BWL - Band II - Unterweisung 32


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - 
Band II  - Unterweisungen 29 - 55
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Unterweisung 32:
 1 Rüstet euch zu, denn Ich will, dass ihr den geistigen Sinn Meines Wortes, das Ich euch in dieser Dritten Zeit darbiete, klar erfasst.
2 Ihr seid noch immer kleine Kinder; dabei solltet ihr schon große Jünger sein, weil ihr in mehreren Inkarnationen gelebt habt. Nur in der ersten Zeit solltet ihr Kinder sein, um in der Zweiten Zeit zu Jünglingen heranzuwachsen und in der Dritten Zeit zur Reife zu kommen.
3 Immer habe Ich euch wie kleine Kinder gesehen. In eurer geistigen Kindheit lebtet ihr unschuldig, ungenügend entwickelt in euren Fähigkeiten und Empfindungen, ohne Kenntnis eures Lebensbeginns. Danach habt ihr Meine ersten Unterweisungen und Offenbarungen erhalten.
In der Zweiten Zeit solltet ihr bereits Jünglinge sein, die in voller geistiger Jugend in einer hochstehenden Form leben sollten. Doch Ich fand euch niedergedrückt, geknechtet, an Riten und Traditionen gebunden, und als Ich sah, dass ihr Meine Lehren nicht genutzt hattet, kam Ich, um euch mit Meinen Beispielen von Barmherzigkeit und Liebe den Weg zu weisen, der euch zum Verheißenen Lande bringen soll, und euch für die heutige Etappe neuer Unterweisungen vorzubereiten, die Ich euch zu geben versprochen habe.
Ich sagte euch, dass ihr stark sein sollt, dass ihr kämpfen sollt, um nicht in eine neue Knechtschaft zu geraten. Doch was habt ihr aus Meiner Lehre gemacht? — Ihr kennt Meine Unterweisung noch immer nicht. Warum habt ihr das euch gegebene Versprechen vergessen, dass Ich geistig zu euch zurückkommen werde? Ich bin im Geiste gegenwärtig, wie Ich es euch angeboten hatte, doch ihr erkennt Mich nicht.
Ihr fragt, warum Ich euch Israel nenne und verlangt Beweise von Mir, um zu glauben. — Warum habt ihr euch der Abgötterei und dem Mystizismus* ergeben und verwechselt materielle Kulthandlungen mit der geistigen Verehrung Gottes? Ich finde euch durch die falschen Lehren verwirrt, mit denen eure Brüder euch vom Weg zu eurer Höherentwicklung abgebracht haben.
* Damit ist der Glaube gemeint, dass allein schon der Empfang eines Sakramentes oder die Teilnahme an einer Wallfahrt eine Wunderkraft auslöst.
Ihr beklagt euch, weil euch die Freiheit fehlt. Ich sehe, was ihr durch den so bitteren Kelch gelitten habt, den ihr bis zur Neige leertet. Doch denkt nicht, dass Ich euch gezüchtigt habe: Nein, immer wollte Ich eure Schritte lenken, damit ihr Mich als Vater liebt und Meinen göttlichen Schutz fühlt.
4 Viele Jahrhunderte sind vergangen seit dem Tag, da Ich euch Mein Wort und Meine letzten Ermahnungen durch Jesus gab; doch heute erscheine Ich bei euch als Heiliger Geist, um Mein Versprechen an euch zu erfüllen. Ich bin nicht Mensch geworden, Ich komme im Geiste, und nur diejenigen werden Mich sehen, die zugerüstet sind. Während ihr an Mein Wort glaubt und Mir nachfolgt, nehmen andere Meine Kundgebung nicht an und leugnen sie. Ich musste ihnen große Beweise geben, und dank ihnen habe Ich allmählich ihren Unglauben besiegt.
Die Liebe und die Geduld, die Ich euch immer bekundet habe, lassen euch begreifen, dass nur euer Vater euch in dieser Weise lieben und unterweisen kann. Ich wache über euch und mache euer Kreuz leicht, damit ihr nicht strauchelt. Ich lasse euch Meinen Frieden fühlen, damit ihr euren Weg voll Vertrauen in Mich geht.
5 Immer habt ihr gelitten, weil ihr Mein Vorbild der Demut nicht beherzigt habt. Ihr habt nicht bedacht, wie tief Ich herabgekommen bin, um Mich für euch hörbar und verständlich zu machen. Doch Ich vergebe euch, denn ihr gehört dem ersten Volke an, dem erstgeborenen.
Lebt nach Meinem Vorbild und sorgt dafür, dass die Menschheit Mich liebt, dass sie sich Mir nähert. Denn die Menschen verstehen es nicht mehr, Mich zu suchen, sie fühlen Meine Gegenwart nicht, sie erkennen nicht Meine Wohltaten und schreiben Meine Wunder dem Zufall zu. Sie vertrauen nicht auf Mich und leben sorglos in ihrer großen Verwirrtheit.
Ich habe euch gesagt, dass kein Blatt vom Baume sich ohne Meinen Willen bewegt. Ihr wisst, dass Ich das Universum mit Meinen Gesetzen der Liebe regiere, dass alle Wesen Mir gehorsam sind. Nur der Mensch versucht, diese Gesetze zu hintergehen, ohne guten Gebrauch von seinem freien Willen machen zu wollen.
6 Ruht euch aus von den Wechselfällen eures Lebens. Heute seid ihr von der Last eurer Leiden gebeugt, in eurem Geiste ist Schmerz, und aus euren Augen quellen Tränen der Reue über eure Verfehlungen. — Ihr seid verkannt worden, weil ihr Meiner Sache gefolgt seid. Doch Ich habe euch gesagt, wenn ihr euch zurüstet, werdet ihr die Urteile eurer Brüder mit der Stärke überwinden und ertragen können, die euch die Ausübung der Nächstenliebe geben wird.
7 Nicht umsonst habe Ich euch als Werkzeuge ausgewählt, um Mein Wort zu verbreiten. Auf euch setze Ich Mein Vertrauen. Ich beauftrage euch mit einer schwierigen Mission, die darin besteht, euren Brüdern durch euer Vorbild die Erlösung zu bringen. Das Saatkorn ist in euch, es ist das gleiche, durch das Ich euch von Anbeginn an Leben gab. Als Ergebnis eurer Arbeit und Fürsorge erwarte Ich gute Früchte von eurer Saat. Macht das Kreuz, das ihr tragt, leicht, indem ihr mit Liebe den Auftrag erfüllt, den Ich euch anbefohlen habe. Führt euer Werk zu Ende, fürchtet nicht den Tod des Körpers, denkt daran, dass euer Geist niemals sterben wird. Er wird sich nur der Körpermaterie entledigen, die ihm als ein Werkzeug gewährt wurde, um auf Erden zu leben, und die, wenn einmal ihre Aufgabe beendigt ist, der Erde ihren Tribut zahlen wird. Doch euer Geist wird frei werden, um zu unbegrenzten Horizonten aufzubrechen, womit für euch ein neues Leben beginnt, in welchem ihr den Lohn für eure Arbeit in dieser Welt finden werdet.
8 Verwerft irrtümliche Bräuche und Überlieferungen. Macht Gebrauch von dem Licht in Meiner Unterweisung, damit euer Zweifel sich zerstreut und die Geheimnisse sich aufklären, wie es Mein Wille ist.
9 Ich zeige euch das wahre Leben des Geistes, damit ihr nicht unter ungerechtfertigten Drohungen lebt und Mein Gesetz nicht nur aus Furcht vor Strafe erfüllt, von der jene zu euch gesprochen haben, die Mein Wort nicht (richtig) auszulegen verstanden. Erfasst Mein Gesetz, es ist nicht kompliziert oder schwer zu begreifen. Keiner, der es kennt und sich danach richtet, wird zuschanden, noch gibt er falschen Worten oder Voraussagen, irrigen Vorstellungen oder schlechten Auslegungen Raum. Mein Gesetz ist einfach, es weist immer den Weg, dem ihr folgen müsst. Vertraut Mir, Ich bin der Weg, der euch zu der Weißen Stadt führen wird, zum Gelobten Lande, das seine Tore in Erwartung eurer Ankunft offen hält.
10 Es hat Mir Freude gemacht, euch ein Erbe zu übergeben, das nicht nur euch gehört, sondern der ganzen Menschheit. Ihr habt so vieles empfangen, dass ihr die Pflicht habt, jeden, der darum bittet, an dieser Fülle teilhaben zu lassen. Tragt das Licht zu euren Brüdern, die ihre Vergehen im Gefängnis büßen, tröstet die Kranken, "salbt"* sie durch eure Liebe, wie Ich es in der Zweiten Zeit tat, und ihr werdet den Balsam Meiner Barmherzigkeit auf sie überströmen sehen. Ermuntert die Betrübten, lehrt sie Ergebung und gebt ihnen neue Kraft. Auf diese Weise werdet ihr eure Gaben in Anwendung bringen und euch gestärkt fühlen.
* Siehe Anmerkung 1 im Buchanhang
11 Ihr habt um euch die Welt der tugendhaften Geister, die euch zu Hilfe kommen. Bittet gläubig und ehrerbietig, dann werdet ihr ihre Wohltaten empfangen. Ruft sie ohne irgendeine Bevorzugung, denn alle sind sie von Mir in gleicher Weise vorbereitet worden, sie alle haben sich würdig gemacht, der Menschheit in dieser Zeit zu Hilfe zu kommen. Eifert ihrem Vorbild nach und seid mit ihnen in dem hohen Ziel geistigen Fortschritts vereint.
Ich habe dieser "Geistigen Welt"* erlaubt, euch zu lehren, und in dem Kampfe, der näherrückt, werden sie unbesiegbare Soldaten und eure Schutzwehr sein.
* Siehe Anmerkung 2 im Anhang
12 Mein Gesetz ist nicht begrenzt, es ist unendlich, und ihr könnt es auf vielerlei Weise erfüllen. Ich verlange nicht von euch, dass ihr vollkommene Werke vollbringt, aber ihr müsst es studieren und euch in dasselbe vertiefen, damit ihr es praktisch anwenden könnt.
13 Ich will nicht, dass ihr diese "Augenblicke" hier für verloren oder schlecht angewendet haltet, nachdem ihr Mein Wort während einer so langen Zeit gehört habt. Wenn ihr beharrlich bleibt, wird es euch gelingen, euch zu vergeistigen, und dann werdet ihr bei euren Brüdern wie ein offenes Buch sein. — Nach 1950 werdet ihr einen höheren Grad der Erhebung erreichen. Ich werde weiter mit euch in Verbindung stehen durch Inspiration, und das Volk wird eure Worte als Botschaften aufnehmen, die Ich ihm sende. Zu dieser Zeit werdet ihr erkennen, wie weise und tief Meine Unterweisung war.
14 Nach 1950, dem Jahr, in dem Meine Kundgabe in dieser Form enden wird, wird die Menschheit große Prüfungen durchleben. Die Natur wird Umwälzungen erleiden, alles wird erschüttert werden, auf
allen Gebieten werden sich Auflösungserscheinungen zeigen. Bereitet euch vor und steht den Schwachen in jener Zeit bei, denn viele werden in jenen Prüfungen unterliegen.
15 Das Jahr 1950, gefürchtet von den einen und herbeigesehnt von andern, wird bald kommen. Viele Sekten und Religionen denken an dieses Datum und erwarten die Ereignisse, die um diese Zeit in Erscheinung treten werden, um Mein Werk zu richten. Andere werden nach der Ursache des irdischen Chaos fragen, und ihr werdet in Meinem Namen zu ihnen sprechen und ihnen ankündigen, dass nach diesem Chaos die Menschheit den ersehnten Frieden erlangen wird.
16 Denn Ich bin nicht gefühllos gegenüber euren Leiden, sie gelangen zu Mir und bereiten Mir Schmerz. Warum betrachtet ihr euch als Fremde, obwohl ihr im gleichen Heime wohnt, welches diese Welt ist, und sondert euch ab in Rassen, Klassen und Glaubensbekenntnisse? Ich verspreche euch, dass Ich die Grenzen beseitigen und alle einander näherbringen werde. Die Kronen und Zepter werden fallen, die Macht wird verschwinden und der Reichtum ebenso, denn es ist an der Zeit, dass jene Unterschiede zu bestehen aufhören. Der Tag wird kommen, an dem ihr alle die Erde gleichermaßen besitzen werdet. Ihr werdet von einem Pol zum andern gehen, ohne dass euch irgendwer daran hindert.
17 Verschwinden wird die Heuchelei, das Übelwollen, die Eitelkeit, um der Liebe und der Eintracht Platz zu machen. Und jenes Wehklagen, das sich von den Witwen, den Waisen, wegen Mangel an Brot, aus Fried- und Freudlosigkeit zu Mir erhebt, wird sich in einen Lobgesang der Liebe und Dankbarkeit verwandeln, der aus allen Meinen Kindern hervorbrechen wird.
18 Ihr fühlt euch nicht beunruhigt in eurer Nation, weil ihr Frieden und Wohlergehen genießt. Doch Ich sage euch, vertraut nicht allzu sehr darauf. Ihr dürft nicht schlafen, sondern sollt wachen und Verdienste erwerben, wenn ihr diesen Frieden bewahren wollt.
19 Arbeiter, Ich suche euch heim in den Prüfungen, wie Ich es zu einer andern Zeit mit dem geduldigen Hiob tat. Denkt jedoch nicht, dass Ich es mit dem Verlangen tue, euch leiden zu lassen. Nein, es geschieht mit der Absicht, dass euer Geist in diesem Schmelztiegel des Leides stark wird.
20 Versucht nicht, euch vor Mir rein zu zeigen, wenn euer Gewissen euch wegen eurer Vergehen und Sünden anklagt. Es ist besser, wenn ihr vor eurem Vater ein Bekenntnis ablegt und zulasst, dass Sein Wort euch wie ein reinigender Strom von jedem Flecken reinigt. Dann werdet ihr euch würdig fühlen, vor eure Brüder zu treten, um sie die Wahrheit zu lehren, die Meine Unterweisung enthält.
21 Mein Friede ist in eurer Nation. Wachet und betet, damit ihr diese Gnade nicht durch eure schlechten Werke verliert. Erhaltet meinen Frieden, sammelt Meine Weisheit wie einen Schatz an. — Seid ihr euch nicht bewusst geworden, wie der Krieg euch auflauert, an eure Türen pocht und euch Schlingen legt, um euch zu Fall zu bringen? Doch wenn ihr zu wachen versteht, so fürchtet euch nicht, denn Ich werde euch beistehen, damit ihr in eurem Kampfe siegreich seid.
