Der kosmische Spiralkreislauf

Das Dritte Testament und die Martinus Symbole - Hier: Nr. 14 


Anna Maria entfährt der Gedanke ‚Dubel‘. Sie erschreckt und bereut es sofort, weil sie das nicht denken wollte. Es ist ein Automatismus und es ist undankbar, weil der Vater ihr geholfen und sie gerettet hat. Es hat ihn geschmerzt und er sagte:
„Dann kommsch halt nicht! – Blöde Gans!“
Sie meditiert diese unbedachte Handlung und erkennt die Wurzel: Schuldgefühle, Undank für Reinigung und Rettung, Gefühl es nicht wert zu sein.
Er sagt: „Bleib!“
Dankbar und froh bin ich, auch wenn ich es nicht so zeigen kann.
„Komm“
Amen. Komm, mein Heiland.
„Wunderschön!“
Dein Werk!
„Belohnung!“
Gar nicht so wichtig, aber danke. Du bist mein Lohn – bei dir sein ist der Lohn.
„Ruh dich aus.“
Ja. Wenn noch was gereinigt werden muß – ich halt still.
„Heut Abend … Küche … Verrat..“
„Sing!“
Ein Ton im Göttlichen Konzert – ICH – Meine Gedanken!
Neuer Ärger winkt – Anna Maria’s Mann. Statt sich seine eigenen Fehler bewußt zu machen und um Reinigung zu bitten, denkt er sich in eine neue Verschwörung hinein und prangert sie an: ‚Die andern sitzen auch auf’s Pferd z.B., um sie zum Unmut zu provozieren.
„Ich komm.“
Ich bin da.
Herzklopfen während der Meditation. Er ist jetzt da und spricht zu ihrem Geist.
„Er weiß genau, wer er ist – beleidigt.“
„Danke“
Danke Vater, für die gestrige Reinigung. Es hat sich so schön angefühlt.
„20 Uhr!“
Ja, ich bin da.
„Dann wären wir durch!“
„Nochmal: WIND! – Willsch du mich heiraten? Bäuerin?“
Jetzt bin ich deine Frau, süßer Gatte, während ihr Inneres vibriert.
„Ich hab dich befreit! Von der Tiernatur.“
Danke dir, geliebter Gatte.
„Himmel. Herrin. Laß“
Das Dritte Testament und die Martinus Symbole - Hier: Nr. 14  
Symbol Nr. 14 – Der kosmische Spiralkreislauf
Alle Lebewesen gehen eine ewige organische Zusammenarbeit ein, die als Spiralkreislauf organisiert ist. In jedem Kreislauf erleben die Wesen eine Bewegung von der Finsternis oder Unwissenheit zum Licht oder kosmischen Bewusstsein und zur Liebe. Danach geht es zu Finsternis- und Lichterlebnissen eines neuen Spiralkreislaufs weiter. Jeder neue Spiralkreislauf wird in einer neuen Variation erlebt. Jedes Lebewesen ist ein Makrowesen, das Mikrowesen in darunter liegenden Spiralen Lebensraum und Lebensbedingungen gibt, während es als Mikrowesen gleichzeitig selbst Lebensraum von Makrowesen aus darüber liegenden Spiralen erhält
Wichtige Einzelheiten des Symbols:
Das Symbol repräsentiert sieben kosmische Spiralkreisläufe.
Der Mittlere, mit D bezeichnete, symbolisiert den Kreislauf, in dem wir uns selbst befinden und der unser Zwischenkosmos ist.
Die Spiralkreisläufe A-C sind unser Mikrokosmos. Die C-Spirale symbolisiert unsere Organwesen, die B-Spirale unsere Zellwesen und die A-Spirale das als Stoff oder Materie bezeichnete Mikroleben.
Die Spiralkreisläufe E-G sind unser Makrokosmos. Die E-Spirale ist die Heimat der Himmelskörper und Planeten, die F-Spirale enthält das Sonnensystem und die G-Spirale das Milchstraßensystem.
Sowohl im Makro- als auch im Mikrokosmos setzt sich der Spiralkreislauf unendlich fort.


Die Ebenen des Seins und ihre Bewohner (Tabelle)

Wesenheiten, Geister, Welten (Tabelle)
Vers des Tages
In aller Welt bereitet er den Kriegen ein Ende. Die Kampfbogen bricht er entzwei, er zersplittert die Speere und verbrennt die Kriegswagen.
Psalm 46:10

14.4.2019 ca. 3:15 Uhr

„San Andreas – Heute – Die Falte!“
Bricht sie jetzt auseinander?
„Nur leicht! Die Vorstufe! – Montag“

„Das ist die Frau, die die Mutter unterdrückt hat. Jetzt hat sie alle Zeit der Welt. Exponential aufgestiegen. Komm. Lieben. Recognize…!! Vereitelt… Heiraten. So kenn ich dich.“
Ich mußte doch meinen Lebensunterhalt verdienen, z.B. diese Kleinigkeit war es, die es vereitelt hat.
„Ostern.“
Ich liebe dich, Papa!!!
„Ich bin fertig mit dir.“
Schön. Hast du mich zurechtgeschliffen, gescheuert, geputzt und gereinigt.
„Helfen. Du warsch bei der Auswahl dabei.“
Ja, du bist ein König. Dir kann niemand auch nur annähernd das Wasser reichen.
„Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele nach dir. Komm.“
Du hast mich doch zur Mutter gemacht!! Enkele.
Als ich es wollte, da hat es nicht geklappt.

Psalm 42 

Sehnsucht nach dem lebendigen Gott

1 Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.
2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, nach dir, Gott.
3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?
4 Meine Tränen sind mir Brot geworden bei Tag und bei Nacht; man sagt zu mir den ganzen Tag: Wo ist dein Gott?
5 Ich denke daran und schütte vor mir meine Seele aus: Ich will in einer Schar einherziehn. Ich will in ihr zum Haus Gottes schreiten, im Schall von Jubel und Dank in festlich wogender Menge.
6 Was bist du bedrückt, meine Seele, und was ächzt du in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken für die Rettung in seinem Angesicht.
7 Bedrückt ist meine Seele in mir, darum gedenke ich deiner im Jordanland, am Hermon, am Berg Mizar.
8 Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner stürzenden Wasser, all deine Wellen und Wogen zogen über mich hin.
9 Bei Tag entbietet der HERR seine Huld und in der Nacht ist sein Lied bei mir, ein Gebet zum Gott meines Lebens.
10 Sagen will ich zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich trauernd einhergehn, von meinem Feind unterdrückt?
11 Es trifft mich zu Tode in meinen Gebeinen, dass meine Bedränger mich verhöhnen, da sie den ganzen Tag zu mir sagen: Wo ist dein Gott?
12 Was bist du bedrückt, meine Seele, und was ächzt du in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, der Rettung meines Angesichts und meinem Gott.
 

Die gehen alle schon !!


