Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen



Die Apostelgeschichte 1:10-11
10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern,
11 welche auch sagten: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.

Anna Maria hat viele Fragen, die sie dem Vater gerne stellen möchte.
Wie darf ich dir dienen, Vater?  Und bitte, laß mich erkennen, welche Fehler ich mache oder korrigieren muß, damit ich dein Wohlgefallen finde, ob ich vom guten Weg abgekommen bin und wie ich es besser machen kann.  Da war so vieles und ich weiß nicht mehr, ob ich noch in deinem Willen bin? Und ich möchte so gerne von dir hören, ob du mich noch immer liebst und ob ich dich noch immer in der rechten Weise liebe?  Ob du mir wohl auf solche Fragen antworten willst. Es ist das, was mich am meisten interessiert bzw. wie du es siehst? Sag mir ruhig alles, musst mich nicht schonen. Die ganze Wahrheit.
Vater Geist antwortet:
„So weitermachen. Ich hab euch alles gegeben. Ich tu genug für euch. Enkel.“
Sag mir bitte, sind das eigene Wesen, oder bin ich das? Das weiß ich immer noch nicht.
„Ich kann sie bei mir auf den Rücken setzen.“
Anna Maria sieht ein Bild von einem Knaben, der seinem Vater auf den Schultern sitzt.
Also doch, wirkliche Kinder, eine Familie, geistig. Wie geht das nur, ich hab sie weder berührt noch gesehen in der materiellen Welt. Bin ich es doch selbst als Geist.
Hab ich denn noch dein Wohlgefallen, bist du zufrieden mit mir?
„Je länger, je mehr“
Ich bin wieder daheim, da wo ich dich am hufigsten erfahre, in der vertrauten Umgebung. Bis Ende April, da hab ich noch einen Auftrag wo ich gerade war, zwei Nächte.  Ich muß bald wieder öfters in den Garten zur Gartenarbeit.
Hast du gerade ‚heiraten‘ gesagt?
„Da ist ein Problem. Magd. Kochen. Ernährung. Solche leben im weltlichen Sinne, sie essen, aber nicht mein Wort, sondern Lebensmittel.“
Ich koche doch nicht die ganze Zeit. Ich lese auch dein Wort, bis ich mich in vielerlei Hinsicht schuldig, unzulänglich fühle und dann mag ich nimmer weiter lesen, sondern dich lieber spüren, fühlen und mich selber auch.
„Ich mag dich. Bei mir zuhause. Ich hab dich doch lieb. Bist vom Regen in die Traufe gekommen. Ich liebe dich.“
Ja, das tust du ganz sicher, das fühle ich auch. Das kann ich sehen mit meinem Herzen. Sprich nur von dir und mir im Moment von Herz zu Herz. Du hast mir so gefehlt.
„Wir sind geistig miteinander verbunden, was auch immer du tust, ich seh es und du siehst mich auch.“
Du zitterst ja. Bitte, weine nicht, ich will doch wirklich für immer mit dir vereint sein.
„Mädel.“
Das  ist das Schöne, daß du überall da bist, wo ich auch bin.
„Komm e mol her!“ hat der eine Bewohner gesagt.“
Das gibt’s halt immer mal wieder in diesen Heimen, das kann man nicht verhindern. Aber ich nehme stets Reißaus vor denen. Da geb ich nicht den kleinen Finger, sonst wollen sie gleich die ganze Hand. Manchmal weise ich sie auch schroff ab, wenn sie mich zu sehr bedrängen. Wie die Leitung, weil sie wollte, dass ich noch mehr Nächte arbeite. Weil sie mich unter ihr Gesetz zwingen wollte, das sie bei ihren Angestellten erfolgreich anwendet, bis sie sich ihrem Willen beugen.  Das fühlt sich niemals gut an.
‚Bitte komm in die Anbetung‘ hast du vor zwei Jahren zu mir gesagt. Wenn ich geahnt hätte, was du vorhast mit mir, wäre ich wohl zu schüchtern gewesen, hätte ich Skrupel bekommen wegen der anderen, aber du hast mich einfach vor vollendete Tatsachen gestellt, da blieb gar keine Zeit für Skrupel, schon war alles passiert. Ich kam gar nicht dazu es zu hinterfragen, zu grübeln und ich muß dir sagen, daß ich das froh und dankbar genieße, was du mit mir tust. Ich fühle mich von dir sehr verehrt. Du hast wohl sehr großes Vertrauen in mich gesetzt, hast keinen Moment an mir gezweifelt und warst dir deiner Sache vollkommen sicher und daß du alles so mit mir tun willst. Nicht der Schatten eines Zweifels von dir und du hast mich jedesmal von Neuem wieder positiv überrascht.
„Vater! Ich bin doch der Vater!“
Ja. Erst durch dich bin ich Mutter, du hast mich zur Mutter gemaht, ohne dich wäre ich ja nicht Mutter, ohne dich hätte ich ja nicht Gott in mir geboren.
„Das heutige Thema ist, was du für mich bedeutest. Witwer (Josef war Witwer) – Ich habe für euch alle Platz.“
Anna Maria fühlt ein sehr schnelles Herzklopfen in ihrer Brust.
„Heilen!“  sagt Vater Geist.
Er ist der Meister der Frequenzen und jene, die ihn lieben und die ihn darum bitten, heilt er vom Schmutz, den EMF Strahlung in ihnen verursachen. Er harmonisiert mit den richtigen Frequenzen die Frequenzen der betroffenen Organe und bringt sie wieder in ihren natürlichen Schwingungszustand.  
„Meditieren“ sagt Vater Geist kurz nach 1 Uhr „Sitz, oder mach was du willst.“
Anna Maria hat weitergeschlafen bis ca. 5 Uhr. Das war Ungehorsam. Es geht um Gehorsam. Um 5 Uhr wachte sie auf und fing an zu meditieren bis um 7 Uhr. Sie versuchte, ganz da zu sein für die Gegenwart des göttlichen Geistes.  Sie fühlte ihn, die Regungen des Geistes in ihrem Herzen.
„Willsch mich…?“
Ich bin deine Handmaid.
Um 7 Uhr fing Anna Maria an zu beten.
„Jetzt läuft er wieder gradaus!“
Anna Marias Mann ist gemeint. Sie versteht, ihr Gehorsam ist nötig, damit ihr Mann die Gnade bekommt, gradaus zu laufen – auch gehorsam! Es ist also ihre Verantwortung.
„Helft einander!“
Anna Maria hatte in der letzten Nachtschicht das ungute Gefühl, daß die Heimleitung rüberkommen und sie doch noch zu weiteren Nächten überreden will, aber sie hat NEIN gesagt.
„Beugt euch niemals unter das Gesetz von Menschen (Byron!) Ihr seid von mir befreit!“
Anna Maria beugt sich nicht unter das Gesetz der Leitung. Sie ist Frei-Beruflerin und von Christus befreit. Komischerweise wird sie nun mehr geschätzt von der Leitung, als wenn sie nachgegeben hätte.
Im Geiste hört sie zu den Angestellten sagen: ‚Ihr braucht ja gar nicht viel machen, nur da sein für diese Menschen (in der Nacht).
Auf der Rückfahrt trifft Anna Maria ihren Mann und geht mit ihm frühstücken. Als sie dann nach Hause kam befahl ihr Jesus wegen der gezeigten Reue:
„Für die mißbrauchten und mißhandelten Kinder beten!“
Anna Maria kniete sich hin und betete für die von der Elite und dem Vatikan mißbauchten, mißhandelten, gefolterten, vergewaltigten und getöteten Kinder den Barmherzigkeitsrosenkranz.
Dann lud sie HOSTA als Buch in A4 bei Bookmundo hoch und dachte daran, daß Jesus es geboten hat, nichts, was er geschenkt hat, für Geld zu verkaufen. Das Buch hat keine ISBN und kann auf dem freien Markt nicht gefunden werden. Es deckt nur die Herstellungskosten des Verlags und enthält eine Marge von ca. 1 Euro, was man aber nicht ändern kann. Das Buch kann nur von Anna Maria zum Druck in Auftrag gegeben werden.
Anna Maria dekt bei sich: Nimm dich zurück, wenn du B., ihre Freundin von der Altenpflegeschule, kontaktieren willst und nimm sie mit Wertschätzung. Horche auf das, was Jesus in dir sagt, was du sollst und handle danach. Er sagt, was nötig ist, horche!
„Wodsch mich ..? Ich bin nicht dein Mann. Wodsch mich jetzt endlich hirade?“
Wann wirst du denn endlich mein Mann? Wann hiradsch mich denn endlich? Oder welche Antwort willsch denn hören, wenn mein Ja für dich immer noch ein Nein heißt? Was soll ich dir denn sagen und wieso sind wir immer noch nicht miteinander verheiratet. Bitte, wird mein Mann. Heirat mich Mach mich zu deiner Frau. Laß dies Gebet bis zu dir dringen, bis zu den hohen Ebenen des Seins, wo du bist.
„Süße Frau. Ich bin jetzt dein Mann.“
Endlich. Es wurde jetzt Zeit. Du bist willkommen.
„Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen.“
Und ich bin eine davon. Ich wohne in deinem Geist.  Dort ist meine Wohnung, mein Haus auf Fels gebaut.
Und mein Mann wird auch da sein. Ganz einfach. So werden wir im Geistigen Leben auch wieder zusammen sein. Das ist das ganze Geheimnis. Wir werden in der geistigen Welt alle wieder zusammen sein in deinem Geist, der die geistige Wohnstatt von uns allen sein wird.
„Ende gut. Alles gut. Ich hab dich geplagt.“
Bis ich es verstanden habe und so weitergeben kann, daß auch die andern es verstehen.
„Denn dieser Jesus, den ihr habt auffahren sehen, hat versprochen – Er wird wiederkommen und euch zu sich nehmen, wie ihr ihn habt auffahren sehen.“
(Geistig das ist in der Wolke!)

