BWL - Band VIII - Unterweisung 209


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241

Unterweisung 209:

1         In dem Maße, in dem die festgesetzte Zeit näher rückt, in der diese Art, euch meine Unterweisung zu geben, endet, dringt ihr immer mehr in meine Göttliche Botschaft ein.

2         Ihr wisst, dass die Welt, während Ich euch mein Wort gebracht habe, dahingelebt hat, ohne Mich zu fühlen oder zu vernehmen.

3         Es sind nur wenige, die von meinem Kommen erfahren haben. Der Rest der Menschheit lebt in der Erwartung, dass, wenn Ich ─ wie versprochen ─ zurückkomme, Ich dies leiblich tue, das heißt, dass Ich erneut Mensch werde.

4         Nur ihr wisst, dass ihr euch bereits in der Dritten Zeit befindet, in der Ich durch die als Stimmträger meines Wortes Erwählten zu euch spreche.

5         Die menschliche Wissenschaft gibt euch Beweise ihrer Entfaltung. Erkennt, dass auch dies seelische Entwicklung offenbart. Der Mensch hat in jedem Zeitalter seine Spur des Fortschritts hinterlassen, den die, die später kommen, sich nach und nach zu eigen machen.

6         Die Wissenschaft ist Licht meiner Weisheit, die den Menschen ihre Geheimnisse offenbart. Der Wissenschaftler, der eine hochstehende Seele besitzt, wird Mich nicht mittels Riten suchen, denn seine Gabe der Wissenschaft wird ihn ständig dem Vater näherbringen, der die göttliche Wissenschaft ist. Dieser Mensch wird niemals mit seinem Werke prahlen, weil er, je mehr er entdeckt, desto kleiner sich fühlt. Auch wird er mein Dasein nicht leugnen können, denn auf Schritt und Tritt wird er in der Natur die Spur des Schöpfers erblicken.

7         Jünger, auch in euch habe Ich Gaben gelegt, die ihr entfalten sollt, damit ihr diejenigen sein könnt, die mit schlichten Worten, die jedoch voller Wahrheit sind, diese Lehre in den Herzen eurer Mitmenschen verankert.

8         Der Samen der Vergeistigung, den Ich immer in die Welt gesät habe, werde Ich auch in dieser Zeit noch einmal hinterlassen. Dieser Samen enthält das Geheimnis für ein besseres Leben.

9         Wenn die Menschen sich heute untereinander bekämpfen, wenn sie in Glaubenslehren, in Klassen und in Rassen aufgeteilt sind, wenn die Menschen einander nicht lieben, noch verstehen, noch Barmherzigkeit haben, so deshalb, weil in ihren Herzen nicht mein Liebessamen keimt. Doch in dieser Zeit, in der Ich wie ein Tau der Gnade auf die Felder herabsinke, wird meine Saat, im Herzen eines jeden menschlichen Geschöpfes behütet, aufkeimen und Frucht bringen.

10     So, wie Ich euch in der Zweiten Zeit mein Kommen ankündigte, so kündige Ich euch heute den Krieg der Glaubensbekenntnisse, der Weltanschauungen und Religionen an, als Vorankündigung der Errichtung meines Reiches der Vergeistigung unter den Menschen.

11     Mein Wort wird wie ein feuriges Schwert den Fanatismus zerstören, der die Menschen jahrhundertelang eingehüllt hat. Es wird den Schleier ihrer Unwissenheit zerreißen und den hellen, leuchtenden Weg zeigen, der zu Mir führt.

12     Wenn die Menschheit einmal dank ihrer Erneuerung für das Geistige empfänglich ist, wird sie sowohl geistig, als auch irdisch nicht mehr die Strenge der Gesetze, noch die Justiz der Erde benötigen, um sich wohlzuverhalten, denn dann wird jeder Mensch sein eigener Richter sein können.

13     Meine Lehre führt weder Dogmen noch Riten ein, sie inspiriert nur das Gute. Meine Geistlehre unterwirft niemanden bestimmten Kultformen; sie ist eine ständige Einladung auf den Weg der Wahrheit.

14     Ihr kommt in den Schatten des mächtigen Baumes, wo ─ wie ihr wisst ─ Jener ist, der euch das Brot des Ewigen Lebens anbietet, jene Nahrung, die euch Kraft gibt, um die Lebensreise zu bestehen.

15     "Das Wort" ist zu euch gekommen, um ein neues Zeitalter zu eröffnen.

16     Immerzu habe Ich euch geistige Botschaften gesandt, die euch zur Aufwärtsentwicklung auffordern. Denn die Körpermaterie kettet die Seele wie ein schweres Kettenglied an die Erde.

17     Im Verlaufe eurer Entwicklung habt ihr schließlich begriffen, dass euer Schicksal nicht von der Materie, sondern von meinem Willen abhängt.

18     Nicht immer ist der Mensch mit meinen Absichten einverstanden, und er zeigt mir seine Ablehnung und seinen Ungehorsam. Schon viele Male hat er Mich ungerecht genannt und hat versucht, sich in meine hohen Ratschlüsse einzumischen. Andere zweifeln an meiner Macht, wenn sie von Mir nicht das bekommen, was sie begehren, und hernach, wenn sie es doch erlangt haben, schreiben sie es nur ihrer Anstrengung zu. Daher halten sie sich schließlich für Götter und Könige und vergessen Jenen, der eine Geistseele in den Menschen legte und ihn mit einer wunderbaren Natur umgab.

19     Könnte der Mensch mit all seiner Wissenschaft etwas von dem erschaffen, was Ich geschaffen habe? Nein, Volk.

20     Die menschliche Wissenschaft hat ihre Grenzen, doch Gott, der Schöpfer hat diese nicht. Die Wissenschaft ist Licht, aber in den Händen vieler Menschen wird sie zu Finsternis. Im Universum dagegen zeugt alles von Mir. Alle Naturreiche stimmen ihr Lied an auf das Leben und die Liebe. Doch ungeachtet dessen, dass Ich euch durch alles Geschaffene sage: "Hier bin Ich", sucht ihr mein Abbild in unvollkommenen, von Menschenhand gemachten Werken. Danach verneigt ihr euch vor ihnen und betet sie an, womit ihr eure Seele an jeder Erhebung hindert.

21     Ich schenke euch Liebe, denn Ich finde keinen Menschen, dessen Herz sich ein wenig öffnet, um fremdes Leid zu seinem eigenen zu machen. Jene, denen Ich Reichtum und Macht anvertraue, um ihren Nächsten zu dienen, verweigern jedes Mitgefühl, und selbst die, die von sich behaupten, dass sie Mich auf Erden vertreten, umgeben von Luxus und wie Könige gekleidet, verschließen ihre Ohren und ihr Herz vor den Klagen dessen, der nach Liebe und Barmherzigkeit verlangt.

22     Dies sind nicht meine Wege. Der schmale Weg, den Ich vorgezeichnet habe, ist der des Guten. Daher sage Ich euch noch einmal: Mein Wort ist mein Weg, denn es spricht zu euch immer von Rechtschaffenheit, Moral und Liebe.

23     Ich mache euer Herz empfindsam, um ihm meine Unterweisungen einzuprägen, und ihr euch wirklich vom Brot des ewigen Lebens genährt fühlt.

24     Ich liebe alle gleichermaßen. Dennoch werden nicht alle Mich in dieser Ära vernehmen. Wie in der Ersten und Zweiten Zeit habe Ich einen Ort auf der Erde ausgesucht, um dort jene zu versammeln, die Mich hören sollen.

