Gefährliche Zeiten


Worte von Jesus an Byron Searle
Lukas 21:20
Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket daß herbeigekommen ist seine Verwüstung.
Transkript
Mein Sohn, ich habe gesagt, dass es an verschiedenen Orten große Erdbeben geben wird, dass es Hungersnöte, Pest und extrem beängstigende Anblicke geben wird. Es wird große Zeichen an der Sonne, am Mond und an den Sternen geben, die das Herz der Menschen zum Versagen bringen werden. Aber vor all diesen Dingen werden sie euch um Meines Namens willen verfolgen. Sie werden euch zu Synagogen bringen, um nach den Noahide-Gesetzen gerichtet zu werden. Sie werden euch in Gefängnislager stecken und euch foltern, um euch dazu zu bringen, mich zu verleugnen.
Mein Sohn, das ist die Realität der Welt - dass die, die an mich glauben, von ALLER WELT gehasst werden. Auch wenn die Zeiten hart sein werden und einige von euch getötet werden, wird kein Haar auf dem Kopf zugrunde gehen. Viele werden von Freunden und Familienmitgliedern aufgegeben, aber fürchtet euch nicht, denn ich habe euch in meiner Hand! Alle Dinge sind jetzt so, wie sie von meinen Propheten und Wächtern prophezeit wurden. Ich habe denen, die hören wollen, Träume und Visionen gegeben, und sie haben versucht, meinen Körper zu erwecken. Allerdings schläft der Körper noch und ist nicht bereit für das, was kommen wird!
Mein Sohn, ich habe Meinem Überrest erlaubt zu sehen, was auf jede Nation auf der ganzen Welt kommt, aber sie werden nicht ernst genommen. Stattdessen werden sie verleumdet, verspottet und bis zur völligen Erschöpfung herabgesetzt. Aber bleib stark, mein Überrest, die Urteile, die ich dir offenbart habe, fangen jetzt an. Ich werde barmherzig sein und Meinem Körper eine kurze Zeitspanne geben, um aufzuwachen und umzukehren. Aber ich sage, die Urteile werden nicht mit dem Gebet weggehen !! Es ist die Zeit des Endes, und ihr müsst aufwachen, oder ihr werdet vergehen! WENN IHR ISRAEL VON ARMEEN UMGEBEN SEHT, WISST, DASS DIE ZEIT JETZT AUF DER HAND  IST !!!
Mein Sohn, mein Überrest, ist jetzt die Zeit, zu denen um euch herum BEREUT zu rufen. KOMM, KOMMT  ALLE ZU DEM GROSSEN GOTT  UND SEINEM CHRISTUS JESUS !!! Suche die Vergebung der Sünden und erlaube Mir, in dein Herz zu kommen. Ich werde dir vergeben, und du kannst für immer in Meinem Königreich leben!
Ich liebe dich alle, aber jetzt ist die Zeit! Ich gehe mit Lob in meine Gerichte !!! ICH KOMME BALD!!!
Amen.
Messias Jesus

49. Religion und Rechtsprechung


XI.  Die Menschheit
Kapitel 49 -Religion und Rechtsprechung
Keine Religion ist die einzig wahre

1 Ich komme nicht, um religiösen Fanatismus unter den Menschen zu erwecken; meine Lehre ist sehr weit davon entfernt, falsche Dinge zu lehren; Ich will Besserung, Glaube, Nächstenliebe, Vergeistigung. Der Fanatismus ist eine dunkle Binde vor den Augen, ist ungesunde Leidenschaft, ist Finsternis. Wachet, damit dieser schlechte Same nicht in euer Herz eindringt. Bedenkt, dass der Fanatismus manchmal den Anschein von Liebe hat.

2 Begreift, dass diese Finsternis die Menschheit in dieser Zeit heimgesucht hat. Erkennt, dass, obwohl die heidnischen Völker von der Erde verschwunden sind und der größte Teil der Menschheit sich zur Verehrung des wahren Gottes bekennt, die Menschen Mich weder kennen noch Mich lieben; denn ihre Kriege, ihr Hass, und ihr Mangel an Harmonie sind der Beweis dafür, dass sie Mich noch nicht in ihren Herzen leben lassen.

