9. Geschichten und Gestalten des Volkes Israel

II Rückschau auf die erste und zweite Offenbarungszeit
Kapitel 9 - Geschichten und Gestalten des Volkes Israel
Die Sündenfallgeschichte

1 Die geschichtliche Überlieferung über die ersten Menschen, welche die Erde bewohnten, wurde von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie im Buch der "Ersten Zeit" niedergeschrieben wurde. Es ist ein lebendiges Gleichnis jener ersten Menschenwesen, die auf der Erde lebten. Ihre Lauterkeit und Unschuld ermöglicht ihnen, die Liebkosung der Mutter Natur zu fühlen. Zwischen allen Wesen bestand ein freundschaftliches Verhältnis, und unter allen Geschöpfen eine uneingeschränkte Brüderlichkeit. (105,42)

2 In einem Göttlichen Gleichnis inspirierte Ich die ersten Menschen, damit sie eine erste Kenntnis ihrer Bestimmung erlangen würden, aber der Sinngehalt meiner Offenbarungen wurde falsch gedeutet.

3 Als zu euch vom Baume des Lebens gesprochen wurde, von dem der Mensch aß, dem Wissen um Gut und Böse, sollte euch nur begreiflich gemacht werden, dass der Mensch – als er genügend Erkenntnis besaß, um zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden und er damit für seine Taten verantwortlich wurde – von da an die Früchte seiner Werke zu ernten begann. (150,42)

4 Ihr wisst, dass Gott zu den Menschen sagte: "Wachset und mehret euch und füllet die Erde". Dies war das anfängliche Gesetz, das man euch gab, o Volk. Später hat der Vater die Menschen nicht nur dazu aufgefordert, dass sie sich mehren und dass das Menschengeschlecht weiter wächst, sondern dass ihre Gefühle immer hochherziger werden und ihr Geist eine unbehinderte Entfaltung und Entwicklung nimmt. Doch wenn das erste Gesetz die Ausbreitung der menschlichen Rasse zum Ziele hatte – wie könnt ihr da annehmen, dass derselbe Vater euch bestrafen würde, weil ihr ein Gebot von Ihm befolgt und erfüllt habt? Ist es möglich, Volk, dass in eurem Gott ein solcher Widerspruch existiert?

5 Seht, welch materielle Auslegung die Menschen einem Gleichnis gaben, in dem zu euch nur vom Erwachen des Geistes im Menschen gesprochen wurde. Ergründet daher meine Unterweisung und sagt nicht länger, dass ihr die Schuld bezahlt, die die ersten Erdenbewohner durch ihren Ungehorsam gegenüber ihrem Vater auf sich luden. Habt eine höhere Vorstellung von der Göttlichen Gerechtigkeit. (150,45-46)

6 Jetzt ist die Zeit, in der ihr meine Worte: "Wachset und mehret euch" verstehen könnt, dass dies nämlich auch geistig getan werden muss, und dass ihr das Universum mit euren guten Werken und lichtvollen Gedanken erfüllen sollt. Ich heiße alle willkommen, die Mir näherkommen wollen – alle, die nach Vollkommenheit streben. (150, 48-49)

Willensfreiheit und Ursünde

7 Ihr sagt Mir, dass ihr wegen eurer Willensfreiheit in Fehler und Irrtümer geraten seid. Darauf antworte Ich euch, dass ihr euch durch diese Gabe unendlich weit über den Punkt hinaus erheben könnt, von dem ihr zu Beginn eurer Entwicklung ausgegangen seid.

8 Außer der Willensfreiheit gab Ich jedem Geist mein Licht in seinem Gewissen, damit niemand in die Irre gehe; aber die, die meine Stimme nicht hören wollten, oder im Verlangen nach Geistigem Licht nicht in ihr Inneres einkehren wollten, ließen sich bald durch die zahllosen Schönheiten des menschlichen Lebens verführen, verloren die Stütze meines Gesetzes für ihren Geist und mussten straucheln und fallen.

9 Ein einziges Vergehen zog viele schmerzliche Folgen nach sich, und zwar deshalb, weil die Unvollkommenheit nicht im Einklang mit der Göttlichen Liebe ist.

10 Jene, welche ergeben und reuevoll sogleich zum Vater zurückkehrten und Ihn sanftmütig baten, dass Er sie reinigen und von den Verfehlungen losspreche, die sie soeben begangen hatten, empfing der Herr mit unendlicher Liebe und Barmherzigkeit, tröstete ihren Geist, sandte sie aus, um ihre Fehler wiedergutzumachen und bestätigte sie in ihrer Aufgabe.

11 Glaubt nicht, dass alle nach ihrem ersten Ungehorsam sanftmütig und reuevoll zurückkehrten. Nein, viele kamen voll Hochmut und Groll. Andere wollten schamerfüllt, in Erkenntnis ihrer Schuld, ihre Vergehen vor Mir rechtfertigen, und ferne davon, sich durch Reue und Besserung zu läutern – welche Beweis von Demut sind – entschieden sie sich, für sich selbst ein Leben nach ihrer Weise zu schaffen, außerhalb der Gesetze, die meine Liebe vorschreibt.

12 Daraufhin trat meine Gerechtigkeit in Kraft – aber nicht, um sie zu strafen, sondern um sie zu bessern – nicht, um sie zu vernichten, sondern um sie ewig zu erhalten, indem sie ihnen eine umfassende Gelegenheit bot, sich zu vervollkommnen.

13 Wie vielen jener ersten Sünder gelingt es noch immer nicht, sich von ihren Flecken zu befreien; denn von einem Sturz zum anderen fielen sie immer tiefer hinab in den Abgrund, aus dem sie allein die Ausübung meines Gesetzes wird retten können. (20, 40-46)

Die Sintflut

14 In den ersten Zeiten der Menschheit herrschte Unschuld und Einfachheit unter den Menschen; aber in dem Maße, in dem sie an Zahl zunahmen, wurden aufgrund ihrer Entwicklung und ihrer Willensfreiheit auch ihre Sünden zahlreicher und entfalteten sich immer schneller – nicht so ihre Tugenden, sondern ihre Verstöße gegenüber meinem Gesetz.

15 Da bereitete Ich Noah vor, dem Ich Mich von Geist zu Geist kundtat, denn diese Zwiesprache habe Ich vom Beginn der Menschheit an mit den Menschen aufgenommen.

16 Ich sagte Noah: "Ich werde den Geist der Menschen von all ihren Sünden reinigen; zu diesem Zweck werde Ich eine große Sintflut senden. Baue eine Arche und lasse deine Kinder, deren Frauen, die Kinder deiner Kinder und ein Paar von jeder Tierart in sie einsteigen."

17 Noah war meinem Gebot gehorsam, und die Katastrophe kam in Erfüllung meines Wortes. Der schlechte Same wurde mit der Wurzel ausgerissen, und der gute Same in meinen Kornkammern aufbewahrt, aus dem Ich eine neue Menschheit schuf, die das Licht meiner Gerechtigkeit in sich trug und mein Gesetz zu erfüllen und in der Einhaltung guter Sitten zu leben verstand.