25     In jeder Religionsgemeinschaft übernehmen Menschen die Führung derselben, die sich meine Boten, meine Erwählten, meine Bevorzugten nennen. Doch Ich sehe nicht einen Gerechten, durch den die Menschheit gerettet werden könnte. Es gibt keinen Mund, der so sprechen könnte, wie Ich in Jesus seinerzeit zu euch gesprochen habe.

26     Die Menschen werden inmitten eines Wirbelsturm hin- und hergerissen, und in ihrem Chaos leiden und stöhnen sie angesichts des drohenden Krieges.

27     Jene Völker hätten sich, während Ich zurückkehrte, von meinem Worte der Zweiten Zeit geistig nähren können, aber jenes Brot wurde verborgen oder verfälscht. Und so seht ihr die einen Menschen sich frei bewegen, andere gleichgültig, die meisten fanatisch und hartherzig.

28     Wann wird der wohlhabende Reiche bereit sein, seine Reichtümer unter die Armen zu verteilen?

29     Wann wird der prächtig Gekleidete bereit sein, seine Gewänder abzulegen, um den Nackten zu bedecken? Die Menschheit hungert nach Vorbildern und braucht Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

30     Die Menschen haben vergessen, dass Ich auf mein Reich verzichtet habe, um unter euch zu leben und euch alles zu geben, was in Mir ist. Wo sind meine Stellvertreter, die Mich wirklich zum Vorbild nehmen?

31     Euch sage Ich: Ich habe euch gerufen, um euch erneut zu Erben zu machen, und gebe euch die Vollmacht, die Kranken mit dem Balsam meiner Liebe zu heilen, welches mein eigenes Blut ist.

32     Erkennt euch selbst, damit ihr begreift, dass Ich euch auch ohne Verdienst meiner Gnade würdig gemacht habe und blickt auf jene Menschenwesen, die wie verirrte Schafe ihre Klage erheben. Seht, wie die Männer mit leeren Händen nach Hause kommen, hört die Stimme des Schmerzes und der Verzweiflung.

33     Schaut eure Hände an, in ihnen werdet ihr Macht und Trost finden, um diese Leiden zu lindern. Warum zweifelt ihr an dieser Gnade? Lasst in euren Herzen das Licht des Glaubens brennen, bis es zu einer Fackel wird. Verschließt nicht eure Herzen, denn dann werdet auch ihr zu reichen Geizhälsen werden. Erkennt, dass ihr Mich bezeugen und von Mir sprechen müsst. Doch wenn ihr es nicht tun solltet, werden die Steine von Mir Zeugnis ablegen.

34     Ich bin Macht und Gerechtigkeit, aber wartet nicht ab, bis Ich euch diese Lektionen mittels des Schmerzes oder der entfesselten Naturgewalten gebe. Hofft darauf, dass euch meine Göttliche Ausstrahlung umgibt, und meine Liebe euch immerdar segnet.

35     Mein Göttlicher Geist kommt zu euch, um eure Leiden zu lindern. Denn ihr seid auf eurem Wege sehr geprüft worden. Der Meister der Demut kommt herab, um euch seine Lehre und seinen Trost zu bringen.

36     Zuweilen ziehe Ich euch wegen eures Mangels an Erfüllung meines Gesetzes zur Rechenschaft. Denn Ich habe es euch schon vor langer Zeit gegeben und euch mit ihm den vollkommenen Weg vorgezeichnet.

37     Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass ihr meine Lehre in eurem Herzen verbergt. Lernt, Mich zu schauen und zu fühlen, damit ihr nicht Irrtümern anheimfallt.

38     Ich habe euch zu Eigentümern unendlicher Herrlichkeiten gemacht; aber ihr versteht es nicht, eure Mitmenschen an ihnen teilhaben zu lassen.

39     Es ist notwendig gewesen, die Lektion, die Ich euch seit 1866 gebe, oftmals zu wiederholen, damit diese sich euch einprägt. Durch sie wisst ihr, dass Ich euch niemals zum Rückschritt veranlasse. Ich stehe euch liebevoll bei, um euch auf den rechten Weg zu bringen. Ich habe zu euch in eurer Sprache mit größter Einfachheit gesprochen, um Mich verständlich zu machen, und damit ihr mein Wort erfassen könnt.

40     Ich sehe, dass ihr auf halbem Wege stehengeblieben seid, und dass eure Aufwärtsentwicklung dürftig ist. Doch wendet euch um und blickt auf die Welt, die Tränen vergießt, auf den Ungläubigen, der über mein Wort spottet. Seht auch den nach Liebe und Licht Dürstenden. Ihr jedoch, Jünger, könnt nicht behaupten, dass ihr unwissend seid, noch krank, noch bedürftig oder schwach. Denn es würde bedeuten, alles zu verleugnen, was Ich euch gegeben habe. Daher müsst ihr euch an jenes meiner Worte erinnern: "O ihr kleingläubigen Menschen!"

41     Es sind nur wenige Herzen, die sich aufzuschwingen vermochten, und die mein Wort dort vernehmen, wo es ist. Und viele sind derer, die ─ statt ihre Seele zu Mir zu erheben ─ nur herbeikommen, um Mir ihr irdisches Leben mit seinem Elend und seiner Not vor Augen zu führen. Das ist der Grund für eure Schwachheit und den Mangel an Einigkeit unter dem Volk. Wann werdet ihr euch selbst vergessen und Mich für die Welt bitten?

42     Die Mütter weinen, weil ihr Rat von den Kindern nicht befolgt wird. Die trostlose Stadt zeigt Mir die Öde ihres Daseins. Die Ehefrau zeigt Mir ihr vom Lebensgefährten unverstandenes Herz. Doch ihr alle vergesst, dass dies der Weg ist, der ins Verheißene Land führt: der des Opfers. "In meiner hohlen Hand liegt das Schicksal eines jeden von euch."

43     Seid ergeben, und wenn ihr sehr leidet, bin Ich bei euch.

44     Macht euren Schmerz nicht noch größer, indem ihr nach euren Maßstäben das beurteilt, was nur Ich beurteilen kann.

45     Denkt daran, dass Ich euch liebe. Ich bin nicht gleichgültig gegenüber euren Leiden und verstehe euch wirklich. Seht, ihr seid Mir so nahe, und doch begeht ihr noch so viele Verfehlungen. Doch Ich vergebe euch.

46     Manche zweifeln angesichts der Last ihrer Prüfungen an meiner Gegenwart, entfernen sich vom rechten Weg und wenden sich jenem zu, den sie hinter sich ließen ─ in der Hoffnung, das wiederzufinden, was sie verloren zu haben glauben. Aber sie kehren ihre Blicke erneut meinem Werke zu, wenn sie ihre Hände leer sehen und ihren Geist ohnmächtig gegenüber den großen, weltweiten Leiden, den Seuchen und dem Tode, die an die Türen der Nationen klopfen und auch euch bedrohen. Denn die Vorahnung eines neuen Krieges beunruhigt sie.

47     Seid nicht wie jene Ungläubigen, die von Mir Beweise verlangen, um an mein Dasein zu glauben, die zu Mir sagen: "Mache, dass der Krieg augenblicklich endet, überhäufe alle Tische mit Brot, dann werde ich an Dich glauben."

48     Ich sage euch ein weiteres Mal, dass euch nur noch drei Jahre bleiben, bis diese Kundgabe an euch endet, und dass ihr diese kurze Zeit nutzen müsst, damit ihr die Welt mit ihren Kirchen und Sekten auf den Weg des Lichtes und der Vergeistigung einladen könnt, wo alle mit Mir von Geist zu Geist in Verbindung treten können.

