Es ist in der Mail


Worte von Jesus an Byron Searl
Psalmen 91:1-16 (am Ende der Nachricht)
Link zu Psalm 91:  http://www.transcripture.com/deutsch-englisch-psalmen-91.html
Transkript
Mein Sohn, der Feind meines Volkes weiß, dass Angst eine sowohl natürliche als auch spirituelle Waffe ist. Der Feind kommt aus allen Richtungen zu euch, Meine Kinder, und spielt mit den Ängsten, die ihr unterdrückt habt. Ich weiß, Mein Wort sagt oft "fürchtet nicht", aber jeder hat Angst, dass er nicht in den Himmel kommen wird. Schlimmer noch, dass etwas, das sie getan haben, nicht vergeben werden kann und sie in die Hölle gehen werden.
Der Feind wird mit diesen Gedanken immer wieder in eurem Denken spielen. Aber ich bin hier, um euch zu sagen, dass ich all eure Sünden vergeben habe, und ich habe euch einen Platz in Meinem Königreich versprochen, wenn ihr Meinem Weg folgt – Bereut die Sünde und wendet euch davon ab, bekennt mich vor den Menschen, dass ich gestorben bin und von den Toten auferstanden bin, liebt euren Nächsten wie euch selbst und lebt ein Leben für mich, nicht für euch selbst.

Mein Sohn, die Schriftstelle, die ich dir heute Abend gegeben habe, dient der Kraft - mein Volk wird es in den nächsten Tagen brauchen. Es wird ein Ereignis geben, das alle Menschen in dieser Nation in völlige Angst versetzt. Ich sage, es ist in der Post! Achte  auf die Post, die du aus unbekannten Quellen erhältst! Zu dieser Jahreszeit erhalten die Menschen Karten und Geschenke per Post. Hüte dich vor Karten ohne Briefmarken!

Chicago - Sei auf der Hut. denn der  Terror fliegt bei Nacht !!!

(Kurz nach dem Gebet und kurz bevor der Herr mir dieses Wort gab, gab er mir eine Vision, von der ich einen Teil hier teilen möchte. Ich stand nachts draußen und schaute in den Himmel. Mir wurde nicht mitgeteilt, wo ich war. Ich sah drei helle Feuerkugeln über den Himmel, einer auf meiner einen Seite, direkt an mir vorbei, und auf der anderen Seite von mir, einer nach dem anderen. Es wurde mir nicht bekannt gemacht, was diese Gegenstände waren waren und ich habe weder gesehen, woher sie kamen noch wo sie gelandet sind. Ich habe sie nur mit hoher Geschwindigkeit vorbeifliegen sehen.)
Mein Sohn, dieses Ereignis wird bei denen, die nicht von Meinem Blut bedeckt sind, eine Furcht auslösen, die dazu führt, dass die Herzen aufhören zu schlagen und eine Krankheit, die nicht geheilt werden kann! Sage meinen Leuten, wenn dieses Ereignis passiert, sollen sie Psalm 91 beten - Platziere es in deinem Geist, da Mein Wort dich unterstützen und beschützen wird !!!
Mein Sohn, du hast gefragt wann? Ich sage jetzt - die Veranstaltung ist jetzt! Sag meinen Kindern, fürchte euch nicht !!! Ich liebe euch alle meine Kinder so sehr! Ich möchte nicht, dass einer von euch verlorengeht, da ich viel Arbeit für euch habe! Diese Welt ist so sündig und viele Menschen sind verloren. Die Ernte wird groß sein, denn die Felder sind weiß und die Zeit ist jetzt !!!
Ich sage noch einmal: Bereue, wende dich von deiner Sünde und deinen bösen Wegen ab und wende dich an mich! Ich bin der Herr und ich werde dir vergeben, egal wie die Sünde ist! Ich bin für die Erlösung des Menschen gestorben! Ich habe alle Sünden, die du jemals begangen hast, auf mich  genommen an jenem Kreuz hängend! Ich liebe dich so sehr, ich bin für dich gestorben! Ich liebe dich so sehr, ich bin von den Toten auferstanden! Akzeptiere mich und du stirbst niemals!
Ich komme bald wieder - EXPRESS MAIL !!!!!
Amen.
Messias Jesus

Psalmen 91:1-16
1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
2 der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen Pestilenz.
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
5 daß du nicht erschrecken müssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
6 vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die im Mittage verderbt.
7 Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
8 Ja du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
9 Denn der HERR ist deine Zuversicht; der Höchste ist deine Zuflucht.
10 Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird zu deiner Hütte sich nahen.
11 Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
12 daß sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
13 Auf Löwen und Ottern wirst du gehen, und treten auf junge Löwen und Drachen.
14 Er begehrt mein, so will ich ihm aushelfen; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
15 Er ruft mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not; ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil." 


BWL - Band 1 - Unterweisung 28


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - Band I - Unterweisungen 1 - 28 
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Unterweisung 28:
 
