Buch des Wahren Lebens - Band 1 - Unterweisung 1


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - Band I - Unterweisungen 1 - 28
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Buch des wahren Lebens - Band 1 

Unterweisung 1
1 Am Anfang der Zeiten gab Ich als Vater dem Menschen ein, das Gute zu tun. Aber die Menschen wandten sich von den göttlichen Geboten ab und verfielen dem Götzendienst und begingen abscheuliche Handlungen gegen Mich. Die Starken siegten, die Schwachen unterlagen, und der Mann nahm die Frau zur Sklavin. So wurde es notwendig, Mose auf dem Berge Sinai die Zehn Gebote des Gesetzes zu übergeben. Dieses Gesetz enthielt die Gebote, die das Volk Israel regieren sollten. Mit ihnen sollte ihm gesagt werden: Wer tötet, soll dasselbe Urteil auf sich nehmen. Wer etwas stiehlt, soll es seinem Bruder zurückerstatten. Wer Böses tut, soll Auge mit Auge und Zahn mit Zahn bezahlen.
2 Es nahte die Zweite Zeit, und Ich kam, um in Jesus unter euch zu wohnen, und sagte euch in Meinem Wort: "So jemand auf die rechte Backe geschlagen wird, der biete auch die linke dar. Vergebt euren Feinden." Und in der Dritten Zeit, in der ihr euch befindet, bin Ich gekommen, um euch zu sagen: Was würdet ihr tun, wenn der Mörder eures Vaters, von der menschlichen Gerechtigkeit verfolgt, an eure Türe klopfen und flehentlich um Hilfe bitten würde? — Gewährt ihm Schutz. Wenn ihr so handelt, werdet ihr beweisen, dass Ihr die geistige Entwicklung erreicht habt, die euch erlaubt, das göttliche Gesetz eures Himmlischen Vaters zu erfüllen, das euch befiehlt: Liebet einander; erwecket die Geister zu neuem Leben, welche für das Leben der Gnade tot sind, denn jeder Geist soll heil werden.
3 Heute komme Ich, um zu eurem Geiste zu sprechen und euch den Inhalt der Sieben Siegel, des Buches eurer Geschichte, der Weissagung, der Offenbarung und der Gerechtigkeit zu enthüllen.
4 Ich bin es, der gekommen ist, euch zu sagen, dass ihr jetzt in der Zeit lebt, die zum Sechsten Siegel gehört.
5 Das Jahr 1866 kennzeichnet den Beginn dieser Zeit des Lichtes. Ich sandte Elias, um den Schleier des Geheimnisses zu lüften und die Zeit Meiner Kundgebung als Heiliger Geist unter der Menschheit einzuleiten. Elias erleuchtete einen von Mir bestimmten Mann, auf dass er der Vorbote sei. Jener Auserwählte mit Namen Roque Rojas war es, der von Geist zu Geist die Stimme des Propheten vernahm, die ihm in Meinem Namen befahl, seine Brüder* zu rufen und zu sammeln, weil eine göttliche Offenbarung bereit war, die Geschicke der Menschheit zu erhellen. Roque Rojas, sanft und demütig wie ein Lamm, gehorchte der geistigen Stimme und antwortete: "Der Wille meines Herrn geschehe an mir."
Siehe Anmerkung 1 im Anhang
6 Roque Rojas versammelte eine Gruppe Männer und Frauen voll Glaubens und guten Willens, und dort, im Schoße seiner ersten Versammlungen, offenbarte sich Elias durch den Verstand des Boten, indem er sprach: "Ich bin der Prophet Elias, jener der Verklärung auf dem Berge Tabor." Er gab seinen ersten Schülern die ersten Belehrungen, zugleich kündigte er ihnen das Zeitalter der Vergeistigung an und prophezeite ihnen, dass bald der Strahl des Göttlichen Meisters kommen würde, um sich Seinem Volke mitzuteilen.
7 Eines Tages, als die bescheidene Versammlungsstätte von Roque Rojas voll von Anhängern war, die dem Worte dieses Mannes glaubten, kam Elias herab, um den Verstand seines Sprachrohrs zu erleuchten, und von Mir inspiriert salbte er sieben von diesen Gläubigen, .welche die Sieben Siegel vertreten oder symbolisieren sollten.
8 Später, als der versprochene Augenblick Meiner Kundgabe gekommen war, fand Ich, dass von jenen sieben Auserwählten nur einer in der Erwartung der Ankunft des reinen Gemahls wachte, und dieses Herz war das von Damiana Oviedo, der Jungfrau, deren Verstand als erster das Licht des Göttlichen Strahles als Belohnung für ihre Beharrlichkeit und ihre Vorbereitung empfangen durfte.
9 Damiana Oviedo vertrat das Sechste Siegel. Dies war ein Beweis mehr dafür, dass das Licht des Sechsten Siegels dasjenige ist, welches diese Ära erleuchtet.
10 In der Zweiten Zeit fand Ich einen Frauenschoß, einen mütterlichen Schoß, und in der heutigen Zeit ruhte Ich in dem reinen und keuschen Herzen der Damiana Oviedo. Ihr jungfräulicher Schoß war wie der einer Mutter für das Volk Israel, und durch ihre Vermittlung bereitete Ich die Führer*, die "Stimmträger" und die "Arbeiter"** vor. Ich ließ sie bis an die Schwelle des Greisenalters kommen und sagte ihr: Die du dich als ein Quell der Liebe aufgerichtet und in den Herzen eine Fackel des Glaubens entzündet hast, ruhe dich nun aus.
* Leiter der Gemeinden
** Anlehnung an Jesu Gleichnis von den »Arbeitern im Weinberg