49     Dies wird geschehen, wenn der Fanatismus und die Abgötterei aus dem Herzen der Völker ausgerottet sein werden.

50     Ihr werdet dann wie Seefahrer in einem tobenden Meer sein, die auf ihr Rettungsboot vertrauen.

51     Ich werde auch an all jene den Ruf ergehen lassen, die zu den Stämmen Israels gehören und weit verstreut sind, damit auch sie ihre Mission erfüllen. Dann wird die Menschheit meine Stimme hören und das strahlende Licht der Morgenröte schauen, das alle Bewohner der Erde erhellt.

52     Gewöhnt euch nicht an mein Wort, und wenn ihr es hört, so achtet nicht darauf, durch welchen Stimmträger Ich es euch übermittle. Dringt in es ein und erfasst seinen Sinngehalt, damit euer Erkenntnisgewinn vollkommen ist.

53     Der Sinngehalt ist der Ausdruck des Göttlichen.

54     Was ihr nun hört und seht, ist nicht die gewohnte Liturgie, noch ein Ritus, der eure Sinne beeindruckt. Denn die Feierlichkeit dieser Kundgebung ist im Innern eurer Seele.

55     In diesen Augenblicken befindet ihr euch nicht innerhalb der vier Wände dieses Versammlungsortes. Vielmehr habe Ich eure seelische Erhebung abgewartet, damit ihr in dem wahren innerlichen Gottesdienst die Zwiesprache mit meiner Göttlichkeit erlangt. Ich habe euch den Bau dieser Versammlungsorte erlaubt, damit ihr in ihnen Andacht, Stille und Sammlung eurer Gedanken findet, wodurch ihr meinen göttlichen Strahl anzieht. Doch diese vier Wände sind nicht mein Tempel. Diese Versammlungsstätten sind Orte, die für eure Zusammenkünfte bestimmt sind. Denn der wahre Tempel, mein Heiligtum, ist in eurem Herzen.

56     Ihr fragt Mich, ob diese Versammlungsorte nach 1950 verschwinden werden, und Ich antworte euch: Nein, ihr wisst nicht, wie lange Ich euch diese Orte gewähre. Denn solange im Volke nicht die Kenntnis meines Werkes, die Erhebung und die Beharrlichkeit in meinem Gesetze vorhanden sind, könnt ihr nicht auf sie verzichten.

Nach meinem Abschied werdet ihr euch an dem der Ruhe geweihten Tag versammeln ─ nicht als eine Tradition oder zum Gedenken, sondern um euch an mein Wort und das der Geistigen Welt zu erinnern und es auszulegen. Damit ihr euch gegenseitig wahrhaftige Zeugnisse meiner Wundertaten auf euren Wegen gebt; damit ihr in der Liebe zu Mir vereint bleibt und Mir eine wohlgefällige Verehrung darbringt und eure Herzen nicht erkalten noch überdrüssig, fanatisch oder materialistisch werden.

57     Ihr wisst nicht, wie lange Ich euch noch diese Versammlungsorte überlasse. Denn nach 1950 werden weiterhin neue gegründet werden ─ nicht, damit in ihnen mein Wort durch den Stimmträger ertönt, noch damit sich die Geistige Welt einstellt ─ denn diese Zeiten werden dann vorbei sein ─ sondern damit in ihnen mein Wort und meine Lehre rein und unverfälscht vermittelt wird, so, wie Ich sie euch gegeben habe. In dieser Atmosphäre des Friedens wird meine Gegenwart sein, die der Maria, die Gegenwart Elias' und der Geistigen Welt. Dort wird der Kranke gesund werden, wird der Blinde seine Augen dem Lichte öffnen, der Weltliche Achtung kennenlernen, der Sünder bereuen, und alle werden das empfangen, was sie benötigen, damit sich das kristallklare Wasser, die gute Frucht und die gute Saat ausbreitet.

58     Ihr wisst nicht, ob ihr in der gegenwärtigen Inkarnation den wahren Tempel meiner Göttlichkeit kennenlernen werdet. Aber ihr habt die Aufgabe, den Weg zu bereiten. Wenn ihr das Ziel nicht erreicht, so hinterlasst wenigstens den Weg für eure Kinder vorbereitet, oder so, dass deren Kinder den Tempel meiner Göttlichkeit betreten können. Dann werdet ihr begreifen, dass meine Gegenwart nicht nur in diesen Versammlungsorten vorhanden ist, dass eure Seele nicht nur in ihnen anbeten soll. Ihr werdet erkennen, dass der Tempel der Göttlichkeit das Universum ist, euer Herz der Altar, euer Glaube der Leuchter und die Opfergabe.

Auch die Schöpfung ist ein Tempel, selbst der Staub, auf den eure Füße treten. Die Berge sind Altäre, die sich zu Mir erheben. Die Täler mit ihren Matten und ihren Blumen bringen Mir ihr Opfer dar. Das Königsgestirn, alle Sterne und Planeten sind Welten, die Mir ihren Liebestribut entrichten, und überall, wohin ihr geht oder blickt, ist mein Göttlicher Geist als Vater. Erkennt also, dass ihr ewig innerhalb des Tempels lebt.

59     Jeder trägt in seinem Inneren einen Tempel, und auch euer Heim ist ein Heiligtum, denn in ihm wohnt die menschliche Familie, die der geistigen Familie gleicht. Dort im Schoße der Familie ist mein bester Tempel.

60     Doch heute sehe Ich, dass das wahre Licht von den Menschen nicht verstanden wird, die fern des Weges gehen. Ich sehe, dass der einzige Ort, an dem sie sich zu Mir erheben, die materielle Kirche ist.

61     Ich sehe das Chaos in der Menschheit, die Missachtung der menschlichen und göttlichen Gesetze. Meine Lehre wurde in dieser Zeit verborgen und als etwas betrachtet, das der Vergangenheit angehört. Daher scheitern die Menschen, die Institutionen entzweien sich und verspotten das Heiligste. So finde Ich die Menschen vor: sich gegenseitig ablehnend, sich zerstörend, sich tötend, wobei sie die Seele mit dem Körper verwechseln, das Göttliche mit dem Menschlichen und das Licht mit der Finsternis.

62     In dieser Zeit der Verwirrungen und Übeltaten habe Ich eine verkannte und geringgeschätzte Nation erwählt: die mexikanische Nation, um den Ruf an sie und die Erwählten ergehen zu lassen, die in anderen Nationen leben, um sie um Mich zu versammeln, sie mit dem Meißel meines Wortes zu glätten, ihnen Aufgaben zu übertragen, und sie dann vorbereitet und voller Liebe als Botschafter meines Werkes über den ganzen Erdkreis hinweg auszusenden.

63     Dies ist die Verantwortung, die auf den Menschenscharen ruht, die mein göttliches Wort vernehmen.

64     Ich läutere mein Volk und beseitige seine Unvollkommenheiten. Aber diese Läuterung wird nicht nur in euren spirituellen Betätigungen stattfinden, sie wird auch eure Heime betreffen. Ich bin wie ein Wirbelwind erschienen, und seine Kraft lässt alle schlechten Früchte herabfallen, sodass im Laubwerk des geistigen Baumes und des menschlichen Baumes nur die guten Früchte zurückbleiben. Denn es naht die Zeit der Prüfungen, in der die Menschen euch ausfragen werden.

65     Mein Werk wird als eine neue Sekte betrachtet werden. Die Menschen werden euch in eurem Privatleben, zu Hause, bei der Arbeit, bei allen euren Pflichten ausfragen, und wenn ihr dann nicht darauf vorbereitet seid, von Mir Zeugnis abzulegen, wenn ihr mein Wort nicht mit euren Taten bestätigt, werdet ihr wie jene heuchlerischen Pharisäer sein, die unter ihrem untadeligen Mantel die Fäulnis ihres Herzens verbargen.

