und Deine so große göttliche Liebe zurückzuführen?" Und Ich antworte euch: Viele von euch sind auf Erden Eltern, und ihr alle seid Kinder gewesen. Welcher Vater hat seinem Kinde Schmerz gewünscht, auch wenn er von ihm die schwerste Beleidigung empfangen hat, die grausamste Undankbarkeit? Im Herzen jenes Vaters ist eine tiefe Wunde entstanden, Schmerz hat ihn durchdrungen, und manchmal hat sogar Zorn seinen Verstand getrübt, aber ein Wort der Reue jenes Kindes oder ein Akt der Demut hat genügt, dass er es wieder an sein Herz drückte. Wenn ihr dies als Menschen tut — warum seid ihr dann erstaunt, dass Ich mit Vollkommenheit euch liebe und vergebe?
3 Ich erschuf euch, um euch zu lieben und mich geliebt zu fühlen. Ihr braucht mich ebenso wie Ich euch brauche. Wer behauptet, dass Ich euch nicht brauche, sagt nicht die Wahrheit. Wenn es so wäre, hätte Ich euch nicht geschaffen, noch wäre Ich Mensch geworden, um euch durch jenes Opfer zu retten, welches ein großer Liebesbeweis war; Ich hätte euch zugrunde gehen lassen. Doch ihr müsst erkennen: wenn ihr euch von meiner Liebe nährt, ist es gerecht, dass ihr dasselbe eurem Vater darbringt, denn Ich sage euch immer wieder: "Mich dürstet, mich dürstet nach eurer Liebe."
4 Wie solltet ihr mir nicht fehlen und wie sollte Ich eure Abwesenheit nicht fühlen, wo ihr doch Teil meines Geistes seid? Erkennt ihr, weshalb Ich euch bitte, dass ihr mein Wort ergründen sollt und selbst die Art und Weise, in der Ich gekommen bin? — Damit ihr euch nicht über die Tatsache wundert, dass Ich mich durch sündige Körper kundtue. Für meine Liebe konnte eure Sünde kein Hindernis bedeuten. Ich bin gekommen, euch zu läutern, um euch mir näherzubringen. Manche haben dies verstanden und andere nicht. Daher gibt es unter den Scharen von Männern und Frauen, die mich in dieser Zeit vernommen haben, solche, die laut verkündet haben, dass Ich zu den Menschen zurückgekommen bin, sowie auch jene, die sagten, dass dies unmöglich ist.
5 Meine Gegenwart hat sich niemals von euch zurückgezogen. Es ist mein Wort, das Ich in Erfüllung meiner Verheißung über euch ausgieße. Es ist meine Liebe und mein Licht, die von diesem Worte ausstrahlen. Derzeit lehre Ich euch, doch wenn das Jahr 1950 kommt, das nach meinem Willen als das letzte dieser Kundgebung vorgesehen ist, werde Ich diese Form der Kundgebung beenden, ohne dass mein Geist sich von euch trennt.
6 Nur einige Herzen werden auf diese Zeit vorbereitet sein.
7 Habe Ich etwa in der Zweiten Zeit darauf gewartet, dass die Welt sich bekehre, um erst dann zu scheiden? Ich schied unter Spott, Hohn, Grausamkeiten und Zweifeln. Ich wusste, dass mein Tod notwendig war, damit die Welt sich zum Leben erhebe. In dieser Zeit werde Ich aufs neue in den Augenblicken eurer Verwirrtheit, eurer Bestürzung und eurer Zweifel scheiden. Aber mein Wort, das der Menschheit als ein Testament der Liebe vermacht wurde, wird die Welt noch einmal erschüttern.
8 Der Krieg der Ideen, Glaubensbekenntnisse, Religionen, Lehren, Philosophien, Theorien und Wissenschaften wird kommen, und mein Name und meine Lehre werden auf allen Lippen sein. Meine Wiederkunft wird diskutiert und gerichtet werden, und daraufhin werden sich die großen Gläubigen erheben und verkünden, dass Christus erneut unter den Menschen gewesen ist. Zu diesem Zeitpunkt werde Ich jene Herzen aus der Unendlichkeit ermutigen und auf ihren Wegen Wunder tun, um ihren Glauben zu stärken.
9 Die Menschheit gedenkt heute jenes Tages, an dem einige Weise aus dem Morgenland zur Krippe von Bethlehem kamen, um das göttliche Kind anzubeten. Heute fragen mich einige Herzen: "Herr, ist es wahr, dass jene mächtigen und weisen Herren sich vor Dir verneigten und Deine Göttlichkeit anerkannten?"
