20. Maria, die mütterliche Liebe Gottes


V. Offenbarungsformen und Wirken Gottes
Kapitel 20 - Maria, die mütterliche Liebe Gottes
Das irdische Dasein Marias in Demut

1 Maria ist die Blume meines Himmlischen Gartens, deren Wesenheit immer in meinem Geiste gewesen ist.

2 Seht ihr diese Blumen hier, die ihre Schönheit in Demut verbergen? Ebenso war und ist Maria: ein unerschöpflicher Born der Schönheit für den, der sie in Reinheit und Ehrfurcht zu schauen vermag, und ein Schatz an Güte und Zärtlichkeit für alle Wesen.

3 Maria ging durch die Welt und verbarg ihre göttliche Wesenheit; sie wusste, wer sie war und wer ihr Sohn war, doch statt sich jener Gnade zu rühmen, erklärte sie sich nur für eine Dienerin des Höchsten, für ein Werkzeug der Ratschlüsse des Herrn. (8, 42 - 43, 46)

4 Maria wusste, dass sie einen mächtigeren und größeren König empfangen würde als alle Könige der Erde. Doch krönte sie sich deswegen etwa zur Königin unter den Menschen? Verkündeten ihre Lippen auf Plätzen, Straßen, in den einfachen Hütten oder in den Palästen, dass sie die Mutter des Messias werden würde, dass der "Eingeborene Sohn" des Vaters aus ihrem Schoße hervorgehen werde?

5 Gewiss nicht, mein Volk: die größte Demut, Sanftmut und Gnade war in ihr, und die Verheißung ging in Erfüllung. Ihr Herz einer menschlichen Mutter wurde beglückt, und schon bevor sie gebar - zu diesem Zeitpunkt und hernach während des ganzen Lebens des Sohnes - war sie eine liebevollste Mutter, die geistig die Bestimmung Jesu kannte, die Mission, die er unter den Menschen zu erfüllen hatte, und wozu er gekommen war. Sie widersetzte sich niemals dieser Bestimmung, denn sie hatte Anteil an demselben Werk.

6 Wenn sie zuweilen Tränen vergoss, war es ein Weinen der menschlichen Mutter, war es die Körpernatur, die den Schmerz in dem Sohne, ihrem eigenen Fleische fühlte.

7 Doch war sie eine Jüngerin des Meisters, ihres Sohnes?: Nein. Maria brauchte von Jesus nichts zu lernen. Sie war im Vater Selbst und hatte sich nur inkarniert, um jene schöne und schwierige Aufgabe zu erfüllen.

8 Beschränkte sich jenes vortreffliche Mutterherz darauf, nur ihren geliebtesten Sohn zu lieben?: Gewiss nicht; durch jenes kleine menschliche Herz offenbarte sich das mütterliche Herz in Tröstung und erhabenen Worten, in Ratschlägen und Wohltaten, in Wundern, in Licht und in Wahrheit.

9 Niemals stellte sie sich zur Schau, niemals fasste sie das Wort des Meisters falsch auf. Aber ebenso, wie sie zu Füßen der Krippe war, die ihr als Wiege diente, so war sie auch zu Füßen des Kreuzes, an dem der Sohn, der Meister, der Vater der ganzen Schöpfung starb und Seinen letzten Atemzug als Mensch tat.

10 So erfüllte sie ihre Bestimmung als menschliche Mutter und gab allen Müttern und allen Menschen ein erhabenes Beispiel. (360, 28 - 31)

Maria und Jesus

11 Oftmals haben sich die Menschen gefragt, warum Jesus, selbst nachdem er gekreuzigt worden war, sich von der Sünderin Magdalena sehen ließ und hernach seine Jünger aufsuchte, man hingegen nichts davon weiß, dass er seine Mutter besucht hätte. Darauf sage Ich euch, dass es nicht notwendig war, Mich bei Maria in der gleichen Weise kundzutun, wie Ich es bei jener tat. Denn die Verbindung zwischen Christus und Maria bestand schon immer, schon ehe die Welt war.

12 Durch Jesus offenbarte Ich Mich der Menschheit, um Sünder zu retten, und Ich ließ Mich nach der Kreuzigung von ihnen betrachten, um den Glauben derer zu beleben, die Mich benötigten. Doch wahrlich, Ich sage euch, Maria – als Mensch meine liebevolle Mutter – brauchte sich von keiner Befleckung reinzuwaschen, und sie konnte auch gar keinen Mangel an Glauben haben, weil sie wusste, wer Christus war, noch bevor sie Ihm ihren mütterlichen Schoß darbot.

13 Es war nicht nötig, meinen Geist zu vermenschlichen, um jene zu besuchen, welche mit der gleichen Reinheit und Sanftmut, mit der sie Mich in ihrem Schoße empfing, Mich dem Reiche zurückgab, von dem Ich gekommen war. Doch wer konnte die Art und Weise kennen, in der Ich in ihrer Einsamkeit zu ihr sprach, und die Göttliche Liebkosung, mit der sie Mein Geist umgab?

14 So antworte Ich denen, die Mir diese Frage gestellt haben, weil sie häufig dachten, dass der erste Besuch Jesu seiner Mutter hätte gelten sollen.

15 Wie verschieden musste die Form, in der Ich Mich Maria kundtat, von derjenigen sein, die Ich verwandte, um Mich Magdalena und meinen Jüngern fühlbar zu machen. (30, 17 - 21)

Die Jungfräulichkeit Marias

16 Auf dem Gipfel des Berges, auf dem sich der Meister befindet, ist auch Maria, die Universelle Mutter – Jene, die in der "Zweiten Zeit" Frau wurde, damit das Wunder der Inkarnation des "Göttlichen Wortes" Wirklichkeit würde.

17 Der Mensch hat Maria und auch die Art, in der Jesus zur Welt kam, oftmals beurteilt und durchforscht, und diese Urteile haben das Gewand der Reinheit des mütterlichen Geistes zerrissen, dessen Herz sein Blut auf die Welt herabströmen ließ.

18 Ich habe in dieser Zeit die Schleier des Unbekannten weggezogen, um den Zweifel des Ungläubigen zu beseitigen und ihm die Kenntnis der geistigen Unterweisungen zu geben.

19 Die Menschen haben aus meiner Wahrheit, die wie ein Weg ist, viele Nebenwege gemacht, auf denen sie meistens in die Irre gehen. Während die einen die Fürsprache der Himmlischen Mutter suchen, und die andern sie verkennen, hüllt ihr Mantel der Liebe und Zärtlichkeit alle ewiglich ein.