66     Das Urteil eures Herrn wird im letzten Jahr meines Hierseins erfolgen, vor allem der Tag meines Abschieds wird von allen empfunden und von jedem Auge ─ dem des Sünders und dem des Sündlosen ─ geschaut werden. Ich bereite alle vor, damit ihr wahrhaftige Überbringer meines Wortes seid ─ des Wortes, das euch in dieser Zeit der Heilige Geist brachte.

67     Bewahrt Ruhe und Seelenfrieden, denn ihr seid in die Zeit des Kampfes eingetreten, den Ich euch vor langer Zeit ankündigte. Dieser Kampf wird unter euch selbst stattfinden. In diesem werdet ihr dieselben Waffen ergreifen. Die, die Mich verstehen und lieben, werden ihre Waffen für meine Sache ergreifen. Jene, die Mich nicht verstanden haben, werden sie in den Dienst ihrer eigenen Sache stellen. Doch am Ende wird die Wahrheit triumphieren.

Vor einiger Zeit sagte Ich euch: Erinnert euch an ein Gleichnis der Zweiten Zeit: "Lasst den Weizen und das Unkraut zusammen wachsen und mäht erst, wenn beide reif sind, um den Weizen aussondern zu können und dann das Unkraut ins Feuer zu werfen." Ich, der Gute Landmann, habe in euren Herzen den Weizen meines Wortes zusammen mit dem Unkraut der Sünde wachsen lassen. Doch nun ist die Zeit gekommen, mit der Sichel meiner Gerechtigkeit zu mähen, damit im Herzen meiner Arbeiter und im Schoße ihrer Heime allein der Same der Wahrheit und der Liebe übrigbleibt.

68     Ihr geht meiner Unterweisung nicht auf den Grund, und daher treffen euch die Prüfungen überraschend. Das ist der Grund dafür, dass ihr euch entzweit und euch nicht versteht; denn als sich mein Wort bestätigte, wart ihr nicht vorbereitet. Noch immer bereite Ich euch vor, damit ihr gefasst seid und Frieden habt und zulasst, dass der Wirbelwind alle schlechten Früchte abreißt. Denn alles, was nicht Leben, Früchte oder Schatten spendet, wird vergehen.

Unter der Gewalt des Sturmwindes werden viele Bäume fallen, viele Arbeiter werden Mir den Rücken zukehren, viele Gemeindeleiter werden Mir die ihnen anvertraute Aufgabe zurückgeben. Doch mein Wille wird euch zurechtbringen.

69     Die Zeit wird kommen, in der all jene, die Mir den Rücken zugekehrt haben, erwachen und reuig zurückkehren und Mir sagen: "Meister, wie rein ist Dein Werk."

70     Das, was heute im Schoße dieses Volkes geschieht, geschieht in allen Nationen der Welt. Ich bin bei allen mit meinem Schwerte der Gerechtigkeit erschienen, nicht nur auf diesem Erdkreis, sondern auch in der Geistigen Welt und an jedem Ort, an dem eine unvollkommene Seele wohnt, um sie zu erleuchten, zu läutern und zu vervollkommnen. Derselbe, der in diesem Augenblick zu euch spricht, sprach zu euch in der Zweiten Zeit. Aus allen den Menschenscharen, die Mich in Galiläa vernahmen, erwählte Ich nur zwölf, und durch sie verbreitete Ich meine Lehre auf weiten Wegen über die Welt.

Damals erschien vielen das Wort Jesu als Fantasie. Auch heute ist kein Mangel an denen, die das gleiche vom Geist der Wahrheit denken. Doch eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass mein Wort nicht in Erfüllung geht.

71     Wer könnte euch verfolgen oder als Verbrecher anklagen oder euch verleumden, wenn ihr meine Lehre befolgt? Doch ihr werdet nur das lehren, was Ich euch gelehrt habe: Die Liebe, die innerliche Anbetung, die Kenntnis des wahren Tempels meiner Göttlichkeit.

Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band 8 - Unterweisung 208


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters -
Band VIII - Unterweisung 208 - 241
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Unterweisung 208:

1         Das Echo meines Wortes hat euch aufgeweckt, und ihr seid aus fernen Ländern, Völkern und Landstrichen herbeigekommen, auf einem langen Weg voller Zwischenfälle, im Verlangen danach, dem Meister zu begegnen. Und ihr habt erreicht, wofür ihr euch abgeplagt und aufgeopfert habt, denn ihr seid zu Mir gelangt. Ihr habt den ersten Schritt getan auf dem Wege, der euch auf den Gipfel des Berges führen wird, wohin Ich euch vorausgegangen bin, um euch zu erwarten.

2         Ihr habt euer Herz aufgetan wie ein leeres Buch, damit Ich diese Unterweisung hineinschreibe. Einige haben Mir ihren Verstand dargeboten, auch in ihn habe Ich mein Wort hineingeschrieben in der Erwartung, dass das Herz empfänglich werde. Denn dieses Licht wird bis zur Geistseele durchdringen, wo es eine Heimstatt finden wird, die es nie mehr verlassen wird.

3         Mein Wort war noch nie so klar und ausführlich wie in dieser Dritten Zeit, in der Ich es menschlich verständlicher gemacht habe. Mein Wort lässt euch das verstehen, was Ich euch in den vergangenen zwei Zeitaltern gegeben habe. Zwei Gebote, die Ich euch schon am Anfang hinterlassen habe, beinhalten meine ganze Lehre: "Du sollst Gott von ganzem Herzen und ganzer Seele lieben, und deinen Nächsten wie dich selbst." Später hat Jesus euch gesagt: "Liebet einander", und jetzt setze Ich meine Unterweisungen fort, um mein Werk unter euch zu vollenden und so mein Versprechen zu erfüllen, zurückzukehren.

4         Ich bin in dieser Zeit nicht innerhalb irgendeiner Kirche erschienen, denn Ich kam im Verlangen nach dem Tempel, der in eurem Herzen ist. Die Feierlichkeit der Liturgien und die Pracht der religiösen Riten ziehen meinen Geist nicht an, noch stellen sie meine Kirche dar.

5         In der Zweiten Zeit erwarteten die religiösen Führer und die Priester, dass der Messias innerhalb der Kirche geboren würde. Ich kam aber nicht bei ihnen auf die Welt, denn für Mich war der Stall von Bethlehem reiner, und bei den Hirten fand ich mehr Liebe und Wärme im kalten Winter. Das ist der Grund dafür, dass sich die Theologen jener Zeit irrten, und die Herrschenden Mich von meiner Geburt an bis zu meinem Tode verfolgten.

6         Heute geraten die Theologen erneut in Verwirrung angesichts meiner Wiederkunft, denn die Prophetien und Ankündigungen derselben sind nicht richtig ausgelegt worden.

7         Von Anfang an gab es Zweifel an meinem Kommen, obwohl Ich euch Beweise gegeben hatte, die Zeugnis für mich ablegten. Auf diese Weise habe Ich im Herzen meines Volkes den Glauben auferbaut.

8         In der heutigen Zeit sind große Jüngerscharen entstanden; aber trotz ihrer Vielzahl erreichen sie nicht den Glauben und die Kraft, die jene Zwölf besaßen, die Mir in der Zweiten Zeit nachfolgten. Doch was werdet ihr nach meinem Scheiden tun? Ihr alle wisst, dass Ich während der drei letzten Jahre der Unterweisung, die ihr mittels des menschlichen Verstandesvermögens erhalten werdet, weiterhin zu euch sprechen werde. Wenn ihr Mich wirklich verstehen würdet, würdet ihr die Gewissheit haben, dass Ich ewig bei euch bin, dass Ich ewig zu euch spreche. Doch welche unter euch bereiten sich innerlich zu, um meine göttliche Gegenwart zu fühlen und meine Stimme zu hören? Wer wird bis 1950, dem festgesetzten Zeitpunkt für mein Scheiden, die erforderliche Vergeistigung erlangen, um ohne Stimmträger mit dem Meister in Verbindung zu treten?