10 Ja, meine Kinder, es war die Wissenschaft, die Macht und der Reichtum, die kamen und vor meiner Gegenwart niederknieten.
11 Auch waren dort die Hirten, ihre Frauen und ihre Kinder mit ihren bescheidenen, gesunden und schlichten Gaben, mit denen sie den Erlöser der Welt und Maria als Sinnbild himmlischer Zärtlichkeit empfingen und begrüßten. Sie repräsentierten die Demut, die Unschuld, die Schlichtheit. Doch jene, die in ihren Pergamentrollen die Prophetien und die Verheißungen besaßen, die vom Messias sprachen, schliefen tief, ohne auch nur zu ahnen, wer zur Welt gekommen war.
12 Ihr zweifelt zuweilen an dem, was die von meinen Aposteln niedergeschriebene Historie berichtet, weil mein Leben von vielen falschen Legenden umrankt wurde. Jetzt sage Ich euch, dass das, was sie niederschrieben, Wahrheit war, und dass es außerdem für eure Rettung unbedingt notwendig war. Dies alles bestätige Ich jetzt, doch das, was die Phantasie der Menschen geschaffen hat, wird durch die Wahrheit meines Wortes in dieser Zeit für immer zerstört werden. Das einfache Volk ist zu meinem Worte gekommen und bringt in seinem Herzen seine Gabe der Demut und Bescheidenheit. Später werden sich eure wissenschaftliche Welt, die Reichen und die Mächtigen vor meiner unsichtbaren Gegenwart verneigen.
13 Obwohl Ich euch vermaterialisierter angetroffen habe als in vergangenen Zeiten, wird es die durch den Geist erreichte Entwicklung der Menschheit ermöglichen, meine neue geistige Erscheinungsweise zu verstehen. Wie weit sich der Mensch auch von meiner Göttlichkeit entfernt glaubt — siehe da, er ist nur einen Schritt von ihr entfernt. Manche behaupten, dass Ich nicht existiere. Doch lasst euch davon nicht beeindrucken. Diese Menschen sprechen so, weil sie sich von mir irreale Vorstellungen gemacht haben. Als sie durch ihre Wissenschaft diesbezüglich enttäuscht wurden und Ich nicht dort war, wo sie es vermeinten, haben sie mich verleugnet. Aber wie groß ist ihr Verlangen zu wissen, ob Ich wirklich existiere.
14 Noch hat der Mensch sich nicht entdeckt, er muss sich erst noch geistig erkennen, um die Lösung für viele verwirrende Rätsel und die Antwort auf viele Fragen zu erhalten. Jetzt ist der Zeitpunkt da, an dem er sich finden, entdecken und erkennen kann und soll. Wenn dies geschieht — mit welcher Klarheit wird er dann meine Gegenwart empfinden!
15 Ich habe euch gestattet, für kurze Zeit mit den Wesen des Jenseits in Verbindung zu treten, was Ich in der Zweiten Zeit nicht billigte, weil ihr damals nicht dafür vorbereitet wart, weder sie noch ihr. Diese Tür ist in dieser Zeit von mir geöffnet worden, und damit mache Ich die Ankündigungen meiner Propheten und einige meiner Verheißungen wahr. Im Jahre 1866 tat sich für euch diese unsichtbare Türe auf und auch das Verstandesorgan der Erwählten, um die Botschaft kundzutun, welche die Geister des Lichtes den Menschen bringen würden. Vor jenem Jahre gaben sich in den Nationen und Völkern der Erde Geistwesen kund, welche die vorauseilenden Zeichen meines Kommens waren.
16 Um die Wissenschaft habt ihr euch sehr bemüht und hinsichtlich des Geistigen tief geschlafen. Doch Ich bin gekommen, euch eine göttliche Wissenschaft zu lehren, die als Wurzel die Liebe hat, und von welcher Barmherzigkeit, Weisheit und Brüderlichkeit ausgeht. Eure Wissenschaft hat die Völker einander nähergebracht, hat Zeit und Entfernungen überwunden, ist Frucht des Verstandes. Was ist also seltsam daran, dass sich die Welten durch den Geist näher kommen und man die Ewigkeit durch ihn gewinnt? Jeder, der das Verlangen hat, diesen Weg zurückzulegen, bekleide sein Herz mit Ehrfurcht, er wache, bete und sei dem Rufe seines Gewissens gehorsam.