20 Von Anbeginn der Zeiten offenbarte Ich das Dasein der Geistigen Mutter, von der die Propheten sprachen, schon bevor sie zur Welt kam. (228, 1 - 5)

21 Maria wurde gesandt, um ihre Tugend, ihr Vorbild und ihre vollkommene Göttlichkeit zu offenbaren. Sie war keine Frau wie alle anderen unter den Menschen. Sie war eine anders beschaffene Frau, und die Welt betrachtete ihr Leben, lernte ihre Art zu denken und zu fühlen kennen, wusste um die Reinheit und Anmut ihres Geistes und ihres Körpers.

22 Sie ist ein Beispiel von Schlichtheit, Demut, Selbstlosigkeit und Liebe. Doch obwohl ihr Leben der damaligen Welt und den nachfolgenden Generationen bekannt gewesen ist, gibt es viele, die ihre Tugend, ihre Jungfräulichkeit nicht anerkennen. Sie können sich die Tatsache nicht erklären, dass sie zugleich Jungfrau und Mutter war. Der Grund dafür ist, dass der Mensch von Natur aus ungläubig ist und die Göttlichen Werke nicht mit erwecktem Geiste zu beurteilen versteht. Wenn er die Schriften studieren und die Inkarnation Marias und das Leben ihrer Vorfahren ergründen würde, wüsste er schließlich, wer sie ist. (221, 3)

23 Die zartfühlendste Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen hat keine Gestalt

. Dennoch nahm sie in der Zweiten Zeit die Gestalt einer Frau an in Maria, der Mutter Jesu.

 Die aus den Marienerscheinungen bekannte Gestalt Marias ist daher nur als eine kurzfristig angenommene geistige Offenbarungsgestalt zu betrachten.

24 Begreift, dass Maria immer existiert hat, da ihre Essenz, ihre Liebe, ihr Zartgefühl schon immer in der Gottheit gewesen sind.

25 Wie viele Theorien und Irrtümer haben die Menschen über Maria geschaffen! Über ihre Mutterschaft, ihre Empfängnis und ihre Reinheit. Wie sehr haben sie dabei gelästert!

26 An dem Tage, da sie jene Reinheit wirklich begreifen, werden sie sich sagen: "Es wäre besser für uns, wenn wir nie geboren wären". Tränen von Feuer werden in ihren Seelen brennen. Dann wird Maria sie in ihre Gnade hüllen, die Göttliche Mutter wird sie mit ihrem Mantel beschützen, und der Vater wird ihnen vergeben und mit unendlicher Liebe sagen: "Wachet und betet, denn Ich vergebe euch, und in euch vergebe und segne Ich die Welt." (171, 69 - 72)

Das Vorbild Marias für die Frau

27 Das Leben eures Meisters ist Vorbild für alle Menschen. Doch da der Frau die Unterweisung über ihre Aufgabe als Mutter fehlte, wurde ihr Maria gesandt als Verkörperung des göttlichen Zartgefühls, welche als Frau unter den Menschen erschien, um euch gleichfalls ihr göttliches Vorbild der Demut zu geben. (101, 58)

28 Gesegnete Frauen: auch ihr gehört zu meiner Apostelschar. Zwischen dem Geist des Mannes und dem euren gibt es keinen Unterschied, auch wenn ihr körperlich verschieden seid und auch die beiderseitige Aufgabe unterschiedlich ist.

29 Nehmt als Meister eures Geistes Jesus und folgt ihm auf dem Pfade, den seine Liebe vorgezeichnet hat. Macht euch sein Wort zu eigen und umarmt sein Kreuz.

30 Ich spreche zu eurem Geiste mit demselben Worte, mit dem Ich zu den Männern spreche, weil ihr geistig gleich seid. Dennoch – wenn euer Frauenherz ein Vorbild sucht, um ihm nachzueifern; wenn ihr vollkommene Beispiele als Stütze braucht, um euch im Leben zu vervollkommnen, so erinnert euch an Maria, beobachtet sie während ihres ganzen Lebens auf Erden.

31 Es war der Wille des Vaters, dass das bescheidene Leben Marias von meinen Jüngern niedergeschrieben würde, die sie während ihres ganzen Wirkens kannten und sich mit ihr besprachen.

32 Jenes Leben - bescheiden für den, der es kennt – war von der Geburt bis zu seinem Ende auf der Welt strahlend. Viele Seiten liebevoller Unterweisung schrieb Maria mit der Demut ihres Geistes, mit ihrem unendlichen Zartgefühl, mit der Reinheit ihres Herzens, mit ihrer Liebe zur Menschheit, was sie mehr mit Schweigen als mit Worten ausdrückte, da sie wusste, dass Jener, der zu den Menschen sprechen sollte, Christus war.

33 Der Geist Marias war die vom Vater ausgegangene Mütterliche Liebe selbst, um der Menschheit das vollkommene Beispiel von Demut, Gehorsam und Sanftmut zu geben. Ihr Gang durch die Welt war eine Lichtspur, ihr Leben war schlicht, hoheitsvoll und rein. In ihr gingen die Weissagungen in Erfüllung, die ankündigten, dass der Messias von einer Jungfrau geboren würde.

34 Nur sie hatte in ihrem Schoße den Samen Gottes tragen können, nur sie war würdig, nach der Erfüllung ihrer Aufgabe gegenüber Jesus als Geistige Mutter der Menschheit zurückzubleiben.

35 Deshalb ist Maria euer vollkommenes Vorbild, Frauen. Aber wendet euch an sie und nehmt sie euch zum Vorbild in ihrem Schweigen, in ihren Werken der Demut, der unendlichen Selbstverleugnung aus Liebe zu den Bedürftigen, in ihrem stillen Schmerz, in ihrem Mitgefühl, das alles vergibt, und in ihrer Liebe, welche Fürbitte, Trost und süßer Beistand ist.