9         Ich werde nicht beleidigt sein, wenn ihr Mir keine Altäre oder Blumen darbietet, oder wenn ihr Mir keine Lampen anzündet. Denn was Ich zu allen Zeiten im Herzen des Menschen gesucht habe, ist der geistige Altar.

10     Die Blumen sind die Opfergabe der Gärten und Auen, ihr Duft und Wohlgeruch gelangt zu Mir als eine Liebesgabe. Beraubt daher die Auen und Gärten nicht ihrer Liebesgaben. Zündet keine anderen Lampen mehr an als die des Glaubens an meine Göttlichkeit. Denn das Anzünden von Öllämpchen wird euch nichts nützen, wenn eure Herzen finster sind.

11     Ihr vermögt die vollkommene Lehre, die Ich euch offenbart habe, nicht zu verstehen und noch viel weniger umzusetzen. Ihr Name Trinitarisch-Marianische Geistlehre sagt alles: geistige Erhebung, Anerkennung der Trinität göttlicher Offenbarungen, und die Verehrung Marias, des göttlichen Zartgefühls.

12     Bevor das Jahr 1948 begann, sagte Ich euch durch zahllose Stimmträger: "Macht euch bereit, denn ich werde eure geistigen Kulthandlungen neu gestalten." Denn Ich will nicht, dass die Welt euch als schlechte Jünger beurteilt, die ihren Meister dazu gebracht haben, an ihren überflüssigen Bräuchen teilzuhaben. Ich habe euch mein vollkommenes Werk anvertraut, das ihr nicht durch eure Handlungsweisen Lügen strafen dürft. Jeder, der sich aufmacht, um Mir nachzufolgen, soll sein Kreuz tragen und die Wahrheit durch sein ganzes Wesen weitergeben, so weit es ihm möglich ist und seine Fähigkeiten es erlauben. Ihr seid nicht immer vorbereitet, doch solltet ihr es immer sein; denn dann, wenn ihr es am wenigsten erwartet, kann sich eine Prüfung oder ein Notleidender einstellen, und dann müsst ihr sogleich zur Stelle sein.

13     Für die Familienväter ist die Last des Kreuzes schwer. Denn nachdem sie der Welt die neuen Generationen gebracht haben, haben sie begriffen, dass dies nicht genügt, um ihre Aufgabe für beendet zu halten. Das Gesetz des Vaters für die ersten Menschen lautete: "Wachset und mehret euch". Und in der heutigen Zeit, in der Ich eine große Entwicklung in der menschlichen Seele feststelle, sage Ich euch erneut: "Wachset und mehret euch", aber nicht nur an Materiellem, sondern im Seelischen, an Tugenden, in der Liebe. Dies ist das Gesetz von Anbeginn an bis zum Ende, das ihr erfüllen sollt, damit ihr befriedigt in meine Gegenwart gelangen und Mir sagen könnt: "Herr, hier ist meine spirituelle und menschliche Erfüllung, hier ist meine Frucht."

14     Geliebtes Volk, die Zeiten erlauben euch nicht, stehenzubleiben. Die Naturkräfte, der Schmerz, der Krieg, die Konflikte und das Chaos sagen euch unablässig: "Erwachet und arbeitet!" Lasst euer Herz von diesem Weine erfüllt werden, welcher das Blut des Meisters ist, damit es als Leben und als Liebe auf eure Mitmenschen überströmt.

15     Bedenkt, dass mein Wort von einem Vater kommt, der euch sucht, der euch liebt und korrigiert, der euch aufhebt, wenn ihr stolpert, und euch heilt, wenn ihr krank seid. Auch bin Ich an diesem Tage nicht gekommen, um euch Weisungen zu geben, sondern um euch einfach nur zu liebkosen. Ich werde alle eure Taten im Lichte eures Gewissens deutlich machen, doch nicht die einen vor den anderen bloßstellen, damit ihr in der Stille die Stimme des inneren Richters vernehmt und euch daran erinnert, dass die Jünger Jesu den Namen ihres Meisters mit ihren Werken preisen sollen.

16     Ich spreche oft von meinem Abschied, wie Ich es bei meinen Aposteln der Zweiten Zeit tat: Jesus war umgeben von seinen Jüngern. Fast alle waren älter als der Meister. Während einige im mittleren Lebensalter standen, waren andere bereits in vorgerücktem Alter. Es gab nur einen, der jünger war als Jesus, nämlich Johannes.

Der Meister sprach wieder einmal von seinem bevorstehenden Scheiden, und angesichts jener Ankündigung fragten sich jene Männer: "Wieso spricht Er von seinem bevorstehenden Hinscheiden, obwohl wir dem Ende näher sind?" Der Grund dafür war, dass die Jünger nicht begreifen konnten, dass jener Mensch, der voller Leben, Liebe und Kraft war, irdisch betrachtet sterben konnte. Sie konnten nicht begreifen, dass Jener, der vom Vater kam, aufhören könnte zu leben.

Aber Jesus sprach weiterhin von seinem Scheiden und fuhr fort, sich zu verabschieden, sodass jene Herzen sich an den Gedanken einer Trennung gewöhnten und verstanden, dass sie die Zeit nutzen und jenen kostbaren Samen im Herzen bewahren mussten. Da sagte einer zu seinem Meister: "Herr, wenn jemand Dich anzutasten versucht, werden wir dies verhindern." Worauf Jesus antwortete: "Was geschrieben steht, wird geschehen, und der Wille des Vaters wird in Erfüllung gehen. Denn eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass sein Wort nicht in Erfüllung geht."

17     Die Jünger hörten verzagt und traurig zu und fragten sich insgeheim: Was könnten sie schon tun, wenn Er nicht mehr unter ihnen weilen würde? Wie würden sie allein unter den Menschen kämpfen können? Wie könnten sie dem Blinden Licht bringen, den Aussätzigen reinigen, den Toten erwecken und den Sünder bekehren? Der Meister las ihre Gedanken, und bei passender Gelegenheit sagte Er ihnen: "Ihr werdet an meiner Stelle sein wie Schafe unter Wölfen. Aber wenn ihr an Mich glaubt und auf dem Weg bleibt, werdet ihr nicht zugrunde gehen."

18     Meine Passion vollzog sich, mein Wort ging in Erfüllung, und meine Apostel fühlten ihren Mut und ihren Glauben schwinden, als sie Jesus im Olivengarten Blut schwitzen sahen, als ob er Angst hätte vor den Menschen ─ Er, der die Macht in seinen Händen hatte.

Angesichts des schreienden Pöbels erwarteten sie, dass der Meister diesen verstummen lassen würde, da Er selbst die Besessenen zum Schweigen gebracht hatte. Und als die ruchlosen Hände den Rabbi ergriffen, um ihn zu verhaften, fragten die bestürzten Jünger: "Herr, warum hast Du Dich wie einen Verbrecher verhaften lassen, obwohl in Dir keinerlei Sünde ist?" Dennoch verbargen sie sich und ließen ihren Herrn im Stich. Doch Christus lehrte weiterhin, sowohl als Gott, als auch als Mensch. Denn Er wollte Mensch sein, um ein vollkommenes Vorbild zu geben, und um den menschlichen Schmerz zu fühlen. In Ihm waren alle Ängste, die ganze Verlassenheit. Er empfing an seinem Körper alle Gemeinheiten und Schändlichkeiten. Und dann kam die letzte Stunde.