17 Ich habe euch gesagt, dass euer Verkehr mit der geistigen Welt in dieser materiellen und handgreiflichen Form kurz sein wird, denn 1950 wird diese Lektion und Erfahrung zu Ende gehen. Doch wenn ihr sie angemessen nutzt, wird sie euch zahllose Früchte hinterlassen, unter ihnen auch jene, euch für die Zwiesprache von Geist zu Geist vorzubereiten, für die direkte Kommunikation ohne die Notwendigkeit der Befähigung, die Ich vorübergehend eurem Verstande gestattete. Nur die Liebe soll euch dann noch gegenseitig anziehen.
18 Ich unterweise euch in dieser Form, damit ihr nicht konfusen Wissenschaften, neuem Fanatismus oder Aberglauben anheimfallt. Daher wurde euch in der Zweiten Zeit nicht erlaubt, solche Lehren, die in dieser Form gegeben werden, kennenzulernen, weil ihr ihren geistigen Gehalt nicht verstanden hättet. Christus hat es euch verheißen und Elias hat es in dieser Zeit erfüllt. Auch nach 1950 werden sich auf der Welt weiterhin Geistwesen materiell kundtun. Dies wird dazu dienen, dass viele Zweifler glauben und viele Geistesträge erwachen. Doch dies Volk hier soll gehorsam sein und zulassen, dass diese Art der Kundgabe bei ihm zum angezeigten Zeitpunkt endet. Später werden dann diese Jünger zu den Nationen aufbrechen und mit fester Hand alles Unkraut ausreißen, das unter den Menschen emporgeschossen ist, so dass nur das Licht der Erfahrung als fruchtbarer Weizen übrigbleibt. Nach der Entweihung, die man mit dem Heiligen treibt, werden jene kommen, die die Ehrfurcht vor dem lehren, was rein ist. Und wenn dann in den Herzen der Menschen Vergeistigung herrscht, werden sie fühlen, dass ihr Denken sich zu anderen Welten erhebt, und sie werden diese in ihre Herzen eindringen fühlen. Dann werden die Menschen eine geistige Erhebung erreicht haben, die es ihnen ermöglichen wird, in ihren Herzen die Gegenwart des Himmelreiches zu empfinden.
19 Die Bande der Liebe, mit denen ihr auf Erden vereint gewesen seid, werden sich mit jenen, die sich euch geistig in der Ewigkeit anschließen, noch enger gestalten. So wird sich die universelle Familie bilden, in der es keine Unterschiede mehr geben wird.
20 Ihr habt unter euch auch Bekundungen von verwirrten Wesen gehabt, die im Finstern leben. Sie sind durch die Türen jener Gabe gekommen, die Ich euch anvertraut habe. Doch wer könnte jene Bekundungen für böse halten oder diese meine Lehre deshalb als unlauter beurteilen? Meint ihr nicht, dass diese Gabe dazu dient, nicht nur unter den Menschen Gutes zu tun, sondern auch unter jenen, deren Seelen verfinstert sind?
21 Wer diese Lehren als falsch beurteilt, hat die Werke Jesu in der Zweiten Zeit schlecht studiert. Das geistige Leben ist dem materiellen Leben ähnlich, auch jenes hat seine Kreuzwege, Heimsuchungen und Versuchungen wie dies Leben, das ihr lebt. Wann immer sich eine Türe öffnet, um Gutes zu tun, eilen die Bedürftigen dorthin, wie es bei Jesum in der Zweiten Zeit geschah und wie es bei denen geschieht, die jene Gabe in dieser Zeit empfangen haben. Gerade dort will Ich eure Barmherzigkeit sehen.
22 Ich segne euch, denn, als Besessene zu euch gekommen sind, habt ihr sie nicht vom Teufel Besessene genannt, sondern ihr habt im Besessenen einen sühnenden Mitmenschen gesehen und in denen, die ihn beherrschen, in Not befindliche Geschwister, die ihn verwirren.
23 ln der Zukunft wird es nicht mehr nötig sein, dass jene Wesen euer Gehirn gebrauchen, um die Wirklichkeit zu begreifen. Es wird ihnen genügen, eure Gedanken in ihrem Geiste zu empfangen, um das Licht zu schauen.