1. Jünger, die Zeit nähert sich, in der eure Brüder zu euch kommen werden mit dem Verlangen, euch zu befragen und die Bezeugung der Offenbarung zu verlangen, die Ich euch in der Dritten Zeit übergebe, um ihren Verstand zu erleuchten. Wenn dies geschieht, so verleugnet Mich nicht, indem ihr euch verbergt! Wenn Ich euch in dieser Etappe Meiner Kundgebung mit so viel Liebe
unterrichte, dann gerade deshalb, um euch zu lehren, Meine Unterweisungen weiterzugeben, wann immer ihr gefragt werdet.
2. Ich habe erlaubt, dass ihr Meine Lehre auszuüben beginnt, mit dem Ziel, eure geistigen Gaben und Fähigkeiten zu entwickeln, damit, wenn die Zeit der Verkündung Meines Wortes unter der Menschheit gekommen ist, eure Lippen nicht stammeln und euer Verstand nicht zu ungeschickt ist, um Meine Wahrheit kundzutun.
3. Eure Aufgabe ist es, dem Vorbild eures Göttlichen Meisters auf seinem Erdenwege nachzuleben. Erinnert euch: Wann immer Ich Mich in den Heimen zeigte, ließ Ich in allen eine Botschaft des Friedens zurück, heilte Ich die Kranken, tröstete Ich die Traurigen mit der göttlichen Vollmacht, welche die Liebe besitzt.
4. Niemals unterließ Ich es, in ein Haus einzutreten, weil man Mir darin nicht glauben würde. Ich wusste, dass beim Verlassen dieses Ortes die Herzen seiner Bewohner voll überquellender
Freude sein würden; denn ohne es zu wissen hatte ihr Geist durch Meine Unterweisung in das Reich der Himmel geschaut.
5. Zuweilen suchte Ich die Herzen auf, ein andermal suchten sie Mich; doch in allen Fällen war Meine Liebe das Brot des ewigen Lebens, das Ich ihnen im Wesenskern Meines Wortes gab.
6. Bei einigen Gelegenheiten, bei denen Ich Mich in die Einsamkeit irgendeines Tales zurückzog, blieb Ich nur für Augenblicke allein, weil die Menschenmengen — begierig, Mich zu hören — sich ihrem Meister auf der Suche nach der unendlichen Güte seines Blickes näherten. Ich empfing sie und überströmte jene Männer, Frauen und Kinder mit der Zärtlichkeit Meiner unbegrenzten Barmherzigkeit, weil Ich wusste, dass es in jedem Geschöpf einen Geist gibt, den zu suchen Ich zur Welt gekommen war. Dann sprach Ich zu ihnen vom Reiche der Himmel, welches die wahre Heimat des Geistes ist, damit sie ihre innere Unruhe mit Meinem Worte besänftigen und sich an der Hoffnung stärken würden, das ewige Leben zu erlangen. Es gab Gelegenheiten, bei denen es verborgen unter der Menge jemanden gab, der die Absicht hatte, Meine Wahrheit schreiend zu
leugnen und zu versichern, dass Ich ein falscher Prophet sei; aber Mein Wort überraschte ihn, bevor er noch Zeit gehabt hatte, seine Lippen zu öffnen. Bei anderen Anlässen ließ Ich zu, dass irgendein
Lästerer Mich schmähte, um vor der Menge zu beweisen, dass der Meister angesichts der Beleidigungen nicht unwillig wurde, womit Ich ihnen ein Beispiel von Demut und Liebe gab.
7. Es gab einige, die — von Meiner Sanftmut beschämt — sich sogleich entfernten und bereuten, mit ihren Zweifeln Den verletzt zu haben, welcher mit Seinen Werken die Wahrheit verkündete. Doch
sobald sich die Gelegenheit bot, kamen sie zu Mir, folgten sie Mir auf den Wegen nach, weinend, gerührt von Meinem Worte, ohne auch nur zu wagen, Mich anzusprechen, um Mich für die
Beleidigungen um Vergebung zu bitten, die sie Mir zuvor zugefügt hatten. Ich rief sie herbei, liebkoste sie mit Meinem Worte und gewährte ihnen irgendeine Gnade.
8. Ganz die gleichen Wege wirst du jetzt zurücklegen, o geliebtes Volk, es sind Pfade, die durch Meine Beispiele von Liebe vorbereitet worden sind und welche jetzt euch erwarten, Jünger des
Heiligen Geistes, damit ihr mit Meinem Worte und eurem Vorbild der Menschheit die Erlösung bringt.
9. Vergesst nicht, dass die Giftpflanze und das Unkraut nur mit den Werken der Liebe und Barmherzigkeit vernichtet werden, die Ich euch durch Jesus lehrte.
10. Ihr werdet die Wege voller Steine finden und die Felder mit Brennnesseln bedeckt. Aber euer Geist, von Elias geführt und im Glauben gestärkt, wird im Verlangen, den Leidenden den Balsam
der Liebe zu bringen, mit dem Lichte der Wahrheit den Weg derer bescheinen, die in Finsternissen leben. Er wird weder die Dornen des Weges noch den Schmerz fühlen, den der Zweifel und die
Verständnislosigkeit ihm verursachen könnten.
11. Geht auf diesem Wege, und je größer die Zahl der Herzen ist, die ihr mit überströmender Liebe beschenkt, desto größer wird eure Intuition sein, und desto tiefer und beständiger euer Glaube an
die Werke, die Ich durch eure Vermittlung offenbaren werde.
12. Wenn euch vor Beginn eurer Mission deren Erfüllung unmöglich oder schwierig erschien, so wird sie euch später immer leichter erscheinen, woran ihr euren geistigen Fortschritt feststellen
könnt.
13. Dies ist die Zeit, in der Ich alle Geister auf der Erde inkarnieren lassen werde, mit denen Ich Mein vielgeliebtes Volk bilden werde, damit sie mit ihren Werken der Liebe und
Barmherzigkeit der Menschheit das Zeugnis des wahren Wissens über das geistige Leben geben.
14. Ihr, die ihr gekennzeichnet wurdet, um diesen Auftrag zu erfüllen, und die ihr das Wissen und die Gewissheit habt, zu Meinem Volke zu gehören — freuet euch über diese Offenbarung,
doch verzagt nicht angesichts des nahenden Kampfes; denn wahrlich, Ich sage euch, die Soldaten, die für die Wahrheit kämpfen sollen, dürfen keine Furcht vor den Gegnern fühlen, welche die
Menschheit ihnen entgegenstellt.
15. Alle, die ihr in eurem Geiste die Sehnsucht nach Vergeistigung, nach Freiheit fühlt, und danach sehnt, euch auf dem Wege der Liebe, der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zu Mir zu erheben, euch erkläre Ich zu Meinem Volke gehörig, und ihr werdet die Soldaten der Wahrheit sein. Doch um dies zu erreichen, müsst ihr wachen und beten und gegen eure Schwächen kämpfen, damit das Zeugnis, das ihr von Meiner Lehre gebt, wahrhaftig ist.
16. Auch sage Ich euch, dass jeder, der das Verlangen hat, zu Meinem Volke zu gehören, von ihm aufgenommen und geliebt werden soll, wenn er durch seine Gedanken und Werke bezeugt, dass das Ideal der Liebe das Licht ist, das seinen Lebensweg erhellt.
17. Damit ihr Meine Unterweisung besser versteht, höret Mein Gleichnis:
18. Zwei Wanderer gingen langsamen Schrittes durch eine ausgedehnte Wüste, ihre Füße schmerzten vom heißen Sand. Sie gingen einer fernen Stadt entgegen, und nur die Hoffnung, an ihr Ziel zu kommen, belebte sie auf ihrem schweren Weg, denn das Brot und das Wasser gingen allmählich zur Neige. Der jüngere der beiden begann zu ermatten und bat seinen Gefährten, die Reise allein
fortzusetzen, weil ihn die Kräfte verließen.
19. Der bejahrte Wanderer versuchte dem jungen neuen Mut einzuflößen, indem er ihm sagte, dass sie vielleicht bald eine Oase finden würden, wo sie die verlorenen Kräfte wiedergewännen; aber
jener faßte keinen neuen Mut. Der ältere gedachte ihn nicht in jener Einsamkeit zu verlassen, und obwohl er auch ermüdet war, lud er den ermatteten Gefährten auf seinen Rücken und setzte die
Wanderung mühsam fort.
20. Nachdem der Jüngling ausgeruht war und die Mühsal erwog, die er dem verursachte, der ihn auf seinen Schultern trug, löste er sich von seinem Hals, nahm ihn bei der Hand, und so setzten sie ihren Weg fort.
21. Unermesslicher Glaube beseelte das Herz des greisen Wanderers, der ihm Kräfte gab, seine Müdigkeit zu überwinden. — Wie er es geahnt hatte, tauchte am Horizont die Oase auf, unter
deren Schatten sie die Kühle einer Quelle erwartete. Schließlich gelangten sie zu ihr und tranken von jenem stärkenden Wasser, bis sie sich sattgetrunken hatten. Sie fielen in erholsamen Schlaf, und
beim Erwachen fühlten sie, dass die Müdigkeit verschwunden war, auch hatten sie weder Hunger noch Durst; sie fühlten Frieden in ihren Herzen und die Kraft, zu der Stadt zu gelangen, die sie
suchten. Sie wollten jenen Ort eigentlich nicht verlassen, doch die Reise musste fortgesetzt werden. Sie füllten ihre Gefäße mit jenem kristallklaren und reinen Wasser und nahmen ihren Weg wieder auf.