48. Geistesgaben und Vergeistigung


X. Materialismus und Spiritualismus
Kapitel 48 - Geistesgaben und Vergeistigung 
Die spirituellen Fähigkeiten

1 Wann immer diese zweifelnde, ungläubige und materialistische Menschheit einer göttlichen Offenbarung oder dem, was sie Wunder nennt, begegnet, sucht sie sofort Gründe oder Beweise, um darzulegen, dass es kein übernatürliches Werk gibt, noch solch ein Wunder gegeben hat.

2 Wenn ein Mensch erscheint, der eine geistige Fähigkeit zeigt, die ungewöhnlich ist, erfährt er Spott, Zweifel oder Gleichgültigkeit, um seine Stimme zum Schweigen zu bringen. Und wenn die Natur als Werkzeug meiner Göttlichkeit ihre Stimme der Gerechtigkeit und ihre Alarmrufe an die Menschen richtet, schreiben diese alles dem Zufall zu. Aber niemals ist die Menschheit derart unempfindlich, taub und blind für alles Göttliche, Geistige und Ewige gewesen wie in diesen Zeiten.

3 Millionen von Menschen nennen sich Christen, doch in der Mehrzahl kennen sie die Lehre Christi nicht. Sie behaupten zwar, all die Werke zu lieben, die Ich als Mensch tat; aber in ihrer Art zu glauben, zu denken und die Dinge zu betrachten beweisen sie, dass sie den Wesenskern meiner Lehre nicht kennen.

4 Ich lehrte euch das Leben des Geistes, offenbarte euch die Fähigkeiten, die in ihm sind; dazu kam Ich zur Welt.

5 Ich heilte die Kranken ohne jede Arznei, sprach mit den Geistern, befreite die Besessenen von fremden und übernatürlichen Einflüssen, unterhielt Mich mit der Natur, verwandelte Mich als Mensch in ein Geistwesen und als Geistwesen wieder in einen Menschen, und jedes dieser Werke hatte immer zum Ziel, euch den Weg zur Entwicklung des Geistes zu zeigen. (114, 1 - 4)

6 Ihr habt wahre Schätze in euch, Fähigkeiten und Begabungen, die ihr nicht einmal ahnt, und infolge eurer Unwissenheit vergießt ihr Tränen wie Bedürftige. Was wisst ihr von der Macht des Gebetes und der Kraft der Gedanken? Was wisst ihr vom tiefen Sinngehalt der Zwiesprache von Geist zu Geist? Nichts, du materialistische und irdisch gesinnte Menschheit! (292,14)

7 Ich erwarte von der Welt Vergeistigung. Bei Mir haben die Namen, durch die jede Kirche oder Sekte sich unterscheidet, keinerlei Bedeutung, noch die mehr oder weniger große Pracht ihrer Riten und äußerlichen Kultformen. Dies erreicht nur die menschlichen Sinne, doch nicht meinen Geist.

8 Ich erwarte von den Menschen Vergeistigung, denn sie bedeutet Erhöhung des Lebens, Ideal der Vervollkommnung, Liebe zum Guten, Hinwendung zur Wahrheit, Ausübung der Liebestätigkeit, Harmonie mit sich selbst, was Harmonie mit den andern und daher mit Gott ist. (326, 21 - 22)

9 Vergeistigung bedeutet nicht Frömmelei, noch setzt sie die Ausübung irgendeines Ritus voraus, und sie ist auch keine äußerliche Verehrungsform. Vergeistigung bedeutet Entfaltung aller Fähigkeiten des Menschen – sowohl jenen, die seinem menschlichen Teil zugehören, als auch denen, die jenseits der körperlichen Sinne liegen und Kräfte, Eigenschaften, Fähigkeiten und Sinne des Geistes sind.

10 Vergeistigung ist die richtige und gute Anwendung aller Gaben, die der Mensch besitzt. Vergeistigung ist die Harmonie mit allem, was euch umgibt. (326, 63 - 66)

11 Seinerzeit lehrte Ich euch die größte Tugend, welche die Barmherzigkeit ist; Ich inspirierte euer Herz und machte eure Gefühle empfindsam. Jetzt offenbare Ich euch die Gaben, mit denen euer Geist versehen ist, damit ihr sie entfaltet und sie anwendet, um unter euren Nächsten Gutes zu tun.

12 Die Kenntnis des Geistigen Lebens wird euch erlauben, ähnliche Werke zu vollbringen wie die, die euer Meister tat. Erinnert euch, dass Ich euch gesagt habe, dass wenn ihr eure Fähigkeiten entwickelt, ihr wirkliche Wunder tun werdet. (85, 20 -21)

13 Ihr alle besitzt die Gaben des Geistes, die sich in dieser "Dritten Zeit" zu entfalten beginnen durch die Entwicklung, die die Geistwesen erreicht haben. Die Intuition, das geistige Gesicht, die Offenbarung, die Prophetie, die Inspiration zeigen sich in klarer Weise unter den Menschen, und dies ist die Ankündigung einer neuen Zeit, es ist das Licht des Buches der Sieben Siegel, das in dieser Zeit bei seinem sechsten Kapitel aufgeschlagen ist.