11 Sie bat Mich, im Geiste kommen zu dürfen, um zu arbeiten, weil sie mit Eifer über Mein Gesetz wachte und nicht wollte, dass es befleckt würde; und Ich gewährte ihr dies.
12 Zugleich übertrug Ich ihr eine weitere Aufgabe, indem Ich zu ihr sprach: Damiana, es ist nicht Mein Wille, dass die trüben Wasser sich mit den kristallklaren Wassern mischen. Sei zur Rechten der Führer, damit die Fackel des Glaubens täglich größer in ihnen werde. Erfreue und erquicke dich an diesem Volke von dem Ort aus, an dem du dich befindest. Sieh die Volksmengen, die dich lieben und Mich erkannt haben. Sie folgen der Spur, die du ihnen hinterlassen hast. Siehe, noch brennt die Fackel. Der Meister hat gesagt: Wer Liebe sät, erntet Liebe; wer Licht sät, erntet Licht. Du hast darum gerungen, den Verstand der Stimmenträger* vorzubereiten und die Wege Meiner Auserwählten zu reinigen; siehe, dies ist dein Same.
*als Vermittlungsorgan
13 Wahrlich, Ich sage dir, Volk: Damiana ist die reine Jungfrau, die in der Dritten Zeit als Stellvertreterin Marias gekommen ist, um dir Zärtlichkeit und Liebkosung zu schenken. Selig die Jungfrauen, die dieser Spur folgen, denn Ich werde sie mit Meiner Gnade überschütten. Und es ist Mein göttliches Verlangen, euch alle, die ihr Meine Kinder seid, in Meine Jünger zu verwandeln, da der Augenblick Meines Abschieds näher kommt, und Ich euch als Meister unter der Menschheit zurücklassen will.
14 Wandert mit ruhigem Schritt, damit ihr das Ziel eures Weges erreicht und durch eure Demut und Hilfsbereitschaft die Starken der Erde seid.
15 Auch die materialistischen Menschen dieser Zeit haben Mich gerufen. Meine Stimme hat in ihnen geistige Resonanz gefunden, und der Meister hat den Frieden in Überfülle gegeben; allein, obwohl Ich bei ihnen bin, wollten sie Mich nicht aufnehmen und wollten andersartigen Samen säen.
16 In diesem Augenblick empfange Ich euch und gebe euch Mein Wesen und Mein Licht, das ihr so sehr erwartet habt. Verurteilt nicht eure Brüder, die sich abseits des Weges der Wahrheit befinden, denn ihr wisst nicht, ob nicht auch ihr euch morgen auf andere Pfade verirrt. Ich bewahre euch vor Verirrungen und reiche euch Milch und Honig.
17 Heute komme Ich, euch noch einmal Mein Wort zu sagen, um euch die Lehren der Vergangenheit ins Gedächtnis zurückzurufen. Aber Ich komme nicht, um euch an die Heilige Kommunion zu erinnern, in der Form, in der Jesus sie in der Zweiten Zeit mit dem Brot und dem Wein der Erde symbolisierte. Die Zeit ist vorbei, in der man euch stellvertretend für Mein Wort materielles Brot dargeboten hat. Heute ist Mein Wort das Brot und sein göttlicher Sinn ist der heilige Wein, den Ich euch in jedem Augenblicke geistig darreiche.
18 Nähret euch, nähret euch, dies ist Mein Wille. Gebt die Wahrheit dem, der sich vom Truge nährt. Bringt den Ungläubigen zu Mir und lasset die Zwietracht und Uneinigkeit verschwinden, damit das Brot des ewigen Lebens zu all meinen Kindern gelangt; denn Meine Liebe ist zu eurer Rettung gekommen, als ihr drauf und dran wart, zu fallen. Wie ein Rettungsanker im Sturm errettet euch Mein von Barmherzigkeit erfüllter Geist.
19 Immer, wenn ihr euch verlassen glaubtet in der Stunde der Prüfung, habe Ich euch Meine Gegenwart fühlen lassen, um euren Glauben zu stärken.
20 Dann haben eure Lippen geschwiegen, die schon zu lästern bereit waren, indem sie Mir vorwarfen: "Herr, warum lässt Du zu, dass meine eigenen Brüder mich verletzen, wo Du doch sagst, dass ich Dein Auserwählter bin?"
21 O ihr kleinen Kinder, die ihr euch noch immer nicht dazu entschlossen habt, Meine Jünger zu sein, obwohl Ich gesagt habe: Selig, wer heimgesucht wird und sich stark zeigt in der Prüfung und dabei seinem Bruder vergibt und Meinen Namen segnet; denn von seinem Wesen wird Licht ausgehen, das auch den zu Meiner Lehre bekehren wird, der sie verleugnet hat.
22 Jede gute Tat findet ihre Belohnung, die nicht auf der Erde empfangen wird, sondern im Jenseits. Aber wie viele möchten von dieser Seligkeit schon hier auf Erden genießen, ohne zu wissen, dass der, welcher nichts für sein geistiges Leben tut, beim Eintritt in dasselbe ohne Verdienste dastehen wird, und seine Reue dann groß sein wird.
23 Nach und nach wird Meine Lehre die Menschen das Wesen oder den Sinn des Lebens begreifen lassen; dann wird dieser kurze Erdenlauf zum Wohle des Geistes genutzt werden. Allein, hierfür ist notwendig, dass ihr einander vergebt, damit Licht und Friede unter den Menschen emporkeimen.
24 Doch wenn selbst ihr, Meine Jünger, in dieser Zeit kein Beispiel für diese Tugenden gebt, auf wen kann dann die Menschheit noch hoffen?
25 Seid euch bewusst, dass euch dies Der sagt, welcher für euch Sein Blut und Sein Leben gegeben hat, und welcher eine Volksmenge liebte und ihr vergab, obwohl sie ihn richtete, verurteilte und tötete.
26 Aber die Wahrheit, die das Leben ist, die die Liebe ist, ist unsterblich, und seht, hier ist sie von neuem unter euch in der Kundgabe Meines Geistes durch den Verstand eines Menschen. Mein Wort dieser Zeit wiederholt für euch jene Lektion: "Liebet einander, so wie der Meister Seine Jünger liebt." Ich will sie auch erklären, damit jedes Mysterium erhellt wird und jenes Buch, das Ich euch als Testament hinterlassen habe und das die Menschen später verheimlicht oder verschlossen haben, von neuem vor euch geöffnet wird.*
27 Die Offenbarung des Johannes, die ihres schwerverständlichen Inhalts wegen vielfach umstritten war und teilweise abgelehnt wurde, wird vom Herrn in ihrer Bedeutung voll bestätigt und erläutert.
28 Viele Schleier werden zerrissen werden. Mein Wort ist ein Schwert des Lichtes, das die Dunkelheit vernichtet.
29 Verborgenes Wissen wird ans Licht kommen, und unbekannte Lehren werden euch enthüllt werden. Viele Geheimnisse werden sich auflösen; doch diese Offenbarungen werdet ihr nicht in den Büchern der Welt finden, sondern in diesem Meinem Wort.
30 Jeder, der in Wahrheit ein Kind des Lichtes sein möchte, ergründe ehrfurchtsvoll die Tiefe Meines Wortes, und dort wird er seinen Meister erkennen, der auf ihn wartet, um ihn zu lehren.
31 Wahrlich, wahrlich, nicht die Lehren der Menschen werden es sein, die der Welt den Frieden bringen und diese Menschheit vor dem Abgrund retten.
32 Seht die Religionen, die sich gegenseitig verleugnen und sagen, sie würden Meine Lehre verkünden.
33 Darum werden all jene, die in dieser Zeit dazu berufen sind, Meine Sendboten, Meine neuen Jünger zu sein, gesäubert und gereinigt, damit sie würdig sein können, ihren Brüdern diese Frohe Botschaft zu bringen.
34 In der Zweiten Zeit waren es zwölf Jünger, die Meine Lehre über die Welt verbreiteten. In der Dritten Zeit werden es zwölftausend von jedem "Stamme Israels" sein, die Meine Lehre der Wahrheit und der Liebe der ganzen Menschheit bekanntmachen.
35 Wo sind diese Hundertvierundvierzigtausend? — Elias ist dabei, sie zu sammeln, ganz gleich, ob einige sich im Geistigen aufhalten und andere inkarniert sind. Sie alle werden in diesem göttlichen Werke geistig vereint sein.