22. Der betagte Wanderer, welcher die Stütze des jungen gewesen war, sagte: "Wir wollen von dem Wasser, das wir bei uns tragen, nur mit Maßen nehmen; es ist möglich, dass wir unterwegs
einige Pilger treffen, die, von Erschöpfung überwältigt, am Verdursten oder krank sind, und es wird nötig sein, ihnen das anzubieten, welches wir bei uns tragen." Der junge Mann widersprach und sagte, dass es nicht besonnen wäre, von dem zu geben, was vielleicht nicht einmal für sie ausreichen würde; dass sie es in so einem Falle zu dem Preis verkaufen könnten, den sie wollten, da
es sie so große Anstrengung gekostet hatte, jenes kostbare Element zu erlangen.
23. Der Alte war mit dieser Antwort nicht zufrieden und erwiderte ihm, dass, wenn sie Frieden in ihrem Geiste haben wollten, sie das Wasser mit den Bedürftigen teilen müssten.
24. Verdrossen sagte der junge Mann, dass er es vorzöge, das Wasser seines Gefäßes allein zu verbrauchen, bevor er es mit jemandem teilte, den man unterwegs treffen würde. —
25. Wiederum ging die Ahnung des Greises in Erfüllung, denn vor sich sahen sie eine aus Männern, Frauen und Kindern bestehende Karawane, welche verirrt in der Wüste dem Untergang nahe war. Der gute Alte näherte sich eilig jenen Leuten, denen er zu trinken gab. — Die Ermatteten fühlten sich sogleich gestärkt, die Kranken öffneten ihre Augen, um jenem Reisenden zu danken, und
die Kinder hörten auf, vor Durst zu weinen. Die Karawane erhob sich und setzte ihre Reise fort.
26. Friede war im Herzen des edelmütigen Wanderers, während der andere, als er sein Gefäß leer sah, besorgt zu dem Gefährten sagte, dass sie umkehren und die Quelle aufsuchen sollten, um das
Wasser wieder zu ersetzen, das sie verbraucht hatten.
27. "Wir dürfen nicht zurückgehen", sagte der gute Wandersmann, "wenn wir Glauben haben, werden wir weiter vorne auf neue Oasen stoßen". Doch der Jüngling zweifelte, hatte Furcht und zog es
vor, auf der Stelle von seinem Gefährten Abschied zu nehmen, um auf der Suche nach der Quelle zurückzugehen. Sie, die Kampfgefährten gewesen waren, trennten sich. Während der eine
weiterging auf dem Pfade, vom Glauben an sein Ziel erfüllt, lief der andere beim Gedanken, er könnte in der Wüste sterben, mit der Zwangsvorstellung des Todes in seinem Herzen der Quelle zu.
Schließlich langte er keuchend und erschöpft an. Aber zufrieden trank er sich satt, vergaß den Gefährten, den er allein gehen ließ, und ebenso auch die Stadt, auf die er verzichtet hatte, und beschloss, fortan in der Wüste zu leben.
28. Es dauerte nicht lange, da zog in der Nähe eine Karawane vorbei, die aus ermatteten und durstigen Männern und Frauen bestand. Sie kamen begierig näher, um von den Wassern jener
Quelle zu trinken. Doch plötzlich sahen sie einen Mann auftauchen, der ihnen zu trinken und zu rasten verbot, wenn sie ihm jene Wohltaten nicht bezahlten. Es war der junge Wanderer, der sich der
Oase bemächtigt und sich zum Herrn der Wüste gemacht hatte.
29. Jene Menschen hörten ihn traurig an, denn sie waren arm und konnten jenen kostbaren Schatz nicht kaufen, der ihren Durst stillen würde. Schließlich trennten sie sich von dem wenigen, das sie
bei sich trugen, kauften ein wenig Wasser, um den verzweifelten Durst zu lindern, und setzten ihren Weg fort.
30. Bald wandelte sich jener Mensch vom Herrn zum König, denn nicht immer waren es Arme, die dort durchzogen; es gab auch Mächtige, die ein Vermögen für ein Glas Wasser geben konnten.
31. Dieser Mann erinnerte sich nicht mehr an die Stadt jenseits der Wüste, und noch weniger an den brüderlichen Gefährten, der ihn auf seinen Schultern getragen und ihn davor bewahrt hatte, in jener
Einöde umzukommen.
32. Eines Tages sah er eine Karawane kommen, die sicher der großen Stadt zustrebte; doch mit Staunen beobachtete er, dass jene Männer, Frauen und Kinder voll Kraft und Freude ausschritten und
dabei ein Loblied anstimmten. Der Mann verstand nicht, was er erblickte, und seine Überraschung wurde noch größer, als er sah, dass an der Spitze der Karawane jener marschierte, welcher sein
Reisegefährte gewesen war.
33. Die Karawane hielt vor der Oase an, während die beiden Männer einander gegenüberstanden und sich erstaunt betrachteten. Endlich fragte der, welcher in der Oase wohnte, den, der sein Gefährte gewesen war: "Sage mir, wie ist es möglich, dass es Menschen gibt, die diese Wüste durchqueren, ohne Durst zu fühlen oder Müdigkeit zu verspüren?" Er tat dies, weil er in seinem Innern daran dachte, was von dem Tag an aus ihm würde, an dem niemand mehr herbeikommen würde, um ihn um Wasser oder Herberge zu bitten.
34. Der gute Wanderer sagte zu seinem Gefährten: "Ich gelangte zu der Großen Stadt, doch nicht allein; unterwegs traf ich Kranke, Dürstende, Verirrte, Erschöpfte, und ihnen allen gab ich neuen Mut
mit dem Glauben, der mich beseelt, und so gelangten wir von Oase zu Oase eines Tages vor die Tore der Großen Stadt. Dort wurde ich vor den Herrn jenes Reiches gerufen, welcher mir, als er sah, dass
ich die Wüste kannte und Mitleid mit den Reisenden hatte, den Auftrag gab, zurückzukehren, um Führer und Berater der Reisenden bei der leidvollen Durchquerung (der Wüste) zu sein; und hier siehst du mich, wie ich gerade eine weitere Karawane führe, die ich zur Großen Stadt bringen muss. — Und du? Was machst du hier?" fragte er den, der in der Oase geblieben war. — Dieser schwieg
beschämt. Da sagte der gute Reisende zu ihm: "Ich weiß, dass du dir diese Oase angeeignet hast, dass du ihr Wasser verkaufst und für den Schatten Geld verlangst. Diese Güter gehören nicht dir, sie wurden durch eine göttliche Macht in die Wüste gelegt, damit derjenige von ihnen Gebrauch mache, welcher sie benötigen würde. Siehst du diese Menschenscharen? Sie bedürfen keiner Oase, weil sie weder Durst fühlen noch müde werden. Es genügt, dass ich ihnen die Botschaft weitergebe, die ihnen durch meine Vermittlung der Herr der Großen Stadt sendet, und schon machen sie sich auf und finden
bei jedem Schritt neue Kräfte dank dem hohen Ziel, das sie haben: jenes Reich zu erreichen.
35. Überlasse die Quelle den Dürstenden, damit sie in ihr Erholung finden, und jene ihren Durst löschen, welche die Härten der Wüste erleiden. Dein Stolz und Egoismus haben dich verblendet; doch was hat es dir genützt, Herr dieser kleinen Oase zu sein, wenn du in dieser Einöde lebst und du dich der Möglichkeit beraubt hast, die Große Stadt kennenzulernen, die wir gemeinsam suchten? Hast du bereits jenes hohe Ziel vergessen, das wir gemeinsam hatten?"
36. Als jener Mann den schweigend angehört hatte, der ein treuer und selbstloser Gefährte gewesen war, brach er in Tränen aus, weil er Reue fühlte wegen seiner Verirrungen. Er riss sich die falschen Festkleider vom Leib und suchte den Ausgangspunkt, welcher dort war, wo die Wüste begann, um dem Weg zu folgen, der ihn zu der Großen Stadt bringen würde. Doch nun ging er seinen Weg von einem neuen Licht erleuchtet, dem des Glaubens und der Liebe zu seinen Mitmenschen. (Ende des Gleichnisses)
37. Ich bin der Herr der Großen Stadt und Elias der Greis Meines Gleichnisses. Er ist "die Stimme dessen, der in der Wüste ruft", er ist der, der sich von neuem unter euch kundgibt in Erfüllung
der Offenbarung, die Ich euch in der Verklärung auf dem Berge Tabor gab.
38. Er ist es, der euch in der Dritten Zeit zu der Großen Stadt führt, wo Ich euch erwarte, um euch den ewigen Lohn Meiner Liebe zu geben.
39. Folge Elias, o geliebtes Volk, und alles wird sich ändern in eurem Leben, in eurer Gottesverehrung und euren Idealen; alles wird verwandelt werden.
40. Habt ihr geglaubt, dass eure unvollkommene Religionsausübung ewig bestehen würde? — Nein, Meine Jünger; morgen, wenn euer Geist am Horizont die Große Stadt erblickt, wird er wie
sein Herr sagen: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt".
Mein Friede sei mit euch!