12.4.2019

Am Nachmittag liefert die Post einen Schubkarren von Amazon an. Der Bote fragt: ‚Haben Sie sich einen Heimtrainer bestellt … schwer… puuhh‘. Anna Maria erwidert: Nein, einen Schubkarren, weil die hier zu teuer sind – sie kosten hier das vierfache.  Sie will anfangen, den Schubkarren zusammenzubauen, merkt jedoch, daß es sie überfordert, will auf ihren Mann warten und fragt:
Vater, wie geht das? Er erwidert:
„Dann verzögert sich doch die Ankunft!“
Anna Maria denkt: Frag ihn jetzt immer, bevor die etwas machst und bitte, führe uns nicht in Versuchung. Du hast mich geprüft, ja, es war nötig. Du hast das an die Oberfläche geholt, was in der Tiefe steckt und wessen ich mir nicht mehr bewußt war. Bitte, reinige diese Flecken auf meinem Seelenkleid und laß es wieder weiß erstrahlen.
Anna Maria überlegt, was sie kochen soll und beschließt, den Rest von gestern zu essen, das, worüber sie ihrem Mann Vorhaltungen gemacht hat, daß es zu üppig sei und zu verschwenderisch.
Da sagt der Vater:
„Du liebst mich ja doch.“
Ich weiß genau, wie recht du hast mit deinem Urteil und wie wahr es ist. Bitte, zeig mir immer, wie ich es machen soll, wie du es machen würdest.
Anna Maria fällt L., ihre Cousine ein. Sie ist nicht im Email-Verteiler, weil sie ihre Email-Adresse nicht hat. Vater, sie ist völlig ahnungslos. Ich bringe sie dir und bitte für sie. Ich segne sie, Vater, in deinem Namen.
„L., die will das nicht… das Rennen machen nicht die, die ….. Gott segnet.“
Anna Maria erbittet noch ein Rhema und erhält dieses:

Jesus sagt…
Dies ist Mein aktuelles Rhema für dich
5. Schrifttext-Erklärung - Johannes 19:28+30
Mich dürstet nach deiner Liebe & Es ist vollbracht
Offenbarungen mit ausführlichen Erklärungen und Auslegungen zahlreicher wichtiger und bisher schwer deutbarer Bibelstellen durch Jesus selbst. Ein wichtiges Buch vor allem für jene, die Neuoffenbarungen auf ihre geistige Übereinstimmung mit der Bibel prüfen und die biblischen Texte besser verstehen wollen.
1. Damit ihr aber nicht etwa am Ende sagen möchtet, als sei nicht ein jeder Text eine völlige Zentralsonne, sondern nur ein solcher etwa, den Ich Selbst hierher setze, so wählet euch denn selbst einen Text, wie ihr ihn nur immer wollet, und wir werden dann sehen, ob er nicht ganz einen und denselben Hauptgrund als eine gleiche Zentralsonne vor den Augen des Geistes allerhellst erleuchtet. Und also tuet solches!
2. Ihr habt die beiden kleinen Texte genommen: »Mich dürstet« und: »Es ist vollbracht!«
3. Bevor wir aber zu der klaren Beleuchtung übergehen, muß Ich euch schon die Versicherung geben, daß Ich euch die Wahl vollkommen freigelassen habe; denn sonst könntet ihr am Ende sagen, Ich hätte euch gerade das eingegeben, was Ich brauchen kann. – Und nun erst gehen wir zur Hauptsache über!
4. »Mich dürstet!« Wonach? – Nach der Liebe, die die Welt nicht hat, – darum sie Mir auch nur Essig und Galle zur Stillung Meines Durstes statt des belebenden Wassers reichte und noch bis jetzt fortan immer reicht.
5. »Mich dürstet!« Wonach? – Nach dem Leben, das Ich Selbst ursprünglich von Ewigkeit bin, und das Ich in so reichlicher Fülle vom Urbeginn an an ewig zahllose Wesen verschwendet habe!
6. Also nach diesem Leben dürstet Mich! Endlos vielfach ist dieses Leben in den Tod übergegangen. Ich kam, um es dem Tode zu entreißen. Darum dürstete Mich gar sehr im Momente der großen Erlösung nach diesem verschwendeten Leben; aber der Tod hatte so sehr überhandgenommen, daß ihn das ewig-lebendige Blut der Liebe nicht zu erwecken vermochte!
7. Als Ich verlangte zu trinken das Leben, gab man Mir aber dennoch nicht das Leben, sondern man gab Mir zu trinken den Tod! Essig und Galle war der Trank; Essig als das Symbol des Zusammenziehenden und Verhärtenden und die Galle als das Symbol des Hasses, Zornes und Grimmes.
8. Dieses Bild ist klar und deutlich dargestellt, und wir wollen sehen, wie es fürderhin für unsere Sache taugt!
9. Sehet, also rufe Ich zu aller Welt, wie zu euch, fortwährend: »Mich dürstet!«, oder was eines und dasselbe ist: »Liebet Mich, gebet Mir zu trinken eure Liebe! Liebet Gott über alles und euern Nächsten wie euch selbst! Das ist das Wasser des Lebens, danach Mich in euch dürstet!«
10. Frage: Reichet ihr Mir wohl dieses Wasser? Oder reichet ihr Mir nicht vielmehr auch ebenfalls Essig und Galle?!
11. Das wenige, das Ich von euch verlange, ist nichts als die Liebe und die Tat darnach. Wenn ihr aber anstatt der wahren, lebendigen Liebetat nur leset und dabei nichts tut, außer was euerm Weltsinne so oder so zusagt, – Frage: Ist das nicht Essig mit Galle, das ihr Mir an Stelle des lebendigen Wassers reichet?! Ja, Ich sage euch: Je mehr ihr zusammenleset und dabei aber nichts tuet, als was euch nach euerm Sinne weltlich erfreut, desto saurer wird der Essig und desto bitterer die Galle!
12. Es heißt dann freilich: »Es ist vollbracht!« Aber was? – Mein eigener Kampf um euch; denn mehr kann Ich nicht tun, als als euer Schöpfer, Gott und Herr und das ewige Leben Selbst euern Tod auf Mich nehmen!
13. Daß aber Ich nicht getötet werden kann in Meinem ewigen Geiste, das braucht keine weitere Erklärung. Nur den Kampf für euer Leben kann Ich bis zur endlos höchsten Stufe treiben. Aber da ihr selbst endlich seid, so muß auch dieser Kampf irgendein möglich höchstes Ziel haben. Ist dieses Ziel erreicht, dann ist der Kampf vollbracht, von Mir aus betrachtet, – aber nichtsdestoweniger etwa auch bei euch, die ihr Mir, dem vollbringenden Kämpfer um euer Leben, aus lauter Dankbarkeit statt des lebendigen Liebewassers nur Essig mit Galle reichet!
14. Es ist freilich vollbracht; aber nicht für euch, sondern leider nur für Mich Selbst! Oder: Ich habe für euch alles getan, was nur immer in der göttlichen Möglichkeit steht; darum habe Ich Mein Werk um euch vollbracht. Aber tuet auch ihr darnach, daß dieses Werk in euch vollbracht wäre?
15. O ja, – ihr leset fleißig, ihr schreibet auch fleißig, ihr besprechet euch auch gerne von Mir; aber wenn Ich sage: »Widmet Mir an Stelle eurer gewissen Weltgedanken und an Stelle eurer so manchen Welterheiterungen nur eine volle Stunde am Tage; heiliget sie dazu, daß ihr euch in derselben mit nichts als nur mit Mir in euerm Herzen abgebet!«, – oh, da werdet ihr hundert Anstände für einen finden, und hundert weltliche Gedanken werden sich um einen einzigen schwachen geistigen wie ein Wirbelwind drehen!
16. Allerlei weltliche Rücksichten werdet ihr da zum Vorschein bringen; und wenn sich auch jemand für eine solche Stunde entschließen möchte, so wird er sich sicher nicht zu sehr freuen auf dieselbe, sondern wird vielmehr eine kleine unbehagliche Scheu vor derselben haben und wird dabei fleißig die Minuten auf dem Zifferblatte seiner Uhr zählen und nicht selten mit Ungeduld auf das Finale des Mir geweihten Stündleins harren!
17. Und käme da nur irgendein unbedeutendes Weltgeschäftlein dazwischen, so wird das Stündlein entweder gar kassiert oder wenigstens in eine solche Periode des Tages versetzt, in welcher sich schon gewöhnlich der wohltätige Schlaf über die Sterblichen senkt, und in welcher – besonders beim weiblichen Geschlechte – keine angenehmen Besuche mehr zu erwarten und keine nervenstärkenden Promenaden mehr zu unternehmen sind.
18. Sehet, das alles ist Essig und Galle! Und es ist in euch dadurch nicht vollbracht, wenn Ich zufolge Meiner unendlichen Liebe alles erdenkliche tue, um euch auf den rechten Weg des Lebens zu bringen; denn zur Vollbringung in euch ist nötig, daß ein jeder sich selbst verleugne aus wahrer Liebe zu Mir, sein Kreuz auf sich nehme und Mir treulich nachfolge.
19. Wer aber tut das? Das weibliche Geschlecht kann wohl, wenn es gut geht, den ganzen Tag für den Leib stechen und heften und kann sich putzen und nicht selten über die Maßen freuen auf irgendeinen Besuch; aber wenn Ich dazu sagen möchte: »Bleibet daheim in euerm Kämmerlein, und gedenket in euerm Herzen Mein!«, da werden sie traurig, lassen ihre Gesichter hübsch weit herabhängen und sagen: »Aber auf der Welt haben wir doch nichts Gutes!«
20. Frage: Ist das nicht Essig und Galle, wie sich’s gehört?! Oder halten solche weiblichen Menschen in ihrem Herzen nicht eine noch so nichtssagende Welterheiterung höher denn Mich?! Haben solche Menschen auch in sich vollbracht, wie Ich am Kreuze für sie den großen Kampf vollbracht habe?!
21. Gebet ihnen angenehme Bücherchen mit allerlei Histörchen, die Meinetwegen auf Mich Bezug haben sollen; sie werden sie recht gern lesen, besonders wenn darin dann und wann von einer romantischen Heirat die Rede ist oder darin wunderbare Märchen vorkommen. Gebet ihnen aber nur ein etwas ernster abgefaßtes Büchlein; das werden sie gerade mit einem solchen Appetite lesen, als mit welchem da frißt ein an gute Speisen gewöhnter Hund eine ihm dargereichte dürre Brotkrume, die er höchstens anschnüffelt, sie aber dann bald mit gesenktem Schweife und Ohren verläßt.
22. Da aber das Tun doch immer noch etwas Ernsteres ist als das alleinige Lesen selbst des ernstesten Buches, so erklärt sich die Sache von selbst, mit welcher Schwierigkeit da das Tun wird zu kämpfen haben.
23. Es gibt viele, die eine gute Musik gern von Künstlern hören; aber wie wenige darunter wollen sich dahin selbst verleugnen, um durch ein angestrengtes Studium selbst Künstler zu werden!
24. Es ist leicht das Hören und nicht schwer das Lesen und ebenso leicht das Zuschauen; aber das Selbsttun ist für jedermann von keinem großen Reize. Was nützt aber jemandem das Wissen und Nicht-Tun-darnach?!
25. Sehet, das alles ist Essig mit Galle und bringt das Vollbringen nicht zuwege! In Mir wohl, indem Ich jedermann alles Erdenkliche dazu gebe, – aber nicht in dem Menschen, der das nicht also und dazu benützen will, wie und warum Ich es ihm gebe!
26. Daher seid nicht eitle Hörer, sondern Täter des Wortes; denn nur als Täter löschet ihr Meinen Durst mit dem lebendigen Liebewasser, sonst aber reichet ihr Mir allzeit Essig und Galle!
27. Ich meine, das wird auch klar sein; aber nächstens dennoch der Zentralsonnen mehr!

