Buch des wahren Lebens - 366 Unterweisungen Jesu Christi - 12 Bände


Das Buch des wahren Lebens 
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Alle 366 geistige Unterweisungen Jesu Christi (12 Bände von je ca 400 Seiten)
Sie dienten als Grundlage für Das Dritte Testament:
Kompendium aus den 366 Unterweisungen, die von 1866 bis 1950 an erwählte Seher in Mexiko geoffenbart worden sind. 

Band 1 - Unterweisung 001 – 028

Band 2 - Unterweisung 029 - 055 

Band 3 - Unterweisung 056 - 082

Band 4 - Unterweisung 083 - 110 

Band 5 - Unterweisung 111 - 142 

Band 6 - Unterweisung 143 - 174

Band 7 - Unterweisung 175 - 207

Band 8 - Unterweisung 208 - 241

Band 9 - Unterweisung 242 - 276

Band 10 - Unterweisung 277 - 309

Band 11 - Unterweisung 310 - 338 

Band 12 - Unterweisung 339 - 366 

19. Die Dreieinigkeit Gottes

V. Offenbarungsformen und Wirken Gottes
Kapitel 19 -Die Dreieinigkeit Gottes
Die Einheit Gottes mit Christus und dem Heiligen Geist 

1 Das Licht meines Wortes wird die Menschen in dieser Dritten Zeit vereinigen. Meine Wahrheit wird in jedem Verstande aufleuchten und damit Unterschiede der Glaubensbekenntnisse und Kulte zum Verschwinden bringen.

2 Während heute einige Mich in Jehova lieben und Christus verleugnen, lieben andere Mich in Christus und kennen Jehova nicht; während manche mein Dasein als Heiliger Geist anerkennen, streiten und entzweien sich andere wegen meiner Dreieinigkeit.

3 Und nun frage Ich diese Menschheit und die sie geistig führen: Warum distanziert ihr euch voneinander, wo ihr euch doch alle zu dem wahren Gott bekennt? Wenn ihr Mich in Jehova liebt, seid ihr in der Wahrheit. Wenn ihr Mich durch Christus liebt – Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn ihr Mich als Heiligen Geist liebt, nähert ihr euch dem Lichte.

4 Ihr habt nur einen einzigen Gott, nur einen einzigen Vater. Es gibt keine drei Göttlichen Personen, die in Gott existieren, sondern nur einen Göttlichen Geist, welcher sich der Menschheit während drei verschiedenen Entwicklungsstufen offenbart hat. Beim Vordringen in diese Tiefe glaubte diese in ihrer Kindlichkeit drei Personen zu sehen, wo nur ein einziger Göttlicher Geist existiert. Wenn ihr also den Namen Jehova hört, so denkt an Gott als Vater und Richter. Wenn ihr an Christus denkt, so erkennt in Ihm Gott als Meister, als Liebe; und wenn ihr den Ursprung des Heiligen Geistes zu ergründen sucht, so wisset, dass er niemand anderes ist als Gott, wenn er seine unermessliche Weisheit solchen Jüngern offenbart, die weiter fortgeschritten sind.

5 Wenn Ich die Menschheit der "Ersten Zeit" geistig so entwickelt angetroffen hätte, wie sie es heute ist, hätte Ich Mich ihr als Vater, als Meister und als Heiliger Geist offenbart; dann hätten die Menschen keine drei Gottheiten gesehen, wo nur eine ist. Aber sie waren nicht fähig, meine Lehren richtig zu deuten, und wären verwirrt worden und meinem Wege fern geblieben, um weiterhin ihren Vorstellungen gemäße zugängliche und kleine Götter zu schaffen.

6 Sobald die Menschen diese Wahrheit einsehen und annehmen, wird es ihnen leid tun, dass sie sich gegenseitig verkannt haben wegen eines Irrtums, den sie mit ein wenig Liebe vermieden hätten.

7 Wenn Christus die Liebe ist, könnt ihr dann glauben, dass Er von Jehova unabhängig ist, wo Ich doch die Liebe bin?

8 Wenn der Heilige Geist die Weisheit ist, glaubt ihr dann, dass dieser Geist unabhängig von Christus existiert, wo Ich doch die Weisheit bin? Meint ihr, das "Wort" und der Heilige Geist seien zweierlei?

9 Es genügt, nur etwas von dem Wort zu kennen, das Jesus die Menschheit lehrte, um zu begreifen, dass nur ein Gott existiert hat und ewig nur einer sein wird. Deswegen sagte Ich durch ihn: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater, weil er in Mir ist und Ich in ihm bin." Später, als er ankündigte, dass er in einer anderen Zeit zu den Menschen zurückkommen werde, sagte er nicht nur: "Ich werde wiederkommen", sondern er versprach, den Heiligen Geist zu senden, den Geist des Trösters, den Geist der Wahrheit.

10 Warum sollte Christus vom Heiligen Geist getrennt kommen? Könnte Er in seinem Geiste etwa nicht die Wahrheit, das Licht und den Trost mit sich bringen? (1, 66 - 70, 73 - 76)

11 Ich bin euer Meister; doch seht Mich nicht getrennt vom Vater, denn Ich bin der Vater.

12 Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Sohn und dem Heiligen Geist, denn der Heilige Geist und der Sohn sind ein einziger Geist, und dieser bin Ich.

13 Seht in meinen Offenbarungen über alle Zeiten hinweg einen einzigen Gott, der euch mittels vielfacher und unterschiedlicher Lektionen gelehrt hat: ein einziges Buch mit vielen Seiten. (256, 4)

Die drei Offenbarungsweisen Gottes

14 Nun wisst ihr den Grund, warum der Vater sich in Etappen offenbart hat und versteht auch den Irrtum der Menschen bezüglich des Begriffs der Dreieinigkeit.

15 Versucht nicht mehr, Mir in eurer Vorstellung körperliche Gestalt zu geben, denn es existiert keine Gestalt in meinem Geiste, so wenig wie die Intelligenz, die Liebe oder die Weisheit Gestalt haben.

16 Ich sage euch dies, weil sich viele Mich in der Gestalt eines Greises vorstellen, wenn sie an den Vater denken; doch Ich bin kein alter Mann, denn Ich bin außerhalb der Zeit, mein Geist hat kein Alter.

17 Wenn ihr an Christus denkt, formt ihr sogleich in eurem Sinn das körperliche Bild Jesu. Doch Ich sage euch, dass Christus, die ins Fleisch geborene Göttliche Liebe, mein mensch-gewordenes Wort, als Er die körperliche Hülle verließ, mit meinem Geiste verschmolz, aus dem Er hervorgegangen war.