3 Über der Finsternis dieses religiösen Fanatismus‟ und dieses Götzendienstes nähern sich große Wirbelstürme, die den geistigen Kult dieser Menschheit läutern werden. Wenn dieses Werk vollbracht sein wird, wird in der Unendlichkeit der Regenbogen des Friedens erstrahlen. (83, 60 – 62)

4 Ich habe zugelassen, dass es auf Erden Religionen gibt, die für den Geist Wege sind, die zu Gott führen. Jede Religion, die das Gute und die Liebe lehrt und die Barmherzigkeit preist, ist gut, weil sie Licht und Wahrheit enthält. Wenn die Menschen in ihnen verkümmern und das, was ursprünglich gut war, in Schlechtes verkehren, geht der Weg unter dem Materialismus und der Sünde verloren.

5 Daher zeige Ich euch in dieser Zeit aufs neue meine Wahrheit, welche Weg, Lebensessenz und Gesetz ist, damit ihr dieses Gesetz, welches Leuchtturm und Leitstern ist, jenseits der Formen und Riten sucht, jenseits alles Menschlichen. Wer Mich so sucht, wird Spiritualist sein. (197, 10 – 11)

6 Niemand wird verloren gehen; die einen werden auf dem Wege, den Ich euch gewiesen habe, früher ankommen, und die anderen auf den Wegen, denen sie folgen, später.

7 In allen Religionen kann der Mensch jene Lehre annehmen, die er benötigt, um gut zu werden. Doch wenn er dies nicht erreicht, dann gibt er der Religion die Schuld, zu der er sich bekennt, und bleibt der, der er immer gewesen ist.

8 Alle Religionen sind Wege; die einen sind vollkommener als andere, aber alle zielen auf das Gute ab und bemühen sich, zum Vater zu kommen. Falls euch etwas an den Religionen, die ihr kennt, nicht befriedigt, so verliert nicht den Glauben an Mich. Geht auf dem Wege der Nächstenliebe, und ihr werdet das Heil finden, denn mein Weg ist von der Kraft der Liebe erhellt. (114, 43)

9 Die Religionen sind kleine Nebenwege, die die Geistwesen zum wahren Wege leiten, auf dem sie Schritt für Schritt emporsteigen können, bis sie zu Mir kommen. Solange die Menschen sich auf der Erde zu unterschiedlichen Religionen bekennen, sind sie geteilt. Doch wenn sie einmal auf dem Weg der Liebe und Wahrheit sind, werden sie vereint sein, werden sie mit jenem einzigen Lichte eins werden; denn es gibt nur eine Wahrheit. (243, 5)

10 Die Vereinigung der Religionen wird kommen, wenn der Geist der Menschen sich über den Materialismus, über Traditionen, Vorurteile und den Fanatismus erhebt. Dann werden sich die Menschen in einem einzigen Gottesdienst geistig vereint haben: dem des Guten aus Liebe zu Gott und zum Nächsten. Wenn dies geschieht, wird die Menschheit in eine Periode der Vervollkommnung eintreten. (187, 43)

11 Die geistige Gespaltenheit der Menschen ist darauf zurückzuführen, dass die einen von dem einen Zweig (des Baumes göttlicher Offenbarungen) Gebrauch machten, und die anderen von einem andern Zweig. Es gibt nur einen Baum, seiner Äste dagegen sind viele. Aber die Menschen wollten meine Lehren nicht in dieser Weise auffassen, und die Auseinandersetzungen trennen sie und vertiefen ihre Meinungsverschiedenheiten. Jeder glaubt, die Wahrheit zu besitzen, jeder fühlt sich im Recht. Doch Ich sage euch: Solange ihr nur die Frucht eines einzigen Astes kostet und die der übrigen ablehnt, werdet ihr nicht zu der Erkenntnis gelangen, dass alle Früchte vom göttlichen Baume stammen, deren Gesamtheit erst die vollständige Wahrheit darstellt.