„Du warst imminent“  (unmittelbar davor).  „Die Waffen. Lack!“ (Mangel)
Warum?
Es wäre dir doch ein Leichtes, mich lebendig zu machen, aber hast du mir nicht gesagt, ich muß hierbleiben in der Trübsal und daß ich gut arbeite?
Ich soll wachen. Ich soll lehren – sagst du und: Wer wird s ich um die Verlorenen kümmern?
Hast du mir nicht gesagt, daß ich mich um deine Schafe kümmern, sie füttern soll.
Aber wenn ich dich bitte, mich trotzdem lebendig zu machen, dann wirst du es tun. Das glaube ich, das hoffe ich. Amen.
Dennoch bin ich traurig, nicht dabei zu sein beim Fest, bei der ersten Ernte.
Anna Maria weint .
„Heut Nacht.“
Vater, vergiß mein nicht, hilf mir, den Mangel auszugleichen, die Waffen in Pflugscharen umzuwandeln in barmherzige Liebe.
„Bald. Schon besser. Still. Nur ein ganz kleines Bißchen. Komm.Ich will dich. Refuge.“
Du – bei mir – du sucht Herberge bei mir.
„Hau ab – war nicht nötig. Kätzchen.“
Mögen die andern es bald schaffen, bei dir zu sein.
„.... den Platz verloren … gestern.“
Was fehlt noch? Ich bin bereit zu kommen zu dir, sagst du, bereit, dir zu dienen, aber etwas fehlt noch?
Dich zu lieben. Dich lieben fehlt noch.
Ich bin noch nicht bereit, DICH zu lieben.
Hilf mir, die Angst abzulegen, dich zu lieben, das loszulassen, was mich daran hindert, DICH ZU LIEBEN.
Du hast dein Kommen angekündigt, gestern, aber ich ließ mich runterziehen von Dämonen, ich habe nicht gewacht und war nicht bereit, DICH zu lieben.
Heute kündigst du an: ‚Heut Nacht.‘
Werde ich Heut Nacht bereit sein dich zu lieben, sogar, wenn du nicht kommst?
Nachdem ich es gestern verfehlt habe und den Platz verloren habe aus Mangel an Liebe.
Nicht draufstarren. Es jetzt loslassen. Offen sein. Im Moment sein. Und alles andere dem Vater überlassen. Er lehrt dich alles, was du brauchst.
„Dank Ihm. Neue. Und schenke mir heute …… Liebe.“
Ja komm in dein Refuge.
Wenn ich nur jetzt sehen würde, wie ich dir Liebe schenken könnte. Mir fehlt Erfahrung, Übung. Wenn ich nur tanzen könnte oder wüßte, wie du geliebt werden willst. Aber vielleicht kommt es gar nicht da drauf an, vielleicht genügt es, einfach nur da zu sein, spontan zu sein und im Moment zu sein und dich zu empfangen und auf dich einzugehen und mich mit dir in Liebe zu verbinden, dein Herz zu fühlen, wie schon öfters.  Wenn ich es schon nicht seh… weiß….
„Gib mir halt was du hast… Trotzdem. Bleib.“
Warum bist du nicht früher gekommen und hast mich geweckt, dann könnte ich es jetzt.
„.. gescheitert..“
Ich war nicht bereit, nicht wahr, für dich. Ich wart auf dich. Komm.