18 Meint ihr etwa, dass jene Menschen, die einen so leidvollen Tod fanden, körperlich und geistig umkamen? Wahrlich, Ich sage euch: nein, meine Kinder. Ihre Geister wurden durch Mich erhalten und erwachten vor dem Richter ihres eigenen Gewissens und wurden vorbereitet, um erneut auf den Weg des Lebens zurückzukehren, damit sie auf ihm geistigen Fortschritt erlangten. (302, 14 - 16)

Abrahams Opferbereitschaft

19 Nicht immer wird es nötig sein, dass ihr den Leidenskelch bis zur Neige leert. Denn es genügt Mir, euren Glauben, euren Gehorsam, euren Vorsatz und eure Absicht zu sehen, meinen Auftrag zu befolgen, dass Ich euch den schwersten Augenblick eurer Prüfung erspare.

20 Erinnert euch, dass von Abraham das Leben seines Sohnes Isaak gefordert wurde, den er sehr liebte und den der Patriarch unter Überwindung seines Schmerzes und der Liebe zu seinem Sohne in einer Prüfung des Gehorsams, des Glaubens, der Liebe und Demut, die ihr noch nicht begreifen könnt, zu opfern im Begriffe war. Doch es wurde ihm nicht erlaubt, das Opfer an dem Sohne zu Ende zu bringen, weil er auf dem Grunde seines Herzens bereits seinen Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Willen bewiesen hatte, und dies genügte. Wie groß war der innere Jubel Abrahams, als seine Hand durch eine höhere Macht aufgehalten wurde und ihn an der Opferung Isaaks hinderte! Wie segnete er den Namen seines Herrn und bewunderte seine Weisheit! (308,11)

21 In Abraham und seinem Sohne Isaak gab Ich euch ein Gleichnis dafür, was der Opfertod des Erlösers bedeuten würde, als Ich die Liebe, die Abraham Mir entgegenbrachte, auf die Probe stellte, indem Ich ihn dazu aufforderte, seinen Sohn, seinen heißgeliebten Isaak zu opfern.

22 Bei rechter Betrachtung werdet ihr in jenem Akt eine Ähnlichkeit zu dem erkennen, was später die Opferung des "Eingeborenen Sohnes"  Gottes um der Rettung der Welt willen bedeutete.

 Dieser biblische Ausdruck bedeutet: der in die Welt hineingeborene (oder inkarnierte) Sohn Gottes.

23 Abraham war hier die Verkörperung Gottes, und Isaak das Abbild Jesu. In jenem Augenblick dachte der Patriarch, dass der Herr deshalb das Leben seines Sohnes von ihm forderte, damit das Blut des Unschuldigen die Sünden des Volkes abwaschen würde, und obwohl er den, der Fleisch von seinem Fleische war, zutiefst liebte, war der Gehorsam in ihm gegenüber Gott, sowie das Erbarmen und die Liebe zu seinem Volke schwerwiegender für ihn als das Leben seines geliebten Sohnes.

24 Der gehorsame Abraham war nahe daran, den tödlichen Stoß gegen seinen Sohn auszuführen. In dem Augenblick, da er von Schmerz überwältigt den Arm erhob, um ihn zu opfern, hielt ihn meine Macht zurück und gebot ihm, ein Lamm statt seines Sohnes zu opfern, damit jenes Symbol als Zeugnis von Liebe und Gehorsam bestehen bliebe. (119, 18 - 19)

Das Traumbild Jakobs von der Himmelsleiter

25 Wisst ihr, welche Bedeutung jene Leiter hat, die Jakob im Traume sah? Jene Leiter versinnbildlicht das Leben und die Entwicklung der Geistwesen.

26 Der Körper Jakobs schlief zum Zeitpunkt der Offenbarung, aber sein Geist war wach. Er hatte sich mittels des Gebetes zum Vater erhoben, und als sein Geist in die Regionen des Lichtes gelangte, empfing ihn eine himmlische Botschaft, die als ein Testament geistiger Offenbarungen und Wahrheiten für sein Volk erhalten bleiben sollte, welches die ganze Menschheit ist; denn "Israel" ist kein irdischer, sondern ein geistiger Name.

27 Jakob sah, dass jene Leiter auf der Erde stand und ihre Spitze den Himmel berührte. Dies zeigt den Weg der geistigen Aufwärtsentwicklung an, welcher auf Erden mit dem Fleischeskörper beginnt und der endet, wenn der Geist sein Licht und seine Essenz mit der seines Vaters vereint, fern jedes materiellen Einflusses.

28 Der Patriarch sah, dass auf jener Leiter Engel auf- und niederstiegen. Dies versinnbildlichte das unaufhörliche Geborenwerden und Sterben, das ständige Kommen und Gehen der Geistwesen im Verlangen nach Licht oder auch mit der Aufgabe, zu sühnen und sich zu läutern, um bei der Rückkehr zur Geistigen Welt sich ein wenig höher zu erheben. Es ist der Weg der geistigen Entwicklung, der zur Vervollkommnung führt.

29 Deshalb sah Jakob an der Spitze der Leiter die sinnbildliche Gestalt Jehovas, welche anzeigte, dass Gott das Ziel eurer Vervollkommnung, eures Strebens und die höchste Belohnung von unendlichen Seligkeiten ist – als Lohn für schwere Kämpfe, lange Leiden und die Beharrlichkeit, zum Schoße des Vaters zu gelangen.

30 Immer fand der Geist in den Schicksalsschlägen und Prüfungen eine Gelegenheit, Verdienste zu erwerben, um aufzusteigen. Dabei wurde in jeder Prüfung immer die Leiter Jakobs versinnbildlicht, die euch aufforderte, eine weitere Sprosse zu erklimmen.

31 Dies war eine große Offenbarung, o Jünger, denn in ihr wurde zu euch in einer Zeit vom Geistigen Leben gesprochen, in der das Erwachen des Geistes zur Verehrung des Göttlichen, des Hohen, Reinen, Guten und Wahren kaum begonnen hatte.

32 Jene Botschaft konnte nicht nur für eine Familie bestimmt sein, nicht einmal für ein einziges Volk; ihre Essenz war geistig und hatte daher universelle Bedeutung. Eben darum sprach die Stimme des Vaters zu Jakob: "Ich bin Jehova, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks. Das Land, in dem du dich befindest, werde Ich dir und deinem Samen geben, und dieser Same wird zahlreich wie der Staub der Erde sein. Ihr werdet euch nach Westen und nach Osten, nach Norden und nach Süden ausbreiten, und alle Geschlechter der Erde werden in dir und deinem Samen gesegnet werden." (315, 45-50)

Josef und seine Brüder

33 Josef, Sohn des Jakob, war von seinen eigenen Brüdern an einige Händler verkauft worden, die auf dem Wege nach Ägypten waren. Josef war noch klein und hatte doch schon Beweise einer großen Gabe der Prophetie gegeben. Der Neid bemächtigte sich seiner Brüder, die sich seiner entledigten in der Meinung, ihn nicht mehr wiederzusehen. Doch der Herr, der über seinem Diener wachte, beschützte ihn und machte ihn groß beim Pharao von Ägypten.

34 Viele Jahre danach, als die Welt von Dürre und Hunger geplagt wurde, hatte Ägypten, geleitet von den Ratschlägen und Inspirationen Josefs, genügend Vorräte angelegt, um der Heimsuchung standzuhalten.