12 Wenn Ich zu euch von diesen Wahrheiten spreche, so denkt nicht, dass der Meister die äußerlichen Kultformen der verschiedenen Religionen meint, sondern das grundlegende Prinzip, auf dem jede derselben beruht.

13 Ein starker Sturmwind macht sich nun fühlbar. Seine Windstöße lassen beim Schütteln des Baumes dessen verschiedenartige Früchte herabfallen, und sie werden von denen gekostet werden, die sie zuvor nicht gekannt hatten.

14 Daraufhin werden sie sagen: "Wie fehlgeleitet und blind sind wir gewesen, als wir – von unserem Fanatismus getrieben – alle Früchte zurückwiesen, die uns unsere Brüder anboten, nur weil sie uns unbekannt waren!"

15 Ein Teil meines Lichtes ist in jeder Menschengruppe, in jeder Gemeinschaft. Niemand rühme sich daher, die ganze Wahrheit zu besitzen. Begreift also: wenn ihr weiter zum Kern des Ewigen vordringen wollt, wenn ihr weiter gelangen wollt, als dahin, wohin ihr bisher gekommen seid, dann müsst ihr zuerst die Erkenntnisse der einen mit denen der andern vereinen und auf diese Weise mit allen anderen. Dann wird aus dieser Harmonie ein klares und sehr helles Licht hervorstrahlen, das ihr bisher auf der Welt gesucht habt, ohne es zu finden.

16 "Liebet einander", dies ist meine Maxime, mein höchstes Gebot für die Menschen, ungeachtet der Glaubensbekenntnisse oder der Religion.

17 Nähert euch einander durch die Erfüllung dieses höchsten Gebotes, und ihr werdet Mich in jedem von euch gegenwärtig finden. (129, 36 - 41)

Die Entwicklungsfeindlichkeit der Religionen

18 Dem Menschen war sein menschliches Leben wichtiger als sein geistiges Leben, auch wenn ihm oftmals bewusst war, dass das menschliche vergänglich ist und das geistige ewig. Dies ist der Grund dafür, dass er, obwohl er in seiner Zivilisation und seiner Wissenschaft Fortschritte gemacht hat, geistig stehen geblieben und in seinen Religionen in Schlaf versunken ist.

19 Betrachtet eine Religion nach der andern, und ihr werdet sehen, dass keine davon Beweise von Entwicklung, Entfaltung oder Vervollkommnung zeigt. Jede wird als die höchste Wahrheit verkündet; doch da jene, die sich zu ihr bekennen, alles in ihr zu finden und zu erkennen vermeinen, geben sie sich keine Mühe, einen Schritt weiterzukommen.

20 Die göttlichen Offenbarungen, das Gesetz Gottes, meine Lehre und meine Kundgaben haben euch von Anbeginn begreiflich gemacht, dass der Mensch ein Wesen ist, das der Entwicklung unterworfen ist. Weshalb bestätigt und prüft dann keine eurer Konfessionen diese Wahrheit?

21 Ich sage euch: Nur jene Lehre, die den Geist erweckt, die Licht in ihm entzündet, die ihn fördert und ihm das offenbart, was er in sich birgt, die ihn jedes Mal wiederaufrichtet, wenn er strauchelt, und ihn voranschreiten lässt, ohne stehen zu bleiben – nur diese Lehre ist von der Wahrheit inspiriert. Doch ist dies nicht eben das, was meine Unterweisung euch zu allen Zeiten offenbart hat?

22 Dennoch seid ihr seit langem geistig stehen geblieben, weil ihr mehr um das besorgt wart, was euer Leben auf Erden betrifft, als um das, was euren Geist anbelangt. Doch um das Geistige nicht völlig aufzugeben, habt ihr eure Religionen so gestaltet, dass sie euch nicht im geringsten an der Erledigung eurer Arbeiten und Pflichten auf Erden stören.