Vers des Tages:
Wer die Saat mit Tränen aussät, wird voller Freude die Ernte einbringen.
Psalm 126:5
Anna Maria:
Ich habe das Pflänzchen HOFFNUNG mit meinen Tränen gewässert und DU forderst mich dazu auf:
„Liebe!“
„Ich sage euch, all eure Bemühungen waren vergebens. Die Waffen haben all eure Verdienste aufgezehrt.“
So steh ich also mit leeren Händen vor deinem Richterstuhl = meinem Gewissen.

13.4.2019

Anna Maria hat die ganze Nacht gebibbert und stillgehalten und ist durch einen schmerzhaften Zustand hindurchgegangen aus Schuldgefühlen, Reue und Selbstanklage.
Gegen 5:45 sagt der Vater das erlösende Wort:
„Prima. Du kannst nun doch  ENTER INTO THE KINGDOM OF GOD … gereinigt.”
So wie mein Vater. Du hast ihn gereinigt währnd seiner Hüft-Operation, während ich für ihn betete und dein kostbares Blut für ihn angeboten habe.
Deine barmherzige Liebe ist unvergleichlich. Hab Dank, geliebter Vater.  
„Rarität… die andern nicht…. Ärger…. Hau ab ist vergeben.“
„Schütteln… hier geht es.“
„Er liebt dich!“ (Das hat jemand anderes gesagt)
Der Vater sagt zärtlich:
„Anna“
Als ob er sagen will – endlich – endlich bist du bei mir.
„Das ist sogar, was manche auch wünschen beim WeltDualSystem.“
Vater, wir dürfen deine Barmherzigkeit preisen und kennenlernen.
Anna Maria sieht im Geiste zwei Ziegen, die eine ist bockig, sie wird gereinigt, die andere ist demütig und bescheiden, sie wird genommen.
„Steht dir…“
„Ihr andern…. Genauso ….. erkämpft es…“
Anna Maria sieht ein Mädchen mit 2 Kindern zur Gartentüre hereinkommen, mit dicken, rot verweinten Augen. Sie erzählt, sie hat unterwegs Hexen.. Dämonen … Gestalten gesehen. Sie meint: Die gehen schon!
„Das Lied der Hirten sagt: Sie gehen alle fertig!“ (fix und..) „Sie sagen: Leck mich doch am …“
„Daß du des immer wieder machsch?!“
Ich mach das doch für dich und deine Kinder. Kennenlernen!

BWL - Band V - Unterweisung 118


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band V - Unterweisung 111 - 142 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 5

Unterweisung 118:
 