22 Ich bin Jehova, der euch zu allen Zeiten vom Tode befreit hat. Ich bin der eine Gott, der zu allen Zeiten zu euch gesprochen hat. Christus war Mein Wort, das durch Jesus zu euch sprach. Er sagte euch: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater." Und der Heilige Geist, der heute zu euch spricht, bin gleichfalls Ich; denn es gibt nur einen Heiligen Geist, nur ein Wort, und dies ist das Meine.
23 Höret, Meine Jünger: In der Ersten Zeit gab Ich euch das Gesetz, in der Zweiten lehrte Ich euch die Liebe, mit der ihr jene Gebote auslegen solltet, und nun in diesem dritten Zeitalter sende Ich euch das Licht, damit ihr in den Sinn all dessen eindringt, was euch offenbart wurde.
24 Warum wollt ihr dann durchaus dort drei Gottheiten entdecken, wo nur ein Göttlicher Geist existiert, welcher der Meine ist?
25 Ich gab den ersten Menschen das Gesetz, und dennoch kündigte Ich Mose an, dass Ich den Messias senden werde. Christus, in welchem Ich euch Mein Wort gab, sagte euch, als Seine Mission bereits zu Ende ging: "Ich kehre zum Vater zurück, von dem Ich ausgegangen bin." Er sagte euch auch: "Der Vater und Ich sind Eins." Doch danach versprach Er, euch den Geist der Wahrheit zu senden, der nach Meinem Willen und gemäß eurer Entwicklung das Geheimnis Meiner Offenbarungen erhellen würde.
26 Doch wer kann Licht in Meine Geheimnisse bringen und diese Mysterien erklären? Wer kann die Siegel des Buches Meiner Weisheit lösen außer Mir?
27 Wahrlich, Ich sage euch, der Heilige Geist, den ihr derzeit für etwas von Jehova und Christus Verschiedenes haltet, ist nichts anderes als die Weisheit, die Ich eurem Geiste kundtue, um euch die Wahrheit begreifen, schauen und fühlen zu lassen.
28 Heute mache Ich euch bereit, Mein Wort aufzunehmen, damit es wie Tau auf dürstende Pflanzen herabfällt, wie kristallklares Wasser, das den Durst eures Geistes stillt. Ich empfange euch in Meiner Vaterliebe wie zarte Kinder.
29 Ihr fangt an, die ersten Schritte auf festem Boden zu machen. Wenn ihr jedoch stehenbleibt und später Meinen Geboten kein Gehör schenkt, so versperrt euren Brüdern nicht den Weg, denen, die voll Sehnsucht, Mir zu dienen, nach euch kommen werden, denen, die sich zugerüstet haben und Mich erwarten. Was könnt ihr denn lehren, wenn ihr Meine Lektion nicht lernt? Dringt in Mein Werk ein und lasst euch erleuchten, damit ihr Mich begreifen könnt. Ich bin das Alpha und das Omega, Anfang und Ende jeder Lehre.
30 In dieser Zeit kündige Ich euch die Heimsuchungen an, die sein müssen. Drei Viertel des Erdreichs werden verschwinden, der Schmerz wird bei allen Menschen anklopfen, und die Welt wird große Härten erleiden. Doch wenn ihr euch zurüstet, wird durch einen von euch ein Landstrich gerettet werden.
Die Wissenschaft, die der Mensch erreicht hat, wird nicht hinlänglich sein, um die fremdartigen Krankheiten zu heilen, die aufkommen werden. Dann werdet ihr begreifen, dass ihr euch über das Irdische erheben müsst, um die Übel zu heilen und zu verhindern. "Israel" wird die Menschheit von großen Nöten befreien. Doch wie sehr müsst ihr euch zurüsten, um eure Bestimmung zu erfüllen. Die Apostel dieser Zeit werden von Land zu Land gehen und die Gute Botschaft hinbringen, und ihre Gaben werden wie eine unerschöpfliche Quelle sein, die ihre Wohltaten auf alle Menschen überströmen lässt.
31 Mit jedem Wunder, das Ich ihnen gewähre, werden sie den Glauben neuer Apostel erwecken, und ihre Mission wird groß sein. Doch wehe ihnen, wenn sie eitel werden, denn dann werden sie ihre Gaben verlieren.
32 Achtet die euren Brüdern gewährten Gaben. Pflegt den Baum, den Ich euch anvertraut habe, denn ihr alle seid Arbeiter auf ein- und demselben Feld. Meine Barmherzigkeit folgt euch überallhin, Ich kenne eure Werke und Gedanken. Wachet und betet, denn die Menschen brauchen euer Gebet für ihre geistige Entwicklung.
33 Viele von euch glauben, dass eure Leiden im Widerspruch zu dem Liebesgesetz des Vaters stehen, weil ihr denkt: "Wenn ich ein Kind Gottes bin, wenn der allgegenwärtige Vater mich erschuf, warum ließ Er mich dann zu Fall kommen, warum schuf Er mich nicht gehorsam, gut und vollkommen?"
34 Wahrlich, Ich sage euch, ihr habt nicht nachgedacht über das, was ihr denkt. Das, was ihr als Widerspruch zu Meinen Gesetzen anseht, ist gerade die Bestätigung des Gesetzes der Liebe. Doch damit ihr dies besser versteht, höret gut zu:
Auf der Göttlichen Himmelsleiter gibt es eine unendliche Zahl von Wesen, deren geistige Vervollkommnung ihnen erlaubt, gemäß dem Entwicklungsgrade, den sie erreicht haben, verschiedene Stufen einzunehmen. Euer Geist wurde mit passenden Eigenschaften geschaffen, um sich auf dieser Stufenleiter der Vervollkommnung zu entwickeln und bis zu dem in den hohen Ratschlüssen des Schöpfers festgesetzten Ziele zu gelangen.
35 Die Bestimmung jener Geister kennt ihr nicht, doch Ich sage euch, dass sie vollkommen ist wie alles von Mir Geschaffene.
36 Noch immer begreift ihr nicht die Gaben, die euch der Vater schenkte. Doch seid unbesorgt, denn später werdet ihr euch ihrer bewusst werden und erleben, wie sie sich voll offenbaren.
37 Die unendliche Zahl von Geistern, die — wie der eure — unterschiedliche Lebensebenen bewohnen, sind unter sich vereint durch eine höhere Macht, welche die der Liebe ist. Sie wurden für den Kampf, für ihre Höherentwicklung, nicht für den Stillstand geschaffen. Diejenigen, die Meine Gebote erfüllt haben, wurden groß in der Göttlichen Liebe. Ich erinnere euch jedoch daran, dass selbst dann, wenn euer Geist Größe, Macht und Weisheit erreicht hat, er nicht allmächtig werden wird, da seine Eigenschaften nicht unendlich sind, wie sie es in Gott sind. Dennoch werden sie ausreichen, um euch auf dem geraden Weg, den euch vom ersten Augenblick an die Liebe eures Schöpfers vorgezeichnet hat, zum Gipfel eurer Vollendung zu bringen.
38 Bei eurer Erschaffung schenkte Ich euch die Gabe des freien Willens, damit ihr Mich aufgrund eures eigenen Willens durch die Liebe und die Barmherzigkeit verherrlichen solltet, die ihr auf eure Brüder überströmen lasst.
39 Ein Geist ohne freien Willen wäre keine des Höchsten Wesens würdige Schöpfung. Es wäre ein träges Wesen ohne Streben nach Vervollkommnung.
40 Heute lebt ihr noch ein materialistisches Leben, bedingt durch den Mangel an Brüderlichkeit. Denn in den Reichen des Geistigen lebt alles in vollkommener Harmonie.
41 Der Mangel an Verständnis gegenüber der Göttlichen Liebe bewirkt den Rückschritt für den Geist, was nur durch die Rückkehr zum rechten Weg, zu unumstößlicher Reue und zum Gehorsam vermieden werden kann.
42 In eurer gegenwärtigen Welt haben eure Brüder, die die Wissenschaften pflegen, euch nicht auf den Gipfel eurer Entwicklung geführt. Sie haben euch zum Schmerz, zum Abgrund und Hochmut geführt. Doch in keinem Augenblick habe Ich euch verlassen, ihr seid es, die Meinen Liebesruf nur zögernd beantwortet habt.
43 Da ihr die liebevolle und gerechte Freiheit missbraucht habt, die euch euer Vater gab, müsst ihr euch unter Schmerzen und Tränen von den Flecken reinigen, die ihr eurer Seele aufgedrückt habt. Dennoch wird der, der seine Verfehlungen mit Ergebung sühnt, seine Höherentwicklung erreichen, und sein Aufstieg wird schneller als sein Fall sein.
44 Durch viele Jahrhunderte hindurch habe Ich euch Beispiele und Beweise von Zärtlichkeit, von Göttlicher Liebe gegeben, die manchmal eure Herzen zu rühren vermochten und euch ausrufen ließen: "Ich liebe Dich, Herr, ich bewundere Dich". Doch Ich frage euch: Wenn ihr Mich liebt, warum eifert ihr Mir dann nicht nach und setzt Meine Unterweisungen in die Tat um? Warum habt ihr euch vom geistigen Leben entfernt und dadurch eure Entwicklung verzögert? Wie könnt ihr es wagen, Gott die Schuld an euren eigenen Stürzen, an eurem Schmerz und eurer Unklugheit zu geben?
45 Heute, da Ich euch rufe, hört ihr nicht alle auf Mich. Dennoch, Ich verspreche euch, dass noch alle auf Mich hören werden und dass keines Meiner Kinder in der Ewigkeit des Geistes verloren gehen wird.
46 Die einen werden Mich in Erwiderung Meiner Liebe suchen, die andern werden vom Schmerz gebeugt flehentlich bitten, dass Meine Barmherzigkeit ihren Leidenskelch abwende.
47 Ich erweitere die Botschaft, die Ich euch durch Jesus gab. Doch ihr wollt die unsicheren Pfade noch nicht verlassen, auf die ihr euch verirrt habt.
48 Wollt ihr Mich etwa all dessen beschuldigen, was nicht von Mir kommt und von euch verursacht worden ist? — Ich habe euch gesagt, dass ihr Liebe säen sollt, und stattdessen habt ihr Hass gesät. Wollt ihr da etwa Liebe ernten?
49 Ich habe euch gelehrt, in Frieden ein einfaches, reines und hochherziges Leben zu leben, und ihr beharrt darauf, in einem beständigen Krieg aus Hass, Materialismus und wahnsinnigem Ehrgeiz zu leben.
50 Ihr bittet Gott fast immer, ohne zu wissen, um was ihr bittet; doch ihr gebt Gott niemals das, was Er von euch um eurer selbst willen fordert.
51 Wenn ihr so eitel geworden seid und euch so verirrt habt in den göttlichen Lehren, wie könnt ihr da verlangen, dass Gott euch das gibt, um was ihr nicht zu bitten versteht, oder dass Er das Universum euren Vorstellungen oder eurem Willen gemäß regiere? Wahrlich, Ich sage euch, das Weltall würde nicht eine Sekunde lang Bestand haben, wenn Er es von euch nach euren menschlichen Launen regieren ließe.
52 Ich habe euch einen weiteren Tropfen der Göttlichen Grundweisheit gegeben. Mehr werde Ich euch in kommenden Lektionen geben. Aber nehmt Meine Unterweisung nicht entgegen, ohne gründlich darüber nachzudenken. Sie hilft euch nur dazu, Meine Ausstrahlung zu fühlen, die euch mit Licht erfüllen wird, damit ihr Meine Offenbarungen besser versteht.
53 Erfasst den Sinngehalt der Unterweisung und legt ihn aus, wie es euer Gewissen und euer Herz euch gebietet.
54 Die Vergeistigung findet man nicht in den Texten von Religionen oder Wissenschaften. Sie ruht (verborgen) in eurem Geiste, der in sinnvoller Weise in Anspruch genommen wäre, wenn er immer das Gebot erfüllte, das euch sagt: "Liebet einander".
55 Bildet keine neuen Philosophien oder Theorien, die von dieser Lehre abgeleitet sind, errichtet keine materiellen Tempel und macht auch keine Sinnbilder oder Symbole. Ich werde euch alle Offenbarungen geben, die euch in diesen Zeiten zukommen sollen.
56 Wahrlich, Ich sage euch, ihr seid nicht die einzigen, die die Wahrheit besitzen werden. Die Geistlichen der verschiedenen Religionen, die Wissenschaftler, Gläubige und Ungläubige, sie alle sind in ihrem Ursprung geistige Geschöpfe Gottes, die Ich während ihres Lebensweges mit Gnaden überschütten werde.
57 Ladet eure Brüder demütig ein, Meine Lehre der Liebe, Barmherzigkeit und geistigen Erhebung zu studieren. Vergesst nicht, dass keines eurer Werke vollkommen sein wird, wenn es nicht auf der Liebe zu allem beruht, was ihr seht, und selbst zu dem, was ihr nur in den Augenblicken eurer Versenkung ahnt.
58 Es gibt viele Leben im Unsichtbaren, ahnt sie, segnet sie und liebt sie.
59 Schafft kein Götzendienertum, keinen Fanatismus oder irdische Rangordnungen. Es gibt nichts Größeres als das Licht, das den Geist schmückt, der durch seine Tugend die Vollkommenheit erreicht hat.
60 Wer mehr liebt, ist größer als jener, der aufgrund seines Amtes oder seiner Eitelkeit von sich sagt, dass er es sei.
61 Erinnert euch an Jesus!
62 Euer Verständnis ist in diesen Zeiten klarer, und Mein Wort wird auch verständlicher.
63 Mein Tempel ist euer Herz, sein Licht ist Meine Liebe. Die größte Opfergabe, die ihr in ihm niederlegen könnt, ist der Friede eures Geistes, wenn ihr im Leben das Gute tut, eure Brüder segnet und liebt.
64 Was würden euch Gesänge, Gebete und Riten nützen, wenn ihr in eurem Innern nur niedere Leidenschaften bergen würdet? Ich habe Durst nach eurer Liebe, nicht nach Weihrauch. Weniger Tränen und mehr Licht ist das, was Ich für euer Dasein wünsche.
65 Für alles müsst ihr euch verantworten, und je nachdem, wie eure schlechten Werke (beschaffen) sind, werdet ihr nachdrücklichste Gerichte durch euch selbst empfangen. Denn Ich richte euch nicht, dies ist falsch. Euer eigener Geist in seinem Zustand der Klarheit ist es, der euer furchtbarer Ankläger und schrecklicher Richter ist. Ich dagegen verteidige euch gegen die wilden Anklagen, spreche euch frei und erlöse euch, denn Ich bin die Liebe, die läutert und vergibt.