35 Da geschah es, dass die Söhne Jakobs auf der Suche nach Lebensmitteln nach Ägypten kamen. Groß war ihre Bestürzung, als sie erkannten, dass ihr Bruder Josef zu einem Minister und Berater des Pharao geworden war. Als sie ihn sahen, fielen sie zu seinen Füßen auf ihre Knie nieder, voll Reue über ihre Verfehlung, und sie erkannten, dass die Prophezeiungen ihres Bruders in Erfüllung gegangen waren. Jener, den sie für tot hielten, war hier vor ihnen voller Macht, Tugend und Weisheit. Der Prophet, den sie verkauft hatten, bewies ihnen die Wahrheit der Prophetie, die der Herr ihm schon als Kind auf die Lippen gelegt hatte. Der Bruder, den sie gequält und verkauft hatten, vergab ihnen. Verstehst du, Volk? Jetzt wisst ihr, weshalb Ich euch an diesem Tage gesagt habe: Wann werdet ihr Mich erkennen, wie Josef von seinen Brüdern erkannt wurde ?(90,2)

Die Wüstenwanderung des Volkes Israel unter Mose

36 In der "Ersten Zeit" stand Mose an der Spitze Israels, um es während vierzig Jahren durch die Wüste ins Land Kanaan zu führen. Aber aus Ungehorsam, Unglauben und Materialismus lästerten die einen, andere wurden abtrünnig, und wieder andere lehnten sich auf. Doch Mose sprach zu ihnen in dieser Situation mit Klugheit und Geduld, damit sie nicht den Höchsten Willen verletzten, sondern demütig und folgsam wären gegenüber jenem Vater, der - ohne auf ihren Ungehorsam zu schauen - das Manna vom Himmel fallen und Wasser aus dem Felsen quellen ließ. (343,53)

37 Mose hatte genügend Beweise geliefert, dass der wahre Gott mit ihm war; doch das Volk wollte noch mehr Zeugnisse, und als der Sendbote die Menschenmengen bis zum Fuße des Berges Sinai gebracht hatte, rief er die Macht Jehovas an, und der Herr ehrte ihn und gewährte ihm große Beweise und Wunder.

38 Das Volk wollte Jenen hören und sehen, den Mose durch seinen Glauben hörte und schaute, und so offenbarte Ic h Mich dem Volk in der Wolke und ließ es meine Stimme stundenlang hören. Doch sie war so gewaltig, dass die Menschen vor Furcht zu sterben glaubten; ihre Körper zitterten, und ihre Geister schauderten bei jener Stimme der Gerechtigkeit. Da flehte das Volk Mose an, er solle Jehova bitten, nicht mehr zu seinem Volke zu sprechen, weil sie Ihn nicht mehr anhören konnten. Es erkannte, dass es noch viel zu unreif war, um mit dem Ewigen direkt in Verbindung treten zu können. (29,32 + 34)

39 Stärkt euren Geist in den großen Schlachten des Lebens, wie jenes Volk Israel in der Wüste stark wurde. Wisst ihr, wie weit die Wüste ist, die kein Ende zu haben scheint, mit einer unbarmherzigen Sonne und glühendem Sand? Wisst ihr, was Einsamkeit und Stille und die Notwendigkeit nächtlichen Wachens ist, weil die Feinde auflauern? Wahrlich, Ich sage euch, dort in der Wüste war es, wo jenes Volk die Größe erfasste, welche darin bestand, an Gott zu glauben, und wo es lernte, Ihn zu lieben. Was konnte jenes Volk schon von der Wüste erwarten? Und dennoch hatte es alles: Brot, Wasser, ein Heim zum Ausruhen, eine Oase und ein Heiligtum, um seinen Geist in Dankbarkeit zu seinem Vater und Schöpfer zu erheben. (107,28)

Elia's Kampf für den wahren Gott

40 In der "Ersten Zeit" kam Elia zur Erde, nahte sich den Herzen der Menschen und fand sie dem Heidentum und Götzentum verfallen. Die Welt wurde von Königen und Priestern regiert, und beide hatten sich von der Erfüllung der Göttlichen Gesetze abgewandt und führten ihre Völker auf Wege der Verirrung und Unwahrheit. Sie hatten verschiedenen Göttern Altäre errichtet, und verehrten sie.

41 Elia trat in jener Zeit auf und sprach zu ihnen mit Worten voller Gerechtigkeit: "Öffnet eure Augen und erkennt, dass ihr das Gesetz des Herrn entweiht habt. Ihr habt das Vorbild seiner Boten vergessen und seid Kulten verfallen, die des lebendigen und mächtigen Gottes unwürdig sind. Es ist notwendig, dass ihr erwacht, auf Ihn schaut und Ihn anerkennt. Beseitigt euren Götzendienst und erhebt eure Augen über jedes Bildnis, mit dem ihr Ihn dargestellt habt."

42 Elia hörte meine Stimme. die ihm sagte: "Entferne dich von diesem bösen Volke. Sage ihm, dass für lange Zeit kein Regen mehr fallen wird, bis du es in meinem Namen befiehlst."

43 Und Elia sprach: "Es wird nicht mehr regnen, bis mein Herr die Stunde anzeigt und meine Stimme es befiehlt", und indem er dies sagte, entfernte er sich.

44 Von jenem Tage an war die Erde trocken, die für den Regen bestimmten Jahreszeiten verstrichen, ohne dass dieser sich einstellte. Am Himmel sah man keine Anzeichen für Regen, die Felder fühlten die Dürre, das Vieh verschmachtete nach und nach, die Menschen gruben in der Erde nach Wasser, um ihren Durst zu löschen, ohne es zu finden; die Flüsse vertrockneten, das Gras verwelkte, weil es den Strahlen einer sengenden Sonne erlag, und die Menschen riefen ihre Götter an und baten sie, dass jenes Element zu ihnen zurückkehre, um zu säen und Samen zu ernten, der sie ernähren würde.

45 Elia hatte sich auf Göttliches Gebot hin zurückgezogen, betete und harrte des Willens seines Herrn. Die Männer und Frauen begannen aus ihrer Heimat fortzuziehen auf der Suche nach neuen Ländern, wo sie kein Wasser entbehren würden. Überall sah man Karawanen, und an allen Orten war die Erde ausgedörrt.

46 Die Jahre vergingen, und eines Tages, als Elia seinen Geist zum Vater erhob, hörte er seine Stimme, die ihm sagte: "Suche den König auf, und wenn Ich dir das Zeichen gebe, wird der Regen wieder auf dies Land herabfallen."

47 Elia, demütig und voll Gehorsam, ging hin zum König jenes Volkes und zeigte vor den Anbetern des falschen Gottes seine Macht. Danach sprach er vom Vater und von dessen Macht, und da erschienen die Zeichen: Blitze, Donner und Feuer gewahrte man am Himmel; daraufhin fiel der lebenspendende Regen in Strömen herab. Von neuem bekleideten sich die Felder mit Grün, die Bäume waren voller Früchte, und es gab Wohlstand.

48 Das Volk erwachte angesichts dieses Beweises und erinnerte sich seines Vaters, welcher es durch Elia aufrief und ermahnte. Zahlreich und sehr groß waren zu jener Zeit die Wundertaten Elias, um die Menschheit wachzurütteln. (53, 34 - 40)

Die zwölf Stämme Israels

49 Glaubt nicht, dass es nur im Schoße des Volkes Israel Propheten, Wegbereiter und Lichtgeister gab. Auch in andere Völker habe Ich einige von ihnen gesandt; doch die Menschen verstanden sie als Götter und nicht als Boten und schufen um ihre Lehren Religionen und Kulte.

50 Das Volk Israel begriff die Mission nicht, die es gegenüber anderen Völkern hatte und schlummerte auf einem Lager voller Segnungen und Annehmlichkeiten.