 1 "Lasset die Kindlein zu Mir kommen", sage Ich euch aufs neue. Denkt nicht, dass sie Mich nicht empfangen können, weil sie in euren Augen klein sind.
2 Wie viel Schuld und Befleckung eine Seele auch an sich hat, solange sie in der Kindheit lebt, hat sie Anteil an der Reinheit und Unschuld ihrer körperlichen Hülle. Gerade zu diesem Zeitraum benötigt die Seele jede Art von Hilfe, um nicht vom rechten Weg abzuirren.
3 Die Reinkarnation ist die Gelegenheit, welche Gott in Seiner liebevollen Gerechtigkeit der Seele anbietet, damit sie ihre Reinheit zurückgewinnt und zum rechten Weg zurückkehrt. Dies ist die Art, in der sie die Erfahrung nutzen kann, die sie auf ihrer Pilgerfahrt gewonnen hat.
4 Wenn ihr Kinder betrachtet, so tut es mit Achtung, denn ihr wisst nicht, welche Seele sich in ihnen verbirgt. Doch worüber ihr sicher sein könnt, ist, dass jedes dieser kleinen Wesen eine Vergangenheit hat, welche eine lange Geschichte, ein großes Entwicklungsleben darstellt.
5 Solange die Seele die Kindheit ihrer Körperhöhe erlebt, benötigt sie die Hilfe der Älteren, weil ihr Körper noch zu schwach ist, um sie zu stützen. Sie bedarf der Zärtlichkeit, damit sich das Herz nicht verhärtet, und ebenso benötigt sie Vorbilder und Belehrungen, die sie bilden und ermutigen, bis die Stunde kommt, in der sie sich zu erkennen geben kann.
6 Jede Seele bringt ihre Botschaft mit auf die Welt, und um dieselbe zum Ausdruck bringen zu können, ist es erforderlich, dass alles in ihrer Umgebung dafür günstig ist. Wenn die Seele nach ihrem langen Entwicklungsweg voller Kämpfe und Prüfungen zur Erreichung ihrer Vollkommenheit sich schließlich frei von Flecken, Nöten und Unwissenheiten sieht und nur noch Licht in ihr ist, hat sie immer mehr Ähnlichkeit mit der Reinheit der Kinder.
7 Das Kind weiß intuitiv, dass es unfähig ist, für sich selbst zu sorgen, und daher setzt es all sein Vertrauen in seine Eltern. Nichts fürchtet es, solange es sich an ihrer Seite befindet. Es erwartet nur Gutes und weiß, dass ihm nichts mangeln wird. Später entdeckt es, dass in ihnen eine Quelle des Wissens, der Zärtlichkeit und des Lebens vorhanden ist, weshalb es in ihrer Gesellschaft Glückseligkeit erlebt.
8 Wann werden die Menschen dieses Gefühl haben? Wann sind sie bei Mir? Wann wird die Menschenseele jenen Glauben, jene Reinheit und jenes Vertrauen erreichen, welche das Kind in seiner Unschuld besitzt?
9 Wahrlich, Ich sage euch, dass, wenn dies geschieht, werdet ihr noch einmal Mein liebevolles Wort vernehmen, das euch sagt: "Lasset die Kinder zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich."
10 Schon vor langer Zeit wurde euch gesagt: Ehret euren Vater und eure Mutter, und die beste Art, sie zu ehren, besteht darin, ein rechtschaffenes und tugendhaftes Leben zu führen.
11 Ist es nötig, dass Ich euch in dieser Zeit an eure Pflichten auf Erden erinnern muss? Euer Herz sagt Mir: Nein, Herr, sprich jetzt vom Geistigen Leben zu uns. Dennoch sehe Ich, dass die Menschen sich nicht angeschickt haben, ihre Eltern zu ehren. Und wenn sie nicht die ersten Gebote erfüllt haben — wie werden sie Meine neuen Lehrsätze erfüllen können?
12 Auf den Fundamenten des Gesetzes errichte Ich mit dem Licht Meiner Lehre, die Ich euch in der Zweiten Zeit lehrte, die Mauern des Heiligtums; und jetzt vollende Ich mit Meinem neuen Wort den Bau des Geistigen Tempels.
13 Ich muss euch sagen, dass eure Fundamente noch immer schwach sind, weil ihr nicht im Einklang mit den Gesetzen der Ersten Zeit lebt; denn nur auf einer wahrhaften Sittlichkeit und einer geläuterten Tugend werdet ihr euren inneren Tempel errichten können.
14 Meine Frage ist diese: Wie könntet ihr euren Himmlischen Vater ehren, ohne zuvor eure Eltern auf Erden geehrt zu haben? Wie könntet ihr versuchen, die Menschheit als eure Geschwister zu betrachten, wenn ihr nicht zuvor eure Familie liebt, die aus euren Eltern, Geschwistern, Ehemann oder Ehefrau und den Kindern besteht?
15 Deshalb habe Ich gewollt, dass ihr das Gesetz der Ersten Zeit mit der Lehre vereinigt, die Ich euch durch Jesu gab, sowie mit den Offenbarungen dieser Zeit, denn so werdet ihr alles Wissen und das Rüstzeug haben, um den Geistigen Weg zu beschreiten, welcher zum ewigen Lichte führt.
16 Wenn ihr in eurem Leben nicht die Tugend übt und trotzdem stolz auf eure Gesetzeserfüllung hinweist, so sage Ich euch, dass ihr gewissenlos handelt und die Wahrheit verfälscht.
17 Mein Jünger muss auf Erden reinen Herzens sein, um es hernach im Geistigen zu sein.
18 Ehret durch euer Leben jene, die euch nach Meinem Willen das Dasein gaben, und morgen werden dann eure Kinder euch ehren. Verherrlicht Mich nicht nur mit geistigen Werken, nein, auch eure menschlichen Werke verherrlichen Meinen Geist.
19 Dies ist eine Zeit, in der viele Menschen, wenn sie die großen Heimsuchungen erleben, die sich über die Menschheit zusammenziehen, ausrufen; "Es ist die Hand Gottes, welche die Menschheit durch den Schmerz strafend berührt." Doch sage Ich euch, dass dies eine irrige Art und Weise ist, von Meiner Gerechtigkeit zu denken.
20 Wann werdet ihr begreifen, dass der Schmerz nur infolge eurer Sünden existiert und dass es der Mensch selbst ist, der sich verurteilt und bestraft?
21 Ihr solltet verstehen, dass, wenn Ich zulasse, dass Schmerz euer Herz trifft, Ich euch damit den klarsten Beweis dafür gebe, dass die Sünde das größte Hindernis ist, damit ihr das Licht schauet und den Frieden des Geistes genießet.
22 Viele glauben, Mich zu lieben und Mir zu dienen, doch wenn sie Leid trifft, da fragen sie sich bestürzt: "Wie kommt es, dass, obwohl ich Meinen Vater liebe, Er zulässt, dass ich diesen Leidenskelch trinke?" — Sie sind sich nicht bewusst geworden, dass sie nicht nur Mich nicht lieben, sondern dass sie auch zugelassen haben, dass ihre Leidenschaften und ihr Streben nach Irdischem für sie ein Kult ist, dem sie den Vorrang geben, ohne sich der Verehrung bewusst zu werden, die sie Mir darbringen sollen.
23 Wenn die Menschen der Wahrheit, der Liebe, der Gerechtigkeit und dem Guten huldigen würden — welches Eigenschaften Meines Geistes sind — glaubt ihr, auf der Welt könnte dann noch Schmerz, Krieg, Hunger, Verwirrung und Tod existieren? Wahrlich, Ich sage euch, nichts davon würde es in eurem Leben geben und stattdessen würde es Frieden, Gesundheit der Seele und des Körpers, Lebensmut und Wohlergehen geben.
24 Erinnert euch, dass euch im Gesetz gesagt wurde: "Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben." Trotzdem sind es viele Götter, die der menschliche Ehrgeiz geschaffen hat, um sie anzubeten, ihnen Tribut zu zollen und ihnen sogar das Leben zu opfern.
25 Begreift, dass Mein Gesetz nicht überholt ist und dass es, ohne euch bewusst zu sein, unablässig durch das Gewissen zu euch spricht; doch die Menschen sind weiterhin Heiden und Götzendiener. Sie lieben ihren Körper, schmeicheln ihren Eitelkeiten und geben ihren Schwächen nach; sie lieben die Schätze der Erde, denen sie ihren Frieden und ihre geistige Zukunft opfern. Sie huldigen dem Fleisch und gelangen dabei manchmal bis zur Degeneration und finden sogar den Tod im Verlangen nach Vergnügungen.