66 Neue Unterweisungen werde Ich euch geben, damit ihr diese Lektion begreift, welche ein weiteres Blatt ist, das Ich euch gebe, damit ihr das "Buch des Wahren Lebens" zusammenstellt.
67 Erfüllet Mein Gesetz, dann werden sich durch euer Vorbild der Demut, der Barmherzigkeit und Liebe diese kleinen Scharen vervielfachen und so zahlreich werden wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Meer.
Mein Friede sei mit euch!

Rote Färse Vision & Interpretation


von Clare du Bois vom 17.3.2017
Mögen wir alle auf den Aufruf des Herrn zum Kampf hören, Heartdwellers. Dies ist in der Tat ein neuer Tag! 
Ezekiel hatte heute eine starke Vision, nachdem er heute die Kommunion empfangen hatte. Er sah über Amerika eine rote Färse schwebend - eine junge Kuh, die noch nie ein Kalb hatte, die für das Tempelopfer verwendet wurde. Priester in levitischem Gewand kamen, aber Jesus war derjenige, der die Färse schlachtete, und als er es tat, lief das Blut vom Himmel herunter und bedeckte Amerika.

Als ich zum Gebet kam, fragte ich den Herrn, was bedeutet die rote Färse in diesem Zusammenhang 
Jesus begann: "Es ist ein Symbol für die Reinigung durch Gerichtsverfahren. Eine Auswaschung aus der Bosheit, die diese Nation zu lange erdrückt hat. Sie ist mehr als finanziell, es ist ideologischer und moralischer Dreck, der aus Amerika vertrieben werden muss."

Und hier ist der Hinweis, den ich von Wikipedia erhielt: Die Asche einer zeremoniell sauberen und geschlachteten (koscher) roten Färse wurde mit reinem Quellwasser kombiniert und auf diejenigen gestreut, die unrein waren und Kontakt mit einer Leiche hatten oder mit jemandem, der dies getan hatte hatte Kontakt mit einem, der mit einer Leiche in Kontakt gekommen war. 
Die faule verfaulende Unmoral unserer Nation ....

Nun, Wikipedia hat das nicht gesagt, aber ich sehe die Parallele dort ... Und es ist interessant, wissen Sie, wir hatten Kontakt mit einer Leiche. Unsere Nation ist tot, moralisch verfallen und tot.

Nun, Wikipedia hat das nicht gesagt, aber ich sehe die Parallele dort ... Und es ist interessant, wissen Sie, wir waren schon in Kontakt mit einer Leiche. Unsere Nation ist tot, moralisch verfallen und tot.
Interessanterweise gab mir der Herr neulich ein Rhema aus Haggai 2: 12-19
"Wenn ein Mann heiliges Fleisch in der Falte seines Gewandes trägt und mit dieser Falte Brot oder gekochtes Essen berührt, Wein, Öl oder andere Speisen, wird es heilig werden? "" Und die Priester antworteten: "Nein." Dann sagte Haggai: "Wenn jemand, der von einer Leiche unrein ist, irgendeinen davon berührt, wird der Letztere werden unrein? "Und die Priester antworteten:" Es wird unrein werden. " Dann sagte Haggai: "So ist dieses Volk. Und so ist diese Nation vor mir", sagt der HERR, und so ist es jedes Werk ihrer Hände; und was sie dort anbieten, ist unrein.
Aber jetzt, überlegen Sie, von diesem Tag an, bevor ein Stein auf einen anderen im Tempel der Kirche gesetzt wurde Herr, ab dieser Zeit, als man zu einem Kornhaufen von zwanzig Maßen kam, gab es nur zehn; und Wenn man in den Weinbottich kam, um fünfzig Maßeinheiten zu zeichnen, wären es nur zwanzig. "Ich schlug dich und jede Arbeit deiner Hände mit strahlendem Wind, Schimmel und Hagel; aber du bist nicht zu Mir zurückgekehrt. spricht der HERR.
'Betrachten Sie von diesem Tag an den vierundzwanzigsten Tag des neunten Monats; ab dem Tag, an dem der Der Tempel des HERRN wurde gegründet. Bedenken Sie: ‚Ist der Same noch in der Scheune? Sogar die Rebe, die Feige Baum, Granatapfel und Olivenbaum, hat keine Früchte getragen. Aber von diesem Tag an werde ich dich segnen. '" Und danach fuhr Jesus fort: "Viel zu lange haben sich die Menschen den Beschwerden dieser Menschen gegenüber taub gestellt die von der Korruption dieser Nation betrübt werden. Jetzt ist es an der Zeit, die Korruption aus dem Boden von zu spülen
diese Nation, damit sie in einem neuen Leben entstehen kann. Dieser Prozess ist immer schmerzhaft; Reinigung ist niemals einfach. Verfall und Tod waren die Grundlage für die Mehrheit der Politiker dieser Nation. Pflege der Status quo, die wirklichen moralischen Probleme zu überwinden und Mücken zu belasten. Die Zeit dafür ist vorbei. Ich selbst, wird dafür sorgen, dass das Böse von dieser Regierung und ihrem betrügerischen Arm, den Medien, gespült wird.
"Die Zeit der Empörung ist vorbei; jetzt ist die Zeit zum Handeln. Die Kirche hat sich auf ihrer Hefe verdickt, das ist es Zeit für sie, die Welt zu erwecken und aktiv dafür zu sorgen, dass Gerechtigkeit darin herrscht Land.
"Ihr Präsident kann das nicht alleine. Er braucht jeden Mann und jede Frau an Bord mit seiner Agenda. Das ist es Ihre Gebete für die Nation, Ihre Aufschreie, Ihre Erziehung der Unwissenden, Ihre aktive Rolle diese massive Front des Bösen zu bekämpfen, bis es zusammenbricht. "
Aber Herr, ich dachte, es würde nur unterdrückt und nicht gestoppt werden. 
Jesus fuhr fort: "Wenn ich meine Kirche entferne, wird das Böse seine Chance haben. Aber bis dahin, Klara, Ihr alle habt Arbeit zu erledigen: zu beten, zu informieren und in die geistliche Kriegsführung einzutreten, um dafür zu sorgen, dass diese Schlechtigkeit in sich ist Hohe Stellen werden in den Staub gebracht.
"Dies ist der Aufklärungsruf. (Ein lauter und klarer Aufruf zum Krieg.) Dies ist eine Zeit der Niederlage für die Dunkelheit,  Zeit der Frustration und des Scheiterns. Und bis ich die Kirche entferne, wird es so sein, wenn Sie sich schultern kreuzen und gehen Sie mit Mir, indem Sie Gerechtigkeit und Moral als Lebensstandard für Ihr Land erklären Politiker. Jetzt ist es an der Zeit, Ihre Meinung zu hören. Auch in Liedern und in der Kunst, in Briefen an die Redaktion, in öffentlich sprechende Foren, Internetforen und dergleichen.
"Laufen Sie nicht vor dem Kampf. Stehen Sie auf und verkünden Sie, was ohne Rancor richtig ist. Lassen Sie Ihre Stimmen Gehör finden, My Menschen. Erklären Sie dieser früheren Verwaltung so dreckig, dass sie moralisch und ethisch ruinös ist Überleben dieser Nation. Wählen Sie Ihre Worte und Ihre Waffen sorgfältig aus. Bereite den Weg mit Gebet und Fasten, dann machen Sie Ihre Stimme bekannt. Es ist die Basis, die dieses Land auf die Ohren bringen wird. Es ist die herrschende Elite, die es zerstörte. Aber die Leute, die aufstehen, haben in der Tat eine Blockade in ihren Weg gebracht und ich wünsche mir, dass dies größer, gesünder und ausgesprochener wird.
"Nicht durch hässliche Äußerungen oder Kämpfe, sondern durch Offenlegung der Wahrheit. Sie sind auf einer Mission, um alles auf Mein zu richten 
Kommen, eine Mission, die die Übernahme der Verantwortung für Ihre Regierung einschließen muss, ohne sich taub zu machen.
"Wenn Sie unter Unterdrückung, Hungersnot und Verfolgung leben wollen, machen Sie weiter und behandeln Sie sich selbst mit einkaufen und filme.
"Wenn Sie Ihre Freiheit und Ihr Recht, Mich zu lieben, versichern wollen, schützen Sie Ihre Kinder vor Kriminalität, Drogen und Drogen, unanständige Lebensstile, dies ist die Zeit und Zeit, um zu handeln.
"Ich habe tatsächlich die Färse hervorgebracht, um diese Nation zu heiligen und von ihrer Unreinheit zu befreien Kultur des Todes. Aber ohne die Neuordnung Ihres Lebens, aufzustehen und für das, was richtig ist, gezählt zu werden wird nicht aushalten Du musst mit dieser Gnade korrespondieren, Mein Volk. Sie müssen tatsächlich Ihre Stimme hören lassen und lass dein Leben für die Gerechtigkeit zählen. "
Herr, würdest du uns bitte zeigen, wie das geht?
"So einfach ist das", fuhr Jesus fort. "Wenn du Fehler siehst oder hörst, bringe die Wahrheit hervor und stehe dahinter.
Erwarten Sie keine Ergebnisse, wenn Sie nicht zuerst beten. Denken Sie daran, dass jeder Dienst wie ein Eisberg ist. 90 Prozent stehen unter Wasser und sind unsichtbar - das ist Gebet. Zehn Prozent sind sichtbar - das ist Ministerium.
Ebenso beginnt Ihre Mission mit ernsthafter Fürsprache. Dann, wenn ich Ihnen Chancen gebe, werden Sie es sein bereit."
Herr, ich habe die Last für diese Nation nicht und fühle sie immer noch nicht. Vergib mir.
Jesus fuhr fort: "Das ist wahr genug. Wenn Sie jedoch Wind von etwas bekommen, übergebe ich mich weiter Sie, Sie zeigen ernsthafte Besorgnis. Und es geht nicht nur darum, wie Sie sich fühlen - es ist Ihre Verpflichtung, dies zu tun
Richtig, wenn es unbequem ist. Wollen Sie sich ernsthaft mit einem Ihrer Kollegen austauschen?
Kinder, die ihre rechte Hand von ihrer Linken nicht kennen, sind bis zu den Kämpfen der Mächte des Bösen gegen das Gute in dieser Nation? Wirst du die Hitze aushalten, wenn du für deine Perspektive verachtet wirst? Wie viel bist du bereit zu investieren? Das wird deine Rückkehr bestimmen.
"Mein Volk, ich bin todernst. Steh auf und beanspruche die Herrschaft über dieses Land. Steh auf oder verderbe damit.
Es ist keine Zeit, Ihren Freuden und Ablenkungen nachzujagen. Das war dein Verhalten der Vergangenheit und das ist es worauf sie zählen Aber jetzt bist du informiert. Und du bist nicht von dieser Welt. "
"Größer ist der, der in dir wohnt, als der, der in der Welt ist." Ich Johannes 4: 4
"Steh auf und übernimm die Herrschaft. Du bist nicht allein, die Heerscharen des Himmels marschieren mit dir. Ich bin mit dir, in dir und arbeitest durch dich. Stehe. Steh auf und übernimm die Herrschaft. "
Nun, zum Schluss möchte ich Ihnen noch erwähnen, dass er, nachdem Ezekiel diese Vision hatte, immer wieder eine hörte Lied von Julie True namens "Benjamins Frieden". Und ich weiß nicht, worum es genau geht, weil ich Ich konnte die Texte nicht finden und ich verstand nicht alle Wörter. Aber es ist ein sehr kraftvoller Song, und es scheint zu sein über Kriegsführung, geistige Kriegsführung. Und dieses Lied hat den ganzen Tag in seinem Kopf gespielt, seitdem er
hatte die Vision.
Ich glaube, das ist eine Bestätigung. Wenn einer von euch die Texte hat, postet sie bitte für mich.

Quelle:
Heart Dwellers
 

Die Weihnachtsgeschichte aus dem Jakobus Evangelium


Die Geburt Jesu
Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber
Die „Weihnachtsgeschichte“
Auszug aus dem Jakobus-Evangelium1)
über die Kindheit und Jugend Jesu
1) Nähere Informationen bezüglich des Jakobus-Evangeliums sind zu Beginn des gesamten Werkes „Kindheit und Jugend Jesu“ durch den Herrn selbst gegeben.
Vorgeschichte: Wie die Tempelschülerin Maria in Josephs Obhut kam
1,3. Maria aber, die im Tempel auferzogen ward, ist reif geworden, und es war nach dem Mosaischen Gesetze not, sie aus dem Tempel zu geben.
1,4. Es wurden darum Boten in ganz Judäa ausgesandt, solches zu verkünden, auf daß die Väter kämen, um, so jemand als würdig befunden würde, das Mägdlein zu nehmen in sein Haus.
1,6. Als sich aber nach Ablauf von drei Tagen die sich darum gemeldet Habenden wieder am vorbestimmten Orte versammelt hatten und ein jeder Bewerber um Maria einen frischen Lilienstab so bestimmtermaßen dem Priester dargereicht hatte, da ging der Priester alsbald mit den Stäben in das Innere des Tempels und betete dort.
1,7. Nachdem er aber sein Gebet beendet hatte, trat er wieder mit den Stäben heraus und gab einem jeglichen seinen Stab wieder.
1,8. Alle Stäbe aber wurden sobald fleckig; nur der zuletzt dem Joseph überreichte blieb frisch und makellos.
1,9. Es hielten sich aber darob einige auf und erklärten diese Probe für parteiisch und somit für ungültig und verlangten eine andere Probe, mit der sich durchaus kein Unfug verbinden ließe.
1,10. Der Priester, darob etwas erregt, ließ sogleich Maria holen, gab ihr eine Taube in die Hand und behieß sie treten in die Mitte der Bewerber, auf daß sie daselbst die Taube frei solle fliegen lassen
1,11. und sprach noch vor dem Auslassen der Taube zu den Bewerbern: »Sehet, ihr Falschdeuter der Zeichen Jehovas! Diese Taube ist ein unschuldig reines Tier und hat kein Gehör für unsere Beredung,
1,12. sondern lebte allein in dem Willen des Herrn und versteht allein die allmächtige Sprache Gottes!
1,13. Haltet eure Stäbe in die Höhe! - Auf dessen Stab diese Taube, so sie das Mägdlein auslassen wird, sich niederlassen wird und auf dessen Haupt sie sich setzen wird, der soll Maria nehmen!«
1,14. Die Bewerber aber waren damit zufrieden und sprachen: »Ja, dies soll ein untrüglich Zeichen sein!«
1,15. Da aber Maria die Taube auf Geheiß des Priesters freiließ, da flog dieselbe alsbald zu Joseph hin, ließ sich auf seinen Stab nieder und flog dann vom selben sogleich auf das Haupt Josephs.