51 Der Vater hatte es als eine vollkommene Familie geformt, in der ein Stamm die Aufgabe hatte, das Volk zu verteidigen und den Frieden zu erhalten; ein anderer bearbeitete das Land, ein weiterer Stamm bestand aus Fischern und Seeleuten. Einem anderen wurde die geistige Verehrung Gottes anvertraut, und so erfüllte jeder der zwölf Stämme, aus denen das Volk bestand, eine andere Aufgabe, die zusammen ein Beispiel von Harmonie gaben. Doch wahrlich, Ich sage euch, die geistigen Fähigkeiten, die ihr in jenen früheren Zeiten besaßet, habt ihr noch immer. (135,15 - 16)

Die Propheten und ersten Könige Israels

52 Die Propheten sprachen mit großer Wahrhaftigkeit, fast immer kamen sie zur Erde in Zeiten der Verwirrung und Verirrung. Sie warnten die Völker und forderten sie zur Reue und zur Umkehr auf, wobei sie große Heimsuchungen der Gerechtigkeit ankündigten, wenn sie sich nicht dem Guten zuwandten. Bei anderen Gelegenheiten sagten sie Segnungen voraus für die Befolgung und den Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Gesetz.

53 Doch was jene Propheten sprachen war eine Ermahnung zur Ausübung des Guten, der Gerechtigkeit und der gegenseitigen Achtung. Sie offenbarten nicht das Leben des Geistes, seine Bestimmung und seine Entwicklung. Nicht einmal Mose, den Ich erwählte, um ihn zu meinem Stellvertreter zu machen und durch dessen Vermittlung Ich das Gesetz für alle Zeiten übergab, sprach zu euch vom Geistigen Leben.

54 Das Gesetz des Vaters enthält Weisheit und Gerechtigkeit. Es lehrt den Menschen, in Frieden zu leben, sich untereinander zu lieben und zu respektieren und sich als Menschen in meinen Augen als würdig zu erweisen. Aber Mose zeigte der Menschheit nicht, was es jenseits der Schwelle des körperlichen Todes gibt, noch wie die Wiedergutmachung der ungehorsamen Geistwesen beschaffen ist, oder die Belohnung für die in ihrer Lebensaufgabe Klugen und Fleißigen.

55 Später regierte David, erfüllt von Geistesgaben und Inspirationen, und in seinen Augenblicken der Erhebung, in seinen Verzückungen, vernahm er Hymnen und geistige Lieder, aus denen er die Psalmen schuf. Mit ihnen sollte er das Volk Israel dazu einladen, zu beten und seinem Herrn die beste Opfergabe seines Herzens zu schenken. Doch David konnte mit all seiner Liebe und Inspiration dem Volke nicht die wunderbare Existenz der Geistwesen, ihre Entwicklung und ihr Ziel offenbaren.

56 Und Salomon, der ihm in der Herrschaft nachfolgte und gleichfalls die großen Gaben der Weisheit und Macht bewies, die ihm verliehen worden waren, um derentwillen er geliebt und bewundert wurde, und dessen Ratschlägen, Urteilen und Sprichwörtern noch heute gedacht wird – wenn sein Volk sich an ihn gewandt und ihn gefragt hätte: "Herr, wie ist das Geistige Leben beschaffen? Was gibt es jenseits des Todes? Was ist der Geist?" - Salomon in all seiner Weisheit hätte darauf nicht antworten können. (339,12 – 15)

BWL - Band I - Unterweisung 9


Buch des Wahren Lebens - Lehren des Göttlichen Meisters - Band I - Unterweisungen 1 - 28 
Download-Link Buch des wahren Lebens - Band 1
 
Unterweisung 9:
 