19     Von der Höhe des Holzkreuzes herab suchten seine Augen unter der Menge seine Freunde, die Jünger ─ jene, die mit Ihm gelebt hatten, und die Ihn liebten und Ihm auf den Wegen gefolgt waren. Aber jene waren in der Todesstunde nicht da, seine körperlichen Augen sahen sie nicht. Nur Johannes, der Jüngste, war anwesend und stand der Mutter des Meisters bei. Dem Jünger gab Er seine letzte Botschaft, und Maria weihte Er in diesem Augenblick vor der ganzen Menschheit zur universellen Mutter.

20     Alles war vollbracht.

21     Die Jünger, in Wehklagen und Trauer vereint, suchten Trost bei Maria. Doch der Meister, bereits zum Geistwesen geworden, machte Sich sichtbar. Er besuchte Maria und die heiligen Frauen, die den Aposteln von dem Zeugnis ablegten, woran sie zweifelten. Aber Jesus, der ihnen beweisen wollte, dass Er weiterhin unter ihnen weilte, suchte auch sie auf, um sich ihnen zu zeigen.

22     Die Apostel hielten sich bei einem bestimmten Anlass in einem Haus auf. Thomas war nicht unter ihnen. Während jene Männer sich ihren Erinnerungen überließen, kam der Meister durch die Mauern hindurch zu ihnen herein und sagte zu ihnen: "Mein Friede sei mit euch." Das Erstaunen der Jünger war unbeschreiblich, als sie den Ton jener für sie einzigartigen Stimme erkannten.

23     Die Gestalt Jesu verschwand wieder, und die Apostel berichteten Thomas die Neuigkeit voller Lebensmut und Freude. Doch jener verspottete seine Brüder. Und während er das Zeugnis bestritt, erschien Jesus erneut bei geschlossener Zimmertüre im Raum mit dem Gruß: "Friede sei mit euch." Thomas ─ angesichts des Wunders zuerst furchtsam, dann voller Reue ─ betrachtete die Gestalt Jesu, aber Zweifel quälten ihn. Da sagte der Meister zu ihm: "Komm her, Thomas, lege deine Finger in die Wunde an meiner Seite." Der ungläubige und materiell eingestellte Jünger legte sie hinein und konnte durch jene Wunde hindurch das Verheißene Land erblicken. Da fiel Thomas zu Füßen seines Meisters nieder, und von Schmerz und Reue ergriffen bekannte er: "Herr, Herr, Du bist es." "Ja, Thomas, du bekennst jetzt, dass Ich es bin, weil du gesehen hast. Selig sind, die glauben, ohne zu sehen."

24     Volk: Das alles erlebt ihr jetzt. Ich kündige euch immer wieder meinen Abschied an. Ich lockere nach und nach euren Materialismus, damit ihr später keine Ungläubigen, Unwissenden oder Verwirrten seid.

25     Am letzten Tag meines Aufenthalts unter euch möchte ich euch nicht die Haare raufen sehen, möchte nicht, dass eure Münder ausrufen: "Warum gehst Du, Meister?"

26     Im letzten Augenblick möchte Ich euch in einen Mantel der Geistigkeit, der Gelassenheit und Andacht gehüllt sehen, voller Vertrauen darauf, dass Ich nicht wirklich weggegangen bin, dass Ich euch näher bin.

27     Ich habe euch gesagt, dass jedes Auge, Sünder und Nichtsünder, Mich schauen werden. Die einen werden die Gestalt Jesu geistig sehen, andere werden meine Gegenwart in ihrem Herzen fühlen; manche werden mein Licht in ihrem Verstande wahrnehmen, und wieder andere werden Wunder auf ihrem Wege erleben. Ich werde Mich im Gebet und in den Prüfungen bezeugen. Doch wird es nicht nötig sein, dass ihr die menschliche Gestalt Jesu erblickt, sondern dass ihr Mich in der Seele und im Herzen fühlt. Es soll keine Trauer herrschen, keine Leere noch Verlassenheit existieren, keinen Kummer noch Schluchzen geben.

28     Ich will, dass ihr euch bei meinem Scheiden zusammenschließt, damit ihr alle eure geistigen Kräfte vereint. Mit ihnen könnt ihr das vertreten, was der Meister euch mit seinem Worte gab.

29     Wenn unter euch ein wirklicher Zusammenschluss zustande kommt, wird es im Himmel und auf Erden Zeichen geben, und die Nationen werden dies erkennen.

30     Dies ist mein Lehrwort, dies ist mein Wort der Liebe und Unterweisung gewesen: eine nie endende Liebkosung.

31     Ihr müsst euch immer besser vorbereiten ─ in dem Maße, in dem der Zeitpunkt näher kommt, in dem Ich nicht mehr durch das menschliche Verstandesvermögen zu euch spreche. Ihr werdet euch immer mehr von der geistigen Kraft zu sättigen suchen, die mein Wort übermittelt.

Der Materialismus ist auf seinem Höhepunkt. Bis heute hat die Welt gelebt, ohne Mich zu fühlen oder zu vernehmen. Es sind nur wenige, die vergeistigt leben, die mein Licht schauen und auf ihrem Wege vorankommen; aber wie viele sind im Finstern. Manche sind in Erwartung meiner Wiederkunft, in ihnen lebt der Glaube, dass Christus wiederkehren wird, um Mensch zu werden.

32     Jünger, die ihr Mich vernommen habt: Die Aufgabe, die ihr zu erfüllen habt, habt ihr deutlich vor Augen: Den Menschen die Frohe Botschaft meines Kommens in dieser Zeit verkündigen und ihnen meine Offenbarungen und Unterweisungen bekanntmachen. Ihr seid die Zeugen, die wissen, dass Ich zu euch in derselben Weise gekommen bin, in der Ich in der Zweiten Zeit zum letzten Mal gesehen wurde: geistig.

33     Doch bevor ihr in der Lage sein würdet, euch von Geist zu Geist mit eurem Herrn zu verständigen, wollte Ich Mich durch das Verstandesvermögen von schlichten, aber durch Mich begnadeten Menschen mitteilen, damit diese Kommunikation euch als Basis oder Vorbereitung für eure zukünftige Aufwärtsentwicklung dienen würde.

34     Die menschliche Wissenschaft mit ihren Errungenschaften ist ein Beweis dafür, dass die Seele sich entwickelt hat, und obwohl der Weg jeweils anders ist, hat sie in jeder Ära die Spur ihrer Aufwärtsentwicklung hinterlassen. Der Tag wird kommen, an dem die Wissenschaften selbst zur Entwicklung der Seele beitragen werden, denn alles ist auf dieses Ziel ausgerichtet.

Ich sage euch, dass der wahre Wissenschaftler jener ist, der aus Liebe zu seinen Nächsten im Innersten der Schöpfung nach deren Geheimnissen sucht, bis er das göttliche Licht findet. Wer so arbeitet, wird sich niemals etwas auf sein Werk einbilden, er wird sich nur als ein Werkzeug des Schöpfers betrachten. Aus diesem Grund wird er auch niemals die Existenz Gottes leugnen.

35     Auch wird die Zeit kommen, in der die Mönche, die in Zellen eingeschlossen sind, diese verlassen, weil sie von der Nutzlosigkeit ihrer Weltflucht und ihres Mystizismus überzeugt sind. Sie werden unter den Menschen kämpfen, um dem Zweck, für den sie geschaffen wurden, gerecht zu werden. Mit einem Wort: Sie werden dem geistigen Stillstand ein Ende bereiten, um den Weg des Fortschritts einzuschlagen.