36 Große Ereignisse werdet ihr schauen, viele davon werden euch in Erstaunen setzen; aber Ich werde euch mit Meinen Unterweisungen das Licht geben, damit ihr niemals in Verwirrung geratet. Studiert Mein Wort, das euch Liebe zu eurem Vater und zu euren Brüdern eingeben wird. Es ist nicht nötig, zu den Hundertvierundvierzigtausend zu gehören, um dem Vater dienen zu können oder sich Jünger des Meisters zu nennen. Die zu dieser Zahl gehören, sind jene, deren Aufgabe es ist, Bahnbrecher und Beschützer Meines Werkes zu sein.
37 Heute komme Ich im Geiste. In der Zweiten Zeit war Ich für die Augen der Menschen sichtbar, weil Ich Mensch wurde.
38 Viele fragten sich, als sie Mich sahen: "Wer ist Jener, der im Namen Gottes spricht?" Und andere sagten ihnen: "Es ist der Sohn der Maria und des Zimmermanns Josef, es ist der Galiläer." Dann machten sie sich über Jesus lustig.
39 Doch der Zimmermannssohn bewirkte, dass die von Geburt an Blinden das Licht schauen konnten und inmitten desselben das Antlitz Jesu, der sie geheilt hatte. Als diese das Wunder der Liebkosung des Meisters empfanden, warfen sie sich zu Seinen Füßen nieder und schrien aus vollem Halse, dass sie Ihn als den verheißenen Heiland erkannt hätten.
40 Erschreckt fragten sich dann die Ungläubigen: Wie war es möglich, dass dieser einfache Mensch, den sie als einen unter vielen kannten, so große Wunder vollbrachte?
41 Heute komme Ich im Geiste, und die Menschen können Mich nicht mehr den Zimmermannssohn nennen; aber wahrlich, Ich sage euch, dass man nicht einmal in jener Zeit berechtigt war, Mich so zu nennen. Es stand geschrieben, dass eine Jungfrau schwanger würde, und dass in ihrem Schoße "Das Wort" Fleisch werden würde. Josef, das Familienoberhaupt, war auf dem Lebensweg der Jungfrau und des Kindes nur ein Schutzengel, sichtbar für die Augen der Menschen; Maria hingegen war die Inkarnation der mütterlichen Liebe Gottes und die Mutter von Jesus, welcher der menschliche Teil Christi war.
42 Mit einfachen Unterweisungen werde Ich euch nach und nach Offenbarungen verständlich machen, die ihr Geheimnisse nennt und die es nicht sind. Ich werde euch beten lehren, damit ihr in den Stunden der Prüfungen eure Gedanken zu eurem Vater erhebt.
43 Zu allen Zeiten hat man euch das Gebet gelehrt.
44 Mose ließ euch beten* während der letzten Nacht, die ihr in Ägypten verbracht habt, und während der ganzen Zeit eures Durchzugs durch die Wüste. Gemeint sind alle, die zu Mose Zeiten im Volk Israel inkarniert waren.
45 In der Zweiten Zeit lehrte Ich euch das Vaterunser, damit ihr, davon inspiriert, euch in euren Bedürfnissen an euren Vater wenden und immer das Versprechen Seines kommenden Reiches gegenwärtig haben solltet; damit ihr mit der Bitte um Vergebung zu Ihm kommen und dabei euer Gewissen befragen solltet, ob ihr selbst schon in gleicher Weise euren Schuldnern vergeben habt.
46 Nun lehre Ich euch das geistige Gebet, das nicht den Lippen, sondern dem tiefsten Grunde eures Geistes entspringt, und das in Demut und Vertrauen zu Mir spricht: "Herr, Dein Wille geschehe in uns."
47 Ich lehrte euch heilen. Jesus war der Balsam, Er war Gesundheit, Sein Wort heilte den, der es hörte, Seine Hand brachte dem Gesundheit, den Er berührte; Sein Blick teilte dem, der ihn empfing, unendlichen Trost mit; selbst Sein Rock, wenn er im Glauben berührt wurde, gab den von Bitterkeiten und Leiden Niedergedrückten, die zu Ihm kamen, den Frieden zurück; und sogar Sein Blut gab, als es auf das Angesicht des Hauptmanns tropfte, seinen Augen die verlorene Sehkraft wieder.
48 Solche Wunder können allein die Liebe und die Barmherzigkeit, die eine Tochter dieser Liebe ist, vollbringen. Mit ihnen könnt ihr heilen.
49 Fühlt Mich euch sehr nahe; Beweise dafür gebe Ich euch in den schweren Augenblicken eures Lebens. Es war Mein Bestreben, dass ihr aus euren Herzen Meine Wohnung bereitet, um darin Meine Gegenwart zu fühlen.
50 Wie kommt es, dass ihr Mich nicht fühlen könnt, obwohl Ich in euch bin? Einige sehen Mich in der Natur, andere fühlen Mich nur jenseits aller Materie, aber wahrlich, Ich sage euch, dass Ich in allem und überall bin. Warum sucht Ihr Mich immer außerhalb von euch, wenn Ich Mich auch in euch befinde?
51 Als Ich euch sagte, wer Ich bin, habt ihr die Stimme, die zu euch sprach, weder gehört noch verstanden, und als ihr Mich gesehen habt, wusstet ihr nicht, wen ihr vor Augen hattet. Dies war der Beweis eures Mangels an geistiger Empfindsamkeit.
52 Doch schließlich kommt ihr zu Mir, damit Ich euch lehre und nicht nur auf eure Unvollkommenheiten hinweise. Ihr tragt in eurem Geiste eure Vergangenheit als eine Last der Sühne*.
Siehe Anmerkung 2 im Anhang
53 Ich nehme euch dann eure Last ab und lasse euch ausruhen, beseitige eure Traurigkeit und biete euch eine Speise, die in eurem Herzen das Licht der Hoffnung entzündet.
54 Wie viele durch die Prüfungen des Lebens hart gewordene Herzen haben sich von der Sanftmut Meines Wortes überwunden gefühlt. Sie haben empfunden, dass sie Trost finden, gesund werden und zu neuem Leben erwachen. So kommt es, dass jene, die Mir nachfolgen, Meiner Macht und Liebe zuschreiben, was sie empfangen haben, und ihr Geist kann sich nicht mehr von Mir trennen, weil ihr Herz voll Dank und Liebe ist und sie das reine Weiß ihres geistigen Gewandes nicht gegen die königlichen Gewänder des reichsten Monarchen eintauschen würden.
55 Aber es gibt welche, die bei Mir bleiben und die, obwohl sie Mein Wort wie einen Strom kristallklaren Wassers empfangen, ihre bösen Neigungen beibehalten. Unter diesen sind solche, die wie der neidische Kain handeln; wenn sie sehen, dass ihre Opfergabe dem Herrn weniger angenehm ist als die des Demütigen, der gleich dem gerechten Abel handelt, entbrennt ihr Herz vor Zorn und Neid und sie zücken das zweischneidige Schwert, das sie mit ihrer Zunge besitzen, um ihre Brüder schmerzhaft zu verletzen. Nachdem sie diese schluchzend ihrem Schmerz überlassen oder (seelisch) getötet haben, kommen sie zu Meinem Heiligtum, erheben ihre Gedanken zu Mir und sagen voller Heuchelei, dass sie Mich lieben.
56 Dennoch stoße Ich diese kleinen Kinder, deren Verstand und Herz verhärtet ist, nicht von Mir; Ich unterwerfe sie großen Prüfungen und lasse sie Mein Wort gründlich fühlen. Wenn sie sich beugen, haben sie gesiegt; wenn sie sich auflehnen, müssen sie von neuem in die Irre gehen und auf eine andere Gelegenheit warten.
57 Über all dies spreche Ich zu euch, damit ihr Meine guten Jünger werdet und es euch gelingt, wahre Weisheit zu besitzen.
58 Ihr sollt niemals mit eurem Wissen prahlen, weil das Geheimnis des Vaters sich nur dem erschließt, welcher in Demut an Seine Türe klopft.
59 Wenn die Männer der Wissenschaft, die eure Welt antreiben und verändern, von der Liebe und dem Guten inspiriert wären, hätten sie schon entdeckt, wie viel Ich für die Wissenschaft dieser Zeit an Erkenntnissen bereithalte, und nicht nur diesen sehr kleinen Teil, auf den sie sich so viel einbilden.
60 Salomon wurde weise genannt, weil seine Urteile, Ratschläge und Aussprüche von Weisheit geprägt waren; sein Ruhm drang über die Grenzen seines Königreiches hinaus und erreichte andere Länder.