 1 Ihr gedenkt an diesem Tage Meines Einzugs in Jerusalem; ihr ruft die Zeiten wach, in denen Ich als Jesus unter euch lebte. Heute fühlt ihr euch angesichts Meiner neuen Wunder wieder stark und legt öffentlich Zeugnis ab, dass dieser Meister derselbe ist, der in der Zweiten Zeit zu euch sprach; doch Ich sage euch, dass ihr nicht vergessen sollt, was ihr mit Jesus getan habt, damit ihr es nicht in dieser Zeit wiederholt. Ich wusste, dass ihr nach eurem Jubel infolge der Worte der Priester schwach werden würdet und dass eure Hosiannagesänge bald in das "Kreuziget ihn" umschlagen würden.
2 O Meine Kinder, die ihr Meine Kundgebungen über die Zeiten hin nicht erkannt habt noch wach geblieben seid in Erwartung der Erfüllung Meiner Weissagungen!
3 Ich war das Opferlamm bei jenem Passahfest, das Mein Volk feierte. Erst später, als die Zeit vorbei war, erkanntet ihr das Wesen Meiner Lehre und den Grund für Mein Opfer, und dann weintet ihr und bereutet, Mich nicht erkannt zu haben.
4 Heute befindet ihr euch in einer neuen Zeit der Unterweisungen und großer, geistiger Manifestationen, und der Meister sucht in eurem Geiste den Samen, den Er zu einer anderen Zeit in euch gelegt hat. Ihr sagt Mir: "Warum fühlen wir nicht Deine Gegenwart, wenn Du uns so nahe bist?" Und Ich antworte euch, dass ihr euch vermaterialisiert habt, dass ihr mit den Wissenschaften und all dem, was zur Welt gehört, beschäftigt seid und dabei euren Geist vergesst.
Angstvoll sagt ihr Mir, dass ihr vom Wege abgeirrt seid, und Ich sage euch, dass Ich gekommen bin, um euch mit dem Lichte Meiner Lehren den Weg zu weisen, der euch zu einem Dasein in einer Welt des Friedens führt. Hört auf Mich, dann wird Mein Wort euch zu einem neuen Leben erwecken, eure Zweifel und Befürchtungen werden sich zerstreuen. Euer Geist, der eine schwere Last trägt, wird Ruhe finden, wenn er Meine Vergebung fühlt.
5 Warum überlasst ihr nicht Mir eure Sache? Warum verschafft ihr euch Gerechtigkeit, indem ihr Meinen Platz als Richter einnehmt? Wisst ihr nicht, dass ihr in einer Zeit der Prüfungen und der Schuldabtragung lebt? Erkennt, dass ihr alle gegen Mein Gesetz verstoßt, und dass Ich euch weder gerichtet noch öffentlich angeklagt habe.
6 Wenn Ich euch den freien Willen gewährt habe, so nicht deshalb, damit ihr euch gegenseitig richtet, sondern damit ihr euren Geist in der Ausübung des Guten vervollkommnet, unterstützt vom Lichte des Gewissens.
7 Ich mache euch zu "Arbeitern" und gebe euch Meinen Samen der Liebe, damit ihr ihn in die Kranken, in die Betrübten, in die Übeltäter sät; und falls jemand sich unwürdig fühlt, ihn zu empfangen, so veranlasst ihn, zu Mir zu kommen, Ich werde ihn würdig zu machen wissen, damit er sich nicht verachtet fühlt. Ruft eure himmlische Mutter an, ihre göttliche Liebe wird euch in diesem Kampfe beistehen und euch alle zu Mir führen.
8 Ich will, dass ihr, das Volk, welches Ich gelehrt habe, es übernehmt, die neuen Menschenmengen zu führen, welche nach 1950 herbeikommen werden, um Mein Volk zu vermehren, und dass ihr wachet, damit sie mit dem Brot des ewigen Lebens genährt werden, so wie Ich dies mit euch tat.
9 Erlaubt nicht, dass Mein Wort verfälscht wird; seid wachsam, damit sein geistiger Sinn immer gewahrt bleibt, und sorgt dafür, dass eure Auslegung richtig ist. Legt Meine Wahrheit dar, und sie wird euren Brüdern Leben, Gesundheit und Glauben bringen. Wenn Mein Wort Licht ist, das aus Mir hervorbricht, muss es sich in jedem, der es kennt, wie eine Fackel offenbaren. Ich biete euch dieses Licht an, weil Ich nicht will, dass ihr im Finstern lebt.
10 Vervollkommnet euren Geist mit Meiner Weisheit, stärkt euch, damit ihr für euren geistigen Aufstieg kämpft. — Die ihr bar aller Gefühlsregungen seid, fühlt Meine Liebkosung, damit die Eigensucht der euch umgebenden Wesen in euren Herzen keinen Schaden hinterlässt. — Ihr fragt mich: "Warum gibt es unter den Menschen keine wahre Liebe? Warum übt man nicht wahre Wohltätigkeit?" Und Ich antworte euch: Darum, weil ihr den Quell kristallklaren Wassers habt versiegen lassen, den Ich in euer Herz gelegt habe, weil ihr euch von der Erfüllung Meines Gesetzes entfernt habt.
11 Ihr habt euch entzweit und wollt von den Bedürfnissen eurer Brüder nichts wissen; ihr betrachtet euch als Fremde, selbst wenn ihr unter demselben Dache wohnt. Deshalb wart ihr beim Hören Meines Wortes überrascht, weil Ich in ihm Meine Liebe, Meine Geduld und Meine Vergebung für alle Meine Kinder kundtue.
12 Ich bevorzuge niemanden und verlange von euch, dass ihr euch vereinigt, dass ihr euch untereinander liebt und euch gegenseitig vergebt. Ich habe euch schon genügend Zeit gegeben, damit ihr nachdenkt und mit einem neuen Leben beginnt. Eure vergangenen Fehler habe Ich vergeben und gebe euch die Gelegenheit, euch in Meine guten Jünger zu verwandeln.
13 Das Buch des Lebens öffnet sich vor euch, um jeden Verstand zu erleuchten. Studiert jede einzelne seiner Lektionen, seht nicht überall Geheimnisse; heute ist alles Klarheit für den Geist. Schaut herein in die Geheimkammern und lernt alles kennen, was Ich euch gewähre. Ich will nicht länger ein unbegreiflicher Vater für euch sein. Es gibt keinen Grund, Mich so zu sehen, denn alle Meine Offenbarungen lagen im Bereich eures Begriffsvermögens, und alles habe Ich euch zur rechten Zeit offenbart.
14 Grämt euch nicht unnötigerweise; alles, was ihr nötig zu haben glaubt, habt ihr bei euch. Ich habe Mein Licht in euren Geist gelegt und euch das für die Erhaltung eures Körpers Notwendige obendrein anvertraut. Alle Elemente dienen euch, alles habe Ich zu eurer Erquickung geschaffen, und alles ist nützlich, wenn ihr es mit Maß gebraucht. Der Grund für eure Leiden und Sorgen ist ein anderer: Der Geist findet in diesem leeren Dasein, das ihr auf Erden geschaffen habt, keinen Frieden, und seine Unruhe teilt sich euch mit. Wenn ihr Vorsätze zu wahrer Besserung fassen würdet — wie viel Gutes würdet ihr euch tun und wie würdet ihr den verlorenen Frieden wiedergewinnen.
15 Jünger, bereitet euch zu, damit ihr zur Menschheit von Liebe, Vergebung und Gerechtigkeit sprechen könnt. Vergesst alles, was der Welt angehört, um euch zu den Regionen des Friedens und der vollkommenen Liebe zu erheben.
16 Ihr habt auf Meinen Ruf gehört und sucht Mich, um Meine Lektion zu lernen; einige bitten um das tägliche Brot, andere suchen Mich als Arzt und Berater. Aber manche kommen nur, um Mein Wort auszuforschen, und wollen in ihm irgendeinen Fehler entdecken; doch Ich sage ihnen: Diesen schwachen Punkt, den ihr sucht, werdet ihr in Meiner Lehre nicht finden. Wenn ihr dagegen in euer Inneres Einkehr haltet, werdet ihr dort die Unvollkommenheit finden. — Die so gehandelt haben, haben Meine Gegenwart nicht erkannt, weil sie nur die menschlichen Werke zu deuten vermögen, aber noch nicht fähig sind, die Botschaften Gottes zu verstehen. Ich erleuchte alle und vergebe ihre Ungläubigkeit.
17 Ich werde nicht zulassen, dass ein einziges Meiner Kinder sich verirrt oder gar verloren geht. Die Schmarotzerpflanzen verwandle Ich in fruchtbringende, denn alle Geschöpfe wurden ins Dasein gerufen, um ein Ziel der Vollkommenheit zu erreichen.
18 Ich will, dass ihr euch mit Mir an Meinem Werk erfreut. Schon früher habe Ich euch an Meinen Eigenschaften teilhaben lassen, weil ihr ein Teil von Mir seid. Da alles Mir gehört, mache Ich auch euch zu Eigentümern Meines Werkes.
19 Ihr Geister habt in Mir alle einen göttlichen Vater, und wenn Ich euch im materiellen Leben menschliche Eltern gegeben habe, so geschah es, damit sie eurem Körper das Leben geben und euren himmlischen Vater bei euch vertreten. Ich habe euch gesagt: "Du sollst Gott über alles Geschaffene lieben," und habe hinzugefügt: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren". Vernachlässigt also nicht eure Pflichten. Wenn ihr die Liebe eurer Eltern nicht dankbar anerkannt habt, und ihr sie noch auf der Welt habt, so segnet sie und anerkennt ihre Verdienste.
20 Ich will, dass ihr gläubige Menschen seid, dass ihr an das geistige Leben glaubt. Wenn ihr eure Brüder ins Jenseits habt aufbrechen sehen, so haltet sie nicht für fern von euch und denkt auch nicht, dass ihr sie für immer verloren habt. Wenn ihr euch mit ihnen wieder vereinen wollt, so arbeitet, erwerbt euch Verdienste, und wenn ihr dann ins Jenseits kommt, werdet ihr sie dort auf euch wartend finden, um euch zu lehren, im Geistigen Tal zu leben.