24 Dies ist bereits der letzte Zeitabschnitt, in welchem Ich in dieser Form bei euch sein werde. Glaubt daran, und glaubet auch, dass Ich nicht in diese Welt zurückkommen werde, um mein Wort materiell hörbar zu machen, und noch weniger, um Mensch zu werden.
25 Wappnet euch, denn es werden Gerüchte von Menschen zu euch gelangen, die behaupten, dass Ich zurückgekommen bin, dass Christus zur Erde gekommen ist. Ihr sollt dann treu bleiben und mit
Festigkeit sagen: "Der Herr ist im Geiste bei allen seinen Kindern." Falls ihr jedoch schlafen und euch nicht vergeistigen solltet, werdet ihr leugnen, dass Ich mein (durch menschliche Stimmträger gesprochenes) Wort zurückzog; und, zu Gotteslästerern und Ungehorsamen geworden, werdet ihr meinen Strahl auf die Menschenscharen herabbeschwören und ihnen sagen: "Lasst uns jenen bitten, der uns sein Wort gab, dass er weiterhin zu uns spricht. Wir wollen ihm Gesänge und Hymnen darbringen, damit er uns erhört." Doch wahrlich, Ich sage euch: Mein Strahl wird nicht mehr zum menschlichen Verstandesorgan zurückkehren, denn Ich werde eure Torheit nicht unterstützen. Was für Folgen hätte das? — Dass die Worte scheinbaren Lichtes euch in Verwirrung stürzen! Will euer Herz das nicht? Dann rüstet euch zu für jene Prüfung, und über eurem Gehorsam und eurer Demut wird das Licht meiner Inspiration erstrahlen.
26 Ich kündige euch an, dass sehr bald Verwirrung herrschen wird, wenn nicht noch vor 1950 der Zusammenschluss dieser Gemeinden zu einer einzigen Gemeinschaft geschieht, denn es wird welche geben, die sagen, dass der Meister sich weiterhin kundgibt, und dann wehe diesem Volke! Habt ihr euch diese Bedrohung noch nicht vor Augen gehalten? Noch immer ist bei euch nicht jener Geist der Brüderlichkeit und Einigkeit erwacht, und ihr erwartet, dass es die Ereignisse sind, die euch vereinen. Doch wenn ihr dies erwartet, werdet ihr statt dessen erleben, wie Seuchen, Unordnung, Kriege und das Gericht der Naturgewalten ausbrechen, bis es auf der Welt keinen Ort des Friedens mehr gibt — weder an der Oberfläche der Erde, noch in ihrem Inneren, weder auf dem Meer, noch in den Lüften.
27 Volk, Ich begann mein Wort an diesem Tage voller Güte, doch dann wurde es streng, weil es notwendig ist, euch vor Gefahren zu warnen und eure Irrtümer rechtzeitig zu korrigieren. Aber Ich will mein Lehrwort mit gütigen Worten beenden.
28 Jünger, vergesst nicht, dass an dem Tage, an dem die Menschen der Geburt Christi gedenken, Ich eure Augen noch weiter geöffnet habe, damit ihr auf dem Wege der geistigen Pflichterfüllung, der Demut und des Gehorsams zu mir kommt.
29 Heute habt ihr mir nicht wie die Hirten jener Zeit als Gabe der Liebe und Wonne Milch, Honig und Brot dargebracht. Auch werden mir die Könige und Gelehrten dieser Zeit keinen Weihrauch, kein Gold und keine Myrrhe bringen. Alle werden mir ihre Seele entgegenstrecken, damit Ich in sie eine Liebesgabe lege.
30 In diesem Augenblick komme Ich mittels eines menschlichen Verstandesorgans in meinem Worte zu euch herab, um euch willkommen zu heißen und euch zu sagen, dass Ich euch für immer meine Vergebung geschenkt habe.
31 Ich erwarte in euch das neue Saatkorn. Hört mich, damit ihr zum Samen des Lichtes werdet.
32 Viele von euch wollen sterben, weil ihr ermattet und auf Erden ohne Ideale seid. Zwar ist der Tod des Körpers die Neugeburt für die Seele, aber jener Körper, den ihr besitzt, dient euch dazu, euch zu läutern. Betet und wachet, und ihr werdet nicht schwach werden. Ich bin in euch. Wenn ihr sagt, dass das Blut Christi auf die Menschheit niederfiel — meint ihr da, dass es sich nur um ein Sinnbild oder ein Symbol handelt? Was würdet ihr denken, wenn Ich euch sagen würde, dass sowohl mein Blut als auch mein Körper euch den Weg der Erfüllung der Mission vorzeichnete, die jedem von euch anvertraut wurde? Und wenn mein Geist in jeden von euch überströmt — wieso erkennt ihr euch dann nicht als Brüder an und verabscheut euch statt dessen? Habt ihr nie daran gedacht, dass alles, was ihr euren Mitmenschen antut, ihr mir antut?