BWL - Band 1 - Unterweisung 27

Demut

Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - Band I - Unterweisungen 1 - 28 
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Unterweisung 27:
 
 1 Geliebte Jünger, Ich öffne eure Augen dem Lichte Meiner Unterweisung, damit ihr die Wahrheit vom Betrug unterscheiden könnt. Das Licht des Gewissens, die Empfindungsfähigkeit und die Intuition, die ihr besitzt, werden euch den guten Weg weisen und euch die guten Früchte enthüllen.
2 Aus der wahren Erkenntnis Meiner Lehre wird in euch die Demut geboren werden, weil ihr euch so klein gegenüber eurem Schöpfer fühlen werdet und dennoch so begnadet und beschenkt durch Ihn, dass ihr nicht wagen werdet, euren Blick zum Vater zu erheben, wenn ihr empfindet, dass er unrein ist.
3 Die Eitelkeit hat sich in jenen eingenistet, welche in der Meinung, die volle Erkenntnis der Wahrheit erreicht zu haben, sich für gelehrt, stark, unfehlbar, groß und unbeschränkt gehalten haben, ohne sich bewusst zu werden, dass sie sich oftmals geirrt haben.
4 Ich will nicht, dass in diesem Volk, das sich gerade erst unter dem Lichte dieser Unterweisungen zu bilden beginnt, morgen die Menschen auftauchen, die — durch ihre Eitelkeit verwirrt — hinausposaunen, dass sie die Reinkarnation Christi oder dass sie die neuen Messiasse sind.
5 Die solche Handlungen begehen werden jene sein, welche meinen, das Verständnis Meiner ganzen Wahrheit erlangt zu haben, in Wirklichkeit aber fern von dem durch Christus gekennzeichneten Pfade gehen, welcher derjenige der Demut ist.
6 Studiert das Leben Jesu auf Erden, und ihr werdet eine tiefe und unvergeßliche Lehre der Demut finden.
7 Jesus wusste, wer Er war, woher Er kam und wozu Er gekommen war; dennoch ging Er niemals auf die Plätze oder Straßen, um stolz bekanntzugeben, dass Er der Sohn Gottes, der Messias oder der Erlöser sei, sondern mit Seinen Werken legte Er ein vollkommenes Zeugnis für Seine Lehre der Liebe und Barmherzigkeit ab. Mit Seinen Taten gab Er zu verstehen, wer Er war, und wenn Ihn gelegentlich jemand fragte: "Bist Du Christus?", so beschränkte sich Jesus darauf, ihm zu antworten: "Du hast es gesagt."
8 Das heißt: Während die Menschen es mit ihren Lippen aussprachen, bestätigte Er es mit Seinen Werken, denen gegenüber alle Worte ohne Wert waren.
9 All dies musst du vor Augen haben, o geliebtes Volk, damit du — einmal im Kampfe stehend — dich nicht durch Versuchungen zu Fall bringen lässt oder erlaubst, dass dein Herz den Lohn empfängt, der nur dem Geiste zusteht.
10 Um euch zu ersparen, dieser Schwäche zu verfallen, werde Ich dafür sorgen, dass diese Form Meiner Kundgabe an euch sein Ende hat. Obgleich es solche gegeben hat, die diese Aufgabe in wahrer Demut zu erfüllen verstehen, gibt es auch solche, die sich in Gegenwart der Menschenmengen schließlich für Götter gehalten haben. Aber wenn sie sehen, dass sie das, was sie früher hatten, nicht mehr besitzen, werden sie zu der Einsicht kommen, dass es für die Erlangung einer fortwährenden Verbindung mit dem Vater nötig ist, Demut zu besitzen.
11 Ihr alle wisst, dass Ich einen Tag angekündigt habe, an dem diese Verbindung ihr Ende nimmt; dieser Zeitpunkt ist 1950. Doch ihr werdet erleben, wie die, welche durch diese Kundgebung eitel wurden und sich erhöhten, sich nicht dem Willen des Vaters unterwerfen werden, in dem Gedanken, dass sie beim Verlust dieser Gabe — von den Menschenmengen unbeachtet — zu ihrem normalen Leben zurückkehren werden und nicht mehr vom Volk gepriesen werden.
12 Die Stimmträger werden sagen, wenn die Stunde näherrückt: "Wer wird kommen, um uns zuzuhören, wenn das Volk weiß, dass der Meister nicht mehr durch unseren Mund spricht?" Und die Leiter werden sagen: "Wer wird zu unseren Gebetsstätten kommen, an dem Tage, da bekannt ist, dass das Wort des Herrn nicht mehr durch den Mund Seiner Erwählten ertönt?" Den einen wie den andern sage Ich schon jetzt: Wenn dies die einzige Form wäre, in der Ich Mich ihrem Geiste kundtun kann, würde Ich euch niemals derselben berauben; doch wenn Ich sie aufhören lasse, ist es ein Zeichen, dass etwas Höheres und Vollkommeneres euch erwartet, etwas, das auch ihr kennt: es ist die Verbindung von Geist zu Geist mit eurem Vater.
13 Volk, bilde aus Meinen Worten ein Gedenkbuch und bewahre seinen Inhalt in deinem Geiste, erleuchtet vom Lichte deines Gewissens, damit du niemals Mein Werk entweihst.
14 Wenn ihr an Meine Kundgebung in dieser Form geglaubt habt, müsst ihr auch glauben, dass Ich nicht mehr so zu euch sprechen werde, wie Ich es bis heute getan habe; und wenn ihr an Meine Gegenwart geglaubt habt, während Ich euch durch den menschlichen Verstand gelehrt habe, wobei Ich Mich ungebildeter und unvollkommener Wesen bediente: wie solltet ihr da nicht glauben, dass ihr Meine göttliche Inspiration von Geist zu Geist empfangen könnt?
15 Vieles habe Ich euch schon gelehrt, o Jünger. Beschränkt euch nicht darauf, Mich nur zu hören, ergründet Mein Wort mit Liebe, studiert es eingehend, jetzt, da es die rechte Zeit ist, es zu tun, und nicht, nachdem ihr in Versuchung gefallen seid; denn euer Kampf wird dann schwerer sein.
16 Studiert Meine Unterweisung, damit ihr sie richtig auslegt und mit ihrem Lichte den Sinn des Lebens und den Zweck der Prüfungen verstehen könnt.
17 Viele von denen, welche die entfesselten Naturgewalten betrachten, die über die Ufer tretenden Wasserfluten, die in ihrem tobenden Lauf ganze Landschaften verheeren, und die Menschen, die damit beschäftigt sind, sich in grausamen, brudermörderischen Kriegen zu vernichten, sagen, dass es der Zorn Gottes ist, der ebenfalls entfesselt ist.
18 Ich vergebe denen, welche Meine Gerechtigkeit in dieser Weise auslegen; doch sie werden noch begreifen, dass alle Leiden und Schicksalsschläge, welche die Menschheit erduldet, von ihrem Ungehorsam gegen Mein Gesetz herrühren.
19 Manche sagen: "Herr, wenn wir Dich so sehr mit unseren Unvollkommenheiten verletzen, sie überdies die Ursache all unserer Qualen sind, — warum vernichtest Du uns nicht lieber? Wozu erhältst Du uns im Schmerz?"
20 Denen, die Mich so fragen, sage Ich: Wenn Ich euch nicht liebte, würde Ich euch mit dem bloßen Aussprechen: "Es soll geschehen" verschwinden lassen; aber wenn Ich euch trotz eurer Fehler weiterhin erhalte, so ist es der Beweis dafür, dass euch eine hohe Bestimmung erwartet.
21 Meine Ratschlüsse sind vollkommen, und Meine Liebe zu euch ist unendlich; deshalb werden eure Unvollkommenheiten niemals ein ausreichendes Gewicht haben, um den Willen des Allmächtigen zu ändern. Für Augenblicke entfernt ihr euch von dem Wege, den euch Mein Gesetz zeigt. Doch schließlich werdet ihr in der Vollkommenheit Meiner Gerechtigkeit Meine Liebe finden.
22 Die Menschen waren immer Prüfungen unterworfen, in denen sie außer der Läuterung ihres Geistes das Licht der Erfahrung erlangt haben, das ihnen in dieser Zeit helfen wird, die weisen, gerechten und vollkommenen Lehren zu verstehen, die euch das Leben gibt. Deshalb habe Ich euch gesagt, dass ihr mit eurem Lichtschwert gegen die Finsternisse kämpfen und außerdem wachend und betend bleiben müsst, um nicht in Versuchung zu fallen.