14 Doch ihr, die ihr wisst, wozu diese Manifestationen dienen, und die Zeit, in der ihr lebt, versteht – lenket eure Geistesgaben auf den Weg der Liebe. Seid immer darauf vorbereitet, eure liebevolle Hilfe anzubieten, und ihr werdet in Einklang mit meinem Gesetze sein und werdet euren Mitmenschen als Beispiel dienen. Dann werdet ihr meine Jünger sein und werdet als solche anerkannt werden. (95,18)

15 Wenn sich die Menschen einst lieben und zu vergeben verstehen, in den Herzen Demut existiert und sie erreicht haben, dass sich der Geist gegenüber dem Körper [Seele] durchsetzt, werden weder das "Fleisch" [Seele] noch die Welt, noch die Leidenschaften jenen dichten Schleier mehr bilden, der euch daran hindert, den Weg hinter oder vor euch zu erblicken. Im Gegenteil: das durch die Befolgung meiner Lehre vergeistigte "Fleisch" wird wie ein den Weisungen des Gewissens gehorsamer Diener sein, im Gegensatz zu dem, was es heute ist: ein Hindernis, ein Fallstrick, eine Binde vor den Augen des Geistes. (122, 32)

16 Die Intuition, welche geistiges Schauen, Ahnungsvermögen und Prophetie ist, erhellt den Verstand und lässt das Herz für die Botschaften und Stimmen, die es aus der Unendlichkeit empfängt, höher schlagen. (136, 46)

17 Durch die Gabe der Intuition, die Ich allen Menschen zuteil werden ließ, könnt ihr viele Dinge entdecken, die im Geheimnis der Herzen verborgen sind – viele Tragödien, die nicht nur das irdische Leben eurer Mitmenschen betreffen, sondern auch deren Geister.

18 Wie kann man in die Intimität jener Herzen eindringen, ohne sie zu verletzen und ohne ihre Geheimnisse zu entweihen? Wie jene verborgenen Leiden entdecken, die das Leben eurer Mitmenschen überschatten? Ich habe es euch bereits gesagt: die Intuition, jene Fähigkeit, die Teil der geistigen Sehergabe ist und die ihre volle Entfaltung in euch durch das Gebet erhalten soll, zeigt euch die Vorgehensweise, den Schmerz eines jeden eurer Mitmenschen zu lindern. (312, 73 -74)

19 Wie viele Geheimnisse gibt es noch für den Menschen. Er ist von unsichtbaren und unfühlbaren Wesen umgeben, die für ihn bereits sichtbar und fühlbar sein sollten.

20 Ein Leben voller Schönheiten und Offenbarungen pulsiert über dem Dasein der Menschen, doch diese in ihrer Blindheit sind noch nicht imstande, es zu schauen. (164, 56 – 57)

21 Ein durch meine Lehre zugerüsteter Mensch wird fähig sein, übermenschliche Werke zu vollbringen. Seinem Geist und seinem Körper wird ein Licht entströmen, eine Macht und eine Kraft, die ihm das zu verwirklichen erlauben wird, was die Intelligenz allein nicht zu vollbringen vermag. (252, 4 - 5)

22 Dies ist die Zeit, in der das göttliche Licht in meinen Nachfolgern voll erstrahlen wird, welche die Gaben des Geistes offenbaren und beweisen werden, dass sie weder irdische Güter noch weltliche Wissenschaften benötigen, um Gutes zu tun und Wunder zu vollbringen. Sie werden in meinem Namen heilen, die hoffnungslos Kranken wiederherstellen, das Wasser in Balsam verwandeln und die Toten von ihrem Lager auferwecken. Ihr Gebet wird die Macht haben, die Stürme zu sänftigen, die Naturgewalten zu beruhigen und die Seuchen und schlechten Einflüsse zu bekämpfen.

23 Die Besessenen werden durch das Wort, das Gebet und die Vollmacht meiner neuen Jünger von ihren Besessenheiten, ihren Verfolgern und Bedrückern frei werden. (160, 28 - 29)

24 Vergeistigung bedeutet Veredlung der Gefühle, Reinheit im Leben, Glaube, Nächstenliebe, Nächstenhilfe, Demut vor Gott und tiefe Achtung vor den empfangenen Gaben. Wenn ihr etwas von diesen Tugenden erreichen könnt, beginnt ihr mit eurem geistigen Blick in die Heimstatt der Liebe und der Vollkommenheit vorzudringen. Ebenso könnt ihr, wenn ihr Vergeistigung erlangt, schon auf Erden sagen, dass ihr in der Geistigen Heimat lebt, auch wenn es nur in den Augenblicken eures Gebets ist. Zugleich werdet ihr das Licht empfangen, das euch Geschehnisse offenbart, die in der Zukunft liegen, da für den sich emporschwingenden Geist das Kommende kein Geheimnis mehr ist.

25 Ja, Jünger, nur im menschlichen Leben weiß der Mensch nicht, was in der Zukunft geschehen wird, was morgen kommen wird. Er kennt nicht seine Bestimmung, weiß nicht den Weg, den er gehen muss, und wie sein Ende wird.

26 Der Mensch könnte die Kenntnis aller Prüfungen, die er in seinem Dasein zu bestehen hat, nicht aushalten. Daher habe Ich in meiner erbarmenden Liebe zu ihm zwischen seine Gegenwart und seine Zukunft jenen Schleier des Geheimnisses gelegt und so verhindert, dass sein Verstand verwirrt wird, wenn er alles, was er noch erleben und durchleiden muss, wissen würde.

27 Der Geist dagegen, eine Wesenheit, die mit Kraft ausgestattet und für die Ewigkeit geschaffen wurde, hat in sich die Fähigkeit, die Zukunft zu kennen, die Gabe, seine Bestimmung zu erkennen, und die Stärke, alle Prüfungen, die ihn erwarten, zu verstehen und anzunehmen. Er weiß, dass er am Ende des Weges, wenn dieser im Gehorsam gegenüber dem Gesetze zurückgelegt wurde, zum Lande der Verheißung, dem Paradies des Geistes, gelangen wird, welches der Zustand der Erhöhung, Reinheit und Vollkommenheit ist, die er schließlich erreicht haben wird.

28 Ihr könnt nicht den Vergeistigungsgrad eures Meisters erreichen, um wissen zu können, was euer Schicksal für euch bereithält, was euch die Zukunft bringt; aber aufgrund eurer inneren Erhebung werde Ich euch die Nähe irgendeines Ereignisses ahnen lassen.

29 Dieses Ahnungsvermögen, dieser geistige Blick in die Zukunft, dies Wissen um euer Geschick, werdet ihr nur in dem Maße erlangen, wie euer Wesen, aus Körper [Seele] und Geist bestehend, sich nach und nach auf dem Wege der Vergeistigung höherentwickelt, was Glaube ist, Lauterkeit, Liebe gegenüber dem Leben, Liebe und Hilfsbereitschaft für eure Nächsten, Demut und Liebe gegenüber eurem Herrn. (160, 6- 9,13 - 14)

30 Seid wachen Geistes, damit ihr nicht jene bekämpft, die wie ihr aufbrechen, um Missionen zu erfüllen, die ihnen von meiner Göttlichkeit anvertrautwurden – damit ihr die wahren Propheten und die falschen erkennen könnt, und die Werke der einen bestätigt und die Werke der andern zunichte macht.