61 Doch dieser Mann, obwohl er ein König war, kniete demütig vor seinem Herrn und bat um Weisheit, Kraft und Schutz, weil er erkannte, dass er nur Mein Diener war, und vor Mir legte er sein Zepter und seine Krone nieder. Wenn alle Gelehrten, alle Wissenschaftler ebenso handeln würden — wie groß wäre dann ihre Weisheit, wie viele bis jetzt noch unbekannte Lehren würden ihnen aus Meinem geheimen Wissensschatze noch offenbart!
62 Ihr, gering im Materiellen, habt schon viel Wissen erhalten, das euch weder die Gelehrten noch die Wissenschaftler offenbart haben.
63 Das Geheimnis der "Auferstehung des Fleisches" wurde aufgeklärt durch die Offenbarung über die Reinkarnation des Geistes. Heute wisst ihr, dass der Sinn dieses Gesetzes der Liebe und Gerechtigkeit der ist, dass der Geist sich vervollkommnet, dass er niemals verloren geht, weil er immer eine offene Tür als Gelegenheit für seine Rettung vorfinden wird, die ihm der Vater anbietet.
64 Mein Urteilsspruch über jeden Geist aufgrund dieses Gesetzes ist vollkommen und unerbittlich.
65 Ich allein weiß euch zu richten, weil jedes Schicksal für die Menschen unbegreiflich ist. Daher wird niemand den andern gegenüber bloßgestellt oder verraten.
66 Nachdem die Geister in ihren Sünden sich verloren hatten, nach so vielen Kämpfen und Wechselfällen und nach langem Wandern, werden sie zu Mir kommen voll Weisheit aufgrund ihrer Erfahrungen, gereinigt durch den Schmerz, erhoben durch ihre Verdienste, müde von der langen Pilgerschaft, jedoch einfach und fröhlich wie Kinder.
67 Volk, bedenke die Zeit, die vor dir liegt, und höre auf Mein Wort, denn es ist "Der Weg". Erkenne und erfülle deine Aufgabe und trage deine Leiden mit Geduld, denn es gibt keinen Pfad, der frei von Dornen ist, um den Gipfel der Vollkommenheit zu erreichen.
68 Das Licht Meines Wortes wird die Menschen in dieser Dritten Zeit vereinigen. Meine Wahrheit wird in jedem Verstande aufleuchten und damit Unterschiede der Glaubensbekenntnisse und Kulte zum Verschwinden bringen.
69 Während heute einige Mich in Jehova lieben und Christus verleugnen, lieben andere Mich in Christus und kennen Jehova nicht; während manche Mein Dasein als Heiliger Geist anerkennen, streiten und entzweien sich andere wegen Meiner Dreieinigkeit.
70 Und nun frage Ich diese Menschheit und die sie geistig führen: Warum distanziert ihr euch voneinander, wo ihr euch doch alle zu dem wahren Gott bekennt? Wenn ihr Mich in Jehova liebt, seid ihr in der Wahrheit. Wenn ihr Mich durch Christus liebt — Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn ihr Mich als Heiligen Geist liebt, nähert ihr euch dem Lichte. Ihr habt nur einen einzigen Gott, nur einen einzigen Vater. Es gibt keine drei göttlichen Personen, die in Gott existieren, sondern nur einen Göttlichen Geist, welcher sich der Menschheit während dreier verschiedener Entwicklungsstufen offenbart hat. Beim Eindringen in diese Tiefe glaubte diese in ihrer Kindlichkeit drei Personen zu sehen, wo nur ein einziger Göttlicher Geist existiert. Deshalb, so ihr den Namen Jehova hört, denkt an Gott als Vater und Richter. Wenn ihr an Christus denkt, so erkennt in Ihm Gott als Meister, als Liebe; und wenn ihr den Ursprung des Heiligen Geistes zu ergründen sucht, so wisset, dass er niemand anderes ist als Gott, wenn er Seine unermessliche Weisheit solchen Jüngern offenbart, die weiter fortgeschritten sind.
71 Wenn Ich die Menschheit der ersten Zeit geistig so entwickelt angetroffen hätte, wie sie es heute ist, hätte Ich Mich ihr als Vater, als Meister und als Heiliger Geist offenbart; dann hätten die Menschen keine drei Gottheiten gesehen, wo nur eine ist. Aber sie waren nicht fähig, Meine Lehren richtig zu deuten, und wären verwirrt worden und Meinem Wege fern geblieben, um weiterhin ihren Vorstellungen gemäße zugängliche und kleine Götter zu schaffen.
72 Sobald die Menschen diese Wahrheit einsehen und annehmen, wird es ihnen leid tun, dass sie sich gegenseitig verkannt haben wegen eines Irrtums, den sie mit ein wenig Liebe vermieden hätten.
73 Lernt das Gesetz kennen, liebet das Gute, lasset die Liebe und Barmherzigkeit zur Tat werden, gewährt eurem Geiste die heilige Freiheit, sich zu seiner Heimat zu erheben, und ihr werdet Mich lieben. Wollt ihr ein vollkommenes Vorbild dafür, wie ihr handeln und wie ihr beschaffen sein müsst, um zu Mir zu gelangen? — Nehmt euch Jesus zum Vorbild, liebt Mich in Ihm, sucht Mich durch Ihn, kommt zu Mir auf Seiner göttlichen Spur; doch sollt ihr Mich nicht in Seiner körperlichen Gestalt oder in Seinem Bilde lieben oder gar die Ausübung Seiner Lehren durch Riten oder äußere Formen ersetzen, weil ihr sonst ewig in euren Verschiedenheiten, in eurer Feindschaft und eurem Fanatismus verharren werdet.
74 Liebt Mich in Jesus, aber in Seinem Geiste, in Seiner Lehre, und ihr werdet das ewige Gesetz erfüllen; denn in Christus ist die Gerechtigkeit, die Liebe und die Weisheit zur Einheit zusammengefasst, womit Ich der Menschheit das Dasein und die Allmacht Meines Geistes zu erkennen gab.
75 Wenn Christus die Liebe ist, könnt ihr dann glauben, dass Er von Jehova unabhängig ist, wo Ich doch die Liebe bin?
76 Wenn der Heilige Geist die Weisheit ist, glaubt ihr dann, dass dieser Geist unabhängig von Christus existiert, wo Ich doch die Weisheit bin? Meint ihr, "Das Wort" und der Heilige Geist seien zweierlei?
77 Es genügt, nur etwas von dem Wort zu kennen, das Jesus die Menschheit lehrte, um zu begreifen, dass nur ein Gott existiert hat und ewig nur Einer sein wird. Deswegen sagte Ich durch Ihn: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater, weil Er in Mir ist und Ich in Ihm bin." Später, als Er ankündigte, dass Er in einer anderen Zeit zu den Menschen zurückkommen würde, sagte Er nicht nur: Ich werde wiederkommen, sondern Er versprach, den Heiligen Geist zu senden, den Geist des Trösters, den Geist der Wahrheit.
78 Warum sollte Christus vom Heiligen Geist getrennt kommen? Könnte Er in Seinem Geiste etwa nicht die Wahrheit, das Licht und den Trost mit sich bringen?
79 Wie wenig sind die Menschen in Meine Wahrheit eingedrungen, und wie haben sie sich in diesem Wenigen, in das sie eingedrungen sind, verwirrt! Sie glauben, die tiefsten Wahrheiten erreicht zu haben; aber solange sie die Wahrheit benützen, um zu betrügen, zu töten, den Frieden zu zerstören und um sich gegenseitig zu verkennen, was alles das Gegenteil dessen ist, was Mein Wort lehrt, können die Menschen nicht sagen, dass sie auf dem Wege der Wahrheit gehen.
80 Zu euch allen sende Ich Meine Botschaft in dieser Zeit, eine Botschaft, die der Menschheit durch den Mund Jesu versprochen wurde, als Er unter den Menschen weilte.
81 Ich weiß, dass diese Lehre anfangs geringgeschätzt werden wird, weil sie durch einfache Geschöpfe und Sünder, wie es Meine Wortvermittler sind, übergeben worden ist. Aber die Wahrheit, die diese Offenbarung enthält, wird sich durchsetzen, und diese Lehre wird gehört werden, denn im Wesen derselben ist der Heilige Geist, der Tröster und die versprochene Wahrheit gegenwärtig.
82 Mein Friede sei mit euch!