23 Wenn ihr der Ursache für eure Prüfungen mehr auf den Grund gehen wollt, so bedenkt, dass ihr in der Zeit der Sühne für alle eure früheren Verfehlungen seid. Wenn ihr schon Glauben habt an das, was Ich euch darlege, werden bei dem Gedanken, dass Ich der einzige bin, der eure Vergangenheit kennt und der sie mit Liebe beurteilen kann, eine süße Zufriedenheit, ein unendlicher Friede in euer Wesen einziehen.
24 Schaut euch in dieser Zeit die verbannten Könige an, die Fürsten ohne Hoffnung zu regieren, die Reichen im Ruin und die Mächtigen auf dem Schmerzenslager! Wer kennt die Sühne, die in den Prüfungen liegt, denen sie unterworfen sind? — Ich allein. Doch Ich will, dass ihr alle wisst, dass ihr durch aufrichtige Reue, gute Werke, durch Erneuerung und Vergeistigung eure Sühnezeit verkürzen könnt, bis ihr eure Befreiung vom Schmerz und damit den Frieden erreicht.
25 Mit diesen Unterweisungen erhelle Ich euch die Lehren, welche ihr von den frühesten Zeiten an erhalten habt, die euch die Menschen jedoch verheimlicht hatten, womit sie verhinderten, dass die Menschheit den Weg der Erlösung finden konnte.
26 Glaubst du nicht, geliebtes Volk, dass — wenn du in dieser Zeit zu den ersten gehört hast, die diese Wahrheit begriffen haben — diese Erkenntnis gerade dich verpflichtet, das Licht zu den Kriegsschauplätzen und zu den Völkern ohne Frieden zu bringen?
27 Erforscht hierfür Mein Wort, doch tut es immer mit dem Ziel, die Wahrheit zu erlangen.
28 Stärkt euren Glauben an Mein Wort, damit ihr in der Zukunft, wenn ihr Argumente gegen dieses Werk hört, nicht schwankend werdet.
29 Ihr sagt Mir: "Meister, was könnten wir gegen Deine vollkommene Lehre hören, das fähig wäre, unseren Glauben in Gefahr zu bringen?"
30 So denkt ihr heute, geliebte Jünger, weil ihr die Stürme und den nahenden Kampf noch nicht kennt. Jetzt kommt ihr in Frieden, um Mein Wort zu hören, euch an Meinem Unterricht zu erquicken; doch Ich bereite euch vor und mache euch wachsam, damit euch niemand überraschen wird. — Unter euch gibt es viele Unschuldige, viele Gutgläubige, viele edel Gesinnte, Männer und Frauen ohne Schlechtigkeit, die die Verderbtheit und den Verrat nicht kennen, deren die Menschen fähig sind. Doch wenn sie sich nicht schulen, werden sie leicht die Beute jener werden, welche sich gegen diese Lehre erheben, werden sie wie schutzlose Schafe gegenüber hungrigen Wölfen sein.
31 Es ist für euch besser, dass ihr schon jetzt durch Mich das erfährt, was ihr morgen hören werdet. Bereitet euch mit dem Lichte Meiner Unterweisung für den Kampf vor, so dass euch nichts verletzt, wenn ihr angegriffen werdet, und man euch entmutigen will.
32 Seid nicht bestürzt, wenn sie euch sagen, dass Der, welcher in dieser Zeit zu euch gesprochen hat, der Versucher gewesen ist, und dass prophezeit ist, dass auch er Wunder tun würde, mit denen er selbst die Auserwählten verstören und verwirren würde. Wahrlich, Ich sage euch, viele von denen, die Meine Kundgebung so beurteilen, werden zu jenen gehören, welche tatsächlich im Dienste des Bösen und der Finsternis stehen, auch wenn ihre Lippen zu versichern suchen, dass sie immer die Wahrheit verbreiten.
33 Vergesst nicht, dass der Baum an seiner Frucht erkannt wird, und Ich sage euch: Die Frucht ist dies Wort, das durch den Verstand dieser Stimmträger, Männer und Frauen von einfältigem Herzen, hörbar geworden ist. An der Frucht und an dem geistigen Fortschritt derer, die sie genossen haben, wird die Menschheit den Baum erkennen, der Ich bin.
34 Das Trinitarisch-Marianische Geisteswerk wird sich auszubreiten beginnen und dadurch einen wahren Alarm unter vielen hervorrufen, die in der Überzeugung, die Lehre studiert und verstanden zu haben, die sie früher vom Vater erhielten, über der Kenntnis ihrer Philosophien und Wissenschaften eitel geworden sind, ohne sich der geistigen Entwicklung bewusst zu werden, welche die Menschheit erreicht hat. Sie werden beim Erwachen aus ihrer Geistesträgheit die Art und Weise bemerken, in der heute der Geist der Menschen denkt und fühlt, werden Bannflüche schleudern gegen das, was sie "neue Ideen" nennen werden, und werden verbreiten, dass diese Bewegung durch den Antichrist hervorgerufen worden ist. Dann werden sie ihre Zuflucht nehmen zu den Schriften, den Prophetien und zu Meinem Wort, dass Ich euch in der Zweiten Zeit gab, um zu versuchen, Meine neue Kundgebung, Meine neuen Unterweisungen und alles, was Ich euch versprochen habe und heute erfülle, zu bekämpfen.
35 Mein Wort wird auf den Lippen Meiner Jünger und mittels Schriften sogar zu denen gelangen, welche nichts gelten lassen, was jenseits des Materiellen ist oder was außerhalb ihrer Kenntnisse und Begriffe liegt, die sie einmal akzeptiert haben, und sie werden Mich einen falschen Gott nennen, weil Ich euch dieses Wort gebracht habe. Doch wenn ihr dies hört, wird euer Glaube nicht Schiffbruch erleiden — wenngleich euer Herz sich verletzt fühlt — da ihr mit innerer Bewegung daran denken werdet, dass euer Meister es euch bereits angekündigt und euch mit Seinem Worte ermutigt hatte, diesen Prüfungen standzuhalten. Ich sage euch jedoch: Obschon ihr auf eurem Wege dem Betrug, der Heuchelei, dem Aberglauben, dem religiösen Fanatismus und dem Götzendienst begegnen werdet, dürft ihr niemanden wegen seiner Irrtümer verurteilen. Lehrt sie mit Meinem Worte und überlasst die Sache Mir, der Ich der einzige bin, der euch richten darf und der weiß, wer der falsche Gott, der falsche Christus, der böse Apostel, der heuchlerische Pharisäer ist.
36 Euch kommt nur zu, Meine Unterweisung in reinster Weise auszulegen, damit in euren Werken der göttliche Same Frucht bringt und an seinem Wesen von euren Brüdern Jener erkannt wird, welcher ihn euch eingab.
37 Das Herz dieses Volkes wird nicht unfruchtbar sein; Ich weiß, warum Ich es gerufen und versammelt habe. Es wird Augenblicke geben, in denen sogar innerhalb Meines Werkes viele in Verwirrung geraten werden; aber zuletzt werden sie sich aus dem Wirbelsturm retten und sich lichterfüllt auf die Suche nach den Wegen machen, welche zu andern Ländern führen, und Meine Lehre den Menschen anderer Völker bringen, mit einer göttlichen Botschaft geistiger Brüderlichkeit und des Friedens. Sie werden lehren, dass alles Materielle eine Grenze hat, dass die Menschen schlechten Gebrauch vom freien Willen gemacht haben, und dass Ich heute eurem schnellen Lauf ein "bis hierher" setze und Meinen Willen in euch vollziehe; doch komme Ich nicht in Gegnerschaft zu euch, sondern zum Wohle der ganzen Menschheit.
38 Meine Annäherung an euch in dieser Zeit erfolgt nicht, um Rache zu üben für das, was die Menschheit auf dem Kalvarienberg mit Mir machte; Beweis dafür ist, dass Ich viele Male, nachdem ihr Mich verletzt habt, euch als Beweis der Liebe und Vergebung Meinen Frieden gegeben habe.
39 Wenn Meine Gegenwart unter euch in dieser Zeit zusammenfällt mit den großen Katastrophen und den furchtbaren Kriegen, die euch jetzt bedrängen, so schreibt nicht Mir diesen Kelch zu, den die Menschen trinken. Die Leiden sind die Frucht eurer Sünden, und diese sind nicht aus Mir entsprungen. Wenn Ich euch ankündigte, dass in der Zeit, in der Ich zu euch als Heiliger Geist sprechen würde, der Schmerz unter der Menschheit wüten würde, so diktierte Ich damit nicht euer Urteil; es geschah, weil Ich wusste, dass, wenn diese Prüfungen kommen würden, ihr Mich brauchen würdet. Ich kündigte es euch nur an, damit ihr wachend und betend sein solltet in Erwartung Meines Kommens.