1,16. Und der Priester sprach: »Also hat es der Herr gewollt! Dir, du biederer Gewerbsmann, ist das untrügliche Los zugefallen, die Jungfrau des Herrn zu empfangen! So nimm sie denn hin im Namen des Herrn in dein reines Haus zur ferneren Obhut! Amen.«
1,17. Als aber der Joseph solches vernommen hatte, da antwortete er dem Priester und sprach: »Siehe, du gesalbter Diener des Herrn nach dem Gesetze Mosis, des getreuen Knechtes des Herrn Gott Zebaoth, ich bin schon ein Greis und habe erwachsene Söhne zu Hause und bin seit lange her schon ein Witwer; wie werde ich doch zum Gespötte werden vor den Söhnen Israels, so ich dies Mägdlein nehme in mein Haus!
1,18. Daher laß die Wahl noch einmal ändern und laß mich draußen sein, auf daß ich nicht gezählt werde unter den Bewerbern!«
1,19. Der Priester aber hob seine Hand auf und sprach zum Joseph: »Joseph! Fürchte Gott den Herrn! Weißt du nicht, was Er getan hat an Dathan, an Korah und an Abiram? Zeugnis Gottes über Josephs Gerechtigkeit und Integrität
1,24. Der Priester aber ging hinein und betete für Joseph vor dem Allerheiligsten, und der Herr sprach zum Priester, der da betete:
1,25. »Betrübe Mir den Mann nicht, den Ich erwählt habe; denn gerechter als er wandelt wohl keiner in Israel, und keiner auf der ganzen Erde, und keiner vor Meinem ewigen Throne in allen Himmeln!
1,26. Und gehe hinaus und gib die Jungfrau, die Ich Selbst erzogen habe, dem gerechtesten der Männer der Erde!«
1,27. Hier schlug sich der Priester auf die Brust und sprach: »O Herr, Du allmächtiger, einiger Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, sei mir Sünder vor Dir barmherzig; denn nun erkenne ich, daß du Dein Volk heimsuchen willst!«
1,28. Darauf erhob sich der Priester, ging hinaus und gab segnend im Namen des Herrn das Mägdlein dem geängstigten Joseph
1,29. und sprach zu ihm: »Joseph, gerecht bist du vor dem Herrn, darum hat Er dich erwählt aus vielen Tausenden! Und so magst du im Frieden ziehen! Amen.«
1,32. Es wartete aber die nötige Arbeit des Joseph; daher machte er in seiner Behausung diesmal auch nicht Säumens und sprach daher zur Maria:
1,33. (Joseph): »Maria, siehe, ich habe dich nach dem Willen Gottes zu mir genommen aus dem Tempel des Herrn, meines Gottes; ich aber kann nun nicht bei dir verbleiben und dich beschützen, sondern muß dich zurücklassen, denn ich muß gehen, um meinen bedungenen Hausbau zu besorgen an der Stelle, die ich dir auf der Reise hierher gezeigt habe!
1,34. Aber siehe, du sollest darum nicht allein zu Hause sein; ich habe ja eine mir nahe anverwandte Häuslerin, die ist fromm und gerecht; die wird um dich sein und mein jüngster Sohn, und die Gnade Gottes und Sein Segen wird dich nicht verlassen!
1,35. In aller Bälde aber werde ich mit meinen vier Söhnen wieder nach Hause kommen zu dir und werde dir ein Leiter sein auf den Wegen des Herrn! Gott der Herr aber wird nun über dich und mein Haus wachen, Amen.«
* * * * *
Erneuerung des Vorhanges im Jerusalemer Tempel durch Maria
2,1. Es war aber zu der Zeit noch ein Vorhang im Tempel vonnöten, da der alte hier und da schon sehr schadhaft geworden ist, um zu decken das Schadhafte.
2,5. Rufet mir aber dennoch sieben unbefleckte Jungfrauen aus dem Stamme Davids, und wir wollen dann eine Losung halten, wie da die Arbeit ausgeteilt sein solle!«
2,9. Als aber die Jungfrauen in der Vorhalle versammelt waren, da kam alsbald der Hohepriester und führte sie allesamt in den Tempel des Herrn.
2,10. Und als sie da versammelt waren in dem Tempel des Herrn, da sprach sobald der Hohepriester und sagte:
2,11. »Höret, ihr Jungfrauen aus dem Stamme Davids, der da verordnet hat nach dem Willen Gottes, daß da die feine Arbeit am Vorhange, der da scheidet das Allerheiligste vom Tempel, allezeit solle von denen Jungfrauen aus seinem Stamme angefertigt werden,
2,12. und solle nach seinem Testamente die mannigfache Arbeit durch Verlosung ausgeteilt werden, und solle dann eine jede Jungfrau die ihr zugefallene Arbeit nach ihrer Geschicklichkeit bestens verfertigen!
2,13. Sehet, da ist vor euch der schadhafte Vorhang, und hier auf dem goldenen Tische liegen die mannigfachen rohen Stoffe zur Verarbeitung schon bereitet!
2,14. Ihr sehet, daß solche Arbeit not tut; daher loset mir sogleich, auf daß es sich herausstelle, diewelche aus euch da spinnen solle den Goldfaden und den Amiant (eine Art Asbest) und den Baumwollfaden,
2,15. den Seidenfaden, dann den hyazinthfarbigen, den Scharlach und den echten Purpur!«
2,16. Und die Jungfrauen losten schüchtern, da (als) der Hohepriester über sie betete; und da sie gelost hatten nach der vorgezeichneten Ordnung, hatte es sich herausgestellt, wie die Arbeit verteilt werden sollte.
2,17. Und es fiel der Jungfrau Maria, der Tochter Annas und Joachims, durchs Los zu der Scharlach und der echte Purpur.
2,18. Die Jungfrau aber dankte Gott für solche gnädige Zuerkennung und Zuteilung solch rühmlichster Arbeit zu Seiner Ehre, nahm die Arbeit und begab sich damit, vom Joseph geleitet, wieder nach Hause.
2,19. Daheim angelangt machte sich Maria sogleich an die Arbeit freudigen Mutes; Joseph empfahl ihr allen Fleiß, segnete sie und begab sich sodann gleich wieder an seinen Hausbau.
2,20. Es begab sich aber dieses zur selbigen Zeit, als der Zacharias, da er im Tempel das Rauchopfer verrichtete, zufolge seines kleinen Unglaubens ist stumm geworden, darum für ihn ein Stellvertreter ward erwählt worden, unter dem diese Arbeit ist verlost worden.
2,21. Maria aber war verwandt sowohl mit Zacharias, wie mit dessen Stellvertreter, darum sie denn auch ums Doppelte ihren Fleiß vermehrte, um ja recht bald, ja womöglich die erste, mit ihrer Arbeit fertig zu werden.
2,22. Aber sie verdoppelte ihren Fleiß nicht etwa aus Ruhmlust, sondern nur um nach ihrer Meinung Gott dem Herrn eine recht große Freude dadurch zu bereiten, so sie baldmöglichst und bestmöglichst ihre Arbeit zu Ende brächte.
2,25. In kurzer Frist von drei Tagen ward Maria mit dem Scharlach zu Ende und machte sich sodann alsogleich über den Purpur; da sie aber diesen stets annetzen mußte, so mußte sie während der Arbeit öfter den Krug nehmen und hinausgehen, sich ein Wasser zu holen.
* * * * *
Schilderung der Empfängnis Marias
3,1. An einem Freitage morgens aber nahm Maria abermals den Wasserkrug und ging hinaus, ihn mit Wasser zu füllen, und horch! - eine Stimme sprach zu ihr:
3,2. »Gegrüßet seist du, an der Gnade des Herrn Reiche! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeite (Gesegnete, Seligzupreisende) unter den Weibern!«
3,3. Maria aber erschrak gar sehr ob solcher Stimme, da sie nicht wußte, woher sie kam, und sah sich darum auch behende nach rechts und links um; aber sie konnte niemanden entdecken, der da geredet hätte.
3,4. Darum aber ward sie noch voller von peinigender Angst, nahm eiligst den gefüllten Wasserkrug und eilte von dannen ins Haus.
3,5. Als sie da bebend anlangte, stellte sie alsbald den Wasserkrug zur Seite, nahm den Purpur wieder zur Hand, setzte sich auf ihren Arbeitssessel und fing den Purpur wieder gar emsig an fortzuspinnen.
3,6. Aber sie hatte sich kaum so recht wieder in ihrer Arbeit eingefunden, siehe, da stand schon der Engel des Herrn vor der emsigen Jungfrau und sprach zu ihr:
3,7. »Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast eine endlos große Gnade gefunden vor dem Angesichte des Herrn; siehe, du wirst schwanger werden vom Worte Gottes!«
3,8. Als aber Maria dieses vernommen hatte, da fing sie an, diese Worte hin und her zu erwägen, und konnte nicht erfassen ihren Sinn; darum sprach sie denn zum Engel:
3,9. »Wie soll denn das vor sich gehen? Bin ich doch noch lange nicht eines Mannes Weib und habe auch noch nie dazu eine Bekanntschaft mit einem Manne gemacht, der mich sobald nähme zum Weibe, auf daß ich gleich anderen Weibern schwanger würde und dann gebäre ihnen gleich!«
3,10. Der Engel aber sprach zur Maria: »Höre, du erwählte Jungfrau Gottes! Nicht also soll es geschehen, sondern die Kraft des Herrn wird dich überschatten!
3,11. »Darum wird auch das Heilige, das da aus dir geboren wird, der 'Sohn des Allerhöchsten' genannt werden!«
3,12. »Du sollst Ihm aber, wann Er aus dir geboren wird, den Namen Jesus geben; denn Er wird erlösen Sein Volk von all den Sünden, vom Gerichte und vom ewigen Tode.«
13. Maria aber fiel vor dem Engel nieder und sprach: »Siehe, ich bin ja nur eine Magd des Herrn; daher geschehe mir nach Seinem Willen, wie da lauteten deine Worte!« Hier verschwand der Engel wieder und Maria machte sich wieder an ihre Arbeit.
* * * * *
Fragen und Probleme der 14-jährigen Maria hinsichtlich ihrer Schwangerschaft
4,1. Als aber darauf der Engel alsbald wieder verschwand, da lobte und pries Maria Gott den Herrn und sprach also bei sich in ihrem Herzen:
4,2. »Oh, was bin ich denn doch vor Dir, o Herr, daß Du mir solche Gnade erweisen magst?!
4,3. Ich solle schwanger werden, ohne je einen Mann erkannt zu haben; denn ich weiß ja nicht, was Unterschiedes da ist zwischen mir und einem Manne!
4,4. Weiß ich denn, was da so in der Wahrheit ist: 'schwanger sein'?! O Herr, siehe, ich weiß es ja nicht!
4,11. Aber wann, wann wird das geschehen, und wie? Oder ist es schon geschehen? Bin ich schon schwanger, oder werde ich es erst werden?«
4,12. »O Herr! Du ewig Heiliger Israels, gib mir, Deiner armen Magd, doch ein Zeichen, wann solches geschehen wird, auf daß ich Dich darob loben und preisen möchte!«
4,13. Bei diesen Worten ward Maria von einem lichten Ätherhauche angeweht, und eine gar sanfte Stimme sprach zu ihr:
4,14. »Maria, sorge dich nicht vergeblich; du hast empfangen, und der Herr ist mit dir! Mache dich an deine Arbeit, und bringe sie zu Ende, denn fürder wird für den Tempel keine mehr gemacht werden von dieser Art!«
4,15. Hier fiel Maria nieder, betete zu Gott und lobte und pries Ihn für solche Gnade. - Nachdem sie aber dem Herrn ihr Lob dargebracht hatte, erhob sie sich und nahm ihre Arbeit zur Hand.
* * * * *
Überbringung des fertigen Tempelvorhanges nach Jerusalem;
5,1. In wenigen Tagen ward Maria auch mit dem Purpur fertig, ordnete ihn dann und nahm den Scharlach und legte ihn zum Purpur.
5,2. Darauf dankte sie Gott für die Gnade, daß Er ihr hatte lassen ihre Arbeit so wohl vollenden, wickelte dann das Gespinst in reine Linnen und machte sich damit nach Jerusalem auf den Weg.
5,3. Bis zum Hausbau, da (wo) Joseph arbeitete, ging sie allein; aber von da an begleitete sie wieder Joseph nach Jerusalem und daselbst in den Tempel.
5,4. Da angelangt, übergab sie sobald die Arbeit dem Hohenpriester.
5,5. Dieser besah wohl den Scharlach und den Purpur, fand die Arbeit allerausgezeichnetst gut und belobte und begrüßte darum Maria mit folgenden Worten:
5,6. »Maria, solche Geschicklichkeit wohnt nicht natürlich in dir, sondern der Herr hat mit Seiner Hand gewirkt!
5,7. Groß hat dich darum Gott gemacht; gebenedeit wirst du sein unter allen Weibern der Erde von Gott, dem Herrn, da du die erste warst, die da ihre Arbeit dem Herrn in den Tempel überbracht hat!«
5,8. Maria aber, voll Demut und Freude in ihrem Herzen, sprach zum Hohenpriester:
5,9. »Würdiger Diener des Herrn in Seinem Heiligtume! O lobe mich nicht zu sehr, und erhebe mich nicht über die andern; denn diese Arbeit ist ja nicht mein Verdienst, sondern allein des Herrn, der da meine Hand leitete!
5,10. Darum sei Ihm allein ewig alles Lob, aller Ruhm, aller Preis und alle meine Liebe und alle meine Anbetung ohne Unterlaß!«
5,11. Und der Hohepriester sprach: »Amen, Maria, du reine Jungfrau des Herrn, du hast wohl geredet vor dem Herrn! So denn ziehe nun wieder hin in Frieden; der Herr sei mit dir!«
5,12. Darauf erhob sich Maria und ging mit Joseph wieder bis zur Baustelle hin, allda sie eine kleine Stärkung, bestehend aus Brot und Milch und Wasser, zu sich nahm. -
5,13. Es wohnte aber bei einer halben Tagesreise weit vom Bauplatze, über einem kleinen Gebirge, eine Muhme (Tante) Mariens, namens Elisabeth, diese möchte (wollte) sie besuchen und bat Joseph darum um die Erlaubnis.
* * * * *
Umstände der Ankunft Marias bei Elisabeth
6,1. Bei der Elisabeth angelangt, d.h. bei ihrem Hause, pochte sie gar bald schüchternen Gemütes an die Türe nach dem Gebrauche der Juden.