31 Denn dies ist die Zeit, in der sich alle Mächte zum Kampf erhoben haben. Seht, wie das Gute gegen das Böse kämpft, das Licht gegen die Finsternis, das Wissen gegen die Unwissenheit, der Friede gegen den Krieg. (256, 66)

Voraussetzungen und Merkmale echter Spiritualität

32 Wisset, dass in jedem Menschen ein Judas wohnt. Ja, Jünger, denn in eurem Falle ist der Körper [Seele] der Judas des Geistes; der Körper ist es, der sich dagegen sträubt, dass das Licht der Vergeistigung erstrahlt, der dem Geist auflauert, um ihn in Materialismus, in niedere Leidenschaften zu stürzen.

33 Doch deshalb, weil euer Körper euch an den Rand des Abgrunds bringt, sollt ihr ihn nicht verdammen. Nein, denn ihr benötigt ihn für euren Fortschritt und sollt ihn durch eure Vergeistigung überwinden, so wie Ich Judas durch meine Liebe überwand. (150, 67 - 68)

34 Bevor ihr aufbrecht, um meine Lebensprinzipien zu lehren und deren Inhalte darzulegen, müsst ihr damit beginnen, die Lehre, die Ich euch offenbart habe, zu befolgen, indem ihr eure Nächsten liebt, ein dem Geistigen zugewandtes Leben führt und euren Weg mit Liebestätigkeit und Licht besät. Wenn ihr dies nicht tut, sage Ich euch schon jetzt, dass ihr den Spiritualismus nicht begriffen habt. Er enthüllt euch eure eigentliche Natur, durch ihn könnt ihr euch eine klare Vorstellung von eurem Vater machen und euch selbst erkennen.

35 Es ist wahr, dass ihr, um Vergeistigung zu erlangen, eine gewisse Entsagung, Anstrengung und Opferbereitschaft benötigt. Aber wenn in euch die Sehnsucht nach einem höheren Dasein erwacht ist, wenn in eurem Wesen die Liebe zu erstrahlen beginnt, oder wenn das Verlangen nach dem Geistigen eingesetzt hat, wird es für euch statt Opfer oder Verzichtleistung eine Freude sein, euch all dessen zu entledigen, was ihr an Unnützem, Schädlichem oder Schlechtem an euch habt. (269, 46 - 47)

36 Seid euch immer bewusst, dass ihr vor Mir alle gleich seid, dass ihr alle den gleichen Ursprung hattet und alle das gleiche Ziel habt, auch wenn sich äußerlich jedes Schicksal anders zeigt.

37 Vergesst nie, dass ihr alle zu Mir gelangen müsst, was bedeutet, dass ihr alle – obschon auf unterschiedliche Weise – die notwendigen Verdienste erbringen müsst, um die größte geistige Höhe zu erreichen. Betrachtet daher niemals jemanden als minderwertig.

38 Im Spiritualisten darf niemals die Eitelkeit Wurzeln schlagen. Dagegen soll immer echte Bescheidenheit sein Begleiter sein, dann werden seine Taten, statt mit falschem Lichte zu blenden, im Herzen seiner Mitmenschen Anklang finden. (322, 32 - 34)

39 Die guten Sämänner des Spiritualismus werden sich niemals durch etwas Äußerliches oder Materielles auszeichnen. Weder Trachten, noch Insignien, noch irgendeine besondere Art zu sprechen wird es bei ihnen geben. Alles an ihren Handlungsweisen wird Einfachheit und Demut bezeugen. Dennoch – wenn sie sich durch etwas auszeichnen, wird es ihre Nächstenliebe und ihre Vergeistigung sein.

40 Die wahren Prediger des Spiritualismus werden nicht durch ihre Beredsamkeit Beachtung finden, sondern durch die Weisheit und Schlichtheit ihres Wortes, und vor allem durch die Wahrhaftigkeit ihrer Werke und die Güte ihres Lebens. (194, 24 - 25)

41 Vergeistigung ist Klarheit, ist Einfachheit, ist Hingabe an die Liebe und ist Kampf, um die Vollkommenheit des Geistes zu erreichen. (159, 64)

Die segensreiche Wirkung der Spiritualität

42 Durch die Vergeistigung erlangt man einen Grad der Erhebung, die dem Menschen ermöglicht, Ideen jenseits dessen zu empfangen, was sein Verstand ahnen kann, und Macht über das Materielle zu haben.

43 Überlegt einmal: Wenn die geistige Erhebung des Geistes umgesetzt wird beim Studium der materiellen Schöpfung, welche die Natur euch vorstellt, oder bei irgendeinem anderen menschlichen Ziel, dann könnt ihr euch die Früchte vorstellen, die ihr ernten könntet, wenn eure Entdeckungen nicht nur dem Forschen mit dem Verstand zuzuschreiben wären, sondern wenn auch die geistige Offenbarung teilnehmen würde, die euch Jener geben würde, der alles geschaffen hat. (126,26 - 27)

44 Wenn die Menschen Vergeistigung erlangen, werden sie Geschöpfe sein, die allem überlegen sind, was sie umgibt. Denn bisher waren sie nur schwache Wesen, welche Naturgewalten, Kräften und Einflüssen preisgegeben waren, die dem Menschen nicht überlegen sein sollen, weil sie nicht über ihm stehen. (280, 29)

45 Wahrlich, Ich sage euch, auch die Vergeistigung wird sich vererben, weshalb ihr euch darum bemühen sollt, euren Kindern Herzensreinheit und Empfänglichkeit für das Geistige zu vermitteln. Sie werden es euch danken, weil ihr euch barmherzig erwiesen habt, indem ihr ihnen einen Körper schenktet, der frei ist von Leidenschaften, mit einem klaren Verstand, einem empfindsamen Herz und einer für den Ruf seines Gewissens wachen Geist. (289, 65)

46 Das einzige, was mein Werk bezweckt, ist die Vergeistigung aller Menschen, denn in der Vergeistigung werden sie eins werden und einander verstehen. In der Vergeistigung werden sie die Namen, die äußeren Formen ihrer Religionen verschwinden sehen, die die Ursache für ihre geistige Getrenntheit gewesen sind, da jede ihren Gott auf andere Weise gedeutet hat.

47 Sobald sich alle auf ihren unterschiedlichen Wegen der Vergeistigung annähern, werden sie begreifen, dass das einzige, was ihnen fehlte, darin bestand, sich von ihrem Materialismus zu befreien, um geistig deuten zu können, was sie immer in materiellem Sinne aufgefasst hatten.