18 Wenn ihr jedoch vom Heiligen Geist sprecht, verwendet ihr das Symbol der Taube, um zu versuchen, ihn euch in irgendeiner Form vorzustellen. Doch Ich sage euch, dass die Zeit der Sinnbilder vorüber ist, und dass ihr aus diesem Grunde, wenn ihr euch unter dem Einfluss des Heiligen Geistes fühlt, ihn als Eingebung, als Licht in eurem Geiste, als Klarheit empfangt, welche Ungewissheiten, Geheimnisse und Dunkelheiten auflöst. (39, 42, 44 – 47)

19 Von Zeitalter zu Zeitalter haben die Menschen eine immer klarere Vorstellung von Mir. Diejenigen, die Mich durch Christus kennen gelernt haben, haben eine der Wahrheit näherkommende Vorstellung als jene, die Mich nur durch die Gesetze Moses kennen. Jener Gott, dem die Menschenscharen aus Furcht vor seiner Gerechtigkeit nachfolgten und gehorchten, wurde später als Vater und Meister gesucht, als in ihren Herzen der Same der Liebe Christi keimte. (112, 3)

20 Ich stehe über den Zeiten, über allem Geschaffenen, Mein Göttlicher Geist ist nicht der Entwicklung unterworfen. Ich bin ewig und vollkommen - nicht wie ihr, die ihr sehr wohl einen Anfang habt, die ihr durchaus Gesetzen der Entwicklung unterworfen seid und außerdem über eurem Sein den Ablauf der Zeiten fühlt.

21 Sagt also nicht, dass der Vater nur einem Zeitalter angehört, Christus einem anderen, und der Heilige Geist wieder einem anderen. Denn der Vater ist ewig und gehört keinem Zeitalter an, sondern die Zeiten sind sein, und Christus, als Er als Mensch entschwunden war, ist Gott Selbst, ebenso wie der Heilige Geist, der kein anderer ist als euer Vater Selbst, welcher unter euch seine höchste Offenbarungsform vorbereitet, das heißt ohne die Hilfe irgendeines irdischen Mittlers. (66, 43)

22 Ich habe euch erklärt, dass das, was ihr Vater nennt, die absolute Macht Gottes, des Universellen Schöpfers ist, der einzige Ungeschaffene; dass Der, den ihr "Sohn" nennt, Christus ist, das heißt die Offenbarung der vollkommenen Liebe des Vaters zu seinen Geschöpfen, und dass das, was ihr "Heiliger Geist" nennt, die Weisheit ist, die euch Gott in dieser Zeit als Licht sendet, in der euer Geist fähig ist, meine Offenbarungen besser zu verstehen.

23 Jenes Licht des Heiligen Geistes, jene Weisheit Gottes, wird bald in diesem dritten Zeitalter, das ihr entstehen seht, regieren und das Denken einer Menschheit erleuchten, die Spiritualität benötigt, die nach Wahrheit dürstet und nach Liebe hungert.

24 Ebenso wahr ist, Volk, dass sich ein einziger Gott den Menschen offenbart hat, wenn auch unter drei verschiedenen Aspekten: wenn ihr in den Werken des Vaters in jenem ersten Zeitalter nach Liebe sucht, werdet ihr sie finden; und wenn ihr das Licht der Weisheit sucht, werdet ihr es gleichfalls entdecken, so wie ihr in den Werken und Worten Christi nicht nur der Liebe begegnen werdet, sondern auch der Macht und Weisheit. Was wäre also seltsam daran, wenn ihr in den Werken des Heiligen Geistes in dieser Zeit sowohl die Kraft, das Gesetz und die Macht, als auch die Liebe, die Zärtlichkeit und den Heilbalsam entdecken würdet? (293, 20 - 21, 25 - 26)

25 Gesetz, Liebe, Weisheit – dies sind die drei Offenbarungsformen, in denen Ich Mich dem Menschen gezeigt habe, damit er auf seinem Entwicklungswege eine feste Überzeugung und eine vollständige Kenntnis seines Schöpfers hat. Diese drei Offenbarungsphasen unterscheiden sich voneinander, aber sie alle haben ein und denselben Ursprung, und in ihrer Gesamtheit sind sie die absolute Vollkommenheit. (165, 56)

26 In Mir ist der Richter, der Vater und der Meister - drei verschiedene Offenbarungsphasen in einem einzigen Wesen, drei Kraftzentren und eine einzige Wesens-Essenz: Liebe. (109,40)

27 Ich bin Jehova, der euch zu allen Zeiten vom Tode befreit hat. Ich bin der eine Gott, der zu allen Zeiten zu euch gesprochen hat. Christus ist mein "Wort", das durch Jesus zu euch sprach. Er sagte euch: "Wer den Sohn kennt, kennt den Vater." Und der Heilige Geist, der heute zu euch spricht, bin gleichfalls Ich; denn es gibt nur einen Heiligen Geist, nur ein "Wort", und dies ist das Meine.

28 Höret, meine Jünger: In der "Ersten Zeit" gab Ich euch das Gesetz, in der Zweiten lehrte Ich euch die Liebe, mit der ihr jene Gebote auslegen solltet, und nun in diesem Dritten Zeitalter sende Ich euch das Licht, damit ihr in den Sinn all dessen eindringt, was euch offenbart wurde.

29 Warum wollt ihr dann durchaus dort drei Gottheiten entdecken, wo nur ein Göttlicher Geist existiert, welcher der Meine ist?

30 Ich gab den ersten Menschen das Gesetz, und dennoch kündigte Ich Mose an, dass Ich den Messias senden werde. Christus, in welchem Ich euch mein "Wort" gab, sagte euch, als seine Mission bereits zu Ende ging: "Ich kehre zum Vater zurück, von dem Ich ausgegangen bin." Er sagte euch auch: "Der Vater und Ich sind Eins." Doch danach versprach er, euch den Geist der Wahrheit zu senden, der nach meinem Willen und gemäß eurer Entwicklung das Geheimnis meiner Offenbarungen erhellen würde.

31 Doch wer kann Licht in meine Geheimnisse bringen und diese Mysterien erklären? Wer kann die Siegel des Buches meiner Weisheit lösen außer Mir?

32 Wahrlich, Ich sage euch, der Heilige Geist, den ihr derzeit für etwas von Jehova und Christus Verschiedenes haltet, ist nichts anderes als die Weisheit, die Ich eurem Geiste kundtue, um euch die Wahrheit begreifen, schauen und fühlen zu lassen. (32, 22 - 27)

33 Vereinigt in eurem Verstand und Geist meine Offenbarungen als Gott, die euch das Gesetz verkünden; meine Offenbarungen als Vater, die euch meine unendliche Liebe enthüllen, und meine Unterweisungen als Meister, die euch Meine Weisheit offenbaren, dann erhaltet ihr aus alledem eine Essenz, eine Göttliche Absicht: dass ihr auf dem Pfade des geistigen Lichtes zu Mir kommt - etwas mehr als nur eine Kundgebung an euch. Ich will euch in mein eigenes Reich führen, wo Ich euch immer gegenwärtig, für immer in euch bin. (324, 58)

34 Es wird nicht das erstemal sein, dass die Menschen darum ringen, eine Göttliche Offenbarung zu deuten oder Klarheit in einer Sache zu erlangen, die sich ihren Augen als ein Geheimnis präsentiert. Schon in der "Zweiten Zeit" beratschlagten sich die Menschen nach meiner Predigttätigkeit auf der Welt über die Persönlichkeit Jesu und wollten wissen, ob er göttlich sei oder nicht, ob er eins mit dem Vater ist oder eine von ihm verschiedene Person. Auf alle Arten beurteilten und erforschten sie meine Lehre.