1. In Erwartung der Wiederkunft Christi


Das Dritte Testament 

I. Die Wiederkunft Christi - Dritte Offenbarungszeit 
Kapitel 1 - In Erwartung der Wiederkunft Christi
Einführender Ausblick auf das Heilsgeschehen

1 Im Anfang der Zeiten fehlte es der Welt an Liebe. Die ersten Menschen waren weit davon entfernt, jene Göttliche Kraft zu fühlen und zu verstehen – jene Essenz des Geistes, Ursprung alles Geschaffenen.

2 Sie glaubten an Gott, aber sie sprachen Ihm nur Macht und Gerechtigkeit zu. Die Menschen glaubten die Göttliche Sprache durch die Elemente der Natur zu begreifen; daher dachten sie, wenn sie diese milde und friedvoll sahen, dass der Herr mit den Werken der Menschen einverstanden war; doch wenn die Naturkräfte entfesselt waren, meinten sie, darin den Zorn Gottes zu erkennen, der sich in dieser Form kundtat.

3 Im Herzen der Menschen hatte sich die Vorstellung eines furchtbaren Gottes gebildet, welcher Zorn und das Gefühl der Rache in sich trug. Wenn sie daher glaubten, Gott beleidigt zu haben, boten sie Ihm Brandopfer und Opfergaben an in der Hoffnung, Ihn zu versöhnen.

4 Ich sage euch, dass jene Opfergaben nicht von der Liebe zu Gott inspiriert waren: es war die Furcht vor der Göttlichen Gerechtigkeit, die Angst vor Strafe, die die ersten Völker dazu trieb, ihrem Herrn Tribute zu entrichten.

5 Den Göttlichen Geist nannten sie einfach Gott, aber niemals Vater oder Meister.

6 Es waren die Patriarchen und ersten Propheten, die dem Menschen begreiflich zu machen begannen, dass Gott zwar Gerechtigkeit war - ja, aber vollkommene Gerechtigkeit, dass er vor allem Vater war und als Vater alle seine Geschöpfe liebte.

7 Schritt für Schritt wanderte die Menschheit langsam auf dem Weg zu ihrer geistigen Entwicklung und setzte ihre Pilgerreise fort, wechselte von einem Zeitalter in ein anderes und lernte durch die Offenbarungen, die Gott seinen Kindern zu allen Zeiten gab, etwas mehr vom Göttlichen Geheimnis kennen.

8 Dennoch erlangte der Mensch keine volle Erkenntnis der Göttlichen Liebe; denn er liebte Gott nicht wirklich wie einen Vater, noch vermochte er in seinem Herzen die Liebe zu fühlen, die sein Herr ihm allezeit entgegenbrachte

9 Es war notwendig, dass die vollkommene Liebe Mensch wurde, dass das "Wort" inkarnierte und einen für die Menschen berührbaren und sichtbaren Körper annahm; damit diese endlich erführen, wie sehr und auf welche Weise Gott sie liebte.

10 Nicht alle erkannten in Jesus die Gegenwart des Vaters. Wie sollten sie ihn auch erkennen, da Jesus demütig, mitfühlend und liebevoll selbst zu denen war, die ihn beleidigten? Sie hielten Gott für stark und stolz gegenüber seinen Feinden, richtend und furchtbar für jene, die Ihn beleidigten.

11 Doch ebenso, wie viele jenes Wort ablehnten, glaubten ihm auch viele – jenem Wort, das bis ins Innerste des Herzens drang. Jene Art, Leiden und unheilbare Krankheiten nur mit einer Liebkosung, einem Blick unendlichen Mitleids, mit einem Wort der Hoffnung zu heilen. Jene Vaterweisung, die die Verheißung einer neuen Welt, eines Lebens voller Licht und Gerechtigkeit war, konnte aus vielen Herzen nicht mehr ausgelöscht werden, welche verstanden, dass jener göttliche Mensch die Wahrheit des Vaters war, die Göttliche Liebe Dessen, den die Menschen nicht kannten und daher nicht lieben konnten.

12 Der Same jener höchsten Wahrheit war für immer in das Herz der Menschheit gesät. Christus war der Sämann und er pflegt noch immer seine Saat. Hernach wird er seine Frucht einbringen und sich immerdar an ihr erfreuen. Dann wird er in seinem Worte nicht mehr sagen: "Ich habe Hunger" oder "Ich habe Durst", denn endlich werden ihn seine Kinder lieben, wie er sie seit Anbeginn geliebt hat.

13 Wer spricht zu euch über Christus, Jünger? Er selbst.

14 Ich bin es, das "Wort", das aufs neue zu dir spricht, Menschheit. Erkennt Mich, zweifelt nicht an meiner Gegenwart wegen der Unscheinbarkeit, in der Ich Mich zeige. Bei Mir kann es keinen Hochmut geben.

15 Erkennt Mich an meinem damaligen Lebensweg auf der Welt, erinnert euch, dass Ich ebenso demütig starb wie Ich geboren worden war und gelebt hatte. (296, 4- 16)

Hoffnungen und Erwartungen

16 Nach meinem Scheiden in der "Zweiten Zeit" wurde von Generation zu Generation meine Wiederkunft erwartet unter denen, die den Glauben an Mich bewahrten. Von Eltern auf die Kinder wurde die Göttliche Verheißung weitergegeben, und mein Wort erhielt die Sehnsucht lebendig, meine Rückkehr zu erleben.

17 Jede Generation glaubte die begnadete zu sein in der Erwartung, dass sich in ihr das Wort ihres Herrn erfüllen würde.

18 So verstrich die Zeit, und auch die Generationen vergingen, und aus den Herzen wurde meine Verheißung immer mehr verdrängt, und man vergaß, zu wachen und zu beten. (356,4- 5)

19 Die Welt ist der Prüfung unterworfen, die Nationen fühlen die ganze Last meiner Gerechtigkeit, die auf sie fällt, und mein Licht, meine Stimme, die euch ruft, macht sich in der ganzen Menschheit fühlbar.

20 Die Menschen fühlen meine Gegenwart, nehmen meinen Universellen Strahl wahr, der herabfällt und auf ihnen ruht. Sie ahnen Mich, ohne dies Werk zu kennen, ohne mein Wort gehört zu haben, und sie erheben ihre Seelen zu Mir, um Mich zu fragen: "Herr, in welcher Zeit leben wir? Diese Heimsuchungen und Leiden, die die Menschen getroffen haben - was bedeuten sie, Vater? Vernimmst Du etwa nicht das Klagen dieser Welt? Hast Du nicht gesagt, dass Du wiederkommen würdest? Wann wirst Du denn kommen, o Herr? Und in jeder Glaubensgruppe und Religionsgemeinschaft erhebt sich der Geist meiner Kinder, und sie suchen Mich, bitten Mich, fragen Mich und erwarten Mich. (222,29)

21 Die Menschen befragen Mich und sagen Mir: "Herr, wenn Du existierst, warum offenbarst Du Dich nicht unter uns, obwohl Du zu andern Zeit  bis in unsere Erdenwelt  herabgekommen bist? Warum kommst Du heute nicht? Ist unsere Gottlosigkeit jetzt so groß, dass sie Dich hindert, uns zu Hilfe zu kommen? Immer hast Du den Verlorenen, den "Blinden", den "Aussätzigen" gesucht - jetzt ist die Welt voll von ihnen. Erregen wir n icht mehr Dein Mitgefühl?