21 Mein Volk, glaubst du, dass es dein Gott ist, der dies Wort eingibt? — Warum habt ihr dann an Mir gezweifelt, als ihr Mich auf dem Schmerzenslager angerufen habt, und der Heilbalsam nicht auf der Stelle eure Krankheit heilte? Denkt daran, dass Ich euch auf viele Arten prüfe, weil Ich will, dass ihr stark seid: denn wenn ihr Meine Jünger seid, müsst ihr viele Prüfungen bestehen, damit euch geglaubt werden kann.
22 Ihr seid der Same Abrahams, Isaaks und Jakobs, die euch große Beispiele des Glaubens und des Gehorsams gaben; obgleich ihr denselben Geist besitzt, bringt ihr es nicht fertig, es ihnen gleich zu tun.— Zu allen Zeiten habe Ich Meine Jünger geprüft. Wie viele Male habe Ich Petrus der Prüfung unterworfen, und nur in einer derselben wankte er. Doch urteilt ob dieser Tat nicht schlecht über ihn, denn als sein Glaube entflammte, war er unter der Menschheit wie eine Fackel, indem er predigte und von der Wahrheit Zeugnis ablegte.
23 Verurteilt Thomas nicht; bedenkt, wie oft ihr Meine Werke mit Händen greifen konntet und selbst dann noch gezweifelt habt. Blickt nicht mit Verachtung auf Judas Ischariot, jenen geliebten Jünger, der seinen Meister für dreißig Münzen verkaufte; denn niemals hat es eine größere Reue gegeben als die seine. Ich bediente Mich jedes einzelnen von ihnen, um euch Lehren zu hinterlassen, die euch als Beispiel dienen würden und die ewig im Gedächtnis der Menschheit haften würden. Nach ihrem Kleinmut bereuten sie, änderten sie sich und gaben sich unumschränkt der Erfüllung ihrer Mission hin. Sie waren wahrhaftige Apostel und ließen für alle Generationen ein Vorbild zurück.
24 Kommt ins Geistige Tal, damit ihr Mein Wort versteht. Wenn ihr Meiner Lehre lauscht, so nehmt Abstand von den Sorgen der Welt und lasst Mein Licht euren Geist erleuchten. Ich ermutige euren Glauben und führe euch immerdar, damit ihr euch zubereitet, das ewige Leben zu genießen.
25 "Wachet und betet", sage Ich euch immer wieder; aber Ich will nicht, dass ihr euch an diesen gütigen Rat gewöhnt, sondern über ihn nachdenkt und danach handelt.
26 Ich heiße euch beten, weil jener, der nicht betet, sich überflüssigen, materiellen und manchmal wahnwitzigen Gedanken hingibt, wodurch er, ohne sich dessen bewusst zu sein, die brudermörderischen Kriege begünstigt und nährt. Doch wenn ihr betet, zerreißt euer Denken, als ob es ein Schwert des Lichtes wäre, die Schleier der Finsternis und die Schlingen der Versuchung, die heute viele Wesen gefangen halten; es sättigt eure Umgebung mit geistiger Kraft und wirkt den Mächten des Bösen entgegen.
27 Verzagt nicht angesichts des Kampfes, und verzweifelt auch nicht, wenn ihr noch keinen Erfolg gesehen habt. Macht euch klar, dass es eure Aufgabe ist, bis zum Ende zu kämpfen; aber ihr müsst in Betracht ziehen, dass euch nur ein sehr kleiner Teil dieses Werkes der Erneuerung und Vergeistigung der Menschheit zufallen wird.
28 Morgen werdet ihr euren Posten verlassen, und andere werden kommen, um eure Arbeit fortzusetzen. Sie werden das Werk einen Schritt weiterbringen, und so wird sich Mein Wort von Generation zu Generation erfüllen.
29 Zuletzt werden sich alle Zweige mit dem Baume vereinigen, alle Nationen werden sich zu einem einzigen Volke verbinden, und auf Erden wird der Friede regieren.
30 Betet, Jünger, und vervollkommnet euch in eurer Erhebung, damit eure Worte der Unterweisung und Liebe ein Echo im Herzen eurer Brüder finden.
31 In Wahrheit sage Ich euch: Wenn dies Volk außer dem Verstehen seiner Bestimmung schon seine Aufgabe erfüllen würde, die Menschheit würde durch seine Gebete Gnade erlangen. Aber noch fehlt euch die Nächstenliebe, dass ihr eure Nächsten als wahre Brüder empfindet, dass ihr in Wahrheit die Unterschiede der Rassen, Sprachen und Glaubensbekenntnisse vergessen könnt, und ihr außerdem aus euren Herzen jede Spur von Groll gegen jene auslöscht, die euch verletzt haben.
32 Wenn es euch gelingt, eure Gefühle über so großes menschliches Elend hinweg zu erheben, wird in euch die tiefst empfundene und aufrichtigste Bitte für eure Brüder aufsteigen, und diese Liebesschwingung, diese Reinheit eurer Empfindungen werden die machtvollsten Schwerter sein, welche die Finsternisse vernichten, die die Kriege und Leidenschaften der Menschen geschaffen haben.
33 Der Schmerz hat dich vorbereitet, Israel, in der Knechtschaft habt ihr euch geläutert; darum seid ihr die Geeigneten, um für die Leidenden zu sorgen.
34 Wache, Mein Volk, sei gleich den Vögeln, die den neuen Tag ankündigen und die Schlafenden aufwecken, damit sie die ersten sind, die das Licht empfangen, und Ich ihnen dann sage: Der, welcher euch wahrhaft liebt, grüßt euch in diesem Augenblick.
35 Alle, die sich nahen, um Mir zuzuhören, werden die Liebkosung Meines Wortes empfinden, sie werden sich durch Meine Liebe gesalbt und mit geistigen Gütern überhäuft fühlen.
36 Ich bin glücklich, weil Ich gesehen habe, dass ihr alles verlassen habt, um an Meinem Tische zu sein, und dies, weil ihr wisst, dass Mein Wort euer Brot und eure Seligkeit auf Erden ist.
37 Diese Unterweisung gelangt in euer Herz, wo Vorsätze zur Besserung und zu edlen Gefühlen geboren wurden.
38 So ihr viel gelitten und geweint habt, bis ihr bereit wart, Mir die Türen eures Herzens zu öffnen — wahrlich, Ich sage euch, der, der viel gelitten hat, hat damit zugleich seine Verfehlungen gesühnt und soll Vergebung erlangen.
39 Betrübte Herzen, stillt euren Schmerz und kommt zu Mir. Erleuchtet euch mit dem Lichte eures Gewissens und beschreitet frohgemut den Weg Meiner Unterweisungen.
40 Werdet in Mir gesund, vergesst euren Kummer und liebt. Wer Liebe hat, der hat alles; wer "Liebe" sagt, sagt alles.
41 Doch wenn ihr begreift, dass alles, was aus Mir hervorgegangen ist, vollkommen, harmonisch und schön ist, fragt ihr euch: "Warum leben die Kinder Gottes dann zerstörend und vernichtend in der Welt? Welche Macht bewegt sie, sich zu verkennen und zu vernichten, obwohl sie der reinen Quelle des Vaters entsprangen? Welches sind diese Mächte, und weshalb hat Gott mit Seiner unbegrenzten Macht das Vordringen der Menschen, die den Frieden zerstören, nicht aufgehalten? Warum lässt Er das Böse unter den Menschen zu?"
42 Höret, Jünger: Der Mensch besitzt als geistige Gaben den freien Willen und das Gewissen; alle kommen mit Tugenden begabt auf die Welt und können von ihnen Gebrauch machen. In ihrem Geiste ist das Licht des Gewissens; aber gleichzeitig mit der Entwicklung des Körpers entwickeln sich mit ihm die Leidenschaften, die bösen Neigungen, und diese liegen im Kampf mit den Tugenden. Gott lässt dies so geschehen, denn ohne Kampf gibt es keine Verdienste, und dies ist also für euch notwendig, um auf dem geistigen Wege emporzusteigen. Worin bestünde das Verdienst der Kinder Gottes, wenn sie nicht kämpfen würden? Was würdet ihr tun, wenn ihr von Glück erfüllt leben würdet, wie ihr es in der Welt ersehnt? Könnt ihr, von Annehmlichkeiten und Reichtümern umgeben, einen geistigen Fortschritt erwarten? — Ihr würdet stehenbleiben; denn wo kein Kampf ist, gibt es kein Verdienst.
43 Doch versteht es nicht falsch; denn wenn Ich von Kampf spreche, meine Ich jenen, den ihr entfaltet, um eure Schwächen und Leidenschaften zu überwinden. Diese Kämpfe sind die einzigen, die Ich den Menschen erlaube, damit sie ihre Selbstsucht und ihr materielles Trachten beherrschen, auf dass der Geist, durch das Gewissen erleuchtet, seinen wahren Platz einnimmt.
44 Diesen inneren Kampf heiße Ich gut, nicht aber jenen, den die Menschen im Verlangen nach Selbsterhöhung führen, verblendet von Ehrgeiz und Bosheit.
45 Das Getöse und die Schandtaten der brudermörderischen Kriege haben die Sensibilität des menschlichen Herzens ausgelöscht, haben die Bekundung jedes höheren Gefühls, wie die Nächstenliebe und das Mitleid, verhindert.
46 Ich will euch damit nicht sagen, dass alle so beschaffen sind, nein, denn noch gibt es Menschen, in denen Zartgefühl, Mitleid und Liebe zu ihren Nächsten vorhanden sind, die bis zum Opfer gehen, um ihnen Übel zu ersparen oder sie aus irgendeiner Prüfung zu befreien. Wenn euch manche Menschen diese Hilfe zuteil werden lassen — was wird dann nicht alles euer himmlischer Vater für euch tun, die ihr Seine Kinder seid? Wie konntet ihr dann auf den Gedanken kommen, dass er euch den Schmerz und die Trostlosigkeit schickt?