26 Überzeugt euch selbst, dass ihr die Dinge der Welt mehr geliebt habt als euren Vater. Wann habt ihr euch für Mich geopfert, indem ihr Mich in eurem Nächsten liebtet und Mir dientet? Wann opfert ihr euren Schlaf oder gefährdet ihr eure Gesundheit, um Hilfe zu leisten und die Leiden zu lindern, die eure Mitmenschen heimsuchen? Und wann seid ihr bis nahe dem Tod gegangen für eines der hochherzigen Ideale, die Meine Lehre inspiriert? Seht, dass der Kult, den ihr mit dem materiellen Leben treibt, für euch vor der Verehrung des geistigen Lebens kommt. Das ist der Grund, weshalb Ich euch gesagt habe, dass ihr andere Götter habt, die ihr anbetet und denen ihr mehr dient als dem wahren Gott.
27 Wie werdet ihr auf der Erde ein Leben kennenlernen können, das Gerechtigkeit beinhaltet, und wie werdet ihr auf eurer Seele den göttlichen Mantel Meines Friedens spüren können? Was werdet ihr tun können, um keinen Schmerz mehr zu fühlen, wenn dies das einzige ist, was euch die falschen Götter bieten können, die ihr seit längst vergangenen Zeiten bis zu den gegenwärtigen geschaffen und geliebt habt?
28 Liebt Mich mehr als alles Geschaffene, denn wenn ihr Mich liebt, werdet ihr allen Wesen ihren rechten und wahren Platz zu geben wissen.
29 Die Verwirrung ist sehr groß, die in dieser Zeit auf der Welt herrscht; doch der Geist der Menschheit ist vorbereitet, und es genügt Mein Ruf, damit sie ihre Augen wieder auf Mein Gesetz richtet.
30 Der Zeitpunkt rückt näher, an dem das Licht Meines Geistes die Herzen erreicht und sie das fühlen und begreifen lässt, was sie bisher nicht verstanden haben.
31 Geliebte Jünger, ihr zeigt Mir euren nach Wahrheit dürstenden Geist, und darum lade Ich euch ein, zu dieser Quelle zu kommen, um zu trinken, bis ihr euren Durst gestillt habt. Dringt bis zum Kern Meines Wortes vor; bedenkt, dass Ich Mich nur bis zu einer bestimmten Grenze materialisiere, und dann liegt es an euch, die richtigen Schlüsse zu ziehen, indem ihr all das gründlich prüft, was ihr vernommen habt. Betet und befragt Mich in eurem Gebet, dann werdet ihr erleben, wie ihr bei jeder Kundgebung einen Funken Meines Lichtes erhaltet. Erwartet nicht, in einem einzigen Augenblick die ganze Wahrheit zu empfangen. Seid euch bewusst, dass es Seelen gibt, die schon seit langem auf der Suche nach der Wahrheit sind, die forschen und versuchen, in alle Geheimnisse einzudringen, und noch immer nicht das ersehnte Ziel erreicht haben.
32 Christus lehrte euch den Weg, als Er sagte: "Liebet einander." Doch bis heute ist euch die Reichweite dieses erhabenen Gebotes nicht bewusst geworden. Wahrlich, Ich sage euch, das ganze Leben der Menschen würde sich umwandeln, wenn ihr nach diesem höchsten Grundsatz leben würdet, denn nur die Liebe wird euch den geheimen Ratschluss Gottes offenbaren können, da in ihm der Ursprung des Lebens liegt. Sucht mit Eifer nach der Wahrheit, sucht den Sinn des Lebens, liebt, werdet stark im Guten, und ihr werdet erleben, wie nach und nach all das von eurem Wesen abfallen wird, was falsch, unlauter und unvollkommen war. Seid täglich empfänglicher für das Licht der Göttlichen Gnade, dann werdet ihr euren Herrn all das fragen können, was ihr wissen wollt, alles, was euer Geist benötigt, um die höchste Wahrheit zu erreichen.
33 Arbeitet auf Erden mit mehr Hingabe und widmet euch mit Treue euren Pflichten. Strebt immer nach Fortschritt eurer Seele, damit euer materielles Leben nicht unfruchtbar ist.
34 Betet mit dem einfachen Gebet, das aus lauterstem Herzen kommt, und überprüft eure Werke mit Hilfe des Gewissens. Dann werdet ihr euch Meiner Gegenwart erfreuen.
35 In dieser Verbindung des Geistes werdet ihr Ströme von Licht empfangen, um das Leben besser zu verstehen. Es wird euch nicht die Inspiration fehlen, die euch dahin führt, immer besser zu werden. In jenen Augenblicken werden die Kräfte und Gaben des Geistes erwachen, und ihr werdet dann in der Lage sein, die verschiedenen Missionen durchzuführen, die Ich euch anvertraut habe.
36 Die Intuition, welche Geistiges Gesicht, Vorahnung und Prophetie ist, klärt sich im Verstand und lässt das Herz höher schlagen angesichts der Botschaften und Stimmen, welche es aus der Unendlichkeit empfängt.
37 Sobald die Menschen gelernt haben, mit Meinem Geiste Zwiesprache zu halten, brauchen sie keine Bücher mehr zu Rate ziehen oder zu befragen. Heute fragen sie noch jene, von denen sie glauben, dass sie mehr wissen, oder sie sind auf der Suche nach Schriften und Büchern im Verlangen, die Wahrheit zu finden.
38 Wohl dem, der eifrig bestrebt ist, Mein Wort zu hören und keine einzige Meiner Unterweisungen versäumen möchte, denn ihm wird es gelingen, in seinem Geiste das Buch zu bilden, das sein bestes Erbe in dieser Zeit sein wird.
39 Mein Wort ist Auferstehung und Leben für die Seele, die sich ängstigt und im stürmischen Meer der Leidenschaften zugrunde geht. Daher wird jener, der es in seinem Herzen aufgenommen und seine Essenz geschmeckt hat, für immer leben. Und sein größtes Verlangen wird sein, dasselbe seinen Mitmenschen zu offenbaren, damit alle sich davon nähren und das ewige Leben erlangen.
40 Ich segne jene, die Mein Kommen in der Dritten Zeit verkünden und ihre Aufgabe wahrhaft erfüllen, denn ihr Samen wird in kurzer Zeit erblühen. Doch wehe jenen, die Meinen Namen oder Meine Unterweisung missbrauchen, um die Leichtgläubigen zu überrumpeln, indem sie sich Gottgesandte nennen oder Meinen Platz einnehmen, um sich dienen zu lassen; denn sie werden entlarvt und dem Gericht überantwortet werden. Auf ihrem Wege werden sie entdecken, dass die Menschen erwacht sind und Beweise von ihnen fordern werden, die alles rechtfertigen, was sie predigen.
41 Ich bin "Das Wort", das zu eurem Geiste spricht. Ich bin der Meister, der sich ein weiteres Mal von Jüngern umgeben sieht. Während die einen von ihnen beten und Verdienste erwerben, um sich rein zu fühlen und würdig, bei Mir zu sein, verfälschen und entwerten andere Meine Lehre. Ich sage euch, dass ein jeder von ihnen Mir verantwortlich sein wird für die Unterweisung, die Ich ihnen allen gegeben habe. Die gegenwärtige Generation wird infolge ihres Materialismus den Sinngehalt dieser Offenbarung nicht erfassen, und es werden die neuen Generationen sein, die, wenn Ich Mich mit ihnen von Geist zu Geist verbinden werde, den Inhalt dieses Buches der Weisheit erkennen werden, das Ich euch in dieser Dritten Zeit als Erbe hinterlassen habe.
42 Die Menschen erwarten die Zeichen Meiner Botschaft. Ich werde erlauben, dass diese Lehre übersetzt und in andere Länder gebracht wird, um sie bekanntzumachen. Wie viele Menschen erwarten sie, ohne zu wissen, dass Ich derzeit zahllose Belehrungen erteile und diktiere, aus denen das Buch zusammengestellt werden wird, das Meine Botschaft enthält.
43 Mein Wort hat sich reichlich über euch ergossen gleich einem Lauf kristallklaren Wassers, das alles auf seinem Wege reinigt und belebt.