22 "Du hast zu Deinen Aposteln gesagt, dass Du zu den Menschen zurückkehren würdest und dass Du Zeichen Deines Kommens geben würdest, die wir nun zu sehen glauben. Warum zeigst Du uns nicht Dein Angesicht?"

 Die Offenbarungen Christi bei seiner Wiederkunft im Wort, in geistiger Form, die im Jahre 1866 in Mexiko durch den Wegbereiter Elia ihren Anfang nahm.

23 Seht, so warten die Menschen auf Mich, ohne zu fühlen, dass Ich unter ihnen bin. Ich bin vor ihren Augen, und sie sehen Mich nicht; Ich spreche zu ihnen, und sie hören meine Stimme nicht; und wenn sie Mich endlich für einen Augenblick schauen, leugnen sie Mich. Aber ich gebe weiterhin Zeugnis von Mir, und die auf Mich hoffen, werde Ich fernerhin erwarten.

24 Doch wahrlich, die Zeichen meiner Offenbarung in dieser Zeit sind groß gewesen, selbst das Blut

der Menschen, in Strömen vergossen und die Erde tränkend, hat die Zeit meiner Gegenwart unter euch als Heiliger Geist angezeigt. (62,27 - 29)

25 Niemand sollte von meiner Gegenwart überrascht sein. Schon durch Jesus zeigte Ich euch die Ereignisse an, die meine Kundgebung als Geist der Wahrheit ankündigen würden. Auch sagte Ich euch, dass mein Kommen im Geiste geschehen würde, damit niemand materielle Manifestationen erwarten sollte, die niemals kommen werden.

26 Betrachtet das jüdische Volk, wie es noch immer den Messias erwartet, ohne dass dieser in der Form kommt, die sie erwarten, weil der Wahre bereits bei ihnen war und sie Ihn nicht erkannten.

27 Menschheit, willst du meine neue Offenbarung nicht anerkennen, um Mich weiterhin gemäß deiner Glaubensvorstellung zu erwarten und nicht dem entsprechend, was Ich dir verhieß? (99,2)

28 Die Welt soll keinen neuen Messias erwarten. So wie Ich wiederzukommen versprach, habe Ich euch auch wissen lassen, dass mein Kommen geistig sein würde; doch die Menschen haben sich nie vorzubereiten verstanden, um Mich zu empfangen.

29 Damals zweifelten die Menschen daran, dass Gott in Jesus verborgen sein könnte, den sie für einen Menschen wie alle andern hielten und für so armselig wie nur irgendeinen. Dennoch kamen die Menschen später in Anbetracht der machtvollen Werke Christi zu der Überzeugung, dass in jenem Menschen, der auf der Welt geboren wurde, heranwuchs und starb, das "Wort" Gottes war. Doch in der heutigen Zeit würden viele Menschen mein Kommen nur dann bejahen, wenn Ich wie in der Zweiten Zeit als Mensch käme.

30 Die Beweise dafür, dass Ich im Geiste komme und Mich so der Menschheit kundtue, werden trotz der Zeugnisse nicht von allen anerkannt werden, denn der Materialismus wird wie eine dunkle Binde vor den Augen mancher sein.

31 Wie viele möchten Christus noch einmal leiden sehen auf der Welt und von Ihm ein Wunder empfangen, um an seine Gegenwart oder an sein Dasein zu glauben. Doch wahrlich, Ich sage euch, auf dieser Erde wird es keine Krippe mehr geben, die Mich als Menschen geboren werden sieht, noch ein weiteres Golgatha, das Mich sterben sieht. Nun werden Mich alle, die zum wahren Leben auferstehen, in ihrem Herzen geboren werden fühlen, ebenso wie Mich alle, die hartnäckig in der Sünde verharren, in ihren Herzen werden sterben fühlen. (88,27- 29)

32 Seht, wie viele Menschen in dieser Zeit die Schriften vergangener Zeiten erforschen, über die Propheten nachdenken und die Verheißungen zu erfassen versuchen, die Christus über seine Wiederkunft machte.

33 Hört, wie sie sagen: "Der Meister ist nahe" - "Der Herr ist schon da", oder: "Er wird bald kommen", und hinzufügen: "Die Zeichen seiner Rückkehr sind klar und offensichtlich."

34 Die einen suchen und rufen Mich, andere fühlen meine Gegenwart, wieder andere ahnen mein Kommen im Geiste.

35 Ach, wenn doch schon in allen jener Durst nach Erkenntnissen wäre, wenn doch alle jenes Verlangen nach Kenntnis der höchsten Wahrheit hätten! (239,68 - 71)

36 Seht, wie die Menschen in allen Konfessionen und Sekten die Zeit, das Leben und die Geschehnisse durchforschen in der Hoffnung, die Zeichen zu entdecken, die mein Kommen ankündigen. Es sind Unwissende, die nicht wissen, dass Ich Mich schon seit langer Zeit kundtue und dass in Kürze diese Art der Kundgabe enden wird.

37 Aber Ich sage euch auch dies, dass viele von denen, die Mich mit soviel Sehnsucht erwarten, Mich nicht erkennen würden, wenn sie die Art und Weise, in der Ich Mich kundtue, miterleben würden, vielmehr würden sie Mich rundweg ablehnen.

38 Zu ihnen werden nur die Zeugnisse gelangen, und durch diese werden sie doch noch glauben, dass Ich unter meinen Kindern gewesen bin.

39 Auch ihr habt Mich innerlich mit Ungeduld erwartet; doch ich wusste, dass ihr Mich erkennen und zu meinen Arbeitern in dieser Zeit gehören würdet. (255,2 - 4)


Biblische Verheißungen
40 In meiner Offenbarung durch Jesus kündigte Ich euch das Kommen des Heiligen Geistes an, und die Menschen glaubten, dass es sich um eine Gottheit handle, die - von ihnen unerkannt - sich in Gott befinde, ohne begreifen zu können, dass, wenn Ich vom Heiligen Geiste sprach, Ich zu euch von dem alleinigen Gott sprach, welcher die Zeit vorbereitete, in der er sich den Menschen über das menschliche Verstandesvermögen kundtun würde. (8,4)

41 Warum sollte irgend jemand überrascht sein angesichts meiner neuen Offenbarungen? Wahrlich, Ich sage euch, die Patriarchen der alten Zeiten hatten bereits Kenntnis vom Kommen dieses Zeitalters, die Seher anderer Epochen hatten es geschaut und die Propheten kündigten es an. Es war ein Göttliches Versprechen, das den Menschen gegeben worden war, lange bevor Ich in Jesus zur Welt kam.

42 Als Ich Meinen Jüngern Mein erneutes Kommen ankündigte und ihnen die Art und Weise mitteilte, in der Ich Mich den Menschen kundgeben würde, war schon viel Zeit vergangen, seit euch das Versprechen gegeben worden war.

43 Jetzt habt ihr den Ablauf jener Zeit vor Augen, hier gehen jene Prophetien in Erfüllung. Wer kann davon überrascht sein?: Nur die, die in der Finsternis  geschlafen oder jene, die meine Verheißungen in sich ausgelöscht haben. (12,97 - 99)

Der Begriff "Finsternis" hat hier und andernorts die Bedeutung von "Erkenntnislosigkeit", "Unwissenheit", während "Licht" im gegenteiligen Sinne als Sinnbild für "Erkenntnis", "Erleuchtung" verwendet wird.