33 Forscht nicht länger nach der menschlichen Abstammung Jesu, sie wird euch nicht die Vollkommenheit meines Körpers offenbaren. Dringt in die großen Offenbarungen ein, die Ich euch damals und in der heutigen Zeit gegeben habe, und ihr werdet das, was Ich euch derzeit sage, verstehen.
34 Greift nicht zu den Büchern der Welt, die, selbst wenn sie von mir sprechen, nicht unter göttlicher Inspiration geschrieben wurden. Bedenkt, dass Irrtümer enthalten kann, was vom menschlichen Verstande stammt, doch was vom Himmel kommt, kann euch nicht irreführen. Hütet meine Offenbarungen mit mehr Eifer, als wenn ihr Perlen oder Brillanten behütet.
35 Die Menschen behaupten in ihren Büchern, dass Jesus bei den Essenern gewesen sei, um sein Wissen zu erlangen. Doch jener, der alles wusste und existierte, bevor die Welten entstanden, hatte nichts von den Menschen zu lernen. Das Göttliche konnte nichts vom Menschlichen lernen. Wo Ich mich auch aufhielt, es geschah, um zu lehren. Kann es auf Erden jemanden geben, der weiser ist als Gott? Christus kam vom Vater, um den Menschen die göttliche Weisheit zu bringen. Gab euch euer Meister nicht einen Beweis dafür, als er mit zwölf Jahren Theologen, Philosophen und Gesetzeslehrer jener Zeit in höchstes Staunen versetzte?
36 Manche haben Jesus die Schwachheiten aller Menschen zugeschrieben und ergötzen sich daran, den Menschen, der göttlich und ohne Fehl ist, mit dem Schmutz zu bewerfen, den sie in ihren Herzen tragen. Diese kennen mich nicht. Wenn alle Wunder der Natur, die ihr betrachtet, nichts anderes als die materielle Verkörperung göttlicher Gedanken sind — meint ihr dann nicht, dass der Körper Christi die Materialisation eines erhabenen Gedankens der Liebe eures Vaters war? Also liebte euch Christus nur mit dem Geist, nicht mit dem Fleische. Meine Wahrheit wird niemals verfälscht werden können, weil sie ein absolutes Licht und eine unumschränkte Macht in sich birgt.
37 Ich offenbare in dieser Zeit durch diese schlichten und ungebildeten Verstandesorgane den liebevollen und unvergesslichen Klang der Worte Jesu, welche nicht verletzen.
38 Die Menschen haben ohne Achtung und ohne Liebe das Leben der höchsten Wesen zu beurteilen gewagt, die Gott zu den Menschen gesandt hat, wobei sie mein eigenes Wort als Grundlage für ihre Klügeleien verwendeten. Wenn Ich meine Jünger bei einem bestimmten Anlass Brüder nannte, so war dies nicht das einzige Mal, noch waren sie alleine es, die Ich so nannte. Maria trug in ihrem jungfräulichen Schoße den Körper Jesu. Die auserwählte Mutter, die reinste Mutter, die Lilie ohne Makel war die Inkarnation der mütterlichen Zärtlichkeit, die im Göttlichen existiert. Warum sollte Jesus, der sich Gottes Sohn nannte, die Menschen nicht Brüder nennen, da diese gleichfalls Kinder Gottes sind? Wann werdet ihr endlich die nötige Geistesreife haben, die euch ermöglicht, dem Göttlichen und dem Menschlichen die richtige Sinndeutung zu geben? Begreift, dass dies der einzige Weg ist zu erfahren, wo die Irrtümer sind und wo die Wahrheit erstrahlt.
39 Die Menschen können euch von mir nicht mit mehr Wahrheit berichten als Ich, selbst wenn Ich euch diese Belehrungen durch Menschen gebe. Bedenkt, dass sie in Verzückung sind, wenn Ich durch sie spreche. Meine Lehre wird noch verstanden werden; ihr Wesenskern, welcher Gesetz ist, wird von der Menschheit gelobt werden. Zuvor wird der Unkrautsamen vernichtet werden. Doch wann werdet ihr alle Menschen Brüder nennen? Wann werdet ihr in ihnen Kinder eures Vaters sehen? Die einzige Urkunde, die euch zu meinem Schoße bringen kann, wird darin bestehen, dass ihr imstande gewesen seid, Kinder Gottes und Brüder eurer Nächsten zu sein.