44 Wenn ihr euch zurüstet, werdet ihr stark sein und die geistige Vollmacht haben, welche in vergangenen Zeiten Meine Auserwählten hatten. Ihr werdet von den einen geachtet und von anderen gefürchtet werden, denn da ihr die Wahrheit in eurem Geiste tragt, werdet ihr die Falschheit, die Lüge und die Heuchelei entlarven, wo immer sie sich befinden.
45 Viele Menschen, wenn sie erfahren, dass ihr Meine Offenbarungen besitzt, werden aus Neugier zu euch kommen; andere werden euch ablehnen, und wieder andere werden euch vernichten wollen. Ihr sollt euch in allen Fällen darauf beschränken, eure Aufgabe zu erfüllen, nämlich Zeugnis abzulegen. Dann werdet ihr erleben, dass gerade die, die euch verspotteten oder euch zu töten beabsichtigten, von euren Worten bewegt werden, ihre Waffen weit von sich werfen und sich euch auf eurem Wege anschließen.
46 Die große Auseinandersetzung rückt näher, nach dem Chaos wird der Friede zu dieser Welt kommen. Der Mensch muss diesen Kelch leeren, damit er den Frieden und die Tugenden des Geistes zu schätzen und zu erstreben lernt. Es ist nötig, dass er Härten erleidet, damit er erschüttert wird und sich läutert; und wenn die Last seiner Schuld für ihn unerträglich wird, er das brennende Verlangen fühlt, dass der Friede, den er so lange Zeit aus seinem Herzen verbannte, in seine Seele zurückkehrt, wofür er seine volle Reue darbringen wird.
47 Ich sage euch, dass dieser Friede kommen wird und dass er für lange Zeit in den Herzen der Menschen behütet und bewahrt bleiben wird.
48 Diese Erde wird ein fruchtbares Feld sein, auf dem Mein Same erblüht und Frucht bringt, denn schon ist das Herz des Menschen nach Liebe hungernd und nach Wahrheit dürstend; auch ist es der eitlen Worte und der Lehren ohne Liebe überdrüssig. Daher hat der Mensch schließlich gefühlt, dass er von einem wirklichen Meister unterwiesen werden muss, der ihm das geistige Leben offenbart und ihn für ein höheres Dasein vorbereitet. Mein Gesetz, das immerdar im Leben der Menschen gegenwärtig ist, wird von ihnen vergessen, und darum bewegt sich die Menschheit auf das Chaos zu; daher kommt es, dass das menschliche Herz leer und arm an Geist ist.
49 Deshalb lade Ich euch alle ein, zum wahren Wege zurückzukehren. Mein Friede ist bereit, zu euch zu kommen, und seid gewiss, dass mit ihm in den Seelen der Menschen die Tugenden wieder aufblühen werden. Nach der Selbstsucht, in welcher die Menschen lebten, wird die Nächstenliebe zu ihnen zurückkehren, und sie werden den zu verstehen suchen, der Hilfe braucht, und ihm den Frieden und den Trost zukommen lassen, welche sie lange Zeit nicht zu geben verstanden. Dann werden sie die Freude erleben, die derjenige fühlen wird, der seine Nächsten wie Geschwister liebt. Wann werden jene guten Sämänner der Nächstenliebe erscheinen? Ich habe euch gesagt, dass um eines Gerechten willen diese Welt gerettet werden könnte.
50 Bedenkt: Wenn ihr alle gerecht und gut zu sein bestrebt wäret, würde sich dies Tal der Tränen bald in eine Welt hoher Geistigkeit verwandeln.
51 Du, Volk, arbeite, ohne müde zu werden. Lehre, tue Werke, die zur Umwandlung anregen, und da ihr zu neuem Leben auferstanden seid, so bittet für die, die zu leben vermeinen, jedoch für den Glauben und die Hoffnung gestorben sind. Die ihr jetzt stark und gesund seid, bittet für die Kranken. Betet für die, die nicht beten und ermutigt jene, die große Prüfungen durchmachen. Stützt die Schwachen und bringt Frieden zu den Nationen im Krieg. Helft all jenen Seelen, die ihren Körper auf den Schlachtfeldern gelassen haben, sich zu erheben und in das geistige Leben einzudringen im Bewusstsein des Zustandes, in dem sie sich befinden, und des Schrittes, den sie getan haben. Betet für alle, eure Mission beschränkt sich nicht darauf, dies nur für jene zu tun, die ihr liebt und kennt, die eure Angehörigen sind, sondern für alle, die auf dieser und in anderen Welten leben. Tut dies, Jünger, denn eure geistige Mission ist universell, da Ich keine Grenzen bezeichnet habe, damit ihr euch liebt, sondern euch immer gesagt habe: "Liebet einander."
52 Um euch bei dieser Aufgabe zu helfen, ist das Licht Meines Geistes hernieder gekommen, euch zu liebkosen, o ihr Kleinen, die ihr euch eifrig bemüht habt, um den Bedürftigen ein friedvolles Plätzchen anbieten zu können, wo sie Meine Stimme hören, welche Balsam, Licht und Frieden ist.
53 Ärmlich und bescheiden ist der Versammlungsort, weil ihr gelernt habt, dass dies kein Tempel ist. Statt dessen gebt ihr euch Mühe, eurer Seele Reinheit zu verleihen, von der ihr bereits wisst, dass sie Mein wahrer Tempel ist.
54 Diese Versammlungsstätten sind wie Bäume auf den weiten Wegen eures Lebens, sie sind wie Palmen in der Wüste, Rastplätze, um den Wanderern Erholung und Schatten zu spenden.
55 Ach, wenn doch jede Provinz einen dieser Bäume hätte, wo die Menschen meine "Nachtigallen" schlagen hören könnten! Doch euer Schritt ist langsam gewesen und eure Arbeit dürftig. Daher gibt es viele Gegenden ohne Bäume und viele Wanderer, die keine Oase, keinen Schatten, keine Zuflucht noch Vogeltrillern finden.
56 Da ihr den Trost Meiner Gegenwart habt durch dies Wort, so erwerbt Verdienste, damit euer Baum wächst und sein Schatten größer wird, denn die Zahl der Wanderer wird sich stark vermehren, welche durch das Zeugnis derer herbeigeführt werden, die hier den Frieden ihrer Seele gefunden haben.
57 Arbeitet alle vereint und verwirklicht das Werk, das Ich euch anvertraut habe. Doch wachet und betet, damit ihr nicht in der Versuchung fallet*, denn dann würdet ihr selbst euer Werk zerstören.
* "Wachet und betet, damit ihr nicht in der Versuchung fallet". Dies ist eine Korrektur der Luther-Übersetzung, die in Markus 14:38 lautet: Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallet. ─ Auch die Bitte im „Vaterunser-Gebet“: „Und führe uns nicht in Versuchung“ ist nicht richtig wiedergegeben, denn Gott versucht uns nicht. (Jakobus 1:3) Wir brauchen Ihn deshalb nicht zu bitten, dass Er uns nicht in Versuchung führe, sondern daß Er uns beschütze und so führe, damit wir in der Stunde der Versuchung nicht zu Fall kommen. (Offenbarung 3:10)
58 Ihr fragt Mich in euren Herzen, welcher Art die Versuchungen sind, in denen ihr fallen könntet, worauf Ich euch antworte, dass diese Versuchungen in Eitelkeit, Fanatismus oder Materialismus bestehen.
59 Jetzt seid ihr überrascht, dass Ich in dieser Weise zu euch rede, denn ihr haltet es für unmöglich, durch Handlungsweisen zu Fall zu kommen, die eines Jüngers von Mir so unwürdig sind.
60 Wenn ihr wüsstet, wie viele von euch, die ihr voll Sanftmut herbeigekommen seid und jedes Mal geweint habt, wenn ihr die kleinste Verfehlung begangen habt, und die ihr Mir bei jedem Gebet eure Liebe geschworen habt, hernach aber die Demut in Hochmut und die tätige Nächstenliebe in Selbstsucht verkehrt habt.
61 Ich kenne euch besser als ihr euch selbst, und es ist notwendig, dass Ich so zu euch spreche, damit ihr wachsam lebt.
62 Ich vertraue euch allen die Aufgabe an, ein geistiges Heiligtum zu errichten, das Mein wahrer Tempel sein soll, ein dem menschlichen Blicke unsichtbarer Altar, der jedoch die Kraft eines wirklich vorhandenen Altars haben wird. Seine Gegenwart wird durch das empfunden werden, was ihr auf eure Mitmenschen ausstrahlt.