35 Jetzt werde Ich wiederum Gegenstand von Deutungen, Erörterungen, Auseinandersetzungen und Untersuchungen sein.

36 Man wird prüfen, ob der Geist Christi, als er sich kundtat, unabhängig vom Geiste des Vaters war; und es wird andere geben, die sagen, dass es der Heilige Geist war, der gesprochen hat, und nicht der Vater, noch der Sohn.

37 Doch was ihr "Heiliger Geist" nennt, ist das Licht Gottes, und was ihr "Sohn" nennt, ist sein "Wort". Wenn ihr also dies Wort hier vernehmt, wenn ihr von meiner Lehre der "Zweiten Zeit" Gebrauch macht oder an das Gesetz und die Offenbarungen der "Ersten Zeit" denkt, so seid euch bewusst, dass ihr in der Gegenwart des Einen Gottes seid, sein Wort vernehmt und das Licht seines Geistes empfangt. (216, 39 - 42)

Gott als Schöpfergeist und Vater

38 Ich bin die Essenz alles Geschaffenen. Alles lebt durch meine unendliche Macht. Ich bin in jedem Körper und in jeder Form. Ich bin in jedem von euch, aber ihr müsst euch vorbereiten und empfindsam machen, damit ihr Mich fühlen und entdecken könnt.

39 Ich bin der Lebenshauch für alle Wesen, weil Ich das Leben bin. Daher habe Ich euch begreiflich gemacht, dass wenn Ich in allen euren Werken gegenwärtig bin, es nicht nötig ist, Mein Bildnis in Ton oder Marmor herzustellen, um Mich anzubeten oder Mich euch nahe zu fühlen. Dieses Unverständnis hat nur dazu gedient, die Menschheit zur Abgötterei zu verführen.

40 Aufgrund meines Wortes ahnt ihr die Harmonie, die zwischen dem Vater und allem Geschaffenen existiert, begreift ihr, dass Ich die Essenz bin, die alle Wesen nährt, und dass ihr ein Teil von Mir Selbst seid. (185, 26 - 28)

41 Der Geist des Vaters ist unsichtbar, aber Er offenbart sich in unendlich vielen Formen. Das ganze Universum ist nur eine materielle Manifestation der Göttlichkeit. Alles Geschaffene ist ein Abglanz der Wahrheit.

42 Ich habe das Dasein der Geistwesen, welche Kinder meiner Göttlichkeit sind, je nach dem Ort, den sie bewohnen, mit einer Reihe von Lebensformen umgeben, in welche Ich Weisheit, Schönheit, Lebenskraft und Sinnhaftigkeit legte, um jeder dieser Heimstätten den sichtbarsten Beweis von meinem Dasein und eine Vorstellung von meiner Macht zu geben. Ich weise euch darauf hin, dass der Sinngehalt des Lebens im lieben, im wissen, im erkennen der Wahrheit besteht. (168, 9 -10)

43 Jünger, aus Mir sind die drei Wesensnaturen hervorgegangen: Die Göttliche, die Geistige und die Materielle. Als Erschaffer und Eigentümer alles Geschaffenen kann Ich in göttlicher und zugleich verständlicher Weise zu euch sprechen. Da die materielle Natur aus Mir hervorging, kann Ich meine Stimme und mein Wort auch körperlich hören lassen, um Mich dem Menschen verständlich zu machen.

44 Ich bin die vollkommene Wissenschaft, der Ursprung von allem, die Ursache aller Ursachen und das Licht, das alles erhellt. Ich stehe über allem Geschaffenen, über aller Gelehrsamkeit. (161, 35 - 36)

45 Jetzt ist die Zeit des Verstehens, der Erleuchtung des Geistes und des Verstandes, in welcher der Mensch Mich endlich geistig suchen wird, weil er erkennen wird, dass Gott weder eine Person, noch eine Phantasievorstellung ist, sondern unbegrenzter und absoluter Universeller Geist. (295, 29)

Christus; die Liebe und das Wort Gottes

46 Bevor sich der Vater in Jesus der Menschheit kundgab, sandte Er euch seine Offenbarungen, wobei Er sich materieller Formen und Ereignisse bediente. Unter dem Namen "Christus" habt ihr Den kennen gelernt, der die Liebe Gottes unter den Menschen kundtat; doch als Er zur Erde kam, hatte Er sich schon zuvor als Vater offenbart, weswegen ihr nicht sagen sollt, dass Christus auf der Welt geboren wurde – Jesus war es, der geboren wurde, der Körper, in welchem Christus wohnte.

47 Denkt nach, und ihr werdet Mich schließlich verstehen und werdet anerkennen, dass Christus schon vor Jesus war, denn Christus ist die Liebe Gottes. (16, 6 - 7)

48 Hier bin Ich bei euch und gebe euch Kraft, um für den ewigen Frieden eures Geistes zu kämpfen. Doch wahrlich, Ich sage euch, schon bevor die Menschheit Mich kennen lernte, erleuchtete Ich euch bereits aus der Unendlichkeit und sprach Ich schon zu euren Herzen. Denn da Ich Eins bin mit dem Vater, bin Ich immer in Ihm gewesen. Es mussten Zeitalter über die Menschheit hinweggehen, bis die Welt Mich in Jesus empfing und das Wort Gottes vernahm, obschon Ich euch sagen muss, dass nicht alle, die damals meine Lehre vernahmen, die erforderliche geistige Entwicklung hatten, um in Christus die Gegenwart Gottes zu fühlen. (300, 3)

49 In Jehova glaubtet ihr einen grausamen, schrecklichen und rachsüchtigen Gott zu erkennen. Alsdann sandte euch der Herr, um euch von eurem Irrtum zu befreien, Christus, seine Göttliche Liebe, damit ihr, "den Sohn kennen lernend, den Vater kennen solltet"; und trotzdem glaubt die unwissende und aufs neue in ihre Sünde verstrickte Menschheit einen erzürnten und beleidigten Jesus zu sehen, der nur auf die Ankunft derer im "Geistigen Tale" wartet, die ihn verletzten, um ihnen zu sagen: "weichet von mir, ich kenne euch nicht"; und um sie sogleich die grausamsten Qualen in der Ewigkeit erleiden zu lassen.