36 Jungfrauen, Gattinnen, Mütter, elternlose Mädchen oder Witwen, einsame Frauen, die ihr ein vom Schmerz durchdrungenes Herz habt – nennt Maria eure liebevolle und fürsorgliche Mutter, ruft sie in Gedanken, empfangt sie im Geiste und fühlt sie im Herzen. (225, 46 - 54)

Maria als Fürsprecherin, Trösterin und Miterlöserin der Menschen

37 Maria ging still durch die Welt, doch sie erfüllte die Herzen mit Frieden, legte für die Bedürftigen Fürbitte ein, betete für alle und vergoss zuletzt ihre Tränen der Vergebung und des Mitleids über die Unwissenheit und Schlechtigkeit der Menschen. Warum solltet ihr euch nicht an Maria wenden, wenn ihr zum Herrn kommen wollt, da ihr durch sie Jesus empfangen habt? Waren nicht Mutter und Sohn in der Todesstunde des Erlösers vereint? Vermischte sich nicht in jenem Augenblick das Blut des Sohnes mit den Tränen der Mutter? (8, 47)

38 Ich habe der Welt vom Kreuze herab das Buch des Lebens und der geistigen Weisheit vermacht – ein Buch, das im Laufe der Jahrhunderte, der Zeitalter und Epochen von den Menschen gedeutet und verstanden werden sollte. Daher sagte Ich zu der vom Schmerz erschütterten Maria zu Füßen des Kreuzes: "Frau, dies ist dein Sohn", wobei Ich mit dem Blick auf Johannes zeigte, der in diesem Augenblick die Menschheit verkörperte, jedoch die in einen guten Jünger Christi verwandelte Menschheit, die vergeistigte Menschheit.

39 Auch an Johannes wandte Ich Mich mit den Worten: "Sohn, dies ist deine Mutter" – Worte, die Ich euch nun erläutern werde.

40 Maria verkörperte die Reinheit, den Gehorsam, den Glauben, das Zartgefühl und die Demut. Jede dieser Tugenden ist eine Sprosse der Leiter auf der Ich zur Welt herabkam, um im Schoße jener heiligen und reinen Frau Mensch zu werden.

41 Jenes Zartgefühl, jene Reinheit und Liebe sind der göttliche Schoß, in welchem der Same des Lebens befruchtet wird.

42 Jene Leiter, auf der Ich zu euch herabstieg, um Mensch zu werden und bei meinen Kindern zu wohnen, ist die gleiche, die Ich euch anbiete, damit ihr auf ihr zu Mir emporsteigt, indem ihr euch von Menschen in Lichtgeister verwandelt.

43 Maria ist die Leiter, Maria ist der mütterliche Schoß. Wendet euch ihr zu, und ihr werdet Mir begegnen. (320, 68 - 73)

44 Ich ließ euch Maria zu Füßen des Kreuzes zurück, auf jener Anhöhe, die mein Blut und die Tränen der Mutter aufnahm. Dort blieb sie in Erwartung ihrer Kinder, denn sie wird es sein, die das Kreuz von ihren Schultern nimmt und ihnen den Weg zum Himmel weist. (94, 73)

45 Die Botschaft Marias war die des Trostes, der zärtlichen Fürsorge, der Demut und der Hoffnung. Sie musste zur Erde kommen, um ihr mütterliches Wesen bekannt zu machen und ihren jungfräulichen Schoß anzubieten, damit in ihm das "Wort" Mensch würde.

46 Doch ihre Mission endete nicht auf Erden. Jenseits dieser Welt war ihre wahre Heimat, von der aus sie einen Mantel des Mitgefühls und der Fürsorglichkeit über alle ihre Kinder ausbreiten kann, von wo aus sie die Schritte der Verirrten verfolgen und ihren Himmlischen Trost auf die Leidenden ausgießen kann.

47 Viele Jahrhunderte, bevor Maria zur Welt kommen sollte, um – Mensch geworden in einer Frau - eine Göttliche Bestimmung zu erfüllen, kündigte sie ein Prophet Gottes an. Durch ihn habt ihr erfahren, dass eine Jungfrau einen Sohn empfangen und gebären würde, welcher Immanuel genannt würde, was bedeutet: Gott mit uns.

48 In Maria, einer Frau ohne Makel, auf die sich der Geist der Himmlischen Mutterliebe herabsenkte, ging die Göttliche Verheißung in Erfüllung, die von dem Propheten angekündigt worden war.

49 Seit damals kennt die Welt sie, und die Menschen und Völker sprechen ihren Namen mit Liebe aus, und in ihrem Schmerz verlangen sie nach ihr als Mutter.

50 Schmerzensmutter nennt ihr sie, weil ihr wisst, dass die Welt das Schwert des Schmerzes in ihr Herz stieß, und aus eurer Vorstellungswelt weicht nicht jenes leidvolle Antlitz und jener Ausdruck unendlicher Trauer.

51 Heute will Ich euch sagen, dass ihr aus euren Herzen jenes immerwährende Bild des Schmerzes entfernen sollt und stattdessen an Maria als gütige, lächelnde und liebevolle Mutter denken sollt, welche geistig wirkt und all ihren Kindern dabei hilft, sich auf dem vom Meister vorgezeichneten Wege aufwärts zu entwickeln.

52 Erkennt ihr nun, dass die Mission Marias sich nicht auf die Mutterschaft auf Erden beschränkte? Auch war ihre Manifestation in der "Zweiten Zeit" nicht die einzige, sondern es ist ihr eine neue Zeitepoche vorbehalten, in der sie von Geist zu Geist zu den Menschen sprechen wird.

53 Mein Jünger Johannes, ein Prophet und Seher, schaute in seiner Verzückung eine Frau, mit der Sonne bekleidet, eine Jungfrau, strahlend vor Licht.

54 Diese Frau, diese Jungfrau ist Maria, die in ihrem Schoße nicht mehr einen neuen Erlöser, sondern eine ganze Welt von Menschen empfangen wird, die sich in ihr von Liebe, von Glauben und Demut nähren, um den göttlichen Spuren Christi nachzufolgen, des Meisters aller Vollkommenheit.

55 Der Prophet sah, wie jene Frau litt, als ob sie gebären würde; doch jener Schmerz war der der Läuterung der Menschen, der Sühne der Geistwesen. Wenn der Schmerz vorüber ist, wird es in den Geistwesen licht werden, und Freude wird den Geist eurer Universellen Mutter erfüllen. (140, 44 - 52)

Die göttliche Natur Marias

56 Der Mantel eurer Himmlischen Mutter hat der Welt von Ewigkeit her Schatten gespendet und beschützt liebevoll meine Kinder, die auch die Ihren sind. Maria als Geist wurde nicht auf der Welt geboren; ihr mütterlicher Wesenskern ist schon immer ein Teil von Mir gewesen.