40 Ihr, die ihr euch so sehr um euer Heim sorgt — warum sorgt ihr euch nicht ebenso um die Heimstatt, die ihr für euren Geist in der Ewigkeit bereiten müsst? Ihr, die ihr in eurer Wohnung das Licht anmacht, um nicht im Dunkeln zu sein — warum entzündet ihr nicht die Leuchte eures Herzens, damit ihr nicht im Finstern verweilt?
41 Wenn ihr dafür reif seid, werde Ich ausführlich und klar über die drei "Zeiten" und die sieben Etappen oder Epochen sprechen, damit ihr nicht beides miteinander verwechselt.
42 Siehe, hier ist mein offenbarendes und schlichtes Wort. Begreift es und lasst es zur Tat werden.
43 Dies ist ein Augenblick der Gnade, in welchem das Licht meines Heiligen Geistes sich in allen Welten ausbreitet — ein Licht, welches göttliche Weisheit für jedes geistige Geschöpf ist. Und ihr, die ihr mein Wort hört und euch an der Weisheit des Geistes der Wahrheit erquickt, entdeckt in dem allem den Sinngehalt meiner Unterweisungen, bereitet euch wirklich vor, denn ihr müsst viele mein Gesetz lehren.
44 Mein Gesetz ist ein Weg der Gerechtigkeit und Liebe, auf den Ich die Menschen noch einmal rufe, damit sie die Familien und Völker mit jener Liebe und Gerechtigkeit regieren, von der Ich zu euch spreche. Auf jenem Gesetze gründet der Ursprung und das Ende alles Geschaffenen. Es ist mein Wille, dass alles in Harmonie lebt, und dass ihr euch innerhalb dieser Schöpfung geistig entwickelt, so wie die verschiedenen Naturreiche sich entwickeln, damit ihr den Fortschritt eures Geistes erreicht.
45 Der Mensch ist moralisch und geistig stehengeblieben. Er hat eine Gottesverehrung und eine Lebensform geschaffen, die er für die beste hält, und ist in eine Routine geraten, die seinen Geist langweilt und ermüdet und ihn in sinnbetörenden Riten und Zeremonien fanatisch werden lässt. Betrachtet dagegen das Entwicklungsniveau, das die Reiche haben, welche die materielle Natur bilden. Erkennt ihre Ordnung, ihre Harmonie und ihre Vollkommenheit.
46 Ihr müsst begreifen, dass ihr — mit Geist begabt — in der Schöpfung das geliebteste Werk des Vaters darstellt, weil er in euch geistige Essenz, geistige Eigenschaften und Unsterblichkeit hineinlegte.
47 Für die Seele gibt es keinen Tod, einen Tod, wie ihr ihn auffasst, das heißt das Aufhören zu existieren. Der Tod des Körpers kann nicht der Tod oder das Ende für die Seele sein. Gerade dann öffnet sie die Augen für ein höheres Leben, während ihre Körperhülle dieselben in Bezug auf die Welt für immer schließt. Es ist nur ein Augenblick des Überganges auf dem Wege, der zur Vollkommenheit führt. Wenn ihr es noch nicht so verstanden habt, so deshalb, weil ihr diese Welt noch sehr liebt und euch eng an sie gebunden fühlt. Es bedrückt euch, diese Heimstatt zu verlassen, weil ihr euch für die Eigentümer dessen haltet, was ihr in ihr besitzt; und manche haben auch eine unbestimmte Vorahnung meiner göttlichen Gerechtigkeit und fürchten sich davor, die geistige Welt* zu betreten.
* Spanisch „valle“ heißt wörtlich Tal und bedeutet oft: Jenseits, (geistige) Welt, Lebensraum, Heimat(land), zu Hause.
48 Die Menschheit hat diese Welt allzu sehr geliebt — allzu sehr, weil ihre Liebe fehlgeleitet war. Wie viele sind aus diesem Grunde auf ihr umgekommen! Wie sehr haben sich die Seelen aus demselben Grunde vermaterialisiert!