63 Das ist der Tempel, den zu errichten Ich euch beauftrage, weil Ich weiß, dass ihr in seinem Schoße Frieden, Leben und Licht des Geistes finden werdet.
64 Wenn ihr euch mit wahrer Brüderlichkeit vereinigt, Meine Anweisungen befolgt, in der Demut, dem Glauben und der Nächstenliebe beharrlich verbleibt und dafür sorgt, nicht in Stillstand zu geraten, sondern euch bemüht, täglich größere Vergeistigung zu erreichen, so zweifelt nicht daran, dass ihr eure Mission bald erfüllt sehen werdet und euer Werk vollendet.
65 Bekämpft alle Keime von Uneinigkeit, von Falschheit, von Täuschung oder von Materialismus, welche in eurer Mitte emporsprießen könnten, denn wenn ihr nachlässig sein solltet, wird das Unkraut wuchern und weiterwachsen und schließlich die Mauern eures Tempels überwuchern.
66 Wartet nicht, bis das Resultat eurer Arbeit Ähnlichkeit mit dem bekommt, das jenem Volk widerfuhr, das den Turm von Babel aufrichtete. Seid bestrebt, dass am Ende des Kampfes alles Freude und Friede in eurer Seele ist; doch hütet euch davor, dass nicht im letzten Moment die Verwirrung und der Schmerz aufkommen.
67 Gesegnet sei derjenige, welcher danach trachtet, mit seinem Gewissen im Frieden zu sein.
68 Gesegnet sei derjenige, der auf seinem Wege den Samen des Friedens sät.
69 Ihr, die ihr herbeikommt, um meine süßen Worte zu hören, seid willkommen.
70 Kommt zu Mir, wann immer ihr durch die Leiden oder durch Mangel an Glauben niedergeschlagen seid, denn Ich bin das Licht, das euch die Ruhe des Geistes zurückgeben wird.
71 Wenn ihr von diesen Versammlungsstätten entfernt sein solltet, werdet ihr mich in eurem Gewissen hören, das euch den Weg weisen wird.
72 Wenn die Menschheit durch einen Zeitabschnitt der geistigen Verwirrung geht, dann kommt die Klarheit Meines Wortes, um ihn zu erleuchten, weil er fähig ist, das höhere Leben zu verstehen.
73 Ihr alle seid Zeugen davon, dass in diesen Augenblicken die Wissenschaft all ihre Zeit und Verstandeskraft einsetzt, um in der Natur die Antwort auf viele Fragen der Menschen zu entdecken. Und die Natur antwortet auf den Ruf der Menschen und gibt dabei Zeugnis von ihrem Schöpfer, welcher unversiegbarer Quell von Weisheit und Liebe, aber auch von Gerechtigkeit ist. Jedoch erwacht der Mensch nicht zu der Wahrheit und fährt fort, sich, wie durch einen Urteilsspruch, mit der schweren Last seines Materialismus zu beladen.
74 Es ist die Angst der Menschen, einen Schritt vorwärts in Richtung Evolution zu machen, einen Schritt nach vorne, da sie gewöhnt sind, in den Traditionen zu verharren, welche ihre Vorfahren ihnen hinterließen.
75 Der Mensch fürchtet sich, selbständig zu denken und zu glauben; er zieht es vor, sich der Überlieferung anderer zu unterwerfen, womit er sich seiner Freiheit beraubt, Mich kennenzulernen. Aus diesem Grunde hat er rückständig gelebt.
76 Doch nun ist die Zeit des Lichtes für die Menschheit gekommen, womit der Mensch Eigenwillen gewinnt.
77 Wenn die Menschheit die Entwicklung der Wissenschaft miterlebt und Entdeckungen gesehen hat, die sie vorher nicht geglaubt hätte, warum sträubt sie sich dann, an die Entwicklung des Geistes zu glauben? Warum versteift sie sich auf etwas, das sie aufhält und träge macht? Weshalb hat sie sich nicht dem ewigen Leben geöffnet.
78 Vergleicht, wie meine Offenbarungen zu dieser Zeit mit eurer materiellen Entwicklung übereinstimmen, damit ihr sie niemals irrtümlicherweise verurteilen werdet.
79 Der Mensch bilde sich nichts ein auf sein materielles Werk und seine Wissenschaft, denn er weiß nicht, dass ohne Meine Offenbarung und ohne meinen Einfluss oder der Hilfe von geistigen Wesen, die euch vom Jenseits aus inspirieren, nichts hätte entdeckt werden können.
80 Der Mensch ist Teil der Schöpfung, er hat eine Aufgabe zu erfüllen, wie sie alle Geschöpfe des Schöpfers haben; darüber hinaus wurde ihm eine höhere Intelligenz und ein eigener Wille zuteil, damit er durch eigene Anstrengung die Entwicklung und Vervollkommnung des Geistes erreicht, welcher das Höchste seines Daseins ist.
81 Mittels des Geistes kann der Mensch seinen Schöpfer begreifen, seine Wohltaten verstehen sowie seine Weisheit bewundern.
82 Wenn ihr, anstatt über euren irdischen Kenntnissen eitel zu werden, euch Mein ganzes Werk zu eigen machtet, würde es für euch keine Geheimnisse geben. Dann würdet ihr euch als Brüder erkennen und euch untereinander lieben, wie Ich euch in jedem meiner Werke unterweise. Ihr würdet Güte, Liebe, Barmherzigkeit und vor allem Einheit haben.
83 Wie klein seid ihr, wenn ihr euch für allmächtig und groß haltet und euch daher sträubt, zu bekennen, dass über eurer Macht und eurer Wissenschaft Derjenige ist, welcher in Wahrheit alles weiß und alles vermag!
84 Armes menschliches Wesen, wenn es sich damit begnügt,Materie und nur Materie zu sein, weshalb es nur dem Naturgesetz unterworfen bleibt, das die sterblichen und flüchtigen Wesen regiert, welche geboren werden, wachsen und sterben!
85 Wann werdet ihr euch aus dem Zustand des Materialismus erheben, in dem ihr euch befindet? Ihr müsst eine Anstrengung machen, um über den Himmel, den ihr ersonnen habt, hinauszuschauen, dem Ort der Ewigkeit, der für euch vorbestimmt ist.
86 Wartet nicht darauf, dass andere den Weg zu Mir beginnen; kommt, erforscht das Geheimnis, und Er wird euch sagen, was ihr tun sollt; Er wird euch die Aufgabe mitteilen, die ihr zu erfüllen habt.
87 Ich lade euch ein, Mir näher zu kommen; doch dafür ist esnicht nötig, weder die Pflichten noch die gesunden Erquickungen des menschlichen Lebens aufzugeben.
88 Jünger, ihr seid zu einer Zeit auf die Erde gekommen, in der das ganze menschliche Leben der Herrschaft der menschlichen Wissenschaft unterworfen ist; trotz des großen Materialismus wird das Licht, das euer Inneres erleuchtet, euch zu verstehen geben, was ihr zu tun habt. So werdet ihr eure Gaben entfalten, denn nichts darf ins Stocken geraten, alles muss in Harmonie voranschreiten.
89 Ich gebe euch Meine Unterweisungen nicht nur als einen moralischen Zügel für eure Leidenschaften; vielmehr könnt ihr mit ihr die größeren Höhen eurer geistigen Vollendung ersteigen.
90 Die Zügel für eure Leidenschaften müssen euer Gewissen sein.
91 Ich komme nicht, um eine neue Religion unter euch zu gründen, noch verleugnet diese Lehre die vorhandenen Religionen.
92 Dies ist eine Botschaft der Göttlichen Liebe für alle, einRuf an alle Geistwesen.
93 Wer die göttliche Absicht versteht und meine Gebote erfüllt, wird sich zum Fortschritt und zur Höherentwicklung seines Geistes hingeführt fühlen.
94 Begreift, dass, solange die Welt sich nicht auf den Pfad des Spiritualismus begibt, wird der Frieden in weiter Ferne von seiner Verwirklichung sein.
95 Ich, in Jesus, lehrte das Gesetz der höchsten und reinsten Empfindungen. Kommt alle zu Mir, verwandelt euch in meine vielgeliebten Jünger, und Ich werde euch lehren, in Frieden zu leben.
Mein Friede sei mit euch!

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