50 Es ist Zeit, dass ihr den Sinn meiner Lehren versteht, damit ihr keinen Irrtümern anheimfallt. Die Göttliche Liebe wird euch nicht hindern, zu Mir zu kommen; doch wenn ihr eure Fehler nicht wiedergutmacht, wird es der unerbittliche Richter eures Gewissens sein, der euch sagt, dass ihr nicht würdig seid, in das Reich des Lichtes zu gelangen. (16, 46 - 47)

51 Ich will, dass ihr wie euer Meister seid, um euch zu Recht meine Jünger zu nennen. Meine Hinterlassenschaft besteht aus Liebe und aus Weisheit. Christus war es, der zu euch kam, und Christus ist es, der in diesem Augenblicke zu euch spricht; doch versucht nicht, Mich von Gott zu trennen, oder Mich außerhalb von Ihm zu sehen, denn Ich bin und war immer Eins mit dem Vater.

52 Ich habe euch gesagt, dass Christus die Göttliche Liebe ist; versucht deshalb nicht, Mich vom Vater zu trennen. Glaubt ihr, dass Er ein Vater ohne Liebe zu seinen Kindern ist? Wie kommt ihr auf diesen Gedanken? Es ist an der Zeit, dass ihr dies erkennt.

53 Niemand soll sich schämen, Gott, den Schöpfer, Vater zu nennen, denn dies ist sein wahrer Name. (19, 57 - 58)

54 In Jesus erblickte die Welt ihren Mensch gewordenen Gott. Die Menschen erhielten von ihm nur Lektionen der Liebe, Lehren von unendlicher Weisheit, Beweise vollkommener Gerechtigkeit, aber niemals ein Wort der Gewalttätigkeit, einen Akt oder ein Zeichen von Groll. Seht stattdessen, wie sehr er beleidigt und verspottet wurde. Er hatte Vollmacht und alle Gewalt in seiner Hand, wie sie die ganze Welt nicht hat, aber es war notwendig, dass die Welt ihren Vater in seinem wahren Wesen, seiner wahren Gerechtigkeit und Barmherzigkeit kennen lernen sollte.

55 In Jesus sah die Welt einen Vater, der alles für seine Kinder hingibt, ohne dafür irgendetwas für Sich zu verlangen; einen Vater, der die schwersten Beleidigungen mit unendlicher Liebe vergibt, ohne jemals Rache zu üben, und einen Vater, der, statt seinen Kindern, die Ihn beleidigen, das Leben zu nehmen, ihnen vergibt und ihnen mit seinem Blut den Weg zu ihrer geistigen Erlösung vorzeichnet. (160, 46 - 47)

56 Als Mensch war Jesus euer Ideal und die Verwirklichung der Vollkommenheit; damit ihr in ihm ein der Nachfolge würdiges Vorbild hättet, wollte Ich euch das lehren, was der Mensch sein muss, um seinem Gott ähnlich zu werden.

57 Es ist ein Gott, und Christus ist Eins mit Ihm, weil Er das "Wort" der Gottheit ist, der einzige Weg, durch den ihr zum Vater alles Geschaffenen gelangen könnt. (21, 33 - 34)

58 Jünger, Christus ist die höchste Manifestation der Göttlichen Liebe, ist das Licht, welches in den Regionen des Geistes das Leben ist; das Licht, das die Finsternis durchbricht und vor jedem geistigen Blick die Wahrheit aufdeckt, die Geheimnisse auflöst, die Tür öffnet und den Weg zu Weisheit, Ewigkeit und Vollkommenheit des Geistes zeigt. (91, 32)

Der Heilige Geist – die Wahrheit und Weisheit Gottes

59 In der Weisheit liegt die Heilkraft und der Trost, den euer Herz ersehnt. Daher versprach Ich euch einstens den Geist der Wahrheit als Geist der Tröstung.

60 Aber es ist unbedingt notwendig, Glauben zu haben, um nicht auf dem Entwicklungswege stehen zu bleiben, noch Furcht vor den Prüfungen zu fühlen. (263, 10 - 11)

61 Dies ist das Zeitalter des Lichtes, in welchem die Göttliche Weisheit, die das Licht des Heiligen Geistes ist, selbst die geheimsten Winkel des Herzens und des Geistes erhellen wird. (277, 38)

BWL - Band I - Unterweisung 19


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - Band I - Unterweisungen 1 - 28 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 1 
 