44 Da Ich wusste, dass ihr euch nur wenig in meine Lehren vertiefen würdet, und Ich die Irrtümer voraussah, denen ihr bei der Auslegung meiner Offenbarungen anheimfallen würdet, kündigte Ich euch meine Rückkehr an, indem Ich euch sagte, dass Ich euch den Geist der Wahrheit senden würde, damit er viele Geheimnisse aufkläre und euch das erläutere, was ihr nicht verstanden habt.

45 Denn im Kern meines prophetischen Wortes gab Ich euch bekannt, dass Ich in dieser Zeit nicht wie auf dem Sinai unter Blitz und Donner kommen würde, noch dass Ich Mensch würde und meine Liebe und meine Worte vermenschlichen würde wie in der "Zweiten Zeit", sondern dass Ich im Strahl meiner Weisheit zu eurem Geiste kommen würde, euren Verstand mit dem Lichte der Inspiration überraschen und an den Türen eurer Herzen mit einer Stimme rufen würde, die euer Geist versteht. Jene Voraussagen und Verheißungen gehen eben jetzt in Erfüllung.

46 Es genügt, euch ein wenig vorzubereiten, um mein Licht zu schauen und die Gegenwart meines Geistes zu fühlen - desselben, der euch ankündigte, dass er kommen würde, euch zu lehren und die Wahrheit zu enthüllen. (108,22 - 23)

47 Es gibt viele, die aus Furchtsamkeit oder aus Mangel an Fleiß sich nicht entwickelt haben und nur das Gesetz Moses befolgen, ohne das Kommen des Messias anzuerkennen, und andere, die, obwohl sie an Jesus glauben, den verheißenen Tröster-Geist dennoch nicht erwartet haben. Nun bin Ich zum dritten Mal hernieder gekommen und sie haben Mich nicht erwartet.

48 Die Engel haben diese Offenbarungen angekündigt, und ihr Ruf hat den Raum erfüllt. Habt ihr sie erkannt? Es ist die Geistige Welt, die zu euch gekommen ist, um meine Gegenwart zu bezeugen. Alles, was geschrieben steht, wird in Erfüllung gehen. Die Zerstörung, die ausgelöst wurde, wird den Hochmut und die Eitelkeit des Menschen besiegen, und dieser - demütig geworden – wird Mich suchen und Mich Vater nennen. (179,38 - 39)

49 Folgendes sagte Ich euch in damaliger Zeit: "Was Ich euch gesagt habe, ist nicht alles, was Ich euch lehren muss. Damit ihr alles erfahrt, muss Ich zuerst hinweggehen und euch den Geist der Wahrheit senden, damit er alles erklärt, was Ich gesagt und getan habe. Ich verspreche euch den Tröster in den Zeiten der Prüfung." Doch jener Tröster, jener Erklärer, bin Ich selbst, der zurückkehrt, um euch zu erleuchten und euch zu helfen, die vergangenen Unterweisungen und diese neue zu verstehen, die Ich euch jetzt bringe. (339,26)

50 In der Weisheit ist der Heilbalsam und der Trost, den euer Herz ersehnt. Deshalb verhieß Ich euch einst den Geist der Wahrheit als Geist des Trostes. Aber es ist unerlässlich, Glauben zu haben, um nicht auf dem Wege stehen zu bleiben noch Furcht zu fühlen angesichts der Prüfungen. (263,10 - 11)


Erfüllte Vorzeichen
51 Wenige sind der Menschen, die die Zeichen dafür erkennen, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist und dass Ich Mich derzeit der Menschheit geistig offenbare. In ihrer Mehrheit widmen sie ihr Leben und ihre Bemühungen dem materiellen Fortschritt, und in diesem rücksichtslosen und zuweilen blutigen Kampfe zur Erlangung ihrer Ziele leben sie wie Blinde, verlieren sie die Richtung, wissen sie nicht mehr, was sie erstreben, können sie den hellen Schein der neuen Morgenröte nicht sehen, nehmen sie die Zeichen nicht wahr und sind weit davon entfernt, sich die Kenntnis meiner Offenbarungen anzueignen.

52 Diese Menschheit hat mehr an die Lehren und die Worte der Menschen geglaubt als an die Offenbarungen, die Ich ihr über die Zeiten hin gewährt habe. Wartet ihr etwa darauf, dass der Vater in seiner Gerechtigkeit euch noch größere Zeichen schickt als die, die ihr auf Schritt und Tritt erblickt, damit ihr spürt und glaubt, dass dies die für meine Kundgebung als Geist der Wahrheit vorausgesagte Zeit ist? Ach ihr kleingläubigen Menschen! Jetzt werdet ihr begreifen, Jünger, weshalb Ich euch zuweilen sage, dass meine Stimme in der Wüste ruft, weil es niemanden gibt, der sie vernimmt und wirklich beachtet. (93, 27 - 28)

53 Damit alle Menschen der Erde der Wahrheit dieser Botschaft Glauben schenken können, habe Ich bewirkt, dass jene in alten Zeiten prophezeiten Zeichen auf dem ganzen Erdkreis spürbar waren - Prophetien, die von meiner Wiederkunft sprachen.

54 Daher werden die Menschen, wenn diese Gute Botschaft zu den Nationen gelangt, alles erforschen und untersuchen, was in diesen Zeiten zu ihnen gesprochen wurde, und überrascht und freudig werden sie entdecken, dass alles, was bezüglich meiner Wiederkunft angekündigt und verheißen wurde, getreulich in Erfüllung gegangen ist, wie es Jenem entspricht, der nur einen Willen, ein Wort und ein Gesetz hat. (251,49)

55 In der "Zweiten Zeit" kündigte Ich meinen Aposteln meine neue Offenbarung an, und als sie Mich fragten, welche Zeichen jene Zeit ankündigen würden, kündigte Ich ihnen eines nach dem andern an, wie auch die Beweise, die Ich ihnen geben würde.

Die Heilsgeschichte wird von Christus in 3 große Abschnitte, Zeitalter oder “Zeiten” unterteilt, wobei die “Zweite Zeit” jene der Gottesoffenbarung durch Jesus und die Zeit danach ist (Näheres siehe Kapitel 38)

56 Die Vorzeichen sind bis zum letzten erschienen, sie verkündeten, dass dies die von Jesus vorausgesagte Zeit ist, und nun frage Ich euch: Wenn diese geistige Kundgebung, an der Ich euch teilhaben lasse, nicht Wahrheit wäre - warum ist dann Christus nicht (in der von den Gläubigen erwarteten Form) erschienen, obwohl die Zeichen eintrafen? Oder glaubt ihr, dass der Versucher auch Macht über die ganze Schöpfung und über die Naturgewalten hat, um euch zu betrügen?

57 Ich habe euch einst gewarnt, damit ihr nicht der Verführung falscher Propheten, falscher Christusse und falscher Erlöser erliegt. Doch heute sage Ich euch, dass der inkarnierte Geist aufgrund seiner Entwicklung, seiner Erkenntnis und Erfahrung soweit erwacht ist, dass es nicht leicht ist, ihm Finsternis als Licht anzubieten, soviel Blendwerk diese auch zur Verfügung hat.

58 Darum habe Ich euch gesagt: Bevor ihr euch diesem Weg in blindem Glauben überlasst, prüft nach, soviel ihr wollt! Erkennt, dass dies Wort für alle gegeben worden ist, und dass Ich Mir nie einen Teil davon nur für bestimmte Menschen vorbehalten habe. Seht, dass es in diesem Werke keine Bücher gibt, in denen Ich irgendeine Lehre vor euch geheim zu halten suche.