40 Den Urteilsspruch habt ihr vor langer Zeit selbst unterschrieben; doch Ich, den ihr als euren Richter betrachtet, bin in Wirklichkeit euer Verteidiger, der euch von eurer Bürde befreit, indem Ich euch liebevoll dahin bringe, den guten Weg einzuschlagen, damit ihr die wahre Freiheit erlangt, welche die des Geistes ist.
41 Du weinst, Mein Volk, weil du in deinem reuevollen Herzen die Liebe des Meisters fühlst. Man hatte euch gesagt, dass keiner, der mit einer schweren Schuld in seinem Geiste vor den Vater treten würde, Vergebung erlangen würde, und dass er eine ewige Verdammnis zu erleiden hätte. Doch wie habt ihr Meine göttliche Gerechtigkeit als so ungeheuerlich auffassen können? Habt ihr nicht bemerkt, wie Ich durch Jesus deutlich zeigte, dass Meine zartesten Worte und Meine liebevollsten Blicke denen galten, welche am meisten gesündigt hatten? Wie könnte Ich auf der Welt eine Lehre verkünden und in der Ewigkeit das Gegenteil davon tun?
42 Zwischen Christus und dem Vater kann nicht der kleinste Unterschied bestehen, da beide der gleiche Geist sind, die gleiche Liebe, die gleiche Weisheit, welche sich der Menschheit in drei Phasen kundgetan hat. Ich sagte euch schon in der Zweiten Zeit: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater".
43 Rein seid ihr aus Mir hervorgegangen, und rein müsst ihr zurückkehren; doch die Zeit der Sühne wird vorübergehend sein, niemals ewig; kurz oder lang, das hängt von dem Willen ab, den der Geist einsetzt, um seine Erlösung zu erreichen.
44 Ich finde euch verwirrt vor, weil ihr die Bücher zur Hand genommen habt, in die eure Brüder ihre Irrtümer gedruckt haben, die ihr lange Zeit für die reine Wahrheit gehalten habt. Doch die Tage sind nahe, in denen der Mensch sogar seine Glaubenssätze wird berichtigen müssen; denn das Licht der neuen Zeit wird ihn den Weg der Wahrheit erkennen lassen, weil es in dieser Nacht, in der sich sein geistiges Leben befindet, Licht werden wird.
45 Ich sende euch diese Lehre, um euch darin zu unterweisen, von eurem menschlichen Dasein aus in das geistige Leben einzudringen.
46 Noch seid ihr mehr Materie als Geist, und darum zweifelt ihr für Augenblicke an der Wahrheit dieses Wortes und fragt euch: "Ist es wirklich der Meister, der zu uns spricht?" Dann entringt sich dem Geiste ein "Ja", welches gegen ein "Nein" der Materie kämpft.
47 In begrenzter Form tue Ich Mich unter euch kund, damit ihr Mein Wort hört, in welchem Ich euch Meine göttlichen Gedanken sende, die euch aufs neue den Weg eures geistigen Aufstiegs vorzeichnen.
48 Ich segne sowohl den, der an Meine Kundgabe glaubt, als auch den, der zweifelt. Ich bevorzuge nicht, alle liebe Ich gleichermaßen. Ich offenbare Mich der Welt nicht nur für einige Herzen, sondern um alle Pfade mit Licht zu erhellen, damit die Menschen dem Ziele der Vergeistigung nachstreben und das göttliche Gebot erfüllen, welches sagt: "Liebet einander".
49 Ich bin der göttliche Sämann der Liebe und kenne die Zeit der Aussaat und der Ernte der Frucht. Es steht geschrieben, dass Gott der Welt von neuem das Licht geben wird, wenn die Menschen auf dem Gipfel der Verderbnis sein würden.
50 Jünger, es ist Zeit, zu säen. Die Menschen suchen und rufen nach dem Krieg; sucht ihr das menschliche Herz, um in dasselbe Frieden und Liebe zu säen.
51 Wenn ihr angegriffen werdet, so nehmt Deckung in der Reinheit Meiner Lehre. Während die Menschen triumphieren, wenn sie euch das menschliche Dasein nehmen, werde Ich triumphieren, indem Ich euch das ewige Leben gebe.
52 Die Legionen des Guten sind in Tätigkeit, sie haben den Kampf aufgenommen, doch sie retten den, der umkommt. Dies ist Meine göttliche Aufgabe. Vergesst ihr, dass man Mich den Erlöser der Menschheit genannt hat? Was ist seltsam daran, dass der Hirte seine Schafe sucht? Bevor ihr existiertet, liebte Ich euch schon und es wurde euer Ungehorsam und ebenso eure Erlösung vorausgesehen.
53 Als Ich Mich in Jesus offenbarte, sagte Er, dass Er euer König ist, und ihr gabt Ihm das Kreuz zum Thron. Da zeigte Ich euch alle Kraft, welche die Liebe, die Vergebung und die Sanftmut besitzen. So, wie Ich Sein Blut fließen ließ, so gebe Ich euch Meine Liebe ohne Beschränkung.
54 Meint ihr, dass Ich in dieser Zeit der Schmerzen nicht unter euch bin? Seht, hier bin Ich! Gleich einer Quelle kristallklaren Wassers bin Ich gekommen, den geistigen Durst zu löschen, der euch verzehrt. Ich bin gekommen, euch zu sagen: Es ist Zeit, dass ihr eurem Geiste ermöglicht, sich zu entwickeln, damit alle seine schlummernden Fähigkeiten erwachen. Hierfür inspiriere Ich euch und erkläre Ich euch die Vergeistigung.
55 Der Glaube, der Gedanke und der Wille sind Mächte. Seid groß und stark mittels dieser Gaben und offenbart sie in all euren Werken, welche immer auf Liebe gegründet sein sollen.
56 Ihr kennt jetzt die Aufgabe, die Ich Mir auferlegt habe.
57 Ich erwarte euch in der Ewigkeit, doch müsst ihr kämpfen, um zu Mir zu kommen. Deshalb beleuchte Ich euren Weg, damit ihr ihm folgen und immer vorwärts gehen könnt.
58 Seid rein in euren Gedanken, Worten und Werken, und ihr werdet auf Meinem Wege sein. Dann werdet ihr im Reiche des Vaters die Stätte einnehmen, die Er euch bestimmt hat.
59 Beherrscht eure Leidenschaften, lasst die materiellen Vergnügungen sein und denkt an eure Brüder. Seht es, wie das Blut Meiner Kinder in dieser Welt vergossen wird, hört das Schluchzen, das sich allen leidenden Herzen entringt. Es gibt viele Nester, in denen die Vögel tot sind, viele Kinder, die leiden, viele Mütter, die weinen, und viele Kindlein ohne Wiege.
60 Betet für sie, auf dass das brüderliche Empfinden der einen und das mütterliche der andern wie ein Balsam des Trostes ist, der in ihre Herzen dringt.
61 Hinterlasst dem Wanderer, der nach euch kommt, Spuren des Lichts. Dann werdet ihr Gott in eurem Herzen und im Tiefsten eures Wesens fühlen; dort wird der Vater seinen besten Tempel finden. Das Gewissen wird wie der Gipfel des Berges sein, von wo aus Ich Mich kundgebe. Dann wird der Mensch mehr Geist als Materie sein und mehr Licht als Schatten.
62 So, wie der Windhauch und die Sonne euch liebkosen, so, Mein Volk, sollt ihr eure Nächsten liebkosen. Dies ist die Zeit, in der Bedürftige und Notleidende überreichlich vorhanden sind. Begreift, dass der, der euch um eine Gefälligkeit bittet, euch die Gnade gewährt, andern nützlich zu sein und für eure Erlösung zu arbeiten. Er gibt euch die Gelegenheit, barmherzig zu sein und dadurch eurem Vater ähnlich zu werden. Denn der Mensch ist geboren, um über die Welt den Samen des Guten auszustreuen. Versteht also, dass, wer euch bittet, euch einen Gefallen tut.
63 Wer sagt, dass er eine Gunst erwiesen hat, indem er Hilfe leistete, lügt, denn er hat kaum eine Verpflichtung erfüllt.