48 Vergeistigung ist alles, was Ich in dieser Zeit von den Menschen verlange, dann werden sie im Rahmen des Erlaubten ihre höchsten Ideale erfüllt und ihre schwersten Konflikte gelöst sehen. (321, 22-23, 29)

BWL - Band IV - Unterweisung 105


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band IV - Unterweisung 83 - 110 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 4

Unterweisung 105:
 1 Aus diesem Worte sollt ihr ein Buch herstellen, das auf Erden bleiben wird, damit die Menschen den Pfad zur Vergeistigung finden. Viele von ihnen werden seine Wahrheit leugnen, aber viele werden auch bestätigen, dass alle seine Aussagen richtig sind.
2 Von Generation zu Generation werden sich die Gaben des Geistes stärker und klarer offenbaren, und diese Tatsache, die sich selbst bei den am meisten Zweifelnden und Ungläubigen zeigt, wird das Zeugnis für die Wahrheit all dessen sein, was Ich euch in den vergangenen Zeiten ankündigte und euch in dieser bestätigte.
3 Erkennt ihr etwa, mit welch durchdringender Kraft Mein Wort in dieser Zeit ertönt ist, wenn es sich durch das Gehirn des Stimmträgers kundgetan hat? Ebenso wenig könnt ihr euch das Wunder der Zwiesprache von Geist zu Geist vorstellen, wenn diese ihren Höhepunkt erreicht.
4 Staunt ihr nicht, wenn ihr die Beschreibung eines geistigen Gesichtes mittels der Sehergabe oder der prophetischen Kraft eines Traumes vernehmt? Wahrlich, Ich sage euch, ihr habt kaum angefangen, einen Schimmer von dem zu erspähen, was andere in der Zukunft sehen werden.
5 Ihr wart über die Gabe der Intuition verwundert, und die Gabe der Heilung hat euch in Staunen versetzt; doch es ist notwendig, dass ihr den Spiritualisten von morgen ein gutes Vorbild hinterlasst.
6 Die Zeit, die Joel ankündigte, in welcher die Menschen in ihrem Geiste und Fleische den Geist Gottes empfangen würden, ist jetzt da. Doch es ist erst die Morgendämmerung, und es ist nötig, dass ihr, die ersten Jünger, guten Samen hinterlasst, damit eure Werke gute Früchte sind, die die Wanderer von morgen auf ihrem Lebensweg ermutigen, und nicht Stolpersteine, über die man strauchelt.
7 Aufgrund des Lichtes, das ihr empfangen habt, gehört ihr zu denen, welche die Lehre, die Ich euch schon in vergangenen Zeiten offenbart habe, richtig auslegen werden.
8 Die gründliche Erforschung, die ihr Meinem Worte zuteil werden lasst, und die Befolgung desselben durch euch werden das beste geistige Werk sein, das ihr den kommenden Generationen hinterlasst. Sie werden euch dafür dankbar sein, und Ich werde euch segnen.
9 Ihr, die Ersten in diesem Zeitalter, sollt Stützen, Führer und Wächter der Nachkommenden sein und euch an der Durchführung eurer Mission erfreuen.
10 Lebt, um eure Mitmenschen zu retten, dann werde Ich euch retten. Lasst eure Boote zu Wasser und macht euch auf die Suche nach den Schiffbrüchigen, und wenn ihr seht, dass die Wellen aufbrausen und bedrohlich werden, so betet, und sogleich werdet ihr den Mantel Meines Friedens über eurem Geiste fühlen.
11 Jünger, denkt nicht, dass nur im Schoße des Volkes Israel Meine Sendboten, Meine Propheten, Wegbereiter und Erleuchteten erschienen, denn ihr würdet dann viele Meiner Gesandten leugnen, die Ich mit Botschaften des Lichtes, des Friedens und der Liebe an verschiedene Orte auf Erden gesandt habe.
12 Die Menschheit ist das Erdreich, in das Ich den Samen der Liebe säe. Dieses wurde mit dem göttlichen Tau bewässert, damit, wenn die Aussaat Meines Wortes stattfinden würde, es ein geeignetes Feld vorfinden sollte, um Frucht zu tragen.
13 Immer, wenn eine Gottesoffenbarung im Begriffe ist, die Menschen zu erleuchten, habe Ich ihnen Wegbereiter oder Propheten gesandt, um sie vorzubereiten, damit jenes Licht von ihnen erkannt werden kann. Doch glaubt nicht, dass nur jene Meine Boten sind, die Botschaften für den Geist bringen. Nein, Jünger, ein jeder, der unter den Menschen das Gute sät in irgendeiner seiner Formen, ist ein Bote von Mir.
14 Diese Sendboten könnt ihr auf allen Wegen eures Lebens antreffen, sowohl in den Religionsgemeinschaften, als auch in den Wissenschaften — unter den Menschen, die regieren, oder bei denen, die gute Lehren erteilen.
15 Ein guter Diener von Mir weicht niemals von dem Pfade ab, den er zurückzulegen hat; er stirbt lieber unterwegs, als dass er zurückweicht. Sein Vorbild ist ein Same des Lichtes im Leben seiner Nächsten, und seine Werke sind Beispiele für die andern. Ach, wenn die Menschheit doch die Botschaften verstehen könnte, die Ich ihr durch sie zusende! Doch es ist nicht so, weil es viele Menschen gibt, die heikle Missionen auf der Welt haben, die jedoch ihre Blicke von jenen großen Vorbildern abirren lassen, um einen Weg einzuschlagen, der ihnen besser gefällt.
16 Ihr habt Regierende, in deren Herzen nicht die Gerechtigkeit und Hochherzigkeit vorhanden ist, um ihr Volk zu regieren, weil sie hinter dem armseligen Ziel nach Macht und Reichtum her sind — Menschen, die von sich behaupten, dass sie Meine Stellvertreter sind, und die nicht einmal die Liebe zu ihren Nächsten kennen — Ärzte, die das Wesentliche ihrer Mission nicht kennen, welches die Barmherzigkeit ist — und Richter, die Gerechtigkeit mit Rache verwechseln und das Gesetz zu verderblichen Zwecken missbrauchen.
17 Keiner, der krumme Wege geht und seinen Blick von jenem Lichte abwendet, das er als Leuchtfeuer seines Gewissens in sich hat, hat eine Vorstellung von dem Gericht, das er sich selbst bereitet.
18 Es gibt auch solche, die Aufgaben an sich gerissen haben, die ihnen nicht zustehen, und die mit ihren Irrtümern Beweise dafür geben, dass ihnen absolut die erforderlichen Fähigkeiten fehlen, um die Aufgabe durchzuführen, die sie von sich aus übernommen haben.
19 Ebenso könnt ihr Diener Gottes finden, die es nicht sind, weil sie dafür nicht gesandt wurden — Menschen, die Völker führen und die nicht einmal fähig sind, ihre eigenen Schritte zu lenken — Lehrer, denen die Gabe zu lehren fehlt und die statt Licht zu verbreiten den Verstand verwirren — Ärzte, in deren Herz kein Gefühl des Mitleids geschlagen hat angesichts des fremden Schmerzes und die nicht wissen, dass der, welcher diese Gabe wahrhaft besitzt, ein Apostel Christi ist. Alle Meine Grundprinzipien wurden von den Menschen geschändet, doch nun ist die Stunde gekommen, in der alle ihre Werke gerichtet werden. Dies ist Mein Gericht, da es Mir zukommt, es zu vollziehen. Deshalb sage Ich euch: Wachet und erfüllet Meine Gebote der Liebe und Vergebung.