Unterweisung 19:
 1 Menschen, beruhigt euren Sinn, der durch die Wechselfälle und Schicksalsschläge des Lebens erregt ist.
2 Wie sehr kämpft ihr bei dem Versuch, euch von der Finsternis zu befreien, in der ihr lebt, obwohl ihr euch voll in der Zeit des Lichtes befindet! Groß ist euer Kampf, und darum kommt ihr erschöpft herbei. Eben darum habe Ich euch gerufen, damit ihr einige Augenblicke ausruht, denn ihr müsst in der Erfüllung eurer Aufgabe fortfahren, die ihr kaum begonnen habt.
3 Von Zeit zu Zeit habe Ich die Schleier Meines Geheimnisses eurer Entwicklung gemäß gelüftet; denn nur wer diesem Wege folgt, kann zu mir gelangen.
4 Ich bin der Meister, der die Menschen auf allen Pfaden sucht, um ihnen den wahren Weg zu zeigen.
5 Mein Wort kommt als Schwert des Lichtes, um gegen die Unwissenheit und Ungläubigkeit der Menschen zu kämpfen. Ich komme, um Mich vor denen kundzutun, die Mein Dasein geleugnet haben, um sie zu fragen: Wer schuf das Weltall mit seiner Vielfalt von Welten, die für euch kaum sichtbar sind? — O Menschen, die ihr in eurer Wahrheitsferne die Dreistigkeit gehabt habt, zu meinen, dass die Idee eines Schöpfers eine bloße Erfindung des menschlichen Verstandes gewesen ist! Wie könnt ihr euch einbilden, dass aus eurem begrenzten und kleinen Verstande die Idee des Ewigen und Unendlichen erstehen könnte?
6 Doch auch jene kommen zu Mir, welche sagen, dass sie Mich lieben, und diesen sage Ich: Wie könnt ihr sagen, dass ihr Mich liebt, wenn ihr das Gegenteil von dem tut, was Mein Gesetz befiehlt, wenn ihr euch selbst verratet, indem ihr in eurem Handeln Gefühle zeigt, die zu euren Worten im Widerspruch stehen?
7 Wie viele gibt es selbst hier, unter den Scharen, die Mich hören, die sagen, sie seien Spiritualisten,* und welche die Macht und die Weisheit des Spiritualismus noch nicht kennen, noch die Kräfte und Eigenschaften des Geistes; und mit ihren Werken verleugnen sie Meine Lehre, welche die Menschheit wie strahlendes Licht geistig erleuchtet. Aber Meine Geduld ist grenzenlos und wartet, bis ihr euch in Meine Jünger verwandelt. Ich muss aus euch Fackeln machen, welche mit ihrem Lichte die originale Botschaft, die ihr über den menschlichen Verstand als Offenbarung empfangen habt, zu andern Völkern tragen.
* D.h. Jünger der Lehre des Geistes. Sie dürfen nicht mit Spiritisten verwechselt werden, welche Anhänger des Spiritismus sind, in welchem sich zumeist noch der Materie verhaftete Geister oder solche mit geringer geistiger Entwicklung manifestieren.
8 Falls die Menschen euer Zeugnis ablehnen und euch widersprechen sollten, so erinnert sie daran, dass Ich eine Verabredung mit der Menschheit dieser Zeit hatte, die zu erfüllen Ich gekommen bin. Sagt ihnen: Wenn Ich versprochen habe, wiederzukommen, so geschah es, weil Meine Aufgabe noch nicht beendet war, noch zu Ende sein wird, bis es keinen einzigen Sünder mehr gibt. Es steht geschrieben, dass, wenn neunundneunzig Schafe im Stall sind und eines Mir fehlt, Ich dieses suchen werde.
9 Ich will euch aufs neue die Macht Meiner Liebe zeigen, indem Ich die harten Herzen der Menschen in Apostel Meiner Lehre verwandle, beginnend mit diesem Volk, das nicht weniger hartherzig ist als die übrigen. Ich komme, euch zu sagen, dass ihr eure Erkenntnis durch diese neue Botschaft erweitern sollt, welche Ich euch übergeben habe, damit ihr sie mit Meinen früheren Offenbarungen vereint, bis es euch gelingt, in eurem Verstande das Buch der Weisheit zu bilden, um würdig zu sein, von Meiner Wahrheit Zeugnis abzulegen und sie eure Brüder zu lehren.
10 Sie werden euch Aufwiegler nennen; doch habt keine Angst, da sie auch euren Meister zu Seiner Zeit wegen "Friedensstörung" — wie die Menschen sagen — verurteilten. Wahrlich, Ich sage euch,
Ich bin nicht nur gekommen, um mit Meinen Offenbarungen das Herz einiger weniger Menschen aufzuwühlen, sondern um mit Meinem Worte den Geist der ganzen Menschheit zu erschüttern.
11 So komme Ich in dieser Zeit zu euch, in der Mein Licht sich auf verschiedene Arten unter den Menschen kundtun wird und sie noch einmal erzittern lassen wird, die einen vor Wonne, andere vor Furcht, wieder andere vor Zorn; aber es wird nicht einen geben, der sich nicht erregt, sobald die Stunde gekommen ist, da Meine Botschaft bekannt wird.
12 Wie kleingläubig seid ihr gewesen und habt ihr nach Christus gerufen, ihr, die ihr wusstet, dass Er kommen musste! Doch nun, da ihr bereits Meine Offenbarung und Meine Botschaft habt, sollt ihr nicht mehr schwach, furchtsam oder kalt sein.
13 Habe Ich euch verletzt, weil Ich euch hartherzig genannt habe? ─ Ich habe euch nur die Wahrheit gesagt, denn in allen Welten erfüllen alle Geschöpfe Mein Gesetz, und ihr antwortet nicht auf Meinen göttlichen Ruf.
14 Doch fürchtet euch nicht, denn noch ist niemand ans Ziel gelangt; aber ihr alle werdet hingelangen, das verspreche Ich euch, der Ich die Verheißung aller Zeiten bin, Ich, der Unermüdliche, der niemals aufhören wird, euch zu lehren.
15 Ihr beginnt davon zu träumen, Träger und Apostel der Wahrheit zu sein; doch übereilt euch nicht, nehmt immer als Führer das Licht eures Gewissens; denn wie könnt ihr die Wahrheit verkünden, wenn ihr sie noch nicht in euch selbst gefunden habt? Wie wollt ihr beweisen, dass ihr Mich liebt und eure Brüder liebt, wenn ihr auf dem Lebensweg eurer Nächsten Disteln und Dornen zurücklasst?
16 Das Wasser des Lebensstromes, welches Meine Wahrheit ist, ist still, kristallklar und wohltuend; doch verwechselt es nicht mit dem Wasser, das ihr den Bedürftigen gebt, denn dieses ist manchmal unrein.
17 Nehmt Meinen Segen; er sei in euch wie ein unerschöpflicher Quell, welcher den unermesslichen Durst löscht, der euch quält.
18 Mein Segen sei wie Balsam für eure Krankheiten, Schmerzen und Bitternisse; er richte die zum Leben auf, die auf ihrem Wege der Entwicklung die Kraft verlieren.
19 Um euch bei eurem geistigen Höherstreben zu helfen, bewirke Ich, dass Mein Friede im Herzen des Apostels der Dritten Zeit ist, welchen Ich als Stellvertreter der Menschheit empfange, und durch seine Vermittlung gebe Ich ihr Meine liebevolle Hilfe.
20 Heute hört ihr Meine Stimme über den menschlichen Verstand, und sie sagt euch aufs neue: "Liebet einander". So habt ihr die Stimme des Herrn durch den Mund Jesu vernommen, als Er euch lehrte, euren Nächsten wie euch selbst zu lieben, in Bestätigung des Gesetzes, welches das Volk Israel durch Mose in der Ersten Zeit erhielt.
21 Mose war Mein "Sprachrohr" in jener Zeit, er brachte euch bis zu den Pforten des Gelobten Landes, aber Ich gestattete ihm nicht, dasselbe zu betreten, denn dort hättet ihr ihn zum König gekrönt; doch wahrlich, Ich sage euch, sein Reich war auch nicht von dieser Welt. — Dem Volke wurde das Land der Verheißung gegeben, damit es darin in Frieden wohne und dem Vater seine Anbetung darbringe. In Jerusalem erbaute jenes Volk den ersten Tempel für Jehova, und in ihm gab sich der Göttliche Geist kund; dort empfing Er die Klagen oder die Lobpreisungen der Kinder jener Stämme. Auf seinen Altar stelltet ihr die Bundeslade, das Symbol eures Bündnisses mit dem Vater, und vor dem Allerheiligsten beugten Könige und Gelehrte ihre Nacken.
22 Die Priester, denen die kultischen Handlungen anvertraut waren, waren am Anfang von Liebe erfüllt; doch später ließen sie den nagenden Wurm der Eitelkeit und der Habgier in ihr Herz eindringen und verwandelten sich in Scheinheilige, Heuchler und Weltkinder. Alsdann trat ein Prophet nach dem andern auf und kündigte das Kommen des Messias an; sie wurden vom Volk verworfen, verspottet und geopfert.