64 Ich werde Mich an Meinen Jüngern erquicken, wenn aus ihrer harmonischen Übereinstimmung die süßen und schwingenden Töne des Spiritualismus erklingen, denn alle Zugerüsteten werden in der Sprache des Herzens reden. Die sich nicht zugerüstet haben, werden nicht verloren gehen, denn Ich bin Der, welcher zu warten versteht, bis die Früchte reifen; aber diese werden ihren Ungehorsam beweinen, wenn sie den Kelch der Bitternis leeren.
65 Ich bin in allen, aber einige werden sagen: "Ich fühle Dich nicht;" andere werden sagen: "Ich sehe Dich nicht;" aber alle begreifen, dass Ich in allen bin und in allem Geschaffenen. Weshalb versucht ihr, alles mit den Augen zu sehen und mit den Sinnen zu betasten? Versucht mit dem Geiste, mit dem Verstande und mit dem Herzen zu sehen.
66 Dann werdet ihr das Unbekannte sehen und werdet seine Schwingung in eurem ganzen Wesen fühlen. Wenn ihr begreift, wie sehr Ich euch liebe, werdet ihr nicht mehr sagen, dass euer Gott euch straft.
67 Wahrlich, Ich sage euch, in Mir gibt es keinen Zorn, denn er ist menschliche Schwäche. Ihr seid es, die das Feuer des Schmerzes entzünden, und danach ruft ihr Mich an, damit Ich es lösche; doch es ist Meine Gerechtigkeit, die sich in euch bekundet. Deshalb müsst ihr das Feuer des Hasses und der Leidenschaften, das ihr entflammt habt, mit dem Wasser der Tugend, mit Tränen und sogar mit Blut löschen.
68 In der Zweiten Zeit sagte Ich euch: "Die Vögel haben Nester, die Füchse haben Höhlen, doch der Sohn Gottes hat nicht, da Er Sein Haupt hinlege".
69 "Den Frieden lasse Ich euch, den Frieden gebe Ich euch"; in ihm werdet ihr Trost und Freude finden. Seid ihr in Meiner Liebe, wie Ich in eurem Schmerze bin!
70 Versteht, dass Ich in euer Herz eingedrungen bin, ohne dass ihr Mein Kommen gefühlt habt. Um Meine Gegenwart zu fühlen, musstet ihr wach sein; doch als Ich euch fand, habt ihr geschlafen. Deshalb habt ihr, als Ich euch aufweckte, verwundert gefragt, wer gekommen sei und in dieser Weise zu euch spreche.
71 Ich muss euch darauf hinweisen, dass Ich euch nicht durch einen unvorhergesehenen Besuch überrascht habe. Schon vor langer Zeit ließ Ich euch die Zeichen wissen, die Meiner Kundgebung als Heiliger Geist vorausgehen würden; aber sehend habt ihr nichts erblickt, und hörend habt ihr nichts vernommen.
72 Wenn ihr die Ereignisse erforscht, die eure Welt im vergangenen Jahrhundert bewegt haben, deren Zeitpunkte in euren Geschichtsbüchern niedergeschrieben sind, so werdet ihr einsehen, dass in Wahrheit alles, was vom Herrn vorausgesagt war, treu in Erfüllung ging.
73 Wahrlich Ich sage euch, während der Zeit, in der Meine Kundgabe andauert, werde Ich keinen Glauben finden, denn die Menschen müssen zuerst ihr Herz und ihren Verstand läutern, damit sie Mein Wort von Grund auf verstehen können.
74 Denen, die Meinen Unterweisungen Tag für Tag zuhören und die, obwohl sie dauernd Beweise Meiner Wahrheit erhalten, noch zweifeln und Mich verneinen — ihnen sage Ich, dass es notwendig ist, den geistigen Sinn Meiner Unterweisung zu studieren, damit sie deren Wahrheit begreifen. In derselben Weise habe Ich in der Zweiten Zeit zu ihnen gesprochen, als Ich sagte: Es ist notwendig, dass Ich sterbe, damit Mir geglaubt wird, und dass Ich am dritten Tage auferstehe, damit die Menschheit sich überzeugt, dass Ich der Sohn Gottes bin.
75 Die, welche der Vergeistigung noch ferne sind, möchten Mich in der Gestalt Jesu sehen, um Mir zu sagen: "Herr, Ich glaube an Dich, denn Ich habe Dich gesehen." Ihnen sage Ich: Selig sind, die ohne zu sehen geglaubt haben, denn sie haben den Beweis erbracht, dass sie dank ihrer Vergeistigung Mich in ihrem Herzen empfunden haben.
76 Versteht ihr jetzt, warum der Mensch das Bedürfnis hatte, Bildnisse herzustellen, die Mich darstellen? — Wegen seines Mangels an Zurüstung, weil er nicht empfindsam ist für die geistigen Kundgebungen.
77 Wenn der Mensch Meine Lehre verstünde, würde er nicht das Bedürfnis haben, Bildnisse figürlich darzustellen oder zu malen, um danach vor ihnen niederzuknien. Er würde entdecken, dass es auf der Welt kein vollkommeneres Bild des Herrn gibt als den geistig erhobenen Menschen selbst. Dann würde er sich bemühen, die gleichen Werke zu tun wie Ich, um seinem Schöpfer näherzukommen.
78 Der Apostel Johannes drang in das Geistige ein; durch seine Verzückung fühlte er die Gegenwart des Vaters, bei Seiner geistigen Stimme fühlte er sich ohnmächtig werden. Doch obwohl er in jenen Gesichten Gestalten und Formen geschaut hatte, verstand er nicht, dass jedes Bild nur das Symbol eines großen Lehrbuches der Weisheit und Prophetie war, aber nicht das Bild oder die Gestalt Gottes.
79 Der Mensch schaute das Lamm, den Löwen, das Buch, die Sterne, die Ältesten, die Leuchter, und alles, was sein verwunderter Blick sah, waren nur Gestalten und Formen, die auf der Erde existieren und dem Menschen bekannt sind. Sie wurden als Sinnbilder verwendet, um mit ihnen tiefe, göttliche Lehren zur Darstellung zu bringen; doch Meine Göttlichkeit in all ihrer Herrlichkeit kann niemand schauen, weil Ich unendlich bin, weder Anfang noch Ende habe.
80 Wenn das Buch der Weissagungen des Johannes von einigen als undurchdringliches Geheimnis angesehen und von andern in einer irrtümlichen Auslegung betrachtet worden ist, so ist es darauf zurückzuführen, dass die Menschheit noch nicht die nötige Vergeistigung erlangt hat, um das zu verstehen, was dort dargestellt ist; und Ich kann euch auch sagen, dass es nicht einmal von dem Propheten begriffen worden ist, dem es eingegeben wurde.
81 Johannes hörte und sah, und als er vernahm, dass man ihm befahl, es niederzuschreiben, gehorchte er sogleich; doch er verstand, dass jene Botschaft für die Menschen war, welche lange Zeit nach ihm kommen würden.
82 Heute seid ihr in der Zeit, die euch geweissagt worden ist, und diese Meine Lehre — als Licht eines neuen Zeitalters — vermittelt die Fähigkeit, in jenem Buche lesen zu lernen, welches so lange Zeit hindurch eurem Verständnis verschlossen war. Die Stunde naht, in der es euch gelingen wird, all das zu entziffern, was ihr so lange als hinter dem Schleier des Geheimnisses verborgen betrachtet habt.
83 Glaubt ihr nicht wirklich, dass — wenn Johannes den Sinn der Offenbarung verstanden hätte, die er empfangen hatte — er euch seinen Inhalt eindeutig erklärt hätte, anstatt euch ein Buch mit Bildern und Symbolen zu vermachen? Erkennt: Wenn er diese Offenbarung in voller Klarheit erläutert hätte — welcher Mensch jener Zeit hätte sie verstehen können und hätte infolgedessen an die Wahrheit der Weissagung geglaubt?
84 Es war Mein Wille, dass jenes Buch versiegelt bleiben würde und euch nur sein Vorhandensein und ein Teil seines Inhalts enthüllt werden sollte, damit, wenn die jetzige Zeit gekommen sein würde, Ich euch jene Offenbarung erklären würde.
85 Erwache, Volk, bring diese Botschaft der Menschheit, damit sie in ihrem Geiste das Licht Meines Wortes in der Dritten Zeit aufnimmt. Vergesst eure menschlichen Nöte und rufet "Hosianna, Hosianna", denn endlich wird eure geistige Entwicklung euch den wahren Sinn der Lehren zu verstehen erlauben, die Ich euch zur Kenntnis brachte und deren Licht euch zu einer vollkommenen Welt in der Ewigkeit leiten wird.
Mein Friede sei mit euch!