57 Sie ist die Gattin meiner Reinheit, meiner Heiligkeit. Sie war meine Tochter, als sie zur Frau wurde, und meine Mutter, als sie das "Inkarnierte Wort" empfing. (141, 63 - 64)

58 Maria ist ihrem Wesen nach Göttlich, ihr Geist ist eins mit dem Vater und mit dem Sohne. Weshalb sie menschlich beurteilen, wo sie doch die auserwählte Tochter war, die der Menschheit von Anbeginn der Zeiten als das reine Geschöpf angekündigt war, in welchem sich das "Göttliche Wort" inkarnieren würde?

59 Warum lästert der Mensch dann und zweifelt an meiner Macht und erforscht meine Werke ohne Respekt? Der Grund dafür ist, dass er sich nicht in meine Göttliche Unterweisung vertieft hat, nicht darüber nachgedacht hat, was die Schriften aussagen, noch sich meinem Willen unterstellt.

60 Heute, in der "Dritten Zeit", zweifelt er gleichfalls daran, dass Maria sich den Menschen kundgibt. Doch Ich sage euch, dass sie an allen meinen Werken Anteil hat, weil sie die Verkörperung der zartfühlendsten Liebe ist, die in meinem Göttlichen Geiste wohnt. (221, 4 - 6)

61 Maria ist der Geist, der so sehr mit der Göttlichkeit verschmolzen ist, dass er einen ihrer Aspekte bildet, wie sie die drei Offenbarungsformen darstellen: Der Vater, Das Wort und das Licht des Heiligen Geistes. In diesem Sinne ist Maria jener Geist Gottes, der die Göttliche Fürsorglichkeit offenbart und verkörpert. (352, 76)

62 Wie viele hoffen in den höchsten Himmel zu gelangen, um Maria kennen zu lernen, die sie sich immer in der menschlichen Gestalt als Frau vorstellen, die sie auf der Welt war, als Mutter des menschgewordenen Christus, und die sie sich als Königin auf einem Thron vorstellen, schön und machtvoll.

 63 Doch Ich sage euch, dass ihr dem Göttlichen nicht länger Gestalt verleihen sollt in eurem Verstande. Maria, eure Geistige Mutter, existiert; aber sie hat weder die Gestalt einer Frau noch irgendeine andere Gestalt. Sie ist die heilige und liebevolle Zärtlichkeit, deren Barmherzigkeit sich bis ins Unendliche ausbreitet. Sie regiert in den Herzen, doch ihre Herrschaft ist die der Demut, der Barmherzigkeit und der Reinheit. Aber sie hat keinen Thron, wie die Menschen sich das vorstellen.

64 Sie ist schön, aber von einer Schönheit, die ihr euch nicht einmal mit dem schönsten Angesicht vergegenwärtigen könnt. Ihre Schönheit ist himmlisch, und das Himmlische zu begreifen werdet ihr niemals imstande sein. (263, 30)

Die universelle Ausstrahlung Marias

65 Maria, eure Universelle Mutter, lebt in Mir, und sie schenkt ihren vielgeliebten Kindern die zärtlichsten Liebkosungen. Sie ist in euren Herzen gewesen, um in ihnen ihren Frieden und die Zurüstung eines Heiligtums zu hinterlassen. Maria wacht über die Welt und breitet ihre Flügel wie eine Lerche über sie aus, um sie von einem Pol zum anderen zu beschützen. (145,10)

66 In Meiner Gottheit lebt die fürbittende Liebe; es ist Maria. Wie viele Herzen, die dem Glauben verschlossen geblieben waren, haben sich durch sie der Reue und der Liebe geöffnet! Ihre mütterliche Wesenheit ist in der ganzen Schöpfung gegenwärtig, sie wird von allen empfunden, und dennoch leugnen sie manche sehenden Auges. (110, 62)

67 Jene, die die Göttliche Mütterlichkeit Marias leugnen, verleugnen eine der schönsten Offenbarungen, welche die Gottheit den Menschen gegeben hat.

68 Jene, die die Göttlichkeit Christi anerkennen und Maria verleugnen, wissen nicht, dass sie auf den zartfühlendsten und lieblichsten Wesenszug verzichten, der in meiner Göttlichkeit existiert.

69 Wie viele gibt es, die die Schriften zu kennen glauben und doch nichts wissen, weil sie nichts verstanden haben. Und wie viele gibt es, die trotz ihrer Meinung, die Sprache der Schöpfung entdeckt zu haben, im Irrtum leben.

70 Der Mütterliche Geist ist in allen Wesen liebevoll tätig, ihr könnt sein Abbild überall erblicken. Seine Göttliche Mutterliebe ist als gesegneter Same in die Herzen aller Geschöpfe gefallen, und jedes Reich der Natur ist ein lebendes Zeugnis von ihr, und jedes Mutterherz ist ein vor jener großen Liebe errichteter Altar. Maria war eine Göttliche Blüte, und die Frucht war Jesus. (115,15-18)

Die AURA des Menschen


 Als "AURA" bezeichnen wir das für unsere physischen Augen unsichtbare Feld aus Energie, das den Körper des Menschen umgibt. Dieses Energiefeld besteht aus verschiedenen, unterschiedlichen, feinstofflichen Körpern des Menschen, die - ineinander übergehend, gleichsam wie eine Schachtel in der anderen - alle zusammen unser Wesen und Sein ausmachen. Der physische Körper, den wir davon als einzigen deutlich wahrnehmen und fühlen können, ist nur der unterste und letzte Körper. Er wird von dem Energiefeld unserer feinstofflichen Körper durchdrungen und beeinflusst.
Die Aura ist auch der wichtigste Teil unseres Immunsystems. Wenn die Aura HEIL und REIN ist, schützt sie uns optimal vor schädlichen Einflüssen; wenn sie geschädigt ist, können fremde, dunkle Energien in unsere Aura eindringen und uns schaden. Schaden können der Aura z.B. Drogen, Nikotin, Alkohol und andere Gifte, aber auch eine ganze Reihe weiterer Einflüsse. Außerdem sollten wir uns auch genug Ruhe gönnen . und in FREUDe und LIEBE leben.

Jeder unserer feinstofflichen Körper hat eine bestimmte Schwingungsfrequenz, die jeweils einer bestimmten Schwingungsebene entspricht. Davon ist unser physische Körper der am niedrigensten schwingende, alle anderen schwingen zunehmend höher.
Wir spüren - mehr oder wohl meist weniger bewusst - zwar noch die unmittelbar darüber schwingenden Körper (Ätherkörper, Emotional=Gefühlskörper und Mental=Gedankenkörper) - aber mehr auch nicht.