23 Wenn ihr dann jener religiösen Tradition nachkommt, meint ihr, Gott gerecht zu werden, sucht ihr damit euer Gewissen zu beruhigen und glaubt, euren Eintritt in das Himmelreich zu sichern.

24 Welche Unwissenheit, Menschheit! Wann wirst du endlich zur Wirklichkeit erwachen? Merkt ihr nicht, dass, wenn ihr eure religiösen Bräuche befolgt, ihr Mir nichts gebt, und auch euer Geist leer ausgeht?

25 Wenn ihr eure Kirchen verlasst und sagt: "Nun habe ich meine Pflicht gegenüber Gott erfüllt", seid ihr einem großen Irrtum anheim gefallen, weil ihr meint, Mir etwas gegeben zu haben, obwohl ihr wissen müsstet, dass ihr Mir nichts geben könnt, jedoch vieles von Mir empfangen und vieles euch selbst bescheren könnt.

26 Ihr glaubt, dass die Erfüllung des Gesetzes sich darauf beschränkt, jene Orte aufzusuchen, und dies ist ein weiterer großer Irrtum. Denn diese Orte sollten die Schule sein, wo der Schüler für später lernen sollte. Wieder im Alltagsleben stehend, sollte er die gelernte Lektion praktisch anwenden, was die wahre Erfüllung des Gesetzes ist. (265, 22 - 27)

Das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft

27 Von Anbeginn der Zeiten haben die Boten des Gesetzes und der Lehre des Geistes den Wissenschaftler zum Gegner gehabt. Zwischen beiden sind große Kämpfe entbrannt, und die Zeit ist gekommen, dass Ich euch etwas zu diesen Auseinandersetzungen sage.

28 Ich schuf diese Welt, damit sie inkarnierten Geistwesen als vorübergehende Heimat diene. Aber bevor sie diese bevölkern würden, versah Ich sie mit den Fähigkeiten des Geistes, des Verstandes und des Willens.

29 Ich wusste im voraus das Schicksal und die Entwicklung meiner Geschöpfe. Ich legte in die Erde, ihr Inneres, ihre Oberfläche und ihre Atmosphäre alle notwendigen Elemente hinein für die Erhaltung, für den Unterhalt, die Entfaltung und auch Erquickung des menschlichen Wesens. Doch damit der Mensch die Geheimnisse der Natur als Quelle des Lebens entdecken könnte, ließ Ich zu, dass seine Intelligenz erwachte.

30 So wurden dem Menschen die Anfänge der Wissenschaft offenbart, zu der ihr alle befähigt seid, obschon es immer Menschen mit größerer Begabung gegeben hat, deren Mission es war, der Natur das Geheimnis ihrer Kräfte und Elemente zum Wohle und zur Freude der Menschheit zu entreißen.

31 Auch habe Ich große Geister zur Erde gesandt, damit sie euch das übernatürliche Leben offenbaren würden – jenes, das über dieser Natur steht, jenseits der Wissenschaft. Durch diese Offenbarungen wurde das Dasein eines universellen, starken, schöpferischen, allmächtigen und allgegenwärtigen Wesens erahnt, das für den Menschen ein Leben nach seinem Tode bereithält, das ewige Leben des Geistes.

32 Doch da die einen geistige Missionen und die andern wissenschaftliche Missionen mit sich brachten, haben sich die einen und die andern, die Religionen und die Wissenschaft, zu allen Zeiten als Feinde im Kampfe gegeneinander erhoben.

33 Heute sage Ich euch, dass Materie und Geist keine gegensätzlichen Kräfte sind; zwischen beiden soll Harmonie herrschen. Licht sind Meine geistigen Offenbarungen, und Licht sind auch die Offenbarungen und Entdeckungen der Wissenschaft. Doch wenn ihr von Mir gehört habt, dass Ich das Werk der Wissenschaftler oft beanstande, dann deshalb, weil viele von ihnen die Energie, die früher unbekannten Elemente und Kräfte der Natur für verderbliche Zwecke der Zerstörung, der Feindseligkeiten, des Hasses und der Rache, der irdischen Herrschaft und maßlosen Machtstrebens missbraucht haben.