49 Nur wenn ihr die Schritte des Todes nahe gefühlt habt, wenn ihr schwer krank gewesen seid, wenn ihr gelitten habt, dann erst habt ihr daran gedacht, dass ihr nur einen Schritt vor dem Jenseits steht, vor jener Gerechtigkeit, die ihr nur in solchen kritischen Augenblicken fürchtet; und dann macht ihr dem Vater Gelöbnisse und schwört, ihn auf Erden zu lieben, ihm zu dienen und zu gehorchen.
50 Der Schmerz läutert euch, der Schmerz ist der Meißel, der das Herz des Menschen formt, damit es Vergeistigung erlangt. Damit euer Schmerz nicht unfruchtbar ist, muss euch die Fackel des Glaubens erleuchten, damit ihr geistige Erhebung und Geduld in den Prüfungen habt.
51 Ihr seid die beste Frucht, die aus mir hervorgegangen ist, dem universellen Baume. Erfüllt immer mein Gesetz der Liebe, damit Ich mich an euch erfreuen kann.
52 Wenn ihr wegen der Mitmenschen einen Kelch der Bitternis im Leben leert, so gebt ihnen denselben Kelch zurück, aber voller Honig. So wie es Christus tat, der nur Schmerz und Bitternis erntete unter den Menschen, die er so sehr liebte, und der noch am Kreuze hängend und während die Volksmenge lästerte und ihm Galle und Essig anbot, seine Seite öffnete als einen Quell der Liebe, um den Kindern sein Blut zu geben als Wein der Auferstehung und des ewigen Lebens.
53 In der Zweiten Zeit entfernte sich der Meister für einige Stunden von seinen Jüngern, und als er zurückkam, beobachtete er, dass sie sich miteinander besprachen. Da fragte er sie: "Was habt ihr aus meiner Lehre gelernt?" Und einer von ihnen antwortete: "Meister, wenn Du nicht bei uns bist, studieren wir Deine Worte, doch nicht immer gelingt es uns, sie zu verstehen." Darauf sagte der Meister zu ihnen: "Betrachtet das Meer, seht, wie unermesslich groß es ist. So ist auch das Gesetz des Vaters. Es ist der Anfang und das Ende alles Geschaffenen, aber Ich werde es euch verstehen lassen, soweit es mein Wille ist."
54 Auf verschiedenen Wegen wandelt die Menschheit in dieser Dritten Zeit und findet nicht die Wahrheit. Ich sende ihr Botschaften und Zeichen, aber sie ist blind. Die Rufe der Naturgewalten und die Kriege haben nicht ausgereicht, um die Wiederkunft Christi unter den Menschen zu bezeugen.
55 Ich bin unter einigen wenigen und lehre meine Botschaft der Vergeistigung, die der Mensch in dieser Zeit kennenlernen soll. Und unter denen, die zu mir gekommen sind, mich zu hören, habe Ich die neuen Jünger erwählt, welche die Gesandten und Boten meines Werkes in der Welt sein werden.
56 Daher seht ihr, wie unermüdlich und beharrlich Ich meine Unterweisung lehre; denn Ich will euch stark zurücklassen. Dies Wort muss auf dem ganzen Erdenkreise vernommen werden.
57 Wenn ihr mit Aufrichtigkeit und Liebe arbeitet, werdet ihr ein Werk vollbringen, das euch bei mir würdig machen wird, weil ihr in heißem Bemühen darauf hingewirkt habt, Moral, Liebe und Vergeistigung in die Menschen zu pflanzen.
58 Ich werde bewirken, dass euer Beispiel von den Menschen beachtet und anerkannt wird. Dann werden die kommenden Generationen unbeirrt euren Schritten folgen.
59 Um den Frieden zu erreichen, erfüllet mein Gesetz, dann werdet ihr ihn in eurem Geiste haben, und die Todesstunde für den Körper, von der ihr nicht wisst, wann sie kommt, wird euch in Frieden antreffen.
60 Wachet, darauf achtend, dass ihr euren Verstand nicht mit unreinen Gedanken beschmutzt. Er ist schöpferisch, und wenn ihr einer schlechten Vorstellung Obdach gewährt, wirkt sie herabziehend auf niedere Ebenen, und eure Seele wird vom Dunkel umfangen.
61 Beachtet mein Gesetz sorgfältig, denn Ich habe es in euch gelegt. Wisst ihr, warum Ich die materiellen Symbole entfernte? Weil ihr selbst das Symbol der Liebe des Vaters seid.