20 Habe Ich euch gesagt, dass ihr zum Volke Israel gehört, dem Besitzer des Göttlichen Samens? Arbeitet also an euch, damit ihr würdig seid, den Samen der Liebe, des Friedens und des Lichtes bei euch zu tragen.
21 Denkt über die Lektionen nach, die Ich euch an diesem Tage gelehrt habe, damit ihr nicht von dem Pfade abirrt, den Ich euch vorgezeichnet habe, und ihr nicht Aufgaben an euch reißt, die euch nicht zukommen, und damit ihr keinen falschen Gebrauch von euren Fähigkeiten macht. Denn wenn ihr nach allem, was ihr in Meinen Unterweisungen gehört habt, jene Fehler begeht, auf die Ich euch hingewiesen habe, wird euer Gericht strenger sein müssen als das von dem, der während seines Lebens keine Lehre von solchem Lichte kennenlernte, wie es die Lehre enthält, die ihr empfangen habt.
22 Geliebtes Volk, mehre dich, bleibe standhaft und erfülle deine Mission.
23 Ich habe ein Licht entzündet auf dem Wege der Seele, damit diese sich nicht verirrt und sicher ihres Weges zieht — wie ein Schaf, das weiß, wo die Hürde ist.
24 Dies Licht, das jenes des geistigen Gewissens ist, beleuchtet die Bresche und entdeckt den Wolf, wenn dieser im Dickicht auflauert.
25 Nicht alle Menschen gehen auf dem sicheren Wege. Es gibt viele Verirrte, die den Weg verloren haben, umherirrende Reisende, Wesen ohne bestimmte Richtung. Wenn Ich ihren Weg kreuze und sie frage: "Wohin geht ihr? Was oder wen sucht ihr?", so sagen sie Mir mit hängendem Kopfe: "Meister, ich weiß nicht, wohin ich gehe, wohin meine Füße mich tragen, noch was es ist, das ich suche." Dann habe Ich ihnen gesagt: "Folget Mir nach", und dies eine Wort, das in ihr Herz drang, hat genügt, um ein Licht der Hoffnung, eine Flamme des Glaubens zu entzünden, die ihnen neuen Mut gab, Meiner Spur zu folgen. Denn seit dem Zeitpunkt, da sie Mir nachzufolgen begannen, spürten sie eine unbekannte Kraft, die sie keinen Augenblick verließ und sie ein unbedingtes Vertrauen in ihre Bestimmung fühlen ließ.
26 Ich will, dass ihr alle, die ihr dies Wort vernehmt, verstehet, dass Ich euch mit der Aufforderung, auf diesem Wege zu wandeln, nicht nur geistige Befriedigungen und Wonnen auf ihm anbiete, sondern auch Prüfungen, Lektionen und Sühneerlebnisse, aber dass zugleich eine höhere Kraft herabströmt, um den zu stärken, der geprüft wird, und dass diese Kraft während des ganzen Lebensweges der Stab ist, auf den sich der Wanderer stützen muss. Diese Kraft enthält alles: Glaube, Liebe, Gehorsam und Vertrauen.
27 Seid euch dessen bewusst, Jünger, die ihr dem Meister nachzufolgen beginnt, damit, wenn sich Prüfungen auf eurem Lebenswege einstellen, ihr denkt: "Ich bin schon darauf vorbereitet, der Meister hat mich darauf hingewiesen, und ich habe das Vertrauen, mit Seinem göttlichen Beistand zu bestehen." Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euch diese Lektionen mit starkem und aufwärtsgewandtem Geiste zunutze macht, werdet ihr feststellen, dass keine Prüfung umsonst ist. Denn sowohl jene, die einem Menschen bestimmt ist, als auch jene, die sich im Schoße einer Familie zeigt, oder jene, die eine Nation
heimsucht — sie alle und jede einzelne von ihnen birgt einen tiefen Sinn und oftmals große Lebenslehren in sich. Wer könnte in diesem Augenblicke sagen, dass er frei von Prüfungen ist? Niemand, denn es ist die Zeit der geistigen Wiedergutmachung.
28 Öffnet eure Augen für die Wirklichkeit und macht euch die Verantwortung bewusst, die ihr übernehmt, wenn ihr Meinem Worte lauscht und zu Zeugen Meiner Kundgebungen in dieser Zeit werdet.
Ich will euch damit sagen, dass ihr euch nicht damit begnügen dürft, Mein Wort zu vernehmen und eure geistigen Bedürfnisse zu befriedigen, ohne an die der andern zu denken. Denn diese Befriedigung wird nicht vollständig sein können, wenn ihr bedenkt, dass gerade in den Augenblicken eures geistigen Entzückens Millionen eurer Mitmenschen kämpfen, verzweifeln oder im Feuer der mörderischen Kriege fallen.
29 Meine Lehre bereitet euch auf eine Auseinandersetzung zugunsten des Friedens und der Vergeistigung in der Welt vor. Meine Unterweisung sagt euch, was ihr tun sollt, damit ihr alle in diesem Rettungswerke mitarbeitet. Dann wird euer Geist immer mehr den Frieden und die Befriedigung erleben, die denen zukommen, die bei Meinen Werken der Liebe mit Mir zusammenarbeiten.
30 Verliert nicht jene Empfindsamkeit, die euer Herz beim Hören Meines Wortes gewinnt, wenn ihr zu eurem materiellen Lebenskampf zurückkehrt, denn dort, auf jenen Wegen sind eure Mitmenschen in Erwartung eines Wortes von euch, das Trost enthält oder einen Ausspruch, welcher Meine Botschaft des Lichtes zu ihren Herzen bringt. Doch falls euer Herz in seine gewohnte Härte zurückgefallen ist, wenn sie sich an euch wenden, werdet ihr nicht einmal in das Innere dessen schauen können, der bei euch etwas suchte, das nicht euer Eigentum war, sondern ihm zugedacht war: Mein Licht, Mein Friede, Mein Balsam.
31 Denkt nicht, dass euer Mangel an Liebe zu den Menschen ungestraft bleiben könne; denn falls ihr gegen eure geistigen Pflichten verstoßen solltet, werden die Menschenscharen, wenn sie in den Schoß eurer Gemeinschaften eintreten und die Botschaft kennenlernen, die ihr ihnen verheimlicht oder vorenthalten habt, sich innerlich fragen, ob dies Meine neuen Apostel sind, während andere, die in Meine Lehre eindringen, euch eine Lektion darüber erteilen werden, wie die göttlichen Aufträge zu erfüllen sind.
32 Ich muss in dieser Weise zu euch sprechen, um zu verhindern, dass ihr einschlaft, und damit ihr nicht in eurem Schlummer überrascht werdet. Ich fordere euch auf zu kämpfen, und dafür gebe Ich euch Mein Beispiel beständiger Wirksamkeit.
33 Niemand sage Mir, dass er auf seinem Wege zu große Hindernisse vorfindet, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Denn wenn ihr daran glaubt, dass sich kein Blatt vom Baume ohne den Willen des Vaters bewegt, so müsst ihr auch begreifen, dass ihr eure Mission über das hinweg, was ihr Hindernisse nennt, durchführen sollt.
34 Hegt nicht die Auffassung, dass ihr mit der bloßen Anwesenheit an diesen Orten bereits eure geistige Aufgabe erfüllt, oder dass ihr allein mit dem Sprechen über Meine Lehre Mir bereits gedient habt. Denn euer Betätigungsfeld ist so weit und so voller Gelegenheiten, um auf euren Wegen Liebe zu üben, dass ihr euch nicht anstrengen müsst, um passende Gelegenheiten zum Säen zu finden. Doch ihr habt auf all dies nicht geachtet, und deshalb sagt ihr, dass ihr zu viele Hindernisse vor euch habt, um erfüllen zu können; denn ihr habt nicht alles ergründet, was eure geistige Aufgabe beinhaltet.