47 Ich bin der gleiche Meister, der in der Zweiten Zeit zu euch vom Weg ins himmlische Reich sprach; Ich bin der gleiche Christus, der die Wahrheit durch die Jahrhunderte hindurch verkündet, die ewigen Lehren, die unwandelbar sind, weil sie Offenbarungen sind, die Meinem Geiste entspringen.
48 Erkennt in Mir den Vater; denn wahrlich, Ich sage euch, Christus ist mit dem Vater eins von Ewigkeit her, noch bevor die Welten waren. In der Zweiten Zeit wurde dieser Christus, der mit Gott eins ist, auf Erden Mensch in dem gesegneten Körper von Jesus und wurde so der Sohn Gottes, doch nur in Bezug auf Sein Menschsein; denn Ich sage euch noch einmal, dass nur ein einziger Gott existiert.
49 Zuweilen denkt ihr, dass Ich zu viel vom Geiste zu euch spreche und eure menschlichen Bedürfnisse und Sorgen vergesse. Darauf sage Ich: "Sucht das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit, so wird euch das Übrige noch obendrein gegeben werden". Dann wird zu euch der Friede, die Gelassenheit, das Verständnis, die Vergebung und die Liebe kommen, und auf materiellem Gebiet werdet ihr alles im Überfluss haben.
50 Ich kenne und verstehe alle eure Bedürfnisse und übernehme es, alle eure Sorgen Meinem Willen gemäß zu erleichtern, und wenn ihr euch gelegentlich enttäuscht fühltet, weil Ich euch nicht sogleich das gewährte, worum ihr batet, so seid ihr darum nicht weniger geliebt vom Vater; es geschah, weil es euch so zuträglich ist.
51 Viele Meiner kleinen Kinder schreiben ihr Leiden den Ungerechtigkeiten des Schicksals zu und glauben sich von ihrem Vater vergessen. Nun frage Ich euch: Wozu hat euch Mein Wort gedient? Glaubt ihr etwa, dass der Herr, der Urheber des Lebens, nicht die Macht hat, euren Übeln abzuhelfen, oder dass Er euch in irgendetwas Materiellem, das euch nichts bei eurem geistigen Aufstieg hilft, nicht willfahren kann?
52 Ich gewähre euch nur das, was zu eurem Besten ist. Wie viele Bitten bringt ihr vor, die euch nur Nachteile oder Missgeschicke verursachen würden, wenn sie euch gewährt würden.
53 Der Mensch, der auf Gott vertraut und sein Schicksal vor Ihm segnet, verflucht es niemals, noch fordert er, was ihm nicht gewährt ist.
54 Wenn er arm oder krank ist und sein Herz leidet, hofft er vertrauensvoll auf den Willen Seines Herrn.
55 Manchmal sagt ihr Mir: "Herr, wenn ich alles hätte, wenn mir nichts mangeln würde, würde ich in Deinem geistigen Werke mitarbeiten und Wohltätigkeit üben." Doch wisset, dass ihr als Menschen wankelmütig seid und dass alle Vorsätze von heute, da ihr nichts besitzt, sich ändern würden, wenn Ich euch alles gewähren würde, was ihr euch wünscht.
56 Nur die Liebe Gottes zu Seinen Kindern ist unwandelbar.
57 Ich weiß im voraus, dass ihr zugrunde gehen würdet, wenn Ich euch im Überfluss beschenken würde, denn Ich kenne eure Entscheidungen und Schwächen.
58 Ich weiß, dass der Mensch sich bei Überfluss an materiellen Gütern von Gott entfernt, weil er noch nicht fähig noch vorbereitet ist, seinen Herrn zu verstehen.
59 Erkennt, wie sehr Ich euch liebe und euch keineswegs vergesse; Ich will nur nicht, dass ihr zugrunde geht.
60 Wendet euch ab von den Eitelkeiten der Welt, kommt zur Mir aus Überzeugung, aus Liebe, nicht durch den Schmerz.
61 Fallt nicht vom Glauben ab, wenn ihr notleidend seid; denn wenn es für eure geistige Entwicklung förderlich wäre, euch von der Armut zu befreien, würde Ich euch alles im Überfluss geben.
62 Denkt daran, dass der Vater das Schicksal Seiner Kinder mit höchster Gerechtigkeit und Vollkommenheit lenkt.
63 Dies sind Zeiten der Prüfungen, der Schmerzen und der Bitterkeiten, Zeiten, in denen die Menschheit die Folgen von so viel gegenseitigem Hass und Übelwollen erleidet.
64 Seht die Schlachtfelder, wo man nur das Getöse der Waffen und die Angstschreie der Verwundeten hört, die Berge verstümmelter Leichen, die zuvor starke Körper junger Menschen waren. Könnt ihr euch diese vorstellen, als sie zum letzten Male die Mutter, die Gattin oder den Sohn
umarmten? Wer kann den Schmerz dieser Abschiede ermessen, der nicht selbst diesen Kelch getrunken hat?
65 Tausende und Abertausende angsterfüllter Eltern, Gattinnen und Kinder haben die geliebten Angehörigen zu den Feldern des Krieges, des Hasses, der Rache aufbrechen sehen, genötigt durch die Habsucht und den Hochmut von einigen wenigen Menschen ohne Licht und ohne Liebe zu ihren Nächsten.
66 Diese Legionen junger und kräftiger Männer haben nicht in ihr Heim zurückkehren können, weil sie zerfetzt auf den Feldern liegenblieben; doch seht, die Erde, die Mutter Erde, barmherziger als die Menschen, welche die Völker regieren und glauben, die Herren über das Leben ihrer Mitmenschen zu sein, hat ihren Schoß geöffnet, sie zu empfangen und liebevoll zu bedecken.
67 Seht die Karawanen von Männern jeden Alters, von Frauen und Kindern, wie sie vor der Zerstörung fliehen und ermüdet einen Ort des Schutzes und des Friedens suchen. Ihre Füße sind schon zerschunden und blutend, ihr Herz leistet dem Schmerz nicht länger Widerstand; aber noch bleibt ihnen im Innersten ihres Wesens ein Funken Hoffnung.
68 Bete, Volk, bete für sie, und Meine Zärtlichkeit, mit euren Gedanken vereint, wird auf sie herabkommen, um sie zu beschützen und mit Meinem Mantel der Liebe zu decken.
69 Denkt über die Ursache der brudermörderischen Kriege sowie über die Zerstörung nach, die sie verursachen, und ihr werdet erkennen, dass ihr nicht so elend seid, wie ihr glaubt. Dann werden eure Klagen aufhören und ihr werdet Mir nicht mehr sagen: "Herr, ich bin der Unglücklichste auf Erden; ist es darum, weil Du mich vergessen hast?"
70 Seht, wie der Krieg alles zerstört!
71 Seht diese alten Eltern, die auf die Rückkehr der geliebten Angehörigen warten; der Hunger pocht an ihre Pforten, und die Einsamkeit ist ihr Gefährte.
72 Die genug Kraft zum Gehen hatten, entflohen; die Invaliden mussten bleiben und hinnehmen, was ihnen widerfuhr. Ihre düsteren Gedanken erhellten sich nur, wenn sie Mich in ihrem Gebet anflehten: "Herr, verlass mich nicht."
73 Nur Ich kenne den Schmerz, den die durch die Schlechtigkeit der Menschen verlassenen Mütter verschweigen.
74 Ich bin der einzige, der ihnen in der Stille und Einsamkeit ihres Lebens sagt, dass sie in Meinem Reiche nicht verlassen sind.
75 Bete, Mein Volk, und bedenke den Hochmut und den Ehrgeiz, die in den Gehirnen der Menschen keimen, welche anderen Menschen, die keine Schuld haben, den Ruin, die Verzweiflung und den Tod gebracht haben.
76 Nachdem du über Meine Worte nachgedacht hast, meinst du da immer noch, Mein Volk, dass du das unglücklichste auf Erden bist? Ihr antwortet Mir: "Nein, Meister, wir waren in einem Irrtum befangen, weil wir die anderen vergessen hatten und nur an uns dachten, in der Meinung, dass der Kampf ums tägliche Brot der bitterste Kelch sei, den man trinken könne."
77 Darauf sage Ich euch, dass ihr euch reich fühlen müsst, weil ihr das göttliche Wort hört, das euch nährt und stärkt, und ihr noch ein wenig Frieden genießt.
78 Noch könnt ihr mit einigen Tagen der Ruhe rechnen, aber auch dieser Erdenwinkel wird von Schmerz erschüttert werden; so wird kein Platz auf dieser Welt übrigbleiben, der nicht gereinigt worden wäre.
79 Alles, was euch Mein Apostel Johannes sagte, geht nunmehr Wort für Wort und Ereignis nach Ereignis in Erfüllung.
80 All diese Zeichen, Prüfungen und Unruhen, unter denen die Menschheit leidet, sind der greifbarste Beweis dafür, dass nun ein Zeitalter zu Ende geht, um einer neuen Zeit den Weg frei zu geben. Es ist nicht das erste Mal, dass solche Ereignisse bei euch eintreten; doch wenn ihr Mich verstehen würdet und vorbereitet wäret, würdet ihr diesen Übergangsschritt mit Gelassenheit tun, ohne bestürzt zu sein.
81 Ihr erreicht nun bald die Mitte eines Jahrhunderts und habt vieles erlebt. Welche Überraschungen, Ereignisse und Prüfungen erwarten euch in dem halben Jahrhundert, das vor euch liegt?
82 Ich sage euch nur, was Ich Meinen Aposteln der Zweiten Zeit viele Male sagte: "Wachet und betet, auf dass ihr nicht in Anfechtung fallet!"
Mein Friede sei mit euch!