34 Ich kann euch sagen, dass es Mir bei denen, die ihre Mission mit Liebe und guten Absichten ausgeführt haben – bei jenen, die respektvoll und demütig in meine geheimen Schatzkammern eingedrungen sind, Freude bereitet hat, ihnen große Geheimnisse zum Wohle meiner Tochter, der Menschheit, zu offenbaren.

35 Die Wissenschaft hat die Menschheit seit Anbeginn der Welt dazu veranlasst, den Pfad des materiellen Fortschritts zu beschreiten, auf welchem Wege der Mensch auf Schritt und Tritt die Früchte der Wissenschaft gefunden hat – die einen süß, und die andern bitter.

36 Jetzt ist die Zeit da, in der ihr begreifen müsst, dass alles Licht meinem Geiste zugehörig ist, dass alles, was Leben ist, von meiner Göttlichkeit stammt, weil Ich die geheime Schatzkammer, der Urquell und der Ursprung der ganzen Schöpfung bin.

37 Jene Kämpfe des Geistigen gegen das Wissenschaftliche werden aus dem Leben der Menschen verschwinden bis zu dem Grade, dass das Spirituelle mit der Wissenschaft in einem einzigen Lichte vereint wird, das den Weg des Menschen bis in die Unendlichkeit erhellt. (233, 25 -34)

Die Härte und Ungerechtigkeit irdischer Justiz

38 Ich komme, um eure irrigen Gesetze aufzuheben, damit euch nur solche regieren, die durch meine Gebote geformt sind und mit meiner Weisheit in Einklang sind. Meine Gesetze sind von Liebe geprägt, und da sie von meiner Göttlichkeit stammen, sind sie unveränderlich und ewig, während die euren vergänglich und zuweilen grausam und eigensüchtig sind.

39 Das Gesetz des Vaters besteht aus Liebe, aus Güte, es ist wie ein Balsam, der Trost gibt und den Sünder aufrichtet, damit er die Wiedergutmachung seiner Vergehen ertragen kann. Das Gesetz der Liebe des Vaters bietet dem, der sich vergeht, immer die großmütige Gelegenheit zur sittlichen Erneuerung, während eure Gesetze ganz im Gegenteil den, der sich vergangen hat, und oftmals auch den Unschuldigen und Schwachen, erniedrigen und züchtigen.

40 In eurer Rechtsprechung gibt es Härte, Rache und Mangel an Erbarmen. Das Gesetz Christi ist von liebevoller Überzeugungskraft, unendlicher Gerechtigkeit und höchster Geradlinigkeit. Ihr selbst seid eure Richter, Ich dagegen bin euer unermüdlicher Verteidiger; doch müsst ihr wissen, dass es zwei Arten gibt, euer Unrecht zu bezahlen: eine mit Liebe und eine mit Schmerz.

41 Wählet selbst, noch immer genießt ihr die Gabe der Willensfreiheit. (17, 46 - 48)

42 Ich bin der Göttliche Richter, der niemals ein schwereres Urteil fällt, als die Verfehlung ist. Wie viele von denen, die sich vor Mir anklagen, finde Ich rein. Wie viele dagegen posaunen ihre Reinheit aus, und Ich finde sie verdorben und schuldig.