23 So bereiteten sie mit ihrem Blute Meine Ankunft vor.
24 Da jedes Wort, das von Gott kommt, in Erfüllung gehen muss, wurde der Messias unter den Menschen geboren und lehrte euch, wie man das Gesetz des Vaters erfüllt und Gott Verehrung darbringt, indem man liebt und vergibt und das Leben der Menschen mit Trost und Licht erfüllt.
25 Ich kam als Hirte, um die Schafe zu sammeln, welche die Wölfe schon zu rauben begonnen hatten, und zeigte ihnen den Schafstall. Während Meines ganzen Erdenweges lehrte Ich die Menschen die Liebe und die Früchte, die aus ihr hervorgehen, welche sie Wunder nannten. Diese Werke entfachten den Glauben in den Herzen, und durch ihn ließ Ich sie den wahren Weg sehen. Tausende und Abertausende von Menschen waren Zeugen Meines Wortes und Meiner Werke, doch nur zwölf folgten Mir direkt nach.
26 Als der Augenblick Meines Scheidens nahte, sagte Ich ihnen: In Jerusalem feiert man nun das Passahfest, es ist notwendig, dass wir dorthin gehen, damit die Weissagungen erfüllt werden. Dann gab Ich Meinen Jüngern Meine letzten Ermahnungen, die Ich mit dem göttlichen Feuer Meiner Liebe in ihren Geist einprägte. Ich zog mit Meinen Jüngern nach Jerusalem. Als Ich das Stadttor auf dem demütigen und sanften Esel durchquerte, sang die Menge — unter der sich die Kranken befanden, die Ich geheilt hatte, die Blinden, die wieder sahen, die Lahmen, die wieder gingen, und die Betrübten, die getröstet und voller Hoffnung waren — Hymnen, Lob- und Preisgesänge, weil der verheißene Heiland endlich gekommen war. Niemand wusste, dass bei jenem Passah Ich das Opferlamm sein würde.
27 Bei Meinem Einzug und unter dem Lichte Meines Blickes erzitterten die Herzen, wurden die Kranken gesund, und ihrer Brust entströmten Lob- und Dankesworte gegen den Rabbi. Daraufhin näherten sich Mir die Pharisäer und sprachen zu Mir: "Herr, sorge dafür, dass deine Jünger und dies Volk aufhören mit ihrem wirren Geschrei, denn sie bringen die Ordnung der Stadt während des Festes durcheinander"; worauf Ich ihnen antwortete: "Wahrlich, wenn diese schwiegen, würden die Steine vor Freude schreien". Jene Pharisäer entfernten sich; doch schon begannen ihre Herzen, die furchtsam und besorgt waren wegen der Werke, die Jesus tat, den Verrat anzuzetteln.
28 So gelangte Ich bis zum Portal des Tempels, der eine Zeitlang Heiligtum des Volkes des Herrn gewesen war und den sie später in eine Markthalle verwandelt hatten, und trieb seine Entweiher aus ihm hinaus.
29 Das Herz und die Werke derer, die von sich sagten, sie seien Diener des Herrn und Lehrer des Gesetzes, wurden angesichts der Taten Jesu allmählich bloßgestellt; von da ab forderten sie, Ihn zu töten, um nicht ihre Macht zu verlieren, die bedroht war.
30 Einer Meiner Jünger, der Mein Wort der Liebe oft gehört hatte, welches vom Reiche des Geistes sprach, und der in seinem Herzen die Liebkosung und Liebe Seines Meisters empfunden hatte, war durch seine Schwäche und seinen mangelnden Glauben an Meine Verheißungen das Tor, das sich auftat, um die menschliche Bosheit einzulassen, welche in Form des Kreuzes auf Mich fiel. Mit welchem Hass schrien jene Menschen und verlangten von dem Untertan des Kaisers, dass er Mich kreuzigen solle. Doch es war notwendig, dass der Sohn Gottes sich in großen Prüfungen befand, damit die Menschen Seine Demut, Seine Liebe und Macht sehen würden.
31 Das Blut jenes Körpers fiel herab auf die Erde, und die menschlichen Lippen, die in der Welt das Göttliche Wort verkündeten, hörten nicht auf, von Liebe und Vergebung zu sprechen, bis zum letzten Augenblick am Kreuz; und Christus wurde eins mit dem Vater, weil "Das Wort", welches Mensch wurde, um in der Welt gehört zu werden, immer in Gott gewesen ist.
32 Jahre danach wurden die Stadt und jener entweihte Tempel zerstört, auf dass sich Mein Wort erfülle; von jenem blieb kein Stein auf dem andern. Ich hatte gesagt, dass Ich den Tempel Salomons, so königlich, groß und prächtig er in den Auges der Menschen war, zerstören könne und in drei Tagen wiederaufbauen.
33 Wahrlich, Ich sage euch, die Menschen haben den geistigen Sinn jener Worte nicht verstanden; denn für Mich vergeht die Zeit nicht, da Ich die Ewigkeit bin. Seht, hier bin Ich in der Dritten Zeit, am dritten Tage, und lege den Grund zum wahren Tempel und errichte ihn im Geiste der Menschen.
34 Elias war auserwählt, euch zu verkünden, dass das Buch der Sieben Siegel gelöst worden war und dass es beim Sechsten Siegel aufgeschlagen war. Mein Wort ist voll Licht gekommen, euren Glauben zu entflammen, damit ihr nicht mehr in Abgötterei fallt und damit ihr zulasst, dass Ich in eurem Herzen
Meinen Tempel erbaue. Seht, die von Menschenhänden gemachten Werke sind zerstört, während die Werke des Geistes unvergänglich sind.
35 Die Verlorenen werden gefunden und die Verwirrten erleuchtet werden, und alle werden den Weg finden, der sie zum Verheißenen Lande führen wird.
36 Wenn ihr hier auf der Erde Mich nicht erkennen wolltet noch zugelassen habt, dass Ich euch versammelte, wie der Vogel seine Jungen unter seinen Flügeln versammelt, so werde Ich euch jenseits dieser Welt unter Meinem Mantel des Friedens ewig vereinen.
37 Mein Volk, Ich habe euch Mein Leben unter euch in Erinnerung gerufen, weil die Tage des Gedenkens an jene letzte Woche nahen, die Ich unter der Menschheit verbrachte. In diesen Tagen habt ihr das Gefühl, als ob aus der Unendlichkeit eine Botschaft für euch herabkäme.
38 Alles, was ihr erblickt, erscheint euch, als ob es zu euch von Mir spräche. Die Sonne, die Felder, die Städte, die Menschen, alles kommt euch so vor, als ob es zu euch vom Meister spreche. Dies ist so, weil die Erinnerung euch Meine Gegenwart wieder fühlbar macht und Ich euch aufs neue Meine Botschaft der Liebe sende.
39 Wenn in diesen Tagen eure Augen weinen wollen, so lasst sie, wenn euer Herz aus Liebe erzittert, so lasst es ebenfalls zu.
40 Der Christus, dessen irdische Hülle eine Menschenmenge vernichtete, ist derselbe, der sich heute offenbart; denn es war der Körper, den die Menschen zerstörten, doch nicht "Das Wort", das durch diesen sprach.
41 Welcher Tod könnte Meine Schritte aufhalten, oder welches Grab könnte mich zurückhalten? — Dennoch habt ihr, ohne es zu wollen, ohne euch dessen bewusst zu sein, in euren Herzen die Wahrheit begraben, deren Essenz die des Meisters ist. Diesen Körper, den ihr besitzt, habt ihr in das Grab eures Geistes verwandelt.
42 Lasst zu, dass der Geist die Grabplatte von eurem Herzen hinwegnimmt, damit er sich, von Licht erfüllt, zum wahren Leben erhebt.
43 Auf folgende Weise erkläre Ich euch leicht, was ihr für schwer verständlich haltet: Christus und die Göttliche Liebe sind der Vater selbst. Jesus war der vollkommene Mensch, der die Botschaft Gottes verkündete. Er war der höchste Ausdruck der Vergeistigung — deshalb wird Er der Göttliche Meister genannt.
44 O geliebte Jünger! Wenn ihr an die Werke denkt, die Ich in der Welt vollbrachte, fühlt ihr euch viel zu unbeholfen und klein, um es Mir gleich zu tun. Wenn ihr über die Zeiten nachdenkt, die seit damals verstrichen sind, werdet ihr euch bewusst, dass ihr euch geistig sehr wenig entwickelt habt. Es gibt Augenblicke, in denen ihr die Sehnsucht und die Notwendigkeit fühlt, eure geistigen Gaben zu entwickeln, um Meine Botschaften direkt zu empfangen, sowie um in das Zukünftige einzudringen und mittels der Eigenschaften des Geistes die Konflikte, die Prüfungen und das Chaos, das euch innerhalb der Menschheit umgibt, zu lösen.