Gräber


Worte von Jesus an Byron Searle
Jeremia 5:2-4
2 Und wenn sie schon sprechen: "Bei dem lebendigen Gott!", so schwören sie doch falsch.
3 HERR, deine Augen sehen nach dem Glauben. Du schlägst sie, aber sie fühlen's nicht; du machst es schier aus mit ihnen, aber sie bessern sich nicht. Sie haben ein härter Angesicht denn ein Fels und wollen sich nicht bekehren.
4 Ich dachte aber: Wohlan, der arme Haufe ist unverständig, weiß nichts um des HERRN Weg und um ihres Gottes Recht.
Transkript
Mein Sohn, ich spreche heute zu denen, die behaupten und schwören, dass ich lebe, aber sie schwören falsch. Viele Menschen besuchen Gottesdienste in Gebäuden, in denen Mein Name über der Tür steht. Die Menschen sind jedoch leer und die Gebäude sind Gräber. Diese Leute weigern sich zu bereuen und denken, dass ihre Herzen rein sind, aber sie leben in Sünde! Die Hirten dieser großen Gebäude haben Mein einfaches Evangelium zu einer mit Zucker überzogenen Pille gemacht, die ein anderes Evangelium glauben lässt! Ein Evangelium, in dem Sünde nicht wirklich Sünde ist, weil wir jetzt modern sind! Ein Evangelium, in dem Mein Wort geändert wird, um der Sünde zu entsprechen, die sie wollen!
Mein Sohn, diese lügnerischen Hirten wollen nur euer Geld nehmen und in verschwenderischen Villen wohnen und zu exotischen Orten fliegen, um heimlich Sünden zu begehen! Diese falschen Hirten, die ihr Herz mit Sünde und Stolz verhärtet haben, werden sich an jenem Tag meinem Zorn stellen! Die blinden Kinder, die diesen falschen Hirten folgten, werden sich auch meinem Urteil stellen. Was? du sagst? Sie wurden in die Irre geführt! Es ist nicht ihre Schuld! Aber ich sage, dass sie Mein Wort hatten, was Wahrheit ist, aber es niemals lesen !!! Sie folgten einem Mann, nicht mir !!!
Mein Sohn, dieselben Leute folgen einem lügenden König. Egal wie viele Lügen er erzählt, die blinden Menschen folgen ihm einfach weiter! Viele glauben, dass die Leute um ihn herum Ratschläge von Mir geben! Das ist eine Lüge!!! Ich kenne diese falschen Propheten und Lehrer nicht um ihn herum! Ihre Herzen sind schwarz vor Stolz und ihre Augen sind voller Betrug! Ich werde diesen König im Nu entfernen und beobachten, wie eine Nation schnell zu ihrem Erbrochenen zurückkehrt !!!
Mein Sohn, schreie weiter  BEREUT! BEREUT!!! Denn DER TAG, DA DER HERR KOMMT liegt auf der Hand !!! Sag ihnen, sie sollen mich im Gebet und in Meinem Wort suchen - ich werde sie hören! Sag ihnen, dass sie sich von ihren Wegen abwenden und aus den Gräbern herauskommen und in Ihren ruhigen Zeiten nach mir rufen müssen! Setzt mich an die erste Stelle - NICHT die Welt !!! Diese Welt wird zugrunde gehen und ALLE, die mit ihr verbunden sind !!!
Ich liebe euch, meine Kinder, und ich will nur das Beste für euch! Komm zu mir, wie du bist, und ich werde dich für meinen Ruhm gebrauchen! Ich werde demnächst mit dem Training beginnen - die Ohren haben zu hören, wissen was ich sage!
Bleib in meinem Wort! Bleib im Gebet! Raus aus den Gräbern! Such mich zu Hause und ich werde zu dir kommen!
Amen.
Messias Jesus

Empfohlene Posts

Die Gestrauchelten

Warum die Menschheit blind wurde  DE_BW   -   14.8.2026   -   Anna Maria Hosta   BWL 9 - U. 250 : 70 - 77      70. Heute präsentiere Ich M...