Durch die Chakren, unsere feinstofflichen Organe, sind diese Körper mit ihren entsprechenden Schwingungsebenen verbunden. Die Chakren übertragen Energien von diesen Schwingungsebenen auf uns, die wir als "Lebensmittel" brauchen und können auch wieder Energien von uns an diese Ebenen abgeben.
In den feinstofflichen Körpern liegen also unsere feinstofflichen Organe, die Chakren, aber auch die Energie-Meridiane, auf denen die Energien sich in unserem gesamten Körpersystem bewegen und verteilen.
Das ist nur ein sehr grobes Bild von unserem Wesen und Sein. Die feinstofflichen Körper sind vermutlich mindestens genauso komplex und wunderbar wie der physische - und sie erlauben uns auch, auf den mit ihnen verbundenen Ebenen zu existieren.

Das ist alles recht schwer für uns zu verstehen, und es hilft uns auch nicht viel, alles genau mit unserem Verstand wissen zu wollen, alles "wissen-schaftlich" zu zerpflücken, denn unser Verstand KANN die geistigen Bezüge unseres Wesens und Seins nicht fassen!
Mir wurde auch nicht alles darüber vom KOSMOS vermittelt. Es ist auch nicht nötig. Was Ihr darüber wissen sollt, werdet Ihr erfahren.

Das, was wir gemeinhin unter der "AURA" verstehen, sind die Körper, die unseren physischen unmittelbar umgeben, für Hellsichtige auch zum Teil wahrnehmbar: der Ätherkörper, der Emotionalkörper und der Mentalkörper.
Den Ätherkörper kann man auch als "morphogenetisches Feld" bezeichnen. Er enthält die "Blaupausen", das "Prägemuster" unseres physischen Körpers. Wir nehmen ihn wahr als schmales Feld von weißem Licht unmittelbar um unserer Gestalt. Der Emotionalkörper enthält unsere Begierden, Gefühlsmuster und -strukturen sowie unsere Gefühle, aber auch alle noch nicht bewältigten Gefühle unserer Vergangenheit, einschließlich unserer Inkarnationen. Der Mentalkörper enthält unsere Gedankenmuster und -strukturen sowie unsere Gedanken, aber auch die noch nicht bewältigten Gedanken unser Vergangenheit einschließlich unserer Inkarnationen.

In diesen Körpern oder Feldern kann man Farben erkennen. Die Farben sind Energien, feinstoffliche Schwingungen unserer eigenen Gedanken und Gefühle und anderer Energien, die in unserer Aura enthalten sind sowie die Farben der Energien, die unsere Chakren aufnehmen und in denen unsere Chakren schwingen.
Sind wir rein, denken wir rein und fühlen wir rein, werden diese Farben auch klar und rein sein. Bei den allermeisten Menschen jedoch dürften die Farben der Aura mehr oder weniger unrein, trübe und dunkel sein, vielleicht mit einigen schöneren Farbtönen dazwischen - aber bekanntlich sind Menschen (noch!) keine Engel.

Die "Silberschnur" ist eine energetische Verbindung, die auch so aussieht, wie sie heißt. Sie verbindet uns mit OBEN und UNTEN. Dabei ist sie auch eine "Leitung" für Energie und Energieübertragung, z.B. Kommunikation.

Die AURA = die verschiedenen Körper des Menschen  (Seinsbereiche)


I...........Physische Körper (feststofflich, flüssig, gasförmig)
II..........Ätherkörper /Morphogenetisches Feld (ätherische Substanz)
III.........Emotional-/Gefühlskörper (Sphäre der Gefühle, Bereich der Wünsche und Begierden)
IV.........Mental-/Gedankenkörper (das Untere Mentale mit niedrigeren Schwingungen - das Höhere
              Mentale: Bereich des Geistes, der Intelligenz)
II - V.....Astralkörper (davon im Bereich V das Feld der geläuterten Gefühle und Gedanken)
VI.........Kausalkörper (das Intuitive)
VII........Spiritualkörper (das Höchste Spirituelle, Bereich der Weisheit, Kontakt mit dem Höherem         Selbst)
VIII.......Atmankörper (über dem Höchsten Spirituellen, die Welt innerer Macht und Stärke)
IX.........Energiebewusstsein (über allem Höchsten Spirituellen, Bereich der LIEBE, des LICHTS)
X..........GOTT
(Siehe Seinsebenen.)   http://www.puramaryam.de/ebene.html                         

Die Farben der Aura

Die Farbe der Aura gibt Auskunft über den körperlich - seelisch - geistigen Gesundheitszustand des Menschen, denn man kann in der Aura die Energien seiner Gedanken und Gefühle  und die der Aura anhaftenden Wesenheiten erkennen.

In allen Dimensionen, die über der materiellen Ebene liegen, erscheinen die Qualitäten des Fühlens, Denkens und Handelns in Farben. An der Farbqualität erkennen die geistigen Wesenheiten den Entwicklungsstand eines Menschen. Daran wird er gemessen - nicht beurteilt, nicht verurteilt, nur gemessen. Vor jedem bedeutenden Entwicklungsschritt messen sehr hochstehende geistige Instanzen, die „12 Weisen“ und die „12 Richter“, den gegenwärtigen Stand des Menschen. Dabei wird das „Buch des Lebens“ dieses Menschen aufgeschlagen; es handelt sich hier um einen Einblick in die Farben seiner bisherigen Existenz. Jeder Mensch muss alle Phasen = Farben durchlaufen, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Die Reinheit der Farben lässt seinen Erfolg erkennen.
Der Entwicklungsweg des Menschen bedeutet  also gleichzeitig, die Farben seines Wesens zu reinigen und zu läutern, so dass er schließlich wieder zu seinem ursprünglich reinen Wesen zurückkehrt - um all seine in den Erdenleben gemachten Erfahrungen reicher.