35 Liebt, dient, seid nützlich, rettet und tröstet, macht aus eurem Leben ein schönes Beispiel, eine praktische Lehre, damit man euch nacheifert. Dann werdet ihr geistiges Licht auf eure Mitmenschen ausstrahlen. Wenn ihr von Meiner Lehre sprecht, werdet ihr die Mission erfüllen, den Samen der Vergeistigung zu säen. Aber tut es mit Demut und seid euch bewusst, dass jedes Werk, das Eitelkeit enthält, ein unfruchtbarer Same sein wird, der niemals keimen wird.
36 Ich versichere euch, dass wenn ihr in eurem Leben mit dem Takt, der Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit, die Ich euch anrate, wirkt, die harten Herzen, von denen ihr zu Mir in euren Gebeten sprecht, sich von eurer Tugend bewegt erweichen werden, und ihr werdet zu der Überzeugung kommen, dass der fortgeschrittene Geist niemals an der Durchführung dieser Mission gehindert werden kann, weil er über allen Kleinlichkeiten dieses Lebens steht.
37 Denkt niemals schlecht von denen, die euch nicht mögen, und seid nicht erbittert über jene, die euch nicht verstehen, da ihr selbst das innerlichste Gefühl, das ihr gegenüber euren Nächsten habt, diesen gedanklich übermittelt.
38 Ich biete euch in dieser Zeit so viele Erleichterungen an, Meine Jünger zu sein, dass ihr eure Eltern, Gattinnen oder Kinder nicht zu verlassen braucht, um Länder aufzusuchen, in denen ihr Meine Lehren verbreitet, noch braucht ihr mit lauter Stimme auf Straßen und Plätzen predigen, auch müsst ihr nicht fürchten, dass euch am Ende der Missionstätigkeit unweigerlich das Blutgerüst erwartet. Diesen Weg legte Ich zurück und auch Meine Apostel; doch jenes Blut säuberte den Pfad, damit die neuen Jünger nicht auf ihm zu Falle kämen. Ihr müsst nur noch den geistigen Sinn dieser Botschaft verstehen, damit ihr sie verwirklicht und in einfacher Weise auf euer Leben anwendet, sodass ihr Mein Wort wirklich lebt.
39 Ich habe dem Geiste Macht über die Materie gegeben, damit er aus den Prüfungen siegreich hervorgehe und bis zum Endziel des Weges gelange. Doch der Kampf wird groß sein; denn seit der Mensch auf der Welt das einzige Reich schuf, an das er glaubt, zerstörte er die Harmonie, die zwischen ihm und allem, was ihn umgibt, vorhanden sein soll. Von seinem stolzen Throne herab möchte er alles der Macht seiner Wissenschaft unterwerfen und den Elementen und Kräften der Natur seinen Willen aufzwingen. Doch ist ihm dies nicht gelungen, denn schon seit langem hat er die Bande der Freundschaft mit den geistigen Gesetzen zerrissen. — Als Ich jetzt diesem Volke hier gesagt habe, dass die Naturgewalten ihm gehorchen können, gab es welche, die dies nicht geglaubt haben, und Ich sage euch, dass sie Grund zum Zweifeln haben, denn die Natur wird niemals denen gehorchen, die sie missachten, schänden oder verhöhnen. Wer dagegen im Einklang mit den Gesetzen des Geistes und der Materie zu leben versteht, das heißt, wer mit allem, was ihn umgibt, in Harmonie lebt, der wird während seines Lebens mit seinem Schöpfer eins werden und dadurch würdig werden, dass die Elemente der Natur ihm dienen und gehorchen, wie es jedem Kinde zukommt, das seinem Vater gehorsam ist, dem Schöpfer alles Bestehenden.
40 Ich habe nicht gesagt, dass diese Gemeinde hier die notwendige geistige Erhebung erreicht hat, um solche Wunder Wirklichkeit werden zu lassen, auch nicht, dass sie derzeit bereits die Harmonie zwischen dem Materiellen und dem Geistigen erreicht. Ich rege sie nur dazu an, durch die Vergeistigung nach diesem Ziel zu streben.
41 Um euch in eurem Glauben zu ermutigen und euch die Wahrheit Meiner Worte zu beweisen, vollbringe Ich zuweilen bei euch solche Werke, die ihr Wunder nennt und die nur die Belohnung für jene sind, die sich in die universelle Harmonie einzuordnen verstanden, auch wenn es nur für eine kurze Zeitspanne gewesen ist.
42 Die geschichtliche Überlieferung über die ersten Menschen, welche die Erde bewohnten, wurde von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie im Buch der Ersten Zeit niedergeschrieben wurde. Es ist ein lebendiges Gleichnis jener ersten Menschenwesen, die auf der Erde lebten. Ihre Lauterkeit und ihre Unschuld ermöglichten ihnen, die Liebkosung der Mutter Natur zu fühlen. Zwischen allen Wesen bestand ein freundschaftliches Verhältnis, und unter allen Geschöpfen eine uneingeschränkte Brüderlichkeit. Hernach entfremdeten die menschlichen Leidenschaften die Menschen jenem Leben, weshalb sie sich genötigt sahen, mittels der Wissenschaft nach dem zu streben, was sie aus Mangel an Vergeistigung verloren hatten. So ist die Menschheit bis in die gegenwärtigen Zeiten gelangt, in denen sie, um zu überleben, von den Elementen und Kräften der Natur das für ihr Leben Notwendige stehlen musste.
43 Ich verbiete euch nicht, von der Wissenschaft Gebrauch zu machen, noch verdamme Ich sie. Ich will nur, dass die Menschen mittels Meiner Lehre begreifen, dass es ein höheres Wissen gibt als jenes, das sie kennen, und das sie durch die Liebe erreichen können, welche die Essenz aller Meiner Unterweisungen ist.
44 Menschen, wie sollte Ich euch nicht sagen, dass diese Zeiten, in denen ihr lebt, von Verwirrung geprägt sind, da Ich doch sehe, dass ihr Mein Licht nicht durch die dunklen Wolken eurer Gedanken dringen lasst? Auch sage Ich euch, dass Mein Licht triumphieren wird, denn es gibt keine Finsternis, die seiner Leuchtkraft standhalten kann. Dann werdet ihr begreifen, dass der Vater euch in der Stunde der Heimsuchung niemals verlässt.
45 Viele Völker sind in den tiefen Abgrund der Vermaterialisierung gestürzt, und andere sind nahe daran, zu stürzen; doch der Schmerz ihres Sturzes wird bewirken, dass sie aus ihrem tiefen Schlafe erwachen.
46 Es sind jene Nationen, die nach einer Zeit des Glanzes einen Niedergang erlebten und in der Finsternis des Schmerzes, des Lasters und des Elends versanken. Heute ist es nicht ein Volk, sondern die ganze Menschheit, die dem Tod und dem Chaos blind entgegenläuft. Der Hochmut der Völker wird durch Meine Gerechtigkeit heimgesucht werden. Erinnert euch an Ninive, Babylon, Griechenland, Rom und Karthago. Bei ihnen werdet ihr tiefe Lehrbeispiele der Göttlichen Gerechtigkeit finden.