43 Wie ungerecht ist die menschliche Rechtsprechung! Wie viele Opfer schlechter Richter sühnen fremde Vergehen! Wie viele Unschuldige haben die Gitter des Gefängnisses sich vor ihren Augen schließen sehen, während der Schuldige frei umherläuft und unsichtbar seine Last an Diebstählen und Verbrechen mit sich schleppt. (135, 2 - 3)

44 Weil die menschliche Justiz unvollkommen ist, sind eure Gefängnisse voller Opfer, und die Hinrichtungsstätten wurden mit dem Blut Unschuldiger befleckt. Ach, wie viele Verbrecher sehe Ich Freiheit und Achtung genießen auf der Welt, und wie vielen Verderbten habt ihr Denkmäler errichtet, um ihr Andenken zu ehren!

45 Wenn ihr diese Wesen sehen könntet, wenn sie dann in der Geistigen Welt leben und in ihren Geistern das Licht aufgeht! Statt unsinniger und unnützer Huldigungen würdet ihr ihnen ein Gebet zusenden, um sie in ihrer schweren Reue zu trösten. (159, 44 - 45)

Die hartherzige Selbstgerechtigkeit des Menschen

46 Die Liebe soll es sein, die euch leitet, damit ihr zu wahren Botschaftern des göttlichen Trösters werdet. Denn ihr, die ihr in keinen Abgrund hinabgestürzt seid, seid immer schnell bei der Hand, zu beschuldigen, zu richten. Ihr verurteilt eure Nächsten ohne das geringste Mitgefühl, und das ist nicht meine Lehre.

47 Wenn ihr, bevor ihr richtet, euch selbst und eure Fehler erforschen würdet - Ich versichere euch, euer Urteil wäre mitfühlender. Ihr haltet jene in den Gefängnissen für schlecht, und betrachtet als Unglückselige, die in den Krankenhäusern sind. Ihr haltet euch von ihnen fern, ohne euch bewusst zu machen, dass sie würdig sind, in das Reich meiner Liebe einzugehen. Ihr wollt nicht daran denken, dass auch sie das Recht haben, die Strahlen der Sonne zu empfangen, welche geschaffen wurden, um allen Geschöpfen ohne irgendeine Ausnahme Leben und Wärme zu schenken.

48 Jene an Orten der Sühne eingeschlossenen Menschen sind oftmals Spiegel, in denen sich die Menschen nicht erblicken wollen, weil sie wissen, dass das Bild, das jener Spiegel ihnen enthüllt, in vielen Fällen das einer Anklage sein wird. (149, 51 - 53)

Die irdische Justiz als notwendiges Übel

49 Noch immer zeigt die auf Erden bestehende Justiz keine gerechten Werke. Ich kann Mangel an Barmherzigkeit sehen, Verständnislosigkeit und die Härte der Herzen. Doch jeder wird noch sein vollkommenes Urteil empfangen.

50 Ich habe diese Prüfungen zugelassen, und solange der Mensch meine Gesetze nicht erfüllt, solange er sich von der Befolgung ihrer Gebote abkehrt, wird es auf Erden jemanden geben, der sein Herz beugt, der es verletzt.

51 Wenn ihr das Gesetz erfüllen würdet, wären auf der Welt keine Richter nötig, gäbe es keine Strafe, bräuchtet ihr keine Regierungen. Jeder würde seine eigenen Handlungen bestimmen, und alle würden von Mir regiert werden. Ihr alle würdet von meinen Gesetzen inspiriert sein, und eure Handlungsweisen wären immer wohltätig, hätten die Vergeistigung und die Liebe zum Ziel.

52 Aber die Menschheit ist in tiefe Abgründe gestürzt: die Unmoral, das Laster, die Sünde hat sich des Herzens der Menschen bemächtigt, und dies sind die Folgen: ihr müsst bittere Kelche trinken, müsst Demütigung durch jene Menschen erleiden, die, obwohl sie eure Brüder sind, auf Erden Macht ausüben.

53 Doch seid demütig, ertragt die Gerichte mit Geduld, denkt daran, dass Ich der vollkommene Richter bin. (341,53)

Satans List und Macht



Offenbarung 12:9-11
9 Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
10 Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott.
11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod.