Ich habe hier einmal die wichtigsten Farben und ihre Bedeutung zusammengetragen, also was die verschiedenen Farben aussagen und welche Werte sie in sich tragen. Dabei gibt es aber keine Wertung als solche, sondern jede Farbe ist ein Wert an sich. Welche Farben wir in unserer Aura haben, gibt aber Aufschluss über die Qualität unserer Gedanken und Gefühle - aber Vorsicht! Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten sind die angegebenen Interpretationen nur als grobe Richtlinien zu verstehen. Die Farben sind über dem menschlichen Körper in ständiger Bewegung und durch die Bedingungen des täglichen Lebens einer ständigen Veränderung unterworfen. Das Farbenspiel unserer Aura ist also ständig wechselnd; jede Farbe kann auch nur kurzfristig und situationsbedingt auftreten, während unser eigentliches Wesen ganz anders sein kann. Es ist daher ratsam, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Jede Auradiagnose anhand der sichtbaren Farben kann also immer nur eine Momentaufnahme sein. Nur eine Beobachtung der Aura über eine längere Zeit hinweg könnte eine deutlichere Aussage treffen. Jede ernsthafte Analyse erfordert also mehrere Lesungen, die an veschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten stattfinden sollten. Die 'Aura-Photographie' sagt über Euch also gar nichts aus!
Wenn Ihr die Aurafarben sehen könnt, hütet Euch also vor übereilten Aussagen über einen Menschen. Wertet nicht, urteilt nicht und beurteilt auch nicht - diese Eigenschaften lege man auf dem spirituellen Weg besser ab.

Ich persönlich gehe lieber danach, was sich mir vor dem inneren Auge zeigt, wenn ich darum bitte, über einen Menschen Aufschluss zu bekommen. Dann sehe ich die Aura mit ihren typischen Farben, nicht die Momentaufnahme.

Für jede Farbe gibt es eine positive = reine und eine negative = getrübte / unreine Qualität, die Aufschluss geben über das Charakterbild.
Rot
Positiv:   Ein helles und klares Rot steht für Aktivität, Tatkraft, Lebensfreude, Lebenskraft
Negativ:  Ärger, Zorn, Wut, Hass, Streitsucht, Bosheit, Böswilligkeit, Zerstörerisches, Neigung zu ätzendem Spott, Ironie, Hohn
Kräftiges Rot: Energie, gute Anlagen zur Ausübung eines Sports, befiehlt gerne, Optimismus
vermischt mit Grün: Offenheit und Respekt vor Anderen
Blassrot: Starke Nervosität, übertriebene Sensibilität, Reizbarkeit, Tendenz zur Schlaflosigkeit
vermischt mit zinnoberroten Streifen: Unbeständigkeit, Stolz
Trübes Rot: Egoismus, Kleinlichkeit, Aggressivität
vermischt mit Rostrot: Geiz
vermischt mit Grau oder Braun: deutet, falls es über einem Organ vorkommt, auf eine schwere Krankheit hin
Orange
Positiv:   Lebenskraft, Gesundheit, Kraft, Vitalität, Heilkraft
Negativ:  Ein rötliches Orange kann auf Ich - Bezogenheit hindeuten

Kräftiges Orange: Ständige Ausübung des Guten, Guter Wille, Loyalität
vermischt mit Blassgelb: Berechnende Großzügigkeit
vermischt mit Rostrot: Trägheit, Mangel an Initiative,
vermischt mit Dunkelgrün: Tücke, Aggressiver Geist ohne Feinheit
Gelb
Positiv:   Geist, Intellekt, ein strahlendes Gold bedeutet einen geläuterten Gedanken (-Mental) körper, die Läuterung des Denkens durch geistige Kraft.
Negativ:  Schmutziges Gelb deutet auf Habgier, Überheblichkeit und Verschlagenheit hin

Safrangelb: Sehr hohe Spiritualität; je kräftiger das Safran ist, desto eher manifestiert sich die Spiritualität konkret (z.B. durch öffentliche Stellungnahmen
Lichtgelb: Vorherrschaft des Mentalen, Starke Gehirnaktivität
trübes Gelb, vermischt mit Rostrot: Willensschwäche, Feigheit, Opportunismus
vermischt mit kräftigem Rot: Krankhafte Schüchternheit und unterschwelliger Stolz
ins Bräunliche, Olivgrüne gehend: Übertriebener Materialismus, Niedrige Gedanken
Zusammen mit Dunkelgrau und Rostrot: Wankelmut, übertriebene Diplomatie
Gold
Gold ist die Schwingung der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE, der GNADE, der CHRISTUS-Energie
Grün
Positiv:   Ein klares Smaragdgrün ist die Farbe des Herzens, die Farbe der Heilung; ein helles Grün kann Freude an der Natur bedeuten, Verbundenheit mit der Natur. Grün ist auch die Farbe der Harmonie und des Friedens
Negativ:  Schmutziges, gelbliches oder Oliv -Grün deutet auf Habgier, Neid, Eifersucht, Tarnung =
              Täuschung, Egoismus hin

Kräftiges, smaragdfarbenes Grün: Offenheit, Hinwendung zu anderen in jeder Form (z.B. Lehrtätigkeit, Medizin), Liebe des Wahren und Schönen; an den äußersten Fingerspitzen: Gabe für die Ausübung des Magnetismus
vermischt mit kräftigem Blau: Mut und Opfergeist
vermischt mit blassem Gelb: Heuchelei und Lüge
vermischt mit Rot: Hingabe und Gleichgewicht der Persönlichkeit, Sinn für Verantwortung
Blau
Positiv:   Religiosität, Intuition, Einsicht, Hingabe, Heilung, Weiblichkeit, Mütterlichkeit, Opferbereitschaft, wobei ein tieferes Blau diese Qualitäten in ihrer höchsten Form symbolisiert.
Negativ:  Schmutziges Blau oder Stich ins Schwarz deutet auf Perversion der religiösen Gefühle hin, einen Hang zum Dunklen (das muss aber nicht der Mensch selbst sein, sondern es kann sich dabei um dunkle Wesenheiten in seiner Aura handeln, die ihn natürlich auch beeinflussen können).

Blassblau: Übertriebene Schüchternheit, schwach entwickelte Persönlichkeit, Beeinflussbarkeit
vermischt mit Ockergelb: Misstrauen
vermischt mit Grau: Pessimismus
Kräftiges Blau: Freimütigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit für metaphysische Probleme
vermischt mit grellem Gelb: Tendenz, alles mit dem Verstand zu erfassen
Dunkelblau: Willensbetonter Charakter, Arbeitsgeist, Wunsch nach Fortschritt
Violett
Erhöhte Spiritualität im Verhältnis zum Blau, noch tiefere Hingabe, Edelmut, äußerste Opferbereitschaft, sehr tiefe Religiosität. Hell-Violett deutet auf Selbstlosigkeit hin. Die Farbe ist hauptsächlich bei spirituell sehr hoch entwickelten Seelen zu finden.

