Den Kindern des
Lichtes schenkt Gott sein Reich
DE_BW -
21.8.2026 - Anna Maria Hosta
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| Mit dem Geist der Pflanzen verbinden |
BWL 10 – U. 280 :16-25
16. Denen, die meinen, dass Ich die Menschen strafe, indem Ich die Naturgewalten über ihnen entfessle, sage Ich, dass sie einem großen Irrtum erliegen, wenn sie so denken. Denn die Natur entwickelt und wandelt sich, und bei ihren Veränderungen oder Übergängen entstehen Umwälzungen, die euch Leiden verursachen, wenn ihr mein Gesetz nicht erfüllt; doch ihr schreibt sie göttlichen Strafen zu. Zwar wirkt in ihnen meine Gerechtigkeit; doch wenn ihr — mit dem göttlichen Funken bevorzugte Wesen, der eure Seele erleuchtet — mit der euch umgebenden Natur in Harmonie lebtet, so würde euer Geist euch über die Wandlungen, über die Gewalt der Naturkräfte emporgehoben haben, und ihr würdet nicht leiden.
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17. Nur in der Besserung eures Lebens
könnt ihr jene Macht oder Fähigkeit finden, euch von der Auswirkung der
entfesselten Elemente zu befreien. Denn nicht nur der Glaube oder das Gebet
sind die Waffen, die euch den Sieg über die Schicksalsschläge und Widrigkeiten
des Lebens geben: Jener Glaube und jenes Gebet müssen von einem tugendsamen,
reinen und guten Leben begleitet werden.
18. Wenn ihr oftmals durch euren Glauben
oder durch das Gebet unversehrt geblieben seid, ist es mehr durch mein Mitleid
mit euch als durch eure Verdienst geschehen, dass ihr in den Prüfungen gesiegt
habt.
19. Begreift, weshalb Ich euch in jeder
meiner Unterweisungen sage, dass ihr euch vorbereiten sollt und euch
gleichzeitig anempfehle, zu wachen und zu beten, damit ihr jene Vergeistigung
erlangt, die euch mit allem, was euch in eurem Leben umgibt, in Einklang sein
lässt, indem sie euch gegenüber dem Wirken der Naturkräfte unverwundbar macht,
wenn diese in Bewegung geraten.
20. Es ist nötig, dass ihr die Zeit, die
ihr derzeit durchlebt, versteht — eine Übergangszeit nicht nur auf geistigem
Gebiet, sondern auch in der materiellen Natur, die euch umgibt.
21. Wisset, dass diese Heimstatt, die euch
beherbergt, derzeit einen Schritt hin zur Vervollkommnung macht, um in der
Zukunft höhere Wesen aufzunehmen, und da ist es nur natürlich, dass ihr
Umwälzungen erlebt.
22. Es ist eine Zeit der Verwirrung, die
sich im Leben der Menschen widerspiegelt, sowohl in ihrem Verstand, als auch in
ihrer Seele, in ihren Gefühlen, in ihrem Körper und in allem, was sie umhüllt
und umgibt. Die Menschen leiden, weil sie ohne geistige Zurüstung, ohne
Glauben, ohne Kenntnis ihrer Fähigkeiten, ohne Gebet in die Zeit der Prüfungen
eingetreten sind.
23. Nur meine Macht und meine Liebe können
euch davor bewahren, im Chaos zugrunde zu gehen.
24. Erhebe dein Leben, Volk, schule dich
an diesem Wort des Lichtes, das Ich euch sende, und wahrlich, Ich sage euch,
dass nicht nur ihr euch retten werdet, sondern dass euer Einfluss und euer
Schutz auch viele eurer Mitmenschen erreichen werden.
25. Erinnert euch an Jesus, als Er mit
seinen Jüngern in einem Boote übers Meer fuhr. Die Wasserwogen gingen höher,
das Meer schäumte auf, und die Wellen waren aufbrausend. Die Jünger bangten um
ihr Leben, als sie sahen, dass Jesus schlief. Es hatte ihnen an Glauben
gemangelt, um sich zu retten. Aber die Liebe des Meisters half ihnen, indem Er
ihnen einen Beweis seiner Macht über die Elemente gab, als Er seine Rechte
ausstreckte und den Wasserfluten befahlt, sich zu beruhigen.
26. Jene Lektionen waren für die
Menschheit neu. Aber ihr Jünger der Dritten Zeit sollt darüber nachdenken, dass
ihr nicht nur im Vertrauen darauf leben sollt, dass Ich euch schließlich aus
Mitleid rette wie die Jünger in dem Boot, sondern dass ihr in euch selbst die
Seelenkräfte entfalten müsst, die sich noch immer nicht in eurem Wesen
offenbaren.

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