45 Wie sehr wünscht ihr mit dem Blick des Geistes zu schauen! Und ihr werdet schauen, aber erst dann, wenn ihr entdeckt, dass ihr die Offenbarungen des Herrn besser versteht, sobald ihr euch vom Lichte des Gewissens führen lasst, das euren Geist erleuchtet.
46 Studiert einstweilen diese Botschaft und schreibt sie nieder, denn es werden Zeiten kommen, in denen ihr dieses Wort nicht mehr hören werdet, und dann werden euch nur die Schriften bleiben.
47 Ich will, dass Mein Wort, wenn daraus Bücher gebildet werden, die über die Erde hin verbreitet werden müssen, makellos gedruckt wird, so rein, wie es aus Mir hervorging.
48 Wenn ihr es so in eure Bücher gelangen lasst, wird ihm ein Licht entströmen, das die Menschheit erleuchten wird, und sein geistiger Sinn wird von allen Menschen empfunden und verstanden werden.
49 Meine Botschaft dieser Zeit wird ebenfalls verneint und bekämpft werden. Einige werden sagen, dass Meine Kundgebung keinen Zweck hatte; aber seid unbesorgt, denn Mein Werk der Zweiten Zeit wurde auch diskutiert, geleugnet, verspottet, und dennoch hat ein Herz nach dem andern und ein Geist nach dem andern jenen Leidensweg erkannt und gewürdigt, den Ich unter euch durchlebte.
50 Wisse, Mein Volk, dass es welche gegeben hat und noch gibt, die sagen: "Was hat der Schmerz Jesu mit unserer Rettung zu tun? Sein Leiden kann uns nicht die Seligkeit geben." Doch der Geist der Wahrheit sagt euch: Ich war durch Jesus unter den Menschen wie diese wohlriechenden Pflanzen, welche die Hände dessen, der ihnen das Leben entriss, duftend machen.
51 Jenes Kreuz, das ihr Mir gabt und das Ich annahm, war Beweis Meiner Liebe für euch und auch der Beweis, dass ihr euch durch Mein Vorbild retten würdet. Warum glaubt ihr, dass — wenn Ich gewußt hätte, dass Mein Opfer nutzlos sein werde — Ich euch dieses angeboten hätte? Erinnert ihr euch nicht, dass Ich euch gesagt habe, dass im Werke des Vaters kein einziges Samenkorn verloren geht?
Als die Seite des Meisters geöffnet wurde, wollte Er, dass ihr in ihr das Tor sehen solltet, das sich auftat, damit ihr alle in der Ewigkeit wohnen würdet, und der erste, der dieses Tor erblickte, war der Soldat, der seine Lanze in den Körper Jesu bohrte.
52 Meine Liebe ist wie der Baum, der die Axt des Holzfällers duftend macht, die ihm das Dasein raubt. Jeder Tropfen Blut von jenem Körper verbreitete sich über diese Menschheit, allen vergebend und ihr Dasein mit dem göttlichen Wesen Meiner Unterweisungen durchduftend.
53 Doch wenn es diese Menschheit in ihrer Blindheit dünkt, dass jenes Opfer nicht genügte für ihre Erlösung — hier ist von neuem Mein Wort, nicht Menschenwort, das jene Botschaft nicht auszulegen verstand, sondern Mein Wort, das euch das unsterbliche Wesen Meiner Lehre und Meiner Werke lehrt, die göttliche Erläuterung, durch welche die Menschen den geistigen Wert jenes Blutes verstehen werden, das auf Golgatha aus Liebe zur Menschheit vergossen wurde.
54 Ich sage euch, was der Sinn jenes Opfers ist, denn ihr gehört Mir, so wie Ich euch gehöre.
55 Niemals habe Ich in irgendeinem Geschöpf einen Feind gesehen, denn alle seid ihr Meine Kinder. Das Wort "Feind" in Bezug auf einen Menschen-Bruder schändet die Lippen dessen, der es ausspricht.
56 Longinus* durchbohrte Meine Seite, und Ich vergoss auf ihn das Blut, das zum Licht in seinen blinden Augen wurde.
* Der Name des römischen Soldaten.
57 Ich will, dass ihr wie euer Meister seid, um euch zu Recht Meine Jünger zu nennen. Meine Hinterlassenschaft besteht aus Liebe und aus Weisheit. Christus war es, der zu euch kam, und Christus ist es, der in diesem Augenblick zu euch spricht; doch versucht nicht, Mich von Gott zu trennen, oder Mich außerhalb von Ihm zu sehen, denn Ich bin und war immer eins mit dem Vater. Ich habe euch gesagt, dass Christus die Göttliche Liebe ist; versucht deshalb nicht, Mich vom Vater zu trennen. Glaubt ihr, dass Er ein Vater ohne Liebe zu Seinen Kindern ist? Wie kommt ihr auf diesen Gedanken? Es ist an der Zeit, dass ihr dies erkennt.
58 Niemand soll sich schämen, Gott, den Schöpfer, Vater zu nennen, denn dies ist Sein wahrer Name.
59 Ich habe euch aufs neue das Licht gebracht, damit ihr das ergründet, was ihr früher nicht zu begreifen vermochtet.
60 Wenn Ich eurem Geiste sagte, bevor Ich ihn zur Erde sandte, dass Ich ihm eine Welt von Lehren geben werde, so sage Ich ihm heute, dass Ich ihm einen Himmel von Weisheit anbiete.
61 Wandert auf diesem Pfade der Vergeistigung, und ihr werdet diesen Himmel empfangen, von dem Ich zu euch spreche.
62 Die Weisheit des Geistes ist Licht, das niemals verlöscht.
63 Ich bin der Meister, Ich bin Christus, der zu euch durch das Gewissen spricht, in der Art, die nur Ich habe, um zu jedem einzelnen von euch zu kommen, welche euch liebkost, wenn sie zu euch spricht.
64 Hier habt ihr Mich und seht Mich für ein Werk der Liebe anscheinend unnütze Wesen suchen, von denen Ich weiß, dass sie Mir dienen werden, weil Ich sie geschaffen habe.
65 Ich bediene Mich eures Geistes, eures Willens, eures Herzens, eures Verstandes, und bis ihr den Zeitpunkt eurer Zurüstung und eurer Erleuchtung erreicht — an dem Ich Mich eurer bedienen kann, indem Ich euch in Meine Werkzeuge verwandle — lasse Ich euch Meine Unterweisungen, damit ihr die weise Lektion lernt.
66 Erlebet diese Tage der Erinnerung, während Ich euch durch Mein Wort vorbereite. Denkt nach, vertieft euch in jene Stunde, in der die Erde sich gegen die menschliche Undankbarkeit verwahrte und sich der Himmel verfinsterte, aber in der das Lamm nicht aufbegehrte.
67 Traurig war der Blick des Meisters auf Golgatha, doch mit ihm segnete Er euch. Für jene Menschenscharen ging Er in den Tod, aber Er wusste, dass Er bald in allen Herzen auferstehen würde, wenn sie zum Glauben geboren würden.
68 Diejenigen, welche nach Jerusalem gehen, sagen, dass in jenen Gegenden eine Atmosphäre herrscht, die den Geist überrascht, und dass sogar das Licht seltsam erscheint.
69 Wahrlich, Ich sage euch, es ist die Stimme des Gewissens, es sind die Erinnerungen, die das Herz erbeben lassen, und obwohl Jesus dort starb und die Menschheit Ihn nicht mehr sah, erscheint Christus überall in Seinem Wesen, in Gegenwärtigkeit und Macht.
70 Karawanen von Männern und Frauen machen sich auf nach Jerusalem, und beim Betreten jener Orte kommen ihnen zuweilen freundliche, zuweilen bittere Erinnerungen in den Sinn. Sie finden alles von der Gegenwart Jesu durchdrungen. Doch wozu so weit pilgern auf der Suche nach materiellen Spuren, da jeder Meine göttliche Gegenwart in seinem Geiste besitzt, wo immer er sich auch befindet?
71 Ich wünschte, ihr alle würdet euch durch diese Unterweisung aufmachen, um eine Botschaft der Brüderlichkeit, der guten Kunde, der Liebe hinauszutragen; einen Gruß, einen Tropfen heilenden Balsams, eine Freundschaftsumarmung für alle eure Brüder.
72 Ich komme in dieser Zeit, damit ihr von der Erde aus mit dem Lichte Meiner Unterweisungen das Neue Jerusalem schaut, die Helle Stadt, dem Geiste verheißen, die Mein Apostel Johannes in seiner Offenbarung sah; doch während im ersten Jerusalem die Bosheit des Menschen Mich am Marterkreuz erhöhte, werden Mich in der Neuen Stadt, die geistig sein wird, die Geister auf den Altar ihrer Liebe emporheben.
Mein Friede sei mit euch!