Blassviolett: Interesse für religiöse Probleme, Suche nach Reinheit, Beeinflussbarkeit
vermischt mit Rosa: Frömmelei, verminderte Abstraktionsfähigkeit
Kräftiges Violett: authentische spirituelle Entwicklung
vermischt mit Gelb: Spiritualität, die mehr durch Nachdenken und Forschen erworben wurde, als durch Hingabe. Neigung zum Okkultismus
Weiß
Einheit aller Farben, das Höchsterreichbare Bewusstsein, Farbe des Christusbewusstseins, der spirituellen Vollkommenheit. Ist nur bei Menschen zu finden, welche die Vereinigung und die Erleuchtung erreicht haben oder bei sehr hochgestellten geistigen Wesenheiten.
Pastellfarben
= Farben mit Weiß vermischt: Vergeistigung, Reinheit und Klarheit, nur bei hochentwickelten, geläuterten Seelen, wahrhaft spirituellen Lehrern zu finden.
Rosa: Unreife, spielerischer Geist
vermischt mit Lichtgelb: Egozentrik
vermischt mit Grau: starke Furcht, krankhafte Angst
Braun
Positiv:   Goldbraun wird als Farbe des Handels und der Wirtschaft, als Farbe der Kaufleute angesehen, steht für Fleiß, Ordnung und Betriebsamkeit (Honig, Bienen!). Goldbraun kann auch für die fruchtbare Fülle des Erdbodens, des Humus, stehen, die Verwandlung der Natur und der Liebe zur Natur
Negativ:  Krankheit, niedrige Charaktereigenschaften, z.B. auch Geiz und Habgier, Orientierung auf materielle Dinge; deutet, falls es über einem Organ auftritt, auf eine schwere Krankheit hin; die Energien sind blockiert; meist in Form von Streifen oder flüchtigen Zungen
Grau
Grau ist in der Aura von Menschen, die stumpf sind oder sehr stark an Konventionen haften. Es deutet auf einen Mangel an Vitalität und Krankheit hin. Dunkle Grautöne zeigen Angst und Verwirrung, häufig ist das auch ein Hinweis auf einen unzuverlässigen und betrügerischen Charakter. Auch erdgebundene, verlorene oder verirrte Seelen sind grau. Dunkle oder graue Bereiche in der Aura deuten auf eine Besetzung durch dunkle Wesenheiten oder erdgebundene Seelen hin
mehr oder weniger verschwommen über den ganzen Körper verteilt oder über einem Organ: Zeichen für Erschöpfung, Krankheit, manchmal Enttäuschung
Schwarz
Hier zeigt sich Dunkelheit auf allen Ebenen an, auch Besetzung der Aura durch dunkle Wesenheiten oder erdgebundene Seelen. Schwarzes in der Aura verschmutzt auch alle sonst positiveren Aspekte des Charakters. Schwarz ist die Verneinung des Lebens selbst, Hass, Angst, äußerste Ablehnungdes Lebensflusses. Wenn Schwarz in der Aura auftritt, kann es auch auf eine Beschäftigung mit Schwarzer Magie hindeuten und generell auf eine Faszination durch das Dunkle.

(Es wurden auch die Interpretationen der Aurafarben im Buch 'Essener Erinnerungen'
von Anne und Daniel Meurois Givaudan, Heyne Verlag, einbezogen.)

Auraschichten - Seinsebenen

Die Entsprechungen unserer feinstofflichen Körper (Auraschichten)
mit den Ebenen des Seins
(Versuch einer schematischen Annäherung)

Die Körper des Menschen
Seinsbereiche


5. Ebene (HIMMLISCHE Ebene):
IX     Über allem HÖCHSTEN SPIRITUELLEN
Bereich der LIEBE und des LICHTS
Höherer Spiritualkörper, Energiebewusstsein
VIII   Über dem HÖCHSTEN SPIRITUELLEN
Monaden von Leben und Form, Prototypen
4. Ebene (Spirituelle Ebene):
Spiritualkörper
VII    Das HÖCHSTE SPIRITUELLE
Bereich der WEISHEIT, Kontakt mit dem HÖHEREM SELBST
Kausalkörper
enthält geläuterte, abgeschlossene Erfahrungen
VI    Das INTUITIVE
Niedrigste Ebene der ENGEL und DEVAS
3. Ebene (Mentale Ebene), zugleich oberste Schichten der 2. Ebene (astral-emotionale Ebene)
Astralkörper
höheres, geläutertes emotional - gedankliches Feld
VI    Das Feld der geläuterten Gefühle und Gedanken
Formen der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE
II - IV   Niedrigere Schwingungen, Welt der Ebenbildlichkeit
Ebene der Schutzgeister und Naturwesen
Welt der Illusionen und Täuschungen
3. Ebene (Mentale Ebene), untere Schichten
Mentalkörper / Gedankenkörper 
emotional - mentales Feld aus Gedanken
IV   Höhere Schwingungen: Das höhere Mentale
Bereich des Geistes, der Intelligenz
Niedrigere Schwingungen: Das untere Mentale
2. Ebene (astral - emotionale Ebene, reicht bis in die 3. Ebene hinein)
Emotionalkörper / Gefühlskörper
Emotionales Feld aus Gefühlen
III   Sphäre der Gefühle, Bereich der Wünsche und Begierden
1. Ebene (ätherisch - physische Ebene) obere Schichten
Ätherkörper
Meridiansystem und Prana
II   Ätherische Substanz
1. Ebene (ätherisch - physische Ebene) untere Schichten
Physischer Körper
I    Feststofflich, flüssig, gasförmig

Die Aura umgibt unseren physischen Körper und strahlt LICHT aus, aber LICHT, das für unsere physischen Augen nicht erkennbar ist - sie ist also nicht sichtbar, es sei denn, Du bis hellsichtig. Vielleicht kannst Du dann einen zarten hellen Schein um den Körper oder sogar zarte Farben erkennen. Die Höheren Schichten sind allerdings auch für eine verfeinerte Wahrnehmung nicht mehr zugänglich.
Als Aura bezeichnen wir die Gesamtheit unserer feinstofflichen Körper, die uns umgeben wie Schichten einer Zwiebel: einer um den anderen, die aber  einander durchdringen - und sie durchdringen auch den physischen Körper. Sie gehen auch ineinander über und sind farbig (die obige Zeichnung wurde von mir intuitiv erstellt und stellt einen "Idealfall" dar)
Jeder feinstoffliche Körper, also jede Auraschicht, entspricht einem Seinsbereich (vergleiche Ebenen des Seins). Wir haben also einen KÖRPER für jede Daseinsebene und sind somit auf jeder Ebene des SEINS vorhanden. Die KÖRPER stehen in Interaktion mit den Ebenen, die sie repräsentieren und verbinden uns mit ihnen. Unsere Chakren verlaufen durch alle KÖRPER hindurch und sind somit gleichzeitig die feinstofflichen Organe aller dieser KÖRPER.  Sie versorgen sie mit den Energien der entsprechenden Ebenen  und geben wieder Energien an diese Ebenen ab.
Die "Silberschnur" verbindet uns über das Wurzelchakra mit dem HERZ der MUTTER ERDE und über das Kronenchakra mit dem Zentrum des Universums, dem LICHT - Wir sind wahrhaftig Kinder von HIMMEL und ERDE!