59 Doch habe Ich euch in jener "Zweiten Zeit" durch den Mund meines Apostels Johannes auch gesagt: "So jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, werde Ich bei ihm einkehren und das Mahl mit ihm teilen und er mit Mir." Ebenso lehrte Ich euch das Gleichnis von den Jungfrauen, damit ihr es in dieser Zeit beherzigen würdet. (63,79 - 80)

60 Da die Vorzeichen und die Heimsuchungen eingetroffen sind und Ich weder in der Synagoge noch in irgendeiner Kirche erschienen bin - ahnt da die Welt nicht, dass Ich Mich gegenwärtig an irgendeinem Ort offenbaren muss, da Ich nicht gegen mein Wort verstoßen kann? (81,41)

Das DritteTestament 

Hammer Zeit


Worte von Jesus an Byron Searle
Jeremia 23:29
Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
Transkript:
Mein Sohn, ich sage, es ist Hammerzeit - Zeit, eine Nation und ein Volk in meinen Willen zu schlagen, um das Volk dem Bild meines Sohnes Jesus anzupassen. Diejenigen, die sich mit Meinem Namen bezeichnen, werden entweder von Meinem Hammer angepasst oder zermalmt. Mein Hammer ist nicht wie die irdischen Hämmer. Mein Hammer zermalmt die Sünde und spuckt Unreinheiten aus. Mein Hammer tut weh, weil das Fleisch sich von der Sünde nicht trennen will. Mein Volk, bete und bitte um meinen Hammer in deinem Leben - es wird dich stärker machen! So viele meiner Kinder erkennen nicht, dass die Situationen in diesem Leben  Mein Hammer sind, der daran arbeitet, Sie an das Bild Meines Sohnes anzupassen.
Mein Sohn, es ist Hammerzeit, und Mein Hammer bringt auch Mein Urteil über eine unbußfertige Nation! Mein Hammer wird zuerst die Sünde in meinem Haus vernichten, dann wird er die Dinge zerstören, die die Menschen vor mir als Götzen verehren! Ich werde die Wirtschaft der Welt zerstören! Ich werde die Abtreibungsmordzentren der Welt zerstören! Ich werde lügende Könige und die Autoritäten in jeder Nation, die ICH BIN leugnet, vernichten !!!
Meine Hämmer treffen jetzt die Erde und große Erdbeben passieren. Meine Hämmer treffen die, die gegen Mein Volk Israel vorgehen - beobachte meine Wut! Meinen heiligen Engeln wurden Hammer gegeben, um die Erde zu treffen, was große Beben und große Wellen verursacht.
Meine Kinder, die Zeit ist jetzt an euch, Buße zu tun, in Mein Wort zu kommen und euer Herz auf Mein Sohn auszurichten! Ich habe viele Warnungen gegeben, und jetzt ist Hammerzeit! Mein Sohn kommt, sobald der Befehl in meinem Atem ist !!! Spielt nicht mit Sünde herum! BEREUT, meine Kinder, und seid würdig, dem zu entkommen, was jetzt auf eure Erde kommt! Sucht mich von ganzem Herzen, und euer Haus wird in Ordnung sein. Suche weiter nach meiner Stimme, und ich werde mit dir sprechen. Ich bin die immer noch kleine Stimme, die du in deinen ruhigen Zeiten mit Mir hörst.
Ich liebe euch, meine Kinder. ES IST HAMMERZEIT !!! SEID IHR BEREIT???
Shalom,
Der Vater

Trübsinn und Untergang


Worte von Jesus an Byron Searle
Jeremia 4:20-22
20 und einen Mordschrei über den andern; denn das ganze Land wird verheert, plötzlich werden meine Hütten und meine Gezelte verstört.
21 Wie lange soll ich doch das Panier sehen und der Posaune Hall hören?
22 Aber mein Volk ist toll, und sie glauben mir nicht; töricht sind sie und achten's nicht. Weise sind sie genug, Übles zu tun; aber wohltun wollen sie nicht lernen.
Transkript
Mein Sohn, viele Leute nennen die Worte, die ich meinen Propheten und Wächtern gebe, "Trübsinn und Untergang". Mein Volk mag sie nicht, weil sie harte Worte sind und das Herz durchdringen. In ihrem Geist wissen sie, dass die Worte wahr sind, weil ihr Geist mit Meinem Wort Zeugnis ablegt. Das Wort Gloom bedeutet düster, Traurigkeit, keine Hoffnung. Sagen sie, dass meine Worte keine Hoffnung geben? Das Wort Doom bedeutet Zerstörung, völlige Aufgabe, Einsamkeit. Sagen sie, dass meine Worte Einsamkeit verursachen?
Mein Sohn, in Matthäus 24, sagte ich ihnen, was sein sollte! War das "Gloom and Doom"? Oder vielleicht in Meiner Offenbarung an Johannes, wo ich ALLES ausführlich umriss, das auf diese Erde kommen wird! Sind meine Worte an Johannes "Düsternis und Einsamkeit?" Verstehen meine Leute nicht die Liebe, die ich für sie habe - dass ich offenbart habe, was sein wird und bereit zu sein? NEIN!!! Stattdessen verspotten und verhöhnen sie Meine wahren Propheten und Wächter und erheben die falschen Propheten wegen ihrer süßen Worte! Wenn die Leute Meine Diener "Düster und Einsam" nennen, greifen sie mich an !!!
Mein Sohn, die meisten Leute werden nicht auf die Wahrheit hören! Stattdessen nennen sie jene, der nicht an ihre Dogmen glauben, einen Lügner oder einen "Gloomer und Doomer"! Mein Überrest kennt die Wahrheit und sucht nach dem Königreich! Meine Urteile werden ernsthaft beginnen, wenn dieser lügende König Mein Land und Meine Stadt mit Meinem Namen auf ihm trennt !!! WEHE an die Bewohner Amerikas an diesem Tag, da Meine Rache beginnen wird und NICHT aufhört !!! Die Feuer an der Westküste sind nur eine Kerze im Vergleich zu dem, was kommt! Deine Sünde, dein Stolz und deine Rebellion sind jetzt vor Mir, und da es keine Umkehr gibt, werden viele umkommen - sowohl die Gerechten als auch die Ungerechten!
Der Vater begann hier zu sprechen:
Mein Sohn, das Geschrei von BEREUEN! BEREUEN! ist auf die taube Kirche gefallen, und es findet keine Reue statt! Störrische Kinder! Genau wie mein Volk Israel! Mein Sohn Jesus wird den Himmel spalten, und alles wird Ihn halten !!! Die Schuppen werden entfernt und taube Ohren geöffnet !!! Die Helligkeit wird die Welt füllen, in der einst die Dunkelheit herrschte !!! (Halleluja!!!)
Ich sage zu denen, die meinen Sohn Jesus nicht kennen - JETZT BEREUEN !!! DIE ZEIT IST UM!!! Verlasst diese Welt nicht ohne Ihn in eurem Herzen !!! Jesus kommt jetzt - SEID IHR BEREIT ODER NICHT ??? Ich liebe euch, meine übriggebliebenen Kinder! AUGEN AUF !!!!!
Shalom
Der Vater und der Messias Jesus
Quelle:  https://byronsearle.blogspot.com/2018/11/gloom-and-doom.html

Friedensplan der USA mit Netanyahu - man ging immer von einer Teilung der Stadt Jerusalem aus. Westteil für Israel. Ostteil für die Palästinenser. Durch die Verlegung der US Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem im Dezember 2017 hat Trump in Erwägung gezogen, im Ostteil eine zweite Botschaft für die Palästinenser zu errichten. 
 https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/jerusalem-friedensverhandlungen-naher-osten-israel-palaestina-5vor8/seite-2?fbclid=IwAR1ulLLiV8ajwZEbI1pLShHveIUM8u2pC2SrH-1nlICgna6x5w-WL_2_wp0 

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