36     Der Same der Spiritualität ist der Same der Dritten Zeit, den Ich unter euch aussäe. Er schenkt der Menschheit das Geheimnis, um ein besseres Leben zu erlangen.

37     Seht, wie die Menschen sich aus Mangel an Vergeistigung verkennen und sich entzweien. Sie selbst haben unterschiedliche Wege geschaffen, die die einen von den anderen entfernen. Ihr selbst seid Zeugen dieser Verständnislosigkeit.

38     Erneut sage Ich euch, dass der Krieg unter den Menschen noch nicht zu Ende ist. Denn der Krieg der Ideologien, der Glaubensbekenntnisse und Religionen, der Philosophien und Doktrinen wird kommen, wobei jeder gegenüber den anderen der einzige Besitzer der Wahrheit sein will.

39     Mein Opfer der Zweiten Zeit ist von dieser Menschheit noch nicht verstanden worden. Obwohl die meisten behaupten, Christus anzuerkennen, haben sie sich nicht in Mir anerkannt. Weshalb Mich auf verschlungenen Wegen suchen, wo Ich doch nur auf dem Wege der Sanftmut, der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit gehe?

40     Um zu Mir zu gelangen ist es unerlässlich, eure Mitmenschen zu lieben.

41     Heute braucht ihr noch Geistliche, Richter und Lehrer. Doch wenn sich einmal eure seelische und moralische Beschaffenheit erhöht hat, werdet ihr diese Stützen nicht mehr benötigen, noch diese Stimmen. In jedem Menschen wird ein Richter, ein Führer, ein Lehrer und ein Altar sein.

42     Ich will ein Volk ohne Riten, Verordnungen und Dogmen sehen, das den rechten Weg zu gehen versteht und das meine Liebeslehre lebt.

43     Diese Freiheit gebe Ich euch in der heutigen Zeit, denn ihr seid nicht mehr bestimmten Kultformen unterworfen. Dies ist kein neuer Weg, sondern ein Teil desselben Weges, den Ich euch vorgezeichnet hatte, den ihr aber nicht kanntet. Studiert, dringt in meine Worte ein, und ihr werdet erkennen, dass in ihnen die Wahrheit ist.

44     Ich bin Liebe, und als Liebe schenke Ich Mich euch, ohne euch irgendeine Bedingung zu stellen. In den Zeiten, die ihr durchlebt, braucht ihr diesen Ansporn, diese Liebe, die über jeder menschlichen Zuneigung steht.

45     Um jene Erhebung zu erlangen, die euch mit meiner Göttlichkeit in Verbindung treten lässt, habt ihr es nicht mehr nötig, eure Sinne durch die Harmonie einiger musikalischer Töne zu stimulieren, oder angesichts von Riten oder materiellen Objekten in Erregung zu geraten. Denn eure Seele bewegt nur das, was zutiefst geistig ist. Immer, wenn ihr euer Herz öffnet, um eure Seele zu Mir zu erheben, erfahrt ihr dieses Gefühl von Frieden, der aus der Unendlichkeit herniederkommt.

46     Wie ist es möglich, dass es Menschen gibt, die nichts für ihre seelische Entwicklung tun? Wie können Menschenwesen existieren, die tiefer sinken als die untergeordneten oder vernunftlosen Wesen? Das vernunftlose Wesen sündigt nicht, denn es beschränkt sich nur darauf, seinen eigenen Gesetzen zu folgen. Der Mensch dagegen sündigt sehr wohl, weil er in sich eine Lichtseele, einen Geist und eine Gabe der Intuition trägt.

47     Unter denen, die berufen sind, sich für dieses Werk einzusetzen, sind auch solche, die zeitweise den Weg vergessen, die das geistige Zeichen vergessen, mit dem der Herr sie gekennzeichnet hat, damit sie auf ihrem Wege nur Spuren des Friedens und Segens hinterlassen. Wie könnt ihr von der Stufe herabsteigen, auf die Ich euch gestellt habe? Das ist der Grund dafür, weshalb Ich fortwährend herabkomme, um zu euch zu sprechen, damit mein Wort gleich einem feinen Meißel die Rauheiten eures Herzens glättet, um euch begreiflich zu machen, dass die Verbindung mit Gott nicht zustande kommen kann, wenn ihr euch nicht vom Unreinen fernhaltet. Erst dann, wenn es euch gelingt, euer Denken über alles Negative zu erheben, und ihr Mich im Unendlichen sucht, werdet ihr ein seltsames Gefühl der Seligkeit erfahren. Dadurch werdet ihr erkennen, dass, wenn ihr Mich so sucht, die Barmherzigkeit des Vaters nicht zögern wird, sich in eurer Seele zu bekunden.

48     Wahrlich, in solchen Augenblicken seid ihr nicht mehr in der materiellen Welt, obschon sich euer Körper noch auf Erden befindet. Die Geistseele hat sich emporgeschwungen und dabei jede körperliche Verbindung gelöst, um in ein anderes Leben und einen anderen Raum einzugehen. Dort ist es, wo die Liebe des Vaters empfunden wird, wo der Friede und die Seligkeit seines Reiches ahnungsweise fühlbar wird.

49     Um in den Widerspenstigen diese Sehnsucht zu erwecken, verwandle Ich Mich in einen treuherzigen Weggefährten, bis Ich ihnen das Gute in ihrem Herzen fühlbar mache ─ jenes Gefühl, das sie Werke vollbringen lassen wird, die sie Mir näherbringen werden. Sobald sie diesen Schritt einmal getan haben, haben sie die Unermesslichkeit des Feldes erblickt, das sich vor ihren Blicken ausbreitet und sie zur Arbeit und zum Kampfe einlädt. Welche Beglückung spüren sie in ihrem Herzen, wenn sie all das begreifen, was sie sehenden Auges nicht erblickten und hörenden Ohres nicht vernahmen, weil für sie alles konfus war, und sie sich nicht bewusst waren, dass sie berufen waren, eine edle und heikle Mission zu erfüllen.

50     Euch allen sage Ich: Wenn ihr mit dem Meister eins zu werden vermögt, werdet ihr das Elend der anderen immer mehr wie euer eigenes fühlen und werdet versuchen, an euren Mitmenschen das zu tun, was ihr Mich an euch tun saht. Wenn ihr euch manchmal für unwürdig oder unbeholfen betrachtet, genügt es, wenn ihr Nächstenliebe fühlt und euch an Mich wendet, damit Ich das tue, was ihr nicht zu tun vermögt. Das Wichtigste ist, einen Anfang zu machen auch wenn die Aufgabe zunächst unmöglich erscheint. Später werden Wunder geschehen, und der Glaube wird sich entzünden. Dann werden nach und nach die Hungernden, die Aussätzigen, die Zerlumpten und die Gescheiterten an eure Türen kommen, die Not in all ihren Formen.

Doch müsst ihr wachen und beten, denn die Versuchung und die Verführungen werden euch bedrängen und euch im Tausch für eure Vergeistigung die Welt anbieten. Auch werden solche kommen, die euch mit scheinbar großartigen Worten und Ideen zu betören versuchen. Die Lüste werden euren Körper in Versuchung führen und dazu bringen, eure Seele zu schwächen. Ihr werdet allem die Stirn bieten müssen ─ manchmal allein, in anderen Fällen gemeinsam mit euren Brüdern. Eure Waffen werden die Vorbereitung, der Glaube, das euch innewohnende Ziel, das Wissen sein, das ihr nach und nach vom Meister erhaltet.