Nichts außer dem Mutigen

Worte von Jesus an Byron Searle
II Petrus 3:8-10
8 Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem HERRN ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.
9 Der HERR verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre.
10 Es wird aber des HERRN Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.
Transkript
Mein Sohn, ich weine um meine Kinder, die sich weigern, die Wahrheit meines Wortes zu hören! Sie lesen es ohne zu verstehen und versuchen, durch das Fleisch im Geist zu leben. Meine Kinder gehen und leben im Fleisch, daher wird Mein Wort eine Botschaft von Taten und Verboten anstelle einer Botschaft der Vergebung. Dieses Wort nannte ich "None But The Brave" und erinnerte mich an alle, die mich bis zum Tod liebten. Diese Brüder und Schwestern hatten nicht das vollständige Wort, wie Sie es heute haben. Sie hatten Briefe von einer Person zur anderen weitergegeben. Sie hatten Glauben, der in der heutigen Welt nicht gesehen wird. Sie starben im Glauben daran, dass ich von den Toten auferstanden bin und ihnen ihre Sünden vergeben habe.
Mein Sohn, ich habe heute etwas gegen die Kirche! Sie nehmen Mein Wort und interpretieren es neu, um in das sündige Leben zu passen, in dem sie leben. Viele Kirchen leugnen meinen Tod, mein Begräbnis und meine Auferstehung. Sie sagten, es sei alles Allegorie, es sei nur eine Geschichte, um die Massen zu beeinflussen. Dieselben Kirchen haben Häresien, Hexerei, Homosexualität, Unzucht, Stolz, Lust, Selbstsucht und jede andere abscheuliche Sünde eingebracht !!!
Mein Sohn, obwohl meine Liebe zu denen, die solche Kirchen besuchen, niemals endet, bin ich wütend darüber, dass sich die Menschen weigern, Buße zu tun und sich von ihren bösen Wegen abzuwenden! Ich werde diese falschen Lehren und abscheulichen Kirchen durch Feuer niedermachen! Mein Volk hat in den Kirchen die Wahrheit geschrien, nur um beschämt und vertrieben zu werden! Ich erhebe einen Überrest von mächtigen Kriegern, die Mich mit all ihrem Herzen, all ihren Gedanken und mit allem, was sie haben, lieben! Dies werden die Starken in den kommenden Tagen sein! Diejenigen, die sich nicht um ihr Leben fürchten, weil sie wissen, dass ich sie in meiner Hand habe! Sie werden in den nächsten Tagen die Mutigen sein!

Mein Sohn, das Gericht ist hier! Meine Leute wissen es und fühlen es in ihren Geistern! Die Dringlichkeit, die Verlorenen zu erreichen, treibt viele von Meinem Überrest dazu, im Glauben aufzutreten und Mich zu prüfen. Ich bin bei dir, spricht der Herr, und ich werde weder weggehen noch dich verlassen! Such mich täglich! Höre auf meine Stimme! Lies mein Wort für Anweisungen! Ich liebe euch sehr und ich komme sehr bald für euch !!!
Amen.
Messias Jesus


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