Die LICHTKÖRPER variieren in Schwingungsfrequenz. Es sind unterschiedliche Bewusstseinsstufen, gleichzeitig der Weg der Evolution. Wenn wir uns in unserer ERDEN-Inkarnation weiter entwickeln, entwickelt sich gleichzeitig auch unser Wesen auf den anderen Ebenen.

Die Aura sehen lernen (Anleitung)

Die Aura entzieht sich meist unseren Blicken, weil sie geistig ist, also in der 4. Dimension und höheren Bereichen existiert, und darauf sind unsere physischen Augen nicht eingestellt. Tiere und kleine Kinder gehen viel unvoreingenommener an die Sache heran: sie wissen (noch) nicht, "dass es sowas doch garnicht gibt" und sehen die Aura eben. Mit zunehmender Reinheit meiner Aura machte ich immer mehr interessante Erfahrungen mit Tieren, wie z.B. die Hunde mir hinterher starrten und vom Frauchen oder Herrchen erst schimpfend weggezogen werden mussten...

Es ist nicht schwer, die Aura zu sehen, wenn es auch ein wenig Übung braucht. Und je höher Deine Schwingungen werden, z.B. wenn Du mit LICHTENERGIE arbeitest, desto besser kannst Du auch die Aura sehen. Aber fast jeder kann nach dieser Anleitung auch sofort etwas sehen:

Bitte eine andere Person, sich vor eine weiße Wand zu stellen, und zwar so, dass der Schatten nicht  stört. Nun gehe ein paar Schritte zurück und sieh auf das Gesicht der Person, am besten auf die Mitte der Stirn zwischen und über den Augenbrauen, also auf das 3. Auge, aber so, dass Deine Augen nicht auf das Gesicht selbst, sondern auf die Wand dahinter fokussiert sind. Du siehst also eigentlich durch die Person hindurch und nimmst sie mehr aus den Augenwinkeln wahr, ohne dich auf das Gesicht zu konzentrieren. Versuche, dabei nicht zu blinken.
Wenn Du einige Sekunden so blickst, wirst Du bemerken, dass ein schmaler, weißer Schein um den Kopf der Person sichtbar wird.
Dabei handelt es sich um den Ätherkörper, den ersten feinstofflichen Körper, den den Umriss des physischen Körpers hat. Den Ätherkörper kannst Du bei allen Wesen und Dingen sehen, auch um Bilderrahmen, Möbel, usw.  Du kannst nun vorsichtig einen Schritt zurückzugehen, immer mit den Augen in selber Stellung, und dann noch einen Schritt zurück...

Wenn Du länger hinsiehst, kannst Du vielleicht noch mehr von der Aura sehen, vielleicht auch zarte Farben.

Du kannst auch an Dir selbst üben, wenn Du nämlich einen Spiegel hast, der eine weiße oder helle Wand reflektiert. Du kannst Dich dann selbst im Spiegel betrachten, indem Du durch Dein 3. Auge hindurch an die Wand hinter Dir blickst. Und gehe auch dabei vorsichtig einen oder zwei Schritte zurück...
Übe auch mit Deiner Hand über einer hellen Fläche, oder auch vor einer Wand. Manch einer sieht vielleicht besser vor einem dunklen Hintergrund...

Schau Dir einmal auf diese Art eine brennende Kerze an, aber bleibe mit den Augen längere Zeit darauf, ohne zu blinken. Schau Dir farbige Gegenstände auf diese Art an - Du wirst um sie herum ihre Komplementärfarben erkennen.
Sieh auch in der Dämmerung oder im Dunkeln so einmal die Straßen an: Das Licht gelblicher Laternen ergibt ein wunderschönes, intensives Violett, dass die Straße erfüllt, wo immer der Lampenschein hinleuchtet.

Wenn Du nichts siehst, gib nicht auf, sondern probiere weiter. Vielleicht fokussierst Du nicht richtig. Du solltest den Eindruck haben, hindurch zu sehen. Das bedeutet nicht, dass Du schielst, sondern, dass Du Deinen Blickwinkel ein wenig änderst, nämlich durch die Dinge hindurchsiehst, statt direkt darauf!
Und das kann man durchaus auch im übertragenem Sinne verstehen!

Erwarte nicht sofort alle Farbenspiele des Regenboges, meist nimmt man ganz zarte Farben wahr, und wenn Du noch keine siehst, übe weiter! Mache es Dir zur Gewohnheit, öfter einmal auf diese Art  zu SEHEN. Gib nicht zu schnell auf, sonst nimmst Du Dir die Möglichkeit einer schönen, neuen Erfahrung.
Nimm Deinen Verstand völlig heraus, er behindert Dich nur durch seine Zweifel! Er kennt ja diese Art zu Schauen nicht und glaubt erst einmal nicht daran - so fest sind wir in dieser verneinenden Gewohnheit verwurzelt!

Dies ist die schnellste und beste Art, das Aurasehen zu lernen. Es gibt noch viele, viele mehr, und wer möchte, kann sich darüber auch Literatur besorgen, aber dadurch erscheint Euch dann alles nur viel komplizierter.
Alles Wahre ist einfach - und hier habt Ihr das Einfachste vom Einfachen und damit auch das Wirksamste!
                                                              
Wenn Du nun gerade hier gelernt hast, die Aura zu sehen, kannst Du Dein neu erworbenes Wissen sogleich testen, indem Du Dir die Seite über die "Fallstudien des Aurasehens" ansiehst. Dort findest Du nützliche Beispiele für die Auradiagnose!

Fallstudien zum Aurasehen

Wer gerade in der Seite "Die Aura sehen lernen" gelernt hat, die Aura zu sehen, kann seine neu erworbenen Fähigkeiten nun an den folgenden Fallbeispielen testen:

Quellenangabe:   Aura des Menschen






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