6,2. Als aber Elisabeth vernommen hatte das schüchterne Pochen, gedachte sie bei sich: »Wer pocht denn da so ungewöhnlich leise?
6,3. Es wird ein Kind meines Nachbars sein; denn mein Mann, der da stumm noch ist im Tempel und harrt der Erlösung, kann es nicht sein!
6,4. Meine Arbeit aber ist wichtig; solle ich sie wohl weglegen des unartigen Kindes meines Nachbars wegen?
6,5. Nein, das will ich nicht tun, denn es ist eine Arbeit für den Tempel, und diese steht höher denn die Unart eines Kindes, das da sicher wieder nichts anderes will, als mich bekanntermaßen necken und ausspötteln!
6,6. Daher werde ich fein bei der Arbeit sitzen bleiben und das Kind lange gut pochen lassen!« Reaktion des Johannes im Mutterleib auf Ankunft der schwangeren Maria
6,7. Maria aber pochte noch einmal, und das Kind im Leibe der Elisabeth fing an vor Freude zu hüpfen, und die Mutter vernahm eine leise Stimme aus der Gegend des in ihr hüpfenden Kindes, und die Stimme lautete:
6,8. »Mutter, gehe, gehe eiligst; denn die Mutter meines und deines Herrn, meines und deines Gottes ist es, die da pocht an die Türe und besucht dich im Frieden!«
6,9. Elisabeth aber, als sie das gehört hatte, warf sogleich alles von sich, was sie in den Händen hatte, und lief und öffnete der Maria die Türe,
6,10. gab ihr dann nach der Sitte sogleich ihren Segen, umfing sie dann mit offenen Armen und sagte zu ihr:
6,11. »O Maria, du Gebenedeite unter den Weibern! Du bist gebenedeit unter allen Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!«
6,12. »O Maria, du reinste Jungfrau Gottes! Woher kommt wohl mir die hohe Gnade, daß mich die Mutter meines Herrn, meines Gottes, besucht?!«
6,13. Maria aber, die nichts von all den Geheimnissen verstand, sagte zur Elisabeth:
6,14. »Ach, liebe Muhme, ich kam ja nur auf einen freundlichen Besuch zu dir! Was sprichst du denn da für Dinge über mich, die ich nicht verstehe? - Bin ich denn schon im Ernste schwanger, daß du mich eine Mutter nennst?«
6,15. Elisabeth aber erwiderte der Maria: »Siehe, als du zum zweiten Male pochtest an die Türe, da hüpfte alsbald das Kindlein, das ich unter meinem Herzen trage, vor Freude und gab mir solches kund und grüßte dich in mir schon zum Voraus!«
Dreimonatiger Aufenthalt Marias bei Elisabeth
6,18. Elisabeth aber sprach: »O Maria, du Erwählte Gottes, tritt in mein Haus und stärke dich; da wollen wir uns besprechen und gemeinschaftlich Gott loben und preisen aus allen unseren Kräften!«
6,19. Und die Maria folgte alsbald der Elisabeth in ihr Haus und aß und trank und stärkte sich und ward voll heiteren Mutes.
6,32. Also verbrachte aber Maria noch volle drei Monate bei der Elisabeth und half ihr wie eine Magd alle Hausarbeit verrichten.
Marias Rückkehr; Reaktion Josephs
6,33. Mittlerweile hatte aber auch unser Joseph seinen Bau beendet und befand sich mit seinen Söhnen wieder zu Hause und besorgte da seinen kleinen, freilich nur gemieteten Grund.
6,34. Eines Abends aber sagte er zum ältesten Sohne: »Joël, gehe und rüste mir für morgen früh mein Lasttier, denn ich muß Maria holen gehen!
6,35. Das Mädchen ist nun schon bei drei Monaten aus meinem Hause, und ich weiß nicht, was da mit ihr geschieht.
(...Maria steht bereits vor der Tür)
6,42. Obschon der Joseph die Maria gerne ein wenig ausgezankt hätte ob ihres langen Ausbleibens, so konnte er aber solches doch nicht über sein Herz bringen; denn fürs erste hatte die Stimme Mariens sein edelstes Herz zu sehr gerührt, und fürs zweite sah er sich selbst als Schuldigen an, da er Maria so lange nicht durch einen Boten hatte holen lassen.
6,46. In der Zeit aber vernahm Joseph plötzlich, als würden Psalmen gesungen vor seinem Hause.
* * * * *
Sichtbarkeit von Marias Schwangerschaft; Argwohn Josephs
7,1. Joseph aber ward voll hoher Ahnungen erfüllt und sprach zu Maria: »Kind des Herrn! Viel Freude ist meinem Hause in dir gegeben, meine Seele ist von hohen Ahnungen erfüllt!
7,15. Tag für Tag aber ward der Leib Marias voller; da sie solches wohl merkte, so suchte sie ihre Schwangerschaft vor den Augen Josephs und seiner Söhne so gut als nur immer möglich zu verbergen.
7,16. Aber nach einer Zeit von zwei Monaten half ihr ihr Verbergen nichts mehr, und Joseph fing an, Argwohn zu schöpfen und beriet sich insgeheim mit einem seiner Freunde in Nazareth über den sonderbaren Zustand Mariens.
Vorwürfe und Verhör Marias durch Joseph
8,1. Der Freund Josephs aber war ein Sachkundiger; denn er war ein Arzt, der da die Kräuter kannte und bei gefährlichen Geburten nicht selten denen Wehmüttern beistand.
8,2. Dieser ging mit Joseph und besah insgeheim Maria; als er sie beschaut hatte, sprach er zu Joseph:
8,3. »Höre mich an, Bruder aus Abraham, Isaak und Jakob! Deinem Hause ist ein großes Unheil widerfahren; denn siehe, die Magd ist hochschwanger!«
8,5. Joseph aber antwortete: »Siehe, Maria war unter der Zeit kaum drei Wochen in einem fort zu Hause, und das im Anfange, da sie in mein Haus kam; dann brachte sie volle drei Monde bei ihrer Muhme Elisabeth zu!
8,10. Ich aber weiß nun, was ich tun werde, um der Wahrheit der Sache auf die rechte Spur zu kommen! Du, Freund, magst nun wieder in Frieden ziehen, und ich werde mein Haus einer starken Prüfung unterziehen!«
8,11. Josephs Freund verzog nicht und ging alsbald aus dem Hause Josephs; Joseph aber wandte sich alsbald zu Maria und sprach zu ihr:
8,12. »Kind, mit welcher Stirne soll ich nun aufschauen zu meinem Gott? Was soll ich nun sagen über dich?
8,13. Habe ich dich nicht als eine reine Jungfrau aus dem Tempel empfangen, und habe ich dich nicht getreulich gehütet durch mein tägliches Gebet und durch die Getreuen, die da sind in meinem Hause?!
8,14. Ich beschwöre dich darum, daß du mir sagest, wer es ist, der es gewagt hat, mich zu betrügen und sich also schändlich zu vergreifen an mir, einem Sohne Davids, und an dir, die du auch demselben Hause entsprossen bist!
8,17. Also antworte mir auf meine Frage! Gehe aber, und fasse dich; denn dir soll es nicht gelingen, mich zu täuschen!« - Hier warf sich Joseph vor Gram auf einen mit Asche gefüllten Sack auf sein Angesicht und weinte.
8,18. Maria aber zitterte vor großer Furcht, fing an zu weinen und zu schluchzen und konnte nicht reden vor zu großer Furcht und Traurigkeit.
8,19. Joseph aber erhob sich wieder vom Sacke und sprach mit einer etwas gemäßigteren Stimme zu Maria:
8,20. »Maria, Kind Gottes, das Er Selbst in Seine Obhut genommen, warum hast du mir das getan? Warum hast du deine Seele so sehr erniedrigt und vergessen deines Gottes?!«
8,22. Hier ermannte sich Maria und sprach: »Vater Joseph, du gerecht harter Mann! Ich sage dir: So wahr ein Gott lebt, so wahr auch bin ich rein und unschuldig und weiß bis zur Stunde von keinem Manne etwas!«
8,23. Joseph aber fragte: »Woher ist denn hernach das, was du unter deinem Herzen trägst?«
8,24. Und Maria erwiderte: »Siehe, ich bin ja noch ein Kind und verstehe nicht die Geheimnisse Gottes! Höre mich aber an und ich will es dir ja sagen, was mir begegnet ist! - Solches aber ist auch so wahr, als wie da lebt ein gerechter Gott über uns!«
* * * * *
Bericht Marias über geistige Zeugung und Unschuldsbeteuerung
9,1. Und Maria erzählte dem Joseph alles, was ihr, da sie noch am Purpur arbeitete, begegnet ist, und schloß dann ihre Erzählung mit dieser Beteuerung:
9,2. »Darum sage ich dir, Vater, noch einmal: So wahr Gott, der Herr Himmels und der Erde, lebt, so wahr auch bin ich rein und weiß von keinem Manne und kenne auch ebensowenig das Geheimnis Gottes, das ich unter meinem Herzen zu meiner eigenen großen Qual, nun tragen muß!«
9,3. Hier verstummte Joseph vor Maria und erschrak gewaltig; denn die Worte Mariens drangen tief in seine bekümmerte Seele, und er fand bebend seine geheime Ahnung bestätigt.
9,4. Er aber fing darum an, hin und her zu sinnen, was er da tun solle, und sprach so bei sich in seinem Herzen:
9,5. »So ich ihre vor der Welt, wie sie nun ist, doch unwiderlegbare Sünde darum verberge, weil ich sie nicht als solche mehr erkenne, so werde ich als Frevler erfunden werden gegen das Gesetz des Herrn und werde der sicheren Strafe nicht entgehen!
9,6. Mache ich sie aber wider meine innerste Überzeugung als eine feile Sünderin vor den Söhnen Israels offenbar, da doch das, was sie unter ihrem Herzen trägt, nur - nach ihrer unzweideutigen Aussage - von einem Engel herrührt,
9,7. so werde ich ja von Gott, dem Herr, erfunden werden als einer, der ein unschuldiges Blut überliefert hat zum Gerichte des Todes?!« Ein Engel verhindert Josephs Pläne, Maria zu verlassen und bestätigt geistige Zeugung
9,8. »Was soll ich also mit ihr beginnen? - Soll ich sie heimlich verlassen, d.h. soll ich sie heimlich von mir tun und sie irgend verbergen im Gebirge, nahe an der Grenze der Griechen? Oder soll des Tages des Herrn ich harren, auf daß Er mir am selben kundtue, was ich da tun solle?«
9,12. Joseph aber versank über seinen mannigfachen Gedanken ebenfalls in einen Schlummer; und siehe, ein Engel des Herrn erschien ihm im Traume und sprach zu ihm:
9,13. »Joseph, sei nicht bange ob der Maria, der reinsten Jungfrau des Herrn! - Denn was sie unter dem Herzen trägt, ist erzeugt vom heiligen Geiste Gottes, und du sollst Ihm, wann Es geboren wird, den Namen 'Jesus' geben!«
9,14. Hier erwachte Joseph vom Schlafe und pries Gott den Herrn, der ihm solche Gnade erwiesen hatte.
* * * * *
Meldung von Marias Schwangerschaft
10,1. Es ist aber zwei Wochen lang nach diesem Begebnisse ein großer Rat in Jerusalem gehalten worden, und zwar darüber, da man von einigen in Jerusalem wohnenden Römern vernommen hatte, daß der Kaiser werde das gesamte jüdische Volk zählen und beschreiben lassen.
10,3. Darum berief der Hohepriester zu dem Behufe eine große Versammlung zusammen, zu der alle Ältesten und Kunstmänner, wie da auch der Joseph einer war, erscheinen mußten.
10,4. Joseph aber hatte gerade eine kleine Reise ins Gebirge wegen Bauholz unternommen und blieb etliche Tage aus.
10,6. Joseph aber kam schon am nächsten Tage morgens wieder nach Hause. Der Sohn Joses benachrichtigte ihn sogleich davon, was da gekommen ist aus Jerusalem.
10,7. Joseph aber sagte: »Nun bin ich fünf Tage lang im Gebirge herumgestiegen und bin daher überaus müde geworden, und meine Füße würden mich nimmer tragen, so ich nicht zuvor ein paar Tage werde geruht haben; daher bin ich diesmal genötigt, dem Rufe Jerusalems nicht zu folgen.
10,8. Übrigens ist diese ganze große Versammlung keiner hohlen Nuß wert; denn der mächtige Kaiser Roms, der sein Zepter nun schon sogar über die Länder der Skythen schwingt, wird wenig Notiz nehmen von unserer Beratung und wird tun, was er will! Daher bleibe ich nun fein zu Hause!«
10,9. Es kam aber nach drei Tagen ein gewisser Annas aus Jerusalem, der da ein großer Schriftgelehrter war, zu Joseph und sprach zu ihm:
10,10. »Joseph, du kunstverständiger und schriftgelehrter Mann aus dem Stamme Davids! - Ich muß dich fragen, warum du nicht in die Versammlung gekommen bist!?«
10,11. Joseph aber wandte sich zum Annas und sprach: »Siehe, ich war fünf Tage lang im Gebirge und wußte nicht, daß ich berufen ward!
10,12. »Da ich aber nach Hause kam, und durch meinen Sohn Joses die Nachricht erhielt, war ich zu müde und schwach, als daß es mir möglich gewesen wäre, mich alsbald gen Jerusalem auf die Beine zu machen! Zudem aber ersah ich ja ohnehin auf den ersten Blick, daß diese ganze große Versammlung wenig oder gar nichts nützen wird.«
10,13. Während aber Joseph solches gesprochen hatte, sah sich der Annas um und entdeckte unglücklicherweise die hochschwangere Jungfrau.
10,14. Er verließ daher auch wie ganz stumm den Joseph und eilte, was er nur konnte, nach Jerusalem.
10,15. Allda ganz atemlos angelangt, eilte er sogleich zum Hohenpriester und sagte zu ihm:
10,16. »Höre mich an, und frage mich nicht, warum der Sohn Davids nicht in die Versammlung kam; denn ich habe unerhörte Greueldinge in seinem Hause entdeckt!