62 Seid innerlich vorbereitet, wann immer ihr einer meiner Unterweisungen beiwohnt, und wenn ihr eine Lektion empfangt, denkt darüber nach, wie ihr sie nutzen sollt; denn andernfalls wird der geistige Samen in euren Herzen unfruchtbar sein, und ihr hättet nicht nur die göttliche Saat nicht genutzt, sondern auch nicht eure Zeit.
63 Sammelt euch innerlich, bevor ihr herbeikommt, mich zu hören, damit ihr meine Versammlungsstätten nicht mit denselben Gebrechen verlasst, mit denen ihr hergekommen seid. Dann werdet ihr mit innerlicher Befriedigung sagen können, dass ihr die Unterweisungen eures Meisters zu nutzen verstandet.
64 Wenn ihr euch beim Zuhören nicht konzentriert und nicht Sorge tragt, meine Unterweisungen in Anwendung zu bringen, werdet ihr niemals die Frucht schauen können, die mein Wort unter euch hervorbringen kann. Aber wenn ihr euch dagegen anstrengt, meine Lehre zu vollziehen, und ihr sie bei
eurem Tun zur Anwendung bringt und sie lebt, dann werdet ihr nach und nach sehen, wie ihr aus eurem geistigen Stillstand herauskommt und auf eurem Entwicklungsweg fortschreitet — jenem Weg, der euren Geist Schritt für Schritt zu wahrer Größe führen wird.
65 Mein Wort spricht von Liebe, und diese Liebe soll in der Anwendung auf euer Leben in Brüderlichkeit, Einigkeit, Gleichheit, Harmonie und Frieden zum Ausdruck kommen. Doch damit ihr euch in Gehorsam an meinem Worte inspiriert, müsst ihr zuvor an die Wahrheit meiner Kundgebung glauben.
66 Wenn ihr mir jetzt nicht glauben solltet, wo Ich mich durch das Verstandesorgan dieser Geschöpfe kundtue — was wird erst geschehen, wenn Ich durch den Geist der großen Inspirierten kommender Zeiten zu euch spreche?
67 Ihr alle wünscht, euch zu retten. Ihr alle wollt den Sühnepflichten des Geistes entkommen, und ihr alle träumt davon, den Himmel kennenzulernen. Doch Ich sage euch, dass die Anstrengung, die ihr macht, um all dies zu erreichen, recht klein ist, und dass ihr oftmals, anstatt die Mittel und Wege zu suchen, die euch helfen könnten, dies zu erlangen, dieselben flieht.
68 Ihr glaubt, dass der Himmel eine Region in der Unendlichkeit ist, und dass ihr durch ein aufrichtiges Bereuen eurer Verfehlungen in der Stunde eures körperlichen Todes in ihn eingehen könnt, weil ihr darauf vertraut, dass ihr in jenem Augenblick Vergebung findet und von mir ins Himmelreich geführt werdet. Das ist es, was ihr glaubt. Ich dagegen sage euch, dass der Himmel kein bestimmter Ort, noch eine Region, noch eine Heimstatt ist. Der Himmel der Seele ist ihre hohe Gefühlswelt und ihre Vollkommenheit, ihr Zustand der Reinheit. An wem liegt es also, euch zu erlauben, dass ihr in den Himmel kommt — an mir, der Ich euch immer gerufen habe, oder an euch, die ihr immer taub gewesen seid?
69 Begrenzt nicht länger das Unendliche, das Göttliche. Begreift ihr nicht, dass der Himmel nicht mehr unendlich wäre, wenn er — wie ihr glaubt — eine bestimmte Heimstätte, eine Region oder ein bestimmter Ort wäre? Es ist an der Zeit, dass ihr das Geistige in einer höheren Weise auffasst, auch wenn eure Vorstellungskraft nicht die ganze Wirklichkeit zu umfassen vermag. Aber sie soll sich ihr wenigstens annähern.
70 Seid euch immer bewusst, dass der Geist, der die hohen Grade der Güte, der Weisheit, der Reinheit und der Liebe erreicht, über der Zeit, dem Schmerz und den Entfernungen steht. Er ist nicht darauf beschränkt, an einem Ort zu wohnen, er vermag überall zu sein und kann allerorten eine höchste Wonne daran finden zu existieren, zu fühlen, zu verstehen, zu lieben und sich geliebt zu wissen.
71 Dies ist der Himmel des Geistes!
Mein Friede sei mit euch!

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