47 Wann immer die Menschen das Zepter der Macht ergriffen und zugelassen haben, dass ihr Herz von Gottlosigkeit, Hochmut und wahnsinnigen Leidenschaften erfüllt wurde, wodurch sie ihre Völker mit sich fortrissen in die Entartung, hat sich Meine Gerechtigkeit genaht, um sie ihrer Macht zu entkleiden. Aber gleichzeitig habe Ich eine Fackel vor ihnen entzündet, die den Weg zum Heil ihrer Seele erhellt. Was würde aus den Menschen, wenn Ich sie im Augenblicke ihrer Prüfungen ihren eigenen Kräften überließe? Wendet eure Blicke all jenen Völkern zu, die früher groß waren und die heute in Ruinen liegen. Sie werden aufs neue erblühen, doch nicht der Hochmut und das Verlangen nach irdischer Größe werden sie wieder aufrichten, sondern das Ideal, das sich an jener Gerechtigkeit und Tugend inspiriert, die Meine Unterweisungen verbreiten. Aus ihren Trümmern werden neue Nationen erstehen, und auf den Ruinen ihrer Kirchen und ihrer Götzen werden sie ihrem Gott die wahre Anbetung darbringen.
48 Der Hochmut wurde gedemütigt, und die Sünde wurde durch Schmerz abgewaschen; doch vergesst nicht, dass noch viele Schandflecken zu entfernen sind, und dass — so rein das Leben der Menschen auf Erden auch noch werden wird — dieser Planet niemals die ewige Heimat für den Geist sein wird. Denn wer dies glaubt, hat Mein Wort schlecht ausgelegt, oder er hat den wahren Sinn des Lebens nicht verstanden.
49 Diese Welt wird immer nur die vorübergehende Heimstatt der Seele sein, nur eine Teilstrecke auf dem Weg zu ihrer Entsühnung, ihrer Entwicklung und Vervollkommnung. Das Leben, das euch erwartet, um euch für immer aufzunehmen, ist anders.
50 In Meine Gegenwart kommen Kranke, Gescheiterte, geistig Arme, und während die einen Meinen Willen segnen, begehren andere angesichts des Schmerzes auf und schreiben ihre Leiden einer göttlichen Strafe oder Ungerechtigkeiten des Schicksals zu. Dann ist es nötig, dass Ich euch von eurer Unwissenheit befreie und euch den Kern der Wahrheit aufdecke.
51 Solange ihr im Fleische lebt, läutert sich eure Seele von dunklen Flecken aus vergangenen Leben, und daher wurde es nötig, euch all dies zu offenbaren, damit ihr die Leiden der Erde geduldig ertragen könnt.
52 Seit Anbeginn der Menschheit gibt es die Reinkarnation der Seele als ein Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit und als eine der Formen, in denen der Vater Seine unendliche Gnade bewiesen hat. Die Reinkarnation ist nicht nur eine Sache dieser Zeit, sondern aller Zeiten, und ihr sollt auch nicht meinen, dass Ich euch dies Mysterium erst jetzt offenbart habe. Schon in den frühesten Zeiten existierte im Menschen das intuitive Wissen über die Wiedereinkörperung der Seele. Doch die Menschen, welche materialistische Wissenschaften und Schätze der Welt erstrebten, ließen sich von den Leidenschaften des Fleisches beherrschen, wodurch jene Fasern des menschlichen Herzens verhärtet wurden, mit denen man das Geistige wahrnimmt, sodass die Menschen taub und blind für alles wurden, was dem Geiste zugehört. Was kann es ihnen nützen, ihre Augen auf die Schriften zu heften, welche das Gesetz und die Lehre enthalten, die Ich euch in vergangenen Zeiten offenbarte, wenn ihr Verstand nicht in ihren Sinngehalt einzudringen vermag, und ihre Herzen den Wesenskern derselben nicht wahrnehmen? Erkennt, dass die Empfindungsfähigkeit und das geistige Ahnungsvermögen in den Menschen verkümmert sind, und dass sie daher beim Suchen nach Meiner Wahrheit in jenen Texten meistens irrtümlichen Auslegungen anheimfallen. Sie haben das Licht direkt vor ihren Augen, aber statt dass sie zum Kern der Unterweisungen Vordringen, halten sie sich bei den Buchstaben auf, das heißt an der äußerlichen Form, wodurch sie häufig Irrtümern erliegen. Doch nun bin Ich hier, um in die Geheimnisse und dunklen Stellen Licht zu bringen, sowie um euch von Verwirrungen und Irrtümern zu befreien.
53 Wohl denen, die Mich gerufen haben, denn damit haben sie ihre Sehnsucht nach Liebe und Wissen bewiesen. Sie haben erlebt, wie Meine helfende Liebe ihnen beisteht. Doch müsst ihr einsehen, dass ihr nicht alles, was ihr in dieser Zeit wissen wollt, auf einmal erhalten könnt. Denn es ist notwendig, dass ihr betet, meditiert und Meine Lehren lebt, um alles zu empfangen, was ihr ersehnt.
54 Sowohl der Mensch, der das Licht des Wissens in der Natur sucht, als auch der, der Meine Weisheit in den geistigen Offenbarungen sucht, muss den Weg, auf dem er all jene Wahrheiten finden wird, die er auf andern Pfaden nicht entdecken kann, auf eigenen Füßen zurücklegen. Eben darum habe
Ich eure Seele ausgesandt, ein Leben nach dem andern hier auf Erden zu leben, damit sie aufgrund ihrer Entwicklung und ihrer Erfahrung alles entdeckt, was in ihr ist und in dem, was sie umgibt.
55 Wenn ihr wollt, so prüft Meine Worte gründlich, doch studiert und beobachtet danach das Leben aus ihrer Sicht, damit ihr die Wahrheit feststellen könnt, die in allem, was Ich euch gesagt habe, enthalten ist.
56 Es wird Gelegenheiten geben, bei denen es euch so vorkommt, als ob ein Widerspruch bestünde zwischen dem, was Ich euch heute sage, und dem, was euch in vergangenen Zeiten offenbart wurde, doch diesen gibt es nicht. Die Menschen sind es, die im Irrtum befangen sind. Aber nun werden alle zum Lichte gelangen.
57 Falls ihr euch wegen dieser Art, Meine Lehre aufzufassen, angegriffen seht, so seid unbesorgt, denn wahrlich, Ich sage euch, noch steht niemand in der rechten Erkenntnis, weshalb euch niemand beweisen kann, dass er bereits zum Kern der Wahrheit vorgedrungen ist.
58 Studiert Meine Lehre, erlanget Licht durch das Gebet, macht das Gute zur Norm eures Lebens, und ihr werdet erleben, wie ihr in den Augenblicken, in denen ihr es am wenigsten erwartet, von Inspirationen und Gedanken überrascht werdet, welche wahrhaftige Offenbarungen Meines Geistes sind.
59 Wenn ihr fühlt, dass euch von Mir ausgehende Inspirationen erreichen, sollt ihr euch demütig zeigen, damit ihr euch niemals für größer haltet als die andern, und damit ihr mit jener Liebe, mit der Ich euch Mein Licht gesandt habe, eure Mitmenschen an diesem teilhaben lasst.
Mein Friede sei mit euch!

Empfohlene Posts

Die Nationen ringen um Frieden

Die Wiederherstellung des Paradieses DE_BW     -     24.9.2026     -     Anna Maria Hosta     Bild:       https://de.pinterest.com/pin/5...