10,17. »Siehe, Joseph, dem Gott und du das Zeugnis gabst dadurch, daß du ihm die Jungfrau anvertraut hast, hat sich unbeschreiblich tief und grob vor Gott und dir verfehlt!«
10,18. Der Hohepriester aber war ganz entsetzt über die Nachricht Annas' und fragte ganz kurz: »Wieso, wie das? Rede mir die vollste Wahrheit, oder du bist heute noch des Todes!«
10,19. Und Annas sprach: »Siehe, die Jungfrau Maria, die er laut des Zeugnisses Gottes aus diesem Tempel des Herrn zur Obhut erhielt, hat er weidlichst geschändet; denn ihre schon hohe Schwangerschaft ist ein lebendiges Zeugnis davon!«
10,20. Der Hohepriester aber sprach: »Nein, Joseph hat das nimmer getan! - Kann auch Gott ein falsches Zeugnis geben?!«
10,21. Annas aber sprach: »So sende deine vertautesten Diener hin, und du wirst dich überzeugen, daß da die Jungfrau im Vollernste hochschwanger ist; ist sie es aber nicht, so will ich hier gesteinigt werden!«
* * * * *
Gottesurteil an Joseph und Maria durch das Fluchwasser; Zwangsverheiratung
11,1. Der Hohepriester aber besann sich eine Zeitlang und sprach also bei sich: »Was soll ich tun? Annas ist voll Eifersucht ob der Wahl der Jungfrau, und man soll nie nach dem Rate eines Eifersüchtigen handeln.
11,3. Ich will daher dennoch insgeheim Diener hinsenden zu Joseph, die, falls sich die schlimme Sache bestätigen solle, die Jungfrau samt Joseph sogleich hierher ziehen sollen!«
11,4. Also ward es gedacht und beschlossen; der Hohepriester berief insgeheim vertraute Diener und gab ihnen kund, was sich im Hause Josephs zugetragen habe!, und sandte sie dann sobald zu Joseph hin mit der Bestimmtheit, wie sie zu handeln haben, falls sich die Sache bestätigen sollte.
11,5. Und die Diener begaben sich eiligst hin zu Joseph und fanden alles also, wie es ihnen der Hohepriester bezeichnet hatte.
11,6. Und der älteste von ihnen sagte zu Joseph: »Siehe, darum sind wir aus dem Tempel hierher gesandt worden, auf daß wir uns überzeugen sollen, wie es mit der Jungfrau steht, da von ihr üble Gerüchte zu den Ohren des Hohenpriesters gelangt sind!
11,7. Wir aber fanden die traurige Mutmaßung leider bestätigt; daher laß dir keine Gewalt antun und folge uns mit der Maria in den Tempel, allda du aus dem Munde des Hohenpriesters das gerechte Urteil vernehmen sollst!«
11,8. Und Joseph folgte mit Maria alsbald ohne Widerrede den Dienern vor das Gericht in den Tempel.
11,9. Als er da vor dem Hohenpriester anlangte, fragte der erstaunte Hohepriester alsbald die Maria, in ernstem Tone redend:
11,10. »Maria! Warum hast du uns das getan und hast mögen gar so gewaltig erniedrigen deine Seele?«
11,13. Maria aber fing an, bitterlich zu weinen, und sprach unter gewaltigem Schluchzen und Weinen: »So wahr Gott, der Herr Israels, lebt, so wahr auch bin ich rein und habe noch nie einen Mann erkannt! - Frage den von Gott erwählten Joseph!«
11,14. Und der Hohepriester wandte sich darauf zu Joseph und fragte ihn: »Joseph, ich beschwöre dich im Namen des ewig lebendigen Gottes: sage mir es unverhohlen, wie ist das geschehen? Hast du solches getan?«
11,15. Und Joseph sprach: »Ich sage dir bei allem, was dir und mir heilig ist, so wahr der Herr, mein Gott lebt, so wahr auch bin ich rein vor dieser Jungfrau, wie vor dir und vor Gott!«
16. Und der Hohepriester erwiderte: »Rede nicht ein falsches Zeugnis, sondern sprich vor Gott die Wahrheit! Ich aber sage dir: Du hast erstohlen dir deine Hochzeit, hast nicht Kunde gegeben dem Tempel und hast nicht zuvor dein Haupt gebeugt unter die Hand des ewig Gewaltigen, auf daß Er gesegnet hätte deinen Samen! Daher rede die Wahrheit! ...
11,27. Wohl denn, da du vor Gott deine laute Schuld bekämpfst, so will ich euch beide trinken lassen das Fluchwasser Gottes, des Herrn, und es werden offenbar werden eure Sünden in euren Augen und vor den Augen alles Volkes!«
11,28. Und alsbald nahm der Hohepriester das Fluchwasser und ließ davon den Joseph trinken und sandte ihn dann nach dem Gesetze in ein dazu bestimmtes Gebirge, das da nahe an Jerusalem lag.
11,29. Und desgleichen gab er auch solches Wasser der Jungfrau zu trinken und sandte sie dann ebenfalls ins Gebirge.
11,30. Nach drei Tagen aber kamen beide gänzlich unverletzt zurück, und alles Volk wunderte sich, daß an ihnen keine Sünde war offenbar gemacht worden.
11,31. Der Hohepriester aber sprach dann selbst ganz über alle Maßen erstaunt zu ihnen: »So Gott der Herr eure Sünde nicht hat offenbar machen wollen, da will auch ich euch nicht richten, sondern spreche euch für schuldlos und ledig!«
11,32. Da aber die Jungfrau schon schwanger ist, so soll sie dein Weib sein zur Buße, darum sie mir unbewußtermaßen ist schwanger geworden, und soll fürder nimmer einen andern Mann bekommen. so sie auch eine junge Witwe würde! Also sei es! - Und nun ziehet wieder in Frieden von dannen!«
11,33. Joseph aber nahm nun Maria und ging mit ihr in seine Heimat und ward voll Freuden, und lobte und pries seinen Gott. Und seine Freude war nun um so größer, da nun Maria sein rechtmäßiges Weib ist geworden.
* * * * *
Römische Volkszählung zur Zeit der nahen Entbindung Marias
12,1. Und Joseph verbrachte nun ganz wohlgemut mit Maria, die nun sein Weib war, noch zwei Monate in seinem Hause und arbeitete für den Unterhalt Mariens.
12,2. Als aber diese Zeit verstrichen war und Maria der Zeit der Entbindung nahe war, da geschah ein neuer Schlag, welcher Joseph in eine große Bekümmernis versetzte.
12,3. Der römische Kaiser Augustus ließ nämlich in allen seinen Landen einen Befehl ergehen, demzufolge alle Völker seines Reiches sollten beschrieben und gezählt und der Steuer und Rekrutierung wegen klassifiziert werden.
12,4. Und so waren auch die Nazaräer von diesem Gebote nicht ausgenommen, und Joseph ward genötigt, sich auch nach Bethlehem, der Stadt Davids, zu nahen, in welcher die römische Beschreibungskommission aufgestellt war.
12,5. Als er aber dieses Gebot vernahm, dessentwegen er schon ohnehin zu einer Versammlung nach Jerusalem ist berufen worden, da sprach er bei sich selbst:
12,6. »Mein Gott und mein Herr, das ist ein harter Schlag für mich gerade zu dieser Zeit, da Maria der Entbindung so nahe ist!
12,7. Was soll ich nun tun? - Ich muß wohl meine Söhne einschreiben lassen, denn diese sind dem Kaiser leider waffenpflichtig; aber was soll ich, um Deines Namens willen, o Herr, mit Maria machen? ...
12,15. Ja, ich weiß, was ich nun wieder tun will: den Tag des Herrn will ich abwarten! An diesem wird der Herr, mein Gott, machen, was Er wird wollen, und das wird auch das Beste sein! Und also geschehe es denn!«
* * * * *
Aufbruch der Hl. Familie nach Bethlehem
13,1. Am selben Tage aber noch kam ein alter weiser Freund aus Nazareth zu Joseph und sagte zu ihm:
13,2. »Bruder, siehe, also führt der Herr Sein Volk über allerlei Wüsten und Steppen! Die aber willig folgen, dahin Er lenkt, die kommen ans rechte Ziel!«
13,5. Joseph aber verstand wohl, was der Freund zu ihm geredet hatte, und als der Freund ihn segnete und wieder verließ, da sprach der Joseph zu seinen Söhnen:
13,6. »Höret mich an! Der Herr will es, daß wir alle nach Bethlehem ziehen müssen; also wollen wir uns denn auch Seinen Willen gefallen lassen und tun, was Er will!
13,7. Du, Joel, sattle die Eselin für Maria, und nimm den Sattel mit der Lehne; und du, Joses, aber zäume den Ochsen, und spanne ihn an den Karren, in dem wir Lebensmittel mitführen wollen!
13,8. Ihr drei, Samuel, Simeon und Jakob, aber bestellet den Karren mit haltbaren Früchten, Brot, Honig und Käse, und nehmet davon so viel, daß wir auf vierzehn Tage versehen sind; denn wir wissen es nicht, wann die Reihe an uns kommen wird, und wann wir frei werden, und was mit Maria geschehen kann unterwegs! Darum leget auch frische Linnen und Windeln auf den Karren!«
13,9. Die Söhne aber gingen und bestellten alles, wie es ihnen der Joseph anbefohlen hatte.
13,19. Er nahm Maria und setzte sie so weich und bequem als nur immer möglich auf das Lasttier und nahm dann das Zügel in seine Hand und führte die Eselin.
* * * * *
Geburtswehen Marias erzwingen eine Reiseunterbrechung
14,1. Also kam unsere frömmste Gesellschaft nahe bis auf sechs Stunden vor Bethlehem hin und machte da eine Rast im Freien.
14,9. Als sie aber in die Nähe von Betlehem kamen, da sprach Maria auf einmal zu Joseph:
14,10. »Höre mich an, Joseph! - Das in mir ist, fängt mich an ganz gewaltig zu bedrängen; lasse daher stillehalten!«
14,11. Joseph erschrak völlig vor diesem plötzlichen Ausrufe Mariens; denn er sah nun, daß das gekommen war, was er eben am meisten befürchtet hatte.
14,12. Er ließ daher auch plötzlich stillehalten. Maria aber sprach wieder alsbald zu Joseph:
14,13. »Hebe mich herab von der Eselin: denn das in mir ist, bedrängt mich mächtig und will von mir! Und ich vermag dem Drange nicht mehr zu widerstehen!«
14,14. Joseph aber sprach: »Aber um des Herrn willen! Du siehst ja, daß hier nirgends eine Herberge ist; wo soll ich dich denn hintun?«
14,15. Maria aber sprach: »Siehe, dort in den Berg hinein ist eine Höhle; es werden kaum hundert Schritte dahin sein! Dorthin bringet mich; - weiter zu kommen, ist mir unmöglich!«
14,16. Und Joseph lenkte alsbald sein Fuhr- und Reisewerk dahin und fand zum größten Glücke in dieser Höhle, da sie den Hirten zu einem Notstalle diente, etwas Heu und Stroh, aus welchem er sogleich für Maria ein notdürftiges Lager bereiten ließ.
* * * * *
Geburt Jesu in einer Höhle während Josephs Suche nach einer Hebamme
15,1. Als aber das Lager bereitet war, brachte Joseph die Maria alsbald in die Höhle, und sie legte sich aufs Lager und fand Erleichterung in dieser Lage.
15,2. Als Maria aber also erleichtert sich auf dem Lager befand, da sagte Joseph zu seinen Söhnen:
15,3. »Ihr beiden Ältesten bewachet Maria und leistet ihr im Falle früher Not die gerechte Hilfe, besonders du, Joel, der du einige Kenntnis in diesem Fache dir durch den Umgang mit meinen Freunden in Nazareth erworben hast!«
15,4. Den anderen dreien aber befahl er, den Esel und den Ochsen zu versorgen und den Karren auch irgend in der Höhle, welche so ziemlich geräumig war, unterzubringen.
15,5. Nachdem aber Joseph solches alles also wohl geordnet hatte, sagte er zur Maria: »Ich will nun gehen hinauf auf den Berg und will in der Stadt meines Vaters mir eine Wehmutter in aller Eile suchen und will sie bringen hierher, dir zur nötigen Hilfe!«
15,6. Nach diesen Worten trat Joseph alsbald aus der Höhle, da es schon ziemlich spät abends war und man die Sterne am Himmel recht wohl ausnehmen konnte.
15,7. Was aber Joseph bei diesem Austritte aus der Höhle alles für wunderliche Erfahrungen gemacht hat, wollen wir mit seinen eigenen Worten wiedergeben, die er seinen Söhnen gab, als er mit der gefundenen Wehmutter in die Höhle zurückkehrte und Maria schon geboren hatte.
15,8. Die Worte Josephs aber lauten also: »Kinder, wir stehen am Rande großer Dinge! Ich verstehe nun dunkel, was mir die Stimme am Vorabende vor unserer Abreise hierher gesagt hat; wahrlich, wäre der Herr unter uns - wennschon unsichtbar - nicht gegenwärtig, so könnten unmöglich solche Wunderdinge geschehen, wie ich sie jetzt geschaut habe!
15,9. Höret mich an! - Als ich hinaustrat und fortging, da war es mir, als ginge ich, und als ginge ich nicht! Und ich sah den aufgehenden Vollmond und die Sterne im Aufgange wie im Niedergange, und siehe, alles stand stille, und der Mond verließ nicht den Rand der Erde, und die Sterne am abendlichen Rande wollten nimmer sinken!
15,10. Dann sah ich Scharen und Scharen der Vöglein sitzen auf den Ästen der Bäume; alle waren mit ihren Gesichtern hierher gewendet und zitterten wie zu Zeiten großer bevorstehender Erdbeben und waren nicht zu verscheuchen von ihren Sitzen, weder durch Geschrei noch durch Steinwürfe.
15,11. Und ich blickte wieder auf dem Erdboden umher und ersah unweit von mir eine Anzahl Arbeiter, die da um eine mit Speise gefüllte Schüssel saßen, einige hielten ihre Hände unbeweglich in der Schüssel und konnten keine Speise aus der Schüssel heben.
15,12. Die aber schon eher einen Bissen der Schüssel enthoben hatten, die hielten ihn am Munde und mochten nicht den Mund öffnen, auf daß sie den Bissen verzehreten; aller Angesichter aber waren nach aufwärts gerichtet, als sähen sie große Dinge am Himmel.
15,13. Dann sah ich Schafe, die von den Hirten getrieben wurden; aber die Schafe standen unbeweglich da, und des Hirten Hand, der sie erhob, um zu schlagen die ruhenden Schafe, bieb wie erstarrt in der Luft, und er konnte sie nicht bewegen.
15,14. Wieder sah ich eine ganze Herde Böcke, die hielten ihre Schnauzen über dem Wasser und vermochten dennoch nicht zu trinken, denn sie waren alle wie gänzlich gelähmt.
15,15. Also sah ich auch ein Bächlein, das hatte einen starken Fall vom Berge herab, und siehe, das Wasser stand stille und floß nicht hinab ins Tal! - Und so war alles auf dem Erdboden anzusehen, als hätte es kein Leben und keine Bewegung.