Anna Maria hatte ihr Auto seit langer Zeit mal wieder auf dem von ihr bezahlten Parkplatz geparkt, weil sie sonst keinen anderen Parkplatz in der Umgebung gefunden hat. Wieder wird es zum Konflikt. Es ist schönes Wetter und ein Mann packt gerade sein Motorrad aus. Anna Maria setzt sich in ihr Auto und will rückwärts ausparken. Als sie in den Rückspiegel schaut bemerkt sie gerade noch rechtzeitig, daß jener Mann sein Motorrad vorgeschoben hat, direkt hinter ihr Auto. Beinahe hätte sie es übersehen. Sie wundert sich sehr über dieses Verhalten, bleibt aber ruhig und fährt mit ihrem Mann mit dem Auto zum Garten.  Der Mann hat seinen Autoparkplatz auch direkt neben dem von Anna Maria und sie wurde bereits früher von ihm bei der Baugenossenschaft angeschwärzt, daß sie schräg eingeparkt und ihn behindert habe. Anna Maria wurde daraufhin in das Büro beordert und konnte durch ihre gemachten Fotos beweisen, daß sie den Mann nicht bei seinem Parkplatz behindert hat.  In der Nacht hat sie einen Traum.
Traum:
Anna Maria fährt mit dem Auto in die Einfahrt einer Tiefgarage, die mit einer Schranke gesichert ist. Der Wärter hält sie auf und sagt ihr, dass sie hier nicht parken darf. Sie sagt ihm, er soll sie reinlassen, sie arbeitet hier. Aber er läßt sie nicht rein. Dann kommt eine Frau aus dem Esoterischen  Bereich – sie darf passieren.
Dann sind alle in einem Raum am Tisch versammelt und die Leiterin der Einrichtung ist auch da. Da kommt der Mann herein, der Anna Maria gehindert hat, in die Garage zu fahren, um der Leiterin Kaffee zu servieren. Anna Maria sitzt neben der Leiterin. Der Mann setzt sich ihnen gegenüber an den Tisch und holt etwas aus seiner Jackentasche und fängt an: ‚Samstag – einatmen – ausatmen ……‘
Die Leiterin fragt ihn, ob er sich neben Anna Maria setzen will, aber er steht auf und geht weg.
Dann sind andere in dem Raum mit ihr und der Leiterin und diese unterhalten sich miteinander über die seltsamen Erfahrungen, die auch sie mit dem Mann gemacht haben. Schließlich erzählt auch Anna Maria, was er mit ihr gemacht hat und daraufhin fragt die Leiterin sie: ‚Und da bleibst du so ruhig.‘
Anna Maria antwortete nur: ‚Mein Vater.‘
Daran ist sie aufgewacht.
Der Mann ist der Meinung, daß Anna Maria nichts dort zu suchen hat, obwohl es ihr Parkplatz ist, für den sie vertragsgemäß ein monatliches Entgelt bezahlt.Um Streit aus dem Weg zu gehen hat sie es vermieden, den Parkplatz zu nutzen und hat es vorgezogen, das Auto an der Straße abzustellen.
Der Vater ist es, der in der Verfolgung Stärke verleiht und die Kraft, an Ihn zu glauben, daran, daß alles gut wird. Anna Maria meditiert über den Traum. Der Vater sagt:
„Verzeih“
Warum?
„Verscheucht… war ich.“
Warum? Du meinst, er hat Dich verscheucht?
„Meine Heiligen werden überall weggejagt und verscheucht.“
Ich habe es ruhig für Dich ertragen.
„Sollst in Mir geborgen sein.“
Laß uns einander trösten.
„Verdammt.“
Du meinst dieser Mann – er hat sich selbst verdammt – er hat Dich nie gekannt. Das schmerzt Deinen Geist. 
"Du bist ein kleines Kind. Diese haben das Vertrauen, daß sie alles tun dürfen. Dann kommen die Erwachsenen und fangen an, es ihnen zu verbieten." 
Dann verlieren die Kinder ihre Unschuld, wenn sie in diese Kämpfe verwickelt sind.  

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