51     So werdet ihr aus Menschen, die vom Leben besiegt wurden, zu starken Soldaten werden. Ihr werdet vorbereitet in die Zeit des Kampfes eintreten, den ihr derzeit erlebt. Eure Seele wird nicht verzagen, denn sie wird fühlen, dass sie diesen Kampf braucht, um sich zu läutern und zu erheben. Wahrlich, Ich sage euch, bei jedem, der Mir sein Werk als vollbracht vorweisen kann, wird dieses als seine letzte Arbeit innerhalb der Materie angenommen.

52     Alsdann, während euer Körper zu Staub wird, und eure Seele, nun von ihrem letzten menschlichen Gewand befreit, ihre geistige Arbeit begonnen hat, wird sie die Stufenleiter schauen, auf der sie Schritt für Schritt die sieben Stufen emporsteigen wird, bis sie zum Schoße des Vaters gelangt, welcher Macht, Gnade und Licht ist.

53     Seht: Obwohl ihr in so große Unvollkommenheit herabgesunken seid, während ihr die Wege der Welt in verschiedenen Körpern durchlaufen habt und dabei den Schmutz und die Unreinheit kennengelernt habt, wart ihr meiner Liebe würdig. Aber diese ganze lange Reise war die Erfahrung, die eure Seele machte, um den Wert, der meinen Gesetzen innewohnt, und den Wert, den das Geistige hat, schätzen zu können ─ um zu begreifen, dass die Entwicklung der Seele Herrlichkeiten und vollkommene Befriedigungen mit sich bringt. Darum habe Ich die Menschen immer auf diesen Weg eingeladen. Denn solange sie nicht zu ihm gelangen, werden sie weiterhin Leiden heimsuchen, und die falschen Genüsse werden sie weiterhin geißeln.

54     Was Ich euch lehre, ist zum Wohle eines jeden, der meine Lehre liebend in sich aufnimmt, damit seine Taten ihn in einen zukünftigen Meister verwandeln, der meine Kraft und mein Licht weitergibt,welche die Verderbtheit der Welt überwinden müssen.

55     Die Schlechtigkeit dieser Zeit hat vor den Menschen Abgründe der Verzweiflung aufgerissen.

56     Es gibt viele Werke unter den Menschen, die dem Anschein nach großartig und gut sind. Daher sage Ich euch: Wachet, damit ihr jeden Betrug bekämpfen könnt, in der Erkenntnis, dass euch eine unvergleichliche und wahre Größe innewohnt.

57     Welch größere Herrlichkeit gibt es, als das Gute mit anderen zu teilen und es auszuüben? Welch größere Herrlichkeit gibt es als die Liebe, die wir den Nächsten schenken können, deren Licht und Einfluss dazu beitragen kann, dass auch sie den Weg zur Vollkommenheit einschlagen? Welch größere Wonne gibt es für die Seele, als die Schwachheit ihres Leibes überwinden zu können, um von der Stufe, auf der sie sich befindet, höher zu steigen?

58     Schon in der Zweiten Zeit sprach Ich zu euch vom Geistigen Leben, und euer Geist verstand einen Teil von dem, was Ich sprach, und von dem Ziel, für das er bestimmt ist. Heute, da Ich euch erneut um Mich versammelt sehe, offenbare und erkläre Ich euch alles, was für euren Verstand unverständlich war. Und Ich sage euch noch einmal, dass, wer Mir nachfolgen will, sein Kreuz auf sich nehmen und Mir folgen soll. Denn mein Kreuz bedeutet nicht Tod, sondern Liebe und Selbstlosigkeit, Opfer der überflüssigen Güter zum Wohle der Seele.

59     Jünger, macht die Kinder von heute mit meiner Lehre bekannt. Jeder, der mein Wort verstanden hat, soll seine Kinder mit hohen Idealen formen und alles Böse aus den Herzen entfernen. Sät in sie den Samen des Guten, welcher Geistigkeit ist. Wenn diese Kinder dann einmal genügend Auffassungsvermögen haben, um die Wirkkraft meiner Lehre zu begreifen, werden sie auf ihrem Wege nicht wanken, sondern ihr Schritt wird sicher sein und niemand wird sie täuschen können.

60     Wie eine Sonne, die Leben, Licht und Wärme ausstrahlt, habe Ich Mich auf alle ergossen. Doch jeder wird davon gemäß seiner Entwicklung und Vorbereitung empfangen.

Mein Friede sei mit euch!

Mächtige Männer des Wertes

Worte von Jesus an Byron Searle
I Chronik 12:8
Von den Gaditern sonderten sich aus zu David nach dem sichern Ort in der Wüste, da er sich verborgen hatte, starke Helden und Kriegsleute, die Schild und Spieß führten, und ihr Angesicht wie der Löwen, und schnell wie die Rehe auf den Bergen:
Transkript
Mein Sohn, ich habe Mächtige Männer von Wert aufgezogen, um in den kommenden Tagen zu wandeln - Tage voller Schwierigkeiten und Tage ohne Licht! Denn Meine Mächtigen Männer der Tapferkeit werden das Licht in einer dunklen Welt sein!
Viele der kommenden Tage werden unerträglich erscheinen, aber diejenigen, die ich gesalbt und für die Saison erzogen habe, werden mit GROSSEM GLAUBEN durch sie gehen! Meine Hand wird auf jeden einzelnen Krieger gerichtet sein, der in der Bresche für eine gefallene Welt und einen gefallenen Mann steht!
Mein Sohn, viel Kummer erwartet die Menschen dieser Nation. Viele werden den Glauben verlassen und dem Gesetzlosen folgen. Er wird Frieden und Sicherheit bieten, aber wirklich nur den
Tod geben!
Mein Sohn, der Rest dieses Jahres wird ereignislos sein. Die Streitkräfte und Kräfte versammeln sich jetzt zu einem umfassenden Angriff im nächsten Jahr.
Der Feind hat die Leute in die Irre geführt, zu glauben, dass die Wirtschaft großartig ist, aber im Bauch der Finanzmärkte herrscht Chaos! Bald wird sich dieses Chaos manifestieren und die Wirtschaft wird abstürzen - nicht nur in Amerika, sondern auf der ganzen Welt! Der Gesetzlose hat bereits SEIN Geld, aber Sie müssen sein ZEICHEN nehmen, um IHR Geld zu bekommen!
Mein Sohn, Erdbeben werden mit der Menge weiter an Intensität zunehmen. Ich sagte, ich werde meine Leute wachrütteln !! Wenn der Zusammenbruch der Wirtschaft ihre Augen NICHT öffnet, dann wird MEIN SCHÜTTELN !!!
Ich werde einen Berg in den Ozean zertrümmern und die Leute von Amerika aus dem Bett schütteln !! Viele werden zugrunde gehen, wenn sie Meine Stimme nicht beachtet haben und die Küstengebiete verlassen. Ich habe Mächtige Männer der Tapferkeit auferweckt, um Mein Volk zu warnen, aber so viele werden es nicht hören. Sie sind pharisäisch eingestellt und werden nicht hören! Sie verspotten und verleumden meine auserwählten Gefäße nur!
Mein Sohn, ermutige Meinen Überrest, dass ICH EUCH ZU MÄCHTIGEN MÄNNERN VON WERT VERÄNDERE, obwohl die Kämpfe hart sind !!!
IM KAMPF BLEIBEN !!! Gebt nicht auf und gebt nicht nach, denn IHR WERDET im kommenden Jahr meine mächtige Hand sehen, die euch in Position führt!
Ich liebe euch, meine Kinder. Immer auf der Hut bleiben, denn der Feind ist schlau und bereit, alles zu tun, um meine Mächtigen Männer von Wert zu besiegen !!!
Amen.
Herr Jesus
https://byronsearle.blogspot.com/2019/11/mighty-men-of-valor.html

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