15,16. Als ich aber also dastand oder ging und nicht wußte, ob ich stehe oder gehe, siehe, da ersah ich endlich einmal wieder ein Leben!«
15,17. »Ein Weib nämlich kam den Berg entlang herabgestiegen gerade auf mich zu und fragte mich, als sie vollends bei mir war: 'Mann, wo willst du hingehen so spät?'
15,18. »Und ich sprach zu ihr: 'Eine Wehmutter suche ich; denn in der Höhle dort ist eine, die gebären will!'
15,19. »Das Weib aber antwortete und sprach: 'Ist sie aus Israel?' - Und ich antwortete ihr: 'Ja, Herrin, ich und sie sind aus Israel; David ist unser Vater!'
15,20. Das Weib aber sprach weiter und fragte: 'Wer ist die, welche in der Höhle dort gebären will? Ist sie dein Weib, oder eine Anverwandte oder eine Magd?'
15,21. »Und ich antwortete ihr: 'Seit kurzem allein vor Gott und dem Hohenpriester nur mein Weib; sie aber war noch nicht mein Weib, da sie schwanger ward, sondern ward mir nur zur Obhut in mein Haus vom Tempel durch das Zeugnis Gottes anvertraut, da sie früher auferzogen ward im Allerheiligsten!
15,22. Wundere dich aber nicht über ihre Schwangerschaft; denn das in ihr ist, ist wunderbar gezeugt vom Heiligen Geiste Gottes!' - Das Weib aber erstaunte sich darob und sagte zu mir: 'Mann, sage mir die Wahrheit!'- Ich aber sagte zu ihr: 'Komm, siehe, und überzeuge dich mit deinen Augen!'«
* * * * *
Verhüllung der Höhle durch Od-Wolke; Bestätigung der visionären Vorschau der Hebamme
16,1. Und das Weib willigte ein und folgte dem Joseph hin zur Höhle; da sie aber hin zur Höhle kamen da verhüllte sich dieselbe plötzlich in eine dichte weiße Wolke, daß sie nicht den Eingang finden mochten.
16,2. Ob dieser Erscheinung fing sich die Wehmutter hoch zu verwundern an und sprach zu Joseph:
16,3. »Großes ist widerfahren am heutigen Tage meiner Seele! Ich habe heute Morgen ein groß wunderbarstes Gesicht gehabt, in dem alles sich also gestaltete, wie ich es jetzt in der Wirklichkeit gesehen habe, noch sehe und noch mehr sehen werde!
16,4. Du bist derselbe Mann, der mir im Gesichte entgegenkam; also sah ich auch zuvor alle Welt ruhen mitten in ihrem Geschäfte und sah die Höhle, wie eine Wolke über sie kam, und habe mit dir geredet, wie ich nun geredet habe.
16,5. Und ich sah noch mehreres Wunderbarstes in der Höhle, als mir meine Schwester Salome nachkam, der ich allein mein Gesicht am Morgen anvertraute!
16,6. Darum sage ich denn nun auch vor dir und vor Gott, meinem Herrn: »Israel ist ein großes Heil widerfahren! Ein Retter kam, von oben gesandt, zur Zeit unserer großen Not!«
16,7. Nach diesen Worten der Wehmutter wich alsbald die Wolke von der Höhle zurück, und ein gewaltiges Licht drang aus der Höhle der Wehmutter und dem Joseph entgegen, so daß es die Augen nicht zu ertragen imstande waren, und die Wehmutter sprach: »Wahr ist also alles, was ich gesehen habe im Gesichte! O Mann, du Glücklicher, hier ist mehr denn Abraham, Isaak, Jakob, Moses und Elias!«
16,8. Nach diesen Worten aber fing das starke Licht nach und nach erträglicher zu werden, und das Kindlein ward sichtbar, wie es gerade zum ersten Male die Brust der Mutter nahm.
16,9. Die Wehmutter aber trat mit Joseph nun in die Höhle, besah das Kindlein und dessen Mutter, und als sie alles auf das herrlichste gelöst fand, sagte sie:
16,10. »Wahrlich, wahrlich, das ist der von allen Propheten besungene Erlöser, der da ohne Bande frei sein wird schon im Mutterleibe, um anzudeuten, daß er all die harten Bande des Gesetzes lösen wird!
16,11. Wann aber hat jemand gesehen, daß ein kaum geborenes Kind schon nach der Brust der Mutter gegriffen hätte!?
16,12. Das bezeugt ja augenscheinlichst, daß dieses Kind einst als Mann die Welt richten wird nach der Liebe, und nicht nach dem Gesetze!
16,13. Höre, du glücklichster Mann dieser Jungfrau! Es ist alles in der größten Ordnung, darum laß mich aus der Höhle treten, denn mir fällt es schwer nun auf die Brust, da ich empfinde, daß ich nicht rein genug bin, um die zu heilige Nähe meines und deines Gottes und Herrn zu ertragen!«
16,14. Joseph erschrak völlig über diesen Worten der Wehmutter; sie aber eilte aus der Höhle ins Freie.
16,15. Als sie aber aus der Höhle trat da traf sie draußen ihre Schwester Salome, welche ihr ob des bewußten Gesichtes nachgefolgt war, und sprach sogleich zu ihr:
16,16. »Salome, Salome, komme und siehe mein Morgengesicht in der Wirklichkeit bestätigt! Die Jungfrau hat in der Fülle der Wahrheit geboren, was die menschliche Weisheit und Natur nimmer zu fassen vermag!«
16,17. Salome aber sprach: »So wahr Gott lebt, kann ich eher nicht glauben, daß eine Jungfrau geboren habe, als bis ich sie werde mit meiner Hand untersucht haben!«
* * * * *
Überprüfung der Jungfernschaft Marias durch die kritische Salome; Gottesgericht
17,1. Nachdem aber Salome solches geredet hatte, trat sie alsbald hinein in die Höhle und sprach:
17,2. »Maria, meine Seele beschäftigt kein geringer Streit; daher bitte ich, daß du dich bereitest, auf daß ich mit meiner wohlerfahrenen Hand dich untersuche und daraus ersehe wie es mit deiner Jungfrauschaft aussieht!«
17,3. Maria aber fügte sich willig in das Begehren der ungläubigen Salome, bereitete sich und ließ sich untersuchen.
17,4. Als aber Salome Marias Leib anrührte mit ihrer prüfenden Hand, da erhob sie alsbald ein gewaltiges Geheul und schrie überlaut:
17,5. »Wehe, wehe mir meiner Gottlosigkeit wegen und meines großen Unglaubens willen, daß ich habe wollen den ewiglebendigen Gott versuchen! Denn sehet, sehet hierher, meine Hand verbrennt im Feuer des göttlichen Zornes über mich Elende!!!«
17,6. Nach diesen Worten aber fiel sie alsbald vor dem Kindlein auf ihre Knie nieder und sprach:
17,7. »O Gott meiner Väter! Du allmächtiger Herr aller Herrlichkeit! Gedenke mein, daß auch ich ein Same bin aus Abraham, Isaak und Jakob!
17,8. Mache mich doch nicht zum Gespötte vor den Söhnen Israels, sondern schenke mir meine gesunden Glieder wieder!«
17,9. Und siehe, alsbald stand ein Engel des Herrn neben der Salome und sprach zu ihr: »Erhört hat Gott der Herr dein Flehen; tritt zu dem Kindlein hin und trage Es, und es wird dir darob ein großes Heil widerfahren!«
17,10. Und als solches die Salome vernommen hatte, da ging sie auf den Knien vor Maria hin und bat sie um das Kindlein.
17,11. Maria aber gab ihr willig das Kindlein und sprach zu ihr: »Es möge dir zum Heile gereichen nach dem Ausspruche des Engels des Herrn; der Herr erbarme Sich deiner«
17,12. Und Salome nahm das Kindlein auf ihre Arme und trug es kniend und sprach, sobald sie das Kindlein auf dem Arme hatte:
17,13. »O Gott, Du allmächtiger Herr Israels, der Du regierst und herrschst von Ewigkeit! In aller, aller Fülle der Wahrheit ist hier Israel ein König der Könige geboren, welcher mächtiger sein wird denn da war David, der Mann nach dem Herzen Gottes! Gelobt und gepriesen sei Du von mir ewig!«
17,14. Nach diesen Worten ward Salome alsbald völlig wieder geheilt, gab dann unter der dankbarsten Zerknirschung ihres Herzens das Kindlein der Maria wieder und ging also gerechtfertigt aus der Höhle wieder.
17,15. Als sie aber draußen war, da wollte sie alsbald laut zu schreien anfangen über das große Wunder aller Wunder und hatte auch ihrer Schwester sogleich zu erzählen angefangen, was ihr begegnet war.
17,16. Aber alsbald meldete sich eine Stimme von oben und sprach zu Salome: »Salome, Salome, verkündige ja niemandem, was Außerordentliches dir begegnet ist! Denn die Zeit muß erst kommen, wo der Herr von Sich Selbst zeugen wird durch Worte und Taten!«
17,17. Hier verstummte alsbald die Salome, und Joseph ging hinaus und bat die beiden Schwestern, nun wieder in die Höhle zurückzutreten nach dem Wunsche Marias, auf daß da niemand etwas merken solle, was Wunderbarstes in dieser Höhle nun vorgefallen sei. Und die beiden traten wieder demütig in die Höhle.
* * * * *
Lobgesang und Anbetung Jesu durch Engel und Hirten
18,1. Als aber alle also in der Höhle versammelt waren, da fragten die Söhne Josephs ihren Vater (den Joseph nämlich):
18,2. »Vater, was sollen wir nun tun; Es ist alles wohl versorgt! Die Reise hat ermüdet unsere Glieder; dürfen wir uns denn nicht zur Ruhe legen?«
18,3. Und Joseph sprach: »Kinder, ihr sehet ja, welch eine endlose Gnade von oben uns allen widerfahren ist; daher sollet ihr wachen und Gott loben mit mir!
18,6. Und die Söhne Josephs gingen hin und rührten das Kindlein an; das Kindlein aber lächelte sie an und streckte Seine Händchen nach ihnen aus, als hätte Es sie als Brüder erkannt.
18,7. Darob sie sich alle hoch verwunderten und sprachen: »Fürwahr, das ist kein natürliches Kind! - Denn wo hat jemand so etwas erlebt, daß jemand wäre von einem kaum geborenen Kinde gottseligst also begrüßt worden!-?
18,8. Zudem sind wir nun auch im Ernste noch obendrauf plötzlich also gestärkt worden in allen unseren Gliedern, als hätten wir nie eine Reise gemacht und befänden uns daheim an einem Morgen mit völligst ausgerastetem Leibe!«
18,9. Und Joseph sagte darauf: »Sehet, also war mein Rat gut! Aber nun merke ich, daß es anfängt, mächtig kühl zu werden; daher bringet den Esel und den Ochsen hierher! Die Tiere werden sich um uns lagern und werden durch ihren Hauch und ihre Ausdünstung einige Wärme bewirken; und wir selbst wollen uns darum auch um die Maria lagern!«
18,10. Und die Söhne taten solches. Und als sie brachten die beiden Tiere in die Nähe Marias, da legten sich diese sogleich am Hauptteile des Lagers Mariens und hauchten fleißig über Maria und das Kindlein hin und erwärmten es also recht gut.
18,11. Und die Wehmutter sprach: »Fürwahr, nichts Geringes kann das sein vor Gott, dem sogar die Tiere also dienen, als hätten sie Vernunft und Verstand!«
18,12. Salome aber sprach: »O Schwester, die Tiere scheinen hier mehr zu sehen als wir! Was wir uns noch kaum zu denken getrauen, da beten schon die Tiere an Den, der sie erschaffen hat!
18,13. Glaube mir, Schwester, so wahr Gott lebt, so wahr auch ist hier vor uns der verheißene Messias; denn wir wissen es ja, daß sich nie bei der Geburt selbst des größten Propheten solche Wunderdinge zugetragen haben!«
18,14. Maria aber sagte zur Salome: »Gott der Herr hat dir eine große Gnade erwiesen, darum du solches erschaust, davor selbst meine Seele erbebt.
18,15. Aber schweige davon, wie es dir zuvor der Engel des Herrn geboten hat; denn sonst könntest du uns ein herbes Los bereiten!«
18,16. Salome aber gelobte der Maria zu schweigen ihr Leben lang, und die Wehmutter folgte dem Beispiele ihrer Schwester.
18,17. Und so ward nun alles ruhig in der Höhle. In der ersten Stunde aber vor dem Sonnenaufgange vernahmen alle a gar mächtige Lobgesänge draußen vor der Höhle. (a Lukas.02,13)
18,18. Und Joseph sandte sogleich seinen ältesten Sohn, nachzusehen, was es sei, und wer so gewaltig singe die Ehre Gottes im Freien.
18,19. Und Joel ging hinaus und sah, daß alle Räume des Firmaments erfüllt waren hoch und nieder mit zahllosen Myriaden leuchtender Engel. Und er eilte erstaunt in die Höhle zurück und erzählte es allen, was er gesehen.
18,20. Alle aber waren hoch erstaunt über die Erzählung des Joel und gingen hinaus und überzeugten sich von der Wahrheit der Aussage Joels.
18,21. Als sie solche Herrlichkeit des Herrn gesehen hatten, da gingen sie wieder in die Höhle und gaben Maria auch das Zeugnis. Und Joseph sagte zur Maria:
18,22. »Höre, du reinste Jungfrau des Herrn, die Frucht deines Leibes ist wahrhaftig eine Zeugung des Heiligen Geistes Gottes; denn alle Himmel zeugen nun dafür!«
18,23. »Aber wie wird es uns gehen, so nun alle Welt notwendig erfahren muß, was hier vor sich gegangen ist? Denn daß nicht nur wir, sondern auch alle anderen Menschen nun sehen, welch ein Zeugnis für uns durch alle Himmel strahlt, das habe ich an vielen Hirten nun gesehen, wie sie ihre Angesichter gen oben gerichtet hielten!
18,24. und sangen mit gleicher Stimme mit den mächtigen Chören der Engel, welche nun Allen sichtbar erfüllen alle Räume der Himmel hoch und nieder bis zur Erde herab!«
18,25. »Und ihr Gesang lautete wie der der Engel: 'Tauet herab, ihr Himmel den Gerechten! Friede den Menschen auf der Erde, die eines guten Willens sind! - Und - Ehre sei Gott in der Höhe in Dem, der da kommt im Namen des Herrn!'
18,26. Siehe, o Maria, solches vernimmt und sieht nun die ganze Welt, also wird sie auch kommen hierher und wird uns verfolgen, und wir werden müssen fliehen über Berg und Tal!