Warum Mich anbeten?

Woprte von Jesus an Byron Searle

Jeremia 2:27-28
27 die zum Holz sagen: Du bist mein Vater, und zum Stein: Du hast mich gezeugt. Denn sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not hergeht, sprechen sie: Auf, und hilf uns!
28 Wo sind aber dann deine Götter, die du dir gemacht hast? Heiße sie aufstehen; laß sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not! Denn so manche Stadt, so manchen Gott hast du, Juda.
Transkript  


 Mein Sohn, warum verehrt die Kirche jeden Gott außer mir? Sie denken in ihren Gedanken, dass sie mich anbeten, aber in ihren Herzen tun sie es nicht. Einige von meinen Leuten glauben wirklich, dass sie mich anbeten - einige mit langen lauten Gebeten, einige mit schönen Liedern, die mir gesungen werden. Alle Leute bedanken sich bei ihnen für schöne Auszeichnungen, aber in ihren Herzen wächst der Stolz!
Mein Sohn, hier sind nur einige der Götter, die mein Volk verehrt, aber es gibt viele, viele mehr. Der Gott des Stolzes, der an der Basis steht, ist in allen Herzen. Sie verehren Essen, Kleidung, Autos, Häuser, Möbel, Geld, Schmuck, Musik, Tätowierungen, Haare, Berufe, Sex, Alkohol, Drogen, Pornografie, SPORT (hier wurde besonders betont), Frauen, Männer, Filme, Präsidenten, Minister , Propheten, Kanonen, Bootfahren, Jagd, Fernsehen, Angeln und weiter und weiter und weiter und weiter geht es. Alles, was vor oder vor mir platziert wird, ist Anbetung!
Ich bin ein eifersüchtiger Gott und möchte, dass NICHTS mir vorausgesetzt wird! Diese böse und sündige Generation denkt nicht einmal an diese Dinge. Mein Wort sagt, suche mich mit ganzem Herzen, Verstand und Seele, um würdig gefunden zu werden, nichts zu wollen. Fragt euch, meine Kinder - warum verehrt ihr mich?
Mein Sohn, ich habe dir gesagt, meinem Volk zu sagen, es soll Buße tun und sich von seinen bösen Wegen abwenden, aber sie tun es nicht! Sie verehren fremde Götter weiter und wissen nicht einmal, was sie tun! Es ist so einfach, wie immer auf die gleiche Weise in Gewohnheiten fortzufahren.
So spricht der Herr: Ich werde die falschen Götter aus meinem Haus rütteln - aus meinen Kindern! Sie werden mich anbeten oder in die äußere Dunkelheit getrieben werden. Es gibt keine Zeit mehr, um Kirche zu spielen! Meine Urteile haben begonnen, und die Welt wird es wissen!
Mein Sohn, ich schüttele die Wirtschaft der Welt! Das Flugzeug geht runter, der Baum fällt, doch die Leute wollen einfach nur "Frohe Weihnachten" sagen. Ich schüttele die Erde und die Vulkane, aber die Leute ignorieren diese Urteile einfach! Ich schüttele das Klima! Amerika, dir ist noch nicht kalt geworden! Es wird kälter und mehr Schnee und Eis kommen, um deine Herzen auf mich abzustimmen!
Warum verehrt ihr mich? Ich sage, ihr solltet es besser herausfinden - Eure Zeit ist abgelaufen! Ich komme sehr bald zu denen, die mich wirklich verehren!
Amen.
Messias Jesus

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