18,27. Daher meine ich, wir sollten uns sobald als nur immer möglich heben von hier und, sobald ich werde beschrieben sein - was heute früh noch geschehen soll -, uns wieder begeben nach Nazareth zurück und von dort gehen zu den Griechen über, von denen ich einige recht wohl kenne! - Bist du nicht meiner Meinung?«
18,28. Maria aber sprach zu Joseph: »Du siehst aber ja, daß ich heute noch nicht dies Lager verlassen kann; daher lassen wir alles dem Herrn über. Er hat uns bisher geführt und beschützt, so wird Er uns auch sicher noch weiter führen und gar treulich beschützen!
18,29. Will Er uns vor der Welt offenbaren, sage: wohin wollen wir fliehen, da Seine Himmel uns nicht entdecken möchten?-!
18,30. Daher geschehe Sein Wille! - Was Er will, das wird recht sein! Siehe, hier auf meiner Brust ruht ja, Dem dieses alles gilt!
18,31. Dieser aber bleibt bei uns, und so wird auch die große Herrlichkeit Gottes nicht von uns weichen, und wir können da fliehen, wohin wir nur immer wollen!«
18,32. Als Maria aber noch kaum solches ausgeredet hatte, siehe, da standen schon zwei Engel als Anführer einer Menge Hirten vor der Höhle und zeigten den Hirten an, daß hier Derjenige geboren ist, dem ihre Lobgesänge gelten!
18,33. Und die Hirten traten ein in die Höhle und knieten nieder vor dem Kindlein und beteten Es an; und die Engel kamen auch scharenweise und beteten an das Kindlein!
18,34. Joseph aber blickte mit seinen Söhnen ganz erstaunt hin nach der Maria und dem Kindlein und sprach: »O Gott, was ist denn das? - Hast Du Selbst Fleisch angenommen in diesem Kinde?
18,35. Wie wohl wäre es möglich sonst, daß Es angebetet würde selbst von Deinen heiligen Engeln? Bist Du aber hier, o Herr, was ist denn nun mit dem Tempel und mit dem Allerheiligsten?«
18,36. Und ein Engel trat hin zum Joseph und sprach zu ihm: »Frage nicht und sorge dich nicht: denn der Herr hat die Erde erwählt zum Schauplatze Seiner Erbarmungen und hat nun heimgesucht Sein Volk, wie Er es vorhergesagt durch den Mund Seiner Kinder, Seiner Knechte und Propheten!
18,37. Was aber geschieht nun vor deinen Augen, das geschieht nach dem Willen Dessen, der da ist heilig überheilig.«
18,38. Hier verließ der Engel den Joseph und ging wieder hin und betete an das Kindlein, welches nun alle die Betenden mit offenen Händchen anlächelte!
18,39. Als aber nun die Sonne aufging, da verschwanden die Engel: aber die Hirten blieben und erkundigten sich beim Joseph, wie möglich doch solches vor sich gegangen ist?
18,40. Joseph aber sagte: »Höret, wie wunderbar das Gras wächst aus der Erde, also geschah auch dieses Wunder! Wer aber weiß, wie das Gras wächst? So wenig weiß ich euch auch von diesem Wunder kundzugeben! Gott hat es also gewollt; das ist alles, was ich euch sagen kann!«
* * * * *
Bericht der Hebamme an Römer Kornelius, Leiter der Schätzkommission
19,1. Die Hirten aber waren mit diesem Bescheide zufrieden und fragten den Joseph nicht weiter und gingen von dannen und brachten der Maria allerlei Stärkungen zum Opfer.
19,2. Als die Sonne aber schon eine Stunde der Erde geleuchtet hatte, da fragte Joseph die Wehmutter:
19,3. »Höre mich an, du meine Freundin und Schwester aus Abraham, Isaak und Jakob! Siehe, mich drückt die Beschreibung ganz gewaltig, und ich wünsche nichts sehnlicher, als sie hinter mir zu haben.
19,4. Ich aber weiß nicht, wo in der Stadt sie gehalten wird; laß daher die Salome hier bei der Maria, mich aber führe mit meinen Söhnen hin zu dem römischen Hauptmann, der da die Beschreibung führt:
19,5. Vielleicht werden wir sogleich vernommen werden, so wir sicher die ersten dort sein werden.«
19,6. Und die Wehmutter sagte zum Joseph: »Gnadenvoller Mann, höre mich an! Der Hauptmann Kornelius aus Rom wohnt in meinem Hause, das schier eines der ersten ist in der Stadt;
19,7. und hat daselbst auch seine Amtsstube. Er ist zwar ein Heide, aber sonst ein guter und rechtlicher Mensch; ich will hingehen und ihm alles anzeigen bis auf das Wunder, und ich meine, die Sache wird abgetan sein.«
19,8. Dieser Antrag gefiel dem Joseph wohl, da er ohnehin eine große Scheu vor den Römern, besonders aber vor der Beschreibung hatte; er bat daher obendrauf noch die Wehmutter, solches zu tun.
19,9. Und die Wehmutter ging und fand den Kornelius, der noch sehr jung war und am Morgen gerne lang schlief, noch im Bette und gab ihm alles kund, was da notwendig war.
19,10. Kornelius aber stand sogleich auf, warf seine Toga um und sprach zu seiner Hausherrin: »Weib, ich glaube dir alles; aber ich will dennoch selbst mit dir hingehen, denn ich fühle einen starken Drang dazu!
19,11. Es ist nach deiner Erzählung nicht weit von hier, und so werde ich zur rechten Zeit noch am Arbeitstische sein! Führe mich also nur gleich hin!«
19,12. Und die Wehmutter erfreute sich dessen und führte den ihr wohlbekannten biederen, jungen Hauptmann hin, welcher ihr vor der Höhle gestand und sagte: »O Weib, wie leicht gehe ich in Rom zu meinem Kaiser, und wie schwer wird es mir hier, in diese Höhle einzutreten!
19,13. Das muß etwas Besonderes sein! Sage mir doch, ob du irgendeinen Grund weißt; denn ich weiß, daß du eine biedere Jüdin bist!«
19,14. Die Wehmutter aber sprach: »Guter Hauptmann des großen Kaisers! Harre hier vor der Höhle nur einen Augenblick; ich will hineingehen und will dir die Lösung bringen!«
19,19. Und Joseph führte den Kornelius in die Höhle. Als aber dieser das Kindlein erblickte, wie Es ihm entgegenlächelte, da erstaunte er ob solchen Benehmens des Kindleins und sagte: »Beim Zeus, das ist selten! Ich bin ja wie neu geboren, und noch nie habe ich eine solche Ruhe und Freude in mir gewahrt! - Fürwahr, heute sind Geschäftsferien, und ich bleibe euer Gast!«
* * * * *
Ende des Abschnitts der Geburt Jesu Christi
Darauf folgen:
- ein 6-tägiger Aufenthalt in der Höhle
- Darstellung und Beschneidung Jesu im Tempel
- Greisin Hanna begrüsst Jesus
- Besuch der 3 Weisen aus Persien
- Die Flucht nach Ägypten; Kindermord des Herodes

Widmung - Ritual für den Dritten Tempel in Jerusalem nach Hannukkah

Übersetzung der Dokumentation:
Neues Sanhedrin DritterTempelritual in Jerusalem - Widmung des Dritten Tempelaltars, der unglaublich zu sehen ist. Wir dachten, das sind gefälschte Nachrichten, Freunde. Wir haben nicht gemerkt, dass dies sogar echte Nachrichten sind, weil es im Internet war, aber heute morgen um 10:30 Uhr kam dies: Tatsächlich haben wir am Tag nach Hannukkah ein Widmungs-, Opfer Ritrual für den Dritten Tempel am
Fest der Hingabe - Wir haben diese Zeremonie durch das neue Sanhedrin
So fand die Wiedereröffnung des zweiten Tempels nach dem Maccabean-Krieg statt, in dem Hanukkah gefeiert wird
Wir haben also die Einweihung des dritten Tempels hier, wissen Sie, es ist ziemlich symbolisch, solch eine mutige Aussage hier in Jerusalem zu sehen (Temple @ Zionisten)
Wir haben also hier eine Widmung des Opferaltars für den dritten Tempel.
(Die Diener in weißen Kleidern machen jetzt das Zeichen des Teufels – Zeigefinger-Mittelfinger ausgestreckt, der Rest der finger zur Faust zusammengerollt)
WIR aber sind ein Tempel des Heiligen Geistes von Gott.
Sie wissen also, Christen, wenn einige Christen diesen dritten Tempel finanzieren, geht es nicht in eine gute Richtung, oder?
Ich denke, dass viele Leute glauben, wenn dieser Tempel gebaut wird - entweder wird der Messias ihn bauen oder er wird kommen, nachdem er gebaut wurde, und sie erwarten immer noch, dass der Messias - wenn wir ihn finanzieren und der Messias bereits gekommen ist wir uns irgendwie in derselben Linie fühlen
Aber es ist möglicherweise der Antichrist, der Greuel der Hingabe. Ja.
Also, was denkst du, das ist ziemlich ernstes Zeug, das ist keine dumme kleine Sache, das ist eine große Sache, eine Sache von diesen Opfern, die im dritten Tempel stattfinden werden. Also ... verrückte Zeiten ... ja. verrückte Zeiten da müssen wir die jüdischen Leute in unseren Gebeten nehmen.
und den Herrn um Offenbarung und Anleitung bitten, wie wir ihnen zeigen können, dass Jeshua gekommen ist und Jeshua für die Sünden bezahlt hat am Kreuz, aber sie müssen das akzeptieren.
Ich weiß also besser als jeder andere, dass der Herr nur durch die Gnade hier sein konnte und die Kenntnisse von Jeshua hatte.
Nun sagen sie dass der Tempel für alle Nationen sei – und zeigen dabei das Hinweisschild zum UN-Gebäude auf dem Tempelberg.
Die Kommission nennt die Gruppe „Tempelaktivisten“
Die Muslime kamen zu den Juden und haben sie gebeten: Bitte, bitte baut den Tempel – weil der Tempel für jeden ist, für alle Nationen, um ihr Leben zu komforten.
Aber das Problem sind die Radikalisten – es soll sein ohne Gefühle von Hass und Rache und Negativität. Es wird nur liebevoll sein (??? sicher nicht)
Der Bauplan des Tempels wird gezeigt – ein monströsesr Bau – Das Zelt von Mose in der Wüste war sehr einfach und nur durch einen Vorhang von der Außenwelt getrennt, um einen heiligen Raum zu generieren.
Erinnert euch, Jesus Christus allein ist unser Sühneopfer für unsere Sünden. Und wenn wir von oben wiedergeboren sind, wohnt er in uns. WIR sind der Tempel des Heiligen Geistes. Stephanus wurde gesteinigt für das Aussprechen dieser Wahrheit von den Leuten, die vom zweiten Tempel aus Stein gebaut gewesen sind. So erinnert euch, wir sind der Tempel und wir brauchen nicht einen weiteren aus Stein gebauten Tempel, um dort zu opfern für unsere Sünden.
Versteht, dies führt offensichtlich zu der Prophezeiung über den Antichrist – zu der Abscheulichkeit der Widmung, die im heiligen Ort steht.
Der siebenflammige Leuchter wird gezeigt. (Die sieben Flammen sind die Tugenden, die wir uns aneignen sollen, um dem Bilde Gottes ähnlich zu werden – welches seine Tugenden sind wie Liebe, Demut, Gerechtigkeit, Glauben usw.)
Jetzt wird die goldene Lampe der Königin Helena gezeigt (Ebenfalls ein Symbol des Antichrist)
Noch mehr, als sie kamen, hatten sie eine rote Färse, eine neue Geschichte, die herauskam (das ist ein rötliches, zuchtreifes Kalb, das noch nicht getragen hat und als Opfer im Tempel geschlachtet werden soll aufgrund seines Wertes)
Jesus mißfällt solch ein Opfer und er wird jene zur Rechenschaft ziehen, die sich daran beteiligen. Er kam, um die Tieropfer abzuschaffen. Das wahre Opfer ist das Opfer eines reumütigen Herzens.
Nun wird gezeigt: Alle Königreiche und Nationen werden in Jerusalem zusammenkommen und sich versammeln.
Das ist eine alte Prophezeiung des Herrn. Aber gemeint ist nicht die irdische Stadt Jerusalem, sondern diese Stadt ist ebenfalls unser Herz. Sie existiert nur geistig und nicht materiell. Alle die wir zu Christus gehören werden vereint sein in seinem Geiste, geistig und das ist die Stadt Jerusalem, die himmlische Stadt Jerusalem.
Dies wird zur Offenbarung führen, zu der Rückkehr des Messias in diese Welt, um in ihr als alleiniger König über alle Könige zu herrschen von dem himmlischen Jerusalem aus, geistig – die Kommunikation von Geist zu Geist zum Gewissen, zum Herzen des göttlichen Menschen auf der Erde und sein Königreich wird für immer bestehen.
Es ist ernst, denn es ist eine Ablehnung des Messias. Als er beim letzten Abendmahl auf der Erde sagte, das ist das Blut des neuen Bundes
Jeremia 31:31
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen;
Jesus sagte, ich werde mein Gesetz auf ihr Herz schreiben, auf das Herz von Israel.
(Israel ist ein himmlischer Name und bezeichnet die Erwählten seines Volkes, jene die Gott als Gerecht befunden hat von Anbeginn der Welt)
Bei den Israeliten war der Tabernakel im Inneren des Tempels mit der Bundeslade aus Tierhaut gemacht und unser Herz ist von Menschenhaut umgeben und unsere Arche ist unser Herz und er hat gesagt, daß er sein Gesetz in unser Herz schreiben wird. Und das geschieht, weil Jesus sein Blut für uns vergossen hat. Jesus ist das Opfer für unsere Sünden. Mehr brauchen wir nicht. Unser Herz ist der Tempel, (2. Kor. 6:19) in dem der Heilige Geist und unser Gewissen wohnt und in dem wir uns mit dem Geist Gottes vereinigen sollen. Wir brauchen keinen Tempel aus Steinen erbaut.
Es wird das Brandopfer aus Holz gezeigt.
Aber dies ist Teil der Prophezeiung, die zur Wiederkunft des Messias, dem König der Könige führen wird, der wir folgen, Jesus Christus, er ist der Herr. Lobt ihn, den König der Könige. Er starb für uns und ist wegen uns auferstanden vom Tode. Betet, daß viele Juden und viele andere Menschen rund um die Welt sich nicht verantworten müssen für diesen Opferungstempel der neuen Eine-Welt-Religion des Antichristen und daß sie sich zu dem wahren Messias hinwenden und nur ihn verehren.

Zum Video auf Englisch
https://youtu.be/H9c